Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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§ 4 Gewerbliche Schutzrechte

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§ 6 Sonstiges

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

14/11/18
UBM-Anleihe mit Emissionsvolumen von 75 Mio. Euro platziert

Die UBM Development AG, ein führender Hotelentwickler in Europa, hat eine neue fünfjährige 3,125%-Anleihe mit einem Volumen von 75 Mio. Euro erfolgreich platziert. Die UBM-Anleihe wurde in Form eines öffentlichen Angebots in Österreich, Deutschland und Luxemburg angeboten und mit einer Stückelung von 500 Euro insbesondere von Retail-Investoren stark nachgefragt. UBM Development plant den Emissionserlös für die Refinanzierung bestehender Finanzierungen sowie für die Realisierung neuer und bestehender Projekte einzusetzen.

Im Rahmen der Emission wurde auch Investoren der bestehenden UBM-Anleihe 2014-2019 die Möglichkeit zum Umtausch in die neue UBM-Anleihe 2018-2023 geboten. Nach dem Umtausch von rund 84 Mio. Euro im Vorjahr, entschieden sich nunmehr weitere Investoren mit einem Volumen von knapp 25 Mio. Euro für den Umtausch – insgesamt liegt die Umtauschquote der UBM-Anleihe 2014-2019 damit bei rund 55%. „Diese hohe Umtauschquote ist ein Beleg für das starke Vertrauen unserer Investoren in UBM als wiederkehrender und verlässlicher Anleiheemittent. Durch die neu begebene Anleihe und den erfolgreichen Umtausch konnten wir unser Rückzahlungsprofil noch weiter glätten“, erklärt Patric Thate, CFO der UBM Development AG.

Als Joint Lead Manager, Bookrunner und Dealer Manager der Transaktion fungierten die Raiffeisen Bank International AG, Wien und die Erste Group Bank AG, Wien, als Co-Manager fungierte die Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft, Linz.

UBM Development ist ein führender Hotelentwickler in Europa. Der strategische Fokus liegt auf den drei klar definierten Assetklassen Hotel, Büro und Wohnen sowie auf den drei Kernmärkten Deutschland, Österreich und Polen. Mit 145 Jahren Erfahrung konzentriert sich UBM auf ihre Kernkompetenz, die Entwicklung von Immobilien. Von der Planung bis hin zur Vermarktung der Immobilie werden alle Leistungen aus einer Hand angeboten. Die Aktien der UBM sind im Prime Market Segment der Wiener Börse gelistet.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Patric Thate, CFO © UBM Development AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/18
EYEMAXX errichtet Landmark-Bürohochhaus auf der Hafeninsel Offenbach

Die EYEMAXX Real Estate AG (General Standard; ISIN DE000A0V9L94) startet mit dem "MAIN GATE EAST" die Projektierung eines Bürohochhauses am Hafen Offenbach. Das Immobilienunternehmen aus Aschaffenburg, das in Offenbach bereits im Kaiserleigebiet aktiv ist und dort ein Geschäftshaus in ein Hotel mit 186 Zimmern umbaut, hat dazu die Mehrheit von über 90% einer Projektentwicklungsgesellschaft der Düsseldorfer 6B47 Germany GmbH übernommen. 6B47 bleibt Juniorpartnerin in dieser Gesellschaft.

An den Plänen für das bis zu 70 Meter hohe Bürogebäude am Hafenplatz hält EYEMAXX fest. Mit ca. 20 Stockwerken und einer Bruttogeschossfläche von ca. 13.600 m² wird ein weiteres, architektonisch hochwertiges Hochhaus in dem neu entstandenen Stadtviertel im Herzen der Rhein-Main-Region entstehen.

Von Osten aus auf Frankfurt zufliegend, wird das "MAIN GATE EAST" das erste sichtbare Hochhaus am Main innerhalb der gesamten Hochhaus-Skyline sein und damit einzigartigen Landmark-Charakter besitzen. Die Planung sieht auf dem rd. 2.800 m² großen Grundstück Büro-, Einzelhandels- und Gastronomieflächen sowie Stellplätze im benachbarten Parkhaus vor. Das Projektvolumen beläuft sich auf etwa 65 Mio. Euro.

EYEMAXX hat das Grundstück, auf dem das "MAIN GATE EAST" entstehen wird, bereits erworben. Der Baubeginn ist für Mitte 2020 geplant und die Fertigstellung ist für Ende 2022 vorgesehen. EYEMAXX plant, die Immobilie nach Fertigstellung an einen Investor zu verkaufen.

Dr. Michael Müller, CEO der EYEMAXX Real Estate AG, erläutert: "Das ‚MAIN GATE EAST‘ ist ein spezielles Projekt und ich bin stolz darauf, dass es EYEMAXX gelungen ist, sich dieses Projekt zu sichern. Das ‚MAIN GATE EAST‘ wird sich in hervorragender Weise in den hochwertigen Mikrostandort Hafeninsel einfügen und dessen Entwicklung mit vielen Arbeitsplätzen und Gastronomie unterstützen."

Gemeinsam mit der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH, die den Hafen Offenbach entwickelt und vermarktet, bereitet EYEMAXX jetzt einen Architektenwettbewerb mit fünf ausgewählten Bewerbern vor. Der Jury werden auch Vertreter*innen der Stadt Offenbach und der OPG angehören.

Das "MAIN GATE EAST" wird in einem besonderen Maße von der konsequenten Stadtentwicklung der Stadt Offenbach profitieren. Die OPG als mehrfach preisgekröntes öffentliches Immobilienunternehmen der Stadtwerke-Gruppe Offenbach hat den ehemaligen Industriehafen erfolgreich revitalisiert und in ein lebendiges, urbanes Quartier mit einer spannenden Mischung aus Wohnen und Arbeiten, Bildung und Kultur, Sport und Freizeit verwandelt. In attraktiver Wasserlage sind hoher Wohnkomfort und kreatives Arbeitsflair mit einer hochwertigen Infrastruktur verbunden – von einer Kita und Grundschule über ein Einkaufs- und Kulturzentrum bis hin zu vielfältigen Freizeit- und Erholungsangeboten. Das Land Hessen will hier in wenigen Jahren seine neue Hochschule für Gestaltung errichten.

Der Offenbacher Hafen wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen als eines der ersten Quartiere überhaupt mit Gold in der Kategorie Stadtquartier Neubau vorzertifiziert. 2017 ist die OPG in der Kategorie Stadtentwicklung mit dem Immobilienmanager Award ausgezeichnet worden.

Über die EYEMAXX Real Estate AG

Die EYEMAXX Real Estate AG ist ein Immobilienunternehmen mit langjährigem, erfolgreichem Track Record mit dem Fokus auf Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich. Darüber hinaus realisiert EYEMAXX Pflegeheime in Deutschland und Gewerbeimmobilien in Zentraleuropa. In der jüngsten Firmengeschichte sind Stadtquartiersentwicklungen in Deutschland ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie.

Die Geschäftstätigkeit von EYEMAXX basiert auf zwei Säulen. Dazu gehören zum einen renditestarke Projekte und zum anderen ein fortschreitender Aufbau eines Bestands an vermieteten Gewerbeimmobilien, der laufende Mieterträge und damit stetige Zahlungsströme generiert. EYEMAXX baut dabei auf die Expertise eines erfahrenen Managements gemeinsam mit einem starken Team von Immobilienprofis und auf ein etabliertes und breites Netzwerk, das zusätzlichen Zugang zu attraktiven Immobilien und Projekten eröffnet. So konnte die Projektpipeline auf aktuell rund 975 Mio. Euro ausgebaut werden.

Die Aktien der EYEMAXX Real Estate AG notieren im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Unternehmen hat außerdem mehrere Anleihen begeben, die ebenfalls börsengelistet sind.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Dr. Michael Müller © EYEMAXX Real Estate)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/18
Hochzinsanleihen: Wunsch trifft auf Wirklichkeit

Die letzten Wochen waren an den Aktienmärkten durch starke Turbulenzen geprägt. Darüber ist in der Öffentlichkeit das Thema Anleihen ein bisschen aus dem Fokus gerückt. Aber auch hier konnten interessante Entwicklungen beobachtet werden. Während Aktienemittenten die Marktentwicklungen mit großem Unbehagen betrachtet haben, und sich selber für ihren Mut ein IPO zu wagen, auf die Schulter klopften – zumeist kurz bevor sie es dann doch absagen mussten – sind die unruhigen Zeiten bei den Anleiheemittenten, insbesondere im Hochzinsbereich, noch nicht angekommen.

Risikoaufschläge bei Hochzinsanleihen nehmen signifikant zu
Im Hochzinsbereich möchte zumindest ein Teil der KMU – bevor die Stimmung an den Kapitalmärkten völlig umkippt – noch einmal Anleihen platzieren und zwar mit sehr niedrigen Kupons. Dabei wird von den Unternehmen die Spreadentwicklung in diesem Jahr völlig ausgeblendet. Die Mehrzahl möchte ohne ein verbessertes oder sogar ohne Rating den gleichen niedrigen Kupon wie vor einem Jahr aufrufen. Dabei hat sich der iTraxx xover um 3% und der iBoxx HY um mehr als 14% erhöht. Der iBoxx HY US ist von April 2018 bis November 2018 gar um mehr als 36% gestiegen. Generell keine guten Voraussetzungen für den Anleihenmarkt Ende des Jahres 2018. Wenn die Welt verrückt spielt, verlangt der Markt eben eine höhere Risikoentlohnung. Handelskriege, vorangetrieben durch amerikanischen Protektionismus, die Angst vor dem Auseinanderbrechen der EU mit all seinen Konsequenzen, der wie auch immer ausgestaltete Brexit und die nicht nachhaltige risikoreiche Haushaltspolitik der italienischen Regierung, sind die Auslöser dieser Unsicherheit.

Wunsch trifft Realität
Diese Marktsituation scheint bei Anleiheemittenten aus dem KMU-Segment wohl noch nicht gekommen zu sein. Ansonsten ließe sich nicht erklären, wie Unternehmen Kupons zwischen 4% und 5% anbieten. Ende Oktober musste der Autozulieferer Paragon eine Anleihe abblasen, die einen Kupon zwischen 4,25% und 4,75% angeboten hatte. „Die Konditionen der Anleihe hätten ziemlich genau jener Anleihe entsprochen, die Paragon problemlos im Sommer 2017 hatte platzieren können. Und Paragon hat mit der Tochtergesellschaft eine E-Auto-Story zu bieten und keine schlechteren Verschuldungsrelationen.“ (FAZ, Dr. Martin Hock, 24.10.2018) Auf den ersten Blick sieht es also so aus, als wenn alles gleich geblieben wäre. Dabei wird aber häufig vergessen, dass sich aufgrund von exogenen Einflüssen die Spreads drastisch erhöht haben und die Investoren die höhere Risikoentlohnung einfordern.

Wirklichkeit frisst Wunsch!
Überraschenderweise hat Anfang November der Autozulieferer NZWL eine Privatplatzierung in Höhe von EUR 12,5 Mio. vollständig und vorzeitig durchführen können. Es war eine aus mehreren Gründen gewagte Anleihe. Die Anleihe bot im Gegensatz zu den Vorgängeranleihen einen Kupon von 6,5% – die Vorgängeranleihen waren entweder mit 7 ¼% oder 7 ½% verzinst. Zusätzlich existierte diesmal kein Umtauschangebot der Altanleihen, so dass sich der Verschuldungsgrad erhöhen musste. Zusätzlich hat NZWL immer noch mit regionalen Risiken zu kämpfen, da die emittierten Anleihen zum Ausbau des Chinageschäfts genutzt worden und werden. Zusammen mit der generellen Spreadentwicklung eigentlich ein Schierlingsbecher für die Privatplatzierung. Dennoch ist sie gelungen.

Wunsch und Wirklichkeit kongruent!
Es bleibt festzuhalten: Die Entwicklung der Spreads wird es dem Markt für Hochzinsanleihen nicht einfach machen, sich weiter zu entwickeln. Ob das letztendlich schon bei allen potentiellen Emittenten angekommen ist erscheint fraglich. Wir prognostizieren daraus resultierend für den High Yield Markt – zumindest in der ersten Jahreshälfte 2019 – höhere Kupons oder deutlich weniger Emissionen.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Ralf Meinerzag © Steubing AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/18
Fidelity: Deutsche Sparer hinken bei Altersvorsorge weltweit hinterher

Weltweit sehen sich Arbeitnehmer gezwungen, mehr Verantwortung für ihre Altersvorsorge zu übernehmen. Fidelity International (Fidelity) hat daher global konsistente Altersvorsorge-Leitlinien („AVL“) entwickelt, damit Arbeitnehmer in Deutschland, Großbritannien, Japan, Hongkong und Kanada in wenigen Schritten nachvollziehen können, wie viel sie für ihren Ruhestand ansparen müssten.

Eine globale Analyse von Fidelity zeigt auf, dass Sparer in Deutschland bis zum 67. Lebensjahr das Zehnfache ihres jährlichen Bruttoeinkommens ansparen müssten, um ihren Lebensstandard nach Beendigung ihrer Erwerbstätigkeit halten zu können. In anderen Teilen der Welt beträgt diese erforderliche Sparleistung zwar im Schnitt ebenfalls nahezu das Zehnfache. Jedoch variieren die Ergebnisse für die untersuchten Länder erheblich. So liegt die Sparleistung – auch als Spar-Meilenstein[1] bezeichnet – in Großbritannien beim Siebenfachen des Bruttoeinkommens. Spitzenreiter ist Hongkong mit einem Multiplikator von zwölf (siehe Grafik 1/2). Damit Arbeitnehmer in Deutschland ihre Meilensteine erreichen, sollten sie eine jährliche Gesamtsparquote von 21 Prozent ihres Bruttoeinkommens umsetzen.

Was verbirgt sich hinter den Altersvorsorge-Leitlinien von Fidelity?
Gedacht als klare, einfache „Faustformeln“ für Arbeitnehmer, sollen die global konsistenten Leitlinien helfen, die beiden häufigsten Fragen zur Ruhestandsplanung zu beantworten: „Wie viel muss ich für den Ruhestand sparen?“ und „Bin ich mit meinen Sparbemühungen im Plan?“ Den Leitlinien liegen im Wesentlichen zwei Kenngrößen zugrunde, die jeder Arbeitnehmer kennt: Alter und Einkommen. Dies gibt ihnen einen einfachen Ansatz an die Hand, mit dem sie bestimmen können, wie viel sie für den Ruhestand bei Erreichen bestimmter Altersstufen angespart haben sollten. Somit schaffen die Vorsorge-Faustformeln einen Vergleichsstandard für die Altersvorsorge – vergleichbar beispielsweise dem Body-Maß-Index.

Wie werden die Leitlinien berechnet und welche Unterschiede gibt es in anderen Regionen verglichen mit Deutschland?
Die Leitlinien helfen deutschen Arbeitnehmern zu verstehen, wie hoch das anzusparende Vorsorgekapital idealerweise sein sollte, um 45 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens vor Beginn des Ruhestands – also ihre durchschnittliche Vorsorgelücke[3] – zu ersetzen, während der Rest aus der staatlichen Rente stammt. Diesen Leitlinien liegen hypothetische länderspezifische Annahmen zugrunde, wie zum Beispiel zur Anzahl der Erwerbsjahre eines Arbeitnehmers, zur Gesamtsparquote, zur Kapitalmarktentwicklung sowie zum Lohnwachstum und zur Inflationsentwicklung. Mit 4,6 Prozent ist die Entnahmerate die zweithöchste im weltweiten Ländervergleich. Diese Rate gibt an, wie viel Kapital im Ruhestand jährlich entnommen werden kann, damit das Kapital nachhaltig für die gesamte Rentenphase ausreicht.

Was bedeutet das für Arbeitnehmer in Deutschland?
Christof Quiring, Head of
Workplace Investing Germany, kommentiert die Ergebnisse für Deutschland: „Die globale Analyse zeigt, dass es Arbeitnehmer in Deutschland sehr viel schwerer haben, ihre individuelle Vorsorgelücke zu schließen. Sie müssen mehr Eigenverantwortung übernehmen – auch weil sich der der Staat immer stärker zurückzieht. Die Leitlinien geben ihnen eine gute Orientierung, ob sie bei der Altersvorsorge im Plan liegen. Auf den ersten Blick scheinen die Zahlen hoch zu sein. Natürlich reduzieren sie sich, wenn man bereits vorsorgt. Zuallererst sind die Leitlinien Faustformeln. Sie sollen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass niemand die eigene Altersvorsorge auf die lange Bank schieben darf. Zugleich sind sie der Startpunkt für eine breitere, öffentliche Diskussion. Etliche Studien zeigen, dass die kommenden Rentnergenerationen in eine Armutsfalle tappen werden – sei es, weil sie zu wenig, falsch oder zu spät beginnen zu sparen. Jetzt sind alle gefragt, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Der Wegfall der Garantien in der betrieblichen Altersvorsorge war ein erster wichtiger Schritt. Aber es gibt noch viele Ansatzpunkte wie steuerliche Anreize oder die Stärkung der Aktienkultur in Deutschland. Auch ein Obligatorium bei der betrieblichen Vorsorge darf kein Denkverbot sein. Wir wissen aus anderen Ländern, dass gerade automatische Teilnahmemodelle die höchsten Beteiligungsquoten versprechen – und die Arbeitnehmer dazu bewegen, tatsächlich vorzusorgen.“

Die Ergebnisse im Einzelnen
–  USA: Gemäß der Altersvorsorge-Leitlinien sollten Arbeitnehmer in den USA das Zehnfache ihres Jahresbruttoeinkommens für den Ruhestand ansparen, um damit 45 Prozent ihres Vorruhestandseinkommens zu ersetzen. Mit 4,5 Prozent ist die Entnahmerate die dritthöchste im weltweiten Ländervergleich. Arbeitnehmern in den USA wird empfohlen, jährlich 15 Prozent ihres Jahreseinkommens zum Erreichen der Meilensteine zu sparen.
– 
Großbritannien: Gemäß den Leitlinien von Fidelity müssen Arbeitnehmer in Großbritannien 13 Prozent ihres Jahresbruttoeinkommens sparen, um bei Beginn des Ruhestands über ein Vorsorgekapital in Höhe ihres siebenfachen Jahresbruttoeinkommens zu verfügen. Damit liegen sie im Plan, um 35 Prozent ihres Jahreseinkommens vor Beginn des Ruhestands zu ersetzen, die durch Bezüge aus staatlich geförderten Rentenplänen ergänzt werden. Die Umsetzung dieser Leitlinien erlaubt Arbeitnehmern in Großbritannien im Ruhestand eine nachhaltige Entnahmerate von fünf Prozent
– 
Hongkong: Für Arbeitnehmer aus Hongkong beträgt die vorgeschlagene Sparquote 20 Prozent und der Spar-Meilenstein das Zwölffache ihres Jahreseinkommens zum Rentenbeginn. Die Umsetzung dieser Leitlinien soll sie in die Lage versetzen, nahezu die Hälfte (48 Prozent) ihres Einkommens vor Beginn des Ruhestands zu ersetzen. Mit 4,1 Prozent ist die Entnahmerate für Arbeitnehmer aus Hongkong etwas niedriger als in anderen Regionen. Der Grund dafür: Sowohl der angenommene Rentenbeginn als auch die angenommene Lebenserwartung sind in Hongkong höher, die Annahmen zur Kapitalmarktentwicklung aber niedriger als im internationalen Vergleich.
– 
Japan: Für Arbeitnehmer in Japan liegt die empfohlene Sparquote bei 16 Prozent ihres Jahresbruttoeinkommens. Japans Arbeitnehmer müssen das Siebenfache ihres Jahresbruttoeinkommens vor Beginn des Ruhestands ansparen und etwas weniger als ein Drittel (36 Prozent) ihres Vorruhestandseinkommens ersetzen. Ihre mögliche Entnahmerate ist mit 3,9 Prozent so niedrig wie in keinem anderen Land.Kanada: Für Arbeitnehmer in Kanada sind die Leitlinien zur Altersvorsorge nur etwas höher als für Arbeitnehmer in den USA. Die vorgeschlagene Sparquote für kanadische Arbeitnehmer liegt bei 16 Prozent mit einem angestrebten Sparziel in Höhe des zehnfachen Jahresbruttoeinkommens vor Ruhestandsbeginn. Damit können sie nahezu die Hälfte (45 Prozent) ihres Vorruhestandseinkommens ersetzen. Die empfohlene Entnahmerate von 4,5 Prozent ist genauso hoch wie in den USA und nur etwas niedriger als in Deutschland.

Die Abweichungen zwischen den Ländern sind vor allem auf Unterschiede in der Besteuerung, bei den Beiträgen zur gesetzlichen Rente, den Betriebsrenten, den Lohnzuwächsen, in der Inflationsentwicklung und der Lebenserwartung zurückzuführen.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Christof Quiring © Fidelity)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/18
Photon Energy-Anleihe wird auf „attraktiv“ mit positivem Ausblick hochgestuft (4,5 von 5 möglichen Sternen)

Photon Energy N.V. (WSE: PEN) gibt bekannt, dass ihre 7,75%-Unternehmensanleihe (A19MFH) im aktuellen Mittelstandsanleihen-Barometer der KFM Deutschen Mittelstand AG auf „attraktiv (positiver Ausblick)“ von 4 auf 4,5 von 5 möglichen Sternen hochgestuft wurde. Diese prestigeträchtige Auszeichnung folgt auf die Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse des Unternehmens für das dritte Quartal 2018.

Die veröffentlichte Kreditanalyse der 7,75%-Anleihe 2017/22 erfolgte durch das von der KFM Deutsche Mittelstand AG entwickelten Analyseverfahrens KFM-Scoring, das die Attraktivität der Photon-Energy-Anleihe von 4 auf 4,5 Sterne erhöhte und somit auf „attraktiv (positiver Ausblick)“ hochstufte.

Aufgrund des erheblichen Wachstums des Unternehmens in vielen Bereichen, einschließlich der Stromerzeugung, der Projektentwicklung, dem Engineering-Geschäft, sowie der Wasseraufbereitung, stieg der Umsatz des Unternehmens in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 um 28,6% auf 16,640 Mio. EUR, während das EBITDA um 4,9% auf 7,692 EUR stieg und das EBIT sich um 11,2% auf 3,022 Mio. EUR gegenüber den ersten neun Monaten 2017 verbesserte.

„Diese Geschäftsentwicklung bestätigt unsere Strategie auf das anhaltende Wachstum wiederkehrender und gut diversifizierter Einnahmeströme zu setzen um zur Profitabilität zurückzukehren. Wir fühlen uns geehrt, dieses Rating-Update von der KFM Deutschen Mittelstand AG als Anerkennung unserer fortgesetzten Bemühungen zur Verbesserung unserer Geschäftsentwicklung und Finanzzahlen erhalten zu haben“, kommentiert Georg Hotar, CEO der Photon Energy. „Die Auszeichnung als attraktives Investment mit positivem Ausblick schafft bei zahlreichen Investoren und Institutionen Vertrauen. Dies wird durch die Investition der KFM über ihren Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS in Höhe von 3,0 Mio. EUR in unsere Anleihe noch unterstrichen“, ergänzt Clemens Wohlmuth, CFO der Photon Energy.

Klicken Sie hier, um den KFM-Mittelstandsanleihe-Barometer-Bericht herunterzuladen.

Das angestrebte Emissionsvolumen der 7,75%-EUR-Anleihe 2017/22 (ISIN: DE 000A19MFH4) in der Höhe von 30 Mio. EUR wurde am 7. September 2018 vollständig bei institutionellen und privaten Anlegern platziert. Anleger können die Anleihe weiterhin über den Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an weiteren regionalen Börsen in München, Stuttgart, Hamburg, Hannover oder Berlin zum aktuellen Handelspreis erwerben.

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(Foto: © Photon Energy)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/18
Swisscanto Invest: 20 Jahre Nachhaltigkeit waren erst der Anfang

Vor zwei Jahrzehnten begann Swisscanto Invest Anlegern das Investieren unter Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien mit der Lancierung eines Aktienfonds zu ermöglichen. Zuvor standen der entsprechende Research-Aufbau, die Einrichtung eines Beirats und vor allem die Entwicklung der nachhaltigen Kriterien in Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz auf dem Programm. „Dem ersten Fondsprodukt mit dem Namenszusatz Green Invest folgte ein kontinuierlicher Ausbau der nachhaltigen Produktfamilie. Zuerst wurden Mischfonds für verschiedene Risikoprofile aufgelegt und in den Jahren 2007 und 2008, als der Bereich Nachhaltigkeit einen entscheidenden Push erhielt, kamen Aktienfonds zu den Themen Wasser, Klimaschutz und Emerging Markets dazu“, so Jan Sobotta, Leiter Sales Ausland bei Swisscanto Asset Management International S.A. in Frankfurt am Main.

Drei wichtige Schritte in 2018
Und da es auch beim Thema Nachhaltigkeit stetig Weiterentwicklungen gibt, reagierte Swisscanto Invest in diesem Jahr auf die gewachsenen Bedürfnisse der Investoren. „In einem ersten Schritt führten wir im März bei den bis dato herkömmlichen Mischfonds den Namenszusatz Responsible ein, da diese nun ebenfalls grundsätzlich Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. „Der zweite Schritt erfolgte Mitte August. Seither lautet die Fonds-Kennzeichnung Sustainable statt Green Invest bei den Produkten, die einen sehr strengen Nachhaltigkeitsansatz aufweisen. Ausgewogen stehen den Anlegern bei den Teilfonds ab sofort drei Sustainable-Fonds zur Verfügung: ein Renten-, ein Misch- sowie ein reiner Aktienfonds. Mit dieser klaren Strukturierung bedienen wir die wichtigsten Kategorien und bieten Investoren mit Fokus auf Nachhaltigkeit interessante Lösungen mit ausschüttenden und thesaurierenden Tranchen“, sagt Sobotta.

Und der dritte „nachhaltige“ Schritt in 2018 wurde erst am 8. November umgesetzt. Seither werden vier Fondslösungen mit einer neuen Strategie angeboten. Dabei wird der seit zwölf Jahren erprobte systematische Anlageansatz in Verbindung mit einer nachhaltigen Zielsetzung angewendet. Die Swisscanto (LU) Equity Funds Systematic Responsible unterscheiden sich dabei in der geografischen Reichweite. Neben einem globalen Portfolio können Investoren auch gut diversifizierte Portfolios zu den Regionen USA, Eurozone, Japan und ab dem 22. November auch Emerging Markets wählen.

Puristischer Nachhaltigkeitsansatz
Während der Responsible-Ansatz die systematische Reduktion von ESG-Risiken als Ziel hat, stehen bei den Sustainable-Fonds die systematische Konzentration auf Rendite mit gesellschaftlichem Nutzen im Vordergrund. Umfangreiche Ausschlusskriterien schließen von Beginn an 20 Prozent der Unternehmen aus. Mittels „Best-in-class“-Methode anhand 45 ESG-Kriterien und einer nachfolgenden Impact-Analyse werden die Unternehmen mit dem höchsten gesellschaftlichen Nutzen und starken Wachstumsaussichten identifiziert. Ein um rund 70 Prozent reduziertes Ausgangsuniversum führt zu nachhaltigen Portfolios, die die Erwartungen puristischer Nachhaltigkeitsinvestoren erfüllen.

„Diese Sustainability-Impact-Analyse wurde vor nunmehr zwei Jahren hausintern entwickelt und wird seit letztem Jahr konsequent im gesamten „Sustainable“-Investmentprozess eingesetzt. Damit gewährleisten wir, neben dem Ausschluss von Aktivitäten im Widerspruch zu einer nachhaltigen Entwicklung bei Unternehmen und Staaten, die Berücksichtigung von sinnvollen Beiträgen zur Lösung von gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsproblemen. Das Resultat ist ein Universum von Unternehmen, die aufgrund ihrer Lösungsbeiträge für diese Probleme profitabel wachsen, und ein zukunftsweisendes Portfolio für nachhaltige Investoren bieten. Aufgrund der stark steigenden Akzeptanz des Themas Nachhaltigkeit sind wir sicher, dass die vergangenen 20 Jahre erst der Anfang einer Erfolgsgeschichte sind, die wir weiterhin tatkräftig unterstützen werden“, so Sobotta.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Jan Sobotta © Swisscanto Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/18
equinet Bank AG plant Übertragung ihres Geschäftsbetriebs auf Pareto Securities AS

Der Geschäftsbetrieb der equinet Bank AG wird voraussichtlich zum 1. Dezember 2018 im Ganzen auf die Pareto Securities AS (Pareto), Niederlassung Frankfurt, übertragen.

Pareto ist eine norwegische unabhängige Full-Service MIFID-Investmentfirma mit einer führenden Position im nordischen Kapitalmarkt und einer starken internationalen Präsenz. Pareto gehört zu den herausragenden Akteuren in den nordischen primären und sekundären Aktien- sowie Bondmärkten. Die Investmentbanking-Abteilung bietet ihren Kunden eine große Bandbreite an Beratungsleistungen an, u.a. zu Listings, Eigen- und Fremdkapital, M&A sowie andere finanzielle Beratungsdienstleistungen und Projektfinanzierungsstrukturen. Pareto betreut ihren globalen Kundenstamm mit derzeit rund 400 Mitarbeitern aus 15 Büros in elf Ländern. Durch den Erwerb des Geschäftsbetriebs der equinet Bank AG erweitert Pareto sein Leistungsangebot für den deutschen Markt.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/11/18
paragon steigert Umsatz bis September um 40% Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt

Die paragon GmbH & Co. KGaA [ISIN DE0005558696] hat heute ihren Konzernzwischenbericht zum 30. September 2018 veröffentlicht und den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.

"Wir entwickeln sehr spezifische, eigenständige Technologielösungen für deutsche und ausländische Automobilhersteller. Damit sind wir weit weniger konjunkturanfällig als andere Automobilzulieferer", sagt Klaus Dieter Frers, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung der paragon GmbH, des persönlich haftenden Gesellschafters der paragon GmbH & Co. KGaA. "Dennoch werden wir am Kapitalmarkt in die Kollektivhaft der Autozuliefererbranche genommen. Die negative Bewertung unseres Automobilgeschäfts ist nicht nachvollziehbar, schließlich sind wir durch aktuelle Themen wie WLTP, Diesel und Handelskonflikte so gut wie nicht betroffen. Die mehrheitliche Beteiligung von paragon an Voltabox wird an der Börse inzwischen höher bewertet als der gesamte paragon-Konzern. Unser Eigenkapital ist um rund 55 Mio. Euro höher als unsere aktuelle Marktkapitalisierung. Wir lassen uns durch diese Marktverzerrung aber nicht von unserem klaren Kurs abbringen. Mit unseren jüngsten Zukäufen werden wir den digitalen Teil der automobilen Wertschöpfungskette noch stärker durchdringen und uns neue Wachstumspotenziale erschließen. Gleichzeitig besetzen wir mit Voltabox attraktive Nischenmärkte für Elektromobilität."

Im dritten Quartal erwirtschaftete paragon einen Umsatz von 40,2 Mio. Euro (Vorjahr: 29,4 Mio. Euro) und liegt damit weiterhin im Plan für das Geschäftsjahr 2018. Im angelaufenen Schlussquartal rechnet das Unternehmen mit den für diesen Zeitraum üblichen verstärkten Produktabrufen der Kunden. Vor allem im Segment Elektromobilität werden die Auslieferungen voraussichtlich deutlich steigen.

Das dritte Quartal war von mehreren Übernahmen geprägt, mit denen paragon seinen Wertschöpfungsanteil an der digitalen und elektromobilen Zukunft der Automobilindustrie erhöht. Mit der Akquisition von SemVox (heute: paragon semvox GmbH) hat paragon eine Entwicklungszeit von 10 Jahren im Bereich der Künstlichen Intelligenz gewonnen. Die Technologie von SemVox ist schon heute in diversen Fahrzeugen integriert und vergleichbaren Lösungen, auch großer amerikanischer Anbieter, um rund drei Jahre voraus. Die paragon semvox GmbH bildet den neuen Geschäftsbereich "Digitale Assistenz" der paragon GmbH & Co. KGaA. Mit neuen Produktgenerationen auf Systemebene soll die digitale Zukunft der Automobilindustrie mitgeprägt werden.

Einen ähnlichen Anspruch verfolgt paragon mit dem Zukauf von LPG. Das Unternehmen entwickelt und produziert neben Hochtönern und Konuslautsprechern für das Automobil-Interieur auch Außensound-Lautsprecher, die elektrisch betriebene Fahrzeuge über beliebig konfigurierbare Signale für andere Straßenverkehrsteilnehmer besser wahrnehmbar machen. So erweitert paragon seine Technologiebasis für Akustik-Lösungen und die Wertschöpfungstiefe. Im Geschäftsbereich Interieur, in dem künftig die aktuellen Geschäftsbereiche Cockpit und Akustik zusammengefasst werden, bilden die Systemkomponenten von LPG (heute paragon electroacoustic GmbH) einen wichtigen Teil.

Junge Geschäftsbereiche treiben Umsatzentwicklung
Der Konzernumsatz lag in den ersten drei Quartalen bei 118,8 Mio. Euro (Vorjahr: 84,7 Mio. Euro) und damit um 40,2 % über dem Vorjahr. Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 9,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) geht vorrangig auf die erweiterten Geschäftsaktivitäten im Segment Elektromobilität zurück und besteht im Wesentlichen aus fertig produzierten Modulen für den Einsatz in Gabelstaplern und anderen Intralogistik-Anwendungen.

Die aktivierten Entwicklungskosten erhöhten sich planmäßig um 37,4 % auf 14,5 Mio. Euro (Vorjahr: 10,6 Mio. Euro). Sie entfielen zu gleichen Teilen auf die drei operativen Segmente. Aufgrund der ausgeweiteten Produktion in den jungen Geschäftsbereichen (insbesondere Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen bei der Voltabox AG) erhöhte sich der Materialaufwand um 59,6 % auf 72,7 Mio. Euro (Vorjahr: 45,6 Mio. Euro). Die Materialeinsatzquote (ermittelt aus dem Verhältnis Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) lag bei 56,4 % (Vorjahr 52,7 %). Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Umsatzbeitrag der paragon movasys GmbH zurückzuführen, deren Materialeinsatzquote noch über der durchschnittlichen Materialeinsatzquote im Konzern liegt. Darüber hinaus lag der Umsatzanteil der Entwicklungserlöse im GB Cockpit unter dem Vorjahr. Gleichzeitig sank die Materialeinsatzquote im Segment Elektromobilität aufgrund von Skaleneffekten. Damit ergibt sich für die ersten neun Monate ein Rohertrag in Höhe von 70,6 Mio. Euro (Vorjahr: 51,5 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 59,4 % entspricht (Vorjahr: 60,8 %). Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um ein Viertel auf 847 (31. Dezember 2017: 678).

Profitabilität im Plan
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 36,3 % auf 17,2 Mio. Euro (Vorjahr: 12,6 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von 14,5 % entspricht (Vorjahr: 14,9 %). Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen und Wertminderungen von 9,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 25,4 % auf 7,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,1 Mio. Euro). Die EBIT-Marge reduzierte sich plangemäß auf 6,5 % (Vorjahr: 7,2 %).

Bei einem Finanzergebnis in Höhe von -3,9 Mio. Euro (Vorjahr: -2,9 Mio. Euro) und Ertragssteuern von 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) erwirtschaftete paragon im Berichtszeitraum ein Konzernergebnis in Höhe von 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,43 Euro (Vorjahr: 0,47 Euro). Auf Anteile anderer Gesellschafter entfielen 0,7 Mio. Euro.

Die Bilanzsumme hat sich zum 30. September 2018 um 19,2 Mio. Euro auf 331,0 Mio. Euro erhöht (31. Dezember 2017: 311,8 Mio. Euro), was hauptsächlich auf den Anstieg der Finanzanlagen sowie der immateriellen Vermögenswerte und des Geschäfts- oder Firmenwerts zurückzuführen ist.

Cashflow spiegelt Wachstumskurs wider
Das Eigenkapital der paragon GmbH & Co. KGaA erhöhte sich nur geringfügig auf 178,2 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 177,0 Mio. Euro). Vor dem Hintergrund der leicht höheren Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 53,8 % (31. Dezember 2017: 56,8 %).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit reduzierte sich im Berichtszeitraum um 32,2 Mio. Euro auf -35,4 Mio. Euro (Vorjahr: -3,2 Mio. Euro). Ursächlich hierfür waren insbesondere die um 17,0 Mio. Euro höhere Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 25,0 Mio. Euro infolge der Absatzfinanzierung eines wichtigen Kunden durch Voltabox und die um 23,3 Mio. Euro höhere Zunahme der Vorräte von 27,9 Mio. Euro. Gleichzeitig stiegen im Berichtszeitraum die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva um 5,4 Mio. Euro, während diese im Vorjahr um 1,9 Mio. Euro abnahmen. Schließlich erhöhten sich die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens um 2,9 Mio. Euro auf 9,4 Mio. Euro. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit reduzierte sich im Berichtszeitraum um 40,7 Mio. Euro auf -53,5 Mio. Euro (Vorjahr: -12,9 Mio. Euro). Wesentliche Ursachen hierfür waren der Anstieg der Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen um 6,7 Mio. Euro auf nunmehr 8,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro), ein Anstieg der Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte um 5,6 Mio. Euro auf 16,6 Mio. Euro sowie Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 19,9 Mio. Euro infolge des SemVox-Erwerbs. Darüber hinaus erhöhten sich die Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten infolge der Übernehme von Concurrent Design und ACCURATE um 7,9 Mio. Euro auf 8,7 Mio. Euro. Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 65,1 Mio. Euro (Vorjahr: 33,8 Mio. Euro). Prognose in anspruchsvollem Marktumfeld bestätigt Auf Basis der guten Auftragssituation geht paragon für das Geschäftsjahr 2018 davon aus, wie prognostiziert erneut deutlich schneller als der Automobilsektor zu wachsen. Aufgrund des spezifischen Produkt-Kunden-Mix von paragon sieht die Geschäftsführung keine zusätzlichen Risiken durch die aktuellen Herausforderungen der Automobilindustrie für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Angesichts der robusten Auftragsvorlage der Voltabox AG für das Geschäftsjahr 2018 rechnet die Geschäftsführung im Segment Elektromobilität mit einer signifikant höheren Wachstumsrate. Voltabox hat die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von 65 Mio. Euro bis 70 Mio. Euro bestätigt. Der Geschäftsbereich Karosserie-Kinematik soll ebenfalls überproportional zum Wachstum beitragen; durch die eingeleiteten organisatorischen Maßnahmen verspricht sich das Unternehmen Synergien in Höhe von insgesamt 3 Mio. Euro bis 5 Mio. Euro im Laufe der nächsten drei Jahre. Ab dem Geschäftsjahr 2019 wird das Segment Elektronik durch neue Produkte und die Unternehmenskäufe voraussichtlich verstärkt zum Konzernwachstum beitragen. Für das Geschäftsjahr 2018 bestätigt die paragon-Geschäftsführung die Umsatzprognose in Höhe von 180 Mio. Euro bis 185 Mio. Euro. Es wird weiterhin mit einer EBIT-Marge von rund 8 % gerechnet. Dabei ist die Neugestaltung der Vereinbarung von Voltabox mit Triathlon im zweiten Halbjahr 2018 bereits eingerechnet. Sie wird das EBIT im laufenden Geschäftsjahr mit rund 2 Mio. Euro belasten. Das für das Gesamtjahr erwartete Investitionsvolumen wird auf rund 35 Mio. Euro beziffert. Porträt paragon GmbH & Co. KGaA Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon aktive mobile Aerodynamiksysteme. Darüber hinaus ist der Konzern mit der ebenfalls im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutschen Börse AG in Frankfurt a.M. notierten Tochtergesellschaft Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9) im schnell wachsenden Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten und marktprägenden Lithium-Ionen Batteriesystemen tätig. Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl (Thüringen), Landsberg am Lech, Neu-Ulm und Nürnberg (Bayern), Korntal-Münchingen und St. Georgen (Baden-Württemberg), Bexbach und Saarbrücken (Saarland), Aachen (Nordrhein-Westfalen) sowie in Kunshan (China) und Austin (Texas, USA). www.fixed-income.org (Foto: © paragon/Voltabox)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/11/18
Peach Property Group AG kündigt Hybridanleihe 2015

Die Peach Property Group, ein auf Bestandshaltung in Deutschland spezialisierter Investor mit Fokus auf Wohnimmobilien, plant die frühestmögliche Rückzahlung der Hybridanleihe 2015 (Valorennummer: 30571164; ISIN: CH0305711647). Entsprechend kündigt die Gesellschaft die Anleihe nach Ziffer 4.2 der Anleihensbedingungen zum 15. Dezember 2018. Mit der Kündigung ist die Rückzahlung aller Anteile verbunden.

Der Zinssatz der ewigen Anleihe betrug bisher 5,00 Prozent und hätte sich ab Mitte Dezember 2018 auf den 3-Monats-LIBOR plus 9,25 Prozent p. a. erhöht.

Dr. Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group: «Durch die Kündigung der Anleihe zahlen wir die Mittel zum ersten möglichen Termin zurück und stärken damit auch die Funds From Operations (FFO) ab 2019. Auch nach der Rückzahlung stehen uns weiterhin genügend Mittel für den mittelfristigen Ausbau des Portfolios auf rund 11.000 Wohnungen zur Verfügung. Dies unterstreicht die finanzielle Stärke unserer Gruppe.»

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(Foto: © Peach Property Group)

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12/11/18
Neues Green Bond-Segment an der Frankfurter Börse

Ein neues Segment für Green Bonds ist an der Frankfurter Börse eingeführt worden. Darin sind zum Start 150 Anleihen enthalten, die den Green Bond Principles der International Capital Markets Association entsprechen.

Mit dem Angebot trägt die Deutsche Börse der global steigenden Nachfrage zu nachhaltiger Finanzierung Rechnung. Anleger, denen neben ökonomischen auch ökologische Aspekte wichtig sind, finden Anleihen mit entsprechenden Strategien jetzt leicht über die neue Kategorie "Green Bonds" auf boerse-frankfurt.de. Die Anleihen notieren an verschiedenen europäischen Börsen und sind in den Handel an der Börse Frankfurt einbezogen.

Die Green Bond Principles der International Capital Markets Association berücksichtigen unter anderem die Verwendung des Emissionserlöses, den Prozess der Projektauswahl, das Management und das fortlaufende Reporting. Das Green Bond-Segment ist Teil eines großen Ganzen. Die Deutsche Börse setzt sich bereits seit Längerem für nachhaltige Finanzierung ein. Neben einem Produktportfolio von rund 100 Nachhaltigkeitsindizes hat die Deutsche Börse in diesem Jahr gemeinsam mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium das Green and Sustainable Finance Cluster Germany initiiert. Die Initiative verfolgt das Ziel, die Expertise rund um das Thema nachhaltige Finanzwirtschaft effizient zu nutzen und konkrete Handlungsansätze für die Zukunftsfähigkeit von Finanzmarktstrukturen umzusetzen – national wie international.

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12/11/18
BayernInvest kooperiert mit MSCI ESG Research

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bietet institutionellen Investoren umfangreiche Lösungen für die Umsetzung ganzheitlicher Nachhaltigkeitsstrategien in der Kapitalanlage an. Nun erweitert die 100%ige Tochter der BayernLB nochmals ihr Spektrum an nachhaltigen Investmentlösungen und arbeitet hierfür ab sofort mit MSCI ESG Research zusammen. Das Unternehmen garantiert eine hohe globale Abdeckung in den wichtigsten Anlageklassen und ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter von Nachhaltigkeitsanalysen und Ratings in den Bereichen ESG, also Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance). Darüber hinaus stellt MSCI der BayernInvest CO2-Ratingdaten für Unternehmen und Staaten zur Verfügung, damit diese in die Portfolien der BayernInvest integriert werden können.

Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest, kommentiert: „Wir sind der festen Überzeugung, dass nachhaltig agierende Unternehmen durch ihr vorteilhaftes Risikoprofil langfristig erfolgreicher sind. Umwelt- und sozialverträgliches Handeln wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Durch die Zusammenarbeit mit MSCI ESG Research können wir unseren Kunden nun ein noch umfassenderes Produktspektrum für nachhaltige Fondslösungen anbieten.“

Daniel Sailer, Vice President MSCI ESG Research, verantwortlich für die DACH Region: „Der Schwerpunkt der Gespräche mit unseren über 1.200 Kunden hat sich in den letzten Monaten verändert. Im Fokus steht nicht mehr die Frage, warum ist ESG für institutionelle Anleger relevant, sondern eine intelligente ESG-Integration, um besser informierte Investitionsentscheidung zu treffen.“ Leonid Potok, ESG Kundenbetreuung DACH Region bei MSCI ESG Research, ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der BayernInvest. Die Nutzung von werte- und normenbasierten Ausschlusskriterien, sowie MSCI ESG Ratings unterstützt künftig den Investmentprozess. Ergänzend stehen der BayernInvest innovative Daten zur Messung und zum Management von Klimarisiken sowie zur Integration der UN Sustainable Development Goals zur Verfügung.“

Nachhaltige Fondslösungen
Auf Basis der umfangreichen Daten von MSCI ESG Research, erhalten institutionelle Investoren bei der BayernInvest derzeit folgende nachhaltige Anlagelösungen:

–  Aktien Faktorstrategie Nachhaltigkeit Europa aktiv
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Aktien Nachhaltigkeit global/regional indexorientiert/aktiv
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Aktien klimaoptimiert global/regional indexorientiert/aktiv
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Euro Unternehmensanleihen Nachhaltigkeit indexorientiert/aktiv
– 
UN Global Compact konforme Anlagestrategien

„DKB Zukunftsfonds“ mit nachhaltiger Aktien Faktorstrategie
Im Fokus steht aktuell die nachhaltige Aktien Faktorstrategie, nach der auch der „DKB Zukunftsfonds“ von der BayernInvest gemanagt wird. Herzstück des Fonds ist eine Investment-Strategie, die neben Finanzmarkt-Faktoren (Value, Size, Quality etc.) auch ESG-Kriterien in der Aktienauswahl berücksichtigt. Der Fonds überzeugt seit Jahren mit einer guten Performance; sie liegt im Fünf-Jahreszeitraum bei 7,55 Prozent p.a. (Stand: 30.09.2018).

ESG-Reporting
Ergänzend zum Portfoliomanagement stellt die BayernInvest auf Wunsch nachhaltigkeitsorientierten Anlegern ein Reporting ihrer Anlagen hinsichtlich sozialer und umweltbezogener Leistungsindikatoren zur Verfügung. Das Reporting dokumentiert bspw. Informationen über mögliche Kontroversen oder die ESG-Qualität bzw. -Ratings der in einem Portfolio vertretenen Unternehmen („Carbon Footprint“).

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12/11/18
Fidelity Fixed Income Monatsbericht: Wie lange können sich erstklassige Unternehmensanleihen noch behaupten?

Im Oktober forderten Marktschwankungen ihren Tribut. Andrea Iannelli, Investment Director bei Fidelity International, erläutert, warum sich erstklassige Unternehmensanleihen bislang von der Aktienmarktschwäche unbeeindruckt zeigen, Anleger bei ihnen künftig aber vorsichtig sein sollten.

„Investment-Grade-Unternehmensanleihen konnte die Schwäche an den Aktienmärkten im Oktober kaum etwas anhaben. Auf Beta-bereinigter Basis verbuchten sie eine überdurchschnittliche Wertentwicklung.

Ausgeprägten Schwächephasen an den Aktienmärkten ging in der Vergangenheit häufig eine Tendenz zu höheren Risikoaufschlägen voraus. Ob aber die in diesem Jahr bereits gesehene Spread-Weitung tatsächlich ein Vorbote für Schlimmeres ist, bleibt abzuwarten.

Für die nächste Zeit sollten sich Anleger neutral bis defensiv positionieren, da sich die Spreads noch stärker weiten könnten, wenn der Wachstumsmotor weltweit an Fahrt verliert und die Verschuldung der Unternehmen hoch bleibt.

Europa bleibt bevorzugter Markt
Unser bevorzugter Markt bleibt Europa. In der Region haben sich die Bewertungen von Unternehmensanleihen so weit gebessert, dass sie eine attraktive Alternative zu ihren USD-Pendants sind – und zwar sowohl auf währungsgesicherter Basis als auch im Vergleich zu den Renditen von Staatsanleihen.

Inzwischen ist das Ende der Anleihekäufe seitens der EZB größtenteils eingepreist. Ein günstiges Zinsumfeld in Verbindung mit stetigem Wachstum sollte daher die Kreditmärkte in Europa im kommenden Jahr stützen. Für den Unternehmensanleihemarkt als Ganzes sind wir zuversichtlich, aber das Pendel könnte durchaus in Richtung weiterer Spreads ausschlagen.

USA: Flut von BBB-Emissionen
In den USA verlief die Berichtssaison zwar überwiegend positiv, bestätigte aber das insgesamt nachlassende Umsatzwachstum. Wir erwarten, dass sich die Fundamentaldaten in den kommenden zwölf Monaten verschlechtern, da die Konjunktur in den USA an Dynamik verliert. Zudem droht Druck auf die Gewinnmargen durch steigende Löhne, einen stärkeren US-Dollar und zusätzliche Zölle.

In diesem Jahr konzentrierten sich viele Marktbeobachter auf die Flut von BBB-Emissionen sowie die Risiken für die Hochzins- und Investment-Grade-Märkte. Mit den Entwicklungen im Oktober traten aber auch die Risiken bei mit A gerateten Emittenten stärker zutage. GE wurde von S&P um zwei Stufen auf BBB+ herabgestuft und Anheuser-Busch InBev (derzeit A3) von Moody’s mit negativem Ausblick auf dessen Beobachtungsliste gesetzt. Mit diesen Mega-Emittenten droht das ohnehin aufgeblähte BBB-Universum weiter anzuschwellen.

Bei einigen der angezählten Emittenten handelt es sich zwar um Global Player. Aber die jüngsten Ratingmaßnahmen erinnern uns daran, dass sich der US-Markt in einer späten Zyklusphase befindet, in der die Risiken hoch verschuldeter Firmen offenkundiger werden.

Asien: Schwächere Wirtschaftsdaten bremsen Handel an Kreditmärkten
Die schwächeren Wirtschaftsdaten und Aktienmärkte in China haben den Handel an den asiatischen Kreditmärkten gebremst, was die Sektoren Technologie und Immobilien besonders zu spüren bekamen. Bei Spreads jenseits von 150 Basispunkten und anhaltendem Schuldenabbau sind wir jedoch gegenüber dem asiatischen Investment-Grade-Segment positiv eingestellt.

In dieser Einschätzung bestärken uns auch technische Faktoren. Die Möglichkeit zusätzlicher geldpolitischer Stimulusmaßnahmen dürfte asiatische Unternehmensanleihen nach unten abstützen. Zugleich sehen wir Anzeichen für eine Stabilisierung der Nachfrage in der Region, zumal bei institutionellen Anlegern, die von etwas niedrigeren Absicherungskosten profitieren.“

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(Foto: Andrea Iannelli © Fidelity International)

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09/11/18
DWS Chart der Woche: Zeitenwende bei Schwellenländeranleihen

Die Bedeutung der US-Zwischenwahlen auf US-Aktien haben die anschließenden starken Kursauschläge eindrucksvoll gezeigt. Auch bei anderen Kapitalmarktteilnehmern wird es angesichts des Wahlausgangs eine gewisse Erleichterung gegeben haben. In den Schwellenländern etwa. Deren Sorge über einen stärkeren Dollar oder stärker steigende US-Zinsen wurde dadurch etwas gelindert, dass Donald Trump nun nicht mehr ohne weiteres große Konjunkturpakete schnüren kann. Das lindert den Druck für die eigenen Refinanzierungsvorhaben, etwa über Anleihen.

Zur Erinnerung: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in Schwellenländeranleihen zu investieren. Da ist zum einen die Wahl des Emittenten: Staat versus Privatsektor. Eine weitere Wahlmöglichkeit betrifft die Währung: Fremdwährung (US-Dollar oder Euro), oft auch als "Hartwährung" bezeichnet, versus Landeswährung, wie etwa die indonesische Rupie oder türkische Lira. Dabei spricht man dann von Lokalwährungsanleihen.

In der Regel bieten Lokalwährungsanleihen höhere Renditen. Auf der einen Seite spiegelt dies die tendenziell höheren Inflationsraten in den Schwellenländern wider, was bedeutet, dass Anlagen eine höhere Nominalrendite erwirtschaften müssen, um die Kaufkraft zu erhalten. Gemäß Berechnungen des IWF liegt die Verbraucherpreisinflation im laufenden Jahr in den Schwellenländern durchschnittlich bei rund fünf Prozent, während sie in den Industrieländern bei knapp unter zwei Prozent liegt. Darüber hinaus sollen höhere Renditen in lokaler Währung die Anleger für das Wechselkursrisiko entschädigen. Die Volatilität in der Wertentwicklung war bei Lokalwährungsanleihen in der Vergangenheit deutlich höher als bei Anleihen in Hartwährung. Die Wechselkursschwankungen des laufenden Jahres zeigen erneut warum. Darüber hinaus ist es oft schwieriger, Zugang zu lokalen Märkten zu erhalten, während der Kauf einer auf US-Dollar lautenden Anleihe an einem geregelten Markt in westlichen Ländern ähnlich unproblematisch wie etwa der Kauf einer europäischen Unternehmensanleihe ist. All diese Faktoren sprechen dafür, dass Lokalwährungsanleihen normalerweise mit einem Renditeaufschlag handeln.

Derzeit hat sich diese Relation jedoch geändert. Erstmals seit der Finanzkrise weisen Hartwährungsanleihen im Durchschnitt höhere Renditen als ihre Pendants in lokaler Währung auf, wie aus unserem "Chart der Woche" hervorgeht. Dies kann etwa dann passieren, wenn Investoren an der Fähigkeit eines Landes zweifeln, seine externen Schulden bedienen zu können, während Lokalwährungsschulden notfalls auch mit Hilfe der Notenpresse bedient werden können.

Laut Nicolas Schlotthauer, Leiter EM-Staatsanleihen bei der DWS, zeigt die Bewertung der Hartwährungsanleihen wie sich im Laufe des Jahres 2018 die Risikoprämie merklich ausgeweitet hat. "Diese skeptische Betrachtungsweise deckt sich bei einer Reihe von Schwellenländern nicht mit unserem positiveren Bild der dortigen Wirtschaftslage" ergänzt er.

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Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/11/18
NN IP setzt sich Engagement-Ziele zur Veränderung des Energiesektors

Investoren sollten die Risiken des Klimawandels in ihre Investmententscheidungen einbeziehen, da dessen Tragweite immer offensichtlicher wird. Aufgrund der Tatsache, dass der Öl- und Gassektor mit seiner Geschäftstätigkeit stark zur globalen Erderwärmung beiträgt, ist er besonders stark involviert in die Risiken, die mit dem Klimawandel in Verbindung stehen. Sein Geschäftsmodell ist damit zugleich massiv vom Wandel hin zu erneuerbaren Energien betroffen. Deshalb legt NN Investment Partners (NN IP) einen Schwerpunkt seines Engagements auf diesen Sektor und ermutigt die Unternehmen, ihre Geschäftstätigkeiten transparent zu machen und die Risiken des Geschäftsmodells aufzuzeigen.

NN IP hat weltweit 49 Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor analysiert und festgestellt, dass 40 einen jährlichen Klima- oder Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen, der auch Richtlinien mit Bezug auf den Klimawandel enthält. Dabei zeigt sich, dass europäische Öl- und Gaskonzerne viel transparenter sind in Bezug auf die Integration von klimabezogenen Risiken in ihre Modelle als ihre amerikanischen Pendants. Öl- und Gasunternehmen aus den Schwellenländern sind bei der Veröffentlichung entsprechender Details noch zurückhaltender.

NN IP hält es für wichtig, dass Öl- und Gasunternehmen Investoren ihre Strategie für den Umgang mit potenziellen künftigen Einschränkungen ihres Geschäftsmodells erläutern, die aus dem Klimawandel resultieren. Allerdings haben nur acht der 49 Unternehmen, die NN IP analysiert hat, ihr Geschäft einem entsprechenden Stresstest unterzogen.

Auch wenn Öl- und Gaskonzerne weltweit teilweise schon in kohlenstoffärmere Technologien investiert haben, müssen sie nach Ansicht von NN IP ihre langfristigen Diversifikations- und Wachstumsstrategien noch stärker überdenken. Die Analyse belegt, dass der Umfang der Forschung und Entwicklung von Öl- und Gasunternehmen hinsichtlich neuer Technologien, wie z. B. Verfahren, mit denen das entstehende CO2 abgeschieden und gelagert wird, sehr unterschiedlich ausfällt – wieder mit einer deutlichen Kluft zwischen europäischen Unternehmen und dem Rest der Welt. Das Gleiche gilt für Übernahmen oder Investitionen im erneuerbaren Energiesektor.

Faryda Lindeman, Senior Corporate Governance Spezialistin bei NN Investment Partners:
„Der Öl- und Gassektor ist stark mit Klimawandelrisiken konfrontiert. Wenn sich die Welt in Richtung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bewegt und fossile Brennstoffe zunehmend von erneuerbaren Energien ersetzt werden, wird die Nachfrage nach seinen Kernprodukten unweigerlich sinken. Zusätzlich unterliegen Öl- und Gasunternehmen dem Risiko, dass es aufgrund von Umweltschäden zu regulatorischen Maßnahmen und Steuern auf CO2 kommen wird. Deshalb müssen Öl- und Gasunternehmen ihren Stakeholdern erklären, wie sie sich weiterentwickeln und ihre Geschäftsstrategien entsprechend anpassen wollen.

NN IP hat Engagement-Ziele entwickelt, um Öl- und Gasunternehmen zu ermutigen, Übergangspläne zu erarbeiten. Die uneinheitliche Herangehensweise der Unternehmen innerhalb des Sektors ist dabei eine Herausforderung.“

Damit die Engagement-Ziele von NN IP ihren Beitrag zur Veränderung des weltweiten Energiesektors leisten können, beinhalten sie folgende Aspekte:

Governance: NN IP erwartet von den Unternehmen eine transparente Offenlegung, wie der Vorstand und die Prozesse im Unternehmen es gewährleisten, dass die klimabezogenen Risiken angemessen überwacht werden. NN IP macht auf den jährlichen Hauptversammlungen von seinem Stimmrecht Gebrauch, um dies durchzusetzen.

Szenarioanalysen: Die Unternehmen sollen erläutern, wie sie fortbestehen werden, wenn die Welt weiter auf erneuerbare Energien umsteigt. NN IP unterstützt die Entwicklung und die Verfolgung solcher Strategien.

Transparenz und Offenlegung: Wir drängen auf eine umfassendere Veröffentlichung von Nachhaltigkeits- und Klimaberichten und ermutigen die Unternehmen, sie in ihren Jahresbericht zu integrieren. Die Unternehmen müssen über ihre direkten (Scope 1) und indirekten (Scope 2 und 3) CO2-Emissionen Bericht erstatten und z. B. Ziele für alle drei Ebenen entwickeln.

Aktiver Dialog mit öffentlichen Entscheidungsträgern: Wir befürworten es sehr, wenn Unternehmen aktiv an öffentliche Entscheidungsträger herantreten und konstruktive Vorschläge machen, wie politische Maßnahmen ihre Pläne zur Integration der klimabezogenen Risiken in ihre Geschäftsmodelle unterstützen können.

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(Foto: Faryda Lindeman © NN Investment Partners)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/11/18
Mogo Finance S.A. hat 9,50%-Anleihe 2018/22 (ISIN XS1831877755) um 25 Mio. Euro aufgestockt

Die Mogo Finance S.A., Riga/Luxemburg, hat ihre 9,50%-Anleihe 2018/22 (ISIN XS1831877755) erfolgreich um 25 Mio. Euro aufgestockt. Settlement ist am 16.11.2018. Nach der Aufstockung hat die Anleihe ein Volumen von 75 Mio. Euro.

KNG Securities LLP, ABG Sundal Collier AB, Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG, BlueOrange Bank AS, Gottex Brokers SA and STX Fixed Income B.V. haben die Transaktion begleitet. Mogo Finance wurde von Aalto Capital beraten.

Mogo Finance-CEO Edgars Egle kommentiert:
„Wir freuen uns, dass unsere Investorenbasis mit dieser erfolgreichen Aufstockung unseres Eurobonds erweitert wurde. Die Aufstockung zeigt die große Unterstützung der Investoren und das Verständnis für unser Bestreben, die Profitabilität von Mogo Finance zu verbessern. Die Aufstockung der Anleihe und die daraus resultierenden Vorteile für Mogo Finance tragen dazu bei, unsere führende Position im europäischen Markt für Gebrauchtwagen-Finanzierungen weiter zu stärken.“

(Foto: Mogo Finance-CEO Edgars Egle)

Eine Analyse der Mogo Finance S.A.-Anleihe ist auf folgender Website zu finden:
https://www.fixed-income.org/index.php?id=51

Mogo Finance S.A.-CEO Edgars Egle erläutert im BOND MAGAZINE YouTube-Channel die 9-Monats-Zahlen und die Strategie:
https://www.fixed-income.org/index.php?id=132

Tab.1: Eckdaten des Mogo Finance S.A.-Bond 2018/22

Emittent

Mogo Finance S.A., Luxemburg/Riga

Format

Senior secured (besichert)

Kupon

9,50%

Volumen

75 Mio. Euro

WKN / ISIN

A191NY / XS1831877755

Recht

Luxemburger Recht

Laufzeit

10.07.2022

Listing

Open Market, Frankfurt, und ab November im Regulierten Markt

Stückelung

1.000 Euro

Mindestorder
(bei Zeichnung)

100.000 Euro

Financial Advisor

Aalto Capital

Lead Manager

KNG Securities

Co-Manager

ABG Sundal Collier, Bankhaus Scheich

Selling Agents

AS Blue Orange Bank, GOTTEX Brokers, STX Fixed Income

Internet

www.mogofinance.com

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/11/18
Bereiten Sie sich auf stürmische Zeiten vor, Fahrwasser für Schwellenländeranleihen bleibt unruhig

Für die globalen Märkte war der Oktober ein ereignisreicher Monat und auch die nahe Zukunft dürfte turbulent bleiben. Die US-Aktienmärkte erlebten einen Einbruch, der den S&P 500 um 7 Prozent sinken ließ. Dieser Rückgang ist zwar nicht ganz so stark wie im Februar, aber dennoch erheblich. Da die Anleger zunehmend sicherere Häfen ansteuerten, wertete der US-Dollar auf, während sich Öl und viele andere Rohstoffe abschwächten. Der IWF veröffentlichte seine vierteljährliche Prognose für das weltweite Wachstum und korrigierte seine Erwartungen sowohl für die Industrie- als auch für die Schwellenländer nach unten.

Länderspezifische Entwicklungen belasten Schwellenländer

Die Schwellenländer wurden zudem von zahlreichen länderspezifischen Entwicklungen belastet. Dabei wirkte sich die gesamtwirtschaftliche Abkühlung Chinas am deutlichsten auf die Märkte aus. So sprechen mehrere Indikatoren (Export-PMI, PKW-Verkäufe, usw.) für eine Abschwächung, die vermutlich vor allem auf den Handelsstreit mit den USA zurückzuführen ist. Anfang Oktober reagierte die chinesische Regierung mit moderaten Anreizmaßnahmen und signalisierte zum Monatsende die Bereitschaft, diese auszudehnen. Mit Spannung erwartet wird der G20-Gipfel von Buenos Aires am 1. Dezember, bei dem US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping aufeinandertreffen werden.

Der mysteriöse Mord an dem saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi in einem Konsulat in der Türkei lenkte die Aufmerksamkeit der Märkte auf Spekulationen über politische Intrigen innerhalb des Königreichs. Die Rolle der Türkei in der Aufklärung des Falls, sowie die Freilassung des US-Pastors Andrew Brunson, bescherten türkischen Vermögenswerten eine starke Rally (z.B. Devisen und Bankenanleihen). 

Brasilien wählte im Oktober den Rechtspopulisten Jair Bolsonaro zum Präsidenten. Trotz seiner extremen Ansichten begrüßten die Märkte seine Wahl. Diese Einschätzung teile ich nicht, da seine wirtschaftspolitische Agenda wenig klar ist und er bislang nicht in der Wirtschaftspolitik tätig war. Hält er an dem aggressiven Ton, den er im Wahlkampf anschlug, fest, wird er beim Regieren vermutlich auf Widerstand stoßen. Aus Anlegersicht würde ich sagen, dass die Sambatrommeln in Brasilien vorerst verstummt sind und der Karneval eine Pause einlegt.

Unterdessen hat der angehende Präsident Mexikos, López Obrador (kurz AMLO genannt), das Vertrauen der Märkte in den institutionellen Rahmen des Landes und in seinen Führungsstil erschüttert, nachdem er einen milliardenschweren Flughafen-Neubau auf umstrittene Weise stoppte.

Anleger zeigen sich vorsichtiger, Spreads von Schwellenländeranleihen weiten sich aus

Zu den weniger schlagzeilenträchtigen, dennoch bedeutenden Ereignissen gehörte die endgültige Bewilligung eines IWF-Hilfspakets in Höhe von 57 Milliarden US-Dollar für Argentinien. Auch die Ukraine sicherte sich ein neues umfassendes IWF-Kreditprogramm und drei arabische Golfstaaten verabschiedeten ein 10-Milliarden-Dollar-Hilfspaket für Bahrain. Die peruanische Oppositionsführerin Keiko Fujimori wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und der südafrikanische Finanzminister wurde ohne viel Drama ersetzt.

Die zahlreichen Schlagzeilen hatten zur Folge, dass sich die Spreads von Schwellenländeranleihen ausweiteten. Das gilt sowohl für Staats- als auch für Unternehmensanleihen. Angesichts dieser Turbulenzen überrascht es kaum, dass die Fonds deutliche Abflüsse verzeichneten. Diese beliefen sich auf rund 500 Millionen US-Dollar in Hartwährungen, was allerdings durch einen umfassenden Zufluss von 1,2 Milliarden US-Dollar in der ersten Oktoberwoche weniger stark zutage trat.

Risiken in Schwellenländern werden bleiben

Und es sieht ganz danach aus, dass das Fahrwasser für Schwellenländeranleihen unruhig bleiben wird: Die oben genannten Ereignisse in den Golfstaaten, in Brasilien, der Türkei und China könnten weitere Wellen schlagen und nicht seefeste Anleger zum Kentern bringen. Allerdings – und das wiederhole ich immer wieder – gehören solche Ereignisse zur Anlagetätigkeit an den Schwellenmärkten dazu und bergen auch Chancen, insbesondere, wenn die Fundamentaldaten stark bleiben. Der US-amerikanische Dichter Oliver Wendell Holmes Sr. brachte dies wie folgt auf den Punkt: „Um einen Hafen zu erreichen, müssen wir segeln, manchmal mit dem Wind und manchmal dagegen. Aber wir dürfen nicht treiben oder vor Anker liegen“. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, den richtigen Wind und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Vontobel Asset Management 
Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

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(Foto: Luc D’hooge © Vontobel Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/11/18
Principal Global Investors: Bringt die Marktschwäche nun auch die US-Wirtschaft zum Entgleisen?

„Die Märkte schwächeln“, sagt Robin Anderson, Senior Global Economist bei Principal Global Investors. Dafür gebe es mehrere Gründe. Während die Unternehmensgewinne im Allgemeinen positiv ausfielen, hätten die Märkte die Unternehmen bestraft, deren Gewinne zuletzt enttäuschend ausgefallen seien. Größere Handelsspannungen hätten zu Besorgnis für Unternehmen und Volkswirtschaften mit globalen Verflechtungen geführt. Und die allgemeine Sorge darüber, dass sich das weltweite Wachstum verlangsamen könne, hätte die Märkte ausgebremst. „Trotzdem scheinen die steigenden Zinsen und eine Normalisierung der Geldpolitik die Hauptfaktoren für die Volatilität zu sein“, sagt die Ökonomin. Ihrer Meinung nach, haben die extrem niedrigen Zinsen die Marktrallye seit März 2009 angetrieben. Und gerade diese niedrigen Zinsen hätten die Multiples nach oben getrieben, also die Kaufpreise, die sich aus dem Vielfachen der Unternehmensgewinne errechnen. Dadurch seien die Anleger in riskantere Anlageklassen mit Aussicht auf höhere Renditen gedrängt worden.

Diese Ära sei nun vorbei. Daher seien die Märkte besorgt, dass die Zentralbanken die Zinsen nun wieder anheben. Die Märkte durchliefen diese Anpassungsphase. Dabei sei es wahrscheinlich, dass weitere Turbulenzen auftreten. Bei sehr starken wirtschaftlichen Fundamentaldaten in den USA könnte der Aufwärtsdruck auf die Leitzinsen etwas steigen. „Dies könnte zusätzlichen Kreditstress verursachen und einige Probleme für High Yields mit niedrigerer Qualität und einige Small Caps bedeuten“, meint Anderson.

Auch hinsichtlich der Geldpolitik im Jahr 2019 bestehe Unsicherheit. Die US-Notenbank hat angekündigt, die Zinssätze im kommenden Jahr drei Mal anzuheben. Hingegen erwarteten die Märkte nur zwei Fed-Anhebungen. „Die Märkte könnten wackeln, solange diese Diskrepanz besteht“, sagt die Expertin. Darüber hinaus könnte es sein, dass die Europäische Zentralbank in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 damit beginnt, ihren Leitzins zu heben. Die Auswirkungen des Leitzinses in der Europäischen Währungsunion wären auch in den USA zu spüren. „Die Bilanzen der Zentralbank dürften ebenfalls ihren Höhepunkt erreicht haben. Das heißt, dass die Anlagemärkte künftig nicht durch kontinuierliche Zentralbankkäufe gestärkt werden“, erklärt die Expertin.

Bei anhaltend hoher Volatilität könnten sich Anleger defensiver positionieren. „Die Marktschwäche wird die US-Wirtschaft jedoch nicht zum Entgleisen bringen. Der US-Arbeitsmarkt läuft hervorragend. Das Verbrauchervertrauen bleibt lebhaft. Und die Investitionsausgaben sind robust. Die Märkte werden im Jahr 2019 vermutlich schlechter als die US-Wirtschaft abschneiden“, resümiert Anderson.

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(Foto: © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/11/18
BMW emittiert EUR Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 3 und 6 Jahren (Dual Tranche)

Die BMW Finance N.V. emittiert eine EUR Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 3 und 6 Jahren (Dual Tranche). Die Anleihe wird von der BMW AG garantiert. Erwartet wird ein Spread von 45 Basispunkten gegenüber Mid Swap für die 3-jährige Tranche, was einer Rendite von rund 0,5% entsprechen würde. Und für die 6-jährige Tranche ein Spread von 75 Basispunkten gegenüber Mid, was einer Rendite von ca. 1,3% entsprechen würde. Die BMW AG wird von Moody´s mit A1 und von S&P mit A+ gerated. Die Transaktion wird von Bank of America Merrill Lynch, Credit Agricole CIB, DZ BANK, RBC Capital Markets und Santander begleitet.

Eckdaten der neuen
BMW-Anleihe:
Emittent: 
BMW Finance N.V.
Garant: 
BMW AG
Ratings des Garanten:  A1 (durch Moody´s), A+ (durch S&P)
Emissionsvolumen:  jeweils EUR Benchmark
Währung:  Euro
Laufzeit:  14.01.2022 bzw. 14.11.2024
Settlement:  14.11.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Guidance:  3 Jahre: Mid Swap +45 bp (ca. 0,5%), 6 Jahre: Mid Swap +75 bp (ca. 1,3%)
Stückelung:  1.000 Euro
Listing:  Luxemburg
Recht:  Deutsches Recht
Bookrunner:  Bank of America Merrill Lynch, Credit Agricole CIB, DZ BANK, RBC Capital Markets und Santander

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(Foto: BMW i3 ©
BMW AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/11/18
freenet: EBITDA und Free Cashflow erneut stabil

Die freenet AG [ISIN DE000A0Z2ZZ5] hat heute die Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 bekannt gegeben. Die Umsatzerlöse ohne IFRS 15 Effekte steigen im dritten Quartal 2018 um 22,5 Millionen Euro auf 902,7 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung von IFRS 15 betragen die Umsatzerlöse in diesem Zeitraum 717,0 Millionen Euro.

Das EBITDA exklusive Sunrise liegt mit 123,2 Millionen Euro um 13,0 Millionen Euro über dem Vorjahresquartal (Q3/2017: 110,1 Millionen Euro). Der Anstieg erklärt sich aus einem einmaligen positiven Effekt in Höhe von 18,4 Millionen Euro, der aus einem weiteren Verkauf von UKW-Infrastruktur resultiert. Das EBITDA exklusive Sunrise und UKW-Verkaufserlöse liegt bei 104,8 Millionen Euro und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Im Vergleich der ersten neun Monate steigt das EBITDA ohne die zuvor genannten Effekte um rund 1 Prozent auf 302,2 Million Euro.
Auf Basis des solide verlaufenden Kerngeschäfts Mobilfunk entwickelt sich der Free Cashflow stabil und liegt mit 87,7 Millionen Euro leicht über den eigenen Erwartungen für das dritte Quartal 2018 (85,0 Millionen Euro).

Postpaid-Kundenstamm wächst kontinuierlich um 3,4 Prozent auf Jahresbasis
In einem erwartungsgemäß umkämpften Mobilfunkmarkt kann die freenet Group ihre Marktstellung teilweise sogar ausbauen. Dies zeigt sich in der Entwicklung der strategisch wichtigsten Kundengruppe (Postpaid-Kunden), die im Jahresvergleich um 3,4 Prozent bzw. 223.000 Kunden auf 6,87 Mio. Kunden wächst. Der Postpaid-ARPU verhält sich dabei stabil und liegt leicht über dem Vergleichsquartal 2017 (Q3/2018: 21,9 Euro vs. Q3/2017: 21,7 Euro). Im No-Frills-Segment reduziert sich die Anzahl der gering profitablen Prepaid-Kunden im dritten Quartal. Daher verringert sich auch der Customer-Ownership auf 9,49 Millionen Kunden per Ende September 2018 (Q3/2017: 9,60 Millionen Kunden).

Steigende Kundenzahlen im Segment TV und Medien
Im Segment TV und Medien erreicht die EXARING AG im dritten Quartal 2018 einen Meilenstein: Für das IPTV-Produkt waipu.tv registrierte sich Mitte September der einmillionste Kunde. Damit liegt dieser Bestand bei waipu.tv um rund 667.000 Kunden höher als noch zum gleichen Zeitpunkt in 2017. Des Weiteren haben sich von den über eine Million registrierten Nutzern über 202.000 bereits für eine Abo-Variante entschieden.

Auch freenet TV kann mit seinen TV-Produkten (DVB-T2 HD und Sat HD) seit der Einführung grundsätzlich steigende Kundenzahlen verzeichnen. Die Anzahl der sogenannten ‚Revenue Generating Unit‘ (RGU) lag dabei mit 901.500 Kunden rund 21 Prozent über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q3/2017: 744.900 RGU). Die freenet Group hat im Quartalsverlauf den Ausweis der bisherigen freenet TV Abo-Kunden aus Gründen größerer Transparenz und besserer Messbarkeit umgestellt. Bislang wurde die Anzahl der verkauften Kundenkarten mit der Anzahl der freenet TV Abo-Kunden gleichgesetzt. Allerdings hat ein Teil dieser Kunden regelmäßig seine Guthabenkarten auf Vorrat gekauft, ohne diese unmittelbar zu aktivieren beziehungsweise den entsprechenden Umsatz zu generieren. Die freenet Group sieht sich auf direktem Wege, das Jahresziel von 1 Millionen RGU zu erreichen und das angestrebte Wachstum kontinuierlich fortzusetzen. Die RGU-Zielgröße ist der Höhe nach vergleichbar mit der prognostizierten Zielgröße für die freenet TV Abo-Kunden in Höhe von 1,2 Millionen.

Fundament für den Ausbau der strategischen Partnerschaft gelegt
Unter den Vertriebskanälen der freenet Group hat die über 25 Jahre bestehende Partnerschaft mit der MediaMarktSaturn Retail Group einen besonderen Stellenwert. Um die Zusammenarbeit weiter auszubauen und auf eine verstärkte und bessere Kooperation zu setzen, hat die freenet AG eine 9,1-prozentige Beteiligung an der CECONOMY AG – dem Mutterkonzern der Media- und Saturn-Märkte – erworben.

Das Investment bietet nicht nur die Basis für eine Fortsetzung des bereits langjährig bestehenden exklusiven Vertriebs aller Mobilfunktarife in den D-Netzen, sondern vielmehr die mögliche Aufnahme weiterer freenet Marken aus den Bereichen Digital Lifestyle sowie TV und Medien in das Portfolio des stärksten stationären Vertriebskanals in Deutschland. Gleichzeitig ist die Media-Saturn-Gruppe der drittgrößte bundesweite Online-Vertriebskanal.

Aus der Erstbewertung der CECONOMY-Beteiligung gemäß IFRS 9 ergibt sich ein einmaliger aufwandswirksamer Effekt im sonstigen Finanzergebnis in Höhe von 47,1 Millionen Euro. Der Betrag setzt sich zusammen aus der Differenz des gezahlten Kaufpreises (inkl. Anschaffungsnebenkosten) und dem Börsenkurs vom 12. Juli 2018 (Closing Date). Die Folgebilanzierung von CECONOMY erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (Aktienkurs zum Stichtag) direkt im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis).

Ausblick für 2018 unverändert
Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt unverändert bestehen. Jedoch erwartet die Gesellschaft das EBITDA exklusive Sunrise aufgrund der Sondereffekte aus dem UKW-Verkauf nun am oberen Ende der genannten Prognose von 410 Millionen Euro und 430 Millionen Euro. Der Free Cashflow exklusive Sunrise wird weiterhin zwischen 290 Millionen Euro und 310 Millionen Euro prognostiziert, wobei darauf hinzuweisen ist, dass der UKW-Verkauf erst in den kommenden Jahren zahlungswirksam werden wird.

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(Foto: © freenet)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/11/18
freenet: EBITDA und Free Cashflow erneut

Die freenet AG [ISIN DE000A0Z2ZZ5] hat heute die Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 bekannt gegeben. Die Umsatzerlöse ohne IFRS 15 Effekte steigen im dritten Quartal 2018 um 22,5 Millionen Euro auf 902,7 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung von IFRS 15 betragen die Umsatzerlöse in diesem Zeitraum 717,0 Millionen Euro.

Das EBITDA exklusive Sunrise liegt mit 123,2 Millionen Euro um 13,0 Millionen Euro über dem Vorjahresquartal (Q3/2017: 110,1 Millionen Euro). Der Anstieg erklärt sich aus einem einmaligen positiven Effekt in Höhe von 18,4 Millionen Euro, der aus einem weiteren Verkauf von UKW-Infrastruktur resultiert. Das EBITDA exklusive Sunrise und UKW-Verkaufserlöse liegt bei 104,8 Millionen Euro und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Im Vergleich der ersten neun Monate steigt das EBITDA ohne die zuvor genannten Effekte um rund 1 Prozent auf 302,2 Million Euro.
Auf Basis des solide verlaufenden Kerngeschäfts Mobilfunk entwickelt sich der Free Cashflow stabil und liegt mit 87,7 Millionen Euro leicht über den eigenen Erwartungen für das dritte Quartal 2018 (85,0 Millionen Euro).

Postpaid-Kundenstamm wächst kontinuierlich um 3,4 Prozent auf Jahresbasis
In einem erwartungsgemäß umkämpften Mobilfunkmarkt kann die freenet Group ihre Marktstellung teilweise sogar ausbauen. Dies zeigt sich in der Entwicklung der strategisch wichtigsten Kundengruppe (Postpaid-Kunden), die im Jahresvergleich um 3,4 Prozent bzw. 223.000 Kunden auf 6,87 Mio. Kunden wächst. Der Postpaid-ARPU verhält sich dabei stabil und liegt leicht über dem Vergleichsquartal 2017 (Q3/2018: 21,9 Euro vs. Q3/2017: 21,7 Euro). Im No-Frills-Segment reduziert sich die Anzahl der gering profitablen Prepaid-Kunden im dritten Quartal. Daher verringert sich auch der Customer-Ownership auf 9,49 Millionen Kunden per Ende September 2018 (Q3/2017: 9,60 Millionen Kunden).

Steigende Kundenzahlen im Segment TV und Medien
Im Segment TV und Medien erreicht die EXARING AG im dritten Quartal 2018 einen Meilenstein: Für das IPTV-Produkt waipu.tv registrierte sich Mitte September der einmillionste Kunde. Damit liegt dieser Bestand bei waipu.tv um rund 667.000 Kunden höher als noch zum gleichen Zeitpunkt in 2017. Des Weiteren haben sich von den über eine Million registrierten Nutzern über 202.000 bereits für eine Abo-Variante entschieden.

Auch freenet TV kann mit seinen TV-Produkten (DVB-T2 HD und Sat HD) seit der Einführung grundsätzlich steigende Kundenzahlen verzeichnen. Die Anzahl der sogenannten ‚Revenue Generating Unit‘ (RGU) lag dabei mit 901.500 Kunden rund 21 Prozent über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q3/2017: 744.900 RGU). Die freenet Group hat im Quartalsverlauf den Ausweis der bisherigen freenet TV Abo-Kunden aus Gründen größerer Transparenz und besserer Messbarkeit umgestellt. Bislang wurde die Anzahl der verkauften Kundenkarten mit der Anzahl der freenet TV Abo-Kunden gleichgesetzt. Allerdings hat ein Teil dieser Kunden regelmäßig seine Guthabenkarten auf Vorrat gekauft, ohne diese unmittelbar zu aktivieren beziehungsweise den entsprechenden Umsatz zu generieren. Die freenet Group sieht sich auf direktem Wege, das Jahresziel von 1 Millionen RGU zu erreichen und das angestrebte Wachstum kontinuierlich fortzusetzen. Die RGU-Zielgröße ist der Höhe nach vergleichbar mit der prognostizierten Zielgröße für die freenet TV Abo-Kunden in Höhe von 1,2 Millionen.

Fundament für den Ausbau der strategischen Partnerschaft gelegt
Unter den Vertriebskanälen der freenet Group hat die über 25 Jahre bestehende Partnerschaft mit der MediaMarktSaturn Retail Group einen besonderen Stellenwert. Um die Zusammenarbeit weiter auszubauen und auf eine verstärkte und bessere Kooperation zu setzen, hat die freenet AG eine 9,1-prozentige Beteiligung an der CECONOMY AG – dem Mutterkonzern der Media- und Saturn-Märkte – erworben.

Das Investment bietet nicht nur die Basis für eine Fortsetzung des bereits langjährig bestehenden exklusiven Vertriebs aller Mobilfunktarife in den D-Netzen, sondern vielmehr die mögliche Aufnahme weiterer freenet Marken aus den Bereichen Digital Lifestyle sowie TV und Medien in das Portfolio des stärksten stationären Vertriebskanals in Deutschland. Gleichzeitig ist die Media-Saturn-Gruppe der drittgrößte bundesweite Online-Vertriebskanal.

Aus der Erstbewertung der CECONOMY-Beteiligung gemäß IFRS 9 ergibt sich ein einmaliger aufwandswirksamer Effekt im sonstigen Finanzergebnis in Höhe von 47,1 Millionen Euro. Der Betrag setzt sich zusammen aus der Differenz des gezahlten Kaufpreises (inkl. Anschaffungsnebenkosten) und dem Börsenkurs vom 12. Juli 2018 (Closing Date). Die Folgebilanzierung von CECONOMY erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (Aktienkurs zum Stichtag) direkt im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis).

Ausblick für 2018 unverändert
Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt unverändert bestehen. Jedoch erwartet die Gesellschaft das EBITDA exklusive Sunrise aufgrund der Sondereffekte aus dem UKW-Verkauf nun am oberen Ende der genannten Prognose von 410 Millionen Euro und 430 Millionen Euro. Der Free Cashflow exklusive Sunrise wird weiterhin zwischen 290 Millionen Euro und 310 Millionen Euro prognostiziert, wobei darauf hinzuweisen ist, dass der UKW-Verkauf erst in den kommenden Jahren zahlungswirksam werden wird.

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(Foto: © freenet)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/11/18
DIC Asset AG: Starkes drittes Quartal 2018 untermauert Prognoseerhöhung

Die DIC Asset AG, eines der führenden deutschen börsennotierten Immobilienunternehmen, hat in den ersten neun Monaten 2018 erneut in allen Geschäftsfeldern Ertragsstärke bewiesen. Vor allem die Dynamik des Fondsgeschäfts, die in Folge wachsenden Transaktionsgebühren sowie die Qualität des Bestandsportfolios waren Treiber des FFO, der nach neun Monaten bei 49,0 Mio. Euro liegt (9M 2017: 48,1 Mio. Euro). Das Konzernergebnis ist mit 33,9 Mio. Euro ebenfalls höher als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wurden die Ziele aufgrund der bereits erreichten und noch erwarteten Erfolge erhöht. Die Prognose für die Bruttomieteinnahmen steigt von 95 bis 98 Mio. Euro auf 98 bis 100 Mio. Euro, die FFO-Prognose von 62 bis 64 Mio. Euro auf nunmehr 68 Mio. Euro.

Zum 30. September erreichen die Assets under Management 5,1 Mrd. Euro, ein Plus von 24% gegenüber dem Vorjahrjahreszeitraum. Insbesondere das gemanagte Vermögen des Fondsbereichs konnte in diesem Zeitraum erneut zulegen (+27%) und wuchs durch Ankäufe und Wertsteigerungen bestehender Fonds auf 1,9 Mrd. Euro. Insgesamt liegt das Ankaufsvolumen bis dato bei rund 322 Mio. Euro, getrieben durch den Ausbau des Commercial Portfolios mit Ankäufen in Höhe von rd. 268 Mio. Euro sowie Zukäufen für den Fondsbereich in Höhe von rd. 54 Mio. Euro. Die Verkäufe im Commercial Portfolio summieren sich seit Jahresbeginn auf rund 67 Mio. Euro.

„Das Ergebnis des dritten Quartals bestätigt die Ertragsstärke unseres Hybrid-Modells. Herausragende Transaktionen im Fondsgeschäft, Wachstum des Commercial Portfolios, steigende Like-for-like-Mieten und signifikante Reduktion des Leerstands – umgesetzt von unseren exzellenten Teams – waren und sind unsere Erfolgsfaktoren“, sagt Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende der DIC Asset AG.
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Mieteinnahmen im Commercial Portfolio like-for-like um 2,6% gesteigert
Das Segment Commercial Portfolio umfasst zum 30. September 2018 103 Objekte mit einem Marktwert von rund 1,6 Mrd. Euro und einer Mietfläche von 906.300 qm. Ankäufe und die sehr gute Vermietungsleistung wirkten dem Rückgang der Bruttomieteinnahmen auf 75,2 Mio. Euro (9M 2017: 85,7 Mio. Euro) aufgrund von Verkäufen und Übertragungen in neue Fonds erfolgreich entgegen. Like-for-like stiegen die Mieteinnahmen um 2,6%. Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit (WALT) erhöhte sich deutlich von 4,5 Jahre auf 5,1 Jahre und die EPRA-Leerstandquote sank im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant um 330 Basispunkte auf 8,4% (30. September 2017: 11,7%).

Erfolgreiche Transaktionen stärken FFO Beitrag
Im Segment Funds hat die DIC die Assets under Management gegenüber dem Vor-jahresquartal deutlich auf 1,9 Mrd. Euro gesteigert. Neben Zukäufen und positiven Bewertungseffekten bei Immobilien bestehender Fonds im Laufe des Berichtsjahres hat im dritten Quartal 2018 auch die Strukturierung eines weiteren DIC-Fonds dazu beigetragen. Im Zuge der weiteren Etablierung als Trading-Plattform, das heißt der erfolgreichen Umsetzung von An- und Verkäufen sowie der regelmäßigen Auflage neuer Fonds, sind die Erträge aus dem Fondsgeschäft gegenüber dem Vorjahr signifikant von 13,0 Mio. Euro auf 21,4 Mio. Euro gestiegen.

TLG-Dividende prägt das Ergebnis des Segments Other Investments
Das Segment Other Investments umfasste zum 30.09.2018 Assets under Manage-ment in Höhe von nunmehr 1,6 Mrd. Euro (30.09.2017: 1,1 Mrd. Euro), insbesondere durch das wachsende Drittgeschäft im Immobilienmanagement. Derzeit betreut die DIC für Dritte über ihre interne Immobilienmanagement-Plattform elf Objekte mit 244.000 Quadratmetern Mietfläche und einem Marktwert von 1,3 Mrd. Euro. Alle verbliebenen Joint Ventures wurden wie geplant in diesem Jahr verkauft. Die Erträge aus dem Seg-ment Other Investments stiegen in den ersten neun Monaten 2018 um 55% auf 11,6 Mio. Euro (von 7,5 Mio. Euro im Vorjahr), hauptsächlich aufgrund der im zweiten Quar-tal erhaltenen Dividende aus der Beteiligung an der TLG Immobilien AG.

Finanzierungskosten weiterhin auf sehr niedrigem Niveau
Das Zinsergebnis lag in den ersten neun Monaten 2018 leicht höher bei -27,5 Mio. Euro (9M 2017: -26,2 Mio. Euro), im Wesentlichen bedingt durch die Emission der vierten Unternehmensanleihe 17/22 im Juli 2017 mit nachfolgender Aufstockung im Februar 2018. Mit großem Erfolg platzierte die DIC jüngst eine weitere Unternehmensanleihe 18/23, die seit Anfang Oktober gehandelt wird. Das gezeichnete Volumen lag mit 150 Mio. Euro deutlich über der geplanten Höhe von 100 Mio. Euro. Die Unternehmensanleihe 13/18 wurde im Juli 2018 vollständig zurückgezahlt. Der Nettoverschuldungsgrad (Loan-to-Value) bereinigt um Warehousing-Effekte liegt bei 57,3% (31.12.2017: 57,0%).

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(Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende © DIC Asset AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/11/18
Hapag-Lloyd: Erholung der Frachtraten im dritten Quartal, Transportmenge deutlich gesteigert

Hapag-Lloyd hat das dritte Quartal 2018 mit einem höheren Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 212,1 Millionen Euro (Q3 2017: 178,1 Millionen Euro) sowie einem deutlich verbesserten Konzernergebnis von 113,4 Millionen Euro (Q3 2017: 51,8 Millionen Euro) beendet. In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (EBITDA) auf 813,7 Millionen Euro (9M 2017: 722,8 Millionen Euro). Das EBIT beläuft sich nach neun Monaten auf 300,8 Millionen Euro (9M 2017: 268,8 Millionen Euro) und das positive Konzernergebnis bewegt sich mit 12,5 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Neunmonatsergebnis 2017 (9,1 Millionen Euro).

Die Umsätze liegen nach den ersten neun Monaten des Jahres bei 8,4 Milliarden Euro (9M 2017: 7,3 Milliarden Euro). Wesentlich zu der Umsatzentwicklung beigetragen, hat eine um 27 Prozent höhere Transportmenge, die im Neunmonatszeitraum auf 8.900 TTEU anstieg (9M 2017: 7.029 TTEU). Dieses Wachstum resultiert insbesondere aus dem Zusammenschluss mit der United Arab Shipping Company Ltd. (UASC). Die durchschnittliche Frachtrate verringerte sich auf 1.032 USD/TEU und liegt damit unter dem Vorjahreswert (9M 2017: 1.068 USD/TEU). Bei einem Vergleich der gemeinsamen Geschäftsaktivitäten von Hapag-Lloyd und UASC im Neunmonatszeitraum auf Pro-forma-Basis erhöhten sich die Transportmenge um 5,5% und die durchschnittliche Frachtrate um 1,4%. Der Bunkerpreis legte in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 95 USD/Tonne zu und konnte nicht vollständig durch Frachtratenerhöhungen im dritten Quartal kompensiert werden. Ein im Vergleich zum Euro schwächerer US-Dollar Durchschnittkurs sowie ein anhaltender Aufwärtsdruck bei den operativen Kosten konnten teils durch Synergien aus dem Zusammenschluss mit UASC sowie weitere Maßnahmen zur Kosteneinsparung kompensiert werden.

"Wir haben eine positive Entwicklung im dritten Quartal gesehen und nach neun Monaten mit einem positiven Konzernergebnis abgeschlossen. Mit einer höheren Transportmenge, einer besseren Auslastung unserer Schiffe und den Synergien durch den Zusammenschluss mit UASC konnten wir steigende operative Kosten zum Teil kompensieren. Zudem hat sich die durchschnittliche Frachtrate während der Peak Season in wichtigen Fahrtgebieten erholt. Obwohl wir einen anhaltenden Aufwärtsdruck bei den operativen Kosten in diversen Teilen unseres Geschäfts sehen, bleiben wir für den restlichen Jahresverlauf vorsichtig optimistisch", so Rolf Habben Jansen, CEO von Hapag-Lloyd.

Die Entwicklungen der Treibstoffkosten und der Frachtraten bewegen sich insgesamt im Rahmen der Prognose für das Gesamtjahr 2018, die am 29. Juni 2018 angepasst wurde. Diese Prognose gilt unverändert und liegt beim EBIT in einer Bandbreite von 200 bis 450 Millionen Euro und einem Zielkorridor von 900 bis 1.150 Millionen Euro beim EBITDA. Aufgrund der positiven Entwicklung im dritten Quartal 2018 wird erwartet, dass sich das EBIT und das EBITDA im oberen Bereich dieser Bandbreiten für das Geschäftsjahr 2018 befinden werden.

Über Hapag-Lloyd
Mit einer Flotte von 222 modernen Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 1,6 Millionen TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit circa 12.000 Mitarbeitern an Standorten in 127 Ländern in 394 Büros präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von rund 2,6 Millionen TEU – inklusive einer der größten und modernsten Kühlcontainerflotten. Weltweit 120 Liniendienste sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten. Hapag-Lloyd gehört in den Fahrtgebieten Transatlantik, Mittlerer Osten, Lateinamerika sowie Intra-Amerika zu den führenden Anbietern.

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(Foto: © Hapag-Lloyd)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/11/18
Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH: 6,50%-Anleihe 2018/2024 voll platziert, Zeichnungsfrist vorzeitig beendet

Die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH hat wie angekündigt gestern um 15 Uhr die Emission ihrer 6,50%-Unternehmensanleihe 2018/2024 (ISIN: DE000A2NBR88) vorzeitig beendet. Das Zielemissionsvolumen von 12,5 Mio. Euro wurde erfolgreich bei institutionellen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung und bei Privatanlegern im Rahmen eines öffentlichen Angebots über die Zeichnungsfunktionalität "DirectPlace" der Frankfurter Wertpapierbörse vollständig platziert. Heute ist erste Handelstag (Handel per Erscheinen) für die Schuldverschreibungen im Open Market der Deutsche Börse AG (Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse). Ausgabe- und Valutatag ist der 15. November 2018. Die Emission wurde von der Quirin Privatbank AG als Bookrunner und von der DICAMA AG als Financial Advisor begleitet.

Dr. Hubertus Bartsch, Geschäftsführer der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH: "Wir sind mit der Vollplatzierung unserer neuen Anleihe sehr zufrieden – vor allem in Anbetracht des volatilen Marktumfelds. Besonders freut uns, dass einige institutionelle Investoren uns weiterhin ihr Vertrauen schenken und das Interesse der Privatanleger ebenfalls hoch war. Das zeigt uns, dass wir uns in den vergangenen Jahren am Kapitalmarkt bewährt haben und uns weiterhin in die richtige Richtung entwickeln."

(Foto: Geschäftsführer Dr. Hubertus Bartsch)

Eine ausführliche Analyse zur neuen Anleihe ist auf folgender Website zu finden:
https://www.fixed-income.org/index.php?id=51&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8478&cHash=6fe39e342440cc087c94142c1000720e

Ein Interview mit dem Neue ZWL-Geschäftsführer Dr. Hubertus Bartsch ist hier zu finden:
https://www.fixed-income.org/index.php?id=30&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8472&cHash=73b66a98652ec14f32413e165bfdb415

Ein YouTube-Interview mit dem Dr. Hubertus Bartsch ist hier zu finden (Stand: Juni 2018):
https://youtu.be/T3Ug8agA-gQ

Eckdaten der Neue NZWL-Anleihe

Emittentin

Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH

Kupon

6,50%

Zeichnungsfrist

05.11.–07.11.2018

Valuta

15.11.2018 (voraussichtlich)

Laufzeit

15.11.2024

ISIN / WKN

DE000A2NBR88 / A2NBR8

Stückelung

1.000 Euro

Rating

B (von Creditreform Rating,
Stand: Januar 2018)

Listing

Open Market der Deutsche Börse AG
(Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse)

Financial Advisor

DICAMA AG

Bookrunner

Quirin Privatbank AG

Internet

http://www.nzwl.de

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/11/18
PNE AG ist nach den ersten neun Monaten 2018 auf Kurs

Der international tätige Projektentwickler PNE ist zum Ende des dritten Quartals 2018 operativ wie auch finanziell gut auf Kurs. Das ergibt sich aus der Quartalsmitteilung, die die Unternehmensgruppe heute veröffentlicht hat.

Erfolgreiche operative Entwicklung
Im Kerngeschäft, der Projektierung und Realisierung von Windparks, ist PNE national wie auch auf internationalen Märkten wie geplant gut unterwegs. In den ersten neun Monaten 2018 wurden in Deutschland und Frankreich bereits Windparks mit rund 37,4 MW Nennleistung fertiggestellt und in Betrieb genommen – davon Projekte mit rund 27,2 MW als Dienstleister.

Zum 30. September 2018 befanden sich weitere Windparkprojekte mit rund 93,2 MW Nennleistung in Deutschland, Frankreich und Schweden in Bau. Davon wird ein Projekt mit 25,2 MW von PNE als Dienstleistungsprojekt errichtet. Darüber hinaus konnte in Frankreich ein Windparkprojekt mit 12 MW Nennleistung verkauft werden.

An Land und auf See Ausschreibungen gewonnen
Auf See erhielt das von PNE selbst entwickelte Offshoreprojekt "Gode Wind 4" bei der zweiten deutschen Ausschreibung für Windparks auf See in 2018 als eines von sechs Projekten einen Zuschlag. Für das Projekt "Gode Wind 3" konnte im Zuge des Projektfortschritts im zweiten Quartal 2018 eine weitere Meilensteinzahlung von rund 4 Mio. Euro verbucht werden. Bei dem ebenfalls von PNE entwickelten und veräußerten Projekt "Borkum Riffgrund 2" hat Ørsted (vormals DONG Energy) den Bau weitestgehend abgeschlossen. In diesem Zusammenhang hat PNE im dritten Quartal eine Meilensteinzahlung in Höhe von rund 4 Mio. Euro erhalten.

Die Umsetzung von Scale Up geht planmäßig voran
Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG: "Auf der Basis unseres erfolgreichen Kerngeschäfts entwickeln wir uns im Rahmen unserer Strategieerweiterung Scale Up weiter zum Clean Energy Solution Provider. Die Erweiterung der Strategie trägt erste Früchte und wir konnten bereits erste Dienstleistungen für Kunden erbringen – etwa in den Bereichen Baumanagement und Finanzierung. Durch solche und weitere Dienstleistungen werden wir unser Service-Geschäft zukünftig deutlich stärken. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der regulatorischen Unsicherheiten und Veränderungen ein wichtiger Schritt."

Einen weiteren Meilenstein im Rahmen der Umsetzung der Strategie Scale Up stellt die im Berichtszeitraum vollzogene Erhöhung des Anteils an der Tochtergesellschaft WKN mit Sitz in Husum von 83,1 Prozent auf 100 Prozent dar. Dies verstärkt die bereits bestehende operative Verzahnung der beiden Unternehmen und wird durch die weitere Optimierung der Abläufe und Prozesse, zusätzliche Synergien und eine Steigerung der Produktivität ermöglichen.

Ergebnis der ersten neun Monate im Plan
Die Umsetzung der Strategie wie auch die Realisierung laufender Projekte erfordern zunächst Vorleistungen. Vor diesem Hintergrund sind auch die Zahlen der ersten drei Quartale 2018 zu sehen. In den ersten neun Monate 2018 wies der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 39,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 81,2 Mio. Euro), eine Gesamtleistung von 57,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 101,8 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 10,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 28,2 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von 3,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 23,7 Mio. Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,03 Euro (im Vorjahr: 0,21 Euro) auf.

Noch nicht realisierte Gewinne aus Windparkportfolio 2020 wachsen kontinuierlich
Seit 2017 hat PNE das "Windparkportfolio 2020" im Eigenbesitz kontinuierlich ausgebaut und damit Werte geschaffen. Die in diesem Portfolio bisher aufgelaufenen – auf Konzernebene noch nicht realisierten – Gewinne vor Steuern betragen seit 2017 rund 20,9 Mio. Euro (davon rund 8,5 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2018). Bis zu einem kompletten oder anteiligen Verkauf des "Windparkportfolios 2020" erhöhen sich das Anlagevermögen und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Projektfinanzierungen im Konzern.

Ausblick bestätigt
Die Kennzahlen der ersten neun Monate 2018 befinden sich im Plan und zeigen, dass PNE auch während der Investitionsphase positive Resultate erzielen kann. Zudem stehen verschiedene nationale und internationale Projekte noch im vierten Quartal zur Realisierung an. Daher bestätigt PNE die Guidance 2018 mit einem deutlich positiven EBIT im Konzern in Höhe von 10 bis 16 Mio. Euro bzw. einem EBITDA im Konzern in Höhe von 20 bis 26 Mio. Euro.

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem "Clean Energy Solutions Provider", einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie werden zukünftig Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes sein. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-Gas-Lösungen.

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(Foto: © PNE AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

07/11/18
Photon Energy mit weiterem Umsatzwachstum und starkem Vorsteuergewinn im dritten Quartal 2018

Photon Energy N.V. (WSE: PEN), ein globaler Anbieter von Solarstromlösungen und -Dienstleistungen, veröffentlichte heute die Finanzergebnisse für das dritte Geschäftsquartal zum 30. September 2018. Das Unternehmen wies einen Quartalsumsatz von 6,173 Mio. EUR, ein Anstieg von 25,8% gegenüber dem Vorjahresquartal, und einen Rekord-Vorsteuergewinn von 1,543 Mio. EUR, um 74,8% mehr als im Vorjahresquartal, auf.

Im dritten Quartal 2018 lieferte Photon Energy hervorragende Geschäftsergebnisse. Im Berichtszeitraum konnte das Unternehmen den Umsatz und das Betriebsergebnis deutlich steigern, seine Projekte in Ungarn vorantreiben und die Unternehmensanleihe im Volumen von 30 Mio. EUR vollständig platzieren.

Das Unternehmen verzeichnet in diesem Quartal nach wie vor ein beträchtliches Wachstum in vielen Bereichen, einschließlich der Stromerzeugung, der Projektentwicklung und dem Engineering-Geschäft, sowie in der Wasseraufbereitung. Mit einem Umsatz von 6,173 Mio. EUR, der einem Anstieg von 25,8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, verzeichnete Photon Energy, dank ihrer neuen Aktivitäten und dem weiteren Ausbau von wiederkehrenden Umsätzen, das siebte Quartal in Folge mit einem gesteigerten Umsatzwachstum.

„Wir sehen in vielen Bereichen unseres Geschäfts eine deutliche Dynamik, und sind unermüdlich darauf ausgerichtet, jede Gelegenheit zu ergreifen, um unsere Kunden und Stakeholder besser zu bedienen. Unsere nachhaltigen, planbaren Cashflows und unsere gestärkte Bilanz geben uns die nötige finanzielle Flexibilität, diese Bemühungen voranzutreiben und die Investitionen, die das Wachstum weiter befeuern, durchzuführen,“ kommentiert Georg Hotar, CEO der Photon Energy.

Konsolidiertes EBITDA und EBIT stiegen aufgrund höherer Personal- und Verwaltungskosten etwas langsamer auf 3,282 Mio. EUR (+ 4,5 % im Jahresvergleich) beziehungsweise auf 1,371 Mio. EUR (+11,6% im Jahresvergleich). Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2017 stieg der Umsatz um 28,6% auf 16,640 Mio. EUR, wobei das EBITDA um 4,9 % auf 7,692 Mio. EUR stieg und das EBIT sich um 11,2 Prozent auf 3,022 Mio. EUR verbesserte.

Aufgrund des gestiegenen operativen Ergebnisses erreichte das Vorsteuerergebnis des Unternehmens im dritten Quartal ein Allzeithoch von 1,543 Mio. EUR gegenüber 0,883 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum (+ 74,8%). Seit Jahresbeginn hat Photon Energy ihren Vorsteuergewinn auf 3,752 Mio. EUR nahezu verdreifacht, verglichen mit 1,333 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum (+ 180,2%). Dieses beträchtliche Wachstum wurde im Wesentlichen durch die erfolgreichen Entwicklungsbemühungen im australischen Geschäft des Unternehmens getrieben, die nach einer im ersten Quartal dieses Jahres unterzeichneten Transaktion mit Canadian Solar zu einem Veräußerungserlös von 3,074 Mio. EUR führten. Demnach hat das Unternehmen seinen Nettogewinn im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal (0,613 Mio. EUR) auf 1,217 Mio. EUR nahezu verdoppelt. Seit Jahresbeginn stieg der Nettogewinn des Unternehmens auf einen Rekordwert von 2,949 Mio. EUR gegenüber 0,695 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum (+ 324,1%).

https://www.fixed-income.org/
(Foto:
© Photon Energy)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.