Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

12/12/18
Swisscanto Invest: Apocalypse not now!

 „Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“ Dieses Zitat von Carl Mayer von Rothschild wurde zu einer der berühmtesten Börsenweisheiten und passt für mutige Investoren perfekt zur aktuellen Aktienmarktlage. „Die Auswüchse der Unsicherheit kommen zur Unzeit. Statt eines ruhigen Jahresausklangs beschäftigen uns die Aktienmärkte mit Kurskorrekturen, die nun doch ein größeres Ausmaß als befürchtet annehmen. In Europa lief es bereits vor dem Dezember auf ein Minus im Gesamtjahr 2018 bei den meisten regionalen Börsen hinaus. Nun wird wohl auch der Dow Jones ein negatives Kalenderjahr aufweisen. Wir gehen davon aus, dass generell eine erhöhte Volatilität auf die Investoren zukommt und sehen dies durch die jüngsten Ereignisse bereits bestätigt. Nichtsdestotrotz bleiben Aktien dauerhaft wichtige Renditebringer im Portfolio und wir erwarten für 2019 zwar keinen Höhenflug, aber mittlere einstellige Zuwächse erscheinen möglich“, so Stefano Zoffoli, Chefstratege bei Swisscanto Invest.

Rezessionsängste übertrieben
Zoffoli erwartet das elfte Jahr des globalen Konjunkturaufschwungs und sieht die Rezessionsängste als übertrieben an: „Insbesondere die Schwergewichte USA und China sind auf Kurs und dieser ist noch nicht ausgereizt. Selbst 2020 dürfte noch keine Rezession den langjährigen Konjunkturmodus ablösen. Anhaltender Konsum und gute Beschäftigungszahlen sind zwei ausschlaggebende Argumente. Erst wenn wir hier entgegengesetzte Entwicklungen beobachten, wird sich der wirtschaftliche Zyklus dem Ende neigen. Aktuell gilt: Apocalypse not now!“

Bei den Aktien ist der Zyklus weit fortgeschritten, aber aufgrund der positiven Konjunkturdaten gehören Dividendenpapiere weiterhin zu den Anlageklassen, die es zu berücksichtigen gilt. Positiv sind die starken Unternehmensgewinne zu bewerten, die im dritten Quartal 2018 extrem hoch waren. Zudem konnten diverse Unternehmen die hohen Erwartungen sogar noch übertreffen. Dass dennoch eine Abstrafung durch die Börse erfolgte, erachten wir als übertrieben. Wir erwarten auch in 2019 ein positives Gewinnwachstum im einstelligen Bereich und sehen darin eine Unterstützung des Aktiensegments“, so Zoffoli.

„Nach den enormen Kursverlusten in den Emerging Markets dieses Jahr sehen wir 2019 dort wieder Chancen, speziell in Asien. In den entwickelten Märkten gewichten wir die USA deutlich über, während wir in Europa sehr vorsichtig sind. Die Risiken bezüglich der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank dürfen nicht unterschätzt werden. Dazu kommt der Budgetstreit mit Italien und das Dauerthema Brexit, welche nicht gerade förderlich sind für Europas Aktienmärkte. Sie sind zwar vergleichsweise günstig bewertet, aber sehr problembehaftet. Bezüglich der Sektoren gehören aus heutiger Sicht das Gesundheitswesen und Energie zu den Favoriten“, sagt Zoffoli.

Diversifikation in 2019 wichtiger denn je
Für Investoren bietet das Anleihensegment trotz eines Umfelds steigender Zinsen auch Chancen. Diese sieht Swisscanto Invest unter anderem bei Emerging Markets-Anleihen in Lokalwährung und gewichtet diese über. „Das Rendite-Risiko-Verhältnis stimmt hier deutlich mehr als beispielsweise bei Hochzinsanleihen. In den entwickelten Märkten bevorzugen wir US-Corporates mit Rating Investment Grade und kurzer Duration“, so Zoffoli.

Abschließend sagt der Chefstratege: „Investieren wird 2019 nicht weniger anspruchsvoll und herausfordernd als dieses Jahr. Prinzipiell führen Gefahrenherde wie Handelskonflikte, abnehmende Liquidität durch die Notenbanken oder Zinserhöhungen zu Risiken, die verstärkte Volatilitäten nach sich ziehen. Anleger müssen sich darauf einstellen, aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Chancen bieten sich im Aktien- und Anleihenbereich auch 2019 und ebenfalls in alternativen Anlageklassen wie Rohstoffen und Währungen. Generell erscheint Diversifikation wichtiger denn je, um das Portfolio durch das Auf und Ab der Finanzmärkte zu navigieren. Dabei können auch Multi-Asset-Lösungen den Investoren einen Mehrwert liefern.“

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Stefano Zoffoli © Swisscanto Invest)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/12/18
Warten auf die EZB

Mal wieder schaut die Finanzwelt diese Woche gespannt nach Frankfurt und New York. EZB und FED werden als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk die Leitzinsen für ihren jeweiligen Wirtschaftsraum bekanntgeben. Viel interessanter werden aber wie immer die in die Zukunft ausgerichteten Interpretationen der beiden großen Notenbanken gewertet werden.

In den USA werden mittlerweile die Konjunkturaussichten weniger gut eingeschätzt als noch vor einem Jahr. Der Protektionismus des amerikanischen Präsidenten scheint sich ungünstig auf das amerikanische Wachstum auszuwirken. Deswegen erwarten die Auguren, dass spätestens bei einem Leitzinssatz von 2,75% die FED stoppt, um die amerikanische Konjunktur nicht abzuwürgen. „Sogar die Furcht vor einer Rezession geht bei manchem um. Auslöser dafür war die amerikanische Zinsstrukturkurve, die flach oder sogar invers ist.“ (FAS, 9. Dezember 2018) Wenn die Renditen für Kurzläufer höher sind als für 10jährige Staatsanleihen, wird dies in der volkswirtschaftlichen Theorie als Indikator für eine bevorstehende Rezession gewertet.

Warten auf die EZB. Wie sieht es in Europa aus? Vollmundig hat die EZB einen Paradigmenwechsel in ihrer Zinspolitik voraussichtlich ab dem Spätsommer 2019 vorgegeben. In unserer Kolumne haben wir diese angekündigte Veränderung der Zinspolitik 2019 schon häufiger in Frage gestellt. Denn die EZB hat die eingetrübten Konjunkturaussichten in Europa nicht berücksichtigt. Ausgelöst durch drei große Faktoren. Die Angst vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China, Angst vor einem ungeregelten Brexit und die ausufernde Staatsverschuldung Italiens gelten als Hemmschuhe für die europäische Wirtschaft. Deswegen gehen mittlerweile auch die Chefvolkswirte verschiedener großer Banken mit unserer Analyse konform, dass die EZB keine Zinserhöhungen im Jahr 2019 vornehmen oder vollmundig ankündigen wird.

Was das für konkrete Auswirkungen hat, ist letzte Woche noch einmal deutlich geworden. Drei kleineren Pensionskassen wurden von der Aufsicht verboten, Neugeschäft zu machen. Schon im Mai hatte die BaFin wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage der mehr als 130 kleineren Pensionskassen gewarnt. Als Auslöser gilt auch hier die anhaltende Niedrigzinsphase, die dazu führt, dass Leistungsversprechungen der Kassen nicht mehr eingehalten werden können. Auf die Problematik der kleinen Versicherer haben wir in den letzten Monaten mehrfach hingewiesen. Große und kapitalstarke Versicherer und Investoren können und dürfen sich mehr in Aktien positionieren – denn nach Solvency II müssen die risikoreicheren Anlagestrategien mit einer höheren Kapitalgarantie abgesichert werden. Obwohl die letzten Monate gezeigt haben, dass eine höhere Aktienquote am kurzen Ende wohl auch keine Lösung sein muss.

Was bleibt übrig? Alle sind auf der Suche nach der Anleihe, die Sicherheit und Zins verspricht. Wie immer ist Vorsicht geboten. Amerikanische Staatsanleihen bieten zwar auf den ersten Blick einen ordentlichen Zinssatz von rund 3%, aber wenn die FED die Zinsen nicht weiter erhöht, verliert der Dollar voraussichtlich an Wert. Das würde schnell einen möglichen Zinsgewinn deutlich reduzieren.

Dann bleiben vielleicht doch nur Hochzinsanleihen übrig. Aber auch hier darf die Gier nicht so groß sein, dass die Investoren zu niedrige Spreads in Kauf nehmen oder vielleicht sogar in vollständig unrealistische Engagements investieren.

Die EZB muss den gordischen Knoten zeitnah zerschlagen. Die Schmerzgrenze der kleinen Pensionskassen und Versicherer ist erreicht. Konjunkturunterstützende Maßnahmen waren und sind wichtig. Dennoch muss ein Sterben der privaten Altersvorsorge verhindert werden. Die Welt muss wieder ins Gleichgewicht kommen.

Das Unternehmen
Die Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister (Steubing AG) ist eine unabhängige Wertpapierhandelsbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gegründet von dem Frankfurter Unternehmer Wolfgang Steubing im Jahr 1987, erfolgte im Jahr 1999 die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Die Geschäftstätigkeit der Steubing AG (Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni) setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen: Kapitalmarktgeschäft; Institutionelle Kundenbetreuung; Handel und Integriertes Orderflow Management in börsennotierten Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Optionsscheinen und ETFs; Spezialistentätigkeit und Designated Sponsoring. Die Steubing AG gehört zu den finanzstärksten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland. Den Vorstand der Gesellschaft bilden Alexander Caspary und Carsten Bokelmann. Firmengründer Wolfgang Steubing fungiert als Vorsitzender des Aufsichtsrates.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Ralf Meinerzag © Steubing AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/12/18
Fidelity Fixed Income Monatsbericht: Unsicherer Ausblick für die Fed, aber in einigen Bereichen wieder attraktive Bewertungen

Andrea Iannelli, Investment Director bei Fidelity International, erläutert seine Erwartungen an das Fed-Meeting und geht näher auf die Positionierung von Fidelity am Rentenmarkt ein.

Offenmarktausschuss der US-Notenbank im Fokus
Weltweit behalten die Zentralbanken ihren Straffungskurs bei, angeführt von der US-Notenbank Federal Reserve, die auch weiter ihre Bilanz verkleinert und die Zinsschraube anzieht. Die vierte Zinserhöhung in diesem Jahr anlässlich der Sitzung im Dezember hat der Markt bereits eingepreist. Diffuser ist dagegen der Ausblick für die Fed-Politik im nächsten Jahr. Das hat neben den Anzeichen einer Konjunkturabkühlung auch mit den nachlassenden fiskalischen Impulsen und strafferen Finanzierungsbedingungen zu tun.

Investment-Grade-Anleihen aus Europa den Vorzug geben
Von der Waffenruhe im Handelskrieg zwischen den USA und China, die beim G-20-Treffen verkündet wurde, könnte kurzfristig Rückenwind für US-Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating ausgehen. Wir bleiben dennoch vorsichtig. Ihre Pendants aus Europa beinhalten mehr Wertpotenzial. Mit Risikoaufschlägen von 150 Basispunkten bewegen sie sich auf Augenhöhe mit vergleichbaren US-Unternehmensanleihen, zeichnen sich aber durch bessere Fundamentaldaten aus.

Mit der Entspannung im Handelsstreit ist einer der zentralen Unsicherheitsfaktoren für den Markt erst einmal in den Hintergrund getreten. Die anderen großen Sorgenkinder, Italien und Großbritannien, hängen weiter wie ein Damoklesschwert über dem Markt und werden auch künftig für starke Schwankungen sorgen. Aber die Bewertungen sind attraktiv, und wir sehen Spielraum für positive Überraschungen und höhere Risikoaufschläge.

Asiatische Hochzinsanleihen favorisieren
Bei High-Yield-Anleihen stocken wir auch weiterhin selektiv unser Engagement in Asien auf. Zweistellige Renditen in USD machen asiatische Hochzinspapiere für ertragsorientierte Anleger reizvoll und eine Untergewichtung zu einer kostspieligen Sache. Aber die Anlageklasse ist aus gutem Grund so günstig. Damit sich asiatische High-Yield-Papiere nachhaltig erholen können, müssen die Handelsspannungen nachlassen und die Kreditbedingungen in China gelockert werden. Auf kurze Sicht sind wir mit Blick auf europäische Hochzinsanleihen weniger optimistisch. Ihnen schlägt Gegenwind in Form hausgemachter politischer, aber auch struktureller Probleme entgegen, die auch andere High-Yield-Märkte betreffen.

Schwellenländeranleihen am Scheideweg
Für die Schwellenländer glich 2018 einer Achterbahnfahrt. Argentinien, Brasilien und die Türkei sind nur einige Beispiele für Länder, die Anleger in Atem hielten. Am Übergang ins Jahr 2019 haben wir den Eindruck, dass die Anlageklasse auf einen Wendepunkt zusteuert. Abgesehen von den allseits bekannten Problemen sehen wir immer mehr Gründe, die für eine konstruktivere Herangehensweise sprechen.

Unter dem Strich überwiegen aus unserer Sicht inzwischen die Argumente für eine Anlage in Schwellenländeranleihen. Im letzten Quartal haben wir daher das Gros unserer wichtigsten untergewichteten Positionen umgekehrt und uns bei Unternehmensanleihen und an den Devisenmärkten neutraler positioniert.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Andrea Iannelli © Fidelity International)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/12/18
BlueOrchard lanciert UCITS-konformen Impact-Bond-Fonds

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG hat den UCITS-konformen Emerging Markets SDG Impact Bond Fund aufgelegt. Dieser soll institutionellen Investoren sowie Privatanlegern Zugang zu einem «liquiden Impact Fund» gewähren. Der Fonds richtet sich an Anleger, die eine skalierbare und liquide Alternative zu herkömmlichen Mikrofinanzfonds suchen.

Der BlueOrchard UCITS-Emerging Markets SDG Impact Bond Fund investiert in Anleihen von Unternehmen sowie öffentliche und private Finanzinstitute. Dabei konzentriert sich der Fonds ausschließlich auf Unternehmen und Institute, die durch Ihre Aktivitäten zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) mitwirken. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio in Entwicklungs- und Schwellenländern. Damit soll er institutionellen Investoren sowie Privatanlegern eine skalierbare, wirkungsorientierte Alternative zu traditionellen festverzinslichen Produkten angeboten werden. Der in Luxemburg registrierte und von BlueOrchard Asset Management (Luxemburg) SA verwaltete Fonds steht Anlegern mit einer Vielzahl von Anteilsklassen in verschiedenen Währungen zur Verfügung. Er wird damit den unterschiedlichen Anforderungen der Anleger gerecht.

Verwaltet wird der Fonds von einem Team mit langjähriger Erfahrung im Bereich Debt-Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern. Hierbei kombiniert BlueOrchard eine einzigartige Vor-Ort-Präsenz, eigene Ratingmethoden und umfassende Absicherungsfähigkeiten, um innovative Impact-Investment-Produkte zu entwickeln. BlueOrchard wendet einen robusten Länderauswahlprozess und eine strenge Bottom-up-Kreditauswahl an, die durch bewährte Risikomanagement-Richtlinien geregelt werden. Zusätzlich zur Finanzanalyse führt BlueOrchard für alle Investitionen eine Analyse der sozialen Leistung durch, die auf „SPIRIT“, dem proprietären Tool zur Bewertung der sozialen Leistungsfähigkeit von Unternehmen basiert.

“Unsere Anleger haben in der vergagenen Zeit verstärkt großes Interesse an einem Investmentvehikel geäußert, das finanzielle und soziale Renditen mit Liquidität verbindet. Mit diesem Fonds haben wir darauf reagiert und glauben, dass er sowohl für BlueOrchard als auch für unsere Anleger eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich stärker in wichtigen aufstrebenden Märkten zu engagieren und eine soziale und ökologische Wirkung zu erzielen,” sagte Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Als Unternehmen, das auf Initiative der Vereinten Nationen gegründet wurde, sind wir sehr stolz darauf, einen Impact-Fonds aufzulegen, der die UN Sustainable Development Goals in aufstrebenden Märkten vorantreiben soll,” sagte Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

Der Aufbau eines Finanzsystems, das ein nachhaltiges und klimafreundliches Wachstum unterstützt, steht im Mittelpunkt der weltweiten Bemühungen, die SDGs voranzutreiben und zu erreichen. Um die wachsende Investitionslücke in Entwicklungs- und Schwellenländern auszugleichen, ist ein abgestimmtes Handeln dringend erforderlich. Das Schließen dieser Lücke ist für BlueOrchard seit dem ersten Tag eine der Kernaufgaben. Das Unternehmen hat seine Mission und seine Anlagestrategien auf die Stärkung der Menschen in den Entwicklungsländern konzentriert und seit dem Jahr 2001 mehr als 5 Milliarden US-Dollar in über 80 Märkten investiert.

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM).

https://www.fixed-income.org/  https://www.green-bonds.com/
(Logo: © BlueOrchard)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/12/18
BNP Paribas Securities Services ernennt Thorsten Gommel zum neuen Deutschlandchef

BNP Paribas Securities Services hat Thorsten Gommel zum Head of BNP Paribas Securities Services für Deutschland und Österreich ernannt. Gommel wird ab April 2019 die weitere Wachstumsstrategie von BNP Paribas Securities Services in beiden Märkten verantworten. In Deutschland hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren konsequent zur marktführenden Depotbank entwickelt.

Er wechselt zu BNP Paribas Securities Services von PwC, wo er seit 2010 Partner war und sowohl den Asset & Wealth Management Bereich für Deutschland, als auch die Asset & Wealth Management Beratung für den EMEA-Raum leitete.

Patrick Colle, General Manager von BNP Paribas Securities Services, sagt: „Ich freue mich, Thorsten bald bei BNP Paribas Securities Services begrüßen zu dürfen. Seine Kapitalmarkt- und Asset-Management-Expertise positioniert uns sehr gut für unsere Wachstumsambitionen in Deutschland.“

Gommel wird die Geschäftseinheit vom deutschen Hauptsitz in Frankfurt aus leiten und berichtet auf globaler Ebene an Alessandro Gioffreda, Head of Continental Europe von BNP Paribas Securities Services und lokal an Lutz Diederichs, den Deutschlandchef von BNP Paribas.

BNP Paribas Securities Services, 100-prozentige Tochtergesellschaft der BNP Paribas Gruppe, ist eine weltweit führende Verwahrstelle. Gestützt durch die Stärke der BNP Paribas Gruppe bieten wir Multi-Asset-Post-Trade- und Asset-Servicing-Lösungen für Marktteilnehmer, Unternehmen und Emittenten auf der Käufer- und der Verkäuferseite. Mit lokaler Kompetenz in 36 Ländern und einer globalen Reichweite, die mehr als 90 Märkte abdeckt, ist unser Netzwerk eines der umfassendsten in der Branche, sodass Kunden ihre Investitionsgelegenheiten weltweit maximieren können.

https://www.fixed-income.org/
(Foto:
Thorsten Gommel © BNP Paribas Securities Services)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/12/18
Green Bonds: Bei aller Euphorie ist Vorsicht geboten

Die Nachfrage nach klimafreundlichen Anlagevehikeln, insbesondere Green Bonds, nimmt zu. Das hängt auch damit zusammen, dass Investoren bei den grünen Investments nicht auf Rendite verzichten müssen. Angesichts der Vielzahl neu lancierter Green-Bond-Fonds und -ETFs sollten Anleger ihr Anleihenportfolio aber nicht ausschließlich aus Green Bonds zusammenstellen, meint Marcio da Costa, Portfolio Manager des Asset Managers Bantleon. »Green Bonds sollten derzeit einer ausgewogenen Anleihenallokation aus konventionellen Anleihen nur beigemischt werden«, empfiehlt er. »Eine nur auf Green Bonds basierende Allokation, zum Beispiel über einen Green-Bond-Fonds, ist wegen der unzureichenden Diversifikation bezüglich Ländern, Sektoren und Laufzeiten der ausstehenden Anleihen nicht zu empfehlen.«

Der Green-Bond-Markt birgt regionale und sektorale Konzentrationsrisike
Investoren, die ausschließlich in grüne Anleihen investieren, zum Beispiel Manager von Green-Bond-Fonds, sind mit massiven Einschränkungen in Bezug auf Emittentenauswahl, Sektor- und Laufzeitdiversifikation konfrontiert: Von den insgesamt 362 ausstehenden Staatsanleihen des EUR-Marktes stehen ihnen nur fünf grüne Anleihen zur Verfügung (Frankreich, Niederlande, Irland und Polen). Drei dieser Anleihen haben mehr als zwölf Jahre Laufzeit. Die französische Staatsanleihe wird sogar erst im Jahr 2039 fällig. Die verbleibenden zwei hat die Republik Polen emittiert, welche der Internationale Währungsfonds als Schwellenland einstuft. Von insgesamt 79 Emittenten des Green-Bond-Marktes sind 29 Banken und weitere 20 Energieversorger. Dabei ist zu bedenken, dass die Energiewende hohe Investitionen erfordert und das Niedrigzinsniveau auf den Profitabilitätsmargen der Banken lastet. 71% der verfügbaren Marktkapitalisierung entfallen auf die fünf größten Emissionsländer. Die übrigen 29% stammen im Durchschnitt von drei Emittenten pro Land. Aus Deutschland – mit einem Anteil von 11% am Green-Bond-Markt das zweitgrößte Emissionsland – kommen lediglich acht Emittenten. Der breite EUR-Markt konventioneller Anleihen ist deutlich gleichmäßiger strukturiert und lässt daher eine breitere und sinnvollere Diversifikation zu. Auch Investoren von Green-Bond-ETFs kommen um das Problem der starken Konzentration nicht herum.

Green-Bond-ETFs sind mehrheitlich nach Marktkapitalisierung gewichtet
Das Konzentrationsproblem der Green-Bond-ETFs ergibt sich aus deren Systematik, die Anleihen gemäß ihrer Marktkapitalisierung zu gewichten. Dadurch wird eine möglichst genaue Abbildung des zugrunde liegenden Anleihenuniversums erreicht, was in konzentrierten Märkten jedoch zu den genannten Problemen führt. Die größte Green-Bond-Emission (eine französische Staatsanleihe mit Fälligkeit im Jahr 2039 und einem ausstehenden Volumen von 14,8 Mrd. EUR) hat in den meisten Green-Bond-ETFs ein Gewicht von etwa 8%. Die zweit- und drittgrößte Position entfallen mit einem Gewicht von jeweils 5% auf eine Anleihe der Europäischen Investitionsbank und der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau. So sind nahezu 20% des Vermögens der meisten Green-Bond-ETFs in nur drei Anleihen investiert. Auf diese Weise werden konsequent emittentenspezifische Risiken eingegangen, die sich nur mit einer stärkeren Diversifikation vermeiden ließen. Investoren mit einem Fokus auf klimafreundliche Anlagevehikel sollten deshalb nicht ausschließlich in Green Bonds investieren. Green Bonds sind vielmehr eine sinnvolle Ergänzung in einem bereits diversifizierten Anleihenportfolio, das auch ESG-konform sein kann, also Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung berücksichtigt.

Emittenten und Investoren können zur weiteren Entwicklung des Green-Bonds-Marktes beitragen
Obwohl der Green-Bond-Markt bereits elf Jahre alt ist, sind die beschriebenen Risiken ausnahmslos auf dessen unzureichende Reife zurückzuführen. Um den Entwicklungsprozess des Marktes zu unterstützen, könnten Emittenten und Investoren folgende Maßnahmen ergreifen: Emittenten sollten neue grüne Anleihen mit unterschiedlicher Laufzeit begeben, anstatt bestehende aufzustocken (z.B. mehrfache Aufstockung der grünen französischen Staatsanleihe). Investoren mit kürzerem Anlagehorizont hätten dann ebenfalls Zugang zum Green-Bond-Markt, während die Emittenten Zugang zu einer neuen Investorengruppe mit kürzerem Anlagehorizont erhielten. Anleger sollten im Gegenzug Neuemissionen gegenüber Aufstockungen präferieren. Zusätzlich haben Emittenten die Möglichkeit, Anreize für Investoren zu schaffen, einen nachhaltigen Investment-ansatz zu verfolgen. Ein positives Beispiel ist die Weltbank, die bei ihrer jüngsten Green-Bond-Neuemission Investoren mit nachhaltigem Investmentansatz bei der Zuteilung bevorzugte. Beide Seiten könnten zudem für eine höhere Transparenz und einheitliche Dokumentationspflichten werben. So würde sich durch die Standardisierung der Reporting-Aufwand für Emittenten verringern, während für Investoren die Sicherheitsstandards bei der Mittelverwendung und dem Thema »Green Washing« stiegen. Das Ziel sollte sein, die Vielfalt des Green-Bond-Marktes zu fördern und die Eintrittsbarrieren zu senken. Erst wenn dies in ausreichendem Maß gelingt, können Investoren eine diversifizierte Anleihenallokation über Green Bonds erreichen.

Fazit: Green Bonds sind derzeit nur eine Ergänzung für ein diversifiziertes (ESG-) Anleihenportfolio
Die derzeitige Struktur des Green-Bond-Marktes verdeutlicht, dass Anlagestrategien mit einer marktkapitalisierten Gewichtung deutliche Klumpenrisiken bergen. Die Tatsache, dass eine sorgfältige Auswahl von Green Bonds zur Vermeidung des Green-Washing-Risikos unvermeidlich ist, schränkt das Anlageuniversum zusätzlich ein. Deshalb empfehlen wir, Green Bonds einem breit diversifizierten und ESG-konformen Anleihenportfolio beizumischen. Investoren ohne Nachhaltigkeitsfokus können aufgrund der erhöhten Transparenz und des mit konventionellen Anleihen vergleichbaren Renditeniveaus ebenfalls von einer Beimischung profitieren.

https://www.fixed-income.org/   https://www.green-bonds.com/
(Foto: Marcio da Costa © Bantleon)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/12/18
Steigende Anleiherenditen sind für Real Assets nicht unbedingt ein Drama

In einem Umfeld steigender Anleihezinsen werden Investoren nach Real Assets mit Wachstumspotenzial suchen. Wie sich der erwartete Zinsanstieg auf Immobilienaktien, Real Estate Debt, Immobilien mit langen Pachtverträgen, Infrastrukturaktien und -anleihen auswirkt, zeigt die folgende Untersuchung.

Jetzt, wo die Notenbanken ihre außergewöhnliche geldpolitische Unterstützung auslaufen lassen, müssen sich Investoren fast aller Anlageklassen darauf einstellen, dass der schon lange bestehende Bullenmarkt für Anleihen wohl vorbei ist. Das gilt auch für Real Assets, also Sachanlagen, mit Ausnahme von Gold und einigen anderen Rohstoffen.

Große Sorgen müssen sich Investoren aber nicht machen. Zum einen scheint die Inflation zwar anzuziehen, die Inflationserwartungen sollten jedoch gefestigt sein, so wie das schon seit Einführung von Inflationszielen in den 1990er Jahren der Fall ist. Um ihre Inflationsziele zu erreichen, dürften die Zentralbanken ihre Geldpolitik nicht so stark straffen müssen wie in der Vergangenheit.

Renditen steigen, aber nicht so deutlich wie früher

Gleichzeitig werden die unterschiedlichen Treiber der niedrigeren Realzinsen aus den vergangenen Jahrzehnten nicht so schnell verschwinden. Zusammengenommen bedeuten diese Faktoren, dass ein weiterer Anstieg der nominalen Anleiherenditen moderat ausfallen dürfte. So wird erwartet, dass die Rendite für zehnjährige deutsche Staatsanleihen bis Ende 2021 voraussichtlich nur auf 1 Prozent steigen wird, verglichen mit durchschnittlich 4,3 Prozent zwischen 2000 und 2007.

Vor diesem Hintergrund spricht einiges dafür, dass die institutionelle Nachfrage nach Real Assets weiter wachsen wird. Da die gegenwärtige Phase der wirtschaftlichen Expansion in den Industrieländern dem Ende zuzugehen scheint, werden die stabilen und verlässlichen Einkommensströme diverser Sachinvestments weiterhin ansprechend sein. Dass sie im unterschiedlichen Grad vor Inflation schützen, trägt ebenfalls zu ihrer Attraktivität bei.

In Erwartung von im historischen Vergleich niedrig bleibenden Anleiherenditen sind außerdem die Illiquiditätsprämien, die Real Assets bieten, für Anleger auf der Suche nach einer etwas höheren Rendite unverändert interessant. Sollten die Korrelationen zwischen Anlageklassen vergleichsweise hoch bleiben, da die Zentralbankpolitik weiterhin die Märkte bestimmt, dürften Sachwerte gleichzeitig eine der wenigen Möglichkeiten darstellen, eine nennenswerte Portfoliodiversifikation zu erzielen.

Ein günstiges regulatorisches Umfeld

Auch Veränderungen im regulatorischen Umfeld erklären den aktuellen Anstieg der institutionellen Nachfrage nach Real Assets, insbesondere auf der Kreditseite. So haben Banken, bis vor kurzem die größten Kapitalgeber, die Kreditvergabe in diesem Bereich aufgrund höherer Eigenkapitalanforderungen unter Basel III zurückgefahren. Dies hat Raum geschaffen für andere Institutionen, die die Lücke füllen. Gleichzeitig haben Änderungen der Solvency-II-Vorschriften viele Investitionen dieser Art für europäische Versicherungsunternehmen interessanter gemacht.

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass es sich bei Real Assets um eine vielfältige, komplexe und illiquide Anlageklasse handelt und Investoren daher erhebliche Ressourcen aufwenden müssen, um die Vorteile jeder einzelnen Anlagemöglichkeit zu prüfen. Im Folgenden untersuchen wir die wichtigsten Kategorien von Sachanlagen und die verschiedenen Arten, wie diese auf den von uns erwarteten Zinsanstieg – allerdings auf ein viel niedrigeres Niveau als in bisherigen Konjunkturzyklen – reagieren werden.

Immobilienaktien: Vermögenswerte mit Wachstumsaussichten und niedrigen Verschuldungsgraden sind spannend

Für Investments in Immobilienaktien gibt es im Wesentlichen drei unterschiedliche Strategien: „Core“, „Value-add“ (Mehrwert) und „Opportunistic“ (opportunistisch).

Als Core-Strategien werden Immobilien wegen der stabilen Ertragsströme geschätzt, ihr Preis korreliert tendenziell stark mit Staatsanleiherenditen, wenn auch etwas verzögert. Wie zu erwarten, gingen steigende Zinsen in der Vergangenheit einher mit einer schwächeren Performance von Immobilienaktien, insbesondere bei hoher Kreditfinanzierung. Für die Übernahme der unterschiedlichen Risiken, einschließlich der reduzierten Liquidität, können Investoren aber mit einem Renditeaufschlag rechnen.

Die Entwicklung der Value-Add- und opportunistischen Strategien sind weniger eng mit Staatsanleihen korreliert, da beide Wachstum zusätzlich zu den Ertragsströmen oder in einigen Fällen anstelle derer bieten. Da Zinsen bei anziehender Konjunktur tendenziell steigen, werden diese Arten von Strategien in einem Umfeld anziehender Staatsanleiherenditen tendenziell besser abschneiden als Core-Strategien, sofern die Investoren nicht übermäßig verschuldet sind.

Zusammenfassend sollten Anleger also bei steigenden Anleiherenditen Value-Add- und Opportunistic- gegenüber Core-Strategien bevorzugen, da diese Wachstumspotenziale bieten. Und sie sollten auf eine niedrige Verschuldung achten.

Real Estate Debt: Fokus auf länger laufende Kredite Sollten höhere Zinsen zu einem Rückgang der Immobilienpreise führen, könnte dies den Wert der Kredite beeinflussen, die für diese Immobilien aufgenommen wurden. Da die Verschuldung in dem Sektor jedoch überwiegend gering ist, kann ein gewisser Wertverlust toleriert werden. Höhere Zinssätze erschweren es zudem einigen Hypothekenschuldnern, ihre Schulden weiter zu bedienen. Um dieses Risiko zu reduzieren, können sich Investoren auf länger laufende Kredite an solche Kreditnehmer konzentrieren, die finanziell gut aufgestellt sind und überzeugende langfristige Strategien haben. Trotz dieser Risiken dürfte die institutionelle Nachfrage nach Real Estate Debt wegen der stabilen Ertragsströme hoch bleiben. Derzeit halten wir die voraussichtlichen Renditen von Real Estate Debt für attraktiver als diejenigen von Immobilienaktien. Immobilien mit langen Pachtverträgen: Lieber auf inflationsgebundene Verträge oder Staffelmieten setzen Immobilien mit langen Pachtverträgen sind eine Art Mischform und weisen Eigenschaften von Aktien und Anleihen auf. Es handelt sich wohl um die defensivste Art in Immobilien zu investieren. Der Schwerpunkt liegt auf Gebäuden mit langen Pachtverträgen und verlässlichen Mietern, etwa Behörden und angesehene Unternehmen. Damit der Realwert der Erträge konstant bleibt, werden an die Inflation gekoppelte Pachtverträge und solche mit fest vereinbarten Erhöhungen favorisiert. Solche Anlagen sind insbesondere für Pensionsfonds und andere institutionelle Anleger interessant, die stabile Ertragsquellen suchen, die zu ihren langfristigen Verbindlichkeiten passen. Immobilien mit langen Pachtverträgen können eine gute Alternative sein zu Ertragsströmen aus normalen und inflationsgebundenen Staatsanleihen, mit einem nennenswerten Renditeaufschlag. Immobilien mit langen Pachtverträgen werden in der Regel in Relation zu Staatsanleihen gepreist und bieten meist keinerlei reales Kapitalwachstum. Der Wert hängt daher an Zinsänderungen, gleichzeitig ist die Abhängigkeit vom allgemeinen Immobilienmarkt begrenzt. Da solche Anlagen langfristige Verbindlichkeiten abdecken und gegen Inflation schützen können, sollte die Nachfrage, solange der Zinsanstieg moderat ist, anhalten – insbesondere vor dem Hintergrund des nach wie vor bestehenden Bedarfs von leistungsorientierten Altersversorgungssystemen. Infrastruktur (Aktien und Anleihen) Länder auf der ganzen Welt stehen unter Druck, die Infrastrukturausgaben zu steigern. Industrieländer müssen die Infrastruktur nach Jahren der Unterinvestition modernisieren, die CO2-Emissionen senken und neue Technologien wie Glasfaserbreitband einführen. Schwellenländer benötigen eine neue Infrastruktur, um das schnelle Bevölkerungswachstum insbesondere in städtischen Gebieten zu unterstützen. Viele Regierungen zögern aufgrund ihrer extrem hohen Schulden jedoch, das nötige Geld auszugeben, und das dürfte sich in absehbarer Zeit kaum ändern. Da Banken gleichzeitig ihre Kreditvergaben zurückfahren wollen, entsteht eine Finanzierungslücke, die von institutionellen Anlegern gerne gefüllt wird. Immerhin werden ihnen vielfältige attraktive Investitionsmöglichkeiten in die Infrastruktur geboten. Preqin schätzt, dass im Juni 2017 418 Milliarden US-Dollar in nicht börsennotierte Infrastrukturanlagen angelegt waren – ein Rekord – und dass 2017 69 nicht börsennotierte Infrastrukturfonds über insgesamt 65 Milliarden US-Dollar aufgelegt wurden. Infrastruktur ist eine komplexe Asset-Klasse mit Anlagemöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen der Kapitalstruktur. Wie sich steigende Zinsen auswirken, hängt davon ob, wo sich Investoren in dieser Struktur positionieren. Infrastrukturaktien: bevorzugte Anlagen mit wachsenden Ertragsströmen Auf die Bewertung von Infrastrukturaktien wirken sich höhere Zinsen negativ aus, da durch einen höheren Diskontierungssatz der Barwert der künftigen Ertragsströme, die die Anlage voraussichtlich erzielen wird, sinkt. Als illiquides und langfristiges Investment spielt das für viele Aktionäre aber wohl keine große Rolle. In dem Umfang, in dem die Anlage steigende Erträge bietet oder vor Inflation schützt, sind die Anleger ohnehin teilweise von den Auswirkungen höherer Zinsen abgeschirmt. Infrastructure Debt: ein nützlicher Diversifikator für Anleiheportfolios Steigende Zinsen wirken sich zwar negativ auf die Kurse von Infrastructure Debt aus, die Anlageklasse ist aber vielseitig und bunt und spricht Investoren aus unterschiedlichen Gründen an. Ein Hauptanziehungspunkt ist, dass die Renditen tendenziell sicherer und absehbarer sind als die von Unternehmensanleihen. Dies hat drei Hauptgründe. Im Gegensatz zu den meisten Anleihen ist Infrastructure Debt oft mit bestimmten Vermögenswerten oder Geldströmen abgesichert. Daher sind die Verwertungsraten bei Zahlungsausfällen tendenziell viel höher als bei Unternehmensanleihen. Zweitens werden Infrastrukturinvestitionen in der Regel von Unternehmen aus einem der vier Sektoren getätigt: Versorger, Energie, Transport und Gesundheitswesen. Da diese Unternehmen häufig essenzielle Dienstleistungen erbringen, sind ihre Einkommensquellen tendenziell weniger konjunkturabhängig. Auf sie zu setzen stellt daher eine Diversifikationsmöglichkeit dar, weg von den traditionellen Treibern der Renditen von Unternehmensanleihen. Da drittens die Eigentümer vieler Infrastrukturanlagen quasi Monopolisten sind, unterliegen sie häufig der Regulierung. Eine Folge davon ist, dass die Betreiber häufig langfristige Verträge erhalten, deren Einnahmen in vielen Fällen an die Inflation gekoppelt sind. Dies kann insbesondere für Pensionskassen und Lebensversicherer von Vorteil sein, die langfristige Verbindlichkeiten absichern möchten. Ein Multi-Asset-Ansatz zur Risikominimierung? Wenn, wie wir erwarten, die Zinssätze im historischen Vergleich niedrig bleiben, werden Investoren ihr Engagement in Real Assets wahrscheinlich hochfahren, da diese, über die Illiquiditätsprämie, sowohl die Rendite erhöhen als auch zur Diversifikation traditioneller Portfolios beitragen können. Das gilt noch mehr angesichts der Tatsache, dass viele Investoren hier noch kaum engagiert sind. Da das Real Asset-Universum vielfältig ist, kann ein Ansatz über mehrere Bereiche die Risiken mindern, indem er Portfolios in verschiedenen Phasen des Zinszyklus einen Nutzen bringt. Allerdings handelt es sich auch um eine komplexe und illiquide Anlageklasse, so dass für eine langfristige Outperformance auch ein disziplinierter Einsatz von Kapital nötig ist. www.fixed-income.org (Foto: Vivienne Bolla © Aviva Investors)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/12/18
Schluss mit den Mythen und Irrtümern über Schwellenländeranleihen

Auf die Schwellenmärkte (Emerging Markets, kurz EM) entfallen rund 40 Prozent des globalen BIP. Dennoch sind Schuldtitel dieser Länder in den meisten maßgeblichen Rentenmarktindizes noch nicht einmal mit 10 Prozent vertreten.  Zahlreiche Anleger nehmen gezielt Allokationen in EM-Anleihen vor, um ihre Rentenportfolios ausgewogener zu gestalten. Dabei sind viele in solchen Papieren nach wie vor bewusst unterrepräsentiert.  Unsere über die Jahre geführten Gespräche haben verschiedene verbreitete Fehlauffassungen offenbart, die der Entscheidung zugrunde liegen, die Schwellenmärkte in festverzinslichen Portfolios im Verhältnis weiterhin unterzugewichten.

Bei EM-Anleihen handelt es sich um eine relativ kleine, homogene Anlageklasse…
Mit den Volkswirtschaften der Schwellenländer haben sich in den vergangenen 20 Jahren auch ihre Kapitalmärkte entwickelt und sind gewachsen. Die EM-Kapitalmärkte haben mittlerweile ein Volumen von mehr als 19 Billionen US-Dollar erreicht, aufgeteilt auf die folgenden drei maßgeblichen Marktsegmente: auf harte Währungen lautende Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Lokalwährungsanleihen.  Für ausländische Investoren ist der Markt für auf harte Währungen (überwiegend US-Dollar) lautende Titel der älteste. Er bietet Anlegern als Entschädigung für Länderrisiken attraktive Renditen.  Die Anleger sind zwar keinem Währungsrisiko ausgesetzt, wohl aber dem US-Zinsrisiko, denn die durchschnittliche Duration auf diesem Markt beträgt knapp 7 Jahre.  Der Markt für EM-Unternehmensanleihen ist das wachstumsstärkste Segment des EM-Kapitalmarkts. Das Länderrisiko wirkt sich zweifellos auf die Wertentwicklung von EM-Unternehmensanleihen aus, doch Anlegern stehen verschiedene Möglichkeiten zur Differenzierung ihres Engagements offen.  Auch EM-Unternehmensanleihen bergen für Anleger kein Währungsrisiko. Die US-Zinsen stellen zwar ein Risiko für die Investoren dar, doch die Duration ist in diesem Sektor rund 2 Jahre kürzer als auf dem Markt für auf harte Währungen lautende Staatsanleihen.  Am größten ist der Markt für Lokalwährungsanleihen, wenngleich ausländische Investoren zu diesem Segment in manchen Ländern nur begrenzt Zugang haben.  Lokalwährungsanleihen bieten Rentenportfolios, die überwiegend auf eine Reservewährung lauten, interessante Renditechancen und Diversifizierungsvorteile. Der Nutzen ist aber gegen die mit dem Währungsengagement verbundenen Risiken abzuwägen.

…die stark mit den Rohstoffpreisen korreliert…
Durch die volkswirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer und die Expansion ihrer Fremdkapitalmärkte steht Anlegern mittlerweile ein viel breiteres Spektrum an Diversifizierungsmöglichkeiten zur Verfügung.  Aus Länderperspektive sind nicht alle Schwellenmärkte rohstoffabhängig: Viele sind per Saldo sogar Rohstoffimporteure.  Hinzu kommt, dass mit dem Markt für EM-Unternehmensanleihen auch die Diversifikation unter den Sektoren zugenommen hat. Asset Manager können dadurch beispielsweise Meinungen bilden, die sich auf Einschätzungen zum Inlandskonsum beziehen statt auf einen gesamtwirtschaftlichen Trend wie die Direktionalität der Rohstoffpreise.

…und deutlich volatiler ist als festverzinsliche Wertpapiere in Developed Markets…
Die allgemeine Ansicht ist, dass die höheren Renditen im Rentenuniversum der Schwellenmärkte für höhere Volatilität entschädigen. Das mag noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen sein, doch die EM-Kapitalmärkte sind reifer geworden, was nicht nur mehr Möglichkeiten zur Strukturierung von Anlagen eröffnet hat, um unterschiedliche Risikoniveaus abzudecken, sondern auch marktübergreifend zu rückläufiger Volatilität geführt hat. In den vergangenen fünf Jahren zeigten Unternehmensanleihen aus Schwellenländern mit Investment Grade Ratings geringere Volatilität als Unternehmensanleihen aus Industriestaaten mit gleicher Bonität. Bei hochverzinslichen EM-Unternehmensanleihen war die Schwankungsbreite nur geringfügig höher als bei vergleichbaren Titeln aus Industrieländern.

In diesem Jahr werden EM-Schuldtitel skeptischer betrachtet, weil die externen Herausforderungen (durch höhere US-Zinsen und einen stärkeren Dollar) zunehmen. Außerdem haben ein paar schlagzeilenträchtige, hausgemachte Probleme für Volatilität gesorgt und diversen falschen aktuellen Annahmen Vorschub geleistet, die die Marktstimmung belasten.

Fundamental sind Schwellenmärkte schwächer als Industriestaaten
Das beherrschende Thema auf den Rentenmärkten war die abweichende Entwicklung der US-Wirtschaft. Anziehendes Wachstum in den USA stand 2018 in Kontrast zu dem globalen Trend zu einer enttäuschenden Konjunkturentwicklung.  Dabei ist jedoch unbedingt zu beachten, dass EM-Volkswirtschaften zusammengenommen immer noch doppelt so schnell wachsen dürften wie die Wirtschaft der Industriestaaten.  Dieses Gefälle wird voraussichtlich noch zunehmen, wenn die Effekte von Steueranreizen in den USA nachlassen und sich bestimmte Schwellenmärkte von landesspezifischen Problemen erholen.  Während in den Schwellenländern mit beschleunigtem Wachstum gerechnet wird, tendiert die Inflation für die EM-Volkswirtschaften insgesamt abwärts.  Trotz verschiedener eklatanter Ausreißer sollte dieser positive Inflationstrend in den meisten Schwellenländern eine expansive Zentralbankpolitik zulassen.

In der Zeit nach der globalen Finanzkrise haben sich die Schwellenmärkte überschuldet…
Die Fremdkapitalmärkte sind seit der globalen Finanzkrise weltweit merklich angewachsen, da die lockere Zentralbankpolitik die Fremdkapitalzinsen auf historische Tiefststände gedrückt hat und die Verschuldung in Industrie- und Schwellenländern gestiegen ist.  Die höhere Auslandsverschuldung von Schwellenländern sorgte für eine Verschlechterung der Leistungsbilanzen, die 2013 im Zuge des „Taper-Tantrum“  in den Fokus rückte.  Seither haben sich die Leistungsbilanzen der Schwellenmärkte verbessert.  In diesem Jahr standen Sorgen um Auslandsschulden und Finanzierungsbedarf im Zentrum mehrerer dramatischer Verlustphasen, doch insgesamt sind die Volkswirtschaften der Schwellenmärkte besser für eine Verringerung der Zentralbankliquidität aufgestellt als in früheren Jahren – und im Verhältnis zum BIP weit geringer verschuldet als die Industriestaaten.  Bei den Unternehmensanleihen sind Emittenten aus Schwellenländern im historischen Vergleich geringer verschuldet als solche aus Industriestaaten.  Die Verschuldung von EM-Unternehmen ist nach der globalen Finanzkrise zwar gestiegen, doch haben sie deutlich früher mit dem Abbau von Fremdkapital in ihren Bilanzen begonnen als Unternehmen aus Industrieländern.

…und sind Risiken durch die Rückführung von Kapital sowie Wechselkursschwankungen ausgesetzt, wenn die Zentralbanken ihre Geldpolitik normalisieren
Das von Zentralbankliquidität und historisch niedrigen Renditen geprägte Umfeld nach der globalen Finanzkrise hat eindeutig zu verstärktem Engagement ausländischer Investoren auf den EM-Fremdkapitalmärkten geführt.  Es sind aber nicht alle Schwellenmärkte gleichermaßen anfällig für den Entzug ausländischer Unterstützung, da viele nicht nur ihre Leistungsbilanzen saniert, sondern auch ihre Devisenreserven erhöht und niedrige Fremdkapitalkosten genutzt haben, um ihre kurzfristige Schuldenlast effektiv zu managen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist, dass EM-Volkswirtschaften nachweislich zehn starke Wachstumsjahre erlebt haben, was einen gewaltigen Vermögensbildungseffekt hatte. Infolgedessen sind die dortigen Banken, Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen und Vermögensverwaltungsbranchen stärker geworden. Der deutlich erweiterte Pool an heimischen Investoren und Liquidität waren ausschlaggebend für niedrigere Volatilität bei allen EM-Anleihen starker inländischer Ausrichtung, was für stabile Nachfrage nach lokalen Anlagen sorgte.

Volatilität spürten die Schwellenmärkte in diesem Jahr vor allem auf den Devisenmärkten, was Ängste weckte, dass EM-Schuldtitel durch Ansteckungseffekte pauschal einen kräftigen Rücksetzer erleben könnten.  Unter den vorliegenden Umständen haben die Märkte für EM-Schuldtitel zwar nachgegeben, doch die Rückstände fielen auf den meisten Märkten unterschiedlich aus.  Unternehmensanleihen zeigten sich im Jahresverlauf einigermaßen robust. Insbesondere Titel mit Investment Grade Rating entwickelten sich kaum schlechter als IG-Unternehmensanleihen aus Industrieländern, da sich ihre Credit Spreads im bisherigen Jahresverlauf bis einschließlich August um +23 Basispunkte weiteten. Bei IG-Unternehmensanleihen aus den USA waren es +20.  Was die Gesamtrendite anbelangt, haben IG-EM-Unternehmensanleihen um 1,2 % besser abgeschnitten als US-IG-Titel (mit -0,9 % gegenüber -2,1 %), weil sie weniger empfindlich auf anziehende Renditen von US-Staatsanleihen reagieren.

Angesichts des eskalierenden Handelskriegs und der Entschuldung der Wirtschaft ist die Abhängigkeit der Schwellenländer von China ein Risiko
China ist mit Abstand das größte Schwellenland. Daher wirken sich die Tendenzen des chinesischen Wirtschaftswachstums spürbar auf das breitere EM-Universum aus.  Außerdem ist China wichtiger Handelspartner vieler Schwellenländer, importiert Rohstoffe von einer breiten Palette von Exporteuren und finanziert andere.  Die zunehmend feindseligen Äußerungen zum Handel zwischen den USA und China zu einer Zeit, in der China Maßnahmen zum Schuldenabbau und zur Umstellung seiner Wirtschaft vorantreibt, hat die Angst vor einer potenziellen „harten Landung“ in China verstärkt.  Wir gehen davon aus, das die aktuellen Handelsspannungen letztlich abflauen werden und die USA und China eine Einigung in Handelsfragen erzielen, die es beiden Seiten ermöglichen sollte, den derzeitigen Konflikt zu deeskalieren, ohne sich als Sieger der Auseinandersetzung zu gerieren, denn wir vermuten, dass beiden Parteien klar ist, dass es in einem ausgewachsenen Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt nur Verlierer geben würde.  Ferner erwarten wir, dass China beim Abbau von Schulden und in der Reformpolitik maßvoll vorgehen wird, um eine stärkere Abschwächung des Wachstums zu vermeiden – vor allem angesichts des ungewissen Handelsumfelds.

Steve Cook is co-head of EM fixed income and senior corporate portfolio manager at PineBridge Investments based in London. He has been with the firm since 2007 and prior to this, he was with Commerzbank AG. Steve manages the PineBridge Global Emerging Markets Corporate Bond Fund and the Global Emerging Markets Bond Fund, using dynamic scenario-driven asset allocation and bottom-up analysis in the sleeve constituents strategies.

https://www.fixed-income.org/
Foto: Steve Cook © PineBridge

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/12/18
Gründe für den Abverkauf von Schwellenländeranleihen

Unserer Ansicht nach werden derzeit Parallelen zum panikartigen Abverkauf von Anleihen aus dem Jahr 2013 (Taper Tantrum) hergestellt, die so nicht korrekt sind. Peter Eerdmans, Co-Head of Emerging Market Fixed Income, erklärt, warum seiner Meinung nach der aktuelle Abverkauf auf andere Ursachen zurückzuführen ist. Er sieht eher eine übliche Marktkorrektur.

Was steckt hinter der Volatilität?

Zinsentwicklung in den USA
Vergleichbar mit dem panikartigen Abverkauf im Jahr 2013 ist auch die aktuelle Lage teilweise auf die Zinsentwicklung in den USA zurückzuführen. Dadurch verändert sich die Attraktivität von Schwellenländeranleihen. Im Jahr 2013 wurden die geldpolitischen Zügel nach und nach angezogen. Im Jahr 2018 ist die Volatilität auf das zunehmende Tempo der Normalisierung der Zinspolitik und die straffere Geldpolitik in den USA zurückzuführen.

Dies ist kein neues Phänomen. In vergangenen Schwächephasen (2004, 2005, 2006) führten drastische Zinsveränderungen zu einer Korrektur in der Assetklasse. Während der Anhebungsphase zwischen 2004 und 2006 erhöhte die Fed die Zinsen um insgesamt 4,25 %, während Schwellenländeranleihen in lokalen und harten Währungen mit jährlich über 10 % rentierten.

Die Verlangsamung der Zinssteigerungen in den vergangenen Wochen wird sich voraussichtlich fortsetzen. Im Gegensatz zu 2013 als die Fed das Ende der lockeren Geldpolitik einläutete sind voraussichtlich schon mehr als die Hälfte der Zinsschritte im aktuellen Zyklus umgesetzt worden. Deshalb gehen wir davon aus, dass die aktuelle Situation eher dem Zeitraum zwischen 2004 und 2006 gleicht.

Wir glauben daher nicht, dass die derzeitige Zinsentwicklung die relativ stabile Wachstumsstory in den Schwellenländern beendet.

Ausmaß des Abverkaufs
Wie im Jahr 2013 werden die Schwellenländer mit den höchsten Risiken am härtesten getroffen. Jedoch ist im Gegensatz zum Jahr 2013 nun die Anzahl der Länder mit tiefgreifenden Problemen kleiner. Mit Ausnahme von Argentinien und der Türkei, zwei Länder mit enormen externen Risikobelastungen, sind die meisten anderen Schwellenländer besser aufgestellt. Beispielsweise haben die umfassenden Reformen der letzten Jahre in den meisten Schwellenländern zu Bilanzüberschüssen geführt.

Im Jahr 2013 führten Mittelabflüsse und Marktschwächen zu einer signifikanten Verschlechterung der Finanzlage: zum einen durch Währungsschwächen und zum anderen durch steigende Zinsen, was die Abverkaufsgeschwindigkeit weiter beschleunigte. Mit Ausnahme von Argentinien und der Türkei halten sich dieses Mal die Auswirkungen in Grenzen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Daher glauben wir nicht, dass die derzeitige Zinsentwicklung die relativ stabile Wachstumsstory in den Schwellenländern beendet. Dies ist ein weiterer wesentlicher Unterschied zur Situation im Jahr 2013, als sich die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern nach einem langanhaltenden Boom, der zu einer konjunkturellen Überhitzung, einem hohen Verschuldungsgrad und Leistungsbilanzdefiziten führte, abschwächte. Die aktuelle Situation ist sehr anders. Die Schwellenländer befinden sich an einem frühen Punkt im Marktzyklus. Die Konjunktur erholt sich nach dem langanhaltenden Abschwung in den Jahren 2013 bis 2016. Daher besteht in den meisten Ländern großes Wachstumspotenzial. Es gibt Spielraum für Wachstum ohne signifikante Inflationsrisiken oder die Gefahr von Leistungsbilanzdefiziten. Das globale Wachstumsumfeld ist weiterhin relativ stabil und Rohstoffe werden auf breiter Basis nachgefragt.

Bewertungen
Bewertungen dürfen zwar nie isoliert betrachtet werden, jedoch bietet aufgrund des relativ positiven konjunkturellen Umfelds der aktuelle Abverkauf unserer Meinung nach eine echte Einstiegschance in die Assetklasse. Insbesondere Anleihen in lokaler Währung scheinen attraktiv, da wir dort bereits vor dem aktuellen Abverkauf eine Unterbewertung feststellten. Kurz vor dem aktuellen panikhaften Abverkauf der Schwellenländeranleihen befanden sich die Währungsbewertungen nahe am Rekordwert aus dem Jahr 2011, jedoch gibt es bei den realen effektiven Währungskursen nun einen Puffer von ca. 15-17 %. Auch der reale Renditepuffer ist aktuell wesentlich höher in den Schwellenländern. Die Kredit-Spreads sind zugegebenermaßen aus historischer Perspektive weniger attraktiv. Jedoch lassen die aktuellen Fundamentaldaten der Kreditmärkte im Vergleich zum Jahr 2013 eine positive Entwicklung erwarten. Wir sind also der Überzeugung, dass der kürzliche Rücksetzer zu einer etwas attraktiveren Bewertung der Spreads geführt hat.

Potenzielle Risiken
Es bestehen aber natürlich Risiken. Das Säbelrasseln im Handelskonflikt stellt ein wesentliches Risiko dar. Wir glauben, dass der Abverkauf von Schwellenländeranleihen deshalb in seinem Ausmaß größer ist als frühere Korrekturen inmitten des Bullenmarkts. Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass die Auswirkungen des Handelskriegs marginal sein werden. Jedoch erwarten wir ein insgesamt höheres Risiko über den Sommer hinaus, da Präsident Trump die Handelspartner weiterhin unter Druck setzen wird. Ein weiterer Faktor, den wir im Auge behalten, sind die Treiber des globalen Wachstums. Die haushaltspolitischen Anreize in den USA haben dazu geführt, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal besser als der Rest der Welt abschnitt.

Schwellenländer entwickeln sich meistens am Besten, wenn die globale Wirtschaft boomt. In unserem Basis-Szenario gehen wir davon aus, dass sich die Geschwindigkeit des US-Wachstums vom aktuell extrem hohen Niveau in der zweiten Jahreshälfte verlangsamen wird. In Verbindung damit könnte sich ein starker Abverkauf von US-Staatsanleihen sehr negativ auf die Entwicklung der Assetklasse auswirken. Dies scheint jedoch unwahrscheinlich, da die Inflation in den USA stabil ist und die Zinserhöhungen bis zum Jahresende größtenteils eingepreist sind.

Positiver Ausblick
Im Allgemeinen sind wir der Meinung, dass die Assetklasse viel stabiler aufgestellt ist als 2013. Sowohl die Fundamentaldaten als auch die Bewertungen wirken sich unterstützend aus und der Abverkauf hat keine nachrangigen Effekte ausgelöst, die zu weiteren Abwertungen in der Assetklasse führen werden. Wir sehen zwar keine Anzeichen eines langanhaltenden Bärenmarktes, jedoch beobachten wir die entsprechenden Risiken genau. Mit Blick auf das 3. Quartal sind wir hinsichtlich der Assetklasse positiv gestimmt und verfolgen in unseren Portfolios eine moderate Overweight-Beta-Strategie.

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(Peter Eerdmans
© Investec)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/12/18
Carmignac: Luis Caceres neuer Business Development Director für Deutschland & Österreich

Carmignac freut sich, die Ernennung von Luis Caceres (46) zum neuen Business Development Director bekannt zu geben. Caceres, der aus dem Frankfurter Büro heraus arbeitet, wird Carmignacs Beziehungen zum diskretionären Geschäft weiter ausbauen. Er berichtet direkt an Nils Hemmer, Head of Country Germany & Austria. Mit der Neueinstellung verstärkt Carmignac seine Bemühungen, die Präsenz im semi-institutionellen und Wholesale-Geschäft zu erweitern.

Luis Caceres verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltung und im Versicherungssektor. Er kommt von Fidelity Worldwide Investment, wo er von 2000 bis 2015 in verschiedenen Positionen tätig war. Zuletzt war er Associate Director IFA & Insurance Distribution und verantwortlich für IFA-Pools, Versicherungen und Dachfonds. Caceres hat einen Abschluss in Wirtschaft und Management.

Nils Hemmer, Head of Country Germany & Austria, kommentiert: „Wir freuen uns, Luis in unserem Team willkommen zu heißen. Seine umfassende Markterfahrung und Erfolgsbilanz in der Branche werden uns helfen, unser Engagement im Wholesale- und semi-institutionellen Geschäft in Deutschland und Österreich weiter auszubauen."

Carmignac wurde 1989 von Edouard Carmignac und Eric Helderlé gegründet und zählt heute zu den größten Vermögensverwaltungen in Europa. Das Kapital der Gesellschaft wird komplett von der Unternehmensführung und den Mitarbeitern gehalten, das heißt von einem stabilen Aktionärsstamm, der den Fortbestand und die Unabhängigkeit der Gesellschaft gewährleistet. Die durch diesen grundlegenden Wert gebotene Freiheit ist gleichbedeutend mit einer auf lange Sicht erfolgreichen Portfolioverwaltung. Carmignacverwaltet ein Vermögen von über 50 Mrd. EUR (per 30.09.2018) und hat eine kompakte Fondspalette entwickelt, die alle Anlageklassen (Aktien-, Renten- und Mischfonds) abdeckt. Das Management bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Reaktionsfähigkeit in der Portfoliokonstruktion. Auf internationaler Ebene verfügt Carmignac über Standorte in Luxemburg, Frankfurt, Mailand, Madrid, London, Zürich und Miami. Die Produkte des Unternehmens sind für den Vertrieb in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Luxemburg, Belgien, Österreich, Spanien, den Niederlanden, Schweden, dem Vereinigten Königreich, Irland, Taiwan und Singapur für professionelle Anleger zugelassen.

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(Foto: Luis Caceres
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Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

07/12/18
Janus Henderson ernennt Michael C. Ho, PhD, zum Global Head of Multi-Asset and Alternatives

Janus Henderson Investors (NYSE: JHG) hat die Berufung von Michael C. Ho, PhD, als Global Head of Multi-Asset and Alternatives zum 14. Januar 2019 bekannt gegeben. Ho übernimmt die weltweite Leitung der Abteilungen Asset Allocation, Multi-Strategy und Alternatives. Er wird dem Vorstand von Janus Henderson Investors angehören und von London aus arbeiten.

„Nach intensiver Suche nach einem hochkarätigen Kandidaten und diversen Gesprächen sind wir überzeugt, mit Michael C. Ho dank seiner hervorragenden Investment- und Research-Expertise eine exzellente Besetzung gefunden zu haben. Ho besitzt die erforderliche Investment- und Analysekompetenz sowie Managementerfahrung, um den Ausbau unseres wachsenden Bereichs Multi-Asset and Alternatives zu einer weltweiten, kundenfokussierten Investmentabteilung weiter voranzutreiben”, sagte Enrique Chang, Global Chief Investment Officer von Janus Henderson.

Ho verfügt über umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in der Branche. Zuletzt bekleidete er das Amt des Chief Investment Officer of Investment Solutions bei UBS Asset Managementin London. Von 2012 bis 2017 war er Chief Investment Officer for Alternatives, Global Macro and Active Emerging Market Equities, Senior Managing Director und Portfoliomanager bei State Street Global Advisors. Vor seiner Tätigkeit bei State Street war Ho zehn Jahre (mit Unterbrechung) bei Mellon Capital Management. Dort leitete er verschiedene Investmentteams und war Chief Investment Officer des Unternehmens. Michael C. Ho besitzt einen Doktor (PhD) und einen Master of Science der Stanford University in Management Science, Engineering (mit Schwerpunkt Finance). Des Weiteren besitzt er einen Bachelor of Science der University of California, Los Angeles, in Electrical Engineering. Ho verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche.

Der Bereich Multi-Asset and Alternatives steht bei Janus Henderson besonders im Fokus. Der weltweit führende aktive Vermögensverwalter möchte seine Kapazitäten und Fähigkeiten auf diesen Gebieten daher weiter verstärken. In seiner Rolle als Global Head of Multi-Asset and Alternatives wird Ho direkter Vorgesetzter von Ash Alankar, Head of Global Asset Allocation Investments; David Elms, Head of Diversified Alternatives; Paul O’Connor, Head of Multi-Asset UK.

Die wachsenden Investmentteams, die zusammen den Bereich Multi-Asset and Alternatives bilden, bestehen aus über 35 Investmentexperten und Mitgliedern des Researchteams.

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(Foto: Michael C. Ho, PhD © Janus Henderson)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

07/12/18
Barings: Steht die Weltwirtschaft an einem Wendepunkt?

„Man kann die Bären überall hören“, stellt Dr. Christopher Smart in seinen aktuellen Leitgedanken fest. Und tatsächlich nehmen die Risiken deutlich zu, wie beispielsweise die jüngsten Daten zu einer Wirtschaftskontraktion in Deutschland und Japan zeigen. „Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings scheinen die monetären, steuerlichen und politischen Gegenwinde auf jeden Fall kaum stark genug, um uns in eine globale Rezession zu stürzen“, so der Barings-Experte.

Zwar hält er auch in den USA „Marktverwerfungen“ für möglich, die etwa aus dem „politischen Theater in Washington“ oder auch dem Erreichen der Verschuldungsgrenze resultieren könnten. Andererseits hält er ebenso ein baldiges Ende des Straffungszyklus seitens der Fed für möglich, wobei die Inflation durch „langfristige demografische Trends und neue Technologien“ im Zaum gehalten werde. Die Binnennachfrage wiederum erachtet er als stabil, was durch eine geringe Arbeitslosigkeit und finanzstarke Privathaushalte gestützt werde, sodass die zu erwartenden Störungen nicht ausreichen sollten, die US-Wirtschaft in eine Rezession zu stürzen.

Sein Fazit: „Die Wolken am Horizont sind real und es gibt viel Raum für unangenehme Überraschungen, insbesondere durch höhere Schuldendienstkosten und anhaltenden Druck auf einige Wachstumsmärkte. Trotzdem ist es wichtig, diese Risiken objektiv und unter Berücksichtigung einer sehr globalen Konjunktur, die zwar nachlässt, aber noch immer sehr stark ist, und politischer Spannungen, die zwar irritieren, aber wahrscheinlich keine Rezession auslösen, zu betrachten.“

Dr. Christopher Smart leitet die Abteilung Macroeconomic & Geopolitical Research, die Analysen auf der Grundlage diverser, von den Investment-Teams von Baring beigesteuerter Sichtweisen durchfu?hrt, um so die Auswirkungen wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen auf die Finanzma?rkte zu bestimmen.

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(Foto: Dr. Christopher Smart © Barings)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

07/12/18
M&G Investments legt nachhaltigen Multi Asset-Fonds auf

M&G Investments legt einen neuen Multi Asset-Fonds nach luxemburgischem Recht auf, der die Aspekte Umwelt, Soziales und Governance (ESG) berücksichtigt und in Unternehmen investiert, die neben nachhaltigen Erträgen einen positiven gesellschaftlichen Effekt anstreben.

Verwaltet wird der M&G (Lux) Sustainable Allocation Fund von Maria Municchi mit Unterstützung durch den stellvertretenden Fondsmanager Steven Andrew.

Der Fonds investiert in eine diversifizierte Palette von Anlageklassen auf der ganzen Welt, einschließlich der Schwellenländer. Die Allokationsbandbreiten betragen 20-80% bei Anleihen,
20-60% bei Aktien und 0-20% bei sonstigen Assets. In dem Produkt wird die bewährte Multi Asset-Philosophie von M&G umgesetzt, wobei eine dynamische Asset-Allokation und eine taktische Analyse verhaltensökonomischer Faktoren zur Identifikation der attraktivsten Anlagen erfolgt. Ziel ist ein Gesamtertrag* von 4-8% p.a. über beliebige 5-Jahres-Zeiträume. Der maßgebliche Faktor für den Anlageerfolg ist die Asset-Allokation.

Der Fonds verwendet einen ESG-Ansatz mit einem quantitativen Filter, um sicherzustellen, dass die Positionen im Hinblick auf ESG hohe Standards erfüllen. Fondsmanagerin Maria Municchi wählt die Kandidaten für das Portfolio auf folgender Grundlage aus:

–  Ausschluss von Unternehmen, die gegen die Grundsätze des United Nations Global Compact verstoßen und die ihren Umsatz in folgenden Bereichen erzielen: Tabak, Alkohol, Pornografie, Glücksspiel, thermische Kohle, Rüstung und Waffen**
– 
Nutzung interner und externer Screenings von Unternehmen mit ESG-Rating

Außerdem wird der M&G (Lux) Sustainable Allocation Fund über einen Kernbestand von „Impact”-Assets in Höhe von rund 20% des Portfolios verfügen. Dabei handelt sich um Anlagen, die einen positiven gesellschaftlichen Effekt im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele der UNO erwarten lassen.

Als Mitglied des Positive Impact Teams von M&G erstellt Maria Municchi zusammen mit ihren Kollegen eine Beobachtungsliste, die potentielle „Impact“-Investments umfasst. Dabei kann es sich um Assets aus unterschiedlichen Anlageklassen handeln, darunter Aktien, „grüne“ und „soziale“ Anleihen, börsennotierte Infrastrukturtitel oder spezialisierte Fonds.

Maria Municchi, Fondsmanagerin des M&G (Lux) Sustainable Allocation Fund: „Der finanzielle Ertrag sollte aus meiner Sicht zwar das vorrangige Ziel bei der Geldanlage sein. Doch die Art und Weise, wie wir investieren, kann jenseits der Rendite einen entscheidenden Unterschied machen. Einige der bedeutendsten Herausforderungen, vor denen die Welt steht – beispielsweise Klimawandel und Bevölkerungswachstum, Korruption und Umweltverschmutzung – erfordern dringend eine Lösung. Indem man berücksichtigt, welche Auswirkungen seine Investments auf Gesellschaft und Umwelt haben, kann man zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen.”

Werner Kolitsch, Head of Germany and Austria, erläutert: „Wir erweitern derzeit aktiv unsere Palette an Anlagestrategien mit ESG-Fokus. Damit reagieren wir auf die zunehmende Nachfrage nach Fonds, die gute Renditen in Aussicht stellen und gleichzeitig den Kunden ermöglichen, ihre Investments stärker mit ihren Werten in punkto Umwelt und Gesellschaft in Einklang zu bringen. Der M&G (Lux) Sustainable Allocation Fund stellt für Anleger ein einzigartiges Angebot dar: ein flexibles Multi Asset-Portfolio, das die Asset Allocation-Expertise des Multi Asset-Teams von M&G mit einem anspruchsvollen ESG-Ansatz verknüpft, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Der Multi Asset-Ansatz bietet ein eigenständiges Risiko/Ertrags-Profil und ist ideal für einen dynamischen ESG-Fonds geeignet, bei dem Nachhaltigkeit und Positive Impact Investing im Vordergrund stehen.“

*Kombination aus Kapitalzuwachs und laufenden Erträgen
**Für den Fonds werden Unternehmen ausgeschlossen, die mehr als 5% ihres Umsatzes (bei Produzenten) oder mehr als 10% ihres Umsatzes (bei Handelsunternehmen) in den folgenden Bereichen erzielen: Tabak, Alkohol, Pornografie, Glücksspiel oder thermische Kohle. Außerdem werden auf Basis bestmöglicher verfügbarer Informationen Unternehmen ausgeschlossen, die Umsätze in den Bereichen Rüstung und Waffen erzielen.

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(Foto: Werner Kolitsch © M&G)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

07/12/18
T. Rowe Price ernennt neuen Leiter für das institutionelle Geschäft in Deutschland und Österreich

T. Rowe Price baut sein institutionelles Geschäft in Deutschland und Österreich aus und erweitert mit Jan Müller sein deutsches Vertriebsteam. Jan Müller übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position des Head of Institutional Sales Germany & Austria bei T. Rowe Price. In dieser neuen Funktion wird er Vertrieb und Service für deutsche und österreichische institutionelle Investoren leiten.

„Wir sind sehr stolz, dass wir mit Jan Müller einen so erfahrenen und anerkannten Experten für uns gewinnen konnten“, sagt Carsten Kutschera, Head of Germany & Austria. „Seit der Eröffnung unseres Büros in Frankfurt vor mehr als vier Jahren freuen wir uns über reges Interesse an T. Rowe Price und unseren Strategien. Mit der Einstellung von Jan Müller können wir uns nun verstärkt auf die Bedürfnisse von institutionellen Kunden konzentrieren. Ferner unterstreicht dies unser Engagement, in diesen Kernmärkten weiter zu expandieren und den Vertrieb in Deutschland und Österreich weiter voranzutreiben.“

„Ich freue mich auf meine neue Rolle im deutschen Team von T. Rowe Price“, sagt Jan Müller. „T. Rowe Price hat als internationaler Asset Manager einen hervorragenden Ruf. Das Geschäft mit institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich weiter auszubauen ist eine sehr spannende und herausfordernde Aufgabe. Ich bin sicher, dass wir viele Investoren von den Qualitäten von T. Rowe Price überzeugen werden.“

Jan Müller war mehr als zehn Jahre lang Institutional Sales Director bei Franklin Templeton. Zu seinem Kundenstamm zählten Unternehmen, Pensionskassen, Family Offices und Berater. Zuvor arbeitete er als Senior Investment Consultant bei Mercer in Frankfurt.

Müller verfügt über einen Diplomabschluss in Business Administration and Management von der Universität Gießen. Darüber hinaus ist er Chartered Financial Analyst (CFA).

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(Foto: Jan Müller © T. Rowe Price)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

06/12/18
SOWITEC verkauft 200-MWac-Solarprojekt in Kolumbien an einen großen europäischen Energieversorger

Die SOWITEC group, einer der führenden Entwickler von Erneuerbare-Energien-Projekten in den Bereichen Wind und Solar, setzt ihre erfolgreiche Entwicklung in Kolumbien weiter fort. Mit dem Verkauf eines 200-MWac-Solar-Photovoltaik-Projekts in der Provinz Atlántico an einen großen europäischen Energieversorger konnte über die lokale Tochtergesellschaft SOWITEC Colombia in diesem Jahr bereits das zweite große Projekt veräußert werden. Zuvor erfolgte im September 2018 in der Provinz Cesar der Verkauf eines 100-MWac-Projekts.

SOWITEC ist seit 2012 mit einer Niederlassung in Barranquilla in Kolumbien präsent. Im Jahr 2014, nach Erlass des Gesetzes 1715, hat sich SOWITEC entschlossen, die Solar-  und Wind-Projektentwicklung konsequent  voranzutreiben. Derzeit verfügt SOWITEC Colombia über ein
multidisziplinäres Team von 17 hochqualifizierten Fachleuten sowie ein vielfältiges und wettbewerbsfähiges Projektportfolio, das darauf ausgelegt ist, Teil der lokalen Energiematrix zu werden. Mit einer aktuellen Pipeline von 1.000 MW hat sich SOWITEC inzwischen erfolgreich als einer der wichtigsten und einflussreichsten Projektentwickler in Kolumbien etabliert.

"Heute, nach vielen Herausforderungen und der harten Arbeit mit mehreren Interessengruppen, sieht SOWITEC die Ergebnisse bei der Sicherung der besten Standorte im Land. Wir sind Zeugen eines aufstrebenden Marktes mit großem Potenzial und erwarten für das kommende Jahr weitere erfolgreiche Projektverkäufe", so Cristian Florez, Geschäftsführer von SOWITEC Colombia.

Über SOWITEC:
Als einer der global führenden Projektentwickler für Erneuerbare Energien ist SOWITEC in 14 Ländern tätig mit Schwerpunkt auf den stark wachsenden Schwellen- und Entwicklungsländern. Mit fast 200 Mitarbeitern deckt SOWITEC alle Bereiche der Solar- und Windkraft-Projektentwicklung ab: von der Planung und Konzeption, den Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen, über die Baubetreuung, den Vertrieb und die Finanzierung bis hin zur technischen und kaufmännischen Betriebsführung von Wind- und Solarparks. Fast 60 von SOWITEC entwickelte Wind- und Solarprojekte mit über 2.700 MW sind derzeit in acht Ländern in Betrieb oder im Bau.

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(Foto: © SOWITEC)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

06/12/18
EYEMAXX schließt Verkauf der Sonnenhöfe ab – größte Transaktion der Firmengeschichte

Die EYEMAXX Real Estate AG (ISIN DE000A0V9L94) hat den Vertrag für den Verkauf des kompletten Großprojektes "Sonnenhöfe" in Schönefeld bei Berlin notariell beurkundet und somit die bisher größte Transaktion der Unternehmensgeschichte erfolgreich abgeschlossen. Folglich wurden die in der Ad hoc vom 27. September 2018 vermeldeten fortgeschrittenen Verhandlungen für den Verkauf als Forward Sale nun vertraglich finalisiert. Darüber hinaus haben EYEMAXX und der Projektpartner DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG einen Kaufpreis erzielt, der die ursprünglichen Erwartungen übertroffen hat. Käufer ist eine Gruppe von großen institutionellen Investoren. Eine nicht unbeträchtliche Anzahlung auf den Kaufpreis wird kurzfristig bezahlt. Der verbleibende Kaufpreis wird bauabschnittsbezogen gezahlt. Zu weiteren Details zum Kaufpreis sowie zum Käufer wurde Stillschweigen vereinbart. Berater der Investoren ist Collineo Asset Management.

Der Vertrag sieht vor, dass EYEMAXX im Laufe der kommenden drei Jahre die auf dem rund 51.000 Quadratmeter großen Areal geplanten 18 mehrgeschossigen Gebäude erstellt, der Käufer übernimmt die jeweilige Vermietung und Vermarktung der Objekte. Das Bauunternehmen ZÜBLIN wurde als Generalunternehmer für das Projekt mit fest vereinbarten Erstellungspreisen beauftragt. Insgesamt sollen rund 560 Wohnungen mit einer Wohnfläche von über 38.000 Quadratmetern, ca. 11.400 Quadratmeter Büroflächen, 1.200 Quadratmeter Einzelhandelsflächen, zwei Tiefgaragen und rund 700 Stellplätze entstehen. Die Bauarbeiten wurden im Juli 2018 gestartet und verlaufen planmäßig.

Das Projekt "Sonnenhöfe" gehört neben den "Vivaldi-Höfen" ebenfalls in Berlin-Schönefeld und dem "Postquadrat" in Mannheim, die zusammen ein Volumen von mehr als 500 Mio. Euro ausmachen, zu den größten Immobilienentwicklungen von EYEMAXX. Zur Umsetzung des Projektes "Sonnenhöfe" hatte EYEMAXX mit dem Partner DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG ein Joint Venture gegründet und sich mit 50,1 Prozent beteiligt.

Dr. Michael Müller, CEO der EYEMAXX Real Estate AG, erläutert: "Wir freuen uns sehr, dass wir den Verkauf des kompletten Projektes in Schönefeld nun vertraglich besiegeln konnten. Bei dem bisher mit Abstand größten Deal unseres Unternehmens haben wir zudem einen Verkaufspreis erzielt, der über unseren ursprünglichen Erwartungen liegt."

Max Pasquali, Deputy CEO der EYEMAXX-Gruppe: "Die Transaktion untermauert einmal mehr die Qualität unserer Projekte, unsere Expertise in der Entwicklung von Großprojekten und in der Standortauswahl. Dabei erfolgt die Zahlung des Käufers nicht erst bei Projektabschluss, sondern gestaffelt als sofortige Anzahlung sowie bei vereinbarten Projektabschnitten. Mit ZÜBLIN haben wir einen sehr erfahrenen Generalunternehmer an unserer Seite. Darüber hinaus können wir uns auf den Bau konzentrieren, da der Käufer die Vermietung und Vermarktung der Immobilien übernimmt."

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(Foto: Dr. Michael Müller, CEO © EYEMAXX Real Estate AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

05/12/18
“Durch die Notierungsaufnahme haben wir nun die Möglichkeit, zukünftig noch flexibler verschiedene Finanzierungsinstrumente nutzen zu können”, Falk Raudies, Vorstand, FCR Immobilien AG

Seit 7. November notiert die FCR Immobilien (ISIN DE000A1YC913) im Segment Scale. Durch die Notierungsaufnahme hat die Gesellschaft die Möglichkeit, künftig flexibler verschiedene Finanzierungsinstrumente nutzen zu können, wie Vorstand Falk Raudies im Gespräch mit dem BOND MAGAZINE erläutert. Die Notierung im Segment Scale ist für FCR auch wichtig, weil man offen uns transparent kommunizieren möchte, erläutert Raudies.

BOND MAGAZINE: Die Aktie der FCR Immobilien AG hat ein Listing im Segment Scale durchgeführt. Weshalb war die Notierungsaufnahme nicht mit einer Kapitalerhöhung verbunden?

Raudies: Wir haben im Vorfeld im Juli eine Kapitalerhöhung durchgeführt und damit den Freefloat auf über 20% gesteigert. Anfang November erfolgte planmäßig die Notierungsaufnahme und aufgrund des vorhandenen Freefloats konnten wir auch gleich im Segment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse starten. Dies war uns wichtig, weil wir offen und transparent kommunizieren möchten.

BOND MAGAZINE: Streben Sie mittelfristig eine Kapitalerhöhung und damit eine Erhöhung des Eigenkapitals an?

Raudies:
Die FCR Immobilien AG befindet sich seit Jahren auf einem dynamischen Wachstumskurs. Die Immobilien finanzieren wir dabei durch Eigenkapital, Mittel aus den Anleihen sowie durch Bankdarlehen. Durch die Notierungsaufnahme haben wir nun die Möglichkeit, zukünftig noch flexibler verschiedene Finanzierungsinstrumente nutzen zu können.

BOND MAGAZINE: Sie haben bisher schon relativ transparent kommuniziert. Welche Transparenzstandards ergeben sich durch die Einbeziehung in Scale?

Raudies: Wir haben bereits vor der Notierungsaufnahme der Aktien freiwillig in weiten Teilen die Transparenzanforderungen des Scale erfüllt. So berichten wir z.B. zeitnah über wichtige Geschäftsereignisse und erstellen Halbjahres- und Geschäftsberichte und informieren im Rahmen einer Analystenkonferenz. Neu kommen jetzt die aktienbezogenen Transparenzanforderungen hinzu, wie z.B. Directors Dealings. Wir haben uns also durch unsere börsennotierten Anleihen bestens auf die Transparenzanforderungen vorbereitet.

BOND MAGAZINE: Die Interessen von Aktionären und Anleihegläubigern sind nicht identisch. Wollen Sie sich als Dividendenwert positionieren oder steht die Stärkung des Eigenkapitals im Vordergrund?

Raudies: Uns ist natürlich bewusst, dass die Interessen von Aktionären und Anleihegläubigern unterschiedlich sind. Wir konnten bisher beide Investorengruppen sehr gut von unserem wertschaffenden Geschäftsmodell überzeugen. Bei der jüngsten Anleiheemission haben wir 25 Mio. Euro platziert und das weitgehend in Eigenregie. Und auch bei der Kapitalerhöhung im Sommer konnten wir die Investoren von der FCR Immobilien AG überzeugen. Ich glaube wichtig ist es, dass sich die FCR Immobilien AG erfolgreich weiterentwickelt. Hierzu gehört für uns auch, dass Gewinne sowohl zur Finanzierung des erwarteten Wachstums eingesetzt werden, als auch mit der Zahlung einer Dividende dem Wunsch vieler Investoren nachgekommen wird. Mit einer Ausschüttung von 20% des Jahresüberschusses als Dividende verfolgen wir auch hier eine attraktive Politik für den Investor.

BOND MAGAZINE: Welchen Umsatzanteil haben Sie in den letzten Jahren durch Mieterträge bzw. den Verkauf von Objekten erzielt und welche Umsatzverteilung streben Sie mittelfristig an?

Raudies: In den vergangenen Jahren haben sich unsere beiden Umsatzgrößen Mieteinnahmen und Verkaufserlöse jeweils etwa die Waage gehalten, wobei es aber natürlich Schwankungen gibt. Aufgrund unseres dynamischen Wachstums steigen die Mieteinnahmen deutlich, so belaufen sich die jährlichen Mieteinnahmen aktuell auf knapp 15 Mio. Euro, nach rd. 9,5 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Bei einer aktuellen Leerstandsquote von 15 Prozent sehen wir hier des Weiteren ein beträchtliches Up-side Potenzial. Insgesamt rechnen wir für 2018 mit einem Gesamtumsatz von rd. 33,5 Mio. Euro, was einer Steigerung um 104 Prozent zum Vorjahr entspricht. Aber auch unsere Ergebniskennzahlen steigern wir im gleichen Maße. Das EBITDA schätzen wir auf Jahressicht auf 9,9 Mio. Euro, was ebenfalls einer Steigerung von über 100% entspricht.  Neben der Bestandshaltung ist der Verkauf optimierter Objekte im Rahmen unseres aktiven Asset Managements weiter ein wichtiger Teil unseres Geschäftsmodells. Wie hoch die Erlöse aus Verkäufen in den kommenden Jahren aber ausfallen werden, ist nur schwer anzugeben, da wir natürlich im Einzelfall entscheiden, ob wir ein Objekt verkaufen oder weiter im Bestand halten. Klar ist, wir wollen weiter wachsen und wir wollen auch weiter Objekte verkaufen.

BOND MAGAZINE: Welche Ankaufskriterien haben Sie?

Raudies: Als Handelsimmobilien-Spezialist fokussieren wir uns auf Einkaufs- und Fachmarktzentren in Sekundärlagen, da diese unserer Erfahrung nach höhere Renditen und insgesamt stabilere Miet- und Wertentwicklungen aufweisen als Immobilien an Primärstandorten. Wir konzentrieren uns dabei auf Immobilien und Portfolios in der Größe zwischen 1 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro. Ein sehr gutes Beispiel ist hier unser letzter Ankauf. Mit dem Erwerb eines Einzelhandels-Portfolios mit 12 Immobilien konnten wir unsere vermietbare Fläche um 50 Tsd. m² erweitern und unsere annualisierte Ist-Nettomiete um 2,6 Mio. Euro steigern. Meist sind die Objekte schon seit vielen Jahren an dem Standort etabliert und weisen einen bonitätsstarken Ankermieter auf. Ergänzend erwerben wir opportunistisch einzelne Objekte aus anderen Asset Klassen wie z.B. Wohnen, Büro und Hotel neben Deutschland auch in weiteren europäischen Ländern. Mit Blick auf unsere Ein- und Verkaufsaktivitäten seit 2014 können wir sehr zufrieden sein: Wir haben insgesamt 70 Objekte erworben und 19 Objekte veräußert. Alleine in diesem Jahr werden wir ca. 30 Objekte ankaufen und ca. 10 Objekte aus unserem Bestand verkaufen.

BOND MAGAZINE: Wie viele Objekte haben Sie aktuell im Bestand, wo ist der regionale Schwerpunkt und wie viele Objekte planen Sie mittelfristig?

Raudies:
Aktuell haben wir über 50 Objekte in unserem Portfolio, mit einer vermietbaren Fläche von rd. 250.000 m². Zum Jahresende werden wir voraussichtlich knapp 60 Objekte im Bestand haben. Wir sind dabei deutschlandweit aktiv, wobei sich der Anteil der Objekte im Westen Deutschlands auf 64 % beläuft. Aktuell haben wir in Baden-Württemberg – insbesondere durch unseren Ankauf der Schlossgalerie in Rastatt – und in Niedersachsen regionale Schwerpunkte.  Knapp 30 % der Objekte – auch gemessen am annualisierten Ist-Nettomietertrag – liegen in Ostdeutschland. Der Anteil der Objekte, die sich im Ausland befinden, beläuft sich derzeit auf knapp 7 %. Und natürlich sind wir weiter auf der Suche nach attraktiven Objekten zum Ausbau unseres Portfolios. Im Schnitt bekommen wir 400-500 Objekte pro Monat angeboten. Unsere Immobilienplattform ist so aufgebaut, dass wir auch ein deutlich höheres Portfoliovolumen, das aktuell bei 253 Mio. Euro liegt, verwalten können.

BOND MAGAZINE: Wie lang ist die durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT)?

Raudies: Im Zuge des Ausbaus unseres Portfolios sowie durch unser aktives Asset Management konnten wir die Restlaufzeit der Mietverträge auf zuletzt 5,5 Jahre steigern, verglichen mit 3,9 Jahren zum Ultimo 2017. Ein, wie ich finde, sehr guter Wert. Unser Asset Management ist auch die Basis für einen erfolgreichen Verkauf. So haben wir beispielsweise unsere Immobilie in Bernburg, eine Kreisstadt in Sachsen-Anhalt zwischen Magdeburg und Halle, nach Verbesserung der Mietquote nach 13 Monaten mit einer Rendite von 48 Prozent veräußern können.

BOND MAGAZINE: Wie finanzieren Sie beim Ankauf auf Objektebene?

Raudies: Das hängt natürlich vom jeweiligen Objekt ab. Wir nutzen für die Finanzierung eine Kombination aus Eigenkapital, den Mitteln aus den vollplatzierten Anleihen und auch Bankdarlehen.

BOND MAGAZINE: Wie hoch ist Ihre durchschnittliche Mietrendite und wie hoch sind Ihre Finanzierungskosten?

Raudies:
Unsere jährliche Nettomietrendite liegt derzeit bei 9,8 Prozent, unser Mietertrag p.a. bei 14,9 Mio. Euro. Werte, die neben unseren günstigen Einkäufen auch unser aktives Asset Management widerspiegeln. Zu unserem jährlichen Zinsaufwand: 3,2 Mio. Euro betreffen davon unsere Anleihen, das bedeutet für uns hier einen Aufwand von 7 Prozent im Durchschnitt. Der durchschnittliche Zins unserer Bankfinanzierung liegt aktuell bei 2 Prozent, das sind 2,2 Mio. Euro. Unser gesamter jährlicher Zinsaufwand beträgt somit 5,4 Mio. Euro, das ist gemittelt 3,4 Prozent. Mit dieser Relation zwischen Ertrag und Aufwand sind wir sehr zufrieden. Und mit Blick auf das nächste Jahr wird sich diese Zahl noch weiter verbessern. Denn die beiden 11 Prozent Anleihen aus dem Jahr 2014 mit einem Gesamtvolumen von 5,7 Mio. Euro werden im ersten Halbjahr 2019 fällig und zurückgezahlt. Dadurch reduziert sich der jährliche Zinsaufwand um über 600 Tsd. Euro.

BOND MAGAZINE: Haftet die FCR Immobilien AG für Verbindlichkeiten der Objekt-/Tochtergesellschaften und haften die Objektgesellschaften für andere Objekt-/Schwestergesellschaften?

Raudies: Wir finanzieren unsere Objekte in der Regel so, dass sie alleine stehen können und die Mieteinnahmen mindestens die laufenden Verpflichtungen abdecken. Entsprechend verfügen unsere Objekte zumeist über Non Recourse Finanzierungen.

BOND MAGAZINE: Wie hoch ist Ihre Eigenkapitalquote auf Konzernebene?

Raudies: Die EK-Quote ist bei uns nicht wirklich aussagekräftig, da wir nach HGB bilanzieren und somit Wertzuwächse unserer Immobilien erst beim Eigenkapital sichtbar werden, wenn wir Objekte verkaufen. Bei einem Marktwert von 253 Mio. Euro und einem Buchwert von 160 Mio. Euro haben wir aktuell stille Reserven in Höhe von 93 Mio. Euro. Daher erachten wir den NAV, also den Net Asset Value, als die wichtigere Kennzahl. Die FCR erwartet bis Jahresende einen NAV von knapp 90 Mio. Euro, das würde einem NAV je Aktie von 21,16 Euro entsprechen.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, https://www.fixed-income.org/

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

04/12/18
PNE-Gruppe übernimmt MEB Safety Services

Der zur PNE-Gruppe gehörende Windparkmanager energy consult GmbH hat jetzt die MEB Services GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft übernommen. Alle 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt.

Die PNE-Gruppe baut damit ihre Dienstleistungen rund um den Betrieb von Windenergieanlagen und Windparks gemäß ihrer Scale Up-Strategie weiter aus.

Die MEB Safety Services GmbH ist ein führendes Unternehmen der Sicherheitstechnik für Windenergie- und Industrieanlagen. Neben speziellen Services an Befahranlagen, Kränen, Aufstiegshilfen und Serviceliften werden Schulungen zur persönlichen Arbeitssicherheit angeboten. Darüber hinaus handelt die MEB Safety Services GmbH auch mit Komponenten der Sicherheitstechnik.

energy consult ist spezialisiert auf Tätigkeiten an Sonderkomponenten, Subsystemen in Windenergieanlagen, Sicherheitssystemen und Nachtkennzeichnung, führt aber auch Spezialistenprüfungen im Bereich Netzschutz und Sachverständigenprüfungen durch.

Durch die Übernahme weitet energy consult ihr Dienstleistungsportfolio aus. Damit bietet sie zukünftig einen noch größeren Teil aller Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette im operativen Betrieb von Windparks an.

"Ich freue mich auf die Erweiterung unseres Geschäftsmodells entsprechend der Strategie "Scale Up" und auf das Know-how der hochqualifizierten neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG. "Damit bieten wir vom Ankauf von Projekten, über die Projektentwicklung für und mit Partnern sowie den Betrieb von Windparks bis hin zu deren Repowering eine zunehmend wachsende Palette von Produkten und Dienstleistungen an."

Das zukünftige Management der MEB Safety Services GmbH setzt sich aus den Geschäftsführern Henning Wegner und Malte Mehrtens, sowie den ehemaligen Gesellschaftern der MEB, Fritz Mahrholz und Dr. Marco Büntzow als Prokuristen zusammen.

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem "Clean Energy Solutions Provider", einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie werden zukünftig Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes sein. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-Gas-Lösungen.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: PNE AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

03/12/18
SAP SE emittiert EUR Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 2 Jahren, 3 Jahren, 6 Jahren, 9 Jahren und 12 Jahren (Multi Tranche)

Die SAP SE emittiert eine EUR Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 2 Jahren, 3 Jahren, 6 Jahren, 9 Jahren und 12 Jahren (Multi Tranche). Erwartet wird ein Gesamtvolumen von ca. 4 Mrd. Euro. SAP wird von Moody´s mit A2 (stabil) und von S&P mit A (stabil) gerated. Die Transaktion wird von J.P. Morgan, Bank of America ML, BNP Paribas, Deutsche Bank, Morgan Stanley und Mitsubishi UFJ begleitet.

Eckdaten der neuen SAP Anleihe:
Emittent:  SAP SE
Ratings:  Moody´s: A2 (stabil), S&P: A (stabil)
Format:  senior unsecured
Settlement:  10.12.2018
Laufzeit/Rendite:  10.12.2020, FRN, 3 Monats-Euribor +30bp
Laufzeit/Rendite:  10.03.2022, fix, Mid Swap +40bp (ca. 0,4%)
Laufzeit/Rendite:  10.12.2024, fix, Mid Swap +55bp  (ca. 1,0%)
Laufzeit/Rendite:  10.03.2028, fix, Mid Swap +70bp (ca. 1,5%)
Laufzeit/Rendite:  10.03.2031, fix, Mid Swap +85bp (ca. 1,9%)
Gesamtvolumen erwartet:  ca. 4 Mrd. Euro
Sole Global Coordinator:  J.P: Morgan
Active Bookrunners:  Bank of America ML, BNP Paribas, Deutsche Bank, Morgan Stanley und Mitsubishi UFJ
Internet:  https://www.sap.com/investors/de.html

https://www.fixed-income.org/ 
(Foto: © SAP SE)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

03/12/18
SAP SE emittiert EUR-Anleihe mit Laufzeiten von 2 Jahren, 3 Jahren, 6 Jahren, 9 Jahren und 12 Jahren (Multi Tranche)

Die SAP SE emittiert eine EUR Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 2 Jahren, 3 Jahren, 6 Jahren, 9 Jahren und 12 Jahren (Multi Tranche). Erwartet wird ein Gesamtvolumen von ca. 4 Mrd. Euro. SAP wird von Moody´s mit A2 (stabil) und von S&P mit A (stabil) gerated. Die Transaktion wird von J.P. Morgan, Bank of America ML, BNP Paribas, Deutsche Bank, Morgan Stanley und Mitsubishi UFJ begleitet.

Eckdaten der neuen SAP Anleihe:
Emittent:  SAP SE
Ratings:  Moody´s: A2 (stabil), S&P: A (stabil)
Format:  senior unsecured
Settlement:  10.12.2018
Laufzeit/Rendite:  10.12.2020, FRN, 3 Monats-Euribor +30bp
Laufzeit/Rendite:  10.03.2022, fix, Mid Swap +40bp (ca. 0,4%)
Laufzeit/Rendite:  10.12.2024, fix, Mid Swap +55bp  (ca. 1,0%)
Laufzeit/Rendite:  10.03.2028, fix, Mid Swap +70bp (ca. 1,5%)
Laufzeit/Rendite:  10.03.2031, fix, Mid Swap +85bp (ca. 1,9%)
Gesamtvolumen erwartet:  ca. 4 Mrd. Euro
Sole Global Coordinator:  J.P: Morgan
Active Bookrunners:  Bank of America ML, BNP Paribas, Deutsche Bank, Morgan Stanley und Mitsubishi UFJ
Internet:  https://www.sap.com/investors/de.html

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(Foto: © SAP SE)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

03/12/18
Aquila Capital emittiert durch Småkraft seinen ersten Green Bond in Höhe von 50 Mio. Euro für weitere Expansion in norwegische Wasserkraft

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital hat über den norwegischen Wasserkraftwerksbetreiber Småkraft AS einen Green Bond über 50 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren zur Finanzierung des weiteren Wachstums emittiert. Småkraft AS ist bereits heute mit einer Jahresstromerzeugung von mehr als 1 TWh und über 100 Kraftwerken in ganz Norwegen der größte unabhängige Betreiber kleiner Wasserkraftwerke in Europa. Die zusätzliche Finanzierung erfolgt im Kontext des Wachstumsziels, bis 2022 die jährliche Energieproduktion auf 2 TWh zu steigern. Von dem norwegischen Forschungsinstitut CICERO (Center for International Climate and Environmental Research – Oslo), einem führenden, unabhängigen Rating-Organ für Green Bonds, wurde die Anleihe mit der Bestnote „Dark Green“ bewertet. Diese Einstufung erhalten ausschließlich Projekte und Produkte, die nachhaltig zu einer emissionsarmen Zukunft und einem stabilen Weltklima beitragen.

Der vorrangig besicherte Green Bond wird pro Jahr mit 1,9 Prozentpunkten über EURIBOR verzinst und ist an der Osloer Börse handelbar. Das von ABG Sundal Collier, Nordea Asset Management und SEB AG als Joint Lead Manager eingesammelte Kapital dient neben der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und allgemeinen Unternehmenszwecken vor allem der weiteren Expansion im Bereich norwegischer Wasserkraft, sowohl durch weitere Zukäufe bestehender als auch durch den Bau neuer Laufwasserkraftwerke. Konkret geplant sind der Ankauf von vier weiteren Wasserkraftwerken und die Refinanzierung sieben bereits erworbener Kraftwerke.

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, kommentiert: „Green Bonds sind ein attraktives Instrument, um die europäische Energiewende konsequent voranzutreiben. Institutionelle Investoren verlangen immer häufiger nach solchen nachhaltigen Finanzierungsoptionen, da sie im Vergleich zu konventionellen Bonds mehr Transparenz über die Verwendung der Erlöse bei äquivalentem Risiko-Rendite-Profil bieten. Deshalb sehen wir diese Entwicklung nicht als kurzfristigen Trend, sondern als einen der sinnvollsten Wege, das nötige Kapital für die Transformation des europäischen Energiesystems zu mobilisieren. Norwegen mit seinem reifen und robusten Wasserkraftmarkt bietet dabei einen natürlichen Anfangspunkt.“

Über Aquila Capital:
Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.

Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.

https://www.fixed-income.org/    https://www.green-bonds.com/
(Logo:©  Aquila Capital)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

03/12/18
Forum Nachhaltige Geldanlage zeichnet Lupus alpha-Strategie aus

Das Forum Nachhaltige Geldanlage (FNG) hat den Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds (ISIN: DE000A2DTNQ7) mit dem Qualitätsstandard FNG-Siegel für nachhaltige Investmentfonds ausgezeichnet. Der Fonds hat im ersten Anlauf zwei von drei Sternen für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie erhalten. Dies gelang, indem der Wandelanleihen-Fondszusätzliche Punkte für „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ sowie „Selektion & Engagement“ erzielen konnte.

Nachhaltigkeit als Auswahlkriterium in der Kapitalanlage gewinnt für immer mehr Investoren an Bedeutung. Weil es jedoch keine klare, übergreifende Definition für nachhaltige Anlagen gibt, nimmt auch die Bedeutung transparenter, nachvollziehbarer und valider Nachhaltigkeits-Siegel zu. Erst sie machen die Nachhaltigkeitsansätze verschiedener Asset Manager vergleichbar und ermöglichen einen verlässlichen Nachweis über die angewendeten Kriterien bei der Auswahl und dem Ausschluss von Einzeltiteln. Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds auf dem deutschen Markt. Die glaubwürdige konsistente Anwendung nachhaltiger Investmentansätze wird durch ein unabhängiges Audit der Universität Hamburg geprüft und von einem externen Komitee überwacht.

Nachdem der im März 2018 aufgelegte Fonds im Juni bereits mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurde, hat er nun mit dem FNG-Siegel eine weitere renommierte Auszeichnung erhalten. Voraussetzung dafür war die Unterzeichnung des Europäischen Transparenz Kodex für Nachhaltigkeitsfonds im Frühjahr 2018. „Das FNG-Siegel zeigt, dass der Nachhaltigkeitsansatz des Fonds mit seinem Investmentprozess deutlich über die zu erfüllenden Mindeststandards hinausgeht. Das wurde mit zwei Sternen honoriert“, sagt Ralf Lochmüller, Gründungspartner und Sprecher von Lupus alpha. „Das Siegel steht damit auch im Vergleich der Peergroup nachhaltiger Investmentfonds für eine besonders hohe Glaubwürdigkeit“, so Lochmüller weiter

Darüber hinaus wendet der Lupus alpha Sustainable Convertible Bonds als einziger nachhaltiger Wandelanleihen-Fonds in Deutschland bei der Titelauswahl die 2016 in Kraft getretenen Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen an. Neben strengen Ausschlusskriterien wird bei der Titelauswahl ebenfalls geprüft, inwiefern Unternehmen einen positiven Beitrag zur Erreichung der 17 SDGs leisten.

Der Fonds hat seit seinem Start im März 2018 bereits über 44 Mio. Euro Anlagevermögen eingesammelt. Er investiert schwerpunktmäßig in globale Wandelanleihen mit ausgewogener Aktiensensitivität. Die beiden Portfolio Manager Marc-Alexander Knieß und Stefan Schauer verweisen auf die Qualitäten globaler Wandelanleihen im Umfeld des späten Konjunkturzyklus: „Wandelanleihen stellen mit ihrer speziellen Ausstattung eine eigene Anlageklasse dar, die mit anderen Anleihekategorien nur wenig korreliert ist. Sie verbinden die Chancen von Aktien mit der Sicherheit von Anleihen und passen sich dabei über das integrierte Wandelrecht weitgehend automatisch dem jeweiligen Markt Umfeld an.“

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(Foto: Marc-Alexander Knieß © Lupus alpha)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

01/12/18
Drei LBBW-Nachhaltigkeitsfonds mit zwei FNG-Sternen ausgezeichnet

Alle drei Nachhaltigkeitsfonds der LBBW Asset Management haben erneut das renommierte Gütesiegel des Forums Nachhaltige Geldanlage (FNG) erhalten. Die Fonds LBBW Nachhaltigkeit Aktien und LBBW Nachhaltigkeit Renten wurden wie im Vorjahr mit 2 Sternen bewertet. Der LBBW Global Warming wurde dieses Jahr erstmals ebenfalls mit 2 Sternen ausgezeichnet.

– Pionier: Die LBBW engagiert sich bereits seit rund 30 Jahren im Bereich Nachhaltigkeit
– Spezialist: Seit 2002 bietet die LBBW Asset Management maßgeschneiderte, nachhaltige Investmentlösungen an
– Die Nachhaltigkeitsfonds der LBBW Asset Management folgen einem strengen Nachhaltigkeitsansatz und wurden mehrfach von FNG ausgezeichnet

„Wir freuen uns, dass die hohe Qualität unserer Nachhaltigkeitsfonds erneut durch das FNG-Siegel bestätigt wird", sagt Steffen Merker, Leiter Nachhaltige Investments bei der LBBW Asset Management. "Die Auszeichnungen sind eine Bestätigung unseres erfolgreichen und konsequenten Nachhaltigkeitsansatzes." Die LBBW Asset Management zählt in Deutschland zu den Vorreitern auf dem Gebiet des verantwortlichen Investierens und hat bereits vor mehreren Jahren im Fondsmanagement ein eigenständiges Expertenteam für Nachhaltigkeit etabliert.

Hohe Standards des Forums Nachhaltige Geldanlage
Mit dem FNG-Siegel, das nun insgesamt zum vierten Mal vergeben wurde, hat sich im deutschsprachigen Raum ein Qualitätsstandard für nachhaltige Publikumsfonds etabliert. Damit ein Fonds ausgezeichnet wird, muss er strenge Mindestanforderungen erfüllen, die das Forum für Nachhaltige Geldanlage in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg ständig weiterentwickelt. Dazu gehören neben Transparenz- und Prozesskriterien ebenso die Integration von Nachhaltigkeit im Unternehmen und natürlich der Nachhaltigkeitsansatz des jeweiligen Fonds. Zudem wird überprüft, ob die Fonds z.B. Mindeststandards an den Klimaschutz sowie die Prinzipien des UN Global Compact berücksichtigen.

Zwei Sterne für die Nachhaltigkeitsfonds der LBBW Asset Management
Die Arbeit des Expertenteams wurde nun erneut mit dem FNG-Siegel honoriert. Die zertifizierten Nachhaltigkeitsfonds der LBBW Asset Management erfüllen dabei nicht nur die Mindeststandards, sondern auch viele darüber hinaus gehende nachhaltige Kriterien und Prozesse. Alle drei Fonds erhielten deshalb hervorragende zwei von maximal drei möglichen Sternen. "Ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind und das unsere jahrelange Erfahrung und Pionierarbeit der LBBW Asset Management auszeichnet", fasst Steffen Merker zusammen.

Die prämierten Fonds im Überblick:
– LBBW Nachhaltigkeit Aktien R ISIN: DE000A0NAUP7
– LBBW Nachhaltigkeit Aktien R ISIN: DE000A0X97K7
– LBBW Global Warming ISIN: DE000A0KEYM4

LBBW Asset Management erhält für ihren ersten UN PRI-Report die Top-Note "A"
Erfolg gleich im ersten Jahr der Teilnahme: Für ihren Report über die Umsetzung der UN- Grundsätze für verantwortungsvolles Investment (UN PRI – Principles for Responsible Investment) wurde die LBBW Asset Management jüngst mit der Topnote "A" ausgezeichnet, das ist nach "A+" die zweitbeste Bewertung. UN PRI ist eine von den Vereinten Nationen unterstützte Initiative, die sechs Prinzipien für verantwortungsvolle Investments erstellt hat und umfasst eine Reihe freiwilliger Verpflichtungen für Kapitaleigner, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Mitglieder, künftig vermehrt Umwelt- und Sozialthemen sowie Fragen einer guten Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance – kurz ESG) bei allen Investitionsentscheidungen zu beachten und den Gedanken des Nachhaltigen Investments zu fördern.

https://www.fixed-income.org/
https://www.green-bonds.com/

(Foto: Steffen Merker © LBBW Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

01/12/18
Berlin Hyp: Vorstandsvorsitzender für weitere fünf Jahre bestellt

Der Aufsichtsrat der Berlin Hyp AG hat Sascha Klaus, den Vorstandsvorsitzenden der Berlin Hyp, für weitere fünf Jahre bestellt. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2024. Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat der Landesbank Berlin Holding AG den Vorstandsvertrag von Sascha Klaus ebenfalls um fünf Jahre bis 2024 verlängert.

Der Vorstand der Berlin Hyp besteht damit unverändert aus Sascha Klaus, Vorsitzender, Gero Bergmann, Marktvorstand und Roman Berninger, Finanz- und IT-Vorstand.

Helmut Schleweis, Vorsitzender der Aufsichtsräte und Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) sagte: „Die Berlin Hyp hat einen signifikanten strategischen Wert für unsere Institute und ist für ihre Anteilseigner ein stabiler Ergebnislieferant. Ihre Führung leistet hervorragende Arbeit."

Klaus ist seit dem Jahr 2016 Vorstandsvorsitzender der Berlin Hyp und gehört dem Vorstand der Landesbank Berlin Holding AG ebenfalls seit 2016 an. Bergmann gehört dem Vorstand der Berlin Hyp seit dem Jahr 2011 an. Berninger wurde 2010 in den Vorstand der Bank berufen und gehört darüber hinaus seit 2015 dem Vorstand der Landesbank Berlin Holding AG an.

https://www.fixed-income.org/   https://www.green-bonds.com/
(Foto: Sascha Klaus © Berlin Hyp)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

30/11/18
Nachhaltige Fonds der Erste Asset Management gehören zu den besten im deutschsprachigen Raum

11 nachhaltige Investmentfonds der Erste Asset Management (Erste AM) wurden heute mit dem FNG-Gütesiegel ausgezeichnet. Das Forum für Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) ist der Fachverband für Nachhaltige Investments in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz.

Mit einem Anlagevolumen von rund 171 Milliarden Euro hat die Summe Nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland (Quelle: FNG) einen neuen Rekordwert erreicht. Gegenüber dem Vorjahr wuchs das unter Berücksichtigung von strengen sozialen, ökologischen und auf eine gute Unternehmensführung bezogene Kriterien angelegte Vermögen um 9%.

66 Fonds auf Herz und Nieren überprüft / 65 mit dem Gütesiegel ausgezeichnet
Die FNG-Siegel, die in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben wurden, haben sich über die vergangenen Jahre als Standard für nachhaltige Investmentfonds im Markt etabliert.

Bei der diesjährigen Verleihung unterzog erstmals die Universität Hamburg als unabhängiger Auditor insgesamt 66 Fonds von 30 Fondshäusern einer strengen Bewertung. Die Bewerber kamen nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, sondern mit 12 Fonds aus den Niederlanden, Italien, Skandinavien, Großbritannien und auch erstmals aus Luxemburg und Norwegen. Gerold Permoser, Chief Investment Officer und Chief Sustainable Investment Officer der Erste AM: „Seit 17 Jahren sind wir nicht nur Pionier im Bereich nachhaltiger Investments, sondern haben uns mit unserem integrativen ESG-Ansatz auch den höchsten internationalen Qualitätsanforderungen verschrieben.“

Gleich 5 Fonds erhielten dabei die Bestnote von drei möglichen Sternen: der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT, ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL IMPACT, ERSTE RESPONSIBLE STOCK AMERICA, der ERSTE RESPONSIBLE STOCK GLOBAL und der ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND.

Marktführer in Österreich: mehr als 5 Mrd. Euro in nachhaltigen Fonds
Mit einem nachhaltig veranlagten Volumen von 5,3 Milliarden Euro (per 31.10.2018), in insgesamt fünfzehn nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds einer breit gefächerten Expertise ist die Erste AM im Nachhaltigkeitsbereich Marktführer in Österreich. Zudem nimmt die Erste AM eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Nachhaltigkeit ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt.

Als erste Fondsgesellschaft Österreichs hat sich die Erste AM 2015 entschieden, das Abkommen Montréal Carbon Pledge zu unterschreiben. Damit verpflichtet sie sich, den CO2-Fußabdruck ihrer Portfolios auf jährlicher Basis zu messen und zu veröffentlichen.

Am Weltwassertag 2018 hat die Erste Asset Management zudem erstmals den Wasserfußabdruck für Ihre nachhaltigen Aktienfonds veröffentlicht.

https://www.fixed-income.org/
https://www.green-bonds.com/

(Logo: © Erste Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.