Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

24/09/18
Legg Mason Western Asset: Nur noch eine weitere Zinserhöhung der Fed

Ab morgen tagt die amerikanische Notenbank und Carl Eichstaedt, Portfoliomanager bei der auf Anleihen spezialisierten Legg Mason-Tochtergesellschaft Western Asset Management, ist der Meinung, dass die Fed in diesen Tagen nur noch eine weitere Zinserhöhung bekanntgeben wird: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass das September-Meeting der US-Notenbank zu einer Pause des Zinserhöhungszyklus führen wird. Das würde vor allem die Schwellenländer aufatmen lassen und dort vielleicht sogar für eine ‚Erleichterungs-Rally’ sorgen.“

Schwellenländer stehen seit Anfang des Jahres unter Druck, seit sich die Märkte vor den Auswirkungen eines möglichen Handelskrieges fürchten und der US-Dollar an Stärke gewonnen hat. „Insbesondere Schwellenländer-Währungen haben seit Jahresbeginn herbe Verluste verbuchen müssen und Investoren haben sich zunehmend von der Anlageklasse verabschiedet“, erklärt Eichstaedt. Der Fondsmanager des Legg Mason Western Asset US Core Plus Bond Fund glaubt jedoch, dass sich der Druck auf die Schwellenländer lindern würde, wenn der Zinserhöhungszyklus in den USA zu einem Ende käme – für ihn ein Szenario, dass schneller eintreten könnte, als von den Märkten antizipiert. „Wir sind der Überzeugung, dass das letzte Fed-Protokoll einen eher gemäßigten Tenor hatte. Deshalb rechnen wir mit einem weiteren Zinsschritt in diesem Monat, womit der Erhöhungzyklus dann aber auch zu einem Ende kommen könnte“, führt Eichstaedt weiter aus.

Entscheidend sei aber natürlich das Protokoll des September-Meetings – vor allem, ob die Fed das Wort „accomodative“ aus ihrer Erklärung streicht, was das Signal dafür wäre, dass vorerst keine weiteren Zinsschritte zu erwarten sind. „Wir glauben nicht an eine weitere Erhöhung der US-Zinsen im Dezember, sondern stattdessen an eine Rally am vorderen Ende der Zinskurve – und davon würden sowohl die Schwellenländer als auch Unternehmensanleihen profitieren“, erklärt Eichstaedt. Der erfahrene Fondsmanager, der seit 1994 für die Legg Mason-Tochtergesellschaft Western Asset arbeitet, betont zudem, dass Schwellenländeranleihen bereits überproportional großen Raum im Risikobudget seines Teams einnehmen. „Vergleichen wir die aktuelle Krise in den Schwellenländern mit vorherigen, wird deutlich, dass sich die dortigen Märkte aktuell in einer komplett anderen Situation befinden. Sie sind deutlich weniger von US-Dollar-Schulden abhängig und nirgends sind strukturelle Probleme zu erkennen, wie es bei vorherigen Krisen der Fall war“, betont der Fondsmanager des Legg Mason Western Asset US Core Plus Bond Fund noch einmal. „Für uns bedeutet das: Schwellenländern sind für Anleger so attraktiv wie nie zuvor – auch wenn es natürlich nach wie vor spezifische Risiken gibt.“

Als Beispiel für solche Risiken nennt Eichstaedt die Türkei oder Argentinien: „Die Türkei hat die Zinsen wie erwartet auf 24 Prozent angehoben und auch in Argentinien versucht man das Richtige zu tun, wobei das noch nicht von Erfolg gekrönt ist.“ Daher favorisiert das Team um Eichstaedt aktuell auch Mexiko, Brasilien, Russland und Indonesien für das Portfolio des Legg Mason Western Asset US Core Bond Fund. „Viele Abstürze in den Schwellenländern waren eindeutig zu tief. Der mexikanische Peso ist so ein Beispiel. Er ist auf der Rangliste der liquiden Währungen weltweit auf Platz neun. Russland ist für uns hingegen aufgrund der Bewertungen attraktiv. Dort werden Anleger für die Risiken, die sie eingehen, mehr als entschädigt“, schließt Eichstaedt ab.

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(Foto:
© pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/09/18
Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management: Wenig Wissen über die Ertragskomponente von Kapitalmarktinvestments

Viele Deutsche scheuen Kapitalmarktinvestments, da sie Angst vor Marktschwankungen und damit verbundenen Verlusten haben. So wissen laut aktuellem Income-Barometer rund zwei Drittel der Deutschen nicht, dass Kapitalmarktprodukte wie Aktien oder Anleihen regelmäßige Erträge – also Dividenden oder Zinsen – generieren. Auch dass diese unabhängig von Börsenschwankungen ausgezahlt werden, ist nur 37 Prozent der Bundesbürger bekannt. „Viele Deutsche wünschen sich regelmäßige Ausschüttungen, die zeigen, was ihr Erspartes ‚verdient‘ hat – das macht Spareinlagen und Tagesgelder auch so beliebt. Nach einer Dekade niedriger Zinsen ist es für das Erreichen der Anlageziele aber unabdingbar, vom Sparer zum Anleger zu werden und auf die Ertragskraft der Kapitalmärkte zu setzen,“ betont Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management. Denn reine Spareinlagen zehren nach Abzug der Inflation das eingesetzte Ersparte auf – so kommt es trotz vermeintlicher Sicherheit dieser Anlagen zu realen Verlusten. „Wer weiß, dass auch Aktien und Anleihen regelmäßige Erträge liefern, die unabhängig vom aktuellen Kapitalmarktumfeld ausgeschüttet werden, kann den Marktschwankungen gelassener entgegensehen – wirken diese Ausschüttungen doch wie ein ‚Puffer‘ gegen das Auf und Ab an der Börse.“

Lösung mit Mehrwert
Laut Bergweiler gilt es, sich bewusst machen, dass Aktien und Anleihen kein kompliziertes Finanzprodukt, sondern eine Anlage in ein Wirtschaftsunternehmen sind. „Als Aktionär ist man am Unternehmenserfolg beteiligt und erhält bei vielen Aktien eine Dividende – also eine jährliche Gewinnausschüttung. Die Unternehmen des Deutschen Aktienindex DAX schütteten 2018 für das Jahr 2017 beispielsweise über 36,1 Milliarden Euro aus – das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 15 Prozent“, erläutert er. Mit einer Anleihe wiederum leiht man sein Geld einem Unternehmen – dafür erhält der Anleger Zinsen. „Es gibt auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld Anleihensegmente, die noch höhere Renditen bieten, als beispielsweise deutsche Staatsanleihen, für die man aktuell bei einer zehnjährigen Laufzeit weniger als 0,5 Prozent erhält.

Für Anlageeinsteiger, die sich nicht direkt an diese Kapitalmarktinvestment herantrauen, bieten sich  breit gestreute, ertragsorientierten Mischfonds an. „Dank der breiten Streuung über verschiedenste Anleihen- und Aktiensegmente hinweg ist es möglich, die gefürchteten Schwankungen auszugleichen und das Risiko zu reduzieren“, so Bergweiler. Und es gibt bestimmte Formen von Mischfonds, die die Zinsen und Dividenden, die Anleihen und Aktien innerhalb eines Fonds erwirtschaften, bündeln und regelmäßig an die Anleger ausschütten. Diese Fonds sind unter dem Stichwort „Income“ – das ist englisch für „Einkommen“ – in den letzten Jahren bei deutschen Anlegern immer beliebter geworden. Sie können eine einfache Brücke zum Kapitalmarkt bauen, denn sie ermöglichen bereits mit kleinen Einzahlungen, etwa im Rahmen von Sparplänen, ganz einfach erste Schritte bei der breit gestreuten Wertpapieranlage.

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(Foto: Christoph Bergweiler © J.P. Morgan Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/09/18
FCR Immobilien AG baut Portfolio durch 2 Zukäufe in Thüringen weiter aus

Die FCR Immobilien AG, ein dynamisch wachsender bundesweit aktiver Immobilieninvestor, hat zwei stark frequentierte Nahversorger in Thüringen erworben und damit bereits acht Ankäufe in 2018 realisiert. Dadurch erhöht sich das FCR-Portfolio auf 45 Objekte. Die beiden neuen Objekte sind an den Standorten in Wasungen und Kaltennordheim etabliert und langfristig an den Lebensmitteldiscounter Netto vollvermietet. Durch die Zukäufe steigen die annualisierten Gesamtmieteinnahmen von FCR auf über 10 Mio. Euro. Über die jeweiligen Kaufpreise wurde Stillschweigen vereinbart. Beide Kaufpreise liegen aber unterhalb des 10-fachen der Jahresnettokaltmiete.

Bei dem Objekt in Kaltennordheim, einer Kleinstadt im Wartburgkreis, handelt es sich um einen klassischen Nahversorger mit einer vermietbaren Fläche von rd. 1.100 m². Auf dem insgesamt rd. 5.150 m² großen Grundstück stehen 70 Parkplätze zur Verfügung. Die Immobilie wurde im Jahr 2010 gebaut und liegt in einem Wohngebiet direkt an einer viel frequentierten Verkehrsader.

Der im Jahr 2007 errichtete Einzelhandelsmarkt in der Stadt Wasungen befindet sich auf einem rd. 4.200 m² großen Grundstück und weist eine vermietbare Gesamtfläche von rd. 1.100 m² auf. Zusätzlich stehen 70 Parkplätze zur Verfügung. Das Objekt liegt in einer zentralen Lage, direkt an einer Hauptverkehrsstraße der Stadt.

Mit den weiteren Zukäufen stärkt die FCR Immobilien AG zudem ihre Positionierung in Thüringen mit nunmehr sieben Objekten, wodurch zusätzliche Synergieeffekte unter anderem bei der Objektverwaltung realisiert werden. Mit Netto verbindet die FCR eine langfristige Partnerschaft. Der drittgrößte deutsche Discounter ist in zahlreichen FCR-Objekten bonitätsstarker Ankermieter.

Falk Raudies, Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG: "Mit diesen beiden Zukäufen bauen wir unser Immobilienportfolio weiter dynamisch aus. Dabei greifen wir auf unser sehr gutes Investoren-Netzwerk zurück. Wir befinden uns in aussichtsreichen Gesprächen für weitere Zukäufe."

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(Foto: © FCR Immobilien AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/09/18
Muzinich: Europas Kreditmärkte blicken gespannt nach Rom

Italien ist das beherrschende Thema an den europäischen Kreditmärkten. Die Verhandlungen über den nächsten Staatshaushalt Italiens stehen an. Nachdem das Land die europäischen Finanzmärkte im Mai bereits negativ beeinflusst hat, machen sich viele Investoren auf einen turbulenten Herbst gefasst, so Michael McEachern, Head of Public Markets bei Muzinich & Co.

Dass sich das Wirtschaftswachstum innerhalb der Eurozone seit ihrem Höchststand 2017 indes leicht abgeschwächt hat, ist in diesem Zusammenhang eher kein Grund zur Sorge. Die Konjunkturlage ist weiterhin gut und die Wirtschaftsentwicklung liegt über dem Potentialwachstum. Alles deutet auf ein weiter stabiles Wachstum innerhalb der Eurozone hin.

Wenn da nicht Italien wäre. In der Tat dürften die dort bevorstehenden Haushaltsverhandlungen wahrscheinlich die Stimmung innerhalb der breiteren Eurozone kurzfristig beeinflussen. Die Volatilität wird deswegen vorerst ein steter Begleiter auf den europäischen Märkten bleiben, zumindest solange, bis der neue Haushaltsplan Ende des Monats vorgestellt wird.

In den kommenden Wochen werden deswegen einige Investoren lieber auf Nummer sicher gehen, während andere nach Chancen suchen. Der teils deutliche Anstieg der Renditen könnte allerdings ein Hinweis darauf sein, dass der Markt bereits einen Großteil des Risikos eingepreist hat. Dazu passt, dass die jüngsten Äußerungen aus Italien die Märkte wieder etwas beruhigen konnten.

Beim Blick auf das Bewertungsniveau haben sich die europäischen Kreditmärkte im Laufe des Sommers vergünstigt — was sie nun vor allem im Vergleich zu den US-Märkten wieder attraktiv erscheinen lässt. Dieses Bild könnte sich mit noch attraktiveren Bewertungen sogar noch weiter aufhellen, sollte der italienische Haushalt erfolgreich verabschiedet werden. Im Falle eines besonders konstruktiven Haushalts könnte der Markt sogar weiter anziehen.

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(Foto: Michael McEachern © Muzinich & Co.)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/09/18
JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund: Flexible Multi-Asset-Strategien im herausfordernden Umfeld im Vorteil

Die Experten der Multi-Asset Solutions Gruppe von J.P. Morgan Asset Management schätzen das globale Wachstum nach wie vor positiv ein: „Der makroökonomische Ausblick zeigt zwar in den letzten Monaten ein nachlassendes Wachstumstempo. Wir erwarten aber, dass der Zyklus noch weiter anhalten sollte, da das Wachstum weiterhin über dem langfristigen Trend liegt“, unterstreicht Jakob Tanzmeister, Investment Specialist in der Multi-Asset Solutions Gruppe bei J.P. Morgan Asset Management. Die Inflationsrisiken seien ausgewogen, die Unternehmensgewinne zeigten sich robust und die Zentralbanken haben ihre expansive Geldpolitik nach wie vor nur sehr schrittweise zurückgefahren. „Die geopolitischen Sorgen und Risiken im Zusammenhang mit dem globalen Handel sind hingegen gestiegen, so dass eine etwas moderatere Risikodosis angebracht scheint“, so Tanzmeister.

Vor diesem Hintergrund hält das Management des JPMorgan Investment Funds – Global Income Funds an einem moderat risikoorientierten Portfolio fest, das Aktien gegenüber Anleihen bevorzugt. „Auch wenn die aktuelle späte Phase des Konjunkturzyklus von einer höheren Volatilität begleitet werden wird, waren diese Perioden in der Vergangenheit positiv für Risikoanlagen – dies gilt es nicht zu verpassen. Um jedoch zu berücksichtigen, dass das globale Wachstum in letzter Zeit nachgelassen hat und die Risiken in Bezug auf Handelsstreitigkeiten gestiegen sind, lässt das Fondsmanagement im Global Income Fund derzeit mehr Vorsicht walten“, führt Jakob Tanzmeister aus. So sei der Risikoappetit im Vergleich zum Jahresanfang deutlich moderater und die Ausrichtung insgesamt defensiver.

Holpriger Jahresverlauf für viele Anlageklassen
Der Experte führt aus, dass die vergangenen Monate für ertragsorientierte Multi-Asset-Anleger nicht einfach waren: So blieb der MSCI World High Dividend Index im ersten Halbjahr fast 5 Prozentpunkte hinter dem MSCI World Index zurück, da Aktien mit stabilen Dividendenzahlungen nicht mit Wachstumsaktien Schritt halten konnten. Während sich Energie- und Technologieaktien an die Spitze setzten und die positive Marktentwicklung auf Indexbasis fast ausschließlich für sich verbuchen konnten, blieben Finanztitel und defensivere Sektoren zurück. Anleihen mit einer höheren Bonität haben währenddessen nachgegeben und verzeichneten eines der schlechtesten Ergebnisse seit den 1970er-Jahren. Im Vergleich schnitten risikoreichere Hochzinsanleihen besser ab, doch auch das volatile Währungsumfeld war nicht hilfreich, da der überraschend starke US-Dollar einige verheerende Folgen für die Schwellenmarktwährungen hatte. „Wir haben deshalb im Global Income Fund zuletzt stärker auf opportunistische Anlageklassen wie Hybridanleihen und hypothekenbesicherte Anleihen zur Diversifizierung des Anleihenengagements gesetzt“, so Tanzmeister.

Dividendentitel haben sich zuletzt allerdings stabilisiert und die robusten Unternehmensergebnisse sprechen für einen breiteren Aufschwung im Markt. Nichtsdestotrotz will das Fondsmanagement rund um Michael Schoenhaut und Co-Manager Eric Bernbaum bei klassischen Dividendensektoren wie Versorgertiteln weiterhin vorsichtig bleiben. „Defensive Sektoren wie Versorger entwickeln sich in der Spätzyklusphase des Aufschwungs erfahrungsgesmäß deutlich schlechter als der Markt. Dividendenwachstumstitel sollten dagegen besser abschneiden. Entsprechend haben wir das Aktienportfolio innerhalb des Global Income Fund eher auf diese attraktiven Dividendenwachstumstitel ausgerichtet“, betont Tanzmeister.

Multi-Asset-Strategien im herausfordernden Umfeld im Vorteil
Durch diese Flexibilität sieht der Experte den Global Income Fund grundsätzlich gut für die Herausforderungen des spätzyklischen Umfelds gewappnet: „Es ist ja gerade der entscheidende Vorteil des Multi-Asset-Segments, dass unterschiedliche Anlageklassen eingesetzt werden können, um komplexe Marktbedingungen zu bewältigen“, so seine Überzeugung. Ein breites Spektrum an Income-Anlageklassen mit unterschiedlichen Risikoprofilen ermöglicht es, dort aktiv zu sein, wo jeweils noch Ertragschancen zu finden sind. Mit dem Fortschreiten der Spätphase des Konjunkturzyklus wurden dem Portfolio des Global Income Fund beispielsweise Hypothekenanleihen aus den USA hinzugefügt, die durch öffentlich-rechtliche Emittenten – die so genannten Agencies – besichert sind. „Deren Renditeniveau ist vergleichbar mit US-Unternehmensanleihen guter Bonität, allerdings bieten die Agency-Hypothekenanleihen eine bessere Ratingqualität und federn so die Marktvolatilität besser ab“, erläutert Tanzmeister.

Denn für ertragsorientierte Multi-Asset-Anleger sei es im anhaltenden Umfeld niedrigerer Erträge immer wieder eine Herausforderung, die regelmäßigen Ausschüttungen auf verlässlich hohem Niveau zu halten, ohne zu viele Risiken eingehen zu müssen. „Insgesamt sollten flexible Multi-Asset Strategien aber deutlich besser für die kommenden Marktphasen gewappnet sein als als konenvtionelle Mischportfolien“, ist sich Tanzmeister sicher.

Regelmäßige Ausschüttung trotz schwieriger Märkte
Mit seiner breiten Streuung über zehn ertragstarke Anlageklassen, gut 1.900 Emittenten und 2.500 Einzeltitel aus rund 80 Ländern hinweg hat der Global Income Fund auch in den stürmischeren Monaten des aktuellen Jahres sein stabiles Ausschüttungsniveau beibehalten. Jakob Tanzmeister weiß: „Unsere Anleger schätzen die verlässlichen, zinsähnlichen Ausschüttungen, denn sie wirken wie ein Puffer gegen Kapitalmarkt­schwankungen und machen transparent, was der Fonds erwirtschaftet hat.“  

Die letzte Ausschüttung des Global Income Fund Anfang August lag bei annualisiert 5,1 Prozent in der Anteilklasse A (div) – EUR. Über die letzten fünf Jahre erzielten Anleger mit dem Global Income Fund eine Wertentwicklung von 4,25  Prozent jährlich, seit Auflegung vor fast zehn Jahren sogar von 8,09 Prozent p.a.  in der Anteilklasse A (div) – EUR nach laufenden Kosten, Stand 31.08.2018.  Wichtiger als besonders hohe Ausschüttungen „um jeden Preis“ ist dem Fondsmanagement um Michael Schoenhaut dabei ein konsistent stabiles Ertragsniveau. Die Ausschüttungen sind jedoch weder fest noch garantiert und es wird lediglich die laufende Rendite ausgeschüttet. Bislang waren das stets über 4 Prozent bei einem Risikoprofil, das dem „halben Aktienmarkt“ entspricht.

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(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/09/18
Talib Sheikh verantwortet neu aufgelegten Jupiter Flexible Income Fonds

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management legt heute seinen neuen Jupiter Flexible Income SICAV Fonds als Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV auf. Verwaltet wird er von Talib Sheikh, Head of Strategy, Multi-Asset. Ziel des Fonds ist es, weltweit nachhaltige, regelmäßige Erträge über mehrere Anlageklassen zu generieren. Die Einstiegsrendite wird auf 4 bis 6 Prozent geschätzt (1) mit der Absicht eines langfristigen Kapitalwachstums über drei bis fünf Jahre.

Talib Sheikh kam im Juni dieses Jahres von JP Morgan Asset Management zu Jupiter, wo er zuvor fast 20 Jahre als Managing Director und Portfoliomanager tätig war. Sheikh verfügt über eine starke Erfolgsbilanz bei der Verwaltung diverser Multi-Asset-Produkte, einschließlich Income-Strategien, flexiblen, ausgewogenen Fonds sowie Target Return Portfolios.

Der Jupiter Flexible Income SICAV bietet seinen Kunden eine umfassende, transparente und konsistente Anlagelösung. Dafür hält er ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ertragsgenerierenden Strategien, einem Fokus auf Wachstum im Zeitverlauf und einem disziplinierten Risikomanagement.

Mit seiner globalen Ausrichtung investiert der Fonds in eine Vielzahl von ertragsgenerierenden Vermögenswerten der gesamten Kapitalstruktur. Dies schließt sowohl traditionelle als auch nicht-traditionelle Anlageklassen ein. Wie bei Jupiter üblich zeichnet sich der Fonds durch einen völlig uneingeschränkten und auf Überzeugung basierten Investmentansatz aus.

Jupiter bringt hierbei die ganze Vielfalt seines Expertenwissens in allen Anlageklassen ein: Für die strategische Asset-Allokation vereint der neue Fonds die bewährten Kompetenzen der regionalen Aktienspezialisten mit denen der Credit-Research-Spezialisten des Anleiheteams. Das Multi-Asset Team um Talib Sheikh, Lee Manzi, Rhys Petheram und Joseph Chapman ist in Jupiters umfassendes Investitions- und Risikomanagement integriert. Es steuert alle Makroansichten und taktischen Allokationsentscheidungen.

Katharine Dryer, Head of Investments, Fixed Income und Multi-Asset, sagt: „Wir sind überzeugt, dass die Renditeanforderungen bei unseren globalen Kunden ein nachhaltiges Thema sein wird. Gerade in einem volatileren Marktumfeld erfordert die konsequente Umsetzung einen wirklich aktiven und dynamischen Ansatz. Die Auflegung unseres Jupiter Flexible Income SICAV ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer Produktpalette und unterstreicht unser Engagement, unseren Kunden eine breite Auswahl an Investitionsmöglichkeiten zu bieten. Wir freuen uns, dass wir in diesem Fonds, mit Talib an der Spitze, eine so vielfältige Jupiter-Expertise bündeln können.“

Talib Sheikh, Head of Strategy, Multi-Asset, ergänzt: „Während die Zinsen in ganz Europa zu steigen beginnen, nimmt die für die Inflation verantwortliche reale Rendite sogar ab. Die Kaufkraft der Anleger sinkt schneller als je zuvor seit der Finanzkrise.“

„Die notwendige progressive Ertragsgenerierung wird mit der steigenden Lebenserwartung in den Industrieländern immer bedeutender. Im globalen Multi-Asset-Income-Universum machen bereits heute die zehn größten Fonds 65 Prozent des Vermögens mit einem Gesamtvolumen von 96 Mrd. Euro aus, verglichen mit 53 Prozent und 10 Mrd. Euro im Jahr 2009.(2) Für Anleger besteht ein klarer Bedarf an alternativen Investmentoptionen. Die Flexibilität der Investmentkultur bei Jupiter sollte sich als ideales Umfeld für ein dynamisches, agiles Portfolio wie das des Jupiter Flexible Income SICAV erweisen“, so Sheikh abschließend.

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(Foto: Talib Sheikh © Jupiter)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/09/18
Hörmann Industries erhöht Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2018

Die Hörmann Industries GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2AAZG) erhöht aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2018.

Für das Gesamtjahr wird nun mit einem Umsatzanstieg auf rund 590 bis 600 Mio. Euro und einer Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf etwa 19 bis 20 Mio. Euro gerechnet. Zuvor war die Gesellschaft von einem Umsatz in Höhe von rund 560 Mio. Euro sowie einem operativen Ergebnis (EBIT) von 15 Mio. Euro ausgegangen.

Auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen stieg der Umsatz der Hörmann Industries GmbH in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 19,2 % auf rund 287,1 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich um rund 83,3 % von 4,3 Mio. Euro auf rund 7,9 Mio. Euro.

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(Foto: Johann Schmid-Davis, Geschäftsführer © Hörmann Industries)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/09/18
Diok Real Estate AG emittiert 5-jährige Anleihe mit einem Kupon von 6,00%

Die Diok RealEstate AG, ein auf deutsche Büroimmobilien in Sekundärlagen spezialisiertes Unternehmen, emittiert eine 5-jährliche Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 250 Mio. Euro und einem Kupon von 6,00% (ISIN: DE000A2NBY22, WKN A2NBY2). Die Anleihe wird im Rahmen eines Private Placements bei institutionellen Investoren platziert.

Der Nettoemissionserlös aus der Emission soll weit überwiegend für Neuakquisitionen auf dem deutschem Büroimmobilienmarkt eingesetzt werden, um ein Bestandsportfolio substanzieller Größe aufzubauen.

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(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/09/18
KGAL-Tochter physible emittiert Anleihe mit einem Kupon von 3,00%, Laufzeit 5 Jahre

Die KGAL Gruppe kehrt in das Geschäft mit Privatanlegern zurück. Der 1968 gegründete Investment- und Assetmanager legt über die neu gegründete Tochtergesellschaft physible GmbH mit "physible Enterprise I 18/23" eine börsennotierte Anleihe speziell für Privatinvestoren auf. Das Papier hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Kupon beträgt 3 Prozent und wird halbjährlich ausgezahlt. Der Emissionserlös wird von der KGAL Gruppe direkt oder indirekt für Investments in Immobilien, Infrastruktur (Erneuerbare Energien) und Flugzeuge im KGAL Investmentuniversum verwendet. "Mit physible Enterprise I 18/23 eröffnen wir Privatanlegern die Chance, an Ertragsmöglichkeiten zu partizipieren, die sonst nur professionellen Anlegern vorbehalten sind", erläutert Gert Waltenbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der KGAL GmbH & Co. KG. "Um Risiken vernünftig zu streuen, sollten Privatanleger auch in Sachwerte investieren, um ein ausgewogenes Portfolio zu haben. Bislang gibt es jedoch kaum Investitionsmöglichkeiten. Mit physible Enterprise I 18/23 schließen wir diese Lücke."

Die Zeichnungsfrist startete am 17. September 2018. Die Anleihe kann vom 1. bis 12. Oktober 2018 an der Börse München gezeichnet werden. Beginn der Laufzeit ist der 15. Oktober 2018. Emittentin der Anleihe ist die physible GmbH, eine hundertprozentige Tochter der KGAL GmbH & Co. KG. Das Emissionsvolumen beträgt 30 Millionen Euro. Begeben werden 30.000 Stücke zu einem Nennwert von je 1.000 Euro. "Mit dem geringen Mindestanlagebetrag in Höhe von 1.000 Euro haben auch Privatanleger die Möglichkeit, von diesem Angebot zu profitieren. Zudem ist die halbjährliche Auszahlung des Kupon höchst attraktiv, da es für stetige und planbare Einnahmen sorgt", erläutert Waltenbauer. "Da die Anleihe an der Börse gelistet ist, kann sie auch während ihrer fünfjährigen Laufzeit veräußert werden." Anleger profitieren von langjähriger Expertise der KGAL Die KGAL Gruppe, zu der die physible GmbH gehört, ist ein führender unabhängiger Investment- und Asset Manager mit einem betreuten Investitionsvolumen von 22,7 Milliarden Euro mit Sitz in Grünwald bei München. Die europaweit tätige Gruppe ist seit 50 Jahren erfolgreich als Emissionshaus tätig und an vielen bekannten Investitionsobjekten wie beispielsweise der Allianz Arena in München beteiligt. Ihr Schwerpunkt liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur (Erneuerbare Energien) und Flugzeuge. physible Enterprise I 18/23 eröffnet Privatanlegern die Möglichkeit, nun wieder direkt bei der KGAL Gruppe zu investieren und von deren jahrzehntelanger Marktexpertise zu profitieren. Erst kürzlich wurde das Unternehmen für seine Managementkompetenz von der unabhängigen Ratingagentur Scope mit AA- ausgezeichnet. Euler Hermes hat die Anleihe "physible Enterprise I 18/23" mit BBB- bewertet. Umfassende Informationen zur Anleihe finden Anleger auf der Plattform www.physible.de sowie während der zweiwöchigen Zeichnungsfrist bei der Börse München unter www.boerse-muenchen.de. Die KGAL Gruppe ist ein führender unabhängiger Investment- und Assetmanager mit einem Investitionsvolumen von rund 22,7 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe wurde vor 50 Jahren gegründet und hat ihren Sitz in Grünwald bei München. Rund 340 Mitarbeiter tragen dazu bei – unter Berücksichtigung von Rendite- und Risikoaspekten – nachhaltig stabile Erträge zu erzielen (Stand 31.12.2017).

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19/09/18
Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig plant Emission einer Unternehmensanleihe

Die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH prüft aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung derzeit die Emission einer Unternehmensanleihe für das 4. Quartal 2018. Vor diesem Hintergrund wurde die Quirin Privatbank AG mit der Durchführung einer Management-Roadshow beauftragt. Die endgültige Finanzierungsentscheidung wird die Geschäftsführung auf Grundlage des Investoren-Feedbacks und des vorherrschenden Marktumfelds treffen.

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19/09/18
Legg Mason Brandywine Global Income Optimiser Fund: Raus aus dem Risiko

Anleiheinvestoren gehen auf der Suche nach Rendite immer höhere Risiken ein. Gary Herbert, Fondsmanager des Legg Mason Brandywine Global Income Optimiser Fund, geht dem nicht mehr nach: „Anstatt die Risiken immer weiter auszureizen, um eine noch attraktivere Rendite zu erwirtschaften, haben wir das Risiko in unserem Portfolio reduziert. Wir haben unsere Positionen in Staatsanleihen aus sicheren Häfen erhöht, die Duration der Credit Spreads verkürzt, das High Yield-Exposure zurückgefahren und auch Schwellenländer-Risiken reduziert.“ Zusammenfassend kann man sagen, dass das Fondsmanagement des Benchmark-unabhängigen Anleihefonds die ihm zur Verfügung stehende Flexibilität dafür nutzt, das Portfolio von einer „Risk-on“ Positionierung nun defensiver aufzustellen. „Wir gehen raus aus dem Risiko“, betont Herbert. Grund hierfür sei unter anderem seine Überzeugung, dass die Credit Spreads unterschiedlicher Kreditqualitäten sehr eng werden. Demnach sei das „Rendite-Opfer“ minimal, das man bringen müsse, wenn man sich in Richtung qualitativ hochwertiger Staats- oder Unternehmensanleihen bewegt. Zudem hat man bei der Legg Mason-Tochtergesellschaft Brandywine Global eine mögliche straffere Geldpolitik, also höhere Zinsen und eine Verschlankung der Zentralbankbilanzen in den Industrienationen im Blick. „Gerade eine verkürzte Zentralbankbilanz hat das Potenzial, den US-Dollar knapper werden zu lassen, Kapitalströme einzuschränken und damit für Herabstufungen im Rating oder sogar für Ausfälle bei den schwächsten Unternehmensemittenten zu sorgen“, glaubt Herbert.

Deflationäre Sorgen?
Natürlich gäbe es nach wie vor deflationären Druck innerhalb der Weltwirtschaft und den beobachte man auch genau. Das US-Wachstum sei derzeit jedoch deutlich über dem Trend und gäbe daher eher Anlass dazu, sich über zunehmenden Inflationsdruck Gedanken zu machen, betont der Legg Mason-Anleiheexperte Herbert: „Der nicht-synchrone Wachstumsausbruch in den USA könnte die Fed dazu veranlassen, ihre Geldpolitik zu sehr anzuziehen, womit sie dem globalen Finanzsystem überschüssige Sicherheiten nehmen würde. Die Folge wäre ein verstärkter deflationärer Druck auf breiter Front in den wichtigen Industrienationen.“

Mit Blick auf die Laufzeiten im Portfolio des Legg Mason Brandywine Global Income Optimiser Fund sagt Herbert: „Wir haben die Duration bei unseren Kreditpositionen verkürzt. Fälligkeiten liegen im Schnitt nun bei fünf Jahren. Auf der anderen Seite haben wir schrittweise Durationspositionen krisenbewährter Emittenten hinzugefügt, um uns so gegen ein mögliches schwächeres weltweites Wirtschaftswachstum abzusichern.“

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19/09/18
PGIM CEO David Hunt: Der Einfluss von günstigen Indexfonds auf Rentenpläne

„In den vergangenen Wochen hat der Preiskampf zwischen den führenden Indexfondsanbietern noch einmal deutlich zugenommen, als die ersten Produkte ohne Gebühren lanciert wurden“, sagt David Hunt, CEO von PGIM. „Viele beitragsorientierte Versorgungswerke, sogenannte Defined Contribution Plans, dürften die Implikationen dieses Preiswettkampfes für sich durchspielen, um festzustellen, wie ihre Kunden von dieser Entwicklung profitieren können. Die kurze Antwort ist; günstiger werdende Indexfonds spielen immer eine Rolle. Das ist jedoch nicht der entscheidende Hebelpunkt, um die Rendite der Teilnehmer langfristig zu verbessern.

In den Vereinigten Staaten markiert die Verlagerung von leistungsorientierten Versorgungsplänen hin zu beitragsorientierten Plänen derzeit eine der weltweit größten Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten. Eine ähnliche Beobachtung lässt sich in Europa machen. Unter dem Strich trägt jeder Einzelne im Ruhestand nun ein erheblich größeres Risiko. Der jüngste Anstieg von Indexinvestitionen hat zudem dazu geführt, dass mehr Vermögenswerte einem Beta-Risiko im Markt ausgesetzt sind. Das kann unter Umständen ein gefährlicher Cocktail sein – süß in Zeiten steigender Märkte, wie in der jüngsten Vergangenheit, aber bitter, wenn die Märkte unvermeidlich einen längeren Abschwung durchlaufen.

Josh Cohen, Managing Director Defined Contribution bei PGIM, hat in einer kürzlich veröffentlichten Abhandlung argumentiert: Das Anwenden eines institutioneller Ansatzes in beitragsorientierten Investmentangeboten bringt erhebliche Vorteile für beitragsorientierte Versorgungspläne. Dies schließt eine bessere Rendite, Ruhestandsbereitschaft sowie ein effektiveres Erfüllen von treuhänderischen Pflichten ein.

Cohen hat vier wesentliche institutionelle Ansätze identifiziert, die seines Erachtens Träger von Pensionsplänen stärker berücksichtigen sollten:

1. Es müssen ergebnisorientierte Anlagestrategien wie Zieldatumsfonds, stabiler Wert und kritische Einkommenslösungen müssen verfügbar sein.

2. Es sollten breite Anlageklassen angeboten werden, einschließlich Anlagen, die eine Diversifizierung bieten; wie zum Beispiel verlängerte Kredite, Immobilien und Sachwerte.

3. Es sollten Fonds mit institutioneller Qualität verwendet werden, die eine ausgereifte Risiko- und Attribution-Analyse aufweisen.

4. Schließlich ist eine durchdachte Mischung aus passiven und aktiven Strategien ideal; dies sehen wir bei fast allen institutionellen Investoren. Günstige passiv gemanagte Fonds bieten zwar eindeutig einen Vorteil, jedoch dürften ohne die Beimischung von aktiv gemanagten Aktienstrategien Chancen ungenutzt bleiben.

In der Theorie sind diese Ansätze weitaus einfacher als in der Praxis. Wir sehen jedoch vermehrt, dass unsere größeren und anspruchsvolleren Mandate in diese Richtung tendieren. Das Prinzip der Wiederanlage von Erträgen ist somit in diesem Zusammenhang nach wie vor ein kraftvolles Instrument; die Einsätze sind hoch und selbst ein relativ bescheidener Anstieg der Renditen oder der Risikominimierung könnte die Altersvorsorge um Jahre verlängern.“

Über PGIM
Mit 14 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den Top-Ten der größten Vermögensverwalter weltweit mit mehr als 1 Billion US-Dollar verwaltetem Vermögen (Stand 30. Juni 2018). Der Unternehmensansatz von PIGM bietet eine Reihe von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren weltweit über alle Asset-Klassen hinweg an, einschließlich auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierenden Aktienstrategien, Anleihestrategien, Immobilien sowie private und gewerbliche Hypothekenkredite. Die Unternehmenseinheiten haben Niederlassungen in 16 Ländern auf fünf Kontinenten. Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen. Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. ist in keiner Weise mit Prudential plc verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist.

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(Foto: David Hunt © PGIM)

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18/09/18
Donner & Reuschel: Mumm kompakt – Zur Rendite 30-jähriger Bundesanleihen

)n der letzten Woche wurde eine Bundesanleihe mit 30-jähriger Laufzeit und einer Durchschnittsrendite in Höhe von 1,10 Prozent p.a. platziert. Die Rendite an sich ist schon erstaunlich, liegt sie doch knapp einen Prozentpunkt unter der aktuellen Inflationsrate. Unter der Annahme, dass das Inflationsziel der EZB von nahe unter 2 Prozent über die kommenden 30 Jahre im Durchschnitt erzielt wird, liegt der Ertrag des Anlegers somit real bei minus 1 Prozent – und das in jedem Jahr. Grob gerechnet verliert ein investierter Euro also ca. 30 Prozent an Kaufkraft. Im Vergleich zur Situation von vor einem Jahr ist die Rendite einer 30-jährigen Bundesanleihe von damals ca. 1,25 Prozent p.a. sogar noch gefallen. Offensichtlich gehen die Käufer lang laufender Bundesanleihen – in der Regel institutionelle Anleger – davon aus, dass das Zinsniveau noch  auf den aktuell historisch niedrigen Niveaus verharren wird. Zudem sorgt die abnehmende Verschuldung des Bundes für eine Angebotsverknappung, was den Kaufgrund "Sicherheit der Zins- und Rückzahlung" ins Spiel bringt: der deutsche Staat ist nach wie vor einer der besten Schuldner weltweit. Mit beiden Einschätzungen – Niedrigzins und Sicherheit – dürfte der Markt richtig liegen.

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(Foto: Carsten Mumm © Donner & Reuschel)

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18/09/18
T. Rowe Price: Günstiger Einstiegsmoment bei Schwellenländer-Anleihen

Der Anleihemarkt der Emerging Markets (EM) hat ein schwieriges erstes Halbjahr 2018 hinter sich. Dafür sorgten destabilisierende geopolitische Schlagzeilen und die Straffung der Geldpolitik in den entwickelten Ländern. „Jedoch ist zuletzt der Duck zurückgegangen. Viele Sektoren der EM-Märkte sind jetzt im Hinblick auf ihre jüngste Geschichte günstig bewertet“, sagt Ben Robins, Portfoliospezialist für Anleihen bei T. Rowe Price. Seiner Meinung nach bietet die Underperformence der Schwellenländer der vergangenen Monate jetzt gute Einstiegsgelegenheiten. „Die Renditeaufschläge zwischen den Industriestaaten und den Emerging Markets sind vergleichsweise hoch. Wir glauben, dass insbesondere lokale Währungsanleihen derzeit gute Investmentchancen bergen”, so der Experte. Die durchschnittlichen Renditen liegen aktuell bei 6,5 Prozent.

Hinzu komme, dass die meisten Schwellenländer heute in einem deutlich besseren Zustand seien noch vor einiger Zeit. Ein Anstieg der Volatilität weltweit sei so leichter zu verkraften. Darüber hinaus sei es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Underperformance der Schwellenländer-Anleihen durch externe Faktoren verursacht wurden – und nicht durch interne. Die Straffung der Geldpolitik in den entwickelten Märkten, die politische Unsicherheit und die Besorgnis über den Protektionismus im Welthandel haben die Märkte stark belastet – obwohl die Fundamentaldaten in den meisten Fällen positiv waren.

Märkte auf dem Weg zum Wohlstand
„Für Investoren heißt es jetzt nach unterbewerteten EM-Assets zu suchen. Die Analyse unseres Researchs gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich die Investmentbedingungen in jüngster Zeit wesentlich verbessert haben“, unterstreicht Robins. Als Beispiel nennt er Südamerika, insbesondere Mexiko. Die Wahl von Andrés Manuel López zum Präsidenten des Landes Anfang Juli habe sich nicht als das negative Ereignis entpuppt, das viele befürchtet hatten. Wie Mexiko biete auch Brasilien, in dem es später auch Wahlen gebe, gute Chancen am Anleihemarkt – aufgrund der verbesserten Bewertungen und guten wirtschaftlichen Fundamentaldaten. Insgesamt hätten sich viele EM-Länder wirtschaftlich stabilisiert, wozu auch höhere Einnahmen und verbesserte Bilanzen der Unternehmen beitrügen. Auch seien die Zahlungsausfallraten vergleichsweise gering. Ein Musterbeispiel für die verbesserten Anlagebedingungen sei China. Die reformfreundliche Politik der Chinesischen Volksbank trage dazu bei, das Wachstum in Schwung zu halten. „Diese Entwicklung bietet hervorragende Kaufgelegenheiten“, erläutert Robins und ergänzt: „Einige der Sektoren, die wir in Asien bevorzugen, sind Immobilien und Technologie.“

Reichlich Investmentideen
Die Vielfalt der EM-Anleihen ist seiner Auffassung nach ein großer Vorteil dieser Märkte. Dies werde immer wichtiger, vor allem im Hinblick auf die jüngsten Divergenzen beim Wirtschaftswachstum und der Geldpolitik. So gebe es in bestimmten Regionen und Sektoren Schwierigkeiten, die zu einer unterdurchschnittlichen Performance führten – etwa in der Türkei. „Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, nicht nur die Zahlen der Emerging Markets im Blick zu haben. Aspekte wie die Bewertung der Regionen und deren Chancen zur Umsetzung von Strukturreformen sind wesentliche Kriterien bei der Marktanalyse“, sagt der Portfolioexperte. Ein Beispiel sei Südafrika, wo in diesem Jahr Cyril Ramaphosa zum Präsidenten gewählt wurde. „Das Land ist auf einem guten Weg. Der neue Präsident unterstützt strukturelle Reformen. Wir sehen sowohl den Rand als auch die Anleihen des Landes als attraktiv an, solange dieser Weg fortgeführt wird“, unterstreicht Robins. In Südeuropa gehe Serbien mit gutem Beispiel voran. Das Land habe seine finanzielle Situation gestärkt und seine Schulden reduziert.

Unterm Strich glaubt Benjamin Robins, dass Emerging Markets mit einem breiteren Makro-Hintergrund robuster sind, als es zuletzt aufgrund des Handelsstreits und der Währungsturbulenzen den Anschein hatte. Die Nachteile durch die Zinsanhebungen in den USA und durch den starken US-Dollar habe der Markt bereits eingepreist. „Wir werden uns weiterhin auf die Divergenz zwischen Regionen und Ländern konzentrieren, um die attraktivsten Anlagemöglichkeiten zu finden, die einige Emerging Markets derzeit ohne Zweifel bieten.“ Der Portfoliospezialist sieht das erste schwierige Halbjahr als günstige Einstiegschance, jetzt über einen disziplinierten globalen Ansatz unterbewertete Assets zu finden.

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(Foto: Shanghai © pixabay)

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17/09/18
Deutsche Rohstoff AG: Neue US-Tochtergesellschaft akquiriert erste Flächen

Die im Juli 2018 gegründete neue Öl- und Gastochtergesellschaft der Deutsche Rohstoff, Bright Rock Energy, kann bereits nach wenigen Wochen einen ersten Akquisitionserfolg vermelden. Sie kaufte für 2,5 Mio. USD ein insgesamt 4.601 netto acres umfassendes Paket von Flächen im Uinta-Basin im US-Bundesstaat Utah. Die derzeitige Produktion beläuft sich auf 66 Barrel Öläquivalent (BOE) (45 Barrel Öl) pro Tag, die Reserven auf rund 150.000 BOE. Auf den erworbenen Flächen besteht ein erhebliches Potential für zusätzliche Produktion. Das Uinta-Basin hat deutlich an Attraktivität gewonnen, da einige größere Gesellschaften wie Newfield und Crescent Point zuletzt sehr gute Bohrergebnisse veröffentlicht haben. Der Kauf steht noch unter den üblichen Prüfungsvorbehalten.

Der Halbjahresbericht für den Deutsche Rohstoff-Konzern ist jetzt online verfügbar. Wie bereits Anfang August berichtet, produzierten die US-Tochtergesellschaften im ersten Halbjahr rund 1,69 Mio. BOE (rund 1 Mio. BO). Der Konzernumsatz belief sich auf 54,1 Mio. EUR, das EBITDA auf 52,0 Mio. EUR. Umsatz und EBITDA liegen aufgrund einer Umgliederung und eines steuerlichen Effekts rund 0,8 Mio. EUR unter den vorläufigen Zahlen. Das Konzernergebnis blieb mit 10,1 Mio. EUR unverändert. Das EBIT lag bei 17,0 Mio. EUR, das Ergebnis vor Steuern bei 13,0 Mio. Euro. Einen wesentlichen Anteil an dem guten Halbjahresergebnis hatte die Veräußerung der wesentlichen Vermögensgegenstände der Tochter Salt Creek Oil & Gas sowie die Bohrungen bei Elster Oil & Gas, deren Ergebnisse deutlich über den Erwartungen lagen. Dieser positive Trend setzte sich bei Elster auch im Juli und August fort.

Die Abschreibungen beliefen sich auf 35,0 Mio. EUR. Die laufenden Abschreibungen auf die Ölförderanlagen bei Cub Creek wurden aufgrund der Produktionsergebnisse im 2. Quartal weiter erhöht. Die Abschreibungen bei Elster blieben auf dem gleichen Niveau wie im ersten Quartal. Bei Cub Creek wird bis Ende September die Ertüchtigung einiger Bohrungen des Vail- und des Markham-Bohrplatzes abgeschlossen sein. Die Gesellschaft erwartet davon die Stabilisierung der Bohrungen bzw. der Reserven.

Dem Konzern standen zum Ende des ersten Halbjahres rund 58,2 Mio. EUR liquide Mittel aus Bankguthaben und Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens zur Verfügung. Mitte Juli erfolgte daraus die vollständige Tilgung der Anleihe 13/18 mit einem noch ausstehenden Volumen von 15,8 Mio. EUR. Das Eigenkapital stieg zum 30. Juni auf 69,8 Mio. EUR (Ende 2017: 56,7 Mio. EUR), die Eigenkapitalquote auf 30,2% (Ende 2017: 26,5%).

Die Deutsche Rohstoff identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA. Metalle wie Gold, Kupfer, Seltene Erden, Wolfram und Zinn runden das Portfolio ab.

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(Foto: © Deutsche Rohstoff AG)

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17/09/18
Degroof Petercam AM: Mit variabel verzinsten Anleihen von steigenden Zinsen profitieren

Wer im extremen Niedrigzinsumfeld mit Anleihen Geld verdienen will, ist gezwungen ins Risiko zu gehen. Im Gegensatz zu den meisten Staatsanleihen bonitätsstarker Industrieländer lassen sich mit höher bis hoch verzinsten Emissionen von Unternehmen oder Schwellenländern attraktive Renditen erzielen. Jedoch passen die Risikoprofile solcher Anleihen nicht immer zu den Risikopräferenzen der Anleger. Außerdem erfordern Hochzinsportfolios eine gute Marktkenntnis und die Fähigkeit, Staats- und Unternehmensrisiken zu beurteilen sowie Laufzeiten aktiv zu managen – vor allem für viele Privatanleger keine einfache Angelegenheit.

Mit Blick nach vorne ergeben sich mit variabel verzinsten Anleihen – sogenannten Floating Rate Notes (Floatern) – gute Alternativen. Floater zeichnen sich im Allgemeinen dadurch aus, dass ihre Grundverzinsung regelmäßig an das aktuelle Marktniveau, wie zum Beispiel den Euro-Geldmarktsatz EURIBOR, angepasst wird. Je nach Anleiheemission erhalten Anleger zusätzlich einen Aufschlag. Dieser ergibt zusammen mit der Geldmarktverzinsung die Gesamtverzinsung eines Floaters. „Mit variabel verzinsten Anleihen profitieren Anleger ganz automatisch von steigenden Marktzinsen“, sagt Steven Decoster, Senior-Portfoliomanager Fixed Income bei Degroof Petercam AM. „Ein Umfeld steigender Zinsen erhöht die Attraktivität von Floatern im Vergleich zu herkömmlichen Anleihen mit fixem Kupon. Der Spread europäischer Floater gegenüber sicheren Staatsanleihen liegt aktuell durchschnittlich bei ca. 0,7 Prozent“.

Weniger volatil als Anleihen mit fester Verzinsung
Während die Preise von Anleihen mit fixem Kupon mitunter stark schwanken können, wenn sich die Marktzinsen ändern, zeigen sich die Kurse von Floatern mit gleicher Laufzeit deutlich robuster. Zur geringen Volatilität von Floatern tragen die vierteljährliche Anpassung der Grundverzinsung an das kurzfristige Marktniveau – entsprechend einer Duration, die quasi bei Null liegt – sowie die kurzfristigen Laufzeiten der Papiere bei, deren Endfälligkeiten in der Regel zwischen einem und fünf Jahren liegen.

Die geringere Anfälligkeit von Floatern lässt sich anhand eines Extrembeispiels verdeutlichen: Zwischen August und Oktober 2008, also unmittelbar nach Ausbruch der Finanzkrise, büßten festverzinsliche Investment Grade-Unternehmensanleihen acht Prozent an Wert ein, während variabel verzinste Anleihen von Emittenten guter Bonität im gleichen Zeitraum nur vier Prozent verloren.

Geringe Korrelation zum Gesamtmarkt
„Neben der relativ geringen Preissensitivität trägt auch die geringe Korrelation mit dem gesamten Anleihenmarkt zum Diversifikationseffekt bei, den Floater als Bausteine in einem Bondportfolio bieten“, sagt Steven Decoster. Der Rentenexperte verweist in diesem Zusammenhang auf die geringe Korrelation mit dem JPM EMU Govt Index, der den breiten europäischen Anleihenmarkt repräsentiert. Sie lag zwischen 2005 und 2018 bei nur sieben Prozent. Zum Vergleich: Euro-Staatsanleihen mit fünf bis sieben Jahren Laufzeit korrelierten in diesem Zeitraum zu 94 Prozent mit dem Index, während in Euro begebene inflationsindexierte Anleihen eine Korrelation von 68 Prozent sowie Euro-Investment Grade-Unternehmensanleihen von 62 Prozent aufwiesen.

Floater machen Emittenten attraktiv
Der Markt für variabel verzinste Anleihen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Lag das Volumen an ausstehenden, von Investment Grade-Emittenten begebenen Floatern im Euro-Raum 2013 erst bei etwa 15 Milliarden Euro, so waren es Ende 2017 bereits gut 70 Milliarden Euro. „2017 kamen über 170 Neuemissionen auf den Markt, darunter von bekannten europäischen Unternehmen wie Inbev, Daimler, Vonovia und Philips“, erläutert Steven Decoster. Für Emittenten erscheinen Floater bei steigenden Marktzinsen zunächst unrentabler, da die Zinslast schließlich steigt. Im Werben um die Gunst der Investoren ist dies jedoch ein Vorteil, der die Attraktivität des Emittenten im Anleihenmarkt insgesamt erhöhen kann. Umgekehrt können Floater den Emittenten Vorteile bringen, wenn sich der Wind an den Zinsmärkten wieder dreht und sinkende Zinsen zu einer geringeren Zinslast führen.

Markt entwickelt sich weiter
Während das Volumen sukzessive gestiegen ist, hat sich in den vergangenen Jahren die Struktur des Marktes für variabel verzinste Anleihen in Europa weiterentwickelt. 2012 beschränkte sich das europäische Floater-Universum ausschließlich auf das Geldmarktsegment mit Laufzeiten bis maximal zwei Jahren. Mittlerweile erstreckt sich das Spektrum auf Laufzeiten bis zu sieben Jahren. Der Löwenanteil (etwa 80 Prozent) liegt aber nach wie vor im Bereich kurzer Laufzeiten bis zu vier Jahren.

Strukturell lässt sich darüber hinaus beobachten, dass der Floatermarkt kontinuierlich ausgewogener wurde in Bezug auf die Emittentengruppen. Während vor zehn Jahren noch über 90 Prozent der Floater-Emissionen von Unternehmen der Finanzbranche getätigt wurden, sind es aktuell nur noch gut 57 Prozent. Wichtige Emittentengruppen sind mittlerweile auch die Sektoren zyklische (14 Prozent) und nicht-zyklische Konsumgüter (neun Prozent).

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(Foto: Steven Decoster © Degroof Petercam AM)

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14/09/18
VST erhält weitere Aufträge aus Schweden im Volumen von insgesamt 7,7 Mio. Euro

Die VST Building Technologies AG hat drei weitere Aufträge aus Schweden im Volumen von insgesamt rund 7,7 Mio. Euro erhalten. Für die Errichtung von mehrgeschossigen Wohngebäuden in Stockholm mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt ca. 63.750 Quadratmetern sollen Engineering-Leistungen im Volumen von 1,2 Mio. Euro erbracht und 83.500 Quadratmeter VST-Wände für rund 6,5 Mio. Euro geliefert werden. Die neuen Aufträge werden schrittweise bis zum Jahr 2022 umgesetzt und sind für VST teilweise bereits in 2018 ertragswirksam. Deren Produktionsvolumen entspricht insgesamt ca. 90 Prozent der gesamten Produktionsmenge von VST in 2017 von rund 93.000 Quadratmetern VST-Wänden.

Zu den neuen Aufträgen gehört unter anderem der bisher größte Liefer- und Planungsauftrag der VST-Firmengeschichte. Dessen Gesamtvolumen beläuft sich auf rund 6,2 Mio. Euro und unterteilt sich in Produktions- und Bewehrungsplanungen für rund 1,0 Mio. Euro und die Produktion sowie Lieferung von rund 67.000 Quadratmetern VST-Wänden für rund 5,2 Mio. Euro. Bauherr des Projekts ist eine schwedische Wohnungsgenossenschaft, die bereits in der Vergangenheit VST-Baukomponenten geordert hatte. Im Rahmen dieses neuen Projekts ist der Bau von mehr als 1.000 Wohnungen in Stockholm mit einer Bruttogeschossfläche von rund 51.750 Quadratmetern bis zum Jahr 2022 geplant. Die beiden weiteren Aufträge, ebenfalls Wohnbauprojekte in Schweden, stammen auch von einem langjährigen schwedischen VST-Partner und sollen 2019 abgeschlossen werden.

VST produziert die Baukomponenten jeweils im eigenen Werk im slowakischen Nitra, dem modernsten und größten Werk für die Produktion von Bauelementen wie Wände und Decken in ganz Europa, und transportiert diese dann zur jeweiligen Baustelle nach Stockholm.

Kamil Kowalewski, Vorstand der VST Building Technologies AG, kommentiert: "Mit den neuen Aufträgen aus Schweden stärken wir unsere Position in dem für uns wichtigsten Absatzmarkt, gefolgt von Deutschland. Wir erwarten daraus bereits für 2018 einen Ergebnisbeitrag."

Über die VST Building Technologies AG
Die VST Building Technologies AG bietet innovative, patentgeschützte Technologielösungen für den Hochbau, die hauptsächlich im Wohnungs- und Hotelbau, aber auch bei Pflege- und Studentenheimen eingesetzt werden. Die VST-Technologie zeichnet sich durch überlegene ökonomische und ökologische Eigenschaften im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise aus. Die Gesellschaft verfügt über eine breite Wertschöpfungskette: diese reicht von der Projektplanung und Gebäudestatik über die Produktion der patentierten Verbundschalungstechnik-Elemente, wie Wände und Decken, im eigenen Werk sowie deren Montage und die Ausbetonierung direkt auf der Baustelle. Auch übernimmt VST Kundenaufträge für den Rohbau sowie Engineeringleistungen bei Hochbauprojekten im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus lizensiert VST die patentierte Technologie für ausgewählte Regionen außerhalb der EU, liefert die dafür erforderlichen Werksanlagen und schult die Kunden im speziellen VST Planungs- und Produktions-Know-how. Die Mittelstandsanleihe der VST Building Technologies AG (WKN: A1HPZD) ist im Börsensegment Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

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(Foto: © VST Building Technologies AG)

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14/09/18
Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management: Sparer sorgen sich um ihr Erspartes – Lösungen gefragt

Die deutschen Sparer schwanken nach einer Dekade niedriger Zinsen zwischen Desillusionierung, Verunsicherung und dem Wunsch, eine ertragreichere Lösung für ihr Erspartes zu finden. So stimmt rund jeder dritte Befragte des aktuellen Income-Barometers der Aussage zu, dass es schlauer sei, jetzt größere Anschaffungen zu machen, statt zu sparen: 31 Prozent setzen also lieber auf Konsum, als ihr Geld weiter ohne nennenswerte Erträge zurückzulegen. Mit 29 Prozent zeigt sich ebenfalls fast ein Drittel der Deutschen besorgt, dass das Ersparte durch Inflation an Wert verliert, ohne eine Lösung für diese unerfreuliche Lage zu haben.

„Dass viele Sparer von den mageren Erträgen ihrer Sparanlagen enttäuscht sind und sich um den drohenden Wertverlust sorgen, überrascht nicht“, unterstreicht Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management. Nachdem die Zinsen immer weiter gesunken sind und sich daran auf absehbare Zeit nichts ändern wird, sieht er nun die Zeit gekommen, vom Sparer zum Anleger zu werden. Denn mit Fondslösungen wie breit gestreuten, ertragsorientierten Mischfonds gibt es auch im aktuellen Marktumfeld weiterhin die Chance auf attraktive Erträge. „Zwar ist ein höheres Risiko der Preis für diese Ertragschancen – Anleger müssten sich also bewusst sein, dass es zu Marktschwankungen kommen kann. Doch mit einer breiten Streuung über verschiedene Anlageklassen, flexibler Anpassung an das Marktumfeld und regelmäßigen Ausschüttungen der Erträge lassen sich diese gefürchteten Schwankungen deutlich abfedern. Zumal die vermeintlich sicheren Anlagehäfen, in denen die Sparer aus Angst vor den gefürchteten Schwankungen verharren, der schleichenden Enteignung durch die Inflation unterworfen sind, wie inzwischen immer mehr Sparer erkennen“, führt Bergweiler aus.

Lösung mit Mehrwert
Es zeigt sich, dass weiterhin ein großer Bedarf an Finanzberatung besteht, denn 22 Prozent der Befragten können mit dem Thema Geldanlage nicht viel anfangen und geben an, schlichtweg nicht zu wissen, ob sie einer der vorgeschlagenen Aussage zum Zinsumfeld zustimmen wollen. Auch dass 15 Prozent angeben, sie bevorzugen Sparbuch und Tagesgeld unabhängig davon, ob die Zinsen steigen oder fallen, lässt auf Beratungsbedarf schließen.

Andererseits hat ein Teil der Deutschen erkannt, dass es bessere Möglichkeiten gibt, als das Geld zinslos zu horten. So geben 12 Prozent an, dass sich Sparen aktuell nicht rechnet, weshalb Kapitalmarktanlagen sinnvoller sind. Und 10 Prozent der Befragten suchen eine Alternative, die regelmäßige Auschüttungen bietet. Denn 18 Prozent der Deutschen finden es gut, wenn regelmäßige Ausschüttungen zeigen, was das Ersparte „verdient“ hat.

Laut Christoph Bergweiler ist das einer der Gründe, warum Fonds mit regelmäßigen Ausschüttungen – englisch „Income“ – sich derzeit solch großer Nachfrage erfreuen. „Die Ausschüttungen machen  transparent, was der Fonds an Zinsen und Dividenden erwirtschaftet hat – diese Verlässlichkeit wissen Anleger zu schätzen. Auch wirken die regelmäßigen Auszahlungen wie ein Puffer gegen Kapitalmarktschwankungen, die dadurch erfahrungsgemäß etwas von ihrem Schrecken verlieren.“ So können die Mischfonds mit Income-Komponente für Anlageeinsteiger eine Brücke zum Kapitalmarkt bauen, denn sie ermöglichen bereits mit kleinen Einzahlungen, etwa im Rahmen von Sparplänen, ganz einfach erste Schritte bei der Wertpapieranlage.

Zum Income-Barometer 2018 von J.P. Morgan Asset Management
Das Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management basiert auf einer repräsentativen Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 2.097 deutschen Frauen und Männern ab 18 Jahren. Insgesamt wurden im März und April 2018 8.198 Privatanleger in Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich und Spanien befragt. Die Studie erfasst das aktuelle Spar- und Anlageverhalten der Privatanleger sowie Aspekte wie ihre Zufriedenheit mit verschiedenen Anlageformen, ihren Anlagehorizont, ihre Risikobereitschaft sowie ihre Einstellung zu und Wissen über Zinsen, Fondslösungen und regelmäßige Erträge („Income“).

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(Foto: Christoph Bergweiler © J.P. Morgan Asset Management)

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14/09/18
Swisscanto: Nachhaltige Spezialitäten zur Portfolio-Beimischung

Auch im Bereich des nachhaltigen Investierens ist Diversifikation das A & O. Mit rund 500 in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz zum Vertrieb zugelassenen Fonds gemäß des Sustainable Business Institute haben Investoren eine enorme Auswahl und können ihr nachhaltigen Portfolios vielfältig gestalten.

„Neben den Hauptgruppen im Aktien-, Misch- und Rentenfondssegment sind auch zahlreiche nachhaltige Spezialitäten zur Portfolio-Beimischung zu finden. Unser Haus bietet mit nachhaltigen Aktienfonds zu Wasser und Emerging Markets zwei interessante Alternativen an, die an den künftig zu erwartenden Entwicklungen partizipieren sollten“, so Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte bei Swisscanto Asset Management International S.A..

Wasser – wichtigster Rohstoff der Welt
Wasser ist nicht nur die Grundlage allen Lebens, sondern auch für die Produktion sämtlicher Nahrungsmittel und Güter unentbehrlich. Damit verdient sich Wasser die Bezeichnung als wichtigster Rohstoff der Welt und ist entsprechend interessant für Investoren. „Dabei geht es nicht um unethische Preisspekulationen, sondern um den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, beispielsweise Wasser einzusparen, effizienter zu nutzen oder den Wasserschutz zu erhöhen“, sagt Güntner.

„Wir erachten den Wassersektor als einen attraktiven Wachstumsmarkt, welcher sich auch in einem makroökonomisch schwierigeren Umfeld gut behaupten wird. Der Sektor hat einen enormen Vorteil: Es gibt für Wasser kein Substitut und es sind keine disruptiven Technologien in Sicht, welche die Wasserindustrie grundlegend verändern werden. Zudem hat das World Economic Forum den drohenden Wassermangel als eines der zehn größten globalen Risiken für die Menschheit bezeichnet. Vor diesem Hintergrund sind Unternehmen, die einen Beitrag leisten, den Wasserverbrauch vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln, sehr gut positioniert. Mit einem Wasserfonds können Anleger gut diversifiziert in dieses Segment investieren“, so Güntner.

Interessante Themenverbindung: Nachhaltigkeit und Emerging Markets
Wegen der demografischen Struktur, der anhaltenden Urbanisierung und des Nachholbedarfs beim Konsum wird generell erwartet, dass die Länder der Emerging Markets im Durchschnitt stärker wachsen werden als die Industriestaaten. „Die negativen Begleiterscheinungen des unkontrollierten Wachstums für Gesellschaft und Wirtschaft sind eine Herausforderung. Zu nennen sind beispielsweise die massive Umweltverschmutzung, eine unzureichende Wasserinfrastruktur, eine unterentwickelte Gesundheitsversorgung oder überforderte soziale Einrichtungen“, so Güntner.

Der Schlüssel zur Lösung des Dilemmas zwischen dem angestrebten Wirtschaftswachstum und dessen aktuell negativen Begleiterscheinungen liegt einerseits bei der Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch. Andererseits muss aber auch die Chancengleichheit für die gesamte Bevölkerung gefördert werden, damit alle vom Wohlstandswachstum profitieren können. Hierzu werden auch strukturelle Reformen und attraktive gesetzliche Rahmenbedingungen benötigt. Der private Sektor muss nicht nur seinen Teil dazu beitragen die Qualität und Effizienz des Wirtschaftswachstums zu verbessern – er ist der Schlüssel zum Wohlstandswachstum.

„Auf diese Entwicklung setzt der Swisscanto (LU) EF Sustainable Emerging Markets und verbindet die Themen Nachhaltigkeit und Emerging Markets. Für Anleger ist es eine interessante Möglichkeit, an positiven Entwicklungen zu partizipieren und nachhaltige Strukturen in den Schwellenländern mit einem Investment zu forcieren. Generell bieten sich nachhaltige Spezialitäten-Fonds wie dieser und der Wasserfonds auch für einen Fondssparplan an, um langfristig Vermögen aufzubauen und um Kursschwankungen durch den Cost-Average-Effekt abzufedern“, meint Güntner.

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(Foto: Markus Güntner © Swisscanto Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/09/18
Carmignac ernennt Chefökonom

Raphael Gallardo (43) wird ab sofort Chefökonom bei Carmignac. In der neugeschaffenen Position wird  er von Paris aus direkt an Frederic Leroux, Leiter des Cross-Asset-Teams bei Carmignac, berichten.

Raphael Gallardo wechselt von Ostrum Asset Management (ehemals Natixis Asset Management) zu Carmignac. Er begann seine Karriere bei BNP Paribas, wo er zehn Jahre tätig war, bevor er die Position des Head of Macroeconomic Research übernahm, zunächst bei AXA Investment Managers und dann bei Rothschild & Cie Gestion.

Frederic Leroux, Leiter des Cross-Asset-Teams bei Carmignac, hierzu: „Raphael passt hervorragend zum Cross-Asset-Team, das im Mittelpunkt des Top-Down-Ansatzes von Carmignac steht. Seine Expertise in der Antizipation von Zyklen und Ermittlung von Marktstimmungen ist sehr beeindruckend. Er wird ein echter Gewinn sein, die globale Vision des Unternehmens in Investmententscheidungen umzusetzen."

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(Raphael Gallardo
© Carmignac)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/09/18
VST Building Technologies AG: Außerordentliche Hauptversammlung beschließt Kapitalerhöhung

Die außerordentliche Hauptversammlung der VST Building Technologies AG hat beschlossen, eine Kapitalerhöhung im Volumen von 1,8 Mio. Euro durchzuführen. Damit wurde dem entsprechenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat von VST zugestimmt. Es liegt bereits die Zusage der VST-Mehrheitsaktionärin, der Sankt Leopold Privatstiftung, über die komplette Zeichnung vor. Ein Bezugsrecht für die übrigen Aktionäre ist nicht vorgesehen. Im Rahmen der Kapitalerhöhung werden 45.000 neue, auf den Namen lautende Stückaktien zu einem Preis von je 40 Euro ausgegeben. Nach Vollzug der Transaktion erhöht sich der Anteil der Mehrheitsaktionärin an VST von derzeit 85,02 Prozent auf 86,53 Prozent. Das Grundkapital der VST Building Technologies AG steigt dadurch von momentan 400.500 Euro auf 445.500 Euro. VST plant, die Mittel aus der Kapitalerhöhung vor allem für die Rückführung von hochverzinslichen Verbindlichkeiten sowie für die Umsetzung von weiteren Projekten zu verwenden.

Über die VST Building Technologies AG
Die VST Building Technologies AG bietet innovative, patentgeschützte Technologielösungen für den Hochbau, die hauptsächlich im Wohnungs- und Hotelbau, aber auch bei Pflege- und Studentenheimen eingesetzt werden. Die VST-Technologie zeichnet sich durch überlegene ökonomische und ökologische Eigenschaften im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise aus. Die Gesellschaft verfügt über eine breite Wertschöpfungskette: diese reicht von der Projektplanung und Gebäudestatik über die Produktion der patentierten Verbundschalungstechnik-Elemente, wie Wände und Decken, im eigenen Werk sowie deren Montage und die Ausbetonierung direkt auf der Baustelle. Auch übernimmt VST Kundenaufträge für den Rohbau sowie Engineeringleistungen bei Hochbauprojekten im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus lizensiert VST die patentierte Technologie für ausgewählte Regionen außerhalb der EU, liefert die dafür erforderlichen Werksanlagen und schult die Kunden im speziellen VST Planungs- und Produktions-Know-how. Die Mittelstandsanleihe der VST Building Technologies AG (WKN: A1HPZD) ist im Börsensegment Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

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(Foto: © VST Building Technologies AG)

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13/09/18
SGL Carbon SE: 5-jährige Wandelanleihe erfolgreich platziert, Kupon 3,00%, anfängliche Wandlungsprämie 30%

Die SGL Carbon SE hat erfolgreich die Platzierung einer nicht nachrangigen und nicht besicherten Wandelschuldverschreibung abgeschlossen. Der Gesamtnennbetrag der in 2023 fälligen Wandelanleihe beträgt 159,3 Mio. Euro. Die Emission wurde institutionellen Investoren außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika zum Kauf angeboten, wobei das Bezugsrecht der bestehenden Aktionäre der SGL Carbon SE ausgeschlossen wurde. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird am 20. September 2023 endfällig. Sie wird zu 100% des Nennbetrags ausgegeben und zurückgezahlt.

Der anfängliche Wandlungspreis wurde auf 13,0220 Euro festgelegt, was einem Aufschlag von 30% auf den Referenzpreis von 10,0169 Euro entspricht. Der Zinssatz wurde auf 3,00% p.a. festgelegt und wird halbjährlich nachträglich jeweils am 20. März und 20. September zu zahlen sein, erstmals am 20. März 2019. Das Settlement soll am oder um den 20. September 2018 stattfinden.

Die SGL Carbon SE beabsichtigt die Einbeziehung der Wandelanleihe in den Handel im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse; die Emission ist jedoch nicht abhängig von dieser Einbeziehung.
 
Die SGL Carbon SE plant, den Erlös aus der Platzierung der Wandelanleihe zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten, zur Verlängerung des Fälligkeitsprofils, zur Steigerung der finanziellen Flexibilität für weiteres Wachstum und für allgemeine Geschäftszwecke zu verwenden.

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(Foto: Weichfilzrollen
© SGL Carbon SE)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/09/18
Statement von BANTLEON zur EZB-Sitzung: Die EZB bleibt taubenhaft

Die heutige EZB-Sitzung kommentiert Daniel Hartmann, Chefvolkswirt des Asset Managers BANTLEON.

Die EZB gibt sich weiterhin, wo immer dies möglich ist, sehr zurückhaltend und vermeidet jeglichen restriktiven Unterton:

Trotz der jüngsten Abschwächung beim Wachstum werden die Konjunkturrisiken unverändert als „ausgeglichen“ bezeichnet (hier hätte man sich ein Übergewicht der Abwärtsrisiken vorstellen können).

_  Das definitive Ende des QE-Programms wurde zwar in Aussicht gestellt (für Dezember 2018), aber immer noch nicht definitiv beschlossen. Die EZB-Vertreter lassen sich nach wie vor eine Hintertür für eine Verlängerung offen.

_  Die Inflationsprognose für die nächsten drei Jahren bleibt mit 1,7% an der Untergrenze des Inflationsziels (geldpolitische Stimuli weiterhin erforderlich)

_  Auf die internationalen Krisen (Argentinien, Türkei) wird zwar hingewiesen, sie werden aber noch nicht als erheblich angesehen.

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(Foto: Daniel Hartmann© BANTLEON)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/09/18
Brett Diment, Head of Emerging Market Debt bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert die Zinsentscheidung der Türkei

„Es ist erfreulich zu sehen, dass sich der gesunde Menschenverstand durchsetzt. Die bereits von den Behörden vorgenommenen Veränderungen und der Ausverkauf der Lira bedeuten, dass sich die türkische Wirtschaft tatsächlich bereits abgekühlt hat. Schlussendlich wird das geschaffene Umfeld, in dem die Banken 30% Zinsen für Kredite verlangen, eine beruhigende Wirkung auf die Volkswirtschaft haben. Aus rein wirtschaftlicher Sicht hätte man also argumentieren können, dass die Notwendigkeit einer Zinserhöhung etwas geringer geworden ist, und dass das Risiko jetzt darin besteht, dass die Nationalbank über das Ziel hinausschießen und am Ende ihre Geldpolitik zu stark straffen könnte.

Jedoch bringt erst die heutige Zinserhöhung die Türkei langsam zurück auf den Weg, eine gewisse Glaubwürdigkeit ihrer Geldpolitik wiederherzustellen, und das ist entscheidend. Denn wenn die Zinsen heute nicht erhöht worden wären, dann hätte das reale Risiko bestanden, dass die Lira nochmals stark unter Druck geraten und das Land dann schnell auf eine Zahlungsbilanz- und auch eine Bankenkrise zugesteuert wäre.“

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(Foto: Brett Diment © Aberdeen Standard Investments)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/09/18
Carmignac ernennt David Older zum Fondsmanager des Carmignac Investissement und neben Edouard Carmignac und Rose Ouahba zum Co-Fondsmanager des Carmignac Patrimoine

Carmignac ist überzeugt, dass Erfolg auf vielen Faktoren beruht: harte Arbeit und Fingerspitzengefühl, Mut und Disziplin, Teamarbeit und Führung, eine gründliche Analyse, um zu starken Überzeugungen zu gelangen, und Flexibilität, sich den Umständen anzupassen. All diese Fähigkeiten zusammenzubringen war und ist der Kern des Erfolgs. Neue Talente einzustellen, den Investmentprozess zu optimieren und Stärken und Schwächen unvoreingenommen zu analysieren haben Priorität, denn sie bereiten Carmignac auf die Zukunft vor. Diese Prinzipien untermauern jeden vergangenen und zukünftigen Schritt, um die Organisation für die nächsten Jahrzehnte aufzustellen.

In den letzten Jahren hat Carmignac viel in die Verstärkung der Portfoliomanager- und Analysten-Teams investiert und die Expertise sowohl im Aktien- als auch im Rentenbereich erweitert. Dies wird die Performance-Treiber weiter vergrößern und  untermauert das auf Überzeugung basierende Management – eine der traditionellen Qualitäten des Unternehmens.

In diesem Zusammenhang kam David Older, ursprünglich Experte für globale Technologie, Telekommunikation und Medien, im Jahr 2015 als Senior Fondsmanager zu Carmignac. Anfang 2017 wurde er der Leiter des Aktienteams. Er ist auch Teil des CIO-Teams, das von Edouard Carmignac ins Leben gerufen wurde. Hier versammeln sich die erfahrensten Portfoliomanager wie Rose Ouahba, Frédéric Leroux und Didier Saint-Georges. David Older ist mit sofortiger Wirkung Fondsmanager des Carmignac Investissement und wird das Aktienportfolios des Carmignac Patrimoine verwalten. Seine langjährige Erfahrung in der Alpha-Generierung hat sich bereits sehr positiv auf die globalen Aktienportfolios ausgewirkt. Die Märkte bleiben nichtsdestotrotz sehr herausfordernd. In diesem Umfeld wird David Olders Fähigkeit, das Beste aus seinem Team von erfahrenen Analysten und Fondsmanagern herauszuholen, eine entscheidende und nachhaltige Quelle der Alpha-Generierung für den Carmignac Investissement und die Aktienseite des Carmignac Patrimoine sein.

David Older, Head of Equity, hierzu: „Ich freue mich sehr, Fondsmanager des Carmignac Investissement zu werden und eine Schlüsselrolle beim Carmignac Patrimoine einzunehmen. Meine Erfahrung in puncto Alpha-Generierung und mein Fokus auf das Risikomanagement werden den Performance-Treibern des Fonds zugutekommen."

Als CIO und Co-Fondsmanager des Carmignac Patrimoine wird sich Edouard Carmignac auf die gesamte strategische Asset-Allokation konzentrieren. Er wird dabei auf die Cross-Asset Unit zurückgreifen, die zuletzt durch den Senior Economist Raphael Gallardo verstärkt wurde. Rose Ouahbas Erfahrung und Fähigkeiten an der Spitze des Fixed-Income-Teams werden den Fonds weiterhin sicher durch einen der schwierigsten Rentenmärkte der Geschichte navigieren.

Dazu Edouard Carmignac: „Ich kann bei Carmignac auf eine Vielzahl erfahrener Talente zurückgreifen. Das erlaubt mir, aus den Märkten heraus starke Überzeugungen zu entwickeln, was für eine langfristige Performance unerlässlich ist. Das ist insbesondere deshalb möglich, weil ich mit vollem Vertrauen das komplette Management unserer globalen Aktienportfolios auf David Older übergebe. Diese Verantwortung habe ich ihm bereits in den letzten Jahren nach und nach übertragen." Rose Ouahba, Head of Fixed Income, abschließend: „Dieser Schritt wird den langfristigen Erfolg des Fonds stärken und gleichzeitig die DNA der Carmignac-Strategie bewahren."

Carmignacs Ziel ist, die Performance der globalen Fonds wesentlich zu verbessern und gleichzeitig der Carmignac-DNA treu zu bleiben: Mut, Risikomanagement, Unabhängigkeit und langfristige Überzeugungen. Durch diese Anpassungsfähigkeit konnte Carmignac in den letzten dreißig Jahren viele Herausforderungen erfolgreich meistern. Es wird Carmignacs Stärke bleiben.

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(Foto: Edouard Carmignac
© Carmignac)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.