Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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§ 6 Sonstiges

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

18/04/19
Janus Henderson Investors: Der Inversion der Zinskurve muss keine Rezession folgen

Ashwin Alankar, Head of Global Asset Allocation, und Myron Scholes, Chief Investment Strategist bei Janus Henderson Investors, argumentieren, dass gegenwärtigen die Marktbedingungen nicht die Behauptung stützen, dass die US-Wirtschaft in Folge der jüngst geschehenen Inversion der Zinskurve auf eine Rezession zusteuern müsse.

Die Renditen von US-Staatsanleihen mit dreimonatiger Laufzeit haben Ende März diejenigen der 10-jährigen überstiegen. Eine solche Umkehrung der Zinskurve ging jeder Rezession seit den 1960er Jahren voraus. Die Befürchtung ist daher, dass das auch diesmal der Fall sein muss.

Statt auf eine Wiederholung historischer Statistik zu vertrauen, empfehlen Alankar und Scholes hingegen, die objektiven Gründe für die aktuelle Umkehrung zu untersuchen: Sie wurde von steigenden Leitzinsen durch die Straffungspolitik der US-Notenbank getrieben, was dazu führte, dass die Leitzinsen deutlich über die Inflation hinaus stiegen und das Geld teuer machten. Verglichen mit früheren Inversionen ist Geld aber immer noch relativ preiswert.

Es könnte sich als falsch erweisen, der aktuellen Form der US-Zinskurve zuviel Gewicht beizumessen, da sie wahrscheinlich durch eine jahrelange extrem expansive Geldpolitik verzerrt wurde. Stattdessen ist es vielleicht ratsam, andere Märkte als ein zuverlässigeres Barometer für die wirtschaftliche Lage heranzuziehen. Die Kreditkurven zum Beispiel erzählen eine ganz andere Geschichte. Auch die Aktienmärkte signalisieren keine drohende Rezession, sondern prognostizieren Wachstum.

https://www.fixed-income.org/
(Photo by Aditya Vyas on Unsplash)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/04/19
Anleihen-Analyse: FCR Immobilien AG emittiert Anleihe mit einem Kupon von 5,25%

Die FCR Immobilien AG bietet ihre neue 5,25%-Anleihe 2019/24 (WKN A2TSB1, ISIN DE000A2TSB16) zur Zeichnung an. Die Anleihe kann via Kauforder bis zum 26.04. am Börsenplatz Frankfurt gezeichnet werden. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 5 Jahre. Die Zinszahlung erfolgt halbjährlich zum 30. April und 30. Oktober eines Jahres. Das Emissionsvolumen beläuft sich auf bis zu 30 Mio. Euro. Die Notierungsaufnahme der Anleihe an der Börse ist für den 30. April 2019 geplant.

Unternehmen
Das Geschäftsmodell der FCR Immobilien AG liegt im Erwerb, einem aktiven Asset-Management und der erfolgreichen Veräußerung von Einkaufs- und Fachmarktzentren in Deutschland. Die FCR Immobilien AG hat sich als Spezialist von Handelsimmobilien an Sekundärstandorten positioniert. Zum einen bieten diese Sekundärstandorte durch ihre Lage überdurchschnittliche Renditepotenziale und zum anderen können sie eine langfristig stabilere Miet- und Wertentwicklung aufweisen als die von Konjunkturzyklen volatiler reagierenden Immobilienmärkte an Primärstandorten. Auch der Erwerb von Immobilien aus anderen Bereichen (z.B. Hotel, Office und Residential) ist für die FCR Immobilien AG eine mögliche Option. Im Rahmen ihres aktiven Immobilienmanagements erwirtschaftet die FCR Immobilien AG ihre Erträge aus der Vermietung von hochrentablen Bestandsimmobilien sowie, nach Optimierung der Bestandsimmobilien, aus dem Verkauf einzelner Gewerbeobjekte.

Geschäftsentwicklung: Gesellschaft wächst dynamisch
Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2018, nach vorläufigen, ungeprüften HGB-Zahlen, auf 37,0 Mio. Euro gestiegen. Gegenüber dem Vorjahreswert von rd. 16,4 Mio. Euro entspricht dies einem Anstieg von rund 126%. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 10,1 Mio. Euro rund 106% über dem Vorjahreswert von 4,9 Mio. Euro. Die Funds From Operations inklusive Veräußerungserlöse (FFO) sind überproportional um 143% auf 5,1 Mio. Euro gestiegen. Damit hat die FCR Immobilien AG die Prognosen deutlich übertroffen.

Bilanzierung: Bilanzierung nach HGB, hohe stille Reserven
Die FCR Immobilien AG bilanziert im Gegensatz zu vielen anderen Immobiliengesellschaften nach HGB. D.h. die Bilanzierung erfolgt zum Buchwert, stille Reserven werden erst beim Verkauf realisiert. Zum 31.12.2018 verfügt die Gesellschaft nach vorläufigen Zahlen über ein Eigenkapital von rund 8 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote beträgt bei einer Bilanzsumme von rund 180 Mio. Euro ca. 4,5%. Das klingt auf den ersten Blick sehr wenig. Doch im März sind der Gesellschaft im Rahmen einer Kapitalerhöhung rund 3,3 Mio. Euro zugeflossen. Zudem, und das ist entscheidend, beträgt der Marktwert der Immobilien nach Unternehmensangaben zum 31.12.2018 rund 250 Mio. Euro – bei einem Buchwert von 159 Mio. Euro. Die stillen Reserven betragen somit ca. 91 Mio. Euro.

Mittelverwendung
Der Emissionserlös soll der Finanzierung des Erwerbs weiterer Immobilien durch die FCR-Gruppe dienen. Soweit der Emissionserlös zur Finanzierung des Erwerbs weiterer Immobilien erfolgt, dient er primär der finanziellen Ausstattung von Tochtergesellschaften der Emittentin zum Erwerb neuer Immobilien. Alternativ sollen die Erlöse auch für die Finanzierung des Erwerbs von Immobilien unmittelbar durch die FCR AG verwendet werden, wobei die Ausstattung der Tochtergesellschaften vorrangig ist. Die Ausstattung der Tochtergesellschaften kann dabei sowohl durch Eigenkapital als auch Darlehen in Form von wirtschaftlichem Eigenkapital erfolgen. Die weitere Ausstattung der Tochtergesellschaften erfolgt voraussichtlich über eine Fremdfinanzierung durch Banken.

Rating
Die FCR Immobilien AG wurde von der Scope Ratings GmbH mit dem Rating „B+/Stabile“ bewertet. Bei dem Rating handelt es sich um ein Unternehmensrating. Die bisher emittierten besicherten Anleihen bewertet Scope mit „BB-/Stabile“. Für die 5,25%-Anleihe 2019/24 selbst wurde kein Rating erstellt und es ist derzeit auch keines geplant.

Besicherung
Die Emittentin verpflichtet sich, die Ansprüche der Anleihegläubiger auf Rückzahlung der Anleihe und Zinszahlungen durch Grundbuchschulden auf zukünftig im Eigentum der FCR-Gruppe stehenden Grundstücken zu Gunsten des Treuhänders zu besichern. Die Sicherheiten werden dabei im zweiten oder dritten Rang bestellt werden und zwar nach den erstrangigen Finanzgebern wie z.B. Banken. Die Emittentin ist frei, Sicherheiten auszutauschen.

Stärken
– diversifiziertes Portfolio mit attraktiver Mietrendite
– positiver Track Record am Kapitalmarkt, ausstehende Anleihen notieren deutlich über 100%
– hohe stille Reserven, Bilanzierung nach HGB
– Grundbuchschuld (im zweiten und dritten Rang)
– hohe Transparenz durch Notierung der Aktie in Scale

Schwächen
– niedrige Eigenkapitalquote, schwaches Unternehmensrating
– Risiko von Leerständen und steigenden Zinsen

Fazit:
Die FCR Immobilien AG hat ein diversifiziertes Immobilienportfolio mit attraktiven Mietrenditen aufgebaut. Die Gesellschaft bietet durch eine Börsennotierung der Aktie ein hohes Maß an Transparenz. Der auf den ersten Blick sehr niedrigen Eigenkaptalquote stehen nach Unternehmensangaben erhebliche stille Reserven gegenüber. Analysten erwarten weiterhin deutliche Ergebnissteigerungen, wobei weiterhin signifikante Ergebnisbeiträge aus dem Verkauf von Objekten erwartet werden. Der Track Record am Anleihemarkt ist positiv: Die 6,00%-Anleihe 2018/28 (ISIN DE000A2G9G64) notiert aktuell bei 103,21%, die 7,1%-Anleihe 2016/21 (ISIN DE000A2BPUC4) aktuell bei 105,90%. Als Risikofaktoren sind mögliche Leerstände oder steigende Zinsen sowie die niedrige Eigenkapitalquote zu sehen. Insgesamt spricht vieles für einen Erfolg der Anleiheemission.

Christian Schiffmacher, https://www.fixed-income.org/

Eckdaten der 5,25%-FCR-Anleihe 2019/24

Emittent

FCR Immobilien AG

Zeichnungsfrist

Bis 26.04.2019

Kupon

5,25% p.a.

Zinszahlung

halbjährlich

ISIN / WKN

DE000A2TSB16 / A2TSB1

Volumen

bis zu 30 Mio. Euro

Laufzeit

bis 29.04.2024 (5 Jahre)

Stückelung

1.000 Euro

Listing

Open Market (Freiverkehr)

Besicherung

Grundschuld (Treuhänder)

Internet

fcr-immobilien.de/anleihe/

FCR Immobilien AG – Geschäftsentwicklung

 

2017

2018e

2019e

2020e

Umsatz

– davon Mieteinnahmen

– davon Immobilienverkäufe

16,39

8,49

7,90

36,95

15,70

21,25

43,12

15,62

27,50

61,10

21,10

40,00

EBIT

3,74

7,58

16,44

18,88

Jahresüberschuss

0,97

2,60

7,91

9,06

FFO II

2,11

5,17

10,18

11,67

Angaben in Mio. Euro, Quelle: First Berlin Equity Research, Stand: 19.03.2019

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/04/19
Emerging Markets Anleihen: Am stärksten gebeutelte Länder mit interessantesten Perspektiven

Die Assetklasse Schwellenländer bietet derzeit diverse interessante Möglichkeiten auf der Anleiheseite. Zwar stehen makroökonomische Ereignisse im Zentrum unserer Überlegungen, doch auch die Länderanalyse bildet einen wesentlichen Bestandteil unseres Anlageprozesses. Hierbei zeigt sich: Häufig bieten gerade die am meisten gebeutelten Länder, wie aktuell beispielsweise Argentinien, die nächste Anlagechance.

Argentinien ist ein Land, das im Jahr 2018 mit ganz ähnlichen Zahlungsbilanzproblemen zu kämpfen hatte wie zuletzt die Türkei. Der Unterschied war jedoch, dass weniger der Privatsektor als vielmehr die Regierung Kredite im Ausland aufnahm. Es hat eine Neuausrichtung der Wirtschaft gegeben, die aber weniger stark ausfiel, da Argentinien eine recht geschlossene Volkswirtschaft ist. Daher wäre eine größere Veränderung der Importe notwendig, um das Bruttoinlandsprodukt um 1% oder 2% zu korrigieren. Unsere Einschätzung zu Argentinien ist zwar positiver als im vergangenen Jahr, doch die Präsidentschaftswahlen im kommenden Oktober sowie die stärkere Abhängigkeit von den globalen Rohstoffpreisen bereiten uns unverändert Sorgen. Bedenklich finden wir aber vor allem, dass der Markt illiquider ist als andere in dieser Anlageklasse. Positiv dagegen sind die realen Zinssätze, die bei einem Nominalzins von 50% mittlerweile sehr hoch sind. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass Argentinien sich wieder zu einer extrem lockeren Geldpolitik hinreißen lassen wird.

Brasilien bietet ebenfalls eine interessante Story. Die Brasilianer beurteilen ihre Aussichten möglicherweise zum ersten Mal während meiner gesamten Laufbahn optimistischer als es die Ausländer tun. Von außen gesehen haben viele Beobachter Vorbehalte gegen den neuen Präsidenten Bolsonaro, da diese Art von Populismus in anderen Ländern Schaden angerichtet hat. Brasilianische Anleger sind jedoch erheblich optimistischer, vor allem da die Pensions- und Sozialversicherungsreform eine hohe Priorität genießt. Der größte Schwachpunkt Brasiliens ist unseres Erachtens die signifikante Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP. Sie ist zwar ungefähr so hoch wie die Verschuldung Großbritanniens, doch die britische Regierung zahlt Realzinsen von nahezu Null, während die brasilianische etwa 5,5% aufwenden muss. Das heißt, dass Brasilien allmählich einen Primärüberschuss erzielen muss, damit die Schulden tragfähig werden. Deshalb werden die Pläne des neuen brasilianischen Finanzteams unter der Leitung von Paulo Guedes im Inland positiv gesehen, währenddessen sich die Finanzierung des brasilianischen Defizits bereits enorm verbessert hat und die Realzinsen gesunken sind.

Russland ist uns nach wie vor ein Rätsel. Mit einer einstelligen Staatsverschuldung ist es eine der solidesten Volkswirtschaften der Welt und weist einen Leistungsbilanzüberschuss auf. Die Inflation ist gesunken, und das Land hat eine starke Zentralbank. Rein aus makroökonomischer Sicht erscheint Russland außerordentlich solide. Unsere größte Sorge ist jedoch die mögliche Verhängung von Sanktionen durch die USA. Deshalb erkennen wir immer noch eine gewisse Anfälligkeit. Bei Anlagen in Russland müssen vor allem die externen Entwicklungen beobachtet werden – im letzten Jahr kam es zu mehreren Abverkäufen nach negativen Meldungen zu Sanktionen. In diesem Jahr hat sich der russische Markt bisher gut entwickelt. Er kann sich jedoch in einer binären Situation befinden, wie sie nicht in vielen Ländern anzutreffen ist: Ob es sich um eine gute oder schlechte Anlage handelt, wird von exogenen Ereignissen bestimmt.

In Mexiko sind die guten Nachrichten unserer Meinung nach noch nicht eingepreist. Die größten Sorgen bereiteten im vergangenen Jahr zwei Akronyme: NAFTA und AMLO. NAFTA bezog sich auf die Neuverhandlung des Freihandelsabkommens mit Nordamerika. AMLO ist das häufig verwendete Kürzel für den neuen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, der im letzten Jahr gewählt wurde. Wir denken, die Nachrichten zu den NAFTA-Neuverhandlungen waren wichtiger. Mexiko hat hohe Realzinsen und eine unterbewertete Währung. Auf der negativen Seite trieb dies die Inflation in die Höhe, auf der positiven führte es zu einer stabilen Handelsbilanz. Die Kombination aus günstigen Bewertungen und insgesamt guten Nachrichten lässt den Markt nach unserer Einschätzung attraktiv erscheinen.

In Mitteleuropa behalten wir die vier Länder Polen, Ungarn, die Tschechische Republik und Rumänien genau im Auge. Rumänien ist unseres Erachtens die schwächste Volkswirtschaft in der Vierergruppe. Über die Region hinweg befinden sich diese Länder jedoch alle an einem heiklen Punkt im Zyklus. Sie haben populistische Regierungen, die nicht gerade zur geldpolitischen Disziplin tendieren. Daher besteht unserer Meinung nach die Gefahr steigender Inflation und einer Abwertung der Währungen.

GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Sie bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment Management Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt über 900 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Paul McNamara © GAM Investments)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/04/19
Auf der Suche nach Spreads entlang steiler High-Yield-Kurven

Während sich viele Sektoren von der starken Marktvolatilität im Dezember 2018 teilweise erholt haben, ermöglicht eine Verschiebung des US-Leveraged-Finance-Marktes Chancen für Investoren. Durch den Verkauf von kurzlaufenden Anleihen, die eine solide Spread-Einengung erfahren haben und den Aufbau von Position mit nur geringfügig längerer Laufzeit, können Anleger in einem nach wie vor stabilen wirtschaftlichen Umfeld von  deutlich höheren Spreads profitieren. Diese Steilheit der Spread-Kurve weist auf die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Rezession oder eines Wirtschaftsabschwungs hin, die jedoch höher ist als die Erwartungen von PGIM Fixed Income.

„Die Spreads am kurzen Ende der US-High-Yield-Spread-Kurve sind insbesondere in der Hochphase der Marktvolatilität im Dezember 2018 gestiegen“, sagt Robert Cignarella, Head of the Leveraged Finance Team bei PGIM Fixed Income. „Das liegt unseres Erachtens daran, dass Investmentmanager relativ liquide Bestände verkauften, um Barmittel für Fondsrücknahmen aufbringen zu können. Die Investoren sind jedoch inmitten der Zinsanhebungspause der US-Notenbank wieder auf den Markt zurückgekehrt. Aufgrund der relativ großen Spreads und der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit haben sie jedoch vermehrt das kurze Ende der #(Spread)-Kurve gesucht. Als die Zuflüsse wieder zunahmen – einschließlich des viertgrößten wöchentlichen Zuflusses von 3,9 Milliarden US-Dollar Mitte Februar – engten sich die Spreads am kurzen Ende vieler Kurven ein und führen dadurch zu insgesamt deutlich steileren Kurven.

Als Beispiel für die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, nehmen wir die Anleihe eines Industrieunternehmens mit BB-Rating und einer Fälligkeit im März 2020 der bei einem Option Adjusted Spread (OAS) von 166 Basispunkten (bps) gehandelt wird. Die Anleihe desselben Unternehmens mit einer Fälligkeit im Januar 2022 wird dagegen mit einem OAS von 300 Basispunkten gehandelt.

Diese Differenz der Renditeaufschläge von etwa 137 bps ist etwa 25 bps höher als noch im September 2018. Die folgende Abbildung zeigt, dass sich die gleiche Dynamik über die gesamte Kreditkurve erstreckt. Beispielsweise bei einem mit B eingestuften Produktionsunternehmen, eine Laufzeitverlängerung von etwa 18 Monaten bereits einen Anstieg von etwa 166 bps bewirkt, während dieser Ende September 2018 noch bei 66 bps lag.

Wichtiger ist jedoch, dass die Spread-Kurven-Dynamik und die damit verbundenen Chancen auch innerhalb des Leveraged-Loan-Marktes und über unterschiedliche Kapitalstrukturen hinweg bestehen – beispielsweise solche, die nur aus Leveraged-Loans bestehen. Ein weiterer Aspekt des Verlängerns bei steilen Kreditkurven ist der daraus resultierende Roll-Down-Effekt, wenn sich die Anleihe ihrer Fälligkeit nähert und die Spreads potenziell komprimieren.

Die Steilheit am kurzen Ende der US-High-Yield-Spread-Kurven spiegelt die wirtschaftliche Unsicherheit aus Sicht der Anleger wider, insbesondere dann, wenn sie sich auf die Wahrscheinlichkeit einer Rezession im Jahr 2020 oder darüber hinaus bezieht. Daher besteht die Möglichkeit, dass der vordere bis mittlere Bereich der Spread-Kurve relativ steil bleiben wird, bis sich die wirtschaftlichen Erwartungen der Anleger ändern.

Das relativ stabile US-Konjunkturumfeld seit Dezember hat zwar zu einer Markterholung beigetragen, die anhaltende globale Unsicherheit jedoch auch zu einigen besonders steilen US-High-Yield-Spread-Kurven. Leichte Verlängerungen entlang dieser Kurven können zu spürbaren Spread-Pick-Ups und damit zu Roll-Down-Effekten führen, da sich die Anleger aus unserer Sicht weiter nach Spread und Rendite umschauen werden.“

Über PGIM Fixed Income
PGIM Fixed Income, mit einem verwalteten Vermögen von 743 Milliarden US-Dollar (Stand 31. Dezember 2018), ist ein globaler Asset Manager mit aktiven Lösungen über alle Fixed Income Märkte hinweg. Das Unternehmen unterhält Büros in Newark, N.J., London, Tokyo und Singapur.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Robert Cignarella © PGIM Fixed Income)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/04/19
TERRAGON AG plant Anleiheemission

Die TERRAGON AG, ein auf Wohnen im Alter spezialisierter, bundesweit tätiger Projektentwickler, beabsichtigt die strategische Öffnung zum Kapitalmarkt. Zur weiteren Finanzierung ihrer Akquisitionspipeline und der Optimierung ihrer Finanzierungsstruktur erwägt die Gesellschaft im laufenden Jahr die Emission einer Unternehmensanleihe. Mit dem Fokus auf das attraktive Marktsegment „Servicewohnen für Senioren“ verfügt die Gesellschaft aktuell über in der Umsetzung befindliche Projekte mit einem Volumen von rund 340 Mio. Euro sowie einem zusätzlichen jährlichen Akquisitionspotential von rund 150 bis 200 Mio. Euro. Das bereits seit 20 Jahren am Markt tätige Unternehmen hat deutschlandweit mehr als 2.000 Wohneinheiten erfolgreich entwickelt und zählt damit zu den führenden Immobilienprojektentwicklern für Betreutes Wohnen in Deutschland.

Dr. Michael Held, Vorstandsvorsitzender der TERRAGON AG: „Mit der Begebung einer Unternehmensanleihe wollen wir uns dem Kapitalmarkt öffnen und ein weiteres Standbein für unsere Finanzierung schaffen. Als markterfahrener Projektentwickler mit starkem Track Record wollen wir in einem sehr attraktiven Markt die Chance wahrnehmen, unsere Ertragskraft und Cashflows dank hohem Projektvolumen und starker Akquisitionspipeline deutlich zu steigern. Das sind aus unserer Sicht beste Voraussetzungen, um sich nachhaltig am Kapitalmarkt zu etablieren.“

Die TERRAGON AG gestaltet und steuert alle Prozesse der Wertschöpfungskette von der Grundstücksakquisition, der Projektierung, der Planung, dem Bau bis zum Verkauf. Mit ihrem erfahrenen Managementteam und ihrer datenbankbasierten bedarfsgerechten Standortanalyse verfügt die Gesellschaft über wertvolle Wettbewerbsvorteile. Der Fokus der Entwicklungs- und Bauträgertätigkeit liegt im Premiumsegment des Servicewohnens, der Vier-Sterne-Kategorie, definiert gemäß den Klassifizierungskriterien der Gesellschaft für Immobilienforschung (gif).

Der Markt Servicewohnen für Senioren entwickelt sich zu dem bedeutendsten Segment der alternativen Versorgung im Alter und bietet in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern noch sehr viel Entwicklungspotenzial. Denn es ermöglicht Senioren durch zusätzliche Serviceangebote ein selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter. In einer aktuellen Marktuntersuchung der TERRAGON AG wurde erstmals die Versorgungslage für betreutes Wohnen in allen Kommunen Deutschlands mit mehr als 5.000 Einwohnern erfasst. Demzufolge besteht in diesem Segment zurzeit ein Bedarf an bis zu 550.000 zusätzlichen Wohneinheiten. Auch die Prognos AG, das Kuratorium Deutsche Altenhilfe und die Bank für Sozialwirtschaft gehen in ihren Bedarfsanalysen von bis zu 525.000 fehlenden Wohnungen aus. Allein im Premiumsegment des Servicewohnen für Senioren beträgt das aktuell geschätzte Investitionspotential insgesamt rund 33 Mrd. Euro. Die bestehende große Angebotslücke sowie die demographische Entwicklung sichern sowohl auf Kunden- wie Investorenseite eine nachhaltig hohe Nachfrage nach hochwertigem, seniorengerechtem Wohnraum.

Das aktuelle Projektentwicklungsvolumen der TERRAGON AG umfasst rund 340 Mio. Euro, davon Projekte im Volumen von rund 60 Mio. Euro für Dritte. Für das eigene Portfolio sind die Grundstücke angekauft und die Finanzierung bereits gesichert. Die entsprechenden Projekte befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Realisierung. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über eine potentielle Akquisitionspipeline, aus der Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 150 bis 200 Mio. Euro jährlich erworben werden sollen. Die Einzelprojektvolumina variieren in der Regel zwischen ca. 40 und 60 Mio. Euro.

Durch ein im September 2018 gegründetes Joint Venture mit der SAX-Gruppe hat die TERRAGON AG bereits eine in kurzen Entscheidungswegen verfügbare finanzielle Basis für die Projekte der nächsten Jahre geschaffen. Ziel des Zusammenschlusses ist es, in den nächsten drei bis fünf Jahren 500 bis 600 Mio. Euro in das Servicewohnen für Senioren im Premiumsegment zu investieren. Die gute Zusammenarbeit hat sich unter anderem in den derzeit in der Entwicklung befindlichen Projekten „Seniorenresidenz RIVIERA“ in Berlin-Grünau (Projektvolumen: ca. 90 Mio. Euro) und „Welker-Quartier“ in Duisburg (Projekt­volumen: ca. 75 Mio. Euro) bereits bewährt.

Über TERRAGON:
Die TERRAGON AG ist ein auf Wohnen im Alter spezialisierter, bundesweit tätiger Projektentwickler mit Fokus auf das attraktive Marktsegment „Servicewohnen“. Das bereits seit 20 Jahren am Markt etablierte Unternehmen hat deutschlandweit mehr als 2.000 Wohneinheiten erfolgreich entwickelt und zählt zu den führenden Immobilienprojektentwicklern für Betreutes Wohnen in Deutschland. Mit ihrem erfahrenen Managementteam und ihrer datenbank­basierten bedarfsgerechten Standortanalyse verfügt die TERRAGON AG über eine hohe Wettbewerbsfähigkeit bei der Gestaltung und Steuerung aller Prozesse der Wertschöpfungskette von der Grundstücksakquisition, der Projektierung, der Planung, dem Bau bis zum Verkauf.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: © TERRAGON)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/04/19
CORESTATE-Tochter Hannover Leasing setzt Digitalisierungsstrategie um und begibt mit Exporo die erste gemeinsame Immobilienanleihe für Privatanleger

Hannover Leasing, ein Unternehmen der CORESTATE Capital Group, und die Exporo Investment GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Exporo AG, begeben ihre erste gemeinsame Immobilienanleihe. Privatanleger können sich nun über die zwei Plattformen Accontis und Exporo an einem Bürogebäude in Pullach bei München beteiligen. Strukturierung und Emission der Anleihe sind das Ergebnis eines Joint Venture zwischen der CORESTATE-Tochter Hannover Leasing und Exporo, Deutschlands führendem Anbieter für digitale Immobilieninvestments.

„Die Kooperation mit Exporo ist eine weitere Ausbaustufe von CORESTATEs Digitalisierungsstrategie, die unseren Kunden einen noch besseren Zugang zu unseren Produkten ermöglicht“, so Lars Schnidrig, CEO der CORESTATE Capital Group.

„Privatkunden haben nach wie vor ein hohes Interesse an Anlageprodukten im Immobilienbereich mit regelmäßigen Erträgen und stabiler Wertentwicklung – entsprechend haben wir die jederzeit handelbare Anleihe strukturiert. Über die digitale Plattform accontis.de kann die Anleihe gezeichnet werden. Wir möchten damit unseren Anlegern einen möglichst einfachen Zugang zu Immobilieninvestments ermöglichen“, sagt Markus Müller, Geschäftsführer der Hannover Leasing. „Selbstverständlich bleiben unsere traditionellen Vertriebskanäle und Kooperationspartner von großer Bedeutung, über die wir unsere Kunden – insbesondere im gehobenen und beratungsintensiven Privatkundengeschäft – weiterhin mit unseren Produkten auf höchstem Niveau bedienen“, ergänzt Müller.

„Das Bürogebäude in Pullach bei München ist das erste Objekt, das Exporo gemeinsam mit der Hannover Leasing ausgewählt und strukturiert hat. Wir nutzen Synergien, indem wir die jahrzehntelange Erfahrung der Hannover Leasing im Immobilienmanagement mit der Digitalexpertise von Exporo durch diese Kooperation verknüpfen. So gelingt es uns, das Produkt einer größeren Gruppe von Privatkunden zugänglich machen“, erklärt Simon Brunke, CEO der Exporo AG.

Das Gesamtanleihevolumen beträgt 5,25 Millionen Euro, eine Beteiligung ist bereits ab 1.000 Euro möglich. Die Laufzeit der Anleihe mit quartalsweiser Auszahlung der Mietüberschüsse beträgt zehn Jahre. Über die Gesamtlaufzeit liegen die erwartete jährliche Ausschüttungsrendite bei durchschnittlich 5,1 Prozent und die Gesamtrendite bei etwa 5,7 Prozent.

Die Immobilie befindet sich in Pullach bei München. Das im Jahr 2010 errichtete Bürogebäude in L-Form besitzt eine Gesamtmietfläche von rund 2.300 m², verteilt auf drei Vollgeschosse. Die Immobilie verfügt über eine Tiefgarage mit 38 PKW-Stellplätzen sowie 25 Außen-Stellplätze. Namhafte Unternehmen gehören zu den Mietern des Objekts, in der die Hannover Leasing zusätzlich als Generalmieter einen Mietvertrag mit einer zehnjährigen Laufzeit (bis 2029 und Verlängerungsoption) zur langfristigen Mietabsicherung abgeschlossen hat.

Pullach grenzt unmittelbar an die Landeshauptstadt München und ist Bestandteil der Metropolregion München. Die Gemeinde ist ein begehrter Wohn und Gewerbestandort. Die S-Bahn-Haltestelle „Pullach“ mit Anbindung an das Münchner S-Bahn-Netz ist knapp 10 Minuten zu Fuß entfernt. Die Fahrtzeit zur Münchner Innenstadt beträgt etwa 20 Minuten.

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(Foto: © Exporo / Hannover Leasing)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/04/19
CoCo-Markt mit hoher Emissionstätigkeit im ersten Quartal

„Angesichts der nach wie vor starken Bankbilanzen und der Stabilisierung der Rentabilität der meisten großen europäischen Bankhäuser auf einem guten Niveau, waren wir davon ausgegangen, dass die höheren Spreads zum Jahresende 2018 die Nachfrage seitens der Investoren neu beleben würden, sobald sich das allgemeine Marktsentiment für den Finanzsektor stabilisiert. Tatsächlich setzte diese Entwicklung bereits im ersten Quartal 2019 ein und der durchschnittliche Credit Spread verengte sich um 75 Basispunkte (Bp) von 476 Bp Ende 2018 auf 401 Bp zum Abschluss des ersten Quartals 2019. Entsprechend rentierte der CoCo-Markt in diesem Zeitraum positiv und brachte den Investoren rund fünf Prozent Gesamtrendite (ICE BofAML COCO Index, abgesichert in EUR)“, so Daniel Björk, Manager des Swisscanto (LU) Bond Fund COCO.

Nach dem schwierigen Jahr 2018 für CoCos war die Emissionstätigkeit im ersten Quartal 2019 hoch: Insgesamt wurden neue CoCo-Anleihen im Umfang von 14 Milliarden Euro begeben (von über zehn großen Banken) – gemessen an einem erwarteten Volumen für das Gesamtjahr 2019 von 25 Milliarden EUR. „Für den Rest des Jahres rechnen wir damit, dass der größte Teil des verbleibenden Emissionsvolumens von elf Milliarden Euro dazu dienen wird, die im zweiten Halbjahr 2019 und im ersten Halbjahr 2020 fällig werdenden Anleihen zu refinanzieren. Was die Fälligkeitstermine und das Prolongationsrisiko betrifft, hat der CoCo-Markt auch seinen ersten ‚Non-Call‘ überlebt, als Banco Santander entschied, eine ihrer CoCo-Anleihen mit einem ersten Fälligkeitstermin im März 2019 zu verlängern. Da diese Entscheidung nicht völlig unerwartet kam, waren die Auswirkungen auf die Kurse der übrigen CoCo-Anleihen von Santander und auf den breiteren CoCo-Markt gering. Dies werten wir als ein weiteres Zeichen für die zunehmende Reife der CoCo-Investorenbasis“, sagt Björk.

Bewertung des CoCo-Markts weiterhin attraktiv
Angesichts der aktuellen Situation behält Björk die Positionierung des Portfolios rund um vier wichtige Themenbereiche bei. Auf Länderebene bleibt es bei der Übergewichtung in performancestarke österreichische, belgische, niederländische und spanische Banken und bei einer Untergewichtung in chinesische, deutsche und britische Banken. Bezüglich der Währungen (auf abgesicherter Basis) werden auf EUR lautende CoCo-Anleihen übergewichtet und auf USD lautende CoCos untergewichtet. „In punkto Emittenten haben wir unser Engagement in preisgünstigeren CoCo-Anleihen von starken nationalen Bank-Champions erhöht und das Engagement in Banken mit Rentabilitätsproblemen weiter reduziert. Und hinsichtlich der erwarteten Fälligkeitstermine ist der Fonds in Anleihen mit einem ersten Fälligkeitstermin innerhalb von 0–3 Jahren untergewichtet und in Anleihen mit einem ersten Fälligkeitstermin innerhalb von 3–7 Jahren übergewichtet. Obwohl wir erwarten, dass die meisten Anleihen mit einem ersten Fälligkeitstermin in den nächsten drei Jahren gekündigt. werden, betrachten wir das Risiko-Ertragsverhältnis als unattraktiv, da die Renditen für engagierte Langzeitinvestoren wenig interessant erscheinen.“

Fasst man die Ergebnisse der führenden nationalen Banken Europas – welche die typischen CoCo-Emittenten sind – für das Geschäftsjahr 2018 zusammen, so ergibt sich eine durchschnittliche Eigenkapitalquote (CET1=hartes Kernkapital) von 15,1 Prozent, eine mittlere NPL-Quote (NPL=non-performing loan) von 2,3 Prozent und eine durchschnittliche Eigenkapitalrendite von 7,8 Prozent. „Unseres Erachtens haben somit die meisten CoCo-Emittenten rekordstarke Bilanzen und eine Rentabilität vorzuweisen, welche sich auf einem soliden Niveau stabilisiert hat“, so Björk.

Ausblickend sagt der Fondsmanager: „Wenngleich wir die Bankaktien weiterhin im Auge behalten, sind wir der Ansicht, dass CoCos im derzeitigen Tiefzinsumfeld einen gewichtigen Vorteil bieten, da die Profitabilität der Banken zwar locker ausreicht, um die Kupons zu bedienen und die Anleihen zurückzuzahlen, aber möglicherweise nicht genügt, um Aktienrückkäufe im großen Stil zu tätigen, was die Performance der Bankaktien weiterhin belasten könnte. Wir sind der Auffassung, dass ein geringes Wachstum und tiefe Zinsen die Kreditausfälle in einem Umfeld schwächeren Wachstums begrenzen und gleichzeitig die Nachfrage seitens der Investoren nach einem qualitativ guten und ertragsstarken Sektor wie dem CoCo-Markt weiterhin stärken dürfte. Aus diesem Grund erachten wir die Bewertungen trotz der starken Performance des CoCo-Markts im ersten Quartal nach wie vor als attraktiv.“

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(Foto: Daniel Björk © Swisscanto)

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12/04/19
Ferratum Capital Germany hat Anleihe im Volumen von 80 Mio. Euro platziert, Kupon: 3-Monats-Euribor +550 bp

Ferratum Capital Germany, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Ferratum Oyj (ISIN: FI4000106299) hat Anleihe im Volumen von 80 Mio. Euro platziert, der Kupon liegt 5,50% über 3-Monats-Euribor. Der Emissionspreis betrug 97,00%. Das Settlement erfolgt am 24. April. Die Anleihe wird an der Nasdaq Nordic und in Frankfurt gelistet (ISIN SE0012453835).

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11/04/19
Bei High-Yield-Anleihen stehen „Rising Stars“ im Fokus

„Nach der schnellen Erholung und den gestiegenen Kursen im ersten Quartal bleiben die Aussichten im Segment der Hochzinsanleihen solide und potenzielle Korrekturen eignen sich für eine schrittweise Aufstockung der Allokation. Denn die Unternehmensdaten verbessern sich weiterhin und die Firmen weisen gute Bilanzen aus. Und die Ausfallraten, einer der wichtigsten Parameter in dieser Anlageklasse, sind weiterhin tief und stärken dadurch das Investorenvertrauen. Wenn zudem die Rohstoffpreise stabil bleiben oder zulegen und die Weltwirtschaft nicht einbricht, dürften High-Yield-Bonds dieses Jahr eine attraktive Rendite erzielen. Unterstützend ist auch die Tatsache, dass der Markt technisch gesund ist. Das bedeutet: das Volumen der Neuemissionen liegt unter dem Volumen der Fälligkeiten und sorgt für ein reduziertes Angebot bei hoher Nachfrage.

Aktuell verunsichert das Thema ‚Rezession‘ die Märkte. Die Inversion der US-Zinskurve wird von vielen Marktteilnehmern als Signal einer aufkommenden Rezession gewertet. Doch es gibt verschiedene Messlatten und auch unterschiedlich lange Zeitperioden für solche historischen Muster. Aufgrund des weiterhin robusten weltweiten Konsumverhaltens und relativ stabiler Rohstoff- und Währungsmärkte können wir uns durchaus vorstellen, dass das Thema ‚Rezession‘ derzeit als übertrieben wahrgenommen wird. Dennoch nehmen wir die fallende Zinsentwicklung als Einflussfaktor stärker zur Kenntnis, weil dies tatsächlich eine Verschlechterung der Wirtschaft signalisiert. Zusammenfassend werten wir die momentane Situation jedoch nicht als Vorbote einer unmittelbar bevorstehenden Rezession.

Dass es an den Kreditmärkten diverse Unwägbarkeiten beziehungsweise Unsicherheiten gibt, ist unbestritten. Es ist zum aktuellen Zeitpunkt daher wichtiger denn je, die Spreu vom Weizen zu trennen und im Kreditresearch seine Hausaufgaben zu machen. Einen konsequenten Fokus bei der Titelauswahl legen wir in der jetzigen Spätphase des Konjunkturzyklus schon seit geraumer Zeit auf potenzielle ‚Rising Stars‘. Dies sind High-Yield-Unternehmen, bei denen wir in absehbarer Zeit eine Hochstufung auf Investment Grade erwarten. Seit Anfang des Jahres gab es bereits mehrere derartige Upgrades und entsprechende Kursgewinne. Abschließend sei erwähnt, dass Hochzinsanleihen in den vergangenen 32 Jahren 26 Mal eine positive Rendite erzielten und es kamen keine zwei aufeinander folgenden negativen Jahre vor. Die schnelle Erholung in diesem Jahr ist eine erneute Bestätigung des Musters der letzten Jahrzehnte und zeugt von der langfristigen Attraktivität des High-Yield-Segments.“

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(Foto: Peter Jeggli © Fisch Asset Management)

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11/04/19
FCR Immobilien AG 5,25 %-Anleihe kann ab heute gezeichnet werden

Die FCR Immobilien AG bietet seit heute ihre 5,25 Prozent-Unternehmensanleihe 19/24 (WKN A2TSB1, ISIN DE000A2TSB16) zur Zeichnung an. Das öffentliche Angebot richtet sich sowohl an institutionelle Investoren als auch an Privatanleger und läuft bis zum 26. April 2019. Kaufwünsche können über die Zeichnungsfunktionalität der Frankfurter Börse platziert werden. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 5 Jahre bis zum 29. April 2024. Die Zinszahlung erfolgt halbjährlich zum 30. April und 30. Oktober eines Jahres. Das Emissionsvolumen beläuft sich auf bis zu 30 Mio. Euro bei einer Stückelung von nominal 1.000 Euro je Teilschuldverschreibung. Die zufließenden Mittel aus der Anleihe werden für den Ausbau des FCR-Immobilienportfolios verwendet. Die Rückzahlung der ausstehenden Anleihen 2014 / 2019 ist bereits vollumfänglich gesichert, die dafür erforderlichen Mittel sind bereits hinterlegt. Die Notierungsaufnahme der Anleihe an der Börse ist für den 30. April 2019 geplant.

Die Unternehmensanleihe kombiniert einen attraktiven Zinssatz von 5,25 Prozent mit einem umfangreichen Sicherungspaket. Hierzu gehören treuhänderisch gehaltene nachrangige Grundschulden, ein Kündigungsrecht der Anleihegläubiger im Falle eines Kontrollwechsels sowie eine Ausschüttungsbegrenzung auf 50 Prozent des Konzern- bzw. Bilanzgewinns. Zudem hat sich die FCR Immobilien AG zur Beibehaltung einer Deckungsquote aus dem Verhältnis vom Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA, und Zins- und Finanzierungskosten von mindestens 1,10 zu 1,00 verpflichtet.

Die FCR Immobilien AG befindet sich seit Jahren auf einem dynamischen und profitablen Wachstumskurs. Neben einem günstigen Einkauf der Immobilien verfügt die FCR Immobilien AG über ein aktives Asset Management, um die sich bietenden Wertpotentiale der Objekte zu heben. Durch den Verkauf optimierter Immobilien werden dann die Entwicklerrenditen gehoben. So kombiniert die FCR Immobilien AG Mieteinnahmen aus dem Immobilienportfolio mit attraktiven Gewinnen aus Objektveräußerungen. Ende 2018 wies das Immobilienportfolio eine Mietfläche von rd. 248.000 m² auf. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA, konnte 2018 nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr mit 10,1 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden. Die aus der Begebung der Anleihe zufließenden Mittel sollen für den weiteren Ausbau des Immobilienportfolios genutzt werden.

Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG: "Ein attraktiver Zins von 5,25 Prozent kombiniert mit einem umfangreichen Sicherungskonzept und einem seit Jahren am Markt erfolgreichen Emittent – ich denke, unsere neue Unternehmensanleihe ist sowohl für Privatanleger als auch für Institutionelle interessant."

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(Foto: © FCR Immobilien AG)

Eckdaten der 5,25 % FCR-Anleihe 2019-24

Emittent

FCR Immobilien AG

Zeichnungsfrist

Bis 26.04.2019

Kupon

5,25% p.a.

Zinszahlung

Halbjährlich

ISIN / WKN

DE000A2TSB16 / A2TSB1

Volumen

Bis zu 30 Mio. Euro

Laufzeit

Bis 29.04.2024 (5 Jahre)

Stückelung

1.000 Euro

Listing

Open Market (Freiverkehr)

Besicherung

Grundschuld (Treuhänder)

Internet

fcr-immobilien.de/anleihe/

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/04/19
Dr. Hermann Starnecker neuer Aufsichtsratsvorsitzender der MünchenerHyp

Der Aufsichtsrat der Münchener Hypothekenbank eG (MünchenerHyp) wählte aus seiner Mitte Dr. Hermann Starnecker, Sprecher des Vorstands der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG, zu seinem neuen Vorsitzenden. Dr. Hermann Starnecker gehört dem Aufsichtsrat der Bank seit dem Jahr 2016 an und war bislang stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Zu seinem stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Aufsichtsrat aus seiner Mitte Gregor Scheller, Vorsitzender des Vorstands der Volksbank Forchheim eG. Gregor Scheller gehört dem Aufsichtsrat der MünchenerHyp seit 2015 an.

Die Vertreterversammlung der MünchenerHyp wählte I.K.H. Anna Herzogin in Bayern und Thomas Höbel neu in den Aufsichtsrat der Bank. I.K.H. Anna Herzogin in Bayern ist Unternehmerin, sie leitet das Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee. Im Jahr 2016 wurde sie in die Vertreterversammlung der MünchenerHyp gewählt, der sie bis zu ihrer Wahl in den Aufsichtsrat der Bank angehörte.

Thomas Höbel ist Sprecher des Vorstands der Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG. Bis Ende 2018 war er zudem Vorsitzender des genossenschaftlichen Beirats der MünchenerHyp.

Mit Ablauf ihres Mandats schieden der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Wolfhard Binder, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg eG, und Dr. Peter Ramsauer, MdB, altersbedingt aus dem Aufsichtsrat der MünchenerHyp aus.

Wolfhard Binder trat zum Jahresende 2018 in den Ruhestand. Er gehörte dem Aufsichtsrat der MünchenerHyp seit dem Jahr 2010 an und war seit 2016 dessen Vorsitzender. Seit dem Jahr 2007 war er Vorsitzender des Vorstands der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg eG.

„Herr Binder hat sich in einer Zeit starker Veränderungen in Markt und Regulatorik mit außerordentlichem Engagement und großer Leidenschaft für den Erfolg der MünchenerHyp eingesetzt. Mit seiner Persönlichkeit und seinem exzellenten Fachwissen hat er viele Impulse gegeben“, würdigte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Hermann Starnecker das Wirken von Wolfhard Binder.

Dr. Peter Ramsauer war seit 2014 Mitglied des Aufsichtsrats der MünchenerHyp. „Sein Rat als erfolgreicher Unternehmer und seine reichhaltigen politischen Erfahrungen waren sehr wertvoll, um die vielfältigen aufsichtlichen Herausforderungen der Bank zu bewältigen“, sagte Dr. Hermann Starnecker.

Dem Aufsichtsrat der Münchener Hypothekenbank gehören an: Dr. Hermann Starnecker (Vorsitzender), Sprecher des Vorstands VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG, Gregor Scheller (stellvertretender Vorsitzender), Vorsitzender des Vorstands der Volksbank Forchheim eG, I.K.H. Anna Herzogin in Bayern, Unternehmerin, Barbara von Grafenstein, Arbeitnehmervertreterin, Josef Hodrus, Sprecher des Vorstands der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG, Thomas Höbel, Sprecher des Vorstands der Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG, Jürgen Hölscher, Mitglied des Vorstands der Volksbank Lingen eG, Rainer Jenniches, Vorsitzender des Vorstands der VR-Bank Bonn eG, Reimund Käsbauer, Arbeitnehmervertreter, Michael Schäffler, Arbeitnehmervertreter, Kai Schubert, Mitglied des Vorstands der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG, Frank Wolf-Kunz, Arbeitnehmervertreter.

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(Foto: ©
Münchener Hypothekenbank)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/04/19
TRUMPF platziert Schuldscheindarlehen über 250 Mio. Euro

Die TRUMPF GmbH & Co. KG, Ditzingen, hat ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 250 Mio. Euro platziert. Der Erlös dient der langfristigen Finanzierung der allgemeinen Unternehmensentwicklung sowie der Unterstützung des operativen Wachstums. Das Gesamtvolumen des Darlehens verteilt sich auf verschiedene Tranchen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren. Der durchschnittliche Zinssatz liegt bei knapp unter 1%. Geplant war ursprünglich ein Volumen von 150 Mio. Euro, wegen der sehr hohen Nachfrage der Investoren und dem mehrfach überzeichneten Orderbuch hat sich TRUMPF dafür entschieden, den Darlehensbetrag aufzustocken.

„Mit dem Schuldscheindarlehen verschaffen wir uns langfristig finanziellen Handlungsspielraum, vor allem um das weitere Wachstum von TRUMPF vorantreiben zu können“, so Lars Grünert, CFO und Mitglied der Gruppengeschäftsführung von TRUMPF. „Das große Interesse von Investorenseite ist ein großer Vertrauensbeweis für die solide Finanzstruktur, das Geschäftsmodell sowie die strategische Ausrichtung von TRUMPF. Gleichzeitig stellen wir unsere Finanzierung zu sehr günstigen Konditionen auf eine breitere Basis“, so Grünert weiter.

Begleitet wurde die Transaktion von der Landesbank Baden-Württemberg und der UniCredit. Zudem wurde diese Transaktion parallel über die digitale Plattform Debtvision vermarktet.

TRUMPF GmbH + Co. KG
Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Die digitale Vernetzung der produzierenden Industrie treibt das Unternehmen durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. TRUMPF ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern.

2017/18 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 13.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

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(Foto: © TRUMPF)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/04/19
FCR Immobilien AG emittiert 5,25 %-Anleihe an der Börse Frankfurt

Die FCR Immobilien AG begibt eine neue Anleihe mit einem Zinskupon von 5,25% an der Börse Frankfurt. Der Wertpapierprospekt wurde heute von der Luxemburgischen Finanzmarktaufsichtsbehörde CSSF gebilligt. Die neue Anleihe (WKN A2TSB1, ISIN DE000A2TSB16) mit halbjährlicher Zinszahlung kann im Rahmen eines öffentlichen Angebots ab dem 11. April 2019 gezeichnet werden. Ein Erwerb über die Zeichnungsfunktionalität der Börse Frankfurt ist voraussichtlich bis zum 26. April 2019 möglich. Bei einer Laufzeit von 5 Jahren beträgt das Emissionsvolumen bis zu 30 Mio. Euro. Voraussichtlich ab dem 30. April 2019 wird die Anleihe mit einer Stückelung von nominal 1.000 Euro in den Handel im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Der Emissionserlös dient dem weiteren Ausbau des Portfolios der FCR Immobilien AG.

Die Anleihe verfügt über ein umfangreiches Sicherungspaket. Hierzu gehören nachrangige Grundschulden unter Einbeziehung eines Treuhänders sowie ein Kündigungsrecht der Anleihegläubiger für den Fall eines Kontrollwechsels. Zudem besteht eine Ausschüttungsbegrenzung bei 50 Prozent des Konzerngewinns bzw. des Bilanzgewinns sowie die Verpflichtung zur Beibehaltung einer Deckungsquote von mindestens 1,10 zu 1,00 aus dem Verhältnis von EBITDA und Zins- und Finanzierungskosten.

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(Foto: © FCR Immobilien AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/04/19
Studie von BNP Paribas Securities Services zeigt: Nachhaltige ESG-Anlagen im Einklang mit UN SDGs steigen, einige Integrationshürden bestehen weiterhin

Eine weltweite Umfrage von BNP Paribas Securities Services unter Asset Managern und institutionellen Investoren zeigt, dass die ESG-Integration stark ansteigt. Mehr als 65% der Befragten gaben an, dass sie ihren Investitionsrahmen an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ausrichten. Daten und Technologiekosten sind allerdings nach wie vor Hindernisse für die ESG-Integration, doch die Anleger sind optimistisch: Über 90% erwarten, dass bis 2021 mehr als 25% ihrer Fonds auf ESG-Kriterien ausgerichtet sein werden.

Die wichtigsten Ergebnisse der ESG Global Survey 2019 auf einen Blick:

Engagement in ESG-Investitionen steigt im Vergleich zu 2017: 75% der institutionellen Investoren und 62% der Asset Manager halten 25% oder mehr ihrer Anlagen in Fonds, die ESG-Kriterien berücksichtigen (im Vergleich zu 48% bzw. 53% in 2017)

UN SDGs als Wegweiser: 65% der Befragten passen ihren Investitionsrahmen an die SDGs an, hauptsächlich indem sie für die Unternehmen, in die sie investieren, SDG-bezogene Umsatzziele festlegen

Daten und Technologiekosten sind eine Hürde: Wie schon 2017 sind Daten noch immer das größte Hindernis – vor Kosten, den nicht ausreichend fortgeschrittenen Analysefähigkeiten und den Risiken des „Greenwashing“. Ein Drittel der Befragten nennt Technologiekosten als Hindernis für die ESG-Integration (Verdoppelung von 16% im Jahr 2017)

Outperformance-Faktor: Für 52% der Befragten zählen verbesserte langfristige Renditen zu den drei wichtigsten Gründen für ESG-Investitionen. 60% aller Befragten erwarten, dass ihre ESG-Portfolios in den kommenden fünf Jahren eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen werden

Neue Arbeitsplätze im Bereich ESG-Investments: Trend zur Weiterbildung von Mitarbeitern und Schaffung neuer Stellen durch Einstellung von Quereinsteigern (29% der Befragten)

Florence Fontan, Head of Asset Owners bei BNP Paribas Securities Services, sagt: „ESG-Investments werden für Anleger immer wichtiger und unsere Umfrage zeigt, dass Anleger bei ihren Investitionen sowohl auf den Sinn als auch die Wertentwicklung achten. Die praktische Integration ist aufgrund von Daten- und Technologiehürden mit Herausforderungen verbunden. Tiefgreifende ESG-Anlagen stecken noch in den Kinderschuhen. In den nächsten zwei Jahren kommt es daher darauf an, den richtigen Anlagemix, die erforderliche Technologie sowie entsprechend ausgebildete Experten zu entwickeln.“

https://www.green-bonds.com/
(Foto: Florence Fontan © BNP Paribas Securities Services)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/04/19
Älter werdende Bevölkerung Asiens treibt Anleihenachfrage

Asien wird aller Voraussicht nach die älteste Region der Welt werden. Es wird prognostiziert, dass dort bis in die 2030er Jahre rund 60 Prozent der Menschen im Seniorenalter leben. Diese demografische Veränderung wird in den kommenden zehn Jahren erhebliche Auswirkungen auf die Nachfrage auf den asiatischen Anleihemärkten haben.

„Viele der bestehenden Rentensysteme Asiens scheinen derzeit nicht auf die rasante Bevölkerungsalterung vorbereitet zu sein“, sagt Jamie Grant, Head of Emerging Markets Debt and Asian Fixed Income bei First State Investments. „Es sei daran erinnert, dass sich eine vergleichbare demografische Veränderung in Europa und Nordamerika über ein Jahrhundert entwickelt hat. In Asien findet dieser Prozess binnen einer einzigen Generation statt.

Die Asian Development Bank hat prognostiziert, dass bis 2030 an die 500 Millionen Sparer in Asien zum ersten Mal eine Altersvorsorge abschließen werden. Diese rasante Entwicklung der Rentensysteme in der gesamten Region wird voraussichtlich die Nachfrage nach verschiedenen Anlageformen in Asien, einschließlich festverzinslicher Anlagen, deutlich erhöhen.

Im Vergleich zum OECD-Durchschnitt ist der Anteil der Asiaten, die zur Rente beitragen, derzeit gering. Zwar sind Hongkong und Singapur die am weitesten entwickelten Rentensystem in der Region. Die anderen großen Volkswirtschaften Asiens haben jedoch eine deutlich niedrigere Ausgangsposition. Wir gehen derzeit davon aus, dass das Wachstumstempo und die Entwicklungsdynamik dieser Volkswirtschaften höher sein werden, was für Investoren interessante Chancen bieten könnte.

Asien wird immer wohlhabender und älter. Neben soliden Wirtschaftswachstumsraten wird das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Asien voraussichtlich deutlich steigen. Dies unterstützt das Wachstum der Mittelschicht in der gesamten Region, das für die Bevölkerung von Bedeutung ist. Langfristig erwarten wir, dass dadurch die Nachfrage nach asiatischen Anleihen und anderen Assetklassen angekurbelt wird.

Das prognostizierte Rentenwachstum dürfte in den kommenden Jahren asiatische Unternehmensanleihen mit Investment Grade stützen. Wir sind daher der Ansicht, dass Investoren, die bislang noch keine asiatischen Anleihen halten, diese als festen Bestandteil innerhalb eines diversifizierten Portfolios betrachten sollten. Der Markt hat eine zunehmende Reife erreicht und in der Vergangenheit risikoadjustierte Renditen erzielt, die im Vergleich zu den anderen Anlageklassen günstig sind.

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(Foto: Jamie Grant © First State Investments)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/04/19
Aviva Investors Q2 Ausblick: Geldpolitische Pause erhöht Interesse an Risikoanlagen

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, ist laut ihrem aktuellen „House View“-Ausblick für das zweite Quartal 2019 davon überzeugt, dass der von den Zentralbanken signalisierte geldpolitische Kursrückgang dazu beitragen wird, den Konjunkturzyklus zu verlängern und Risikoaktiva zu begünstigen.

Eine konjunkturelle Abkühlung prägte im vergangenen Jahr das Investitionsumfeld. Diese hat sich 2019 weiter fortgesetzt, obwohl es vorläufige Anzeichen dafür gibt, dass das Schlimmste überstanden ist. Die Prognose für das globale Wachstum in diesem Jahr wurde von knapp vier Prozent auf unter 3,5 Prozent nach unten korrigiert, wobei Europa den Hauptfaktor für diesen Rückgang ausmacht. Diese Entwicklung war für die globalen Zentralbanken ausreichend, eine vorläufige Pause bei den aktuellen und erwarteten Zinserhöhungszyklen zu signalisieren. Die ausbleibende Inflation verhalf den Zentralbanken zu einem Richtungswechsel ihrer Politik.

Die Europäische Zentralbank dürfte frühestens 2020 mit der Normalisierung ihrer Geldpolitik beginnen, während die US-Notenbank ihre Aktivitäten für einen längeren Zeitraum ruhen lässt. Die Märkte haben sich dennoch weiter bewegt und erwarten nun für die nächsten Jahre Zinssenkungen; eine effektive Preisgestaltung bei einem erheblichen Rezessionsrisiko.

Solche Ängste vor einer Rezession halten wir jedoch für übertrieben. Das Wachstum hat sich verlangsamt, sollte sich aber bald wieder stabilisieren und in der zweiten Jahreshälfte leicht anziehen. In der Zwischenzeit haben angespannte Arbeitsmarktverhältnisse zu einer leicht höheren Lohninflation geführt. Obwohl die Auswirkungen auf die Verbraucherpreise bisher begrenzt waren, dürften sich diese auf längere Sicht spürbar zeigen.

Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist bei Aviva Investors, sagt:

„Der defensivere Ansatz der Zentralbanken gleicht die Auswirkungen des langsameren Wachstums aus. Wir halten einen starken Konjunktureinbruch für unwahrscheinlich und sehen daher Chancen, dass sich Risikoanlagen gut entwickeln könnten. Wir ziehen es derzeit vor, Aktien überzugewichten, vorzugsweise aus den USA. Mit einem ausgewogenen Risikoverhältnis, das stärker auf die Fortsetzung eines moderaten Wachstums als auf ein schnelles Anspringen der Konjunktur ausgerichtet ist, bevorzugen wir eine neutrale Position hinsichtlich der Duration, die USA übergewichtet und Europa untergewichtet."

Aktuelle Einschätzung der Asset-Allokation von Aviva Investors:

– „Unsere Ansichten zu Aktien bleiben leicht positiv und wir erwarten Gewinne entsprechend einem langsameren, aber robusten Gewinnwachstum, unterstützt durch Dividenden und Rückkäufe. Wir haben generell eine höhere Gewichtung von US-Aktien. Großbritannien, Japan und die Schwellenländer haben wir ebenfalls leicht übergewichtet, während wir in Europa und im Asien-Pazifikraum untergewichtet sind.

– Die Allokation in Staatsanleihen ist neutral. Unsere untergewichteten Positionen in Europa und Japan werden durch übergewichtete Positionen in den USA und Australien ausgeglichen.

– Die Credit Spreads haben sich in Europa und den USA seit Jahresbeginn sehr gut entwickelt. Die meisten der beobachteten Spread-Ausweitungen im vierten Quartal 2018 wurden sowohl im Investment Grade (IG) als auch im High Yield (HY) wieder ausgeglichen. Allerdings liegen die Werte weiterhin über dem Durchschnitt der letzten zwei Jahre. Wir sind übergewichtet in US-amerikanischen Investment Grade Anleihen sowie europäischen und US-amerikanischen High Yields, aber deutlich untergewichtet in Investment Grade Anleihen aus Großbritannien, Europa und Asien.
– Schwellenländeranleihen haben wir leicht übergewichtet, mit einer Vorliebe für Hartwährungen.“

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(Foto: Michael Grady © Aviva Investors)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/04/19
Carmignac lanciert Carmignac Portfolio Unconstrained Credit

Carmignac gibt die Registrierung des Fonds Carmignac Portfolio Unconstrained Credit bekannt. Es handelt sich dabei um einen Fixed-Income-OGAW-Fonds, der in globale Unternehmensanleihestrategien investiert. Sein flexibler und opportunistischer Stil ermöglicht dem Fonds, überzeugungsbasierte Allokationen ohne Einschränkungen vorzunehmen. Der Fonds hat das Ziel seinen Referenzindikator über einen empfohlenen Mindestanlagezeitraum von zwei Jahren zu schlagen.

Den Carmignac Portfolio Unconstrained Credit verwalten Head of Credit Pierre Verlé und Fixed Income Fondsmanager Alexandre Deneuville gemeinsam. Verlé und Deneuville arbeiten mit dem gesamten Fixed Income-Team zusammen, das aus zwölf Personen besteht und Fondsmanager sowie Analysten in seinen Reihen hat. Um eine größtmögliche Flexibilität zu gewährleisten, wird der Fonds in das gesamte Unternehmensanleihespektrum investieren. Der Fonds strebt ein optimales Risiko-Rendite-Profil entlang des Kreditzyklus mithilfe makroökonomischer Analyse und strenger Bottom-up-Selektion an.

Der Aufbau des Portfolios geht auf Einschätzungen der Manager sowie einer Marktanalyse ohne Benchmark-Ausrichtung zurück. Dadurch soll ein optimales Risikomanagement garantiert werden – seit über 30 Jahren ein Markenzeichen des Anlagestils von Carmignac. Risikomanagement ist sowohl auf qualitativer als auch auf quantitativer Basis fester Bestandteil jedes einzelnen Schrittes im Anlageprozess.

Der uneingeschränkte Ansatz ist entscheidend: Er zeichnet sich durch Carmignac’s vollständig benchmarkunabhängige, aktive, flexible und opportunistische Anlagestrategie aus, die dem Fonds gestattet, sich in kürzester Zeit auf unterschiedliche Szenarien einzustellen. Um dies umzusetzen, sind verschiedene Kompetenzen erforderlich, die sich alle in Carmignac’s Anleihenteam versammeln. Dessen Expertise erstreckt sich sowohl über High-Yield-Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating in Industrie- und Schwellenländern als auch über das Universum strukturierter Produkte. Fehlende Beschränkungen machen es möglich, bei der Suche nach Performance-Treibern einen wichtigen Schritt weiter zu gehen und Potential in Titeln abseits des Mainstreams aufzutun.

Carmignac’s Unternehmensanleiheexpertise gründet sich auf einer fundamentalen Bottom-up-Analyse und wird durch technische Expertise bei entsprechenden Instrumenten gestützt. Ein weiterer Vorteil ist, globale Makrotrends zu verstehen, denn dies gestattet, sich auf vielversprechende Regionen und Sektoren zu konzentrieren. Die enge Zusammenarbeit mit Experten aus dem Aktienteam liefert wertvolle Erkenntnisse über jene Firmen, in die Carmignac finanziert. Das Team verfügt folglich über einen einzigartigen Zugang zu Top-Managern, Beratern und Sell-Side-Analysten.

Rose Ouahba, Head of Fixed Income, sagt: „Wir freuen uns, mit der Lancierung des Carmignac Portfolio Unconstrained Credit unseren Kunden einen noch besseren Zugriff auf unsere Expertise im Anleihenbereich zu bieten. Die umfassende Fachkenntnis von Pierre Verlé und Alexandre Deneuville in dieser Anlageklasse, verbunden mit unserem flexiblen, uneingeschränkten Ansatz, eröffnen ihnen die Möglichkeit, die weniger offensichtlichen Chancen auf den Anleihenmärkten zu nutzen.“

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(Foto: Pierre Verlé
© Carmignac)

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10/04/19
Donner & Reuschel: Mumm kompakt – Keine Zinswende in Sicht

Wenn am Mittwoch der EZB-Zinsentscheid auf der Agenda steht, wird nach der zuletzt eindeutigen Kommunikation von Mario Draghi keinerlei Änderung erwartet. Nach wie vor besteht angesichts der aktuell niedrigen Inflationsraten keine Veranlassung für einen restriktiveren geldpolitischen Kurs. Das dürften die ebenfalls in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden endgültigen März-Daten zur Steigerung der Verbraucherpreise in Deutschland, Frankreich und Spanien bestätigen. Spannend wird die EZB-Pressekonferenz zum Zinsentscheid trotzdem. Einerseits achten Marktteilnehmer aufmerksam auf die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung, nachdem die Wachstumsprognosen vor allem für Deutschland zuletzt deutlich reduziert wurden. Zudem gibt es immer wieder Spekulationen über eine möglicherweise vorgezogene Anhebung des Zinssatzes für die Einlagefazilität, zu dem Banken derzeit große Summen bei der Notenbank für -0,4 Prozent p.a. parken. Sollte Draghi diese Hoffnung nähren, wäre es ein positives Zeichen für die Bankenbranche – genau wie eine mögliche Konkretisierung der im März angekündigten Pläne einer Neuauflage der langfristigen Refinanzierungsmöglichkeiten (TLTRO).

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(Foto: Carsten Mumm, Chefvolkswirt © Donner & Reuschel)

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10/04/19
Fisch Asset Management ernennt Meno Stroemer zum neuen Leiter Portfoliomanagement

Fisch Asset Management, Spezialist für Wandelanleihen-, Unternehmensanleihen- und Absolute-Return-Lösungen, passt seine Führungsstruktur weiter den Wachstumsplänen an. Meno Stroemer, der bisher bereits das Corporate-Bond-Team leitete, übernahm per 1. April 2019 die Verantwortung für den Kernbereich Portfoliomanagement und wird zusätzlich in die Geschäftsleitung berufen. Diese Ernennung unterstreicht die Zielsetzung der beiden Co-CEOs Philipp Good und Juerg Sturzenegger, die Geschäftsleitung mit weiteren Experten zu verstärken.

Philipp Good, der das Portfoliomanagement seit 1. Januar 2016 leitete, erläutert die personelle Änderung: „Das Portfoliomanagement ist die Keimzelle der Firma und entscheidend für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Fisch Asset Management. Mit Meno Stroemer übernimmt ein ausgewiesener und anerkannter Anlageexperte die Leitung des Portfoliomanagements. Meno Stroemer gehört dem Unternehmen seit 2014 an und bewies bereits in seiner vorherigen Rolle im Portfoliomanagement als Leiter des Wertpapierhandels und Middle Office sowie danach als Leiter des Corporate-Bond-Teams, dass er Abteilungen erfolgreich weiterentwickeln kann. Er wird in seiner neuen Funktion die Investmentprozesse weiter optimieren, unsere Research-Teams noch schlagkräftiger machen und unsere substanziellen Investitionen in modernste Technologie wirkungsvoll im Portfoliomanagement umsetzen.“ Good fokussiert sich künftig stärker auf die Weiterentwicklung des Markt-, Produkt- und Vertriebskonzepts sowie die internationale Expansion.

Die erweiterte Führungsstruktur ist ein wichtiger Schritt, um die angestrebte Internationalisierung und die ambitionierten Wachstumsziele zu realisieren. Das kontinuierliche Wachstum sowohl bei den verwalteten Vermögen als auch bei der Zahl der Mitarbeiter bedingt eine optimierte Führungs- und Governancestruktur. Pius Fisch, Mitgründer und Präsident des Verwaltungsrats, meint dazu: „Über die letzten Jahre haben wir die Firma fit für die Zukunft gemacht. Mit der Berufung von Meno Stroemer in die Geschäftsleitung im Jahr unseres 25-jährigen Jubiläums führen wir diesen Prozess wie geplant weiter und unterstreichen unsere Ambitionen.“

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(Foto: Meno Stroemer © Fisch Asset Management)

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10/04/19
M&G Investments: US-Rezessionsängste sind übertrieben – Kommentar von Richard Woolnough, M&G (Lux) Optimal Income Fund

die Sorge um einen möglichen Rückgang des US-Wirtschaftswachstums dämpft aktuell die Stimmung der Anleger. Führende Wirtschaftsindikatoren lassen zwar darauf schließen, dass eine Rezession in naher Zukunft nicht zu erwarten ist: So stieg der Conference Board Leading Economic Index (LEI) für die USA im Februar das erste Mal seit fünf Monaten. Trotzdem hat der amerikanische Bondmarkt dieses negative Szenario bereits eingepreist.

Richard Woolnough, Manager des M&G (Lux) Optimal Income Fund, erklärt, warum er eine baldige Rezession für nicht wahrscheinlich hält:

„Wir sehen die wirtschaftliche Lage der USA relativ entspannt: Wenn die US-Wirtschaft in Ordnung ist, dann gibt es tendenziell auch weniger Kreditausfälle und das hat wiederum positive Auswirkungen auf Unternehmensanleihen. Außerdem ist der Arbeitsmarkt stark. Das ist kein Szenario für eine Rezession. In diesem Punkt sind wir anderer Meinung als die US-Notenbank Fed und andere Marktteilnehmer, die sich eine Zinssenkung vorstellen können, um einem drohenden Abschwung vorzubeugen.

Vor diesem Hintergrund sind für uns Corporate Bonds im Moment attraktiver als Staatsanleihen. Dazu kommt ein weiterer Aspekt: Wir erwarten, dass das Angebot an Unternehmensanleihen zurückgehen wird, weil gerade eine starke Phase von M&A-Deals zu Ende geht. Dagegen wird das Angebot an US-Treasuries immer größer. Das liegt auch daran, dass der US-Präsident ein großes Haushaltsdefizit fährt, um die Infrastruktur zu verbessern. Zumindest kurzfristig wird sich die Lücke zwischen einem geringen Angebot an Unternehmensanleihen und einem wachsenden Angebot an US-Staatsanleihen verengen. Bei dieser Angebotsdynamik sollte man Unternehmensanleihen bevorzugen. Wir haben zurzeit mehr als 50 Prozent in Investment-Grade-Unternehmensanleihen und um die 20 Prozent in Staatstiteln angelegt.“

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(Foto: Richard Woolnough © M&G)

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09/04/19
VST BUILDING TECHNOLOGIES AG: Aufsichtsrat beschließt Ermächtigung zur Emission einer neuen Unternehmensanleihe

Der Vorstand der VST BUILDING TECHNOLOGIES AG (Aktie: ISIN AT0000A25W06, Anleihe: ISIN DE000A1HPZD0) hat die Ermächtigung des Aufsichtsrats für die Begebung einer festverzinslichen Unternehmensanleihe im zweiten Quartal 2019 mit einem Volumen von bis zu EUR 15 Mio. und einer Laufzeit von vier bis sechs Jahren erhalten. Die Emission einer neuen Unternehmensanleihe ist vorbehaltlich des Vorstands-Beschlusses sowie der Billigung eines Wertpapierprospektes und abhängig von den Marktbedingungen. Details unter anderem zur Verzinsung wird das Unternehmen nach dem entsprechenden Beschluss des Vorstands bekanntgeben.

Vorbehaltlich des konkreten Beschlusses und der Billigung des Prospekts soll der Emissionserlös der neuen Unternehmensanleihe unter anderem für das weitere Wachstum der Gesellschaft sowie für Investitionen, die Optimierung bestehender Fremdkapitalstrukturen sowie für sonstige allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

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(Foto: © VST BUILDING TECHNOLOGIES AG)

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09/04/19
Anleihen-Investoren sollten in die Ferne schweifen

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Für Anleiheninvestoren aus dem deutschsprachigen Raum liegt die Antwort auf der Hand: um Zinsertrag zu generieren! „Denn in diesem Fall liegt das Gute, sprich attraktive Zinsen, nicht in der Nähe, sondern in Märkten außerhalb Mitteleuropas. Internationales Investieren, insbesondere auch in den Schwellenländern, ist zu einem Muss geworden. Anleihen aus den Emerging Markets gehören zwingend in ein gut diversifiziertes Portfolio. Daran ändert auch nicht ein schwaches Jahr wie das vergangene. Mittel- und langfristig bleiben Anleihen der Schwellenländer interessante Renditebringer. Dies unterstreichen auch die jüngsten Entwicklungen der Notenbanken in der USA und Europa“, sagt Thomas Kirchmair, Portfolio Manager bei Swisscanto Invest.

Hartwährungen im Spätzyklus bevorzugt
Nach starken Verwerfungen im vierten Quartal 2018 entschädigte das erste Quartal 2019 die Anleger. Nachdem 2018 rund 90 Prozent aller Assetklassen das Kalenderjahr mit Verlusten abschlossen, sind ebenfalls etwa 90 Prozent nach drei Monaten in diesem Jahr im Plus. „Auch Emerging Markets-Bonds lieferten Kursgewinne. Wir sahen zahlreiche Investoren, die wieder in diesen Markt zurückkehrten. Allerdings eher politisch als ökonomisch motiviert – genannt seien die Stichworte Notenbank-Entscheidungen und Beruhigung im Handelskonflikt zwischen USA und China. Auch die unveränderte Suche nach Zinsertrag spielte eine entsprechende Rolle. Dieses Umfeld bedeutet für uns als Investor, Anlagechancen zu nutzen und dennoch relativ defensiv zu agieren“, so Kirchmair.

Der Manager des Swisscanto (LU) Bond Fund Global Credit Opportunities meint zum aktuellen Marktgeschehen: „Wir sehen in vielen Schwellenländern Risikoaufschläge auf einem Niveau, welches eher nicht zum Kauf animiert. Da die Emerging Markets aber ein bekanntermaßen heterogenes Gebilde sind, gilt es die Spreu vom Weizen zu trennen und gezielt zu investieren. Da zahlreiche Schwellenländer-Währungen gerade Anfang des Jahres gut gelaufen sind und angesichts des Spätzyklus‘, in welchem sich die Kreditmärkte befinden, bevorzugen wir in der Strategischen Allokation Hartwährungsanleihen. Denn im Spätzyklus sind Bonds in Lokalwährungen weniger attraktiv und anfälliger für Volatilitäten. Nichtsdestotrotz bieten sich weiterhin Opportunitäten, die es zu nutzen gilt.“

Indonesien und Brasilien statt Türkei und Südafrika
Länder wie beispielsweise Indonesien oder Brasilien, die hohe Realrenditen aufweisen, gehören zu den Favoriten von Kirchmair: „Anleihen dieser Staaten sind interessante Alternativen, da sie ein sehr gutes Risiko-/Rendite-Verhältnis aufweisen. Dabei muss der Reformprozess gerade in Brasilien genau beobachtet werden, da die Erwartungen an den Märkten schon entsprechend hoch sind. Dagegen gewichten wir aufgrund der politischen sowie wirtschaftlichen Entwicklungen etwa die Türkei und Südafrika unter. In Polen sind wir zwar involviert, aber das Verhältnis zu der EU erscheint immer schwieriger. Wir beobachten die Entwicklungen dort sehr genau und bauen eventuell Positionen ab, wenn das Pendel in Richtung weiterer Verschärfung ausschlägt. Bereits diese kurze Aufzählung zeigt die große bunte Welt der Emerging Markets und die hohe Herausforderung dort anzulegen.“

Das dritte Hauptsegment des Swisscanto (LU) Bond Fund Global Credit Opportunities – neben Emerging Markets-Anleihen in Hart- und Lokalwährungen – sind klassische Hochzinsanleihen von Unternehmen aus den Industrieländern, deren Bonität unterhalb von Investment Grade eingestuft wird. „Damit decken wir bei dieser Fondslösung drei Hochzinssegmente ab für Investoren, die über ein entsprechendes Risikoprofil verfügen und bewusst die Chancen dieser Märkte, komprimiert in einem Fonds, nutzen möchten. Mit über 300 Positionen wird Diversifikation großgeschrieben und das Fondsvermögen von über 160 Millionen Euro unterstreicht das Kundeninteresse“, so Kirchmair abschließend.

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(Foto: Thomas Kirchmair © Swisscanto Invest)

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08/04/19
Katjes International Anleihe mit 110 Mio. Euro Volumen und einem Kupon von 4,25% p.a. am ersten Tag platziert

Die Katjes International GmbH & Co. KG, die internationale Beteiligungsgesellschaft der Katjes-Gruppe, hat die Zeichnungsfrist der neuen Unternehmensanleihe (ISIN DE000A2TST99 / WKN: A2TST9) aufgrund der hohen Nachfrage am ersten Tag vorzeitig beendet. Die Transaktion war mit über EUR 190 Mio. deutlich überzeichnet.

Daher hat sich die Katjes International entschieden das Volumen von dem geplanten Zielvolumen von 100 Mio. Euro auf 110 Mio. Euro aufzustocken, um sowohl institutionellen als auch Privatanlegern eine höhere Zuteilung zu ermöglichen. Der Gesamtnennbetrag der Anleihe beläuft sich somit auf 110 Mio. Euro.

Der Zinssatz wurde auf der Grundlage der erhaltenen Zeichnungsaufträge im Rahmen der Privatplatzierung auf 4,25 Prozent pro Jahr festgelegt und liegt damit am unteren Ende der angebotenen Spanne.

Der Ausgabekurs der neuen Anleihe liegt bei 100 Prozent. Die anfängliche Rendite beträgt somit 4,25 Prozent pro Jahr. Der Katjes International GmbH & Co. KG fließen aus der Begebung der neuen Anleihe Nettoemissionserlöse in Höhe von rund EUR 107,2 Mio. zu. Der erste Handelstag (Handel per Erscheinen) für die Schuldverschreibungen im Quotation Board, einem Handelssegment des Open Market (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse, wird voraussichtlich der 9. April 2019 sein. Ausgabe- und Valutatag ist der 12. April 2019.

Sole Global Coordinator and Sole Bookrunner der Transaktion ist die Bankhaus Lampe KG.

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(Foto: © Katjes International)

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08/04/19
Katjes International: Vorzeitige Beendigung der Zeichnungsfrist heute um 14.00 Uhr MESZ aufgrund hoher Nachfrage

Die seit heute Morgen angebotene neue Unternehmensanleihe (ISIN DE000A2TST99 / WKN: A2TST9) der Katjes International GmbH & Co. KG, die internationale Beteiligungsgesellschaft der Katjes-Gruppe, trifft sowohl bei institutionellen Investoren als auch bei Privatanlegern auf hohe Nachfrage. Aus diesem Grund wird der Angebotszeitraum verkürzt und endet bereits heute, Montag, den 8. April 2019, um 14:00 Uhr MESZ. Ursprünglich war eine Zeichnungsfrist vom 8. April bis 10. April um 13:00 Uhr MESZ vorgesehen. Die Gesellschaft behält sich vor das Emissionsvolumen um bis zu 10% aufzustocken, um sowohl institutionellen als auch Privatanlegern eine höhere Zuteilung zu ermöglichen.

Die Anleihe soll voraussichtlich ab dem 9. April 2019 im Quotation Board, einem
Handelssegment des Open Market (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse, gehandelt werden (Handel per Erscheinen).

Sole Global Coordinator and Sole Bookrunner der Transaktion ist die Bankhaus Lampe KG.

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(Foto: © Katjes International)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/04/19
Disruptive Kräfte verändern den Finanzmarkt, Aktien sind aktuell zu hoch bewertet, Anleihen hingegen angemessen

Obwohl sich die Finanzmärkte von den Kursstürzen Ende des vergangenen Jahres erholt haben, bleiben das Investmentumfeld und die Marktaussichten für Anleger ungewiss. Viele Bedenken aus 2018 sind heute gleichermaßen präsent. David Giroux, Chief Investment Officer of Equity and Multi-Asset und Mark Vaselkiv, Chief Investment Officer of Fixed Income – beide bei T. Rowe Price – bewerten gemeinsam die Entwicklungen, jeweils mit Blick auf ihren Bereich.

„Vergangenes Jahr war geprägt von einem starken Gewinn- und BIP-Wachstum, angetrieben von Steuersenkungen und fiskalischen Stimuli“ analysiert David Giroux. „Wir sind allerdings bereits zum Jahreswechsel von einem langsameren Wachstum im Jahr 2019 ausgegangen. Durch die Markterholung sind Aktien heute etwas zu hoch bewertet. Zu einem solch späten Zeitpunkt des Konjunkturzyklus müssten die Bewertungen eigentlich niedriger sein.“

Eine Veränderung zum Vorjahr sieht David Giroux bei der amerikanischen Zentralbank (Fed). Diese erwecke den Anschein die restriktive Geldpolitik zu verlangsamen. Mark Vaselkiv ergänzt, dass sich als Folge die Anleihen-Spreads verringert haben. Insgesamt seien Anleihen zwar angemessen bewertet, deutliche Unterschiede gäbe es allerdings zwischen verschiedenen Ländern, da die globalen Kreditzyklen sehr wenig synchronisiert abliefen. Während die USA und Kanada in der Expansionsphase seien, befänden sich China und Brasilien bereits in der Reparatur-Phase. Während Übergewichtung in erstgenannter Phase Risiken birgt, eignet sich letztgenannte für langfristige Investitionen.

Säkulare Risiken bieten auch Chancen
Risiken bürgen häufig Chancen – zum Beispiel säkulare Risiken. Dabei handelt es sich um disruptive Veränderungen wie wettbewerbsbedingte Faktoren, technologische Entwicklungen, verändertes Konsumentenverhalten oder Regulatorien, die strukturell und langfristig angelegt sind. Laut Giroux sind 31 Prozent der Unternehmen des amerikanischen Aktienmarktes von säkularen Risiken betroffen. Vor zwei Jahren waren es noch ungefähr 20 Prozent. „Der bedeutsamste Faktor für säkulare Veränderungen ist Amazon. Disruptive Kräfte wirken sich insbesondere auf den traditionellen Einzelhandel, Malls und Lebensmittelhändler, aber auch durch AWS – Amazons cloudbasierte Plattform – auf Technologiekonzerne wie IBM aus. Ein anderes Beispiel ist das Fracking, welches offshore-Ölkonzerne wie Exxon und Chevron unter Druck setzt“, sagt Giroux.

Möglichkeiten, solche säkularen Risiken zu überstehen, seien zwar vorhanden, die Chancen stünden aber schlecht. Ein Unternehmen, das es geschafft hat, ist Microsoft. Vor wenigen Jahren galt es noch als säkularer Verlierer. Heute ist es die Nummer zwei in Cloud Computing und konkurriert mit Amazon. Entscheidender sind jene Sektoren, die von den Entwicklungen profitieren. Beispielsweise Versorgungsunternehmen, die durch erneuerbare Energien Wachstum generieren und zeitgleich Kosten senken können. Auch Industriekonzerne und Teile der Informationsdienste sind weniger betroffen.

Auf disruptive Entwicklungen reagieren
Erhöht sich der Einfluss säkularer Risiken, hat dies auch Einfluss auf Investoren. Die Anzahl der attraktiven Sektoren schrumpft. Entsprechend auf die Risiken zu reagieren, ist daher elementar. Schwierig wird dies, wenn altbekannte Methoden an Effektivität verlieren – zum Beispiel das Prinzip der Mean Reversion. Schwächelt ein Unternehmen wegen zyklischer Marktbewegungen, kann es darauf reagieren. Das Management kann ausgetauscht werden, Aktien können zurückgekauft werden. Schwieriger wird es, wenn Unternehmen disruptiven Entwicklungen unterliegen. Wichtig ist es daher, betroffene Unternehmen zu identifizieren. Während säkulare Risiken passives Investieren herausfordern, können sie aktiven Investoren Rückenwind geben.

Entwicklungen im Fixed Income Bereich
Auch der Anleihenmarkt wird von säkularen Risiken beeinflusst. Bei der Auswahl sollten daher Unternehmen im Fokus stehen, die von den Entwicklungen profitieren und über ausreichend Cash Flow verfügen. Besonders fehlende Liquidität sei häufig für Unternehmen mit einer Bonität unterhalb Investment-Grade ein Problem, analysiert Mark Vaselkiv. Als die Fed Ende vergangenen Jahres ihre Meinung gegenüber Zinserhöhungen angepasst hat, waren im gesamten Fixed Income Bereich erhebliche Abflüsse aus Bankkrediten zu beobachten. „Das machte fast sämtliche Gewinne des letzten Jahres zunichte“, meint Vaselkiv.

Durch eine stark angewachsene Unternehmensverschuldung und Regulatorien hat sich der Handlungsspielraum an der Wall Street stark reduziert. In Folge der fehlenden Liquidität steigen Unsicherheiten und Volatilität im Fixed Income-Bereich. „Dennoch bietet auch der Anleihenmarkt nach wie vor attraktive Opportunitäten. Wenn kurzfristige Investoren aussteigen und sich die Spreads weiten, bieten sich geeignete Einstiegszeitpunkte für langfristige Investoren“, schließt Vaselkiv.

T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit 962 Milliarden US-Dollar Assets under Management (Stand: 31. Dezember 2018). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen.

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David Giroux © T. Rowe Price)

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