Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

Die Nutzung des unter dem Domain-Namen „http://www.bondinvest.eu“ erreichbaren In-ternet-Auftritts der Wolfgang Steubing AG einschließlich aller unter diesem Domain-Namen hinterlegten Internet-Seiten unterliegt den nachfolgenden Nutzungsbedingungen. Die Nutzung des Internet-Auftritts ist erst möglich, nachdem Sie diesen Nutzungsbestimmungen ausdrücklich durch Betätigen des „akzeptiert“ – Feldes am Ende der Nutzungsbedingungen zugestimmt haben und diese damit als verbindlich für die Nutzung des Internet-Auftritts akzeptiert haben. Bitte lesen Sie daher die nachstehenden Nutzungsbedingungen ausführlich durch.

§ 1 Leistungen des Anbieters

(1) Die Wolfgang Steubing AG, Goethestraße 29, 60313 Frankfurt am Main (nachfolgend als „Steubing“ bezeichnet) betreibt den Internet-Auftritt unter dem Domain-Namen „http://www.bondinvest.eu“ und den darüber abrufbaren Internet-Seiten (nachfolgend als „Internet-Auftritt“ bezeichnet). Über den Internet-Auftritt stellt Steubing Informati-onen über die auf der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren An-leihen sowie deren jeweilige Marktpreise zur Verfügung. Der Abruf der Informationen ist für die Nutzer des Internet-Auftritts kostenlos.

(2) Die Informationen werden von Steubing ausschließlich privaten Nutzern mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellt. Eine Nutzung des Internet-Auftritts durch professionelle Markteilnehmer ist ausgeschlossen.

(3) Als Betreiber des Internet-Auftritts ist Steubing gemäß § 5 des Telemediengesetzes („TMG“) für eigene Inhalte nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Die Inhalte der Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt.

§ 2 Hinweise zu den bereitgestellten Informationen

(1) Der Internet-Auftritt und die darüber abrufbaren Daten dienen ausschließlich zur Information über die auf der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren Anleihen sowie deren jeweilige Marktpreise. Die Daten und Informationen stellen insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung seitens Steubing dar. Sie sind kein Angebot oder Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf für die über die elektronische Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren Anleihen. Anlageziele, Erfahrung, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse der Nutzer des Internet-Auftritts können bei dessen Erstellung und Pflege nicht berücksichtigt werden.

(2) Die in dem Internet-Auftritt enthaltenen Anleihen sind möglicherweise nicht für jeden Nutzer als Anlageinstrument geeignet. Möglicherweise ist der Kauf dieser Anleihen als riskant anzusehen. Insbesondere können Zins- und Wechselkursänderungen den Wert, Kurs oder die Erträge der Anleihen negativ beeinflussen. Angaben zur Wertentwicklung sind immer vergangenheitsbezogen. Für die Prognose zukünftiger Wert- und Preisent-wicklungen sind historische Kursentwicklungen nur eine unzulängliche Basis und stellen keine Garantie dar. Ferner repräsentieren die in dem Internet-Auftritt dargestellten Werte und Preise möglicherweise nicht den Preis oder Wert, der auf dem jeweiligen Markt zu dem Zeitpunkt erhältlich ist, zu dem ein Nutzer ein bestimmtes Wertpapier o-der Währung kaufen oder verkaufen möchte. Weiterhin berücksichtigen die Informationen in dem Internet-Auftritt nicht die aufgrund der Größe einer konkreten Transaktion möglicherweise abweichenden Werte oder Preise. Steubing übernimmt keine Verantwortung für:

  • a) die Geeignetheit der in dem Internet-Auftritt dargestellten Anleihen für den Anleger
  • b) die buchhalterischen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in die darge-stellten Anleihen, sowie
  • c) die zukünftige Wertentwicklung der Anleihen.

Steubing rät dringend dazu, vor Anlageentscheidungen unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen. Durch die Nutzung des Internet-Auftritts sowie des Ab-rufs der enthaltenen Informationen wird der Nutzer weder zum Kunden von Steubing, noch entstehen Steubing dadurch irgendwelche Verpflichtungen oder Verantwortlich-keiten diesem Nutzer gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen Steubing und dem Nutzer dieser Internetseiten zustande.

(3) Steubing behält sich ausdrücklich vor, unter dem Internet-Auftritt zum Ausdruck gebrachte Meinungen, einzelne Internet-Seiten oder den gesamten Internet-Auftritt einschließlich der angebotenen Dienste, Informationen, Eigenschaften oder Funktio-nalitäten, die im Rahmen der bestimmungsgemäßen Benutzung des Internet-Auftritts zugänglich sind, ohne vorherige Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Steubing übernimmt keine Verpflichtung, die enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neu-esten Stand zu halten.

Steubing ist als Market-Maker für die Anleihen, die auf den Internet-Seiten des Inter-net-Auftritts dargestellt werden, tätig und betreibt die elektronische Handelsplattform „Bond Invest“. Diesbezüglich können bei Steubing Interessenkonflikte bestehen. Durch die Market-Maker-Tätigkeit und den Betrieb der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ kann Steubing Positionen in diesen Anleihen halten. Daraus können sich mögli-cherweise Auswirkungen auf den Wert der hier dargestellten Anleihen ergeben.

§ 3 Disclaimer, Haftung für Links

Der Internet-Auftritt enthält Verweise („Links“) zu Internet-Seiten, die weder von Steu-bing erstellt wurden noch von Steubing betrieben werden und auf deren Inhalte Steu-bing daher keinen Einfluss hat. Aus diesem Grund kann Steubing für diese fremden In-halte dieser Anbieter keine Gewähr im Hinblick auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der dort angebotenen Informationen übernehmen. Für die Inhalte dieser Internet-Seiten ist der jeweilige Anbieter verantwortlich.

Die Internet-Seiten wurden zum Zeitpunkt der Erstellung des Verweises auf offensicht-liche Rechtsverstöße überprüft. Eine permanente Kontrolle der in Bezug genommenen Internet-Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte weder praktisch machbar noch sinnvoll möglich. Sollten Steubing Rechtsverletzungen bekannt werden, so wird Steu-bing die Verweise Links umgehend entfernen. In diesem Punkt bittet Steubing die Nut-zer des Internet-Auftritts um einen Hinweis, sofern entsprechende Rechtsverletzungen durch den Nutzer festgestellt werden.

§ 4 Gewerbliche Schutzrechte

(1) Die gewerblichen Schutzrechte für die von Steubing erstellten eigenen Inhalte des In-ternet-Auftritts (z.B. Grafiken, Sounds, Texte, Datenbanken) sowie die Rechte an den Kennzeichen „BOND INVEST“ und „Wolfgang Steubing AG“ liegen bei Steubing. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte in anderen (auch elektronischen oder gedruckten) Publikationen oder eine Verwendung der Kennzeichen ist ohne ausdrückli-che Zustimmung von Steubing nicht gestattet. Eingriffe in die Schutzrechte von Steu-bing werden bei Kenntnisnahme unverzüglich verfolgt.

(2) Sämtliche Veröffentlichungen unter dem Internet-Auftritt unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwer-tung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustim-mung des jeweiligen Verfassers. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht aber für den kom-merziellen Gebrauch gestattet.

§ 5 Haftung

Für die von Steubing unter dem Internet-Auftritt kostenlos bereitgestellten Leistungen und Informationen gelten, soweit diese nicht kostenpflichtig angebotenen Dienstleistungen betreffen, folgende Haftungsbestimmungen:

(1) Steubing übernimmt keine Haftung für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

(2) Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen, sofern kein grobes Verschulden oder Vorsatz von Steubing vorliegt. Insbesondere sind Ersatzansprüche gegen Steubing we-gen solcher Schäden ausgeschlossen, die aufgrund der Verwendung der Informationen oder durch fehlerhafte und unvollständige Informationen verursacht wurden. Soweit die Haftung von Steubing ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Er-füllungsgehilfen.

§ 6 Sonstiges

(1) Diese Nutzungsbestimmungen unterliegen in sämtlichen Bestandteilen ausschließlich deutschem Recht.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen rechtsunwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

19/05/20
Fidelity sieht historisch extrem günstige Bewertung von Unternehmensanleihen

Stuart Rumble, Investmentdirektor Multi Asset bei Fidelity International, sieht historisch extrem günstige Bewertungen für Unternehmensanleihen. Die Eckpunkte seiner Analyse:

Kurzfristige Volatilität: Die Erholung der Kapitalmärkte geht mit einigen Unwägbarkeiten einher. Die sich global abzeichnende Rezession und mögliche Enttäuschungen bei Unternehmensgewinnen können in den nächsten Monaten durchaus für Schwankungen sorgen.

Langfristig günstige Bewertungen: Investoren mit einem längeren Anlagehorizont, sollten ihr Augenmerk auf die Bewertungen legen. Diese liegen in den meisten Regionen nach wie vor unter dem langfristigen Durchschnitt. Einen Blick wert sind vor allem Titel, die eine Sicherheitsmarge bieten und so ein gewisses Maß an Ertragsvolatilität zulassen.

Historisch extrem günstige Bewertung von Unternehmensanleihen: Die Verwerfungen der letzten Monate haben nicht alle Anlageklassen gleichermaßen getroffen. Interessant ist, dass sowohl Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating als auch High-Yield-Papiere unter dem 20. Perzentil ihrer historischen Bandbreite notieren. Sie bieten Chancen für Anleger, die die relative Sicherheit der Erträge zu erhöhen möchten, ohne maßgeblich auf Rendite zu verzichten.

www.fixed-income.org
Grafik:
© Fidelity

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/05/20
Fidelity sieht historisch extrem günstige Bewertung von Unternehmensanleihen

Stuart Rumble, Investmentdirektor Multi Asset bei Fidelity International, sieht historisch extrem günstige Bewertungen für Unternehmensanleihen. Die Eckpunkte seiner Analyse:

Kurzfristige Volatilität: Die Erholung der Kapitalmärkte geht mit einigen Unwägbarkeiten einher. Die sich global abzeichnende Rezession und mögliche Enttäuschungen bei Unternehmensgewinnen können in den nächsten Monaten durchaus für Schwankungen sorgen.

Langfristig günstige Bewertungen: Investoren mit einem längeren Anlagehorizont, sollten ihr Augenmerk auf die Bewertungen legen. Diese liegen in den meisten Regionen nach wie vor unter dem langfristigen Durchschnitt. Einen Blick wert sind vor allem Titel, die eine Sicherheitsmarge bieten und so ein gewisses Maß an Ertragsvolatilität zulassen.

Historisch extrem günstige Bewertung von Unternehmensanleihen: Die Verwerfungen der letzten Monate haben nicht alle Anlageklassen gleichermaßen getroffen. Interessant ist, dass sowohl Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating als auch High-Yield-Papiere unter dem 20. Perzentil ihrer historischen Bandbreite notieren. Sie bieten Chancen für Anleger, die die relative Sicherheit der Erträge zu erhöhen möchten, ohne maßgeblich auf Rendite zu verzichten.

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Fidelity sieht historisch extrem günstige Bewertung von Unternehmensanleihen

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Langfristig günstige Bewertungen: Investoren mit einem längeren Anlagehorizont, sollten ihr Augenmerk auf die Bewertungen legen. Diese liegen in den meisten Regionen nach wie vor unter dem langfristigen Durchschnitt. Einen Blick wert sind vor allem Titel, die eine Sicherheitsmarge bieten und so ein gewisses Maß an Ertragsvolatilität zulassen.

Historisch extrem günstige Bewertung von Unternehmensanleihen: Die Verwerfungen der letzten Monate haben nicht alle Anlageklassen gleichermaßen getroffen. Interessant ist, dass sowohl Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating als auch High-Yield-Papiere unter dem 20. Perzentil ihrer historischen Bandbreite notieren. Sie bieten Chancen für Anleger, die die relative Sicherheit der Erträge zu erhöhen möchten, ohne maßgeblich auf Rendite zu verzichten.

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19/05/20
COVID-19: Werden die Anleihemärkte für Unternehmen nach wie vor offen bleiben?

Die COVID-19-Krise hat deutlich gemacht, wie fragil die Liquidität am Anleihemarkt in Zeiten wirklicher Belastung sein kann. Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors, erörtert die Implikationen für globale Anleihemärkte.

Die COVID-19-Pandemie hat alles verändert: Sie löste einen Abverkauf von Vermögenswerten aus, der durch einen strukturellen Liquiditätsmangel an den Märkten für Unternehmensanleihen noch verschärft wurde; ein Thema, das vielen Anlegern seit der weltweiten Finanzkrise Sorgen bereitet hat.

Die Verwerfungen bei Anleihen wurden von mehreren Faktoren getragen. Da sich die Anleger bereits der späten Phase des Zyklus bewusst waren, machten sie sich schnell Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 auf den Verschuldungsgrad und freien Cashflow der Unternehmen sowie deren Fähigkeit, weiterhin ihre Schulden abzuzahlen. Dies galt insbesondere für die Unternehmen, die bereits einen hohen Verschuldungsgrad aufwiesen. Es führte zu einer erheblichen Ausweitung der Credit Spreads, da sich die Anleger bemühten, ihr Risiko zu reduzieren. Zu viele Anleger wollten gleichzeitig Positionen verkaufen, sodass nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung standen, um diese Verkäufe in geordneter Weise zu ermöglichen.

Das zwangsläufige Ergebnis: Liquiditätsengpässe und irrationales Verhalten. Bei einem Abverkauf würden wir typischerweise erwarten, dass Vermögenswerte über die gesamte Zinskurve und das gesamte Qualitätsspektrum hinweg verkauft werden. In diesem Fall verkauften die Anleger jedoch, was sie konnten, und nicht das, was sie eigentlich verkaufen wollten. Das vordere Ende der US-Investment-Grade-Kurve wies eine dramatische Underperformance auf, da die Anleger durch den Verkauf von kurzfristigeren Anleihen geringere Verluste in Form einiger Basispunkte erlitten. Dies wiederum löste weitere Panik und Verkäufe aus, die durch die mangelnde Liquidität auf dem Markt noch verstärkt wurden.

Die politischen Maßnahmen sind förderlich

Als Reaktion auf die Krise kündigten die Zentralbanken die Wiederaufnahme von Programmen zum Kauf von Vermögenswerten, einschließlich Unternehmensanleihen, und Maßnahmen wie Backstops an, um die Investmentbanken zu ermutigen, ihre Rolle als Market Maker wahrzunehmen.

Eine solche Unterstützung ist in gewisser Weise ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Intervention der Zentralbanken in turbulenten Zeiten zu einem Unternehmensverhalten beigetragen haben, das die finanzielle Hebelwirkung erhöht hat. Andererseits kann die Unterstützung durch die Zentralbanken und die Fiskalbehörden einen psychologischen Nutzen haben – Anleger wollen oft nur in stressigen Zeiten beruhigt werden.

Der März war hinsichtlich Anleiheemissionen ein Rekordmonat. Auch wenn dies angesichts der Ungewissheit, wie lange die Krise dauern wird und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie letztendlich mit sich bringt, paradox erscheinen mag, so war der anfängliche Abverkauf möglicherweise doch zu groß und viele traditionelle und nicht traditionelle Käufer traten mit einem Mal zurück. Die entscheidende Frage ist nun, ob das so weitergehen kann.

Wir gehen zwar davon aus, dass am unteren Ende des Qualitätsspektrums eine Rekordsumme an Schuldtiteln von Investment Grade auf High Yield herabgestuft werden. Auch die Entscheidung der Fed, ihr Mandat zu erweitern und kürzlich zurückgestufte und sogenannte Fallen Angels zu kaufen, wird stärkere High-Yield-Emittenten unterstützen. Dennoch sollten sich die Anleger auf mehr Volatilität, Herabstufungen und Ausfälle einstellen.

Anleger müssen selektiv vorgehen

Trotz der Marktrally wurden im März zahlreiche Schuldtitel von den großen Kreditratingagenturen herabgestuft oder auf „watch negative“ bzw. „negative outlook“ gesetzt. Die signifikantesten Rating-Bewegungen waren in den am stärksten betroffenen Sektoren zu beobachten – Energie und zyklische Konsumgüter, Reisen und Freizeit, wo nur sehr wenige Fluggesellschaften und Flughäfen davon unberührt blieben.

In solch einem Umfeld ist es unabdingbar, einen ausgewogenen Ansatz für Anleiheportfolios beizubehalten, immer etwas „trockenes Pulver“ zur Verfügung zu haben und bereit zu sein, Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich ergeben.

Sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Bereich bieten Sektoren wie Gesundheitswesen, Pharmaindustrie, Telekommunikation und Kabel-TV-Anbieter Anlagegelegenheiten. In einer Zeit, in der alle gezwungen sind, zu Hause bleiben, wird jeder sein Mobiltelefon sowie Internet- und Kabel-TV-Verbindungen nutzen. Das Gesundheitswesen und die Pharmaindustrie wiederum üben nicht nur ihre Geschäftstätigkeit weiterhin aus, als nicht-zyklische Sektoren sind sie auch unter allen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung.

Banken mit Investment-Grade-Rating sind ebenfalls relativ attraktiv – nicht, weil sie gegen die derzeitige Krise immun sind, sondern weil sie über eine gute Kapitalausstattung verfügen und auf ein solches angespanntes Umfeld vorbereitet sind – ein positives Erbe der Finanzkrise.

Ein Ende der Volatilität ist noch nicht in Sicht

Doch selbst innerhalb der stärkeren Sektoren ist eine selektive Auswahl wichtig. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich unmöglich abschätzen, wie schnell sich die Weltwirtschaft von einem solch exogenen Schock, wie wir ihn gerade erleben, erholen wird. Einige Bereiche werden weniger stark betroffen sein und sich am schnellsten erholen, andere wiederum werden weniger schnell wieder auf die Beine kommen. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Psychologie des Verbraucherverhaltens gewidmet werden. Hier wird es ebenfalls einige Zeit dauern, bis sich dieses erholt hat.

Wenn der Kapitalerhalt im Fokus liegt, besteht die größte Aufgabe für Anleiheanleger darin, herauszufinden, welche Sektoren und Unternehmen die größten Ertragseinbrüche haben werden. Gleichzeitig besteht aber keinerlei Gewissheit darüber, wann sie sich wieder erholen können. Anleger können jedoch mit schlechten Nachrichten besser umgehen, wenn sie die Risiken vollständig verstehen und negative Auswirkungen abschätzen können. Um diesen Sturm zu überstehen, ist es wichtig, Unternehmen in Sektoren zu ermitteln, die ein relativ klares und stabiles Bild bezüglich ihrer Aussichten bieten.

www.fixed-income.org
Foto: Colin Purdie © Aviva Investors

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/05/20
COVID-19: Werden die Anleihemärkte für Unternehmen nach wie vor offen bleiben?

Die COVID-19-Krise hat deutlich gemacht, wie fragil die Liquidität am Anleihemarkt in Zeiten wirklicher Belastung sein kann. Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors, erörtert die Implikationen für globale Anleihemärkte.

Die COVID-19-Pandemie hat alles verändert: Sie löste einen Abverkauf von Vermögenswerten aus, der durch einen strukturellen Liquiditätsmangel an den Märkten für Unternehmensanleihen noch verschärft wurde; ein Thema, das vielen Anlegern seit der weltweiten Finanzkrise Sorgen bereitet hat.

Die Verwerfungen bei Anleihen wurden von mehreren Faktoren getragen. Da sich die Anleger bereits der späten Phase des Zyklus bewusst waren, machten sie sich schnell Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 auf den Verschuldungsgrad und freien Cashflow der Unternehmen sowie deren Fähigkeit, weiterhin ihre Schulden abzuzahlen. Dies galt insbesondere für die Unternehmen, die bereits einen hohen Verschuldungsgrad aufwiesen. Es führte zu einer erheblichen Ausweitung der Credit Spreads, da sich die Anleger bemühten, ihr Risiko zu reduzieren. Zu viele Anleger wollten gleichzeitig Positionen verkaufen, sodass nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung standen, um diese Verkäufe in geordneter Weise zu ermöglichen.

Das zwangsläufige Ergebnis: Liquiditätsengpässe und irrationales Verhalten. Bei einem Abverkauf würden wir typischerweise erwarten, dass Vermögenswerte über die gesamte Zinskurve und das gesamte Qualitätsspektrum hinweg verkauft werden. In diesem Fall verkauften die Anleger jedoch, was sie konnten, und nicht das, was sie eigentlich verkaufen wollten. Das vordere Ende der US-Investment-Grade-Kurve wies eine dramatische Underperformance auf, da die Anleger durch den Verkauf von kurzfristigeren Anleihen geringere Verluste in Form einiger Basispunkte erlitten. Dies wiederum löste weitere Panik und Verkäufe aus, die durch die mangelnde Liquidität auf dem Markt noch verstärkt wurden.

Die politischen Maßnahmen sind förderlich

Als Reaktion auf die Krise kündigten die Zentralbanken die Wiederaufnahme von Programmen zum Kauf von Vermögenswerten, einschließlich Unternehmensanleihen, und Maßnahmen wie Backstops an, um die Investmentbanken zu ermutigen, ihre Rolle als Market Maker wahrzunehmen.

Eine solche Unterstützung ist in gewisser Weise ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Intervention der Zentralbanken in turbulenten Zeiten zu einem Unternehmensverhalten beigetragen haben, das die finanzielle Hebelwirkung erhöht hat. Andererseits kann die Unterstützung durch die Zentralbanken und die Fiskalbehörden einen psychologischen Nutzen haben – Anleger wollen oft nur in stressigen Zeiten beruhigt werden.

Der März war hinsichtlich Anleiheemissionen ein Rekordmonat. Auch wenn dies angesichts der Ungewissheit, wie lange die Krise dauern wird und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie letztendlich mit sich bringt, paradox erscheinen mag, so war der anfängliche Abverkauf möglicherweise doch zu groß und viele traditionelle und nicht traditionelle Käufer traten mit einem Mal zurück. Die entscheidende Frage ist nun, ob das so weitergehen kann.

Wir gehen zwar davon aus, dass am unteren Ende des Qualitätsspektrums eine Rekordsumme an Schuldtiteln von Investment Grade auf High Yield herabgestuft werden. Auch die Entscheidung der Fed, ihr Mandat zu erweitern und kürzlich zurückgestufte und sogenannte Fallen Angels zu kaufen, wird stärkere High-Yield-Emittenten unterstützen. Dennoch sollten sich die Anleger auf mehr Volatilität, Herabstufungen und Ausfälle einstellen.

Anleger müssen selektiv vorgehen

Trotz der Marktrally wurden im März zahlreiche Schuldtitel von den großen Kreditratingagenturen herabgestuft oder auf „watch negative“ bzw. „negative outlook“ gesetzt. Die signifikantesten Rating-Bewegungen waren in den am stärksten betroffenen Sektoren zu beobachten – Energie und zyklische Konsumgüter, Reisen und Freizeit, wo nur sehr wenige Fluggesellschaften und Flughäfen davon unberührt blieben.

In solch einem Umfeld ist es unabdingbar, einen ausgewogenen Ansatz für Anleiheportfolios beizubehalten, immer etwas „trockenes Pulver“ zur Verfügung zu haben und bereit zu sein, Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich ergeben.

Sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Bereich bieten Sektoren wie Gesundheitswesen, Pharmaindustrie, Telekommunikation und Kabel-TV-Anbieter Anlagegelegenheiten. In einer Zeit, in der alle gezwungen sind, zu Hause bleiben, wird jeder sein Mobiltelefon sowie Internet- und Kabel-TV-Verbindungen nutzen. Das Gesundheitswesen und die Pharmaindustrie wiederum üben nicht nur ihre Geschäftstätigkeit weiterhin aus, als nicht-zyklische Sektoren sind sie auch unter allen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung.

Banken mit Investment-Grade-Rating sind ebenfalls relativ attraktiv – nicht, weil sie gegen die derzeitige Krise immun sind, sondern weil sie über eine gute Kapitalausstattung verfügen und auf ein solches angespanntes Umfeld vorbereitet sind – ein positives Erbe der Finanzkrise.

Ein Ende der Volatilität ist noch nicht in Sicht

Doch selbst innerhalb der stärkeren Sektoren ist eine selektive Auswahl wichtig. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich unmöglich abschätzen, wie schnell sich die Weltwirtschaft von einem solch exogenen Schock, wie wir ihn gerade erleben, erholen wird. Einige Bereiche werden weniger stark betroffen sein und sich am schnellsten erholen, andere wiederum werden weniger schnell wieder auf die Beine kommen. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Psychologie des Verbraucherverhaltens gewidmet werden. Hier wird es ebenfalls einige Zeit dauern, bis sich dieses erholt hat.

Wenn der Kapitalerhalt im Fokus liegt, besteht die größte Aufgabe für Anleiheanleger darin, herauszufinden, welche Sektoren und Unternehmen die größten Ertragseinbrüche haben werden. Gleichzeitig besteht aber keinerlei Gewissheit darüber, wann sie sich wieder erholen können. Anleger können jedoch mit schlechten Nachrichten besser umgehen, wenn sie die Risiken vollständig verstehen und negative Auswirkungen abschätzen können. Um diesen Sturm zu überstehen, ist es wichtig, Unternehmen in Sektoren zu ermitteln, die ein relativ klares und stabiles Bild bezüglich ihrer Aussichten bieten.

www.fixed-income.org
Foto: Colin Purdie © Aviva Investors

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/05/20
COVID-19: Werden die Anleihemärkte für Unternehmen nach wie vor offen bleiben?

Die COVID-19-Krise hat deutlich gemacht, wie fragil die Liquidität am Anleihemarkt in Zeiten wirklicher Belastung sein kann. Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors, erörtert die Implikationen für globale Anleihemärkte.

Die COVID-19-Pandemie hat alles verändert: Sie löste einen Abverkauf von Vermögenswerten aus, der durch einen strukturellen Liquiditätsmangel an den Märkten für Unternehmensanleihen noch verschärft wurde; ein Thema, das vielen Anlegern seit der weltweiten Finanzkrise Sorgen bereitet hat.

Die Verwerfungen bei Anleihen wurden von mehreren Faktoren getragen. Da sich die Anleger bereits der späten Phase des Zyklus bewusst waren, machten sie sich schnell Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 auf den Verschuldungsgrad und freien Cashflow der Unternehmen sowie deren Fähigkeit, weiterhin ihre Schulden abzuzahlen. Dies galt insbesondere für die Unternehmen, die bereits einen hohen Verschuldungsgrad aufwiesen. Es führte zu einer erheblichen Ausweitung der Credit Spreads, da sich die Anleger bemühten, ihr Risiko zu reduzieren. Zu viele Anleger wollten gleichzeitig Positionen verkaufen, sodass nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung standen, um diese Verkäufe in geordneter Weise zu ermöglichen.

Das zwangsläufige Ergebnis: Liquiditätsengpässe und irrationales Verhalten. Bei einem Abverkauf würden wir typischerweise erwarten, dass Vermögenswerte über die gesamte Zinskurve und das gesamte Qualitätsspektrum hinweg verkauft werden. In diesem Fall verkauften die Anleger jedoch, was sie konnten, und nicht das, was sie eigentlich verkaufen wollten. Das vordere Ende der US-Investment-Grade-Kurve wies eine dramatische Underperformance auf, da die Anleger durch den Verkauf von kurzfristigeren Anleihen geringere Verluste in Form einiger Basispunkte erlitten. Dies wiederum löste weitere Panik und Verkäufe aus, die durch die mangelnde Liquidität auf dem Markt noch verstärkt wurden.

Die politischen Maßnahmen sind förderlich

Als Reaktion auf die Krise kündigten die Zentralbanken die Wiederaufnahme von Programmen zum Kauf von Vermögenswerten, einschließlich Unternehmensanleihen, und Maßnahmen wie Backstops an, um die Investmentbanken zu ermutigen, ihre Rolle als Market Maker wahrzunehmen.

Eine solche Unterstützung ist in gewisser Weise ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Intervention der Zentralbanken in turbulenten Zeiten zu einem Unternehmensverhalten beigetragen haben, das die finanzielle Hebelwirkung erhöht hat. Andererseits kann die Unterstützung durch die Zentralbanken und die Fiskalbehörden einen psychologischen Nutzen haben – Anleger wollen oft nur in stressigen Zeiten beruhigt werden.

Der März war hinsichtlich Anleiheemissionen ein Rekordmonat. Auch wenn dies angesichts der Ungewissheit, wie lange die Krise dauern wird und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie letztendlich mit sich bringt, paradox erscheinen mag, so war der anfängliche Abverkauf möglicherweise doch zu groß und viele traditionelle und nicht traditionelle Käufer traten mit einem Mal zurück. Die entscheidende Frage ist nun, ob das so weitergehen kann.

Wir gehen zwar davon aus, dass am unteren Ende des Qualitätsspektrums eine Rekordsumme an Schuldtiteln von Investment Grade auf High Yield herabgestuft werden. Auch die Entscheidung der Fed, ihr Mandat zu erweitern und kürzlich zurückgestufte und sogenannte Fallen Angels zu kaufen, wird stärkere High-Yield-Emittenten unterstützen. Dennoch sollten sich die Anleger auf mehr Volatilität, Herabstufungen und Ausfälle einstellen.

Anleger müssen selektiv vorgehen

Trotz der Marktrally wurden im März zahlreiche Schuldtitel von den großen Kreditratingagenturen herabgestuft oder auf „watch negative“ bzw. „negative outlook“ gesetzt. Die signifikantesten Rating-Bewegungen waren in den am stärksten betroffenen Sektoren zu beobachten – Energie und zyklische Konsumgüter, Reisen und Freizeit, wo nur sehr wenige Fluggesellschaften und Flughäfen davon unberührt blieben.

In solch einem Umfeld ist es unabdingbar, einen ausgewogenen Ansatz für Anleiheportfolios beizubehalten, immer etwas „trockenes Pulver“ zur Verfügung zu haben und bereit zu sein, Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich ergeben.

Sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Bereich bieten Sektoren wie Gesundheitswesen, Pharmaindustrie, Telekommunikation und Kabel-TV-Anbieter Anlagegelegenheiten. In einer Zeit, in der alle gezwungen sind, zu Hause bleiben, wird jeder sein Mobiltelefon sowie Internet- und Kabel-TV-Verbindungen nutzen. Das Gesundheitswesen und die Pharmaindustrie wiederum üben nicht nur ihre Geschäftstätigkeit weiterhin aus, als nicht-zyklische Sektoren sind sie auch unter allen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung.

Banken mit Investment-Grade-Rating sind ebenfalls relativ attraktiv – nicht, weil sie gegen die derzeitige Krise immun sind, sondern weil sie über eine gute Kapitalausstattung verfügen und auf ein solches angespanntes Umfeld vorbereitet sind – ein positives Erbe der Finanzkrise.

Ein Ende der Volatilität ist noch nicht in Sicht

Doch selbst innerhalb der stärkeren Sektoren ist eine selektive Auswahl wichtig. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich unmöglich abschätzen, wie schnell sich die Weltwirtschaft von einem solch exogenen Schock, wie wir ihn gerade erleben, erholen wird. Einige Bereiche werden weniger stark betroffen sein und sich am schnellsten erholen, andere wiederum werden weniger schnell wieder auf die Beine kommen. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Psychologie des Verbraucherverhaltens gewidmet werden. Hier wird es ebenfalls einige Zeit dauern, bis sich dieses erholt hat.

Wenn der Kapitalerhalt im Fokus liegt, besteht die größte Aufgabe für Anleiheanleger darin, herauszufinden, welche Sektoren und Unternehmen die größten Ertragseinbrüche haben werden. Gleichzeitig besteht aber keinerlei Gewissheit darüber, wann sie sich wieder erholen können. Anleger können jedoch mit schlechten Nachrichten besser umgehen, wenn sie die Risiken vollständig verstehen und negative Auswirkungen abschätzen können. Um diesen Sturm zu überstehen, ist es wichtig, Unternehmen in Sektoren zu ermitteln, die ein relativ klares und stabiles Bild bezüglich ihrer Aussichten bieten.

www.fixed-income.org
Foto: Colin Purdie © Aviva Investors

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/05/20
COVID-19: Werden die Anleihemärkte für Unternehmen nach wie vor offen bleiben?

Die COVID-19-Krise hat deutlich gemacht, wie fragil die Liquidität am Anleihemarkt in Zeiten wirklicher Belastung sein kann. Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors, erörtert die Implikationen für globale Anleihemärkte.

Die COVID-19-Pandemie hat alles verändert: Sie löste einen Abverkauf von Vermögenswerten aus, der durch einen strukturellen Liquiditätsmangel an den Märkten für Unternehmensanleihen noch verschärft wurde; ein Thema, das vielen Anlegern seit der weltweiten Finanzkrise Sorgen bereitet hat.

Die Verwerfungen bei Anleihen wurden von mehreren Faktoren getragen. Da sich die Anleger bereits der späten Phase des Zyklus bewusst waren, machten sie sich schnell Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 auf den Verschuldungsgrad und freien Cashflow der Unternehmen sowie deren Fähigkeit, weiterhin ihre Schulden abzuzahlen. Dies galt insbesondere für die Unternehmen, die bereits einen hohen Verschuldungsgrad aufwiesen. Es führte zu einer erheblichen Ausweitung der Credit Spreads, da sich die Anleger bemühten, ihr Risiko zu reduzieren. Zu viele Anleger wollten gleichzeitig Positionen verkaufen, sodass nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung standen, um diese Verkäufe in geordneter Weise zu ermöglichen.

Das zwangsläufige Ergebnis: Liquiditätsengpässe und irrationales Verhalten. Bei einem Abverkauf würden wir typischerweise erwarten, dass Vermögenswerte über die gesamte Zinskurve und das gesamte Qualitätsspektrum hinweg verkauft werden. In diesem Fall verkauften die Anleger jedoch, was sie konnten, und nicht das, was sie eigentlich verkaufen wollten. Das vordere Ende der US-Investment-Grade-Kurve wies eine dramatische Underperformance auf, da die Anleger durch den Verkauf von kurzfristigeren Anleihen geringere Verluste in Form einiger Basispunkte erlitten. Dies wiederum löste weitere Panik und Verkäufe aus, die durch die mangelnde Liquidität auf dem Markt noch verstärkt wurden.

Die politischen Maßnahmen sind förderlich

Als Reaktion auf die Krise kündigten die Zentralbanken die Wiederaufnahme von Programmen zum Kauf von Vermögenswerten, einschließlich Unternehmensanleihen, und Maßnahmen wie Backstops an, um die Investmentbanken zu ermutigen, ihre Rolle als Market Maker wahrzunehmen.

Eine solche Unterstützung ist in gewisser Weise ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Intervention der Zentralbanken in turbulenten Zeiten zu einem Unternehmensverhalten beigetragen haben, das die finanzielle Hebelwirkung erhöht hat. Andererseits kann die Unterstützung durch die Zentralbanken und die Fiskalbehörden einen psychologischen Nutzen haben – Anleger wollen oft nur in stressigen Zeiten beruhigt werden.

Der März war hinsichtlich Anleiheemissionen ein Rekordmonat. Auch wenn dies angesichts der Ungewissheit, wie lange die Krise dauern wird und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie letztendlich mit sich bringt, paradox erscheinen mag, so war der anfängliche Abverkauf möglicherweise doch zu groß und viele traditionelle und nicht traditionelle Käufer traten mit einem Mal zurück. Die entscheidende Frage ist nun, ob das so weitergehen kann.

Wir gehen zwar davon aus, dass am unteren Ende des Qualitätsspektrums eine Rekordsumme an Schuldtiteln von Investment Grade auf High Yield herabgestuft werden. Auch die Entscheidung der Fed, ihr Mandat zu erweitern und kürzlich zurückgestufte und sogenannte Fallen Angels zu kaufen, wird stärkere High-Yield-Emittenten unterstützen. Dennoch sollten sich die Anleger auf mehr Volatilität, Herabstufungen und Ausfälle einstellen.

Anleger müssen selektiv vorgehen

Trotz der Marktrally wurden im März zahlreiche Schuldtitel von den großen Kreditratingagenturen herabgestuft oder auf „watch negative“ bzw. „negative outlook“ gesetzt. Die signifikantesten Rating-Bewegungen waren in den am stärksten betroffenen Sektoren zu beobachten – Energie und zyklische Konsumgüter, Reisen und Freizeit, wo nur sehr wenige Fluggesellschaften und Flughäfen davon unberührt blieben.

In solch einem Umfeld ist es unabdingbar, einen ausgewogenen Ansatz für Anleiheportfolios beizubehalten, immer etwas „trockenes Pulver“ zur Verfügung zu haben und bereit zu sein, Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich ergeben.

Sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Bereich bieten Sektoren wie Gesundheitswesen, Pharmaindustrie, Telekommunikation und Kabel-TV-Anbieter Anlagegelegenheiten. In einer Zeit, in der alle gezwungen sind, zu Hause bleiben, wird jeder sein Mobiltelefon sowie Internet- und Kabel-TV-Verbindungen nutzen. Das Gesundheitswesen und die Pharmaindustrie wiederum üben nicht nur ihre Geschäftstätigkeit weiterhin aus, als nicht-zyklische Sektoren sind sie auch unter allen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung.

Banken mit Investment-Grade-Rating sind ebenfalls relativ attraktiv – nicht, weil sie gegen die derzeitige Krise immun sind, sondern weil sie über eine gute Kapitalausstattung verfügen und auf ein solches angespanntes Umfeld vorbereitet sind – ein positives Erbe der Finanzkrise.

Ein Ende der Volatilität ist noch nicht in Sicht

Doch selbst innerhalb der stärkeren Sektoren ist eine selektive Auswahl wichtig. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich unmöglich abschätzen, wie schnell sich die Weltwirtschaft von einem solch exogenen Schock, wie wir ihn gerade erleben, erholen wird. Einige Bereiche werden weniger stark betroffen sein und sich am schnellsten erholen, andere wiederum werden weniger schnell wieder auf die Beine kommen. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Psychologie des Verbraucherverhaltens gewidmet werden. Hier wird es ebenfalls einige Zeit dauern, bis sich dieses erholt hat.

Wenn der Kapitalerhalt im Fokus liegt, besteht die größte Aufgabe für Anleiheanleger darin, herauszufinden, welche Sektoren und Unternehmen die größten Ertragseinbrüche haben werden. Gleichzeitig besteht aber keinerlei Gewissheit darüber, wann sie sich wieder erholen können. Anleger können jedoch mit schlechten Nachrichten besser umgehen, wenn sie die Risiken vollständig verstehen und negative Auswirkungen abschätzen können. Um diesen Sturm zu überstehen, ist es wichtig, Unternehmen in Sektoren zu ermitteln, die ein relativ klares und stabiles Bild bezüglich ihrer Aussichten bieten.

www.fixed-income.org
Foto: Colin Purdie © Aviva Investors

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/05/20
COVID-19: Werden die Anleihemärkte für Unternehmen nach wie vor offen bleiben?

Die COVID-19-Krise hat deutlich gemacht, wie fragil die Liquidität am Anleihemarkt in Zeiten wirklicher Belastung sein kann. Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors, erörtert die Implikationen für globale Anleihemärkte.

Die COVID-19-Pandemie hat alles verändert: Sie löste einen Abverkauf von Vermögenswerten aus, der durch einen strukturellen Liquiditätsmangel an den Märkten für Unternehmensanleihen noch verschärft wurde; ein Thema, das vielen Anlegern seit der weltweiten Finanzkrise Sorgen bereitet hat.

Die Verwerfungen bei Anleihen wurden von mehreren Faktoren getragen. Da sich die Anleger bereits der späten Phase des Zyklus bewusst waren, machten sie sich schnell Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 auf den Verschuldungsgrad und freien Cashflow der Unternehmen sowie deren Fähigkeit, weiterhin ihre Schulden abzuzahlen. Dies galt insbesondere für die Unternehmen, die bereits einen hohen Verschuldungsgrad aufwiesen. Es führte zu einer erheblichen Ausweitung der Credit Spreads, da sich die Anleger bemühten, ihr Risiko zu reduzieren. Zu viele Anleger wollten gleichzeitig Positionen verkaufen, sodass nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung standen, um diese Verkäufe in geordneter Weise zu ermöglichen.

Das zwangsläufige Ergebnis: Liquiditätsengpässe und irrationales Verhalten. Bei einem Abverkauf würden wir typischerweise erwarten, dass Vermögenswerte über die gesamte Zinskurve und das gesamte Qualitätsspektrum hinweg verkauft werden. In diesem Fall verkauften die Anleger jedoch, was sie konnten, und nicht das, was sie eigentlich verkaufen wollten. Das vordere Ende der US-Investment-Grade-Kurve wies eine dramatische Underperformance auf, da die Anleger durch den Verkauf von kurzfristigeren Anleihen geringere Verluste in Form einiger Basispunkte erlitten. Dies wiederum löste weitere Panik und Verkäufe aus, die durch die mangelnde Liquidität auf dem Markt noch verstärkt wurden.

Die politischen Maßnahmen sind förderlich

Als Reaktion auf die Krise kündigten die Zentralbanken die Wiederaufnahme von Programmen zum Kauf von Vermögenswerten, einschließlich Unternehmensanleihen, und Maßnahmen wie Backstops an, um die Investmentbanken zu ermutigen, ihre Rolle als Market Maker wahrzunehmen.

Eine solche Unterstützung ist in gewisser Weise ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Intervention der Zentralbanken in turbulenten Zeiten zu einem Unternehmensverhalten beigetragen haben, das die finanzielle Hebelwirkung erhöht hat. Andererseits kann die Unterstützung durch die Zentralbanken und die Fiskalbehörden einen psychologischen Nutzen haben – Anleger wollen oft nur in stressigen Zeiten beruhigt werden.

Der März war hinsichtlich Anleiheemissionen ein Rekordmonat. Auch wenn dies angesichts der Ungewissheit, wie lange die Krise dauern wird und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie letztendlich mit sich bringt, paradox erscheinen mag, so war der anfängliche Abverkauf möglicherweise doch zu groß und viele traditionelle und nicht traditionelle Käufer traten mit einem Mal zurück. Die entscheidende Frage ist nun, ob das so weitergehen kann.

Wir gehen zwar davon aus, dass am unteren Ende des Qualitätsspektrums eine Rekordsumme an Schuldtiteln von Investment Grade auf High Yield herabgestuft werden. Auch die Entscheidung der Fed, ihr Mandat zu erweitern und kürzlich zurückgestufte und sogenannte Fallen Angels zu kaufen, wird stärkere High-Yield-Emittenten unterstützen. Dennoch sollten sich die Anleger auf mehr Volatilität, Herabstufungen und Ausfälle einstellen.

Anleger müssen selektiv vorgehen

Trotz der Marktrally wurden im März zahlreiche Schuldtitel von den großen Kreditratingagenturen herabgestuft oder auf „watch negative“ bzw. „negative outlook“ gesetzt. Die signifikantesten Rating-Bewegungen waren in den am stärksten betroffenen Sektoren zu beobachten – Energie und zyklische Konsumgüter, Reisen und Freizeit, wo nur sehr wenige Fluggesellschaften und Flughäfen davon unberührt blieben.

In solch einem Umfeld ist es unabdingbar, einen ausgewogenen Ansatz für Anleiheportfolios beizubehalten, immer etwas „trockenes Pulver“ zur Verfügung zu haben und bereit zu sein, Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich ergeben.

Sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Bereich bieten Sektoren wie Gesundheitswesen, Pharmaindustrie, Telekommunikation und Kabel-TV-Anbieter Anlagegelegenheiten. In einer Zeit, in der alle gezwungen sind, zu Hause bleiben, wird jeder sein Mobiltelefon sowie Internet- und Kabel-TV-Verbindungen nutzen. Das Gesundheitswesen und die Pharmaindustrie wiederum üben nicht nur ihre Geschäftstätigkeit weiterhin aus, als nicht-zyklische Sektoren sind sie auch unter allen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung.

Banken mit Investment-Grade-Rating sind ebenfalls relativ attraktiv – nicht, weil sie gegen die derzeitige Krise immun sind, sondern weil sie über eine gute Kapitalausstattung verfügen und auf ein solches angespanntes Umfeld vorbereitet sind – ein positives Erbe der Finanzkrise.

Ein Ende der Volatilität ist noch nicht in Sicht

Doch selbst innerhalb der stärkeren Sektoren ist eine selektive Auswahl wichtig. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich unmöglich abschätzen, wie schnell sich die Weltwirtschaft von einem solch exogenen Schock, wie wir ihn gerade erleben, erholen wird. Einige Bereiche werden weniger stark betroffen sein und sich am schnellsten erholen, andere wiederum werden weniger schnell wieder auf die Beine kommen. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Psychologie des Verbraucherverhaltens gewidmet werden. Hier wird es ebenfalls einige Zeit dauern, bis sich dieses erholt hat.

Wenn der Kapitalerhalt im Fokus liegt, besteht die größte Aufgabe für Anleiheanleger darin, herauszufinden, welche Sektoren und Unternehmen die größten Ertragseinbrüche haben werden. Gleichzeitig besteht aber keinerlei Gewissheit darüber, wann sie sich wieder erholen können. Anleger können jedoch mit schlechten Nachrichten besser umgehen, wenn sie die Risiken vollständig verstehen und negative Auswirkungen abschätzen können. Um diesen Sturm zu überstehen, ist es wichtig, Unternehmen in Sektoren zu ermitteln, die ein relativ klares und stabiles Bild bezüglich ihrer Aussichten bieten.

www.fixed-income.org
Foto: Colin Purdie © Aviva Investors

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/05/20
COVID-19: Werden die Anleihemärkte für Unternehmen nach wie vor offen bleiben?

Die COVID-19-Krise hat deutlich gemacht, wie fragil die Liquidität am Anleihemarkt in Zeiten wirklicher Belastung sein kann. Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors, erörtert die Implikationen für globale Anleihemärkte.

Die COVID-19-Pandemie hat alles verändert: Sie löste einen Abverkauf von Vermögenswerten aus, der durch einen strukturellen Liquiditätsmangel an den Märkten für Unternehmensanleihen noch verschärft wurde; ein Thema, das vielen Anlegern seit der weltweiten Finanzkrise Sorgen bereitet hat.

Die Verwerfungen bei Anleihen wurden von mehreren Faktoren getragen. Da sich die Anleger bereits der späten Phase des Zyklus bewusst waren, machten sie sich schnell Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 auf den Verschuldungsgrad und freien Cashflow der Unternehmen sowie deren Fähigkeit, weiterhin ihre Schulden abzuzahlen. Dies galt insbesondere für die Unternehmen, die bereits einen hohen Verschuldungsgrad aufwiesen. Es führte zu einer erheblichen Ausweitung der Credit Spreads, da sich die Anleger bemühten, ihr Risiko zu reduzieren. Zu viele Anleger wollten gleichzeitig Positionen verkaufen, sodass nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung standen, um diese Verkäufe in geordneter Weise zu ermöglichen.

Das zwangsläufige Ergebnis: Liquiditätsengpässe und irrationales Verhalten. Bei einem Abverkauf würden wir typischerweise erwarten, dass Vermögenswerte über die gesamte Zinskurve und das gesamte Qualitätsspektrum hinweg verkauft werden. In diesem Fall verkauften die Anleger jedoch, was sie konnten, und nicht das, was sie eigentlich verkaufen wollten. Das vordere Ende der US-Investment-Grade-Kurve wies eine dramatische Underperformance auf, da die Anleger durch den Verkauf von kurzfristigeren Anleihen geringere Verluste in Form einiger Basispunkte erlitten. Dies wiederum löste weitere Panik und Verkäufe aus, die durch die mangelnde Liquidität auf dem Markt noch verstärkt wurden.

Die politischen Maßnahmen sind förderlich

Als Reaktion auf die Krise kündigten die Zentralbanken die Wiederaufnahme von Programmen zum Kauf von Vermögenswerten, einschließlich Unternehmensanleihen, und Maßnahmen wie Backstops an, um die Investmentbanken zu ermutigen, ihre Rolle als Market Maker wahrzunehmen.

Eine solche Unterstützung ist in gewisser Weise ein zweischneidiges Schwert. Einerseits mag das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Intervention der Zentralbanken in turbulenten Zeiten zu einem Unternehmensverhalten beigetragen haben, das die finanzielle Hebelwirkung erhöht hat. Andererseits kann die Unterstützung durch die Zentralbanken und die Fiskalbehörden einen psychologischen Nutzen haben – Anleger wollen oft nur in stressigen Zeiten beruhigt werden.

Der März war hinsichtlich Anleiheemissionen ein Rekordmonat. Auch wenn dies angesichts der Ungewissheit, wie lange die Krise dauern wird und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie letztendlich mit sich bringt, paradox erscheinen mag, so war der anfängliche Abverkauf möglicherweise doch zu groß und viele traditionelle und nicht traditionelle Käufer traten mit einem Mal zurück. Die entscheidende Frage ist nun, ob das so weitergehen kann.

Wir gehen zwar davon aus, dass am unteren Ende des Qualitätsspektrums eine Rekordsumme an Schuldtiteln von Investment Grade auf High Yield herabgestuft werden. Auch die Entscheidung der Fed, ihr Mandat zu erweitern und kürzlich zurückgestufte und sogenannte Fallen Angels zu kaufen, wird stärkere High-Yield-Emittenten unterstützen. Dennoch sollten sich die Anleger auf mehr Volatilität, Herabstufungen und Ausfälle einstellen.

Anleger müssen selektiv vorgehen

Trotz der Marktrally wurden im März zahlreiche Schuldtitel von den großen Kreditratingagenturen herabgestuft oder auf „watch negative“ bzw. „negative outlook“ gesetzt. Die signifikantesten Rating-Bewegungen waren in den am stärksten betroffenen Sektoren zu beobachten – Energie und zyklische Konsumgüter, Reisen und Freizeit, wo nur sehr wenige Fluggesellschaften und Flughäfen davon unberührt blieben.

In solch einem Umfeld ist es unabdingbar, einen ausgewogenen Ansatz für Anleiheportfolios beizubehalten, immer etwas „trockenes Pulver“ zur Verfügung zu haben und bereit zu sein, Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich ergeben.

Sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Bereich bieten Sektoren wie Gesundheitswesen, Pharmaindustrie, Telekommunikation und Kabel-TV-Anbieter Anlagegelegenheiten. In einer Zeit, in der alle gezwungen sind, zu Hause bleiben, wird jeder sein Mobiltelefon sowie Internet- und Kabel-TV-Verbindungen nutzen. Das Gesundheitswesen und die Pharmaindustrie wiederum üben nicht nur ihre Geschäftstätigkeit weiterhin aus, als nicht-zyklische Sektoren sind sie auch unter allen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung.

Banken mit Investment-Grade-Rating sind ebenfalls relativ attraktiv – nicht, weil sie gegen die derzeitige Krise immun sind, sondern weil sie über eine gute Kapitalausstattung verfügen und auf ein solches angespanntes Umfeld vorbereitet sind – ein positives Erbe der Finanzkrise.

Ein Ende der Volatilität ist noch nicht in Sicht

Doch selbst innerhalb der stärkeren Sektoren ist eine selektive Auswahl wichtig. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich unmöglich abschätzen, wie schnell sich die Weltwirtschaft von einem solch exogenen Schock, wie wir ihn gerade erleben, erholen wird. Einige Bereiche werden weniger stark betroffen sein und sich am schnellsten erholen, andere wiederum werden weniger schnell wieder auf die Beine kommen. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Psychologie des Verbraucherverhaltens gewidmet werden. Hier wird es ebenfalls einige Zeit dauern, bis sich dieses erholt hat.

Wenn der Kapitalerhalt im Fokus liegt, besteht die größte Aufgabe für Anleiheanleger darin, herauszufinden, welche Sektoren und Unternehmen die größten Ertragseinbrüche haben werden. Gleichzeitig besteht aber keinerlei Gewissheit darüber, wann sie sich wieder erholen können. Anleger können jedoch mit schlechten Nachrichten besser umgehen, wenn sie die Risiken vollständig verstehen und negative Auswirkungen abschätzen können. Um diesen Sturm zu überstehen, ist es wichtig, Unternehmen in Sektoren zu ermitteln, die ein relativ klares und stabiles Bild bezüglich ihrer Aussichten bieten.

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Foto: Colin Purdie © Aviva Investors

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.