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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

22/01/19
Principal Global Investors: US-Aktienmärkte Q1 2019 – Ein Blick hinter die Volatilität

Zwar seien der US-amerikanische ISM-Einkaufsmanagerindex sowie andere Geschäftsklimaumfragen im Dezember eine Enttäuschung gewesen. Auf der anderen Seite habe der US-Beschäftigungsbericht für Dezember einen größeren Beschäftigungszuwachs als erwartet gezeigt sowie einen soliden Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne. „Während sich zwar das Wirtschaftswachstum klar verlangsamt, sollte die Stärke des Arbeitsmarktes das Gerede von einer Rezession verstummen lassen“, macht Shah deutlich. Die Anlagestrategin verweist auch darauf, dass die Diskussionen rund um den Handelskonflikt zwischen den USA und China zuletzt vorangekommen seien, nachdem die letzten Handelsgespräche mit einem Fortschritt geendet hätten. Sollte das in einem Abkommen resultieren, das neue Zollrunden verhindere, würde das die Sorgen hinsichtlich Unsicherheit für Unternehmen, Unterbrechungen der Lieferketten und einem Anstieg der Einfuhrpreise zerstreuen und Ängste um das globale Wachstum reduzieren. „Allerdings hat sich der Fokus im Handelskonflikt in den letzten Monaten von der Leistungsbilanz Chinas auf das Streben Pekings nach technologischer Führerschaft und Dominanz verlagert – und dieser Punkt wird kurzfristig nicht zu lösen sein“, gibt Shah mit Blick auf den Technologiesektor zu bedenken. Weiterer US-Druck über Ausfuhrkontrollen werde wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Technologieunternehmen sowie auf US-Aktien insgesamt haben.

Wirklich besorgniserregend sei eine weitere Verschlechterung der finanziellen Bedingungen. Laut Shah würde das auf dem Vertrauen lasten, ein Abwärtsrisiko für das Wachstum darstellen und dadurch einen negativen Teufelskreislauf auslösen. „In der Tat ist die überwiegend negative Reaktion der Märkte auf die Resultate der Fed-Sitzung im Dezember der Grund dafür, warum der Präsident der Notenbank Jerome Powell sich in der letzten Woche genötigt sah, eine beruhigende Botschaft zu kommunizieren“, so Shah. Eine Leitzinserhöhung im März scheint somit vom Tisch und künftige Entscheidungen würden von der Datenlage abhängen.

Die äußerst positiven Reaktionen auf die neuerlichen Äußerungen Powells deuteten jedenfalls darauf hin, dass er die Flucht an den Aktienmärkten fürs Erste gestoppt haben könnte. Darüber hinaus sieht die Expertin weitere Indikatoren, die eine mögliche Rallye am Aktienmarkt im ersten Quartal denkbar scheinen lassen. Aktienwerte seien zuletzt zu sehr von der Gefahr einer Rezession ausgegangen, was an sich bereits für eine Korrektur nach oben spräche. Hinzu kommt, dass aufgrund der Panikverkäufe am Markt Aktientitel nicht länger überrepräsentiert seien, während die Bewertungen stark an Attraktivität gewonnen hätten.

Langfristig müssten sich die Märkte ohne einen Fiskalstimulus und die lockeren, finanziellen Bedingungen des Jahres 2018 in diesem Jahr auf einen schwächeren wirtschaftlichen Ausblick, anhaltenden Druck auf den Technologiesektor und eine abschwächende Ertragsdynamik einstellen. „Eine gesamtwirtschaftliche Rezession dürfte nicht wahrscheinlich sein, aber eine Ertragsrezession könnte weiterhin verheerende Auswirkungen haben und an den Aktienmärkten dafür sorgen, dass die Tiefpunkte des letzten Monats wiederholt getestet werden“, fasst Shah zusammen.

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(Foto: Seema Shah © Principal Global Investors)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

22/01/19
Was haben Klimawandel und Inflation gemeinsam?

Der Markt für versicherungsgebundene Wertpapiere (Insurance Linked Securities, ILS) ist führend bei der Beobachtung der durch Klimaveränderungen bedingten Auswirkungen auf Volkswirtschaften und Märkte. Neue und unerwartete Klimaeffekte schlagen sich nach unserer Einschätzung insbesondere in den USA zuerst in den Kursen von ILS nieder. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Abgesehen von diversen komplexen gesellschaftlichen Aspekten haben Klimaveränderungen auf Kapitalanlagen unter rein finanzieller Betrachtung dieselbe Wirkung wie Inflation: Sie untergraben potenziell die langfristigen Erwartungen an die real erzielbaren Erträge. Aktuell bewegen sich die Erwartungen hinsichtlich klimatischer Veränderungen und Inflation auf einem relativ moderaten Niveau, doch es sind die Erwartungen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der Erderwärmung und der Geldpolitik, die Grund zur Besorgnis geben. Allerdings folgt die Inflation einem Zeitplan, der zehnmal kürzer ist als beim Klima – weshalb sich Inflationsprognosen in aller Regel nur über zehn Jahre erstrecken, Klimaprognosen dagegen über bis zu 100 Jahre. Aus diesem Grund ist in Bezug auf die Anfälligkeit für Klimaveränderungen unbedingt auf den Anlagehorizont zu achten. Die meisten ILS haben eine Laufzeit von einem Jahr – die längste Laufzeit beträgt bei ihrer Emission drei bis fünf Jahre. Im Gegensatz dazu planen Städte und groß angelegte Infrastrukturprojekte meist mit einem Zeithorizont von Jahrzehnten. Während traditionelle Anlagen teilweise höchst anfällig für die Folgen des Klimawandels sind, können ILS ihre Erträge relativ kurzfristig an die «Klimawandelinflation» anpassen.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten wir beobachten, dass der ILS-Markt auf Klimaveränderungen reagiert hat und diese bereits mit Blick in die Zukunft eingepreist hat. Grundsätzlich entspricht die Architektur des ILS-Marktes unserer Meinung nach einem «klimagebundenen Wertpapier» und/oder einer «klimaindexierten, variabel verzinslichen Anleihe».

GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Sie bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt über 900 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Aktien von GAM (Symbol „GAM”) mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert und Teil des Swiss Market Index Mid (SMIM). Die Gruppe verwaltet per 30. November 2018 Vermögen von EUR 123.0 Milliarden (ohne die ARBF-Strategien, die liquidiert werden).

https://www.fixed-income.org/   https://www.green-bonds.com/
(Foto: John Seo © GAM)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/01/19
M&G Investments: Schwellenländeranleihen – worauf es 2019 ankommt

2018 war ein ziemlich heißes Jahr für Schwellenländeranleihen. Handelskonflikte, schwächere Wachstumsraten und auch individuelle Krisen wie in Argentinien oder der Türkei ließen die relativ hohen Bewertungen vom Jahresanfang schmelzen. Ob die aktuellen Kurse realistischer sind, hängt zum einen von Faktoren wie der zukünftigen Zinspolitik der Fed sowie den nächsten Schritten im Handelskonflikt zwischen den USA und China ab. Darüber hinaus sieht Claudia Calich, Fondsmanagerin des M&G Emerging Markets Bond Fund drei weitere Schlüsselthemen:

Wahltermine sorgen für Nervosität
2019 wird in vielen Ländern ein neues Parlament gewählt – von Nigeria im Februar bis Namibia im November. „Die stärksten Auswirkungen auf die Märkte wird wohl die argentinischen Entscheidung im Oktober haben. Eine Wiederwahl des marktfreundlichen Amtsinhabers Macri würde eher positiv aufgenommen, während Investoren auf einen Sieg der ehemaligen Präsidentin Christina Kirchner eher negativ reagieren dürften,“ sagt Claudia Calich. „Auch andere Wahlen in der Ukraine (März), Indonesien (April), Indien (April/Mai) und Südafrika (Mai) können für Volatilität sorgen.“ In den Ländern, in denen wichtige Wahlen bereits im vergangenen Jahr stattfanden, kommt es nun auf die Umsetzung der gemachten Zusagen an. Wird es zum Beispiel Fortschritte in der Rentenreform Brasiliens und Klarheit bei der mexikanischen Wirtschaftspolitik geben? „Maßnahmen der Regierungen können die jeweils eigenen Risiken eines Landes sowohl erhöhen als auch reduzieren – für Schwellenländer-Anleger ist es am wichtigsten, die schlechtesten Akteure zu vermeiden“, erklärt die Expertin. „Im vergangenen Jahr waren diese nämlich nicht etwa durch ein gemeinsames Thema verbunden, sondern jedes Land fiel durch ein spezielles Problem auf. So belasteten die sinkenden Ölpreise besonders Nigeria, Ecuador und Venezuela. In Argentinien war es der hohe Finanzierungsbedarf und in Sambia und Costa Rica die nicht überzeugenden steuerpolitischen Anpassungen.“

Rohstoffpreise – Symptom oder Ursache?
Obwohl gemeinhin eine starke Verbindung zwischen Öl und den Schwellenländern angenommen wird, ist die Abhängigkeit der einzelnen Länder von den Ölpreisen recht unterschiedlich. Claudia Calich dazu: „Sollten die Ölpreise steigen, werden sich die Leistungsbilanzen der Türkei, Indiens und anderer Importeure verschlechtern, während die Länder des Nahen Ostens und weitere Ölexporteure wie Russland oder Nigeria davon profitieren. Ein deutlicher Rückgang metallischer Rohstoffe hingegen wirkt sich hingegen tendenziell negativ auf die meisten Schwellenländer aus, denn eine solche Entwicklung träfe nicht nur die Exporteure, sondern wäre auch ein Zeichen für eine schwache Nachfrage und damit ein langsameres globales Wachstum. So hatte beispielsweise die Abschwächung des chinesischen Immobilienmarktes negative Folgen für die weltweiten Stahl- und Eisenerzpreise.“

Fundamentaldaten stabilisieren sich
Niedrige Ausfallraten von Unternehmen und die bessere Bonität von Bondemittenten gehörten für die Schwellenmarktexpertin im vergangenen Jahr zu den Lichtblicken: „Mit guten Erträgen und disziplinierten Investitionen haben Unternehmen ihre Schulden letztes Jahr insgesamt reduzieren können. Per Ende Juni lag der Nettoverschuldungsgrad von Unternehmen in Schwellenländern unter dem 2,75-fachen des Gewinns. Zum Höchstwert 2016 hatte die Nettoverschuldung noch das 3,5-fache betragen. Für das laufende Jahr gehen wir davon aus, dass sich die Fundamentaldaten stabilisieren. Bei den hochverzinsten Anleihen könnten sich die Ausfallraten jedoch leicht auf zwei bis drei Prozent erhöhen – im Vergleich zu unter zwei Prozent im letzten Jahr. Mit dieser Einschätzung berücksichtigen wir, dass die wirtschaftlichen Gegebenheiten in einigen Länder wie der Türkei, China und Argentinien schwieriger werden könnten. Dennoch dürften die Ausfallraten unter ihrem langfristigen Durchschnitt bleiben.“

Claudia Calich sieht für das Jahr 2019 Chancen für Anleihen aus Schwellenländern sowohl in Hart- als auch in Lokalwährungen: „Die großen makroökonomische Risiken bleiben uns im Jahr 2019 erhalten, aber die Anleiherenditen in Schwellenländern sind mit rund sieben Prozent für Staatsanleihen in US-Dollar auf dem höchsten Stand seit der globalen Finanzkrise 2008. Hartwährungsanleihen haben seit 1994 nie negative Renditen in zwei aufeinander folgenden Jahren verzeichnet. Bei Lokalwährungstiteln sieht das zwar anders aus, da Währungsanpassungen oft einige Jahre dauern, abhängig etwa vom Konjunkturzyklus oder der Geldpolitik. Aufgrund der derzeitigen Bewertungen, der in vielen Ländern durchgeführten Anpassung der Leistungsbilanzen und des Anstiegs der Realrenditen glauben wir, dass der Großteil der lokalen Währungskorrektur hinter uns liegt.“

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(Foto: Claudia Calich © M&G)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/01/19
Erste AM: Emerging Markets Unternehmensanleihen Ausblick 2019 – Aktives Management ist Risikomanagement

Was waren im vergangenen Jahr die größten Herausforderungen und wo bestehen die Opportunitäten 2019? Emerging-Markets-Fondsmanager Péter Varga gibt die Antworten zu den wichtigsten Fragen.

Handelskonflikt drückt auf die Euphoriebremse
Das vergangene Jahr war aus vielerlei Gründen herausfordernd für Emerging-Markets-Anleihen. Neben dem Zinserhöhungszyklus in den USA und der Korrektur an den Rohstoffbörsen waren es die erhöhten politischen Risiken in Ländern wie Venezuela, Südafrika oder der Türkei, die zu einer erhöhten Volatilität führten. Im Vordergrund stand die in einen Handelskonflikt zugespitzte Rivalität der zwei Supermächte USA und China. Die Sorge der US-Regierung ist, dass China immer mehr zum Technologieanführer wird.

Das bestätigen die Ausgaben der Volksrepublik für Forschung und Entwicklung, die in den vergangenen Jahren exponentiell angestiegen sind. „Das chinesische Unternehmen Huawei ist 2018 beim weltweiten Verkauf von Smartphones hinter Samsung auf den zweiten Platz gezogen, vorbei an Apple. Das geht nicht spurlos an den USA vorbei. Genauso wenig wie die chinesischen Errungenschaften in der Weltraumforschung, die Investitionen in Afrika oder die ‚One Belt, One Road‘ Initiative“, betont Peter Varga, verantwortlicher Fondsmanager für Schwellenländer-Unternehmensanleihen bei der Erste Asset Management. „Die angespannte Lage zwischen den USA und China wird sich selbst mit einem Handelsabkommen 2019 nicht in Luft auflösen.“

Entblößte Schwächen, gute Investitionsmöglichkeiten
Insbesondere Europa, das 2017 die Erwartungen deutlich übertraf, hat 2018 geschwächelt. Ursachen waren die Querelen rund um den Brexit und die Verlangsamung der Weltwirtschaft. Diese und die sich ausweitende Spanne zwischen US- und Eurolandzinsen führten zu einer Rallye im US-Dollar. Die Kombination aus höheren US-Zinssätzen und einem starken Dollar entblößte wiederum die Schwächen von anfälligen Schwellenmärkten. Argentinien und die Türkei, die unter anderem aufgrund fehlender ausländischer Direktinvestitionen große Leistungsbilanzdefizite aufweisen, erlebten beide eine Währungskrise und einen deutlichen Rückgang der Asset-Preise.

Diese Faktoren führten zu einer allgemein schlechteren Stimmung gegenüber Schwellenländern und zu Abflüssen durch Privatanleger – jedoch weniger als befürchtet. „Die großen Kursschwankungen der Anleihenpreise im Vorjahr ermöglichten gute Investitionschancen, selbst in Ländern wie der Türkei oder Argentinien. Es war das Jahr der aktiven Investoren“, erklärt Varga.

Die positiven Trends nicht übersehen
Es gibt viele positive Entwicklungen: nach den Präsidentenwahlen in Brasilien soll nun ein lang ersehnter Reformkurs eingeschlagen werden. Die Investoren antworteten mit einem Kursfeuerwerk. In Südafrika sieht man erste positive Reform-Schritte und China war – vor der Zuspitzung der Rivalität mit den USA – dabei, seine Wirtschaft auf ein durch Technologie, Nachhaltigkeit und mehr Binnennachfrage basiertes Wachstum zu transformieren. 

Der steigende US-Dollar war zwar eine Herausforderung für einzelne Länder, hatte jedoch keine Ansteckung zur Folge. „Etliche Schwellenländer haben ein relativ niedriges Schuldenniveau, finanzieren sich immer verstärkter in der heimischen Währung und sind daher gut positioniert. Gleichzeitig sind die längerfristigen wirtschaftlichen Wachstumsaussichten für die Schwellenländer nach wie vor positiv, Kapital fließt wieder zu“, so Varga.

Wo sind die interessantesten Unternehmen zu Hause?
Investoren stehen vor einer Reihe wichtiger Fragen, die je nach Ergebnis die Performance im Jahr 2019 vorantreiben können. Neben dem US-Dollar waren Schwellenländer historisch immer an die Entwicklung der Weltwirtschaft gebunden. In den letzten Jahren wurden sie vermehrt zu einem eigenen Treiber. In China, wo sich die Konjunktur etwas verlangsamt hat und die Handelszölle die Stimmung belasten, hat die Regierung zum Beispiel klare Impulse gesetzt. Darunter auch Steuersenkungen und eine Lockerung der Kreditvergabe.

„Interessant sind für uns chinesische High-Yield-Anleihen im Hausbau Sektor. In Brasilien sind es vor allem auch Unternehmen im High-Yield-Bereich, die von einem Konjunkturaufschwung profitieren könnten. In Mexiko finden wir Industriewerte und Immobilienunternehmen, die aufgrund politischer Schritte der neuen Regierung günstiger geworden sind. Natürlich beobachten wir laufend, ob sich Opportunitäten auftun, das betrifft auch defensivere Branchen, die eine stabile Nachfrage haben. Das trifft auf Telekommunikationsunternehmen zu, wie zum Beispiel Turkcell in der Türkei“, betont Varga. Was sorgt für Performance und welche Expertise ist entscheidend? Grundsätzlich können sehr aktive Manager, die rasch auf wechselnde Gegebenheiten reagieren und nah am Markt sind, anvertraute Kundengelder in diesem volatilen Umfeld am besten schützen oder Verluste im Sell-Off vermeiden. Aktives Management kann auch flexibel auf Marktverwerfungen, wie zum Beispiel bei Liquiditätsengpässen agieren. Zudem bietet die „margin of safety“, die sich aus der Unterbewertung ausgewählter Unternehmen und dem tatsächlichen (inneren) Wert ergibt, einen zusätzlichen Risiko-Puffer. Ausgezeichnetes aktives Management ist somit immer auch gelebtes Risikomanagement. Gerade in Anlageklassen wie Emerging-Market-Anleihen ist ausgewiesene Expertise von Nischen-Anbietern gegenüber globalen Unternehmen oft im Vorteil. „Seit Auflage des ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE haben wir auf über die letzten 10 Jahre eine Wertentwicklung von 9,8 Prozent p.a. erzielt. Mit diesem Track-Record wurden wir als Fondsmanager bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter auch mit dem Lipper Award. Zudem führen wir unsere Peergruppe bei Morningstar per Ende 2018 auf 1,5 und 10 Jahre als unangefochtener Spitzenreiter an“, betont Varga abschließend. Der ERSTE BOND EMERGING MARKETS CORPORATE investiert in Unternehmensanleihen aus Schwellenländern. Der Fonds veranlagt hierbei weltweit und ermöglicht Investoren die Teilnahme an den Wachstumschancen dieser aufstrebenden Märkte. Fremdwährungsrisiken gegenüber dem Euro werden weitgehend abgesichert und der Lokalwährungsanteil beträgt maximal 10 Prozent. Das Fondsvolumen beträgt aktuell 370 Millionen Euro (Stand: 30.12.2018). Das Morningstar Rating vergleicht europaweit die historische Wertentwicklung von Fonds mit ähnlichen Anlagezielen. Das zuständige Fondsmanagement-Team verwaltet knapp 1,5 Milliarden Euro in Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern-Publikumsfonds und institutionelle Mandate zusammengerechnet.

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(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/01/19
Swisscanto: Auch der CoCo-Markt litt in Q4-18 unter Abverkauf der Risikowerte

Nach einem starken Comeback der CoCo-Anleihen (Contingent Convertible Bonds) im dritten Quartal 2018 ließ der Abverkauf bei sämtlichen Risikowerten im vierten Quartal auch den CoCo-Markt nicht kalt. Die Credit Spreads (Kreditrisikoprämie über der risikofreien Zinskurve) weiteten sich im Quartalsverlauf um beträchtliche 95 Basispunkte (Bp) aus. Der November erwies sich dabei an sämtlichen Kreditmärkten als besonders schwacher Monat. Daraus folgte, dass die Neuemissionstätigkeit verschwindend gering war. Lloyds begab als einzige Bank Anfang Oktober eine neue CoCo-Anleihe im Umfang von USD 1,5 Mrd. und einem Coupon von 7,5 Prozent.

„Im Gesamtjahr 2018 belief sich der Umfang der Neuemissionen im CoCo-Markt auf EUR 26 Mrd. (im Jahr 2017 wurden ebenfalls neue Anleihen in Höhe von EUR 26 Mrd. platziert). Für 2019 gehen wir von einem Neuemissionsvolumen von insgesamt rund EUR 20 Mrd. aus. Bezieht man aber die erwarteten Rückzahlungen in diesem Jahr in die Kalkulation mit ein, dürfte das Nettoangebot an CoCo-Neuemissionen unter EUR 10 Mrd. liegen und damit angesichts der voraussichtlich attraktiven Neuemissionsprämien problemlos Abnehmer unter den Anlegern finden“, so Daniel Björk, Manager des Swisscanto (LU) Bond Fund COCO.

Knapp sechs Prozent Kursrückgang bei CoCos in 2018
Der Swisscanto (LU) Bond Fund COCO ATH EUR erzielte im Gesamtjahr 2018 eine Gesamtrendite von -5,5% vor Gebühren (abgesichert in EUR). Dies entsprach etwa der Performance des ICE BofAML COCO Index, dessen Gesamtrendite ebenfalls -5,6% (abgesichert in EUR) betrug. Der Zinsertrag (Carry) des Fonds lag bei 6,2%, während der Kursertrag -12,7% betrug (lokal). „Trotz des negativen Jahres gehören CoCo-Anleihen auf lange Sicht zu den Gewinnern im Anleihen-Universum. Seit Lancierung am 31. Mai 2011 erzielte unser Fonds einen Wertzuwachs von 66,9 Prozent (Stand 31.12.2018). Wir sehen CoCos auch künftig als wichtiges Instrument zur Beimischung in einem breit diversifizierten Anleihen-Portfolio“, sagt Björk.

Der Fonds behält seine aktive Positionierung bei. Auf Länderebene bedeutet dies eine Übergewichtung in die performancestarken spanischen Banken und eine Untergewichtung in britische Banken. Bezüglich der Währungen (auf abgesicherter Basis) werden auf EUR lautende CoCo-Anleihen über- und auf USD lautende CoCos untergewichtet. „Bei den Emittenten haben wir unser Engagement in den größten nationalen Bank-Champions erhöht und in einigen kleineren sowie mittelgroßen Banken reduziert. Die aktuelle Positionierung ergibt zum Quartalsende für den Fonds insgesamt eine Endfälligkeitsrendite von 6,2 Prozent (Yield to Call 7,3 Prozent), einen Credit Spread von 502 Bp und eine modifizierte Duration von 3,1 Jahren (vor Abzug von Gebühren und Währungsabsicherung)“, so Björk.

Ausblick: Spreads dürften stärkere Unterstützung erfahren
Im Jahr 2018 erfolgte eine spürbare Neubewertung des Markts für CoCo-Anleihen, wobei der durchschnittliche Credit Spread (OAS) sich um 160 Bp auf derzeit 472 Bp ausweitete. Der mit High Yield (HY) bewertete Teil des CoCo-Marktes verzeichnete eine Ausweitung um 168 Bp, was zu einem durchschnittlichen Spread von 526 Bp führte. Angesichts der weiterhin soliden Bankbilanzen spiegeln die aktuellen Spreadniveaus die Verlangsamung des globalen und europäischen Wachstums nun angemessener wider.

„Von daher gehen wir davon aus, dass die neuen höheren Spreadniveaus die Nachfrage der Anleger wieder ankurbeln werden, sobald sich die allgemeine Stimmung an den Finanzmärkten stabilisiert. Die Outperformance der CoCo-Anleihen im Vergleich zu den US-HY-Anleihen im vierten Quartal (mit HY bewertete CoCo-Anleihen weiteten sich um 98 Bp und US HY um 210 Bp) veranschaulicht unserer Meinung nach die anhaltende Attraktivität von CoCo-Anleihen auch in einem volatileren Umfeld. Da ein mögliches Verlängerungsrisiko nun stärker eingepreist ist und die Neubewertung des teuren Vintage Ende 2017/Anfang 2018 nun hinter uns liegt, dürften die Spreads nun stärkere Unterstützung erfahren. Bei diesen Spreadniveaus erwarten wir ferner, dass zukünftige Neuemissionen im CoCo-Markt zu attraktiven Preisen erfolgen werden“, meint Björk.

(Foto: Daniel Björk © Swisscanto)
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17/01/19
Do Investment AG: David Wehner verstärkt Portfoliomanagement-Team mit Schwerpunkt auf Anleihen

David Wehner (geb. Tyminski) ergänzt seit 1. Januar als Senior Portfoliomanager die Do Investment AG (Do) mit seiner besonderen Expertise in der Allokation von Anleihen. Der 32-Jährige ist vorrangig für Staats- und Unternehmensanleihen in den Portfolios zuständig. Do stellt sich so auch weiter auf die volatileren Bedingungen an den Finanzmärkten ein.

Vor seinem Wechsel zur Do verantwortete David Wehner seit 2010 bei der Lampe Asset Management GmbH als Abteilungsdirektor das Management von Publikumsfonds und institutionellen Spezialfonds. Seine berufliche Laufbahn begann er beim Bankhaus Lampe, wo er bei der Depotbank für die Evaluierung von Vermögenswerten zuständig war.

„Mit David Wehner haben wir einen versierten Portfoliomanager gewonnen, insbesondere für den Bereich Anleihen. In diesem Jahr werden wir uns mit tendenziell steigenden Renditen an den Anleihemärkten und einhergehenden Kursverlusten sowie erhöhter Volatilität an den Aktienmärkten auseinandersetzen müssen. Wir sind überzeugt, unsere Portfolios mit der Erfahrung und dem Know-how von Herrn Wehner sowie unseres gesamten Teams für die Zukunft weiter stabil aufstellen zu können“, erklärt Corinna Schütz, Vorstand von Do.

Über die Do Investment AG
Die Do Investment AG ist Teil der Unternehmensgruppe von Herrn Silvius Dornier. Eingebunden in ein einzigartiges Netzwerk und in enger Verknüpfung mit dem Family Office der Familie Silvius Dornier werden Privatpersonen, mittelständische Unternehmerfamilien, konservative Institutionen und Stiftungen ganzheitlich in allen Fragen der Vermögensplanung und des Vermögensmanagements betreut. Die Kernkompetenzen der Do Investment AG liegen neben der Strukturierung und Verwaltung von liquiden Vermögenswerten in ausgewählten Sachwertinvestments im Bereich der Agrarwirtschaft. Die Do Investment AG ist durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß Kreditwesengesetz (KWG) zugelassen und unterliegt deren Aufsicht.

(Foto: David Wehner © Do Investment)
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17/01/19
Solidvest-Team weiter gestärkt

Konstantin Hörl (26) unterstützt seit 1. Januar als Operations- und Projekt Manager das Team von Solidvest, der digitalen Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG (DJE). In dieser Position ist Hörl gemeinsam mit Martina Kraut (24), die seit August 2018 ebenfalls als Operations- und Projektmanagerin bei Solidvest beschäftigt ist, für die Weiterentwicklung operativer Prozesse zuständig. Darüber hinaus arbeiten beide in den Bereichen Trading und Kundenkommunikation.

„Wir freuen uns sehr, beide Kollegen an Bord zu haben. Neuzugang Konstantin Hörl als Digital Native und mit breiter Expertise im Banking, unterstützt uns bei der weiteren Optimierung unserer Prozesse“, sagt Klaus Pfaller. „Über ihn und Martina Kraut wollen wir ein Höchstmaß in punkto Qualität und Schnelligkeit im Rahmen unserer Kundenkommunikation sicherstellen. Der kontinuierliche Ausbau des Solidvest-Teams spiegelt auch den wachsenden Erfolg unserer aktiv gemanagten Online-Vermögensverwaltung wider.“

Vor seinem Wechsel zu DJE war Hörl als Vermögensberater für die VR Bank München Land eG und in verschiedenen Funktionen für die Münchner Bank eG tätig. Berufsbegleitend studiert der Bankkaufmann an der Hochschule für Ökonomie & Management mit geplantem Abschluss als Bachelor of Arts in Business Administration.

Martina Kraut arbeitete zuvor für die Vermögensverwaltung der MADAUS Capital Partners GmbH sowie für die Sparkasse Fürstenfeldbruck. Die gelernte Bankkauffrau absolvierte berufsbegleitend das Studium zur Bankfachwirtin an der Frankfurt School of Finance & Management.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

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(Foto:  Konstantin Hörl © Solidvest / DJE Kapital AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/01/19
Mogo Finance: Modestas Sudnius folgt Edgars Egle als CEO

Mogo Finance hat Änderungen im Management bekannt gegeben. Nach dem erfolgreichen Ausbau der internationalen Präsenz konzentriert sich Mogo Finance nun weiter auf operative Stärkung.

Mit Wirkung zum 14. Januar 2019 trat Edgars Egle von seiner Position als CEO zurück. Sein Nachfolger ist Modestas Sudnius, der seit dem 1. November 2018 Co-CEO war. Edgars Egle wird bis Ende März Mitglied des Vorstands bleiben.

Das Board of Directors dankt Edgards Egle für seinen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Unternehmens und wünscht ihm alles Gute für seinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg. Unter seiner Führung baute Mogo Finance das Geschäft von fünf auf 13 Länder in Europa aus und wurde zur führenden Marke in der Gebrauchtwagenfinanzierung.

Die Mogo Finance hat im November 2018 ihre 9,50%-Anleihe 2018/22 (ISIN XS1831877755) erfolgreich um 25 Mio. Euro aufgestockt. Die Anleihe hat ein Volumen von 75 Mio. Euro.

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(Foto: Edgars Egle © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/01/19
Brexit – Deutliche Ablehnung des Abkommens dürfte zu Verschiebung des EU-Austrittstermins führen

Das britische Parlament hat über die von Premierministerin Theresa May ausgehandelte Übergangslösung abgestimmt, die Vorkehrungen für den Austritt Großbritanniens aus der EU im März beinhaltet. Die Abstimmung war eine schwere Niederlage für die Regierung, 202 Abgeordnete haben für und 432 gegen den Deal gestimmt. Das ist die deutlichste Abstimmungsniederlage, die eine britische Regierung in den vergangenen Jahrzehnten erlitten hat.

Auch wenn die Abstimmungsniederlage nicht unterwartet kommt, erhöht sie die Unsicherheit an den Märkten. Formal hat die britische Regierung nun drei Tage Zeit, um sich einen alternativen Deal einfallen zu lassen. Von nun an hat das Parlament eine größere Kontrolle über den Brexit-Prozess. Es war von Anfang an klar, dass der vereinbarte Deal nur auf wenig Unterstützung stößt und das Parlament nicht gerade an einem Strang zieht. Sowohl Brexit-Hardliner als auch EU-Anhänger haben gegen den Deal gestimmt. Deshalb kann man sich nur schwer vorstellen, wie die Regierung mit einer Alternative aufwarten soll, die sich deutlich vom aktuellen Deal unterscheidet und ernsthafte Erfolgsaussichten im Parlament hat.

Gleichzeitig ist es unwahrscheinlich, dass die Abgeordneten Alternativen für die Durchführung des Brexits entwickeln, die einen sanften Übergang im März garantieren. Somit sinkt durch die Ablehnung des Deals im Parlament die Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien  tatsächlich im März 2019 aus der EU austreten wird.

Mehrere Optionen
Es gibt nun mehrere mögliche Optionen. Erstens stellt sich die Frage, was mit Theresa May passiert. Das Scheitern des Deals ist eine große Niederlage für sie, aber in ihrer ersten Reaktion scheint es, als ob sie nicht zurücktreten wolle. Stattdessen scheint sie ein Misstrauensvotum abwarten zu wollen, das heute Nachmittag durchgeführt wird.

Wir gehen davon aus, dass May das Misstrauensvotum überstehen wird. Trotz der internen Differenzen der Konservativen werden sie wohl dennoch hinter May stehen, statt eine Labour-Regierung unter Jeremy Corbin zu riskieren. Das dürfte auch für die DPU gelten, da ihre Politik im diametralen Gegensatz zu Labour steht.

Wenn das Misstrauensvotum jedoch Erfolg hat, muss die Regierung zurücktreten. Damit wären Parlamentswahlen so gut wie sicher. Eine Wahl würde ebenfalls viel Zeit in Anspruch nehmen und zu einer Verzögerung des Brexits führen – oder je nach Wahlkampf und Wahlergebnis zu gar keinem Brexit.

Auch wenn May das Misstrauensvotum übersteht, ist es möglich, dass die Regierung und das Parlament mit keiner erfolgreichen Alternative aufwarten können und Mays Deal Gegenstand eines Referendums wird, so dass die Bevölkerung über das Abkommen entscheiden kann – oder über den Brexit insgesamt, je nachdem, wie die Referendumsfrage formuliert wird. Wenn das Referendum so formuliert würde, dass die Bürger zwischen Mays Deal und keinem Deal entscheiden müssen, dürfte Mays Deal mit der EU schließlich doch durchgehen. Wenn das Referendum die Entscheidung stellt zwischen Mays Deal oder keinem Brexit (oder verschiedenen anderen Optionen), wäre der Ausgang weniger sicher. Aber in jedem Fall würde ein Referendum eine Verzögerung bedeuten, die eine Verschiebung des Austrittszeitpunkts aus der EU bedeuten würde.

Eine letzte Möglichkeit ist, dass die Regierung und das Parlament sich nicht über die weiteren Schritte einigen können. Das ist vermutlich das größte Risiko. Die Zeit wird verstreichen und letztlich wird die Frist im März eintreffen. Wenn der aktuelle Deal im Parlament scheitert und nichts dafür getan wird, um einen harten Brexit zu verhindern, wird Großbritannien ohne Abkommen aus der EU austreten, was zu heftigen Turbulenzen und einer großen Verunsicherung führen würde.

Wir gehen nicht davon aus, dass es zu diesem letztgenannten Szenario kommen wird. Es wäre nun sinnvoll, wenn die britische Regierung/das britische Parlament mit der EU einen Aufschub der Frist vereinbaren würde, vielleicht um ein weiteres Jahr. Wenn dies nicht gelingt, hätte die britische Regierung immer noch die Möglichkeit, die Auslösung von Artikel des 50 EU-Vertrags, der den Austritt eines Mitgliedsstaats aus der Europäischen Union regelt, zu widerrufen. Ein EU-Gerichtsbeschluss hat vor kurzem diese Option bestätigt. Wir sind der Meinung, dass Option mit der verheerenden Abstimmungsniederlage der britischen Regierung gestern wahrscheinlicher geworden ist.

Was die Märkte anbelangt, erwarten wir in den kommenden eine erhebliche Verunsicherung. Schwäche prognostizieren wir insbesondere für den Pfund-Wechselkurs und für britische Aktien, vor allem aus Branchen, die in erster Linie vom heimischen Markt abhängen. Zudem gehen wir davon aus, dass die Renditen britischer Staatsanleihen zurückgehen.

Dabei ist zu beachten, dass Anleger in Großbritannien bisher nicht untergewichtet sind, was darauf hinweist, dass sie keine große Schwäche bei britischen Aktien erwartet haben. Deshalb haben britische Aktien Luft, bei schlechten Nachrichten deutlich nachzugeben. Die Märkte sollten sich unserer Ansicht nach stabilisieren, wenn sich eine gangbare Lösung manifestiert hat oder wenn es klar wird, dass der Stillstand einen Aufschub der Verhandlungen und der Austrittsfrist herbeiführen wird.

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(Foto: Pieter Jansen © Investment Partners)

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16/01/19
Brexit – Anleger und Unternehmen müssen sich auf eine Vielzahl von Szenarien und anhaltende Unsicherheit einstellen

Neil Dwane, Global Strategist bei Allianz Global Investors, kommentiert die gestrige Brexit-Abstimmung im britischen Parlament und möglichen Folgen für die Finanzmärkte wie folgt:

–  Theresa May hat die Brexit-Abstimmung im britischen Parlament überraschend deutlich verloren. Den Mißtrauensantrag wird sie jedoch vermutlich überstehen.
–  Eine Verschiebung des Austrittsdatums Großbritanniens aus der EU – 29. März 2019 – ist wahrscheinlicher geworden.
–  Anleger und Unternehmen müssen sich auf eine Vielzahl von Szenarien und anhaltende Unsicherheit einstellen.
–  Wie auch immer ein Brexit am Ende vonstattengehen wird, mehr Reibungen im Handel mit Europa scheinen unvermeidlich. Dies wird sich auf die EU-Mitgliedstaaten, das Vereinigte Königreich und die verschiedenen Sektoren unterschiedlich auswirken. Großbritannien wird Zeit und eine aktive Handelspolitik benötigen, um die Auswirkungen der Handelsverluste mit der EU abzumildern, vollständig auszugleichen wird dies aber wohl nicht sein.
– Brexit bedeutet eine holprige Fahrt für britische Vermögenswerte. Der britische Aktienmarkt ist aber nicht die britische Wirtschaft. 70 Prozent des Umsatzes der FTSE100-Unternehmen werden im Ausland erzielt. Daher könnte sich die Dichotomie der Aktienentwicklung zwischen international und national orientierten britischen Unternehmen fortsetzen.

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(Foto: Neil Dwane, Global Strategist © Allianz Global Investors)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/01/19
EYEMAXX Real Estate AG möchte 5,50%-Anleihe 2018/23 um 5 Mio. Euro aufstocken

Die EYEMAXX Real Estate AG (General Standard; ISINDE000A0V9L94) wird ein prospektfreies öffentliches Angebot ihrer Unternehmensanleihe 2018/2023 (ISIN: DE000A2GSSP3) in der Zeit vom 17. Januar bis zum 31. Januar 2019 in Österreich und Deutschland durchführen. Die Anleihe soll in diesem Zusammenhang um bis zu 5,00 Mio. Euro auf ein Volumen von bis zu 35,00 Mio. Euro aufgestockt werden. Die Mindestsumme pro Zeichnung beträgt dabei 100.000 Euro. Dies entspricht 100 Schuldverschreibungen und der Emissionskurs beträgt 100% der Nominale der Schuldverschreibungen zuzüglich aufgelaufener Stückzinsen bis zum Ausgabetag. Zeichnungsangebote, die dieser Mindestzeichnungssumme entsprechen, werden über eine oder mehrere Banken als Selling Agents abgewickelt. In den vergangenen Wochen haben verschiedene institutionelle Adressen Interesse an der Anleihe, die einen Kupon von 5,50% p.a. aufweist und über verschiedene Schutzklauseln für Anleger (Covenants) verfügt, bekundet. Der Mittelzufluss aus der Aufstockung der Anleihe soll zur Finanzierung attraktiver Projekte und zur Optimierung der Finanzstruktur des Unternehmens eingesetzt werden.

Über die EYEMAXX Real Estate AG
Die EYEMAXX Real Estate AG ist ein Immobilienunternehmen mit langjährigem, erfolgreichem Track Record mit dem Fokus auf Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich. Darüber hinaus realisiert EYEMAXX Gewerbeimmobilien in Zentraleuropa. In der jüngsten Firmengeschichte sind Hotels und Serviced Apartments, sowie Stadtquartiersentwicklungen in Deutschland ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie.

Die Geschäftstätigkeit von EYEMAXX basiert auf zwei Säulen. Dazu gehören zum einen renditestarke Projekte und zum anderen ein fortschreitender Aufbau eines Bestands an vermieteten Gewerbeimmobilien, der laufende Mieterträge und damit stetige Zahlungsströme generiert. EYEMAXX baut dabei auf die Expertise eines erfahrenen Managements gemeinsam mit einem starken Team von Immobilienprofis und auf ein etabliertes und breites Netzwerk, das zusätzlichen Zugang zu attraktiven Immobilien und Projekten eröffnet. So konnte die Projektpipeline auf aktuell rund 975 Mio. Euro ausgebaut werden.

Die Aktien der EYEMAXX Real Estate AG notieren im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Unternehmen hat außerdem mehrere Anleihen begeben, die ebenfalls börsengelistet sind.

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(Foto: Dr. Michael Müller, CEO © EYEMAXX Real Estate AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/01/19
Jupiter baut Multi-Asset-Team mit Mark Richards weiter aus

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter verstärkt mit Mark Richards als Strategist sein wachsendes Multi-Asset-Team. Richards berichtet an Talib Sheikh, Head of Strategy, Multi-Asset, und arbeitet eng mit dem gesamten Multi-Asset-Team zusammen. Dabei fokussiert er sich vor allem auf den Jupiter Flexible Income Fonds, der im September 2018 aufgelegt wurde.

Die neu geschaffene Strategist-Position ermöglicht es Mark Richards, sich die im Unternehmen vorhandene tiefgreifende Aktien- und Makroexpertise zu Nutze zu machen. Denn seine Hauptaufgabe besteht darin, wichtige Marktthemen zu identifizieren und ihre bestmögliche Umsetzung in Jupiters Multi-Asset-Portfolios auszuarbeiten.

Richards verfügt über sechzehn Jahre Wirtschafts- und Finanzmarkterfahrung, wovon er die meiste Zeit als Aktienstratege tätig war. Zuletzt arbeitete er drei Jahre als Multi-Asset-Stratege bei JP Morgan und hatte zuvor ähnliche Positionen bei PIMCO und der Credit Suisse inne.

Darüber hinaus wurde Joseph Chapman zum Assistant Fund Manager innerhalb des Multi-Asset-Teams befördert. Chapman ist bereits seit 2010 bei Jupiter und war zuvor als Quantitative Analyst für globale Wandelanleihen und Multi-Asset-Strategien tätig.

„Ich freue mich, dass Mark sich dazu entschieden hat, Teil des Jupiter-Teams zu werden. Seine Aktienexpertise ist eine optimale Ergänzung für das bereits vorhandene Fachwissen innerhalb unseres Teams. Dazu gehören aktuell Rhys Petheram und Lee Manzi als Fixed Income- bzw. Wandelanleihe-Experten,“ sagt Talib Sheikh. „Seit meinem Einstieg bei Jupiter im vergangenen Jahr bin ich immer wieder davon beeindruckt, was für ein Engagement alle Spezialisten im Haus über alle Anlageklassen hinweg zeigen. Das ist unerlässlich für den Aufbau und die Weiterentwicklung einer erfolgreichen Multi-Asset-Strategie. Marks Neueinstieg und Josephs Beförderung werden bei der weiteren Entwicklung unserer Strategie eine wertvolle Unterstützung sein."

Stephen Pearson, CIO bei Jupiter, ergänzt: „Der starke Auftakt von Talib und seinem Team sowie die große Dynamik auf Kundenseite haben uns sehr ermutigt. Daher freuen wir uns, einen Experten wie Mark Richards für uns gewonnen zu haben. Neben der Erweiterung unserer Teams durch neue Talente sind wir auch stolz darauf, interne Talente zu fördern, indem wir Fondsmanager in unserem bestehenden Investmentteam ausbilden. Joseph Chapman hat sich als talentierter Analyst erwiesen und wir freuen uns, ihn in seiner neuen Rolle als Assistant Fund Manager zu unterstützen. Das Team ist nach vorne gut aufgestellt, um für unsere Kunden bestmögliche Ergebnisse zu erzielen."

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(Foto: Mark Richards © Jupiter)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/01/19
CACEIS unterstützt Ostrum Asset Management bei neuen Vorgaben für Geldmarktfonds

Ostrum AM ist einer der führenden Asset Manager in Europa und verwaltet mehr als 265 Milliarden Euro für institutionelle Kunden, Privatanleger und externe Vertriebspartner. Das Unternehmen hat CACEIS beauftragt, um seine Geldmarktfonds an die neuen europäischen Geldmarktfonds-Richtlinien anzupassen. Die neuen Verordnungen sehen eine Reihe von Änderungen auf verschiedenen Ebenen für Geldmarktfonds vor. Hiervon betroffen sind Bewertungsmethoden von Finanzinstrumenten, die in Geldmarktfonds gehalten werden, aufsichtsrechtliche und vertragliche Kennzahlen sowie Abschlussberichte.

CACEIS hat als wichtigster Custodian und Administrator von Geldmarktfonds in Frankreich eine neue Lösung für seine Kunden bezüglich der Fondsadministration und seiner Kontrollfunktion in der Depotbank geschaffen, die den Anforderungen der neuen Regelung entspricht.

Simon Logeay, Head of Market Risk Management bei Ostrum Asset Management, sagt: „CACEIS hat es ermöglicht, dass unsere gesamten Geldmarktfonds die neuen Auflagen bereits deutlich vor dem Stichtag am 21. Januar 2019 erfüllen. Wir haben uns einheitlich bei sämtlichen unserer Fonds für die sogenannte Mark-to-Market-Bewertung aller monetären Finanzinstrumente entschieden. Unser bewährter Partner CACEIS hat uns dabei weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus unterstützt.“

Ramy El Houayek, Group Head der Fondsadministration bei CACEIS, ergänzt: „Wie bei jeder regulatorischen Änderung, die sich auf unsere Kunden auswirkt, hat CACEIS die notwendigen Anpassungen mithilfe der notwendigen Ressourcen vorgenommen. CACEIS bietet den Kunden eine solide und automatisierte Lösung nach individuellen Bedürfnissen im gesetzlichen Rahmen.“

Über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017).

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(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/01/19
NN IP verstärkt Investment-Team mit Edith Siermann als Head of Fixed Income Solutions & Responsible Investing

Seit 14. Januar 2019 ist Edith Siermann als Head of Fixed Income Solutions and Responsible Investing bei NN Investment Partners (NN IP) tätig. Als Mitglied des Management Teams Investments wird sie im Bereich Fixed Income den Fokus verstärkt auf das Thema Responsible Investing richten. Zuvor war sie als Chief Investment Officer für die niederländische Zentralbank tätig.

Edith Siermann verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Asset Management. Zu ihrem Verantwortungsbereich bei der niederländischen Zentralbank gehörten die Verwaltung der Zentralbankreserven und die Anlagen in Fixed Income und Aktien. Darüber hinaus war sie Mitglied des Corporate Social Responsibility-Ausschusses der Zentralbank, der die Aufgabe hat, das Prinzip der Nachhaltigkeit im Kerngeschäft der Bank zu verankern.

Vor ihrer Tätigkeit bei der niederländischen Zentralbank war Edith Siermann Global Chief Investment Officer Fixed Income und Managing Director bei Robeco, wo sie erfolgreich quantitative und qualitative Fixed-Income-Produkte entwickelte und die Aktivitäten über eine breite Palette von Fixed-Income-Klassen hinweg ausbaute. Darüber hinaus koordinierte sie die Aktivitäten von Robeco im Bereich Responsible Investing und leitete das Team Governance and Active Ownership. Sie besitzt einen Master in Wirtschaftswissenschaften der Erasmus-Universität Rotterdam.

Edith Siermann berichtet direkt an den Chief Investment Officer von NN IP, Valentijn van Nieuwenhuijzen, und sitzt in der Unternehmenszentrale in Den Haag in den Niederlanden. Mit ihr ist das Führungsteam von NN IP vollständig, das den Bereich Responsible Investment, ESG-Integration und Innovationen bei nachhaltigen und Impact-Investment-Lösungen verantwortet. Ihr Pendant auf der Aktienseite ist Jeroen Bos, Head of Specialised Equity & Responsible Investing. Zusammen mit Arnoud Diemers (Head of the Innovation & Responsible Investing Platform) und Adrie Heinsbroek (Principal Responsible Investing Specialist) sind Siermann und Bos dafür zuständig, dass NN IP weiter erfolgreich sein Ziel verfolgt, eine führende Rolle auf dem Gebiet Responsible Investing einzunehmen und für Kunden in verantwortungsbewusster Weise attraktive Renditen zu erwirtschaften.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Mit ihrer umfangreichen Erfahrung und ihrer bisherigen Tätigkeit in den Bereichen Fixed Income und Responsible Investing ist Edith Siermann die ideale Besetzung für die Leitung unseres Fixed Income Solutions Teams. NN IP legt sehr großen Wert darauf, dass sein Führungsteam auf eine starke Expertise im Bereich Responsible Investing über alle Anlageklassen hinweg zurückgreifen kann. Dies untermauert unsere Ambition, in diesem Bereich eine führende Rolle zu spielen.“

Das Fixed Income Solutions Team von NN IP bietet eine umfangreiche Palette von Investmentlösungen an, die Kunden dabei helfen, Zinsrisiken effektiv und effizient zu managen. Dazu gehören Geldmarktinvestments und die Überwachung von Sicherheiten, Liability Driven Investments (LDI) und Zinsen sowie das Management von Vermögenswerten für den Mutterkonzern von NN IP, die NN Group

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(Foto: Edith Siermann © NN IP)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/01/19
ebase Fondsbarometer Q4 2018: Sehr starke Fondsnachfrage 2018 schwächt sich in den letzten 3 Monaten des Jahres ab

Im vierten Quartal 2018 war die Investmentfondsnachfrage der Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) erstmals in 2018 geringer als im Vorjahr. Auch die Handelshäufigkeit ist zurückgegangen.

 „Im vierten Quartal haben die ebase-Kunden erstmalig in 2018 mehr Fondsanteile verkauft als gekauft. Die über das gesamte Jahr überdurchschnittlich große Nachfrage nach Investmentfonds hat damit in den letzten drei Monaten des Jahres erstmalig einen leichten Rückschlag hinnehmen müssen“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Gerade Anleger, die bereits seit längerer Zeit investiert sind, haben sicher vielfach die Chance gesehen, vor dem Hintergrund der turbulenten Marktentwicklung und der Unsicherheit über die kurz- und mittelfristige Kursentwicklung Gewinne mitzunehmen“, präzisiert er. Auch die Handelshäufigkeit bewegte sich dabei, nach einem sehr handelsintensiven Oktober, im November und Dezember unter dem Vorjahresniveau.

„Dass die Anleger aktuell vielfach versuchen, in Zeiten unsicherer Zukunftserwartungen ihr Pulver trocken zu halten, zeigt sich daran, dass Assetklassen-übergreifend Fondsanteile verkauft werden. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach Geldmarktfonds deutlich angezogen“, stellt Geyer fest. So überwogen bei Aktienfonds (Kaufquotient: 0,86) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 0,66) die Verkäufe die Käufe deutlich. Geldmarktfonds waren dagegen bei den ebase-Kunden gefragt (Kaufquotient: 1,42). Bei den Mischfonds glichen sich Käufe und Verkäufe in etwa aus (Kaufquotient: 1,03).

Regional waren insbesondere Anlagen in Europa (Kaufquotient: 1,25), den Emerging Markets (Kaufquotient: 1,25) sowie Asien (Kaufquotient: 1,48) gefragt. Im Gegensatz dazu wurden Fonds, die sich auf die USA (Kaufquotient: 0,94), auf Deutschland (Kaufquotient: 0,73) und speziell auch die Türkei (Kaufquotient: 0,24) konzentrieren, überwiegend verkauft. „Hervorzuheben ist auch, dass viele Anleger im vierten Quartal auf Großbritannien gesetzt haben. Hier wurden mehr Fondsanteile gekauft als verkauft (Kaufquotient: 1,11). Offensichtlich setzen viele Anleger beim Brexit auf ein gutes Ende“, bemerkt Geyer abschließend.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

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(Grafik: © ebase)

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15/01/19
Zwei Pioniere nachhaltiger Schwellenländer-Anleihen wiedervereinigt bei Vontobel

Carl Vermassen verstärkt als Portfoliomanager das Vontobel Emerging-Market-Fixed-Income-Team, um zusammen mit Thierry Larose den Vontobel Fund – Sustainable Emerging Markets Local Currency Bond zu verwalten.

Vermassen bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung und einen bemerkenswerten Track Record in seine neue Aufgabe ein. Er wechselt zu Vontobel Asset Management von Degroof Petercam Asset Management in Brüssel, wo er Portfoliomanager des von Morningstar mit fünf Sternen bewerteten Emerging Markets Sustainable Bonds Fund war, den er zusammen mit Thierry Larose verwaltet hat.

Thierry Larose, der im Jahr 2013 den ersten Emerging-Market-Anleihefonds mit ESG-Kriterien lancierte, kam 2018 zu Vontobel. In der Vergangenheit haben Rating-Agenturen Laroses außergewöhnlichen Leistungsausweis gewürdigt, indem sie ihm in der Kategorie Emerging Markets Bonds in lokaler Währung ein Ranking im ersten Quartil und Performance Awards verliehen haben.

„Die Ernennung von Carl Vermassen zeigt unser Engagement, unseren Investoren Zugang zu den besten Portfoliomanagern im Bereich Schwellenländeranleihen zu verschaffen. Sein Track Record ist branchenweit anerkannt, und ich freue mich, das starke Team Thierry Larose und Carl Vermassen wieder zusammenbringen zu können“, sagt Luc D’hooge, Head of Emerging Markets Bonds bei Vontobel Asset Management.

Vontobels Erfahrung im Bereich Schwellenländeranleihen reicht bis ins Jahr 1997 zurück. Seitdem hat das Unternehmen seine Innovationsfähigkeit bewiesen und sein Angebot erweitert, was zur Entwicklung von fünf aktiv verwalteten Strategien führte, darunter Emerging Markets Corporate Bonds, Emerging Markets Debt in Hard Currency, Sustainable Emerging Markets Debt, Emerging Markets Blend und Eastern European Debt. Das Emerging Market Debt Team von Vontobel verwaltet derzeit über drei Milliarden US-Dollar.

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(Foto: Carl Vermassen © Vontobel)

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15/01/19
GSAM legt kurzlaufendes Schwellenländeranleihe-Portfolio auf

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) erweitert mit der Auflage des Goldman Sachs Emerging Markets Short Duration Bond Portfolios seine Produktpalette. Der Fonds bietet Anlegern Zugang zu kurzlaufenden, festverzinslichen Wertpapieren aus den Schwellenländern und umfasst sowohl Staats- als auch Unternehmensanleihen. Die durchschnittliche Duration des Fonds soll bei etwa zwei Jahren liegen.

Nick Phillips, Leiter des internationalen Privatkundengeschäfts bei GSAM, sagt: „Schwellenländeranleihen sind für unsere Kunden seit langem eine beliebte Anlageklasse, weil sie damit ihre festverzinslichen Anlagen diversifizieren können. Wir denken, dass gerade kurzlaufende Schwellenländeranleihen die gleichen attraktiven Renditen wie ihre langlaufenden Pendants erzielen können, jedoch bei deutlich reduzierter Volatilität.“

Angus Bell, Portfoliomanager im Emerging Market Debt-Team bei GSAM, ergänzt: „Unser neues Portfolio liefert Anlegern einen sorgfältig durchdachten Ansatz, um attraktive Renditen zu erzielen und gleichzeitig aktiv ihre Risiken zu verringern. Der Fonds diversifiziert zum einen das Anlagevermögen, zum anderen werden Emittenten mit niedrigerem Bonitätsrating ausgeschlossen.“

Das Goldman Sachs Emerging Markets Short Duration Bond Portfolio folgt einer Long-only-Strategie und wird von GSAMs Global Emerging Markets Debt Team verwaltet. Das Team verantwortet bereits seit dem Jahr 2000 Schwellenländeranleihe-Portfolios im Auftrag seiner Kunden und hält insgesamt über 40 Milliarden US-Dollar an Assets under Management (1). Unter typischen Marktbedingungen rechnet das Team damit, rund 50-60 Emittenten aus über 30 Ländern im Portfolio zu verwalten.

Das Goldman Sachs Emerging Markets Short Duration Bond Portfolio ist ein neuer Teilfonds des UCITS-fähigen, in Luxemburg ansässigen Goldman Sachs Funds SICAV. Das Portfolio ist sowohl für institutionelle als auch Privatanleger verfügbar und zum Vertrieb in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zugelassen.

Über Goldman Sachs Asset Management:

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist die Vermögensverwaltungssparte der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE: GS). Per 30. September 2018 belief sich das von diesem Geschäftsbereich verwaltete Vermögen auf rund 1,3 Billionen US-Dollar. GSAM bietet seit 1988 diskretionäre Anlageberatungs- und -verwaltungsdienstleistungen an und verfügt über Anlageexperten in allen großen Finanzzentren weltweit. Das Unternehmen bietet institutionellen und privaten Kunden weltweit Anlagestrategien in einer Vielzahl von Anlageklassen. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und ist ein führendes Unternehmen, das weltweit in den Bereichen Investment Banking, Wertpapiere und Anlageverwaltung tätig ist. Goldman Sachs verfügt über einen umfangreichen und diversifizierten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitute, staatliche Stellen und sehr vermögende Privatkunden gehören, und bietet ein breites Spektrum von Finanzdienstleistungen an.

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(Foto: Angus Bell, Portfoliomanager im Emerging Market Debt-Team © GSAM)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/01/19
Donner & Reuschel: Mumm kompakt – Politik untergräbt konjunkturelle Dynamik

Der Einfluss der Politik auf die Kapitalmärkte nimmt immer größere – und kaum erwartete – Ausmaße an. Dachte man bisher vor allem an den weiterhin kaum vorhersehbaren Brexit-Prozess, den schwelenden Handelskonflikt oder diverse Unruheherde in der Eurozone, brachte die Haushaltssperre in den USA jetzt eine neue Dimension der Unsicherheit mit sich. So fallen derzeit wichtige konjunkturelle Datenveröffentlichungen des US-Handelsministeriums und des Zensusbüros aus. Sollte es keine Einigung zwischen US-Präsident Trump und den Demokraten zum Haushaltsgesetz geben, werden davon auch die in dieser Woche anstehenden US-Daten zu den Auftragseingängen für kurzlebige Gebrauchsgüter, den Bauinvestitionen sowie den Verkäufen neuer Häuser jeweils für November betroffen sein. Es scheint fast so, als wollten einige politische Akteure die noch vorhandene konjunkturelle Dynamik mit allen Mitteln untergraben – oder als nähmen sie dieses zumindest billigend in Kauf. Einige relevante Hinweise werden aber trotzdem veröffentlicht, beispielsweise die Entwicklung der US-Industrieproduktion im Dezember durch die Notenbank Federal Reserve. Nach dem überraschend schwachen ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe, von 59,3 Punkten im Vormonat auf 54,1 Zähler, wird mit einem leichten Rückgang des Wachstums auf 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat gerechnet. Die global sichtbare konjunkturelle Abkühlung dürfte sich auch in den USA weiter verfestigen – kein Wunder bei den derzeitigen Rahmenbedingungen der internationalen Politik.

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(Foto: Carsten Mumm © Donner & Reuschel)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/01/19
Zeit zum Umdenken

Dass 2018 ein verheerendes Börsenjahr war, daran besteht kein Zweifel. De facto war es ein schwieriges Jahr für sämtliche liquiden Anlageklassen, die allesamt stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dazu trugen verschiedene Bedrohungen – der Handelskrieg zwischen USA und China, das Ende des quantitativen Lockerungskurses der US-Notenbank Fed, Schwankungen des Ölpreises und der Vormarsch des Populismus – bei und vermiesten Monat für Monat die Stimmung der Anleger. Selbst traditionelle „Fluchtwerte“ konnten der ihnen zugeschriebenen Rolle nicht gerecht werden: So verlor Gold (in USD) 1,6 Prozent, während europäische und US-amerikanische Staatsanleihen nur eine winzige Rendite abwarfen.

Bei den anderen Anlageklassen sah es nicht besser aus. Unternehmensanleihen (-2,3 %), der Euro verlor zum US-Dollar 4,5 Prozent, europäische Indizes (Dax: -22 %, CAC 40: -11 %, Eurostoxx 50: -14 %) oder Rohöl (-21 %) brachten die Sparer allesamt zur Verzweiflung. Schlimmer noch, Schwellenländerwährungen (Argentinischer Peso: -50,5 %, Türkische Lira: – 28 %), der chinesische Markt (Shenzhen: -34 % in EUR) oder auch Bitcoins (-74 %) trieben selbst die wagemutigsten Anleger in eine schwierige Lage. „Ein globales Phänomen“, wie es Vicomte d’Homécourt de la Vibraye (Raoul für Eingeweihte) so trefflich formulierte. Selbst der himmelsstürmende Nasdaq hatte dem nichts entgegen zu setzen und brach in den letzten drei Monaten des Jahres um 22 Prozent ein.

Vor diesem Hintergrund fällt es uns sehr schwer, Ihnen erneut unseren unerschütterlichen Glauben an die Zukunft der Märkte und den Wert der Unternehmen zu vermitteln. Um Ihnen den Auftakt des Jahres 2019 etwas zu versüßen, möchten wir ein Plädoyer des versierten Bostoner Anlegers Gary Mishuris, auf das wir beim Stöbern auf LinkedIn zufällig gestoßen sind, im Wortlaut wiedergeben:

Heute früh sagte ich zu meiner Frau, dass ich nach den Kurseinbrüchen der vergangenen Wochen mit dem Gedanken spiele, erneut eine Anlage zu tätigen.

Sie fragte mich: „Aber woher weißt Du, ob der Aktienkurs nicht noch weiter fallen wird? Sinken die Kurse im Moment nicht ins Bodenlose?“

Das weiß ich natürlich nicht. Man kann wie das Kaninchen vor der Schlange auf den Computerbildschirm starren und gebannt die Talfahrt der Kurven und Preise verfolgen. Das Risiko, sich von der Angst vor Verlusten lähmen zu lassen und in Lethargie zu verharren, ist groß. Der Verstand sagt: „Der Kurs ist um X Prozent gesunken. Er wird weiter sinken. Man muss nur noch etwas warten.“ Ich starre weiterhin regungslos auf die Bildschirme. Diese Situation kenne ich, ich habe mich schon des Öfteren aus ihr befreit.

Nach einigen Baissemärkten – ganz zu schweigen von der großen Finanzkrise der Jahre 2008-2009 – habe ich meinen Investmentprozess in den letzten Jahren erheblich optimiert: Mittlerweile verwende ich eine rigorose und disziplinierte Methode, die ich sogar verschriftlicht habe und gerne mit anderen Investoren teile. Diese Methode weist einen doppelten Nutzen auf. Sie dient mir als Leitfaden, wie ich unter Druck handeln soll. Und sie zwingt mich zu rationalem Denken, um nicht der Panik anheimzufallen, und schützt mich vor irrationalen Reaktionen.

Nach einer besonnenen Analyse des Unternehmens sowie seiner Fundamentaldaten und nach Abwägung verschiedener Alternativen habe ich gestern Abend meine Entscheidung getroffen. Heute früh kaufte ich die Aktien. Ich weiß nicht, wie viel sie kurzfristig wert sein werden. Auf der Grundlage meiner Überlegungen und Analysen glaube ich, dass sie mehr wert sind als sie gekostet haben und dass das Verlustrisiko selbst im schlimmsten Fall niedrig ist. Mehr konnte ich nicht tun. Wie Benjamin Graham es so treffend formulierte: „Kurzfristig ist der Markt eine Abstimmungsmaschine, langfristig jedoch eine Waage“.

Beherzigen wir diese zeitlosen, vom gesunden Menschenverstand geprägten Bonmots, die uns auf ihre Weise die goldenen Regeln für langfristige Investitionen in Erinnerung rufen. Der Medienhype um die Finanzmärkte bildet immer nur den Augenblick und die Jagd nach dem schnellen Geld ab. Und das ist definitiv nicht die richtige Anlagestrategie für 2019!

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(Foto: Didier Le Menestrel © LFDE – La Financière de l’Echiquier)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/01/19
Jörg Oberdick verstärkt Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG als Senior Kundenbetreuer

Jörg Oberdick unterstützt seit Jahresbeginn als Senior Kundenbetreuer die Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG (DJE) am Standort Frankfurt am Main. Der 56-jährige wird Mandanten im Großraum der Finanzmetropole betreuen und seine vielseitigen Erfahrungen im Bereich ganzheitlicher Vermögensplanung einbringen. Er berichtet an Karl-Heinrich Mengel, Leiter der Frankfurter Vermögensverwaltung bei DJE.

Karl-Heinrich Mengel sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Jörg Oberdick mit seiner langjährigen Erfahrung in der Vermögensverwaltung sowie seinem tiefen Kapitalmarktverständnis als Senior Kundenbetreuer für unseren Frankfurter Standort gewinnen konnten. Er ist sowohl fachlich als auch menschlich eine große Bereicherung für unser Team.“

Jörg Oberdick hat über 35 Jahre Erfahrung in der Kundenberatung: Vor seinem Engagement bei DJE war er seit 2012 als Senior Relationship Manager im Wealth Management der Baden-Württembergischen Bank in Frankfurt beschäftigt. Davor betreute der Diplom-Bankbetriebswirt vermögende Privatkunden, Unternehmen und Stiftungen, unter anderem bei der Taunus Sparkasse, dem Privatbankhaus Merck Finck & Co. und der Commerzbank AG.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

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(Foto: Jörg Oberdick
© DJE Kapital AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/01/19
Tabula lanciert europäischen High Yield ETF

Der europäische ETF-Anbieter Tabula Investment Management Limited ("Tabula") lanciert den Tabula European iTraxx Crossover Credit UCITS ETF, der ein passives Engagement in europäischen Unternehmenskrediten mit Sub-Investment-Grade-Rating mit begrenztem Zinsänderungsrisiko im Vergleich zu traditionellen Anleihenindizes bietet. Der ETF ist der erste direkt replizierende UCITS ETF, der ein Beta-Exposure in Credit Default Swaps (CDS), in diesem Fall Hochzinsanleihen, durch Positionen im europäischen iTraxx Crossover Index bietet. CDS-Indizes bieten ein hohes Maß an Liquidität mit einem täglichen Umschlag von 80 Milliarden US-Dollar und allein im europäischen Crossover rund 1,8 Milliarden US-Dollar an Handelsvolumen. Im Gegensatz zu traditionellen Hochzinsanleihenfonds, die das Risiko der Illiquidität in einzelnen Anleihen managen müssen, konzentriert sich das CDS-Index-Exposure im Handel auf Positionen in einem einzelnen, hochliquiden Kontrakt, der tendenziell höhere Umsätze in volatilen Märkten generiert.

Darüber hinaus ermöglicht die innovative Struktur des ETF CDS-Indizes ohne ISDA zu handeln und Sicherheiten- oder Margenanforderungen verwalten zu müssen. Zudem werden Gegenparteirisiken durch zentrales Clearing im ETF eliminiert.

"Ein verbreitetes Bedenken der Anleger gilt dem Besitz von Hochzinsanleihen in einem passiven Vehikel in Zeiten von Marktstress. Mangelnde Liquidität in einzelnen Anleihen kann zu einer Herausforderung werden. Die Spreads können sich deutlich ausweiten, und einzelne Anleihen können sehr unterschiedliche Nachfrage der Anleger aufweisen. Dies ist genau der Zeitpunkt, an dem Investoren ihre Positionen anpassen wollen.", kommentiert Tabula CEO Michael John Lytle.

"Wir glauben fest an die Demokratisierung des Zugangs zu CDS-Indizes. Sie standen bisher nur einer kleinen Gruppe von spezialisierten, institutionellen Investoren zur Verfügung. Wir bieten sie in einem transparenten UCITS-ETF an, der das Instrumentarium für Fixed Income Anleger erweitert, um schwierige Marktbedingungen effizient zu manövrieren", erklärt Lytle. "Mehrere Anbieter haben kurz laufende Hochzins-Fonds aufgelegt, um die Rendite niedriger eingestufter Credits zu nutzen und gleichzeitig die Volatilität und das Zinsrisiko zu begrenzen", ergänzt Lytle. "Die Verwendung von CDS Crossover-Indizes bietet eine relativ stabile, volle 5-Jahres Credit-Spread-Duration, jedoch mit nur begrenztem Zinsänderungsrisiko und engen Geld-Brief-Spannen. Unser ETF profitiert auch davon, dass er die Rollrendite der Kreditkurve realisiert, die über traditionelle Cash-Bond-Fonds nicht zugänglich ist", sagt Lytle.

Der Tabula European iTraxx Crossover Credit UCITS ETF bietet derzeit eine Rendite von ca. 3,99%. Der vom ETF abgebildete Index hat einen High Yield Cash-Bond-Index mit voller Laufzeit in Simulationen über 10 Jahre geschlagen.

Dieser ETF ist die jüngste Ergänzung des von Tabula angebotenen Sortiments an festverzinslichen ETFs. "Wir sind ein spezialisierter Fixed Income ETF-Anbieter, unser Team hat langjährige Erfahrung und wir sind fokussiert auf die Entwicklung besserer passiver Produkte", fügt Lytle hinzu.

Tabula plant, sein Angebot weiter auszubauen, von Investment-Grade- und Hochzins-Anleihen über Inflation, Kreditvolatilität, Geldmärkten bis hin zu breiteren Marktrisiken.

Lida Eslami, Head of London ETP Business Development, London Stock Exchange Group, kommentiert: "Wir freuen uns, den nächsten ETF von Tabula an der Londoner Börse zu etablieren. Ihr neuer festverzinslicher ETF ergänzt die breite Palette der auf unseren Märkten verfügbaren Fonds, die ein breites Spektrum an festverzinslichen Anlagen von Staatsanleihen bis hin zu Unternehmenskrediten bieten. London ist der führende Börsen- und Handelsplatz für ETFs in Europa, und wir freuen uns auf eine weitere Diversifizierung des Angebots in den kommenden Monaten."

Über den ETF:
Index:   iTraxx European Crossover Credit Index (ITRXPRFL)
Replikationsmethode:   Direkt
Börse:   London Stock Exchange
ISIN:   IE00BH059L74
Ertragsverwendung:   Thesaurierend
Währung:   EUR
Pauschalgebühr:   0,4% p.a.
Investment Manager:   Cheyne Capital Management (UK) LLP
Domizil:   Irland
Registrierte Länder:   Deutschland, Österreich, Schweden, Finnland, Niederlande, Frankreich, Irland und Norwegen

Über den Index
Der ETF relpiziert den iTraxx European Crossover Credit Index (IECL Index), einen neuen Index, der von Tabula in Zusammenarbeit mit IHS Markit entwickelt wurde. Dieser bietet ein europäisches Crossover-Kreditengagement. Der Index nimmt Exposure im iTraxx Crossover 5 yr (Sub-Investment-Grade) Index und spiegelt die Rendite des Verkaufs von Absicherung auf die aktuelle Serie des CDS-Index wider. Das Gesamtmarktrisiko soll bei 100% des iTraxx Crossover liegen. Der Index wird monatlich rebalanciert und von IHS Markit berechnet.

Tabula Investment Management Limited
Tabula ist ein Vermögensverwalter, der sich auf passive Fixed Income Investments konzentriert. Sie hat ihren Sitz in London und bietet europäischen Anlegern UCITS-Fonds mit Sitz in Irland an, hauptsächlich in Form von ETFs. Tabula erkennt, dass der Trend zum passiven Investieren, der die Aktienanlage in den letzten zwei Jahrzehnten verändert hat, bei den festverzinslichen Anlagen gerade erst begonnen hat.

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(Logo: © Tabula)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/01/19
DWS: Nach dem schwachen Jahresausklang sollte es 2019 für Euro denominierte Hochzinsanleihen besser laufen

2018 war für viele Anleger ein Jahr, das sie lieber vergessen würden – auch was Hochzinsanleihen betraf. Auf beiden Seiten des Atlantiks lief es in den ersten drei Quartalen recht gut. In den letzten drei Monaten trugen jedoch politische Unsicherheit, eine straffere Geldpolitik und enttäuschende Unternehmensgewinne, insbesondere in einigen der größeren europäischen Sektoren, zu einem starken und breiten Anstieg der Risikoaversion und der Volatilität an den Finanzmärkten bei. Anleger an den Aktienmärkten als auch Anleger von Hochzinsanleihen begannen zunehmend, sich über wachsende Rezessionsrisiken Sorgen zu machen.

Im Nachhinein betrachtet beginnen solche Ängste bereits ein wenig übertrieben auszusehen. Jüngste Wirtschaftsdaten deuten auf eine anhaltend starke Wirtschaftsdynamik in den USA hin. Infolgedessen haben sich die High-Yield Spreads in den USA allein seit Jahresanfang um 80 Basispunkte verringert. Dies zeigt, wie schnell die vorherrschende Marktstimmung kippen kann – auch, wie in diesem Fall, in die positive Richtung.

"In Europa gibt es jedenfalls keinen Mangel an Dingen, die richtig gut laufen könnten", argumentiert Per Wehrmann, Head of European High Yield bei der DWS. Dies soll nicht leugnen, dass sich das fundamentale Risiko erhöht hat. Das Ausfallrisiko scheint etwas höher zu sein als in den letzten Jahren, insbesondere für Emittenten aus strukturschwachen und zyklischen Sektoren wie Einzelhandel, Investitionsgüter und Bau, und aus wirtschaftlich angeschlagenen Ländern wie insbesondere Großbritannien und Italien. Das gleiche gilt für Emittenten mit einem niedrigeren Rating und einem in naher Zukunft wesentlichen Refinanzierungsbedarf. Insgesamt bleiben die Ausfallraten jedoch sehr niedrig. "Da noch keine Rezession in Sicht ist, erwarten wir für die kommenden Monate keinen starken Anstieg in Ausfallraten, da die breite Mehrheit der Emittenten grundsätzlich relativ solide ist und keinen kurzfristigen Refinanzierungsbedarf hat", so Per Wehrmann abschließend. Unser Basisfall ist, dass wir in den nächsten 12 Monaten mit einer Verengung der Spreads rechnen.

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Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/01/19
Nordex unterzeichnet 150-MW-Großprojekt in den USA

Mit einem Großauftrag aus den USA ist der Nordex Group ein erfolgreicher Jahresendspurt 2018 in einem der größten Wachstumsmärkte für Windenergie gelungen. Das Unternehmen erhielt im Dezember von einem Energieversorger einen Auftrag für die Lieferung von 48 Turbinen der Baureihe AW125/3150.

Die ersten Turbinen des 150-MW-Windparks will Nordex im dritten Quartal des Jahres an den in Texas gelegenen Standort liefern. 2017 hatte die Nordex Group einen Marktanteil von 11 Prozent in den USA.

Die Nordex Group im Profil
Die Gruppe hat mehr als 23 GW Windenergieleistung in über 25 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von knapp 3,1 Mrd. EUR. Das Unternehmen beschäftigt über 5.000 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und in Indien. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 1,5- bis 4,8-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

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(Foto: © Nordex SE)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/01/19
SOWITEC verkauft 200-MWac-Solarprojektes in Brasilien

Die SOWITEC group, einer der führenden Entwickler von Erneuerbare-Energien-Projekten in den Bereichen Wind und Solar, hat in Brasilien im Bundesstaat Pernambuco über ihre lokale Tochtergesellschaft SOWITEC do Brasil ein 200-MWac-Photovoltaik-Projekt an einen großen europäischen Energieversorger verkauft. Damit konnte innerhalb der vergangenen neun Monate bereits das zweite große Solar-Projekt erfolgreich veräußert werden, nachdem ein 400-MW-Projekt bereits im Mai 2018 an den gleichen Investor verkauft wurde. Beide Projekte sind Teil eines Solar-Clusters mit einer Gesamtkapazität von bis zu 1.000 MW.

SOWITEC ist seit 2002 mit einer Niederlassung in Salvador da Bahia in Brasilien präsent. Derzeit beschäftigt SOWITEC do Brasil ein multidisziplinäres Team von 47 hochqualifizierten Fachleuten und hält ein Projektportfolio von über 10.000 MW. Mit der Erfahrung aus der Entwicklung von fast 1.000 MW an in Betrieb befindlichen Windparks ist SOWITEC bereits als einer der wichtigsten Projektentwickler auf dem brasilianischen Windmarkt etabliert und befindet sich nun auf einem guten Weg, sich auch als einer der führenden Solarentwickler zu positionieren.

"Nach zwei schwierigen Jahren aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Krise in Brasilien freuen wir uns, dass wir diesen Verkauf erfolgreich zum Abschluss bringen konnten. Weitere Projektverkäufe wurden bereits auf den Weg gebracht und wir sind zuversichtlich, dass wir noch im ersten Halbjahr 2019 die nächsten erfolgreichen Abschlüsse vermelden können", so Matthias Pfister, Geschäftsführer von SOWITEC do Brasil.

Über SOWITEC:
Als einer der global führenden Projektentwickler für Erneuerbare Energien ist SOWITEC in 14 Ländern tätig mit Schwerpunkt auf den stark wachsenden Schwellen- und Entwicklungsländern. Mit fast 200 Mitarbeitern deckt SOWITEC alle Bereiche der Solar- und Windkraft-Projektentwicklung ab: von der Planung und Konzeption, den Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen, über die Baubetreuung, den Vertrieb und die Finanzierung bis hin zur technischen und kaufmännischen Betriebsführung von Wind- und Solarparks. Fast 60 von SOWITEC entwickelte Wind- und Solarprojekte mit über 2.700 MW sind derzeit in acht Ländern in Betrieb oder im Bau.

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(Foto:
© SOWITEC)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/01/19
Fidelity Fixed Income Monatsbericht: Zeit zum Umdenken bei Schwellenländeranleihen?

2018 wird Anlegern in keiner guten Erinnerung bleiben. Schwer zu schaffen machten ihnen nicht nur die Zentralbanken mit Zinserhöhungen und Liquiditätsverknappung. Auch politische Turbulenzen in Schwellen- und Industrieländern sowie das weltweit langsamere Wachstum sorgten für Ungemach. Andrea Iannelli, Investment Director bei Fidelity International, meint jedoch, dass die Märkte für 2019 möglicherweise zu schwarzsehen. Nicht zuletzt deshalb hat sein Team das Engagement in Lokal- und Hartwährungsanleihen aus Schwellenländern wieder angehoben.

Wie es mit der US-Konjunktur weitergeht, bleibt abzuwarten
An den US-Märkten haben sich die Zins- und Wachstumserwartungen in den letzten Wochen drastisch verändert. Die Wahrscheinlichkeit, dass die amerikanische Notenbank Fed die Zinsen im nächsten Jahr senkt, liegt daher unseres Erachtens inzwischen bei 30 Prozent.

In letzter Zeit waren zwar gemäßigtere Töne seitens der Währungshüter zu vernehmen. Dennoch müsste sich der Ausblick für die US-Wirtschaft schon massiv eintrüben und die Lage am nach wie vor boomenden Arbeitsmarkt erheblich verschlechtern, damit sie in diesem Jahr auf Zinserhöhungen verzichten oder sogar die Zinsen senken.

Verständlicherweise bereiten Anlegern die zeitlich begrenzten Stimulusmaßnahmen der Trump-Regierung und damit die Gefahr einer Rezession Sorgen. Aber noch ist völlig offen, wie sich die amerikanische Wirtschaft weiterentwickelt. Zahlreiche Indikatoren, allen voran der Arbeitsmarkt, lassen für die nächste Zeit auf eine nach wie vor robuste Konjunktur schließen, auch wenn wir uns dem Potenzialwachstum nähern.

Die erwartete Wachstumsabkühlung von über drei Prozent auf immer noch ansehnliche zwei bis zweieinhalb Prozent ist in der aktuellen Konjunkturphase nur natürlich und sollte der Fed eine weiche Landung ermöglichen. Unterdessen mehren sich am Arbeitsmarkt die Anzeichen für steigenden Lohndruck. Mit den gesunkenen Ölpreisen und Zinserwartungen lässt der Druck auf die Gesamtinflation nach. Die Kerninflation sollte jedoch bei über zwei Prozent verharren. Dafür sprechen nicht nur die um rund drei Prozent weiter steigenden Mieten, sondern vor allem die hohen Lohnzuwächse, die die Notenbank von Atlanta anhand ihres Lohn-Trackers auf immer noch 3,9 Prozent beziffert.

Rosige Aussichten für Schwellenländeranleihen?
An den Herausforderungen für die Schwellenländer hat sich nichts geändert. Aber nachdem Schwellenländerwährungen deutlich an Wert verloren haben und die Risikoaufschläge von Anleihen aus der Region gestiegen sind, erscheinen letztere gemessen an den meisten Kennzahlen mittlerweile günstig. Damit bieten sie einen angemessenen Puffer gegen die noch bevorstehende Volatilität. Wir haben daher unser Engagement in Lokal- und Hartwährungsanleihen aus Schwellenländern, bei denen wir über weite Strecken des letzten Jahres überaus zurückhaltend waren, allmählich angehoben.

Bei auf Lokalwährung lautenden Schwellenländeranleihen favorisieren wir weiter solche mit langer Duration. Denn die Zentralbanken in der Region nutzen die günstige Gelegenheit für Zinslockerungen und Konjunkturmaßnahmen, die sich ihnen durch die gemäßigtere Haltung der US-Notenbank bietet. Im Visier haben wir besonders Länder mit hohen Realrenditen, steilen Zinskurven und glaubwürdigen Zentralbanken wie Mexiko, Peru, Kolumbien, Südafrika und Israel. Durchaus reizvoll sind auch reale Durationspositionen und inflationsgeschützte Anleihen aus Ländern wie Thailand, Korea, Russland und Chile, wo der Spielraum für steigende Breakeven-Inflationsraten größer wird. Unlängst haben wir unser Engagement jedoch etwas zugunsten von Nominalanleihen verringert, denn der Ölpreiseinbruch könnte schon bald bei den Inflationserwartungen der Schwellenländer durchschlagen.

Im Segment der Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern zählen chinesische Staatsanleihen und RMB-Durationspapiere weiterhin zu unseren Favoriten. Schließlich gehören sie zu den wenigen Anlageklassen weltweit, die das Jahr mit positiven Gesamtrenditen abgeschlossen haben. Weil sich die Anzeichen einer Wachstumsabkühlung in China mehren, wird Peking auch künftig geldpolitische Maßnahmen stärker in den Fokus rücken und damit für weiter sinkende Renditen am heimischen Markt sorgen.

Schließlich haben wir erhebliche Veränderungen bei unserem Engagement in Schwellenländerwährungen vorgenommen: Von der starken Untergewichtung über weite Strecken des letzten Jahres sind wir zu einer geringfügigen Übergewichtung übergegangen. Diese wollen wir in den nächsten Monaten weiter ausbauen.

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(Foto: Andrea Iannelli © Fidelity International)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.