Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

17/07/18
First State Investments: Asiatische Hochzinsanleihen trotz jüngster Ausfälle attraktiv

In den ersten fünf Monaten 2018 hat der asiatische Anleihemarkt insbesondere bei chinesischen Emittenten einige Ausfälle verzeichnen müssen. Trotz dieser Entwicklung und geopolitischer Unsicherheiten wird dem Segment eine positive Entwicklung auf Jahressicht prognostiziert. Denn im Vergleich zum globalen Markt für High Yield-Anleihen sind die Ausfallraten nach wie vor niedrig. Hinzu kommt: Gerade mit Blick auf die relative Liquidität könnten asiatische Fixed Income-Märkte unserer Meinung nach für die Anlagestrategie von Vorteil sein.

„Die Neubewertung der globalen Anleihemärkte ist kein Zufall“, sagt Jamie Grant, Head of Emerging Markets and Asian Fixed Income bei First State Investments. „Die solide Verfassung der Märkte wird seit Januar durch eine Flut politischer und wirtschaftlicher Ereignisse gedämpft: Neueste Beschlüsse der Trump-Administration, drohende Handelskriege, steigende US-Zinsen, das Ende der expansiven Geldpolitik in Europa und nicht zuletzt die politischen Unklarheiten in Italien sind hier vorrangig zu nennen. In Anbetracht dieser zahlreichen geopolitischen Unsicherheiten scheint es unserer Ansicht nach unwahrscheinlich, dass sich die Märkte in nächster Zeit beruhigen. Daraus resultierend sehen wir seit einigen Monaten ein verändertes Anlegerverhalten. Verglichen mit den eher willkürlich getätigten Investitionen der Vorjahre, zeigen sich Investoren im Bereich asiatischer Anleihen 2018 merklich anspruchsvoller in ihrer Titelauswahl. Darüber hinaus hatte der asiatische Anleihemarkt – wenn auch in geringerem Ausmaß – mit einigen Ausfällen chinesischer Emittenten zu kämpfen. Von Januar bis Mai gab es hier insgesamt 20 Bond-Defaults. Die Ausfallrate ist jedoch im Vergleich zu den leistungsgestörten Krediten chinesischer Banken nach wie vor niedriger und liegt zudem deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt. Zwar erwarten wir noch weitere Ausfälle, betrachten dies jedoch als gesunde Entwicklung hin zu einem effizienteren Markt. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass sich das jüngste Tempo der Ausfälle chinesischer Anleihen fortsetzen wird und wir dies stellvertretend für die Entwicklung von asiatischen High Yield-Anleihen insgesamt betrachten, erscheint uns der Ausblick für die asiatischen Anleihemärkte nach wie vor vorteilhafter als die Entwicklung des globalen Marktes für Hochzinsanleihen. Asiatische High Yield-Anleihen bleiben nach unserer Einschätzung weiterhin eine solide Anlageklasse für Investoren. Die Ausfälle scheinen jedoch eine ausgereiftere Titelauswahl notwendig zu machen. Unserer Meinung nach haben Anleger bisher einen zu großen Fokus auf die Rendite gelegt. Neben der Betrachtung der Rendite und Fundamentaldaten sollte die relative Liquidität des asiatischen Marktes stärker in den Fokus rücken. So haben sich allein seit Anfang des Jahres die asiatischen High Yield Spreads stark ausgeweitet. Der Tiefpunkt Mitte Januar lag bei 277 Basispunkten, Ende Mai wurden 469 Basispunkte erreicht. Die alleinige Verwendung des Index-Spreads als Maß für die Bewertung der Performance ist jedoch nicht ausreichend. Vielmehr sollte eine Kombination aus qualitativer Analyse, aktivem Management und nicht-traditioneller Risikobewertungskriterien, wie zum Beispiel ESG, eingesetzt werden.“

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Jamie Grant © First State Investments)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/07/18
Blackstone Property Partners Europe emittiert 7-jährige Anleihe, Guidance: Mid Swap +185 bis 190 Basispunkte (ca. 2,4%)

Blackstone Property Partners Europe emittiert eine 7-jährige Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro. Erwartet wird ein Spread von 185 bis 190 Basispunkten gegenüber Mid Swap, was einer Rendite von ca. 2,4% entsprechen würde. Die Gesellschaft wird von S&P mit BBB- (postiver Ausblick) gerated. Die Transaktion wird von Bank of America Merrill Lynch und Morgan Stanley begleitet.

Eckdaten der neuen Blackstone-Anleihe:
Emittent: 
Blackstone Property Partners Europe Holdings S.à r.l.
Corporate Rating:  BBB- (positiver Ausblick, durch S&P)
Emissionsvolumen:  500 Mio. Euro erwartet
Währung:  Euro
Laufzeit:  24.07.2025
Settlement:  24.07.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Guidance:  Mid Swap +185 bis 190 bp (ca. 2,4%)
Stückelung:  1.000 Euro, Mindestorder 100.000 Euro
Listing:  The International Stock Exchange
Bookrunner:  Bank of America Merrill Lynch und Morgan Stanley

http://www.fixed-income.org/
(Foto: ©
pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/07/18
NN IP Marktkommentar: Markt für europäische Hochzinsanleihen eröffnet schon bald guten Einstiegszeitpunkt

Neuemissionen, die Furcht vor einem Handelskrieg und die politischen Turbulenzen in Italien haben in den vergangenen Monaten eine Kurskorrektur am europäischen Markt für Hochzinsanleihen verursacht. Die Renditen sind seit Ende des vergangenen Jahres von unter 3% auf rund 4% angestiegen.

Emittenten haben den Hochzinsmarkt in den vergangenen Monaten zur Refinanzierung genutzt und mussten dabei gegenüber ihren bereits im Umlauf befindlichen Anleihen deutlich gestiegene Risikoaufschläge hinnehmen. Infolgedessen weiteten sich die Spreads sowohl der eigenen Anleihen als auch von Anleihen anderer Unternehmen aus demselben Sektor aus. Dies lässt sich z.B. bei Telecom Italia, der Investmentgesellschaft Softbank, dem Rechenzentrumsbetreiber Equinix, dem britischen Telekommunikationsunternehmen Virgin Media und bei LKQ Corp, einem Unternehmen aus dem Automotive-Sektor, beobachten.

Eine ähnliche Entwicklung fand auch bei Investment-Grade-Anleihen statt. Dort kam es bei einigen Cross-over-Anleihen, d.h. Anleihen mit BB bis BBB-Rating, zu Kurskorrekturen.

Außerdem ist die Zahl der Neuemittenten angestiegen. Sie nehmen den Hochzinsmarkt zur Finanzierung von Leveraged Buy-outs und Übernahmen in Anspruch. Dabei handelt es sich vorwiegend um Anleihen mit niedrigeren Ratings (B bis CCC) und höherem Risiko. Neuemittenten im unteren Bereich des Ratingspektrums sind z.B. das Kosmetikunternehmen Coty Inc., das dänische Telekommunikationsunternehmen TDC, der Limonaden- und Fruchtsafthersteller Refresco, das Unternehmen Flora – ein Spin-off von Unilever – oder das Glücksspielunternehmen Cirsa.

Sjors Haverkamp, Global Head of High Yield bei NN Investment Partners: „Angesichts der Kurskorrekturen sowie der Tatsache, dass die Europäische Zentralbank im weiteren Jahresverlauf ihr Quantitative Easing auslaufen lassen möchte, dürften sich am europäischen Hochzinsmarkt bald gute Einstiegschancen für Anleger ergeben. Dafür sprechen auch die Stabilisierung der makroökonomischen Daten, die anhaltend niedrigen Ausfallquoten und günstigere Bewertungsniveaus.“

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(Foto: Sjors Haverkamp © NN Investment Partners)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/07/18
Moventum: US-Kurzläufer als Sicherungsinstrumente

Die Rentenmärkte sind in Europa von wachsender politischer Unsicherheit, in den USA vom Zinserhöhungskurs der Fed geprägt. Der Luxemburger Portfoliomanager Moventum SCA nutzt deshalb vor allem Instrumente, die von einer erhöhten Unsicherheit an den Märkten profitieren, hieß es auf der jüngsten Asset Allocation Konferenz.

„Wir rechnen langfristig weder in den USA noch in Europa mit einem Anstieg der Renditen“, sagt Michael Jensen, Executive Vice President bei Moventum. In den USA erwarte man aber einen Anstieg der Kurzfristzinsen, wodurch insbesondere US-Floater an Attraktivität gewinnen dürften. „Die Fed wird aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation und der expansiven Fiskalpolitik am Zinserhöhungskurs festhalten“, sagt Jensen.

2018 seien zwei weitere Zinsschritte zu erwarten, 2019 seien es aus heutiger Sicht drei Schritte. „Eine Inversität der Zinsstrukturkurve ist dann wahrscheinlich, zumal sich in den USA auch das Wirtschaftswachstum in Hinblick auf 2019/2020 abschwächen dürfte. Dies sollte auch die Langfristzinsen in Schach halten“, so Jensen.

Mit Blick auf Europa geht man bei Moventum davon aus, dass bei jeder politischen Eskalation rund um Italien vor allem Bundesanleihen profitieren dürften. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen ist vorübergehend auf 0,18 Prozent zurückgegangen, die Spreads zu italienischen Staatspapieren haben sich bis auf 300 Basispunkte ausgeweitet. Auch die Renditen anderer Peripheriestaaten sind deutlich angestiegen.

„Da die Turbulenzen noch lange nicht ausgestanden sind, ist hier in den kommenden Monaten mit weiterer Unruhe zu rechnen“, erklärt Jensen. „Wenn die EZB aus diesem Grund beschließt, ihr Ankaufprogramm doch noch weiter zu verlängern, wird das die Renditen, auch in Italien, auf niedrigerem Niveau halten“, so Jensen. „Für unsere Portfolios wählen wir eine neutrale Duration und schauen gleichzeitig nach Positionen, die sich auch bei einer Erhöhung des Stresslevels gut entwickeln können.“

Über Moventum:
Moventum ist eine Full Service Fondsplattform für sämtliche Leistungen rund um das Wertpapierdepot. Seit der Gründung im Jahre 2000 gehört Moventum zu den erfolgreichsten Fondsplattformen in Deutschland und Österreich. Spezialisiert auf den Handel und die Verwaltung von Investmentfonds bietet das Luxemburger Unternehmen seinen Partnern Zugang zu einer im Markt bewährten Abwicklungsplattform mit Luxemburger und Österreichischer Lagerstelle, einem globalen Investment-Universum, einer fondsbasierten Vermögensverwaltung für alle relevanten Chancen-/Risikoprofile sowie innovativen Serviceleistungen rund um die Beratungsthemen Vermögensbildung, Vermögensverwaltung und private Altersvorsorge. Rund 1.850 angeschlossene Finanzberatungsunternehmen verwalten für ihre mehr als 44.000 einzelnen Investoren Bestände von mehr als 3,8 Milliarden Euro.

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(Foto: © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/07/18
Im Umfeld unterschiedlicher Notenbankpolitik sind Secured High Yield-Bonds eine Alternative

„Trotz der politischen Risiken, die derzeit überwiegend von einem drohenden Handelskrieg ausgehen, sprechen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin für ein ansehnliches globales Wirtschaftswachstum. Insbesondere die US-Wirtschaft befindet sich in einer beneidenswerten Form. Das Gros der vorauseilenden Konjunkturindikatoren zeigt nach oben und die realwirtschaftlichen Daten aus Industrie und Handel fallen ausgesprochen robust aus. So war es beinahe selbstverständlich, dass die US-Notenbank Fed im Juni den Leitzins um 25 Basispunkte angehoben hat. Angesichts der in den vergangenen Monaten gestiegenen Inflationsrate kommt es auch nicht ganz unerwartet, dass die Fed aktuell davon ausgeht, in diesem Jahr vier Zinserhöhungen vorzunehmen. Damit dürfte der Leitzins also im September und im Dezember nochmals angehoben werden. Wird der Quartalsrhythmus bei den Zinsanhebungen beibehalten, wäre der neutrale Leitzins bereits im Sommer 2019 erreicht. Danach käme jede Leitzinserhöhung einem konjunkturellen Bremsmanöver gleich. Dagegen hat die Europäische Zentralbank die erste Leitzinserhöhung weiter in die Zukunft verschoben. Sie hat angekündigt, den Leitzins frühestens Ende Sommer 2019 anzuheben, während der Konsens mit diesem Schritt bereits Mitte des nächsten Jahres gerechnet hatte. Das seit 2015 laufende Anleihenkaufprogramm endet dagegen wie erwartet Ende 2018. Die japanische Notenbank setzt ihren ultra-expansiven Kurs ohne Abstriche fort. Die weiterhin klar unterhalb des Ziels von zwei Prozent notierende Inflationsrate lässt auch auf absehbare Zeit keine Kursänderung erkennen. Angesichts der unterschiedlichen Notenbankpolitik ist für Anleiheninvestoren ein noch herausfordernderes Umfeld entstanden. Eine interessante Alternative sind hier Secured High Yield-Bonds. Die Anleihen sind durch Vermögenswerte des Unternehmens wie zum Beispiel Maschinen, Immobilien oder Lagerbestände besichert. Im Konkursfall dienen diese Sicherheiten als Pfand, um die Forderungen der Anleger zu begleichen. Investoren profitieren damit einerseits von vergleichsweise hohen Kupons, die Kursrückschläge bei steigenden Zinsen abfedern, und andererseits von der zusätzlichen Sicherheit im Vergleich zu herkömmlichen Hochzinsanleihen.

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(Foto: Jan Sobotta © Swisscanto Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/07/18
Christian Janas wird neuer Leiter Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG

Christian Janas übernimmt spätestens ab Januar nächsten Jahres die Leitung der Vermögensverwaltung bei der DJE Kapital AG. Der 46-Jährige folgt auf Dr. Markus Küppers, der das Unternehmen Ende Juni verlassen hat. Janas verantwortet als Mitglied der erweiterten Geschäftsführung künftig den gesamten Geschäftsbereich der Vermögensverwaltung mit Standorten in Pullach, Frankfurt und Köln. Auch Solidvest, die digitale Vermögensverwaltung von DJE, fällt damit in seine Zuständigkeit. Christian Janas wird an Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei DJE und unter anderem im Vorstand für die Vermögensverwaltung verantwortlich, berichten.

Dr. Jan Ehrhardt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Christian Janas mit seiner enormen Erfahrung im Vermögens- und Wealth Management sowie seinem tiefen Kapitalmarktverständnis als Leiter für unsere Vermögensverwaltung gewinnen konnten. Er ist sowohl fachlich als auch menschlich eine Bereicherung für unser Haus. Auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit ihm freuen wir uns schon sehr.“

Christian Janas verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Wertpapierstrategie und -steuerung, Marketing sowie Vermögens- und Wealth Management. Zuletzt war er seit 2013 als Executive Director für die Leitung des Wealth Managements für die Region Bayern bei der UBS Europe SE (vormals UBS Deutschland AG) zuständig. Zuvor hatte er diverse Funktionen seit 2007 bei der UBS Deutschland AG inne, unter anderem als stellvertretender Niederlassungsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung Bayern. Zwischen 1992 und 2007 bekleidete Janas einige Positionen bei der HypoVereinsbank AG, unter anderem als Leiter Private Banking der Niederlassung Altstadt in München sowie Abteilungsdirektor Vermögensmanagement für den Geschäftsbereich Privatkunden und Private Banking der Region Süd. Christian Janas ist gelernter Bankkaufmann und hat seinen Betriebswirt sowie Marketing-Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München erfolgreich abgeschlossen.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

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(Foto: Christian Janas
© DJE Kapital AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/07/18
US-Strafzölle belasten die chinesische Volkswirtschaft kaum

„Präsident Trumps jüngste Runde protektionistischer Maßnahmen zielt auf chinesische Importe in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar mit einer Steuer von 10 Prozent ab. Damit eskaliert der Handelskrieg weiter. Die tatsächlichen Auswirkungen auf die Volkswirtschaften sind jedoch geringer als es die Stimmung am Aktienmarkt vermuten lässt.

Es gibt zwei unterschiedliche Auswirkungen der jüngsten Zölle auf China: die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Diese sind nicht unbedingt gleich. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind bei dieser Höhe von Zöllen relativ gering. Wir rechnen damit, dass die erste Runde von Zöllen Chinas BIP-Wachstum um 20 Basispunkte oder weniger reduziert. Hätte dieser Handelsstreit vor fünf bis zehn Jahren stattgefunden hätte, wäre es angesichts der Wirtschaftstreiber viel schmerzhafter gewesen. Jetzt ist Chinas Wirtschaft stärker auf das Inland ausgerichtet und hat seine Handelspartner diversifiziert.

Auf dem Aktienmarkt belasten die Zölle durchaus die Stimmung. Doch die tatsächlichen Auswirkungen auf die Fundamentaldaten der Unternehmen sind nicht hoch. Die Unternehmen, die im MSCI China Index gelistet sind, erzielen weniger als fünf Prozent ihrer Umsätze in den USA. Einige Sektoren stehen jedoch stärker unter Druck, insbesondere diejenigen mit einer hohen US-Ausrichtung wie Textilien, Autoteile und technische Hardware. Donald Trumps Maßnahmen konzentrieren sich auch speziell auf Sektoren, die erheblich zu Chinas großem Handelsüberschuss mit den USA beitragen: Unterhaltungselektronik und IT-Hardware, was die Volatilität in diesen Branchen erklärt.

Trumps Tarifentscheidungen werden stark von den bevorstehenden Zwischenwahlen im November und seinem Wunsch beeinflusst, die Kontrolle über beide Häuser des Kongresses zu behalten. Dies macht es wahrscheinlich, dass er zumindest bis nach den Wahlen die Rhetorik aufrechterhalten wird.“

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(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/07/18
HAHN Pluswertfonds 171 erfolgreich platziert

Die Hahn Gruppe hat ihren aktuellen Publikums-AIF HAHN Pluswertfonds 171 erfolgreich platzieren können. Der Mitte April von der Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH aufgelegte Immobilien-Investmentfonds weist ein Gesamtvolumen von 17 Mio. Euro auf und investiert in einen Kaufland-Markt in Niedersachsen. Das Zeichnungsvolumen von 10 Mio. Euro wurde von insgesamt 88 qualifizierten Privatanlegern eingeworben, die durchschnittlich rund 114.000 Euro Eigenkapital einzahlten. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 5,0 Prozent und wird bereits zum 30. September 2018 erstmals anteilig ausgezahlt werden.

Michael Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Die zügige Platzierung des Pluswertfonds 171 bestätigt einmal mehr die hohe Attraktivität unserer Beteiligungsangebote. Wir werden für unsere Fondsinvestoren auch zukünftig auf renditestarke Handelsimmobilien mit langfristig gesicherten Ausschüttungen setzen. Die präferierten Ankermieter zählen zum Lebensmittel- und Fachmarktsegment und gewährleisten damit hohe Kundenfrequenzen und beste Zukunftsaussichten für das Immobilieninvestment.“

HAHN Pluswertfonds 172 kommt noch im Sommer
Das nächste Beteiligungsangebot der Hahn Gruppe wird in Kürze aufgelegt werden. Der für die Sommermonate geplante HAHN Pluswertfonds 172 ist als Publikumsfonds konzipiert, der in eine vollvermietete Handelsimmobilie im Bundesland Nordrhein-Westfalen investieren wird.

Die Hahn Gruppe
Seit mehr als drei Jahrzehnten hat sich die Hahn Gruppe als Asset und Investment Manager auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe bereits rund 180 Immobilienfonds erfolgreich aufgelegt. Das aktuell verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Mrd. Euro. Mit einer übergreifenden Expertise aus Immobilien- und Vermögensmanagement nimmt die Hahn Gruppe bei privaten, semi-professionellen und professionellen Anlegern ein Alleinstellungsmerkmal in ihrem Marktsegment ein. Dabei steuert und kontrolliert sie die gesamte Wertschöpfungskette der von ihr betreuten Handelsimmobilien an rund 160 Standorten. Das ist Wertarbeit mit Handelsflächen.

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(Foto: © HAHN AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/07/18
SAF-HOLLAND in Q2 2018 mit 11,7% organischem Wachstum bei niedrigerem EBIT, Jahresziele 2018 angepasst

Der Zulieferer für die Trailer-, Truck- und Busindustrie SAF-HOLLAND S.A. hat nach vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal 2018 den Umsatz um 15,0% auf 345,4 (Vj. 300,3) Mio. Euro gesteigert. Neben dem über Plan liegenden organischen Wachstum der Gruppe, trugen auch erstmals die im zweiten Quartal 2018 getätigten Zukäufe zum Anstieg bei. Die neu akquirierten Gesellschaften V.Orlandi, Italien (ab 1. April 2018) und York Transport Equipment (Asia) Pte. Ltd., Singapore (ab 1. Mai 2018) steuerten in Summe 21,1 Mio. Euro zum Konzernumsatz des zweiten Quartals 2018 bei. Auf organischer Basis – das heißt vor Währungskurs- und Akquisitionseffekten – baute SAF-HOLLAND die Umsatzerlöse um 11,7% auf 335,5 (Vj. 300,3) Mio. Euro aus.

Neustrukturierung des US-Werksverbunds und vor allem in Nordamerika stark gestiegene Stahlpreise belasten
Die Umsätze in der Region Amerika erhöhten sich im zweiten Quartal 2018 in einem Marktumfeld, das weiterhin von einer sehr starken Kundennachfrage geprägt war, auf 123,0 (Vj. 116,8) Mio. Euro. Sequentiell gegenüber dem Vorquartal entsprach dies einer weiteren Steigerung um 20,7%. Ergebnisseitig belasteten die noch notwendigen operativen Mehraufwendungen und Anlaufkosten für den neu strukturierten Produktionsverbund in Nordamerika das bereinigte EBIT der Region mit 2,3 Mio. Euro (Q1 2018: 3,9 Mio. Euro). Neben anlaufbedingten Produktionsineffizienzen wirkten vor allem Expressfracht- und erhöhte Logistikkosten, die auch aus der nachfragebedingt branchenweit sehr angespannten Situation in der Lieferkette resultierten, kostenerhöhend. Zudem wirkten sich die vor allem in Nordamerika nochmals stark gestiegenen Stahlpreise kostenerhöhend aus. Die Preissteigerungen können von SAF-HOLLAND in der Regel zwar zum großen Teil weitergegeben werden, die Anpassungen erfolgen allerdings mit einem deutlichen zeitlichen Verzug von bis zu sechs Monaten. Im zweiten Quartal 2018 summierte sich die Belastung aus den vorlaufenden Materialkosten in der Region Amerika auf 4,3 Mio. Euro (Q1 2018: 2,0 Mio. Euro). Damit blieb die Ergebnisentwicklung der Region Amerika insgesamt spürbar hinter den Planungen zurück. Allerdings setzte sich die sequentielle Ergebnisverbesserung fort. Die Region verbesserte die bereinigte EBIT-Marge im Vergleich zum ersten Quartal 2018 von -0,7% auf 0,6% im zweiten Quartal 2018 und kehrte damit in die Profitabilität zurück. Die Regionen EMEA und APAC/China (inkl. Indien) entwickelten sich demgegenüber umsatz- und ertragsseitig unverändert sehr solide. Seit dem zweiten Quartal 2018 wird Indien und damit die zugekaufte York-Gruppe in den Konsolidierungskreis der Region APAC/China einbezogen (bisher EMEA/I).

Ausblick für das Gesamtjahr 2018 angepasst
Vor dem Hintergrund der vorläufigen Ergebnisse des zweiten Quartals 2018, der im aktuellen Marktumfeld zeitlich hinter der ursprünglichen Planung zurückgebliebenen Entwicklung beim Abbau der operativen Mehraufwendungen in den USA und, um die Effekte des fortgesetzten Preisanstiegs bei den Rohstoffpreisen für Stahl und Komponenten angemessen zu reflektieren, passt SAF-HOLLAND das Jahresziel für das Gesamtjahr 2018 für die bereinigte EBIT-Marge von ursprünglich 8,0% bis 8,5% auf 7,0% bis 8,0% an. Unverändert plant das Unternehmen mit einer graduellen Ergebnisverbesserung in der Region Amerika in den kommenden Quartalen. Dazu soll neben Kostenoptimierungen und Preiserhöhungen auch maßgeblich die in der Umsetzung befindliche bessere Verzahnung der Kapazitätsplanungs- und Logistikprozesse in der Region Nordamerika beitragen.

Demgegenüber erwartet der Konzern für das Gesamtjahr 2018 jetzt ein über den ursprünglichen Erwartungen liegendes organisches Umsatzwachstum, das im Gesamtjahr 2018 bei 5% bis 7% (bisher 4% bis 5%) liegen soll. Positiv stellt sich die Lage bei den Akquisitionen dar: Die neu zugekauften Gesellschaften V.Orlandi und York werden 2018 voraussichtlich zusätzliche 60 Mio. Euro zu den Konzernumsatzerlösen beisteuern. Bisher wurden rund 50 Mio. Euro erwartet.

Mittelfristprognose 2020 bestätigt
Mit Blick auf die Mittelfristziele der Strategie 2020 bestätigt das Management Board von SAF-HOLLAND das Ziel einer bereinigten EBIT-Marge von mindestens 8,0% und erwartet, im Geschäftsjahr 2019 auf Konzernebene bei der bereinigten EBIT-Marge wieder im Bereich von 8,0% bis 9,0% zu liegen.

Die vollständigen Zahlen inklusive Bilanz und Cashflow-Rechnung werden zusammen mit dem Finanzbericht zum zweiten Quartal 2018 am 14. August 2018 veröffentlicht.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Scheibenbremse © SAF-HOLLAND)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/07/18
Fisch Asset Management lancierte neuen Wandelanleihen-Fonds

Fisch Asset Management erweitert die Produktpalette für Wandelanleihenfonds. Der neu lancierte FISCH CB Global Dynamic Fund zeichnet sich durch ein sehr breites Anlagespektrum aus und kann so die Möglichkeiten des gesamten Wandelanleihenuniversums nutzen. Der Anleger profitiert dadurch von verbesserten Renditechancen und der charakteristischen Sicherheit von Wandelanleihen.

Fisch stellt sich mit seinem neuen Produkt bewusst offensiver auf als mit seinen bisherigen Fondsangeboten. CEO Philipp Good erklärt dazu: „Wir wollen mit dem neuen Fonds vor allem Aktieninvestoren erreichen, die sich etwas mehr Sicherheit wünschen, ohne dabei auf Renditechancen verzichten zu müssen. Wandelanleihen können langfristig mit den Aktienmärkten mithalten, und das bei gleichzeitig niedrigerer Volatilität. Sie spielen gerade im jetzigen Umfeld steigender Zinsen und volatiler Aktienmärkte ihre Stärken aus. Denn sie bieten Schutz nach unten dank der Anleihenkomponente, erlauben dabei aber eine unbegrenzte Partizipation am Aufwärtspotenzial der Aktienmärkte. Auf diese überzeugende Kombination setzt der neue Fonds mit maximaler Flexibilität.“

Der FISCH CB Global Dynamic Fund wird von Ute Heyward und Filip Adamec gemanagt. Ute Heyward ist stellvertretende Managerin des FISCH CB Global Opportunistic Fund, Filip Adamec bringt als ehemaliger High-Yield-Analyst entsprechende Kreditanalysefähigkeiten mit. „Im FISCH CB Global Dynamic Fund nutzen wir die Chancen des gesamten Wandelanleihenuniversums. Dazu gehören auch besonders aktien- bzw. anleihenähnliche Papiere, die oftmals weniger im Fokus der Marktteilnehmer stehen und somit tendenziell günstiger bewertet sind. Unsere langjährige Expertise hilft uns bei der Identifizierung dieser Opportunitäten“ erklärt Ute Heyward.

Das breitere Anlagespektrum nutzen die Fondsmanager, um das Portfolio an das erwartete Konjunktur- und Marktumfeld anzupassen. Ein positives Szenario führt typischerweise zu einer Übergewichtung aktiensensitiver Wandelanleihen, um damit am Aufwärtstrend zu partizipieren. In einem schwierigen oder unsicheren Umfeld helfen anleihenähnlichere Titel, das Rückschlagsrisiko zu verringern.

Der FISCH CB Global Dynamic Fund wurde per 31. Mai 2018 lanciert und verfügt über Vertriebszulassungen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Italien, Belgien und den Niederlanden. Der Fonds richtet sich an institutionelle Investoren und verfügt über drei thesaurierende Anteilsklassen in CHF, EUR und USD. Die Anteilsklassen sind währungsgesichert und die jährliche Management Fee beträgt jeweils 0,75 Prozent. Aufgelegt wurde der Fonds als Teilfonds des FISCH Umbrella Fund, einer Luxemburger SICAV unter UCITS V. Mit diesem weiteren Produkt bietet Fisch Asset Management Investoren ab sofort insgesamt vier verschiedene Wandelanleihenstrategien: defensiv, opportunistisch, dynamisch und nachhaltig. Alle Fonds profitieren von der Expertise eines der weltweit größten und erfahrensten Anlageteams für Wandelanleihen. Fisch Asset Management verwaltet aktuell Kundenvermögen in Wandelanleihen in Höhe von nahezu 5 Mrd. Euro.

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(Foto: Philipp Good
© Fisch AM)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/07/18
SUNfarming GmbH verschiebt Anleiheemission

Die SUNfarming GmbH hat beschlossen, die Begebung ihrer Unternehmensanleihe 2018/2023 (ISIN: DE000A2LQZZ1) zu verschieben. Auf Anregung insbesondere institutioneller Investoren wird das Unternehmen eine Optimierung des Emissionskonzepts vornehmen. Die SUNfarming GmbH sieht darin die Chance, den Bedürfnissen der Investoren besser entsprechen zu können und somit zusätzliche Investoren zu gewinnen. Es ist geplant, im Verlauf des 2. Halbjahres 2018 den Investoren erneut eine interessante Anlageoption anzubieten.

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(Foto:
© SUNfarming)

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12/07/18
Fidelity Fixed Income Monatsbericht: Taktische Anlagechancen in Spanien und Italien

Andrea Iannelli ist Investment Director für Anleihen bei Fidelity International. Er erläutert, warum er aktuell taktische Anlagechancen bei italienischen und spanischen Staatsanleihen sieht.

„Im Juni kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) wie vom Markt erwartet die Beendigung ihrer quantitativen Lockerungen zum Jahresende an. Zudem wird sie ihre monatlichen Anleihenkäufe ab September um die Hälfte auf 15 Milliarden Euro halbieren.

Die für Anleger spannende Frage ist nun, wann die EZB mit Zinserhöhungen beginnt. Ein sich abschwächender Konjunkturausblick und eine klare Erwartungssteuerung der Währungshüter veranlassten die Märkte, nun erst im Dezember 2019 mit der ersten Zinsstraffung zu rechnen. Das entspricht auch unserer Erwartung.

Für Bundesanleihen fällt es schwer, einen rosigen Ausblick zu zeichnen. Denn die Renditen sind niedrig, gemessen an fundamentalen Bewertungskennzahlen wie etwa den nominalen BIP-Erwartungen. Aus unserer Sicht könnten daher höhere Renditen drohen, weshalb wir zu einer kurzen Duration raten. Allerdings dürften die steile Renditekurve und die schwelenden politischen Risiken in Italien einen möglichen Ausverkauf bei deutschen Bundesanleihen im Zaum halten.

An der Euro-Peripherie haben wir in der Schwächephase im zweiten Quartal aus taktischen Gründen unser Engagement bei italienischen Staatsanleihen verstärkt. An der Übergewichtung Spaniens halten wir fest. In Italien werden die Marktkräfte auch weiterhin stabilisierend wirken, holen sie doch die neue Regierungskoalition mit ihrer Politik der Extreme auf den Boden der Tatsachen zurück. Während die Märkte die Wahrscheinlichkeit für vorgezogene Neuwahlen wohl unterschätzen, haben sie eine Verschlechterung der Haushaltslage weitgehend in den Kursen italienischer Staatsanleihen eingepreist.

Im Investment-Grade-Segment ist die Verschuldungsrate leicht gesunken und sind die Zinsdeckungsquoten der Unternehmen hoch. Aber diese beiden Kennzahlen reagieren empfindlich auf die Wachstumsdynamik und dürften sich daher in der zweiten Jahreshälfte verschlechtern. Derweil könnte an den Kreditmärkten die Spätphase des Zyklus beginnen.

Alles in allem bleibt Europa unsere bevorzugte Region, wenn es um Anlagen in Unternehmensanleihen geht. Allerdings haben sich die für sie sprechenden Gründe umgekehrt: Denn nun schwächen sich die Fundamentaldaten der Unternehmen ab, während ihre Bewertungen attraktiver werden.“

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(Foto: Andrea Iannelli © Fidelity International)

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12/07/18
UBP lanciert neuen Fonds in Euro-Anleihen mit Investment Grade-Rating

Die Union Bancaire Privée (UBP) erweitert ihr Angebot in Euro-Anleihenfonds und legt den UBAM – High Grade Euro Income mit Fokus auf Investment-Grade-Papieren auf.

Das UBP-Team Global & Absolute Return Fixed Income wird für diese Strategie den gleichen, von ihr für Portfolios in hochverzinslichen Anleihen entwickelten und mehrfach ausgezeichneten Ansatz anwenden. Dabei wird eine makroökonomische Allokation nach dem Top-down-Prinzip mit liquiden Zinspositionen und Anlagen in Unternehmensanleihen kombiniert, um eine optimierte Positionierung am Markt für Euro-Anleihen mit Investment-Grade-Rating zu erzielen.

Diese neue Strategie spiegelt das Bestreben der Bank wider, im negativen Zinsumfeld innovative Investmentlösungen zu entwickeln, um das Risiko/Ertrags-Profil von Euro-Anleihen-Portfolios zu optimieren. Der neue Fonds wird die Palette benchmarkbezogener, aktiv gemanagter Absolute-Return-Fonds des UBP-Teams ergänzen.

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP, sagt: „Mit dieser Auflegung wollen wir das Angebot für unsere im festverzinslichen Segment investierende Kunden expandieren, ihre signifikante Nachfrage nach innovativen Lösungen erfüllen und sie bei der Verwaltung ihrer Engagements in Euro-Anleihen mit Investment-Grade-Rating unterstützen.“

Michaël Lok, Co-CEO Asset Management, führte aus: „Dieser neue Fonds ist für unsere Kunden im Hinblick auf die Festlegung ihrer allgemeinen Asset Allokation besonders attraktiv. Unser makroökonomischer, auf die Liquidität der Anlagen fokussierter Ansatz eignet sich bestens für Investitionen in Euro-Anleihen mit Investment-Grade-Rating. Damit beweist unser Team Global & Absolute Return Fixed Income seine Fähigkeit, echtes Wertsteigerungspotential für seine Kunden zu generieren.“

Der Fonds ist gegenwärtig in Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich, Norwegen, den Niederlanden, der Schweiz, in Schweden und im Vereinigten Königreich zum Vertrieb zugelassen.

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(Foto: Nicolas Faller © UBP)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/07/18
K+S emittiert 6-jährige Anleihe, Guidance: ca. 3,50%

Die K+S AG emittiert eine 6-jährige Anleihe mit einem Volumen von mindestens 300 Mio. Euro Erwartet wird eine Rendite von ca. 3,50%. K+S hat kein Rating. Die Transaktion wird von Deutsche Bank, DZ BANK, Goldman Sachs und HSBC begleitet.

Eckdaten der neuen K+S-Anleihe:
Emittent: 
K+S AG
Ratings:  kein Rating
Emissionsvolumen:  mind. 300 Mio. Euro
Währung:  Euro
Laufzeit:  18.07.2024
Settlement:  18.07.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Guidance:  ca. 3,50%
Stückelung:  100.000 Euro
Listing:  Luxemburg
Bookrunner:  Deutsche Bank, DZ BANK, Goldman Sachs und HSBC

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(Foto: ©
K+S)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/07/18
„Wir sind zuversichtlich, in diesem Jahr zwei Großprojekte in Australien zur Baureife zu bringen“, Clemens Wohlmuth, CFO, Photon Energy N.V.

Die Photon Energy N.V. hat im Oktober 2017 die 5-jährige Anleihe 2017/22 platziert, die einen Kupon von 7,750% p.a. bei einer quartalsweisen Zinszahlung bietet (ISIN DE000A19MFH4). Die Anleihe wird weiter platziert, aktuell sind vom Anleihevolumen von bis zu 30 Mio. Euro über 20 Mio. Euro erreicht. CFO Clemens Wohlmuth ist zuversichtlich, dass die Anleihe voll platziert wird. Denn insbesondere seit der Rückzahlung der Anleihe 2013/18 im März gibt es eine verstärkte Investorennachfrage. Im Gespräch mit dem BOND MAGAZINE erläutert Wohlmuth den aktuellen Stand der Projekte.

BOND MAGAZINE: Herr Wohlmuth, wie ist der aktuelle Stand Ihrer Projekte?

Wohlmuth: Unser Ziel war es, bis Ende des nächsten Jahres 50 MWp in Ungarn zu haben. Wir sind sehr optimistisch, dies zu erreichen. Zudem ist der australische Markt sehr wichtig für uns. In Australien ist der Marktmechanismus ein anderer. Es gibt keine Einspeisevergütung, sondern der Preis ist viel stärker marktorientiert. Man bekommt Zertifikate für Energie, die durch grüne Ressourcen erzeugt wurde. Diese Zertifikate werden am Markt gehandelt. Es gibt entsprechend ein Preisrisiko, aber aktuell sind die Preise für Anbieter sehr attraktiv. Je mehr erneuerbare Energie produziert wird, desto mehr Druck wird auf die Preise kommen. Zudem kann man den Strom direkt über den Markt verkaufen. Das ist zurzeit ebenfalls sehr attraktiv. Auch hier gibt es natürlich ein Preisrisiko. Investoren und Kunden möchten jedoch auch planbare Preise haben, deshalb arbeitet man in der Regel mit Stromabnahmeverträgen, welche mit Energieversorgern oder direkt mit größeren Endkunden abgeschlossen werden. Die Laufzeit ist üblicherweise bis 2030, das entspricht der Laufzeit der Zertifikate für erneuerbare Energien. Damit hat sowohl der Produzent als auch der Verbraucher eine langfristige Planbarkeit. Wir haben bereits ein größeres Projekt in Australien, das die Baureife hat. Im dritten Quartal werden wir mit dem Bau beginnen. Diese Anlage wird 29,9 MWp haben. Wir haben aktuell 26 MWp im Portfolio. Damit werden wir unsere Kapazität aus heutiger Sicht mehr als verdoppeln. Darüber hinaus planen wir in Ungarn noch dieses Jahr ebenfalls ca. 25 MWp an Anlagen ins eigene Portfolio zu bauen. Wir werden dann jeweils etwa ein Drittel unserer Kapazität in Ungarn, Australien und in Tschechien bzw. der Slowakei haben. In Bezug auf den Umsatz ist das nicht so. Die Anlagen in Tschechien und der Slowakei wurden 2010/2011 errichtet und haben noch eine relativ hohe Einspeisevergütung.

BOND MAGAZINE: Sie entwickeln auch Großprojekte in Australien. Wie kommen Sie damit voran?

Wohlmuth: Wir haben ein Joint Venture mit Canadian Solar. Canadian Solar hat in unsere Projektgesellschaften investiert, damit sind die Entwicklungskosten in den Projekten gesichert. Die Gesamtkapazität der Projekte beträgt 1,14 GW. Projektentwicklungen sind natürlich auch mit Risiken behaftet. Daher war es uns auch sehr wichtig, mit einem starken Partner zusammenzuarbeiten, der das notwendige Eigenkapital für die Entwicklung zur Verfügung stellt. Es ist geplant, unsere Anteile an den Projekten zu verkaufen, sobald die Baureife erreicht ist – entweder an Canadian Solar oder an einen Dritten. Wir sind zuversichtlich, in diesem Jahr zwei Großprojekte in Australien zur Baureife zu bringen. Und unser Projekt in Leeton möchten wir spätestens im Februar 2019 am Netz haben.

BOND MAGAZINE: Ihre Anleihe ist noch in der Platzierung.

Wohlmuth: Ja, die Anleihe ist noch in der Platzierung. Aufgrund von Ausfällen in Mittelstandsanleihensegement und im Bereich der erneuerbaren Energien in der Vergangenheit waren einige Investoren zu Beginn noch etwas zurückhaltend. Wir haben häufig von Investoren gehört, dass unsere Story zwar gefällt, aber mit anderen Unternehmen in der Branche schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Mit der Rückzahlung unserer Anleihe 2013/18 im März konnten wir weiteres Vertrauen von Investoren gewinnen. Zudem sind wieder neue Investoren auf uns aufmerksam geworden. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Anleihe 2017/22 mit einem Volumen von bis zu 30 Mio. Euro voll platzieren können. Einen Großteil unserer Investitionen tätigen wir im zweiten Halbjahr. Daher passt es sehr gut zu unserem Kapitalbedarf, wenn wir entsprechend die Anleihe weiter platzieren. Ende Mai hatten wir 17 Mio. Euro platziert, aktuell haben wir über 21 Mio. Euro platziert.

BOND MAGAZINE: Die alte Anleihe hatte ein Volumen von 10,6 Mio. Euro. Für Neuinvestitionen waren also bis zu 20 Mio. Euro geplant. Aktuell stehen Ihnen somit rund 10 Mio. Euro für Investitionen zur Verfügung. Es gab zur Emission eine Researchstudie. In wie weit müssen die Annahmen korrigiert werden, weil Ihnen das Kapital noch nicht in voller Höhe zur Verfügung steht?

Wohlmuth: Die Projekte mit Canadian Solar sind im Research noch nicht berücksichtigt, weil wir zum Zeitpunkt der Erstellung des Researchberichtes noch auf der Suche nach einem Partner waren. Wenn uns weniger Kapital zur Verfügung stehen würde, könnten wir die Projekte in Ungarn mit 50 MW und in Leeton mit knapp 30 MW langsamer realisieren. In Ungarn muss man die Projekte innerhalb der nächsten zwei Jahre ans Netz bringen, sonst riskiert man eine etwas niedrigere Einspeisevergütung zu bekommen. Wenn die Anleihe nicht voll platziert werden würde, dann könnten wir in Ungarn langsamer bauen oder etwas weniger bauen. In Australien würden wir für das Projekt in Leeton externe Investoren miteinbinden. Unser Ziel ist es, das Projekt vollständig ins eigene Portfolio zu nehmen und Cashflows daraus zu generieren. Wir kommen mit der Platzierung der Anleihe gut voran und ich bin zuversichtlich, dass wir die Anleihe voll platzieren können. Entsprechend sollten wir auch unsere Pläne vollständig umsetzen können.

BOND MAGAZINE: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, https://www.fixed-income.org/.  Details zur Photon Energy-Anleihe sind auch im BOND MAGAZINE 110 zu finden.

(Foto: Clemens Wohlmuth © Photon Energy)

Tab. 1: Eckdaten der Photon Energy-Anleihe

Emittent

Photon Energy N.V.

Kupon

7,750%

Zinszahlung

vierteljährlich

Kurs

100,00% (Stand: 06.07.2018)

Laufzeit

26.10.2022

Volumen

bis zu 30 Mio. Euro

ISIN / WKN

DE000A19MFH4 / WKN

Segment

Open Market, Börse Frankfurt

Internet

www.photonenergy.com

 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/07/18
Anleihen-Analyse: SUNfarming GmbH – Wie belastbar sind die Sicherheiten?

Die SUNfarming GmbH, ein Projektentwickler von Photovoltaikanlagen, emittiert eine 5-jährige Anleihe mit einem Volumen von bis zu 15 Mio. Euro und einem Kupon von 6,50% p.a. (ISIN DE000A2LQZZ1). Die von der DICAMA AG als Financial Advisor in Zusammenarbeit mit der BankM (Repräsentanz der FinTech Group Bank AG) konzipierte Unternehmensanleihe bietet laut DGAP-Meldung vom 02.07.2018 eine vollständige Besicherung. Die Belastbarkeit der Besicherung muss zumindest hinterfragt werden.

Unternehmen
Die SUNfarming-Gruppe ist Teil der „Schrum-Tauschke-Unternehmensfamilie“, die aus der ALENSYS Alternative Energien AG und der BPG Beteiligungs- und Projektmanagement GmbH besteht. Alleinige Gesellschafter von ALENSYS und BPG sowie Kommanditisten der von ALENSYS gehaltenen Projektgesellschaften sind die Gesellschafter der Emittentin, Peter Schrum und Martin Tauschke.

Die Emittentin ist als Projektentwickler und Generalunternehmer tätig. Sie ist spezialisiert auf die Realisierung von schlüsselfertigen Photovoltaikprojekten, die an Investoren, gewerbliche und private Eigenstromnutzer sowie Projektgesellschaften der Schrum-Tauschke-Unternehmensfamilie als Netzeinspeiseanlagen sowie als Eigenstromanlagen veräußert werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Freiflächenanlagen im In- und Ausland sowie Aufdachanlagen im Inland. Die Leistungen der SUNfarming-Gruppe umfassen im Kerngeschäft das gesamte Spektrum von der Eigenentwicklung bzw. Akquise der Projekte, der Grundstücke und Dachflächen, der kaufmännischen, technischen und baulichen Anlagenplanung, der Beschaffung einschließlich Qualitätskontrolle der Komponenten, der Herstellung der Baureife und grunddinglichen Sicherheiten, der Einholung behördlicher Genehmigungen und Gutachten sowie weiterer vertraglicher Grundlagen. Darüber hinaus plant und errichtet die Emittentin kleinere PV-Anlagen für private Endkunden und für mittelständische Industrieunternehmen und Gewerbetreibende.

Geschäftsentwicklung
Die SUNfarming GmbH erzielte im vergangenen Jahr laut Wertpapierprospekt einen Umsatz (nach HGB) von 31,5 Mio. Euro, nach 25,3 Mio. Euro im Jahr 2016. Das EBIT ging dabei von 0,47 Mio. Euro auf 0,34 Mio. Euro zurück. Der Jahresüberschuss betrug 0,17 Mio. Euro, nach 0,006 Mio. Euro. Zum 31.12.2017 wies die Gesellschaft in der HGB-Bilanz bei einer Bilanzsumme von 23,8 Mio. Euro eine Eigenkapitalquote von 31% aus.

Mittelverwendung
Von dem Netto-Emissionserlös (nach Emissionskosten) von bis zu 14,25 Mio. Euro soll ein Betrag in Höhe einer Zinszahlung für ein Jahr (bei vollständiger Platzierung 975.000 Euro) auf ein Treuhandkonto zur Sicherung der Zinszahlungsansprüche der Anleger eingezahlt werden. Ein Betrag in Höhe von 5 Mio. Euro soll für die Tilgung eines mittelfristigen Darlehens der Tessner Beteiligungs GmbH verwendet werden. Der weitere Netto-Emissionserlös soll zu 2/3 zur Finanzierung des Projektgeschäfts, insbesondere von Projektkosten in der Entwicklung und Errichtung von PV-Anlagen für Investoren oder Gewerbetreibende oder Projektgesellschaften der Schrum-Tauschke-Unternehmensfamilie verwendet werden. Ein weiteres Drittel des verbleibenden Netto-Emissionserlöses (max. 2,75 Mio. Euro) soll als Darlehen an einzelne Projektgesellschaften der Schrum-Tauschke-Unternehmensfamilie für den weiteren Bestandsausbau gegen marktübliche Besicherung gewährt werden.

Sicherheiten/Treuhänder
Von dem Emissionserlös hinterlegt die Emittentin einen Betrag in Höhe der Zinszahlung für ein Jahr (bei vollständiger Platzierung der Anleihe also 975.000 Euro) auf ein Treuhandkonto der Rödl Treuhand Hamburg GmbH Steuerberatungsgesellschaft zur Sicherung der Zinszahlungsansprüche der Anleger.

Zudem wurden zur Besicherung der Ansprüche der Anleihegläubiger sämtliche Kommanditanteile an der ST Solarinvestitionsgesellschaft Mecklenburg 1 mbH & Co. KG (im Folgenden „Mecklenburg 1 KG“) und an der ST Solarinvestitionsgesellschaft Brandenburg 1 mbH & Co. KG (im Folgenden „Brandenburg 1 KG“) durch die BPG Beteiligungs- und Projektmanagement GmbH dem Treuhänder verpfändet. Die Verpfändung erfolgte zugunsten der Anleihegläubiger an den Treuhänder. Die Mecklenburg 1 KG und die Brandenburg 1 KG halten und betreiben diverse PV-Anlagen. Gemäß Ertragswertgutachten weisen die PV-Anlagen der Mecklenburg 1 KG zum 07.06.2018 einen Marktwert in Höhe von 8.059.555,00 Euro und die PV-Anlagen der Brandenburg 1 KG einen Marktwert von 11.412.688,00 Euro auf. Der Verkehrswert wurde durch einen Gutachter ermittelt. Es handelt sich um den Anlagenbarwert, basierend auf der Ertragswertmethode, abzüglich aller in der Laufzeit anfallenden wertmindernden Faktoren. Die Emittentin verpflichtet sich, jährliche von ihr erstellte Wertermittlungen in Form eines Soll-Ist-Vergleichs an den Treuhänder zu übersenden. Der Treuhänder ist berechtigt, diese durch einen unabhängigen Gutachter überprüfen zu lassen. Soweit die jährlichen Wertermittlungen oder Gutachten einen Ertragswert unter 19.472.243,00 Euro ausweisen, ist die Emittentin verpflichtet, weitere Sicherheiten zu stellen.

Bei der Berechnung des Ertragswertes der acht Solarkraftwerke der Mecklenburg 1 KG und der Brandenburg 1 KG wurden, nach unserem Verständnis, weder Fremdkapitalzinsen noch Steuern berücksichtigt. Dummerweise muss man in Deutschland aber Steuern zahlen.

Die Verbindlichkeiten der Mecklenburg 1 KG und der Brandenburg 1 KG gegenüber Kreditinstituten sind laut Bundesanzeiger durch umfangreiche Sicherungsübereignungen und Globalabtretungen sämtlicher Zahlungs- und Vergütungsansprüche von den PV Anlagen gesichert.

Bei den letzten im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlüssen für das Jahr 2016 weisen beide Gesellschaften zudem kein bilanzielles Eigenkapital aus. Die Summe der für das Jahr 2016 ausgewiesenen Verbindlichkeiten übersteigt nicht nur das bilanzielle Eigenkapital, sondern auch die ohne Steuern vom Gutachter errechneten Verkehrswerte. Daher könnten die Sicherheiten nach Abzug der existierenden Verbindlichkeiten vollständig wertlos sein. Laut Wertpapierprospekt können die Sicherheiten durch insolvenzrechtliche oder gesellschaftsrechtliche Einschränkungen „ganz oder teilweise im Verwertungsfall nicht werthaltig sein“.

Aber auch der Treuhänder ist am Markt für Mittelstandsanleihen bereits negativ aufgefallen und war, Anlegeranwälten zufolge, schon mit der fristgerechten Einberufung einer Gläubigerversammlung überfordert (http://achtunganleihe.de/erste-anleiheglaeubigerversammlung-bei-gewa-absurde-veranstaltung-bleibt-ergebnislos/).

Stärken:
– langjährige Expertise bei der Entwicklung von Photovoltaikanlagen
– Gutachten der als Sicherheiten dienenden Solarparks sind im Wertpapierprospekt veröffentlicht

Schwächen:
– Ertragskennzahlen und Mittelverwendung sind nicht optimal
– Belastbarkeit der Sicherheiten erscheint zumindest fragwürdig
– Strukturierung der Anleihe erscheint insgesamt dilettantisch

Fazit:
Mit SUNfarming plant ein weiterer Projektentwickler von Photovoltaikanlagen die Emission seiner Unternehmensanleihen. Die Attraktivität der Anleihe soll durch eine „vollständige“ Besicherung erhöht werden. Doch die Finanzierungszinskosten (sowohl Fremdkapital- als auch Guthabenzinsen) wurden bei der Ermittlung des Verkehrswerts der an den Treuhänder verpfändeten Solaranlagen durch einen unabhängigen Gutachter NICHT berücksichtigt. Ebenso wurde auch die Zahlung von Steuern nicht berücksichtigt. Auf Basis der beim Bundesanzeiger hinterlegten Jahresabschlüsse der ST Solarinvestitionsgesellschaft Mecklenburg 1 mbH & Co. KG und der ST Solarinvestitionsgesellschaft Brandenburg 1 mbH & Co. KG für das Jahr 2016 haben die Gesellschaften kein Eigenkapital. Das Fremdkapital in den Gesellschaften entspricht zudem auch etwa dem von einem unabhängigen Gutachter ermittelten Verkehrswert.

Zugunsten der finanzierenden Banken gibt es laut Bundesanzeiger zudem umfangreiche Sicherungsübereignungen und Globalabtretungen sämtlicher Zahlungs- und Vergütungsansprüche von den PV Anlagen der Mecklenburg 1 KG und der Brandenburg 1 KG.

Folglich ist, wie es im Wertpapierprospekt heißt, davon auszugehen, dass „die Sicherheiten durch insolvenzrechtliche oder gesellschaftsrechtliche Einschränkungen ganz oder teilweise im Verwertungsfall nicht werthaltig“ sind. Die Strukturierung der Anleihe macht einen insgesamt dilettantischen Eindruck.

Christian Schiffmacher, https://www.fixed-income.org/
(Foto: © SUNfarming)

Tab. 1: Eckdaten der SUNfarming-Anleihe

Emittent

SUNfarming GmbH

Kupon

6,50% p.a. (halbjährliche Zinszahlung)

Zeichnungsfrist (öffentliches Angebot)

05.07.–19.07.2018

Privatplatzierung

05.07.–20.07.2018

Laufzeit

24.07.2018–24.07.2023 (5 Jahre)

Segment

Open Market

ISIN / WKN

DE000A2LQZZ1 / A2LQZZ

Financial Advisor

DICAMA AG

Global Coordinator und Bookrunner

BankM

Selling Agent

GBR Financial Services GmbH

Internet

www.sunfarming.de

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/07/18
Otto Group emittiert Nachranganleihe mit unendlicher Laufzeit, Rendite von ca. 4,5% erwartet

Die Otto GmbH & Co. KG emittiert eine Nachranganleihe mit unendlicher Laufzeit und einem Volumen von 250 Mio. Euro (ISIN XS1853998182 / WKN A2LQ0B). Die Anleihe kann frühestens nach 7 Jahren von der Otto Group gekündigt werden. Erwartet wird eine Rendite von ca. 4,5% (bis zum ersten Kündigungstermin in 7 Jahren).  Die Transaktion wird von Commerzbank, M.M. Warburg und UniCredit Bank begleitet. Die Otto Group wurde von der UniCredit Bank beraten.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: © Otto Group)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/07/18
„Bislang haben wir Projekte mit einer Leistung von 500 MWp realisiert“, Martin Tauschke, Geschäftsführer, SUNfarming GmbH

Die SUNfarming GmbH, ein Entwickler von Photovoltaik-Projekten, emittiert eine besicherte Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A2LQZZ1) mit einem Volumen von bis zu 15 Mio. Euro. Die Schuldverschreibungen bieten einen Kupon von 6,50% p.a. (halbjährliche Zinszahlung) bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Im Gespräch mit BOND MAGAZINE erläutert Martin Tauschke das Geschäftsmodell und die Sicherheitenstruktur.

BOND MAGAZINE: In welchen Bereichen ist SUNfarming tätig?

Tauschke: Wir projektieren und realisieren Solarprojekte für Kapitalinvestoren, Kommunen, Nutzer gewerblicher und privater Eigenstromanlagen sowie in Solaranlagen investierende Schwestergesellschaften der Schrum-Tauschke-Unternehmensfamilie. Für unsere Kunden übernehmen wir auch Service und Wartung. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist in Deutschland. Wir schauen aber auch aktiv, in welchen Ländern Investitionen in erneuerbare Energien chancenreich und politisch gewünscht sind. Daher sind wir auch unter anderem in Großbritannien, Polen und der Türkei tätig. Bislang haben wir Projekte mit einer Leistung von 500 MWp realisiert. Das entspricht einer bebauten Fläche von rund 2.000 Fußballfeldern. Mit dem Strom könnte eine Stadt mit rund 160.000 Haushalten 1 Jahr lang versorgt werden. Zudem übernehmen wir die technische und kaufmännische Betriebsführung für Solaranlagen mit einer Kapazität von 280 MWp. Wir sind stark verankert bei Kommunen/Landkreisen und haben bereits zahlreiche Aufdachanlagen bei kommunalen Betrieben und Immobilien realisiert. Die Kommunen haben den Vorteil, dass sie die Projekte nicht selbst finanzieren müssen und dennoch den Solarstrom direkt von uns kostengünstiger als Netzstrom beziehen können.

BOND MAGAZINE: Wie ist Ihre aktuelle Planung für das laufende Jahr?

Tauschke: Wir haben ein sehr stabiles Auftragsvolumen. In diesem Jahr möchten wir rund 18 MWp in Deutschland, 9 MWp in Polen und 8 MWp in der Türkei realisieren. Bis 2020 sollen jeweils ca. 20 MWp pro Jahr in Deutschland errichtet werden. In Polen gab es Ende 2016 die ersten Auktionen. 2017 haben wir dort die ersten Projekte akquiriert, die bereits sämtliche Genehmigungen haben. Ende 2017 haben wir die ersten Projekte übernommen und angezahlt. Bislang haben wir für 2018 9 MWp akquiriert. Wir haben also schon einige Projekte im Blick, die wir im aktuellen Jahr umsetzen möchten. Bis 2020 planen wir, mindestens 36 MWp in Polen zu realisieren. In der Türkei gehen wir genauso vor, das heißt, wir kaufen ausschließlich fertig entwickelte Projekte, die bereits alle Genehmigungen haben und einer ausführlichen Due Diligence unterzogen wurden. Damit reduzieren wir das Planungsrisiko und können schneller in den Märkten agieren. Wir arbeiten dort mit lokalen Gesellschafterpartnern und Mitarbeitern und haben uns bis 2019 weitere 12 MWp zum Ziel gesetzt, nachdem wir im Jahr 2017 bereits 12 MWp erfolgreich realisiert und finanziert haben. In Deutschland wollen mir mit dem Direktvertrieb von Strom weiterwachsen. Langfristig wollen wir ein eigenes Label als Energieversorger etablieren: SUNfarming GreenEnergy. Wir suchen also Standorte, bei denen wir in der Solarstromdirektvermarktung einen Added Value zum EEG haben.

BOND MAGAZINE: Weshalb haben Sie sich für eine Anleiheemission entschieden?

Tauschke: Durch die Anleiheemission möchten wir unser Working Capital verbessern und Einkaufsmöglichkeiten optimieren. Gleichzeitig können wir dadurch auch das realisierbare Projektvolumen um das 1,5-Fache steigern und somit das Betriebsergebnis deutlich verbessern. Wir möchten in den nächsten fünf Jahren mit der Anleihe stabil planen können. Zudem möchten wir mit den Mitteln aus der Anleihe Mezzanine-Kapital vorzeitig ablösen.

BOND MAGAZINE: Bitte erläutern Sie uns die Besicherung der Anleihe.

Tauschke: Die Anleihe soll ein Volumen von bis zu 15 Mio. Euro haben. Wir haben uns mit den Strukturierern, der Bank und den Platzierern auf einen Kupon von 6,50% p.a. verständigt. Es gibt ein dreistufiges Sicherheitenkonzept: Die erste Stufe ist, dass wir einen Jahreszinsbetrag bei Vollplatzierung von 975.000 Euro beim Treuhänder hinterlegen. Die BPG Beteiligungs- und Projektmanagement GmbH räumt der SUNfarming einen Darlehensrahmen von 1 Mio. Euro ein, falls SUNfarming das Zinssicherungskonto nicht aus eigenen Mittel wieder auffüllen könnte. Zudem wurden KG-Anteile an Solarinvestitionsgesellschaften, die acht Solarparks besitzen, an den Treuhänder verpfändet.

BOND MAGAZINE:
Anlegeranwälte haben die Arbeit des Treuhänders bei GEWA 5 to 1 mit recht deutlichen Worten kritisiert.

Tauschke: Zu GEWA kann ich nichts sagen. Für uns gibt es keinen Anlass, an der Arbeit des Treuhänders zu zweifeln. Wir sind davon überzeugt, dass er seine vertraglichen Pflichten vollumfänglich erfüllen wird.

BOND MAGAZINE: Was ist aus Ihrer Sicht das größte Risiko für die Anleger?

Tauschke: Unsere Geschäftstätigkeit wird sicherlich von den regulatorischen Rahmenbedingungen und der staatlichen Förderung regenerativer Energieträger wesentlich beeinflusst. Wir haben jedoch schon mehrfach bewiesen, dass wir schnell und flexibel auf den raschen Wandel im Solarmarkt reagieren können – nicht zuletzt auch dank unserer vergleichsweise kurzen Planungs- und Realisierungszeiträume von sechs bis neun Monaten.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, https://www.fixed-income.org/

Tab. 1: Eckdaten der SUNfarming-Anleihe

Emittent

SUNfarming GmbH

Kupon

6,50% p.a. (halbjährliche Zinszahlung)

Zeichnungsfrist (öffentliches Angebot)

05.07.-19.07.2018

Privatplatzierung

05.07.-20.07.2018

Laufzeit

24.07.2018-24.07.2023 (5 Jahre)

Segment

Open Market

ISIN / WKN

DE000A2LQZZ1 / A2LQZZ

Financial Advisor

DICAMA AG

Global Coordinator und Bookrunner

BankM

Selling Agent

GBR Financial Services GmbH

Internet

www.sunfarming.de

 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/07/18
EDAG platziert Schuldscheindarlehen in Höhe von 120 Mio. Euro

EDAG, führender unabhängiger Ingenieurdienstleister für die globale Automobilindustrie, hat die Finanzierung neu ausgerichtet. Mit der Begebung eines Schuldscheindarlehens konnte das Unternehmen ein Volumen von insgesamt 120 Millionen Euro mit Laufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren erfolgreich platzieren. Die aufgenommenen Mittel dienen zum einen der günstigen Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten, zum anderen der Absicherung des weiteren Unternehmenswachstums.

"Die erfolgreiche Platzierung zeigt das Vertrauen der Investoren in unser Unternehmen und die strategische Ausrichtung der EDAG-Gruppe als innovativer Partner der internationalen Automobilindustrie", erläutert Jürgen Vogt, CFO der Gesellschaft. "Wir haben das günstige Marktumfeld auf dem Schuldscheinmarkt genutzt, um unsere Finanzierung langfristig zu sichern. Damit ist die Unternehmensfinanzierung auf ein dynamisches Wachstum in der sich aktuell stark verändernden Automobil-Branche ausgerichtet."

Das Schuldscheindarlehen wurde in einem breit gestreuten Investorenkreis im deutschsprachigen Raum platziert. Die Transaktion wurde von der Landesbank Baden-Württemberg, der Unicredit und der Landesbank Hessen-Thüringen durchgeführt.

Über EDAG
EDAG ist ein unabhängiger Ingenieurdienstleister für die globale Automobilindustrie. Das Unternehmen bedient führende nationale und internationale Fahrzeughersteller sowie technologisch anspruchsvolle Automobilzulieferer mit einem globalen Netzwerk von rund 60 Standorten in bedeutenden Automobilzentren auf der ganzen Welt.

EDAG bietet komplementäre Ingenieurdienstleistungen in den Segmenten Vehicle Engineering (Fahrzeugentwicklung), Electrics/Electronics (Elektrik/Elektronik) und Production Solutions (Produktionslösungen). Diese umfassende Kompetenz erlaubt es EDAG, ihre Kunden von der ursprünglichen Idee zum Design über die Produktentwicklung und den Prototypenbau bis hin zu schlüsselfertigen Produktionssystemen zu unterstützen. Zudem betreibt das Unternehmen als Technologie- und Innovationsführer Kompetenzzentren für wegweisende Zukunftstechnologien der Automobilbranche: Leichtbau, Elektromobilität, Car-IT, integrale Sicherheit sowie neue Produktionstechnologien.

Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 717 Millionen Euro und ein bereinigtes EBIT von 32,6 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte EDAG 8.404 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildenden) in 19 Ländern.

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(Foto: © EDAG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/07/18
Vontobel Asset Management stärkt Global Flexible-Strategien mit erfahrenem Anleihenmanager

Yann Lepape, PhD, verstärkt ab sofort das Anleihenteam von Vontobel Asset Management. Er wird sich auf das Management der Global Flexible-Strategien konzentrieren.

Yann Lepape verfügt über 20 Jahre Erfahrung in Makroökonomie, Marktstrategie und Portfoliomanagement. Er kommt von Oddo BHF AM zu Vontobel Asset Management. Dort war er Mitglied im globalen Investmentkomitee und verantwortlich für die globale makroökonomische Analyse, die Asset Allokation der Mischfonds (mit einem verwalteten Vermögen von EUR 7 Mrd.) sowie das Portfoliomanagement von Schwellenländer-Anlagen (Aktien, Währungen und Anleihen). Vor seiner Zeit bei Oddo BHF AM war er als Berater für das französische Finanzministerium tätig. Yann Lepape begann seine Laufbahn 1995 als quantitativer Währungsanalyst im Eigenhandel von BNP Paribas. Er verfügt über einen Master-Abschluss in Finanzen von der ESC Lyon und erwarb einen PhD in Volkswirtschaft am Centre Economie et Finances Internationales (CEFI) der Universität von Aix Marseille.

Bei Vontobel Asset Management wird Yann Lepape das Portfoliomanagement und die makroökonomische Analysekapazität des Global Flexible-Teams verstärken und die quantitativen Modelle des Teams weiter ausbauen.

In den Global Flexible-Strategien nutzen die Anlagespezialisten von Vontobel Asset Management das Potenzial des gesamten globalen Anleihen- und Währungsspektrums. Dabei managen sie aktiv auf verschiedene Währungen lautende Staats-, Unternehmens-, Wandel- und Schwellenländeranleihen aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Bereich. Ziel ist eine konstante Performance bei konsequenter Risikokontrolle.

„Mit Yann Lepape können wir einen erfahrenen Anleihenmanager für unser Global Flexible-Team gewinnen. Der Neuzugang kommt zur rechten Zeit, denn wir erleben gerade einen Wechsel des Marktregimes im Anleihenbereich, der flexible Strategien angesichts höherer Marktvolatilität zu einem Kerninvestment im Anleihenportfolio machen wird,” sagt Ludovic Colin, Head of Global Flexible Bonds bei Vontobel Asset Management.

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(Foto: Yann Lepape © Vontobel)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

07/07/18
PANDION begibt erstes Schuldscheindarlehen im Volumen von 60 Mio. Euro

Der Kölner Projektentwickler PANDION hat erfolgreich sein erstes Schuldscheindarlehen mit einem Gesamtvolumen von 60 Mio. Euro platziert. Die Transaktion stieß bei institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland auf sehr reges Interesse. Der Schuldschein wurde mit Laufzeiten von drei, vier und fünf Jahren sowie mit fester und variabler Verzinsung angeboten. Das ursprüngliche Zielvolumen wurde deutlich übertroffen.

Reinhold Knodel, Vorstand der PANDION AG: „Wir freuen uns, dass wir mit unserem erfolgreichen Debüt am Schuldscheinmarkt unsere Finanzierungsstruktur diversifizieren und unseren Handlungsspielraum zum Ausbau unserer Marktposition deutlich erweitern. Mit den eingeworbenen finanziellen Mitteln werden wir unseren eingeschlagenen Wachstumskurs weiter vorantreiben.“

Die PANDION AG entwickelt, realisiert und vertreibt hochwertige Wohn- und Gewerbeprojekte in den deutschen A-Standorten sowie deren Einzugsgebieten. Die aktuelle Projektpipeline umfasst 3.227 Wohnungen und vier Gewerbeprojekte mit einem Gesamtvolumen von 1,85 Mrd. Euro.

Die Transaktion wurde durch die in diesem Marktsegment sehr erfahrene IKB Deutsche Industriebank AG als Sole Arranger begleitet

Die PANDION AG mit Sitz in Köln befasst sich seit 2002 mit der Entwicklung, Realisierung und dem Vertrieb hochwertiger Wohnprojekte. Das inhabergeführte Immobilienunternehmen entwickelt Grundstücke an seinem Hauptstandort sowie in Bonn, Düsseldorf, Mainz, München und Berlin. Seit 2014 baut das Unternehmen sein Engagement im Gewerbebereich stetig aus. Insgesamt plant und baut PANDION deutschlandweit 3.227 hochwertige Wohnungen und vier größere Gewerbeobjekte mit einem Verkaufsvolumen von insgesamt rund 1,85 Milliarden Euro, davon 1,53 Milliarden Euro im Bereich Wohnen. Zum Portfolio gehören auch Wohnhochhäuser – ein Trend, den die Kölner Immobilienexperten seit 2008 aktiv mitgestalten, so zum Beispiel mit dem Wohnkranhaus „PANDION Vista“ im Kölner Rheinauhafen. Die PANDION AG beschäftigt insgesamt rund 130 Mitarbeiter an den Standorten Köln, München und Berlin.

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(Foto: © pixabay)

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06/07/18
Die niedrigen Renditen dieses Zyklus liegen hinter uns

Die von den Ratingagenturen gemessenen Bonitätskennzahlen setzten auch in der ersten Jahreshälfte ihren Aufwärtstrend fort: Rund um den Globus gab es deutlich mehr Herauf- als Herabstufungen. Obwohl schon das erste Quartal in dieser Hinsicht das beste seit der Finanzkrise war, hat sich das Tempo der Upgrades im zweiten Quartal noch beschleunigt. Entgegen diesem fundamentalen Trend haben sich jedoch die Spreads von Hochzinsanleihen durch die Bank von ihren engsten Niveaus Ende Januar ausgeweitet. Offenbar spüren die Marktteilnehmer das Ende des aktuellen Konjunkturzyklus nahen und sind zuletzt angesichts der möglichen Folgen eines sich zuspitzenden Handelskriegs vorsichtiger geworden.

Auch die Performance-Daten der Hochzinsindizes sind gegenwärtig interessant. Aktuell notieren die Spreads des Pfund-Sterling-Indexes 130 Basispunkte weiter als am 26. Januar, während sich der Euro-Index um 157 Basispunkte ausgehend von seinem Nachkrisentief am 31. Oktober letzten Jahres geweitet hat. Als deutlich widerstandsfähiger erweisen sich dagegen die Spreads am Dollar-Markt: Ihren tiefsten Stand nach der Krise markierten sie am 20. April und haben seither nur geringfügig um 48 Basispunkte zugelegt. Erwähnenswert ist dabei, dass der Dollar-Index eine längere Laufzeit als seine europäischen Pendants hat und eine Stufe niedriger geratet wird. Das macht die Performance umso erstaunlicher.

Wir haben unser Engagement in auf Dollar lautende Sub-Investment-Grade-Papiere auf den für uns historisch niedrigsten Stand zurückgefahren. Denn wir glauben, dass die niedrigen Renditen dieses Zyklus inzwischen hinter uns liegen.

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(Foto: Mark Holman © TwentyFour Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

05/07/18
BNY Mellon IM: US-Hochzinsanleihen schützen vor Renditeanstieg

US-amerikanische Hochzinsanleihen bieten Anlegern aktuell einen größeren Schutz vor einem globalen Renditeanstieg als ihre europäischen Pendants. Den Grund hierfür erläutert Dr. Ulrich Gerhard, Manager des BNY Mellon Global Short-Dated High Yield Bond Fund und Senior Manager bei Insight Investment – einer Boutique von BNY Mellon IM:

„Sowohl die Fed als auch die EZB befinden sich inzwischen auf dem Pfad der geldpolitischen Normalisierung, wobei dieser Prozess in den USA am weitesten fortgeschritten ist. Die Kombination aus stärkerem Wachstum, einer moderaten Inflation und niedrigen Zinsen hat dort ein positives Umfeld für die Unternehmensgewinne geschaffen, die deutlich gestiegen sind. Insbesondere auf dem Hochzinsmarkt hat dies die Bonität beflügelt, und die Ausfallquoten sind gesunken – was Anlegern attraktive Renditen beschert.

Allerdings haben europäische Emittenten, allen voran solche mit BB-Rating, die Phase niedriger Renditen und starker Nachfrage genutzt, um ihr Fälligkeitsprofil zu verlängern. Und damit haben sie zwar das Ausfallrisiko reduziert, gleichzeitig aber ein Durationsrisiko entstehen lassen. So ist die Duration des Bloomberg Barclays Euro BB Index aktuell fast ein Jahr länger als noch Anfang 2015. Die Kupons dieser Neuemissionen waren niedrig und lagen zum Teil zwischen 2% und 3% – beispielsweise bei der französische Autovermietung Europcar, die eine Anleihe mit einer Laufzeit bis 2022 und einem Kupon von lediglich 2,375% begeben hat. Das bedeutet: Zukünftig werden die Renditen dieser niedrig verzinsten Wertpapiere vom Zinsrisiko bestimmt, sofern sich die Fundamentaldaten des Unternehmens nicht dramatisch verändern.

In den USA geht der Trend dagegen in eine ganz andere Richtung: Die Duration des US-Dollar-Index ist gesunken. Deshalb können die höheren Erträge, die mit dem Kauf von US-Hochzinsanleihen einhergehen, den Inhabern europäischer Hochzinsanleihen einen größeren Schutz bieten, wenn die Renditen weltweit ansteigen. Außerdem hat sich der Preis bei vielen Emissionen auf dem US-Hochzinsmarkt bereits angepasst, um dem Risiko Rechnung zu tragen, dass diese Papiere möglicherweise erst nach ihrem ersten Kündigungstermin gekündigt werden. Flexibel zu sein und nicht nur den heimischen Markt im Auge zu haben ist also derzeit essentiell.

Sofern sich die Konjunktur weiter günstig entwickelt, bietet der Renditepuffer von Hochzinsanleihen im Vergleich zu Staatspapieren oder Anleihen mit Investmentstatus natürlich einen deutlich höheren Schutz vor steigenden Renditen. Im laufenden Jahr haben Emittenten mit B-Rating jedenfalls sowohl in Europa als auch in den USA besser abgeschnitten als ihre Pendants mit BB-Rating.“

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(Foto: Dr. Ulrich Gerhard © BNY Mellon)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

05/07/18
Berlin Hyp mit dritter Benchmarkemission 2018

Die Berlin Hyp emittierte ihren dritten Hypothekenpfandbrief im Benchmarkformat im Jahr 2018. Der Anteil internationaler Orders betrug dabei 46%.

Nach über vier Jahren emittiert die Berlin Hyp erstmals wieder einen Hypothekenpfandbrief über 750 Mio. Euro. Die lange vierjährige Anleihe trägt einen Zinskupon von 0,0% und wird von der Ratingagentur Moody’s mit Aaa eingestuft.

Am Montag morgen um 9.00 Uhr öffneten die von der Berlin Hyp mandatierten Syndikatsbanken BayernLB, Commerzbank, Deka Bank, Erste Group Bank und HSBC die Orderbücher mit einer Spread-Guidance von Mid-Swap -8 Basispunkten.

Bis zur Schließung des Orderbuchs um 11.40 Uhr konnten Orders mit einem Volumen von über 1 Mrd. Euro von 44 verschiedenen Investoren generiert werden. Dieses ermöglichte es den Konsortialbanken, die Anleihe einem Mid Swap -10 Basispunkten zu pricen. Mit 46% konnte erneut ein überdurchschnittlicher Anteil des Pfandbriefs bei ausländischen Investoren platziert werden. Dabei zeigten insbesondere Großbritannien (12%), Benelux (11%) und Asien (8%) Interesse. Fonds orderten 39% des Bonds, während sich Banken mit 38% an der Anleihe beteiligten. Sparkassen und Verbundunternehmen zeichneten knapp 15% der Emission.

„Wir freuen uns, dass die Emission sowohl bei heimischen als auch bei internationalen Investoren auf so ein großes Interesse gestoßen ist. Wir werten dieses als klares Vertrauensvotum für die Berlin Hyp und als Anerkennung unserer intensiven Investorenarbeit", so Gero Bergmann, der im Vorstand der Berlin Hyp das Kapitalmarktgeschäft verantwortet.

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(Foto: © Berlin Hyp)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

05/07/18
Benchmark-Hypothekenpfandbrief der MünchenerHyp findet großen Anklang bei internationalen Investoren

Auf ausgesprochen breites Investoreninteresse stieß die jüngste Emission eines Benchmark-Hypothekenpfandbriefs über 500 Mio. Euro der Münchener Hypothekenbank.

Rund 40 Prozent des Emissionsvolumens wurde von internationalen Investoren gezeichnet. Darüber hinaus war das Interesse klassischer Pfandbriefinvestoren wie Versicherungen und Asset Manager sehr hoch.

„Die Rückkehr klassischer Investoren zeigt, dass der Pfandbrief auch nach dem angekündigten Ende des EZB-Ankaufprogramms wegen seiner Sicherheit und Qualität weiterhin hohes Vertrauen genießt“, sagte Bernhard Heinlein, Mitglied des Vorstands der MünchenerHyp.

Die Laufzeit des Hypothekenpfandbriefs beträgt neun Jahre und vier Monate, der Kupon 0,625 Prozent. Die Emission wurde zu einem Preis von 8 Basispunkten unter Swap-Mitte platziert. Das Orderbuch wurde bei über 1 Mrd. Euro geschlossen.

Insgesamt wurden 52 Orders aus zwölf Staaten abgegeben. Regionaler Schwerpunkt mit 61 Prozent des Emissionsvolumens war Deutschland. Es folgten Investoren aus Großbritannien, weiteren europäischen Staaten sowie dem Nahen Osten. Größte Investorengruppe waren mit 48 Prozent des Emissionsvolumens Banken, es folgten Zentralbanken, Staatsfonds, Asset Manager und Versicherungen.

Die Transaktion begleiteten Credit Suisse, Deutsche Bank, DZ Bank, HSBC und Nord LB.

Die Ratingagentur Moody’s bewertet Hypothekenpfandbriefe der MünchenerHyp mit der Höchstnote Aaa.

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(Foto: © MünchenerHyp)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.