Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

21/06/18
TIM S.p.A. emittiert 7-jährige EUR Benchmark-Anleihe, IPT ca. 3%

Der italienische Telekommunikationskonzern TIM S.p.A. emittiert eine EUR Benchmark-Anleihe mit einer Laufzeit von 7 Jahren. Inital price talk: ca. 3%. Die Anleihe hat eine Stückelung von 1.000 Euro bei einer Mindestorder von 100.000 Euro. Die Transaktion wird von Credit Agricole, Commerzbank, Credit Suisse, Goldman Sachs, Mitsubishi UFJ und NatWest Markets begleitet. TIM war bis 2015 ein Acronym für Telecom Italia Mobile.

Eckdaten der neuen TIM-Anleihe:
Emittent: 
TIM S.p.A.
Ratings:  Ba1 (stabil, Moody´s), BB+ (positiv, S&P), BBB- (stabil, Fitch)
Emissionsvolumen:  EUR Benchmark
Währung:  Euro
Laufzeit:  28.01.2026
Settlement:  28.06.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Initial Price Talk:  ca. 3%
Stückelung:  1.000 Euro, Mindestorder 100.000 Euro
Listing:  Luxemburg
Bookrunner:  Credit Agricole, Commerzbank, Credit Suisse, Goldman Sachs, Mitsubishi UFJ und NatWest Markets

http://www.fixed-income.org/
(Foto: ©
pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/06/18
BlueBay stärkt Team mit Experten für strukturierte Kredite

Der Fixed-Income-Spezialist BlueBay Asset Management LLP hat Sid Chhabra auf die neu geschaffene Position des Head of Structured Credit & CLOs berufen.

Sid Chhabra wird von London aus an die beiden Co-Heads für entwickelte Märkte, Mark Dowding und Stephen Thariyan, berichten und in dieser Funktion die Auflage und das Management neuer Strategien, die BlueBay in den Bereichen Structured-Credit- und ABS-Produkte einführen möchte, leiten.

Diese Produkte werden bei vorhandenen Multi-Asset-Kreditportfolios sowie neuen und innovativen Stand-Alone-Strategien für ein Spektrum traditioneller und alternativer Produkte zum Einsatz kommen. Erwartet wird der Produktstart für Ende 2018 und Anfang 2019.

Erich Gerth, CEO von BlueBay, äußerte sich sehr erfreut über die Ernennung von Sid Chhabra und den Aufbau des neuen Leistungsspektrums: „Sid wird unser vorhandenes Portfolio an gehebelten Finanzprodukten weiter stärken. Angesichts des Umfangs der von uns geplanten Strategien kann er die einzigartige Position unseres Unternehmens an der Schlüsselstelle zwischen alternativem und traditionellem Asset Management weiter ausbauen. Sid verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich der verbrieften Vermögenswerte, sowohl als Anlage- und auch Strukturierungsexperte, und genießt zudem ein hohes Ansehen in der Branche. Daher sind wir mit seiner Ernennung ideal aufgestellt, um das Geschäft von BlueBay auf diesem Sektor weiter zu stärken.”

Als Mitglied des Teams für entwickelte Märkte wird Sid Chhabra eng mit Kollegen im Bereich Leveraged Finance zusammenarbeiten. Er kann dabei auf die Unterstützung durch die umfangreichen Ressourcen weltweit tätiger Kreditanalysten zählen, die sich BlueBay in den 15 Jahren seiner Investitionstätigkeit in Leveraged Loans aufgebaut hat. Darüber hinaus plant BlueBay die Ernennung weiterer erfahrener Experten, die Sid beim Ausbau dieses Leistungsangebots unterstützen.

Sid Chhabra hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich strukturierte Kredite und CLOs. In seiner letzten Position war er sieben Jahre als Managing Director für Anchorage Capital Europe in London tätig und verantwortete den Bereich Structured Credits & CLOs. Davor gehörte Sid zur Structured Credit/CDO Group für EMEA bei J.P. Morgan, wo er mit der Strukturierung und Ausgabe sowie der Investition in strukturierte Kreditprodukte betraut war.

Über BlueBay Asset Management
BlueBay ist Spezialist für Fixed-Income-Management und nimmt eine einzigartige Position an der Schlüsselstelle zwischen traditionellem und alternativem Asset Management ein. Das in London beheimatete Unternehmen hat eine starke Präsenz in Europa und investiert weltweit mehr als 60 Mrd. US-Dollar für institutionelle Anleger und Finanzinstitute über das gesamte Fixed-Income-Spektrum. Die Palette reicht dabei von aktiven Portfolios mit Benchmarks bis zu alternativen Strategien sowie Private Debt. Das Unternehmen möchte seinen Kunden optimale Ergebnisse liefern und fördert eine Performance-orientierte Kultur in Verbindung mit Innovation und Kollaboration.  Ziel ist die Positionierung als respektierter und führender Asset Manager durch die Umsetzung von auf Integrität, Transparenz und Respekt basierenden Werten, die seit der Gründung 2001 als Leitbild des Unternehmens dienen. BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, Stamford (USA), Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP befindet sich zu 100 % im Besitz der Royal Bank of Canada und ist Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP wird durch die britische Finanzaufsicht FCA zugelassen und reguliert.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: Sid Chhabra © BlueBay Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/06/18
Mogo Finance S.A.: Books open, IPT 9,25%-9,75%

Die Mogo Finance S.A., Luxemburg/Riga, emittiert eine High Yield-Anleihe mit einer Laufzeit von 4 Jahren und einem Volumen von bis zu 50 Mio. Euro. Der Kupon beträgt zwischen 9,25% und 9,75%. KNG Securities LLP (UK), das Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG (Deutschland) und RP Martin Stockholm AB (Schweden) begleiten die Transaktion.

Eine Analyse der Anleihe ist auch in der aktuellen Ausgabe des BOND MAGAZINE zu finden.

Mogo Finance ist der führende Anbieter von Finanzierungen für Gebrauchtwagen in Europa. Die 2012 gegründete Gesellschaft finanziert Gebrauchtwagen und erhält als Sicherheit die Fahrzeugbriefe. Es besteht auch eine Leaseback-Option. Das Geschäftsmodell unterscheidet sich durch niedrige Finanzierungssummen und datenbasierte Kreditscorings von dem der klassischer Banken und Leasinggesellschaften. Mogo Finance ist mit 260 Mitarbeitern in aktuell zehn Ländern aktiv und bilanziert nach IFRS. Die wichtigsten Märkte für Mogo Finance sind Lettland, Litauen, Estland, Georgien, Polen, Rumänien und Bulgarien. Seit Gründung wurden Kredite im Volumen von über 250 Mio. Euro vergeben. Das Kreditportfolio umfasst aktuell 45.000 Verträge mit einem Kreditvolumen von aktuell über 100 Mio. Euro. Mogo Finance wurde von den damaligen Gründern der 4Finance S.A. gegründet.

Tab. 1: Erwartete Eckdaten der neuen Mogo Finance-Anleihe

Emittent

Mogo Finance S.A., Riga/Luxemburg

Format

Senior secured (besichert)

Kupon

9,25% bis 9,75%

Währung

Euro

Laufzeit

4 Jahre

Emissionsvolumen

bis zu 50 Mio. Euro

Angewendetes Recht

Luxemburger Recht

Listing

Open Market, Frankfurt

Stückelung

1.000 Euro

Mindestorder (bei Zeichnung)

100.000 Euro

Financial Advisor

Aalto Capital

Lead Manager

KNG Securities

Co-Manager

Bankhaus Scheich, RP Martin Stockholm

Internet

www.mogofinance.com


Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/
(Foto: CEO Edgars Egle (links) und CFO Maris Kreics)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/06/18
Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH: YouTube-Interview mit dem Geschäftsführer Dr. Hubertus Bartsch

Die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH, ein international tätiger Produzent von Motor- und Getriebeteilen, Zahnrädern, Getriebebaugruppen und komplett montierten Getrieben für die Automobilindustrie, hat im April/Mai 2018 den Anleihegläubigern ein freiwilliges Umtauschangebot unterbreitet.

Nachdem Gläubiger der 7,50%-Schuldverschreibungen 2014/2019 (WKN: A1YC1F, ISIN: DE000A1YC1F9) bereits 8,189 Mio. Euro im Dezember 2017 getauscht hatten, wurde von Gläubigern der Schuldverschreibungen 2014/2019 und von Gläubigern der 7,50%-Schuldverschreibungen 2015/2021 (WKN: A13SAD, ISIN: DE000A13SAD4) nun auch das verbliebene Emissionsvolumen von 6,811 Mio. Euro vollständig beansprucht und in die neue 7,25%-Anleihe 2017/23 (WKN: A2GSNF, ISIN: DE000A2GSNF5) getauscht.

Im YouTube-Interview mit dem BOND MAGAZINE erläutert Geschäftsführer Dr. Hubertus Bartsch die Hintergründe der Transaktion und nimmt zur Geschäftsentwicklung, auch in China, sowie dem Trend hin zur Elektromobilität Stellung.

Das Interview ist auf folgenden Websites zu finden:
https://www.fixed-income.org/index.php?id=132   und
https://youtu.be/T3Ug8agA-gQ

https://www.fixed-income.org/
(Foto:
© Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/06/18
Semper idem Underberg AG bietet neue 6-jährige Anleihe sowie Umtauschangebot für die Anleihe 2015/18

Der Vorstand der Semper idem Underberg AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Angebot einer neuen Unternehmensanleihe mit einem Zielvolumen von EUR 30.000.000,00 und mit Fälligkeit im Jahr 2024 beschlossen. Die Schuldverschreibungen der Anleihe 2018/2024 im Nennbetrag von je EUR 1.000,00 sollen mit einem Zinssatz von 4,00% bis 4,50% jährlich verzinst und in den Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse (Quotation Board) einbezogen werden. Das Angebot steht unter der Bedingung, dass mindestens 20.000 Schuldverschreibungen der Anleihe 2018/2024, d.h. nominal EUR 20 Mio., im Zuge des Angebots erfolgreich platziert werden.

Die Schuldverschreibungen der Anleihe 2018/2024 sollen den Inhabern der von der Semper idem Underberg AG begebenen Anleihe 2015/2018 (ISIN: DE000A168Z39) im Wege und nach Maßgabe eines prospektfreien Umtauschangebots mit einer Mehrerwerbsoption zum Umtausch bzw. zur Zeichnung angeboten werden. Das Umtauschangebot mit einem Umtauschverhältnis von 1:1 richtet sich nur an die Inhaber der Anleihe 2015/2018, die in einem Gesamtnennbetrag von mindestens EUR 105.000,00 an dem Umtausch teilnehmen oder in einem Gesamtnennbetrag von mindestens EUR 50.000,00, wenn sie zusätzlich die Mehrerwerbsoption ausüben und der Gesamtnennbetrag aus Umtausch und Mehrerwerb einen Betrag von mindestens EUR 105.000,00 erreicht. Die Inhaber der Anleihe 2015/2018 erhalten, wenn sie das Umtauschangebot annehmen, die Stückzinsen bis zum Begebungstag der Anleihe 2018/2024 sowie einen Geldbetrag in Höhe von EUR 15,00 je getauschter Teilschuldverschreibung der Anleihe 2015/2018 im Nominalbetrag von EUR 1.000,00 ausgezahlt. Weitere Einzelheiten sind den Umtauschbedingungen zu entnehmen, die auf der Homepage der Emittentin veröffentlicht werden. Bestehende Investoren der Anleihe 2015/2018 werden zudem über ihre Depotbanken über die Umtauschmodalitäten informiert.

Zudem werden die Schuldverschreibungen der Anleihe 2018/2024 im Wege eines nicht öffentlichen Verkaufsangebotes (Privatplatzierung) ausgewählten qualifizierten Anlegern im Inland und europäischen Ausland zum Kauf angeboten werden.

Neben der Tilgung der Anleihe 2015/2018 soll der Emissionserlös für Investitionen in die Entwicklung des Vertriebs, für Neuprodukte und Produktinnovationen sowie in Standortverlagerungen und -optimierungen verwendet werden.

Die Transaktion wird von der IKB Deutsche Industriebank AG als Sole Global Coordinator und Bookrunner begleitet.

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Foto: © Semper idem Underberg AG

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/06/18
„Von Powell zu Draghi“

Unbestreitbar wurden die Bewegungen an den Märkten in der vergangenen Woche durch die Maßnahmen der Zentralbanken befeuert.

Die US-Notenbank Fed sorgte am Mittwoch mit der Ankündigung einer neuerlichen Zinsanhebung für den Auftakt. Die US-Leitzinsen liegen nun in einer Spanne von 1,75% bis 2,00%. Dies war weithin erwartet worden und daher nicht das Hauptthema auf der Sitzung des Offenmarktausschusses. Interessanter und entscheidender für die Marktbewegungen waren die Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell und die Vorhersagen der Mitglieder des Offenmarktausschusses. Während Letztere im März eine Fed Funds Rate von 2,1% per Ende 2018 prognostizierten – also drei Zinsanhebungen für das gesamte Jahr –, rechnen sie nun mit einem Satz von 2,4% und somit einer zusätzlichen Anhebung der Leitzinsen. Überdies ließen die Mitglieder des Offenmarktausschusses ihre Prognose von drei Zinsanhebungen für 2019 unverändert. Powell bekräftigte zudem, dass die Fed die Inflation nicht merklich über den Zielwert von 2% hinaus steigen lassen werde und sie Pragmatismus an den Tag legen müsse, indem sie ihre Zinssätze an der Verfassung der Wirtschaft ausrichte.

Tags darauf zog die Europäische Zentralbank (EZB) mit allgemein erwarteten Aussagen nach. Die EZB wird ihre Nettowertpapierkäufe Ende Dezember 2018 beenden und deren Volumen in den letzten drei Monaten des Jahres auf 15 Milliarden Euro pro Monat verringern. Dies war lange Zeit das Konsensszenario gewesen, doch die jüngste Entwicklung in Italien sowie die durchwachsenen gesamtwirtschaftlichen Daten in der Eurozone nährten einige Zweifel. Mancher Beobachter rechnete sogar damit, dass die EZB ihre Aussagen zur Zukunft der quantitativen Lockerung auf die Juli-Sitzung verschieben würde. Überdies korrigierte der EZB-Rat seine Wachstumsprognose für die Eurozone für 2018 von 2,4% auf 2,1% nach unten. Die größte Überraschung war die Ankündigung, dass die Leitzinsen „mindestens bis Ende des Sommers 2019“ auf ihrem gegenwärtigen Niveau bleiben werden. Der Konsens sah eine erste Anhebung des Einlagesatzes im Juni vorher. Diese Erwartungen werden nun um mindestens drei Monate nach hinten verschoben. Dieser letzte Aspekt erklärt sicherlich die heftige Reaktion der Renditen und Kurse: zehnjährige deutsche Anleihen gingen von 0,5% auf 0,4% zurück und die Gemeinschaftswährung binnen weniger Stunden von 1,182 auf 1,156 EUR/USD. Die Anleger versteiften sich auf den Umstand, dass die akkommodierende Geldpolitik etwas länger als vorgesehen anhalten wird.

Ferner beließ die Bank of Japan ihre Zinssätze am Freitag unverändert, korrigierte jedoch ihre Inflationserwartungen von „um 1%“ im April auf eine Spanne „zwischen 0,5% und 1%“ nach unten. Die Zentralbank verringerte den monatlichen Umfang ihrer Käufe japanischer Staatsanleihen hingegen weiter.

Die Ära der reichlichen, durch Maßnahmen der Zentralbanken erzeugten Liquidität ist sicherlich noch nicht zu Ende. Das haben die Märkte aus dieser mit geldpolitischen Ankündigungen vollen Woche hauptsächlich mitgenommen. Dennoch zeichnen sich allmählich die Konturen der Straffungspolitik ab, und alle Akteure sollten sich hierauf einstellen.

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(Foto: Olivier de Berranger © La Financière de l’Echiquier)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/06/18
Peach Property Group platziert Optionshybridanleihe über 60 Mio. mit einem Kupon von 1,75%

Der Verwaltungsrat der Peach Property Group AG, eines auf Bestandshaltung spezialisierten Investors mit Fokus auf Wohnimmobilien in Deutschland, hat nach Vorliegen des Platzierungsresultats der 1,75% Optionshybridanleihe (Valorennummer 41737602; ISIN CH0417376024) beschlossen, Obligationen im Gesamtvolumen von 60 Mio. CHF auszugeben. Die Kotierung der Anleihe (cum, ex und Optionsscheine) an der SIX Swiss Exchange ist beantragt und der erste Handelstag ist für den 25. Juni 2018 geplant.

Die Optionshybridanleihe hat eine unbegrenzte Laufzeit; eine Kündigung durch die Peach Property Group AG ist erstmalig per 22. Juni 2023 möglich. Bis zu diesem Zeitpunkt beläuft sich der Zinskupon auf 1,75% p.a. und danach auf den dann geltenden Kapitalmarktzinssatz (mindestens null Prozent) zzgl. 9,25% p.a. Mit jeder Obligation im Nennwert von 1.000 CHF erhält der Obligationär 4 Optionsscheine zum Bezug von Namensaktien der Peach Property Group AG. Jeder Optionsschein berechtigt zum Bezug einer Namensaktie zum Ausübungspreis von 25,00 CHF während des Ausübungszeitraums vom 25. Juni 2018 bis und mit 25. Juni 2021.

Den Mittelzufluss von 60 Mio. CHF will die Peach Property Group vorrangig zum Ausbau ihres Immobilienbestandsportfolios in Deutschland und zur Ablösung von höherverzinsten Verbindlichkeiten verwenden. Die Peach Property Group hat erst kürzlich den Ankauf von 1.066 Wohnungen in Baden-Württemberg beurkundet und plant auch künftig eine weitere Erhöhung des Wohnungsbestands. Diese schreitet zügiger voran, als zuvor prognostiziert worden war. Mittelfristig soll der Immobilienbestand mit den zusätzlichen Mitteln entsprechend auf rund 11.000 Wohnungen erhöht werden, bisher waren 9.000 Einheiten anvisiert worden. Aktuell beläuft sich das Bestandsportfolio auf mehr als 8.000 Einheiten mit einer vermietbaren Fläche von 518.000 Quadratmetern und einer jährliche Soll-Miete von mehr als 40 Mio. CHF.

Dr. Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über das erzielte Platzierungsvolumen unserer neuen Anleihe und das von Aktionären sowie neuen Investoren gezeigte Vertrauen. Auf Basis unserer nun vorhandenen Finanzmittel und der vorliegenden Marktopportunitäten erhöhen wir unser mittelfristiges operatives Etappenziel auf 11.000 Wohneinheiten im Bestand.“

https://www.fixed-income.org/
(Foto: © Peach Property Group)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/06/18
Nordex Group gewinnt drei Aufträge in Spanien

Die Nordex Group hat erneut Aufträge aus Spanien erhalten. Insgesamt wird das Unternehmen 31 Turbinen mit einer Leistung von zusammen 95 Megawatt liefern. Diese Anlagen wird Nordex ab März 2019 installieren. Zwei Standorte der drei Windparks liegen nahe Zaragoza, der dritte bei Cuenca.

Auftraggeber für die Windparks ist ein internationaler Energieversorger, mit dem der Hersteller schon in vielen anderen Märkten lange im Geschäft ist. Bei allen drei Projekten hat sich der Versorger für die Baureihe AW132/3300 und AW132/3000 entschieden, diese Turbinen gehören zu den meistverkauften der Nordex Group. Die Anlagen werden projektspezifisch auf Türmen von 84 bis 112,5 Meter Höhe errichtet. Die Aufträge umfassen zudem den Service der Parks über eine Laufzeit von bis zu drei Jahren.

Die Nordex Group im Profil
Die Gruppe hat mehr als 23 GW Windenergieleistung in über 25 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von knapp 3,1 Mrd. EUR. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 5.000 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und in Indien. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 1,5- bis 4,8-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

http://www.fixed-income.org/ (Foto: © Nordex)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/06/18
JAB Holding emittiert EUR Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 8 und 11 Jahren, Guidance: 2,1% bzw. 2,75%

Die JAB Holding B.V. emittiert EUR Benchmark-Anleihen mit Laufzeiten von 8 und 11 Jahren. Erwartet wird ein Spread von 140 Basispunkten gegenüber Mid Swap bei der 8-jährigen Tranche (ca. 2,1%) und ein Spread von 175 Basispunkten gegenüber Mid Swap bei der 11-jährigen Tranche (ca. 2,75%). Die Anleihen haben eine Stückelung von 100.000 Euro. Die Transaktion wird von BayernLB, Commerzbank, Deutsche Bank, HSBC und Rabobank begleitet.

Eckdaten der neuen JAB Holding-Anleihe:
Emittent: 
JAB Holding B.V.
Erwartete
Rating:  Baa1 (stabil, Moody´s), BBB+ (watch positiv, S&P)
Emissionsvolumen:  jeweils EUR Benchmark
Währung:  Euro
Laufzeit:  25.06.2026 (8 Jahre), 25.06.2029 (11 Jahre)
Settlement:  25.06.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Guidance: 
8 Jahre: Mid Swap +140 bp (ca. 2,1%)
11 Jahre: Mid Swap +175 bp (ca. 2,75%)
Stückelung:  100.000 Euro
Listing:  London
Bookrunner:  BayernLB, Commerzbank, Deutsche Bank, HSBC und Rabobank

http://www.fixed-income.org/
(Screenshot: ©
JAB Holding)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/06/18
Degroof Petercam AM: Zerstörtes Vertrauen in italienische Staatsanleihen kehrt nur langsam wieder zurück

Das Chaos um die Regierungsbildung in Italien hat tiefe Narben bei italienischen Staatsanleihen hinterlassen. Anfang Juni schossen die Renditen für 10-jährige Staatspapiere binnen weniger Tage von 1,7 bis auf über 3 Prozent in die Höhe. Auslöser waren die Ankündigungen der Wahlsieger der Parlamentswahl, der 5-Sterne-Bewegung und der Lega Nord, den Euro abschaffen und eine alternative Parallelwährung einführen zu wollen. Beide Parteien, obwohl zunächst nicht für regierungsfähig gehalten, haben in der kürzlich gebildeten Regierung unter Führung des parteilosen neuen Ministerpräsidenten Guiseppe Conte das größte Gewicht.

„Der Markt für italienische Staatsanleihen hat einen enormen Verlust an Glaubwürdigkeit erlitten. Es wird einige Zeit dauern, bis diese wiedererlangt werden kann. Damit internationale Investoren in den Markt zurückkehren, muss die Volatilität deutlich geringer werden“, kommentiert Peter de Coensel, CIO Fixed Income bei Degroof Petercam AM.

Wohin führt der Weg?
Für die weitere Entwicklung italienischer Staatsanleihen skizziert der Rentenexperte 3 Szenarien:

„Investorenvertrauen kehrt langsam zurück“
Ein Verlassen der Eurozone ist vom Tisch – Italien bekennt sich weiterhin zum Euro und zeigt sich konstruktiv in Bezug auf die Einhaltung der EU-Haushaltsziele. Das wirtschaftliche Momentum bleibt intakt und die Investoren fassen langsam wieder Vertrauen in den italienischen Bondmarkt. Die Spreads 10-jähriger Staatsanleihen gegenüber deutschen Bundesanleihen pendeln zwischen 150 und 175 Basispunkten.

„Investorenvertrauen bleibt fragil“
Die mehrheitlich populistische italienische Regierung stellt sich gegen die Fiskalpolitik der Europäischen Union. Eine Debatte über ein Verlassen des Euros wird dennoch nicht geführt. Das ökonomische Momentum Italiens bleibt ebenso wie das Investorenvertrauen fragil. Der Risikoaufschlag gegenüber Bundesanleihen liegt zwischen 250 und 300 Basispunkten.

„Investorenvertrauen kehrt nicht zurück“
Italien betreibt einen Konfrontationskurs gegen den Euro und die Europäische Gemeinschaft. Ohne Marktzugang stufen Rating-Agenturen das Land auf ‚Non-Investment-Grade‘ herab. Das ökonomische Momentum sowie das Vertrauen der Anleger ist verloren. Die Schuldenkrise ist zurück und die EZB könnte quantitative Maßnahmen erneut aufleben lassen. 10-jährige italienische Staatsanleihen rentieren bis zu 600 Basispunkte höher als entsprechende Bundesanleihen.

Wackliges 2018
„Wir gehen in unserer Grundannahme davon aus, dass der italienische Markt für Staatsanleihen im Laufe der nächsten Jahre einem Trend folgen wird, welcher von einer langsamen Rückkehr des Investorenvertrauens geprägt ist. Bis Ende 2018 wird die Unsicherheit jedoch noch sehr hoch bleiben. Bis dahin rechnen wir mit einem fragilen Investorenvertrauen, das Rückschläge verkraften muss. Bis Jahresende sollte der Spread gegenüber Bundesanleihen im Bereich zwischen 175 und 250 Basispunkten liegen. Ein Durchbruch für eine Entspannung der Situation könnte bereits im Oktober erfolgen. Dann hat die Regierung in Rom die Chance, eine verantwortungsbewusste Haushaltsplanung für 2019 vorzulegen“, sagt Peter de Coensel.

Kein neuer Zwist zwischen Peripherie- und Kernländern
Die Situation in Italien ist dem Rentenchef bei Degroof Petercam AM zufolge kein Beginn neuerlicher Auseinandersetzungen zwischen den Kernländern und den Staaten am Rande der EU. Das Fehlen struktureller Lösungen beim Flüchtlingsproblem treibt die populistischen Kräfte in weiten Teilen der europäischen Peripherieländer voran. Dies erhöht den Druck auf die Kernländer, die Situation ernst zu nehmen und die Randstaaten noch besser zu unterstützen.

„Italien könnte mit Blick auf strukturelle Lösungen zum Schutz der EU-Außengrenzen zum Katalysator werden. Finanzielle Zugeständnisse Richtung Rom – auch für die Umsetzung von Wahlversprechen – könnten daher auf der Hand liegen. Ministerpräsident Conte ist jedoch auch in der Pflicht für eine verantwortungsbewusste Politik in Sachen Steuern, Arbeit und Pensionen. Denn viele fundamentale Daten sprechen durchaus für Italien, wie Primärüberschuss, Handelsbilanz und reales Wachstum über die vergangenen zwei Jahre“, sagt Peter de Coensel.

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(Foto: Peter de Coensel © Degroof Petercam)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/06/18
Dentons bündelt Expertise für europäische Banken- und Finanzmarktregulierung mit neuem Eurozone Hub in Frankfurt

Die globale Wirtschaftskanzlei Dentons bündelt ihre Expertise im Bereich europäische Finanzmarktregulierung mit der Gründung des „Eurozone Hub“ am Frankfurter Standort. Partner Michael Huertas, der im April für das europäische Aufsichtsrecht zu Dentons kam, wird die neue Gruppe koordinieren, in der Spezialisten unterschiedlicher Disziplinen und Jurisdiktionen mit einem Fokus auf europäische Aufsichts- und Regulierungsbehörden beraten werden. Mit der Plattform werden Mandanten dabei unterstützt, sich im Hinblick auf die in der Eurozone geltenden regulatorischen, aufsichtsrechtlichen und geldpolitischen Rahmenbedingungen zu orientieren und ihre Geschäftsmöglichkeiten in Zeiten von regulatorischer Unsicherheit und politischen Umwälzungen in der EU interessengerecht zu gestalten. Im Vordergrund stehen dabei Herausforderungen wie die EU-Banken- und Kapitalmarktunion, der Brexit, die geldpolitischen Aktivitäten der europäischen Zentralbank sowie die regulatorischen Vorhaben der europäischen Aufsichtsbehörden.

Das Frankfurter Team der Gruppe, das über weitreichende Erfahrung im Bereich Finanzmarktregulierung, strukturierte Finanzierung, Kapitalmarkt- und Wertpapierrecht, Börseneinführungen sowie FinTechs verfügt, wird gleichzeitig eng mit den führenden aufsichtsrechtlichen Experten in den anderen europäischen Büros von Dentons zusammenarbeiten, insbesondere in UK, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Polen, Ungarn und Tschechien.

Tomasz D?browski, CEO Dentons Europe: „Als Teil unserer Strategie für Europa haben wir in den letzten zwei Jahren erhebliche Investitionen in unsere Bank- und Finanzpraxis getätigt, indem wir führende Anwälte in Bereichen wie Finanzmarktregulierung und strukturierte Finanzierungen gewinnen konnten. Mit dem Eurozone Hub haben wir die Möglichkeit, unsere Praxis in ganz Europa zu koordinieren, um qualitativ hochwertige Rechtsberatung im Hinblick auf die Entscheidungen der Regulierungsbehörden zu bieten.“

Andreas Ziegenhagen, Germany Managing Partner: „Der Beratungsbedarf in Europa hinsichtlich Regulierung steigt kontinuierlich, nicht zuletzt aufgrund politischer Unwägbarkeiten. Mit dem neuen Eurozone Hub haben wir die Möglichkeit, eine führende Rolle in einem hochkomplexen rechtlichen Umfeld zu spielen und auf die gestiegene Nachfrage unserer Mandanten in diesem Bereich zu reagieren.“

Michael Huertas: „Die Entscheidungen der Aufsichts- und Regulierungsbehörden, Szenarien wie der Brexit sowie die Geldpolitik der EZB erfordern kompetente und international vernetzte Rechtsberatung für Mandanten, die sich in einem schwierigen europäischen Umfeld zurechtfinden müssen. Mit dem Eurozone Hub bieten wir eine gesamteuropäisch integrierte Plattform, die in dieser Form bislang einmalig ist.“

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14/06/18
Patrick O’Donnell, Senior Investment Manager bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert die Ergebnisse des heutigen EZB-Entscheides

„Dies ist eine ziemlich vorsichtige Botschaft der EZB. Indem Draghi sagt, dass das QE-Programm in diesem Jahr endet, aber zumindest bis zum nächsten Sommer keine Zinserhöhung signalisiert, gibt er mit einer Hand etwas und nimmt gleichzeitig mit der anderen wieder etwas zurück. Für den Moment hat er sich verpflichtet, bis mindestens zur zweiten Hälfte des nächsten Jahres mit einer Zinserhöhung zu warten. Das wird die Märkte beruhigen. Aber man darf nicht vergessen, dass dies derzeit nur eine Leitlinie und keine Garantie ist.

Der heutige Tag ist vor allem symbolisch und markiert das Ende einer Ära in Europa. Er leitet das Ende des billigen Geldes ein und legt die Basis für eine Zinserhöhung im nächsten Jahr. Es ist also ein weiterer Schritt auf dem Weg, den außerordentlichen globalen geldpolitischen Stimulus des letzten Jahrzehnts zu beseitigen. Nach der erneuten Zinserhöhung der Fed gestern und dem heutigen Signal, befinden wir uns in einer ganz anderen Welt als noch vor wenigen Jahren. Die Frage ist, ob der optimistische Ausblick bei den Zinsen anhalten kann. Die Krise Italiens ist über die europäische Wirtschaft hereingebrochen, und sie ist noch lange nicht ausgestanden. Die tiefen strukturellen Probleme in Ländern wie Italien lauern direkt unter der Oberfläche.“

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14/06/18
Deutsche Bildung Studienfonds: Die dritte Anleihe ist erfolgreich ausplatziert

Die dritte Anleihe (WKN: A2E4PH, ISIN: DE000A2E4PH3) der auf Finanzierung von Studenten spezialisierten Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG ist komplett ausplatziert. Mit der Emission der zweiten Tranche dieser Anleihe per heute wird das Ziel planmäßig erreicht, weitere 5 Mio. Euro für den Deutsche Bildung Studienfonds einzuwerben. Die erste Tranche über ebenfalls 5 Mio. Euro wurde bereits im Juli 2017 platziert. Damit ist das geplante Volumen der dritten Anleihe von insgesamt 10 Mio. Euro emittiert.

„Wir haben unser Ziel erreicht, die zweite Tranche zum heutigen Datum zu platzieren, und sind daher sehr zufrieden mit der Emission“, sagt Andreas Schölzel, Vorstand der Deutschen Bildung AG. Die Zweiteilung der Emission in zwei Tranchen erfolgte, um den Kapitalbedarf zur Förderung weiterer Studenten und die Zinsverpflichtung gegenüber den Investoren effizient aufeinander abzustimmen.

Die Anleihe mit einer Laufzeit bis zum 13.07.2027 bietet eine Verzinsung in Höhe von 4 Prozent p.a. Sie ist am Open Market der Börsen Frankfurt, Berlin, Düsseldorf und Stuttgart notiert.

„Die Nachfrage von Privatanlegern ist bei der Emission der zweiten Tranche nochmals deutlich gestiegen gegenüber der ersten Tranche und auch den vorherigen Anleihen. „Wir freuen uns sehr, dass zunehmend mehr Privatanleger die Assetklasse Bildung für sich entdecken. Bildung ist für unsere Zukunft ein gesellschaftspolitisch hoch relevantes Thema und so war es auch unser Ziel, möglichst viele an diesem Investment partizipieren zu lassen“, so Schölzel.

Die Privatplatzierung bei institutionellen Investoren wurde von der equinet Bank AG, Frankfurt am Main, begleitet.

Mit dem eingeworbenen Kapital werden weitere Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland und auch an internationalen Hochschulen finanziert. Zusätzlich zum Geld erhalten alle Geförderten das Trainingsprogramm WissenPlus: Der Einzelne wird mit Trainings, Workshops, e-Learnings, Coachings und einem Netzwerk zu Unternehmen während seines Studiums und seiner ersten Jahre im Job fit gemacht, sich persönlich stark zu entwickeln. Seit 2007 fördert die Deutsche Bildung knapp 3.500 Studenten.

Über die Deutsche Bildung AG
Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Trainingsprogramm WissenPlus auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen.

Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Akquise des Kapitals, für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen verantwortlich.

Investoren können die vom Studienfonds emittierte Anleihe zeichnen oder Kommanditanteile erwerben. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

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(Logo: © Deutsche Bildung AG)

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14/06/18
Lazard AM: Fed handelt übermäßig restriktiv

Ronald Temple, Head of US Equities bei Lazard Asset Management, kommentiert die Ergebnisse der gestrigen Sitzung des Offenmarkt-Ausschusses der US-Notenbank Fed:

„Trotz häufiger Beteuerungen, die das symmetrische Inflationsziel über den Konjunkturzyklus hinweg hervorheben, betrachtet der Offenmarkt-Ausschuss der US-Notenbank Fed die Inflationsmarke von 2% weiterhin eher als Obergrenze denn als Ziel. An diesem Punkt im Zyklus ist es aus meiner Sicht nicht nur akzeptabel, sondern in der Tat wünschenswert, die Zielmarke von 2% deutlich zu übertreffen. Vor diesem Hintergrund glaube ich, dass der bisherige Ansatz der Fed wahrscheinlich übermäßig restriktiv war, trotz der scheinbar lockeren Herangehensweise.“

Lazard Fund Managers ist die Vertriebsorganisation von Lazard Frères Gestion und Lazard Asset Management und vertreibt UCITS-Fonds an Kunden in Kontinentaleuropa. Lazard Frères Gestion (LFG) mit Sitz in Frankreich ist seit 30 Jahren auf die Vermögensverwaltung für institutionelle und private Investoren spezialisiert.

Lazard Asset Managament (LAM) mit Sitz in New York ist eine indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ). LAM bietet Kunden weltweit eine breite Palette von Aktien- und Anleihefondslösungen sowie alternative Investmentprodukte.

LAM und die dazugehörigen vermögensverwaltenden Unternehmen innerhalb der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in Höhe von 252 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. März 2018). Die Gruppe bietet sowohl traditionelle als auch alternative Investment-Services in Form von globalen, regionalen und Länder-spezifischen Strategien für eine Vielzahl von Kunden. Sie ist in 27 Ländern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Australien vertreten.

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(Foto: Ronald Temple © Lazard Asset Management)

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14/06/18
UBP-Volkswirt: Fed vermeidet bewusst das Thema internationale Risiken

Kommentar von UBP-Volkswirt Olivier Arpin zur jüngsten Zinsanhebung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve:

„Wie erwartet und vollständig eingepreist, hat die Fed ihren Leitzins um 25 Basispunkte von 1,75% auf 2% angehoben. Der Offenmarktausschuss hat dabei nicht erwähnt, dass er die Inflation beobachten würde, wahrscheinlich weil ihm die aktuellen Inflationsdaten Sicherheit gegeben haben. Wachsende Ausgaben der privaten Haushalte und ein starkes Wachstum der Anlageinvestitionen haben zu einer positiveren Bewertung des Wirtschaftswachstums geführt: Der Ausschuss spricht nun von einem soliden, statt wie bislang von einem moderaten Wachstum. Hinzu kommen Prognosen fallender Arbeitslosenraten, von 3,6% im vierten Quartal bis 3.5% in 2019. Längerfristige Prognosen wurden weder zum BIP noch zur Arbeitslosenrate geäußert, was auf ein höheres Maß einer Überhitzung der US-Wirtschaft schließen lässt. Die Ankündigung einer Pressekonferenz am Ende eines jeden Meetings lässt darauf deuten, dass sich die Fed nicht darauf beschränken lassen will, eine Änderung der Zinspolitik nur auf den Quartalsmeetings bekanntgeben zu können.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass der optimistische Tenor, die leichten Verbesserungen der ökonomischen Ausblicke, die Zunahme der Anzahl der Zinserhöhungen und die Abwesenheit von Hinweisen auf mögliche internationale Risiken der Offenmarktausschuss der Fed eine „hawkishe“ Grundhaltung einnimmt, die Zinserhöhungen offen gegenüber eingestellt ist.“

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(Foto: Olivier Arpin © UBP)

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14/06/18
ZINSLAND erweitert das Management und holt Geschäftsführer Henning Frank von DAHLER & COMPANY

Der Online-Immobilienfinanzierer ZINSLAND verstärkt sein Managementteam mit Henning Frank, dem bisherigen Geschäftsführer des Franchisesystems von DAHLER & COMPANY und formuliert ehrgeizige Ziele: Das Unternehmen will die bisher eingeworbene Gesamtsumme von über 36 Mio. Euro in den nächsten sechs Monaten um 30 Prozent steigern. Neue Produkte und Services sollen hierzu beitragen.

Am 1. Juni ist Henning Frank zum Team der Hamburger Plattform um Carl-Friedrich v. Stechow hinzugekommen. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen insbesondere die Bereiche Strategische Unternehmensentwicklung, Sales & Marketing, IT und Personal. Bevor Frank Ende 2015 bei der DAHLER & COMPANY Franchise GmbH & Co. KG als Geschäftsführer startete, war er zwei Jahre als Country Manager D/A/CH der viagogo AG tätig. Frank, der über einen MBA an der INSEAD in Singapur verfügt, komplettiert die Geschäftsführung von ZINSLAND, die bisher aus Gründer und Gesellschafter v. Stechow sowie Michael v. Gruenewaldt, der seit Juni 2017 den Bereich Finanzen, Legal & Produktentwicklung leitet, bestand.

„ZINSLAND wird in Zukunft sein Angebot noch mehr an den Bedürfnissen der Immobilienunternehmen orientieren. Wir streben an, die gewerbliche Immobilienfinanzierung letztlich vollständig zu digitalisieren. Auf diese elementaren Themen will ich mich verstärkt fokussieren. Deshalb bin ich sehr froh, mit Henning Frank genau die richtige Verstärkung gefunden zu haben, um gemeinsam mit Michael v. Gruenewaldt im Dreierteam die sehr positive Entwicklung der Plattform ZINSLAND weiter voranzutreiben und uns als Dienstleister der Immobilienbranche noch stärker zu positionieren“, erklärt Carl-Friedrich v. Stechow, Gründer und Geschäftsführer von ZINSLAND.

„Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben bei ZINSLAND und darauf, meine Erfahrungen aus der Immobilien- und Digitalbranche hier zusammenführen zu können. Die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung sämtlicher Geschäftsprozesse in der Immobilienbranche nehme ich gerne an und weiß um die Unterstützung eines erfahrenen Teams“, fügt Henning Frank hinzu.

Erst im Frühjahr hatte sich ZINSLAND mit Clemens Barthel, Vertrieb, und Till Luschert, Leiter Marketing, personell verstärkt. Bis heute haben die Hamburger 46 Immobilienprojekte erfolgreich finanzieren können und dafür mehr als 36 Mio. Euro von Anlegern eingesammelt. Der starke Wachstumskurs soll fortgesetzt werden: Bis Ende des Jahres will das Unternehmen die bisher eingeworbene Summe um 30 Prozent steigern. Dazu tragen auch erste regulierte Produkte des Weißen Kapitalmarkts bei, deren Umsetzung maßgeblich durch v. Gruenewaldt vorangetrieben wurde. Mit Anleihen erweitert ZINSLAND nicht nur seine Zielgruppe um institutionelle und semi-professionelle Investoren, sondern wird auch aufgrund der unbeschränkten Höhe des Finanzierungsvolumens für größere Projektentwickler als Kapitalpartner interessant. In Kürze soll eine Anleihe zur Bestandsfinanzierung eines neuen Hamburger Hotels starten, eine weitere für die Finanzierung einer Quartiersentwicklung ist in Planung.

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(Foto: Henning Frank © ZINSLAND)

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14/06/18
Vontobel Asset Management verstärkt das Geschäft mit Finanzintermediären in Deutschland

Vontobel Asset Management stärkt sein Geschäft mit Banken und Vermögensverwaltern in Deutschland mit dem langjährigen Asset-Management-Experten Dennis Bartsch. Er wird sich in seiner neuen Rolle als Senior Relationship Manager vor allem auf den Fondsvertrieb fokussieren.

Dennis Bartsch verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im deutschen Markt. Vor seinem Wechsel zu Vontobel war er bei der DekaBank in Frankfurt als Vertriebsdirektor tätig. Er begann seine berufliche Laufbahn als Geschäftsstellenleiter bei der Nassauischen Sparkasse.

„Die Verstärkung des Teams mit der Expertise von Dennis Bartsch ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau unseres Geschäfts mit Banken und Vermögensverwaltern. Deutschland gehört zu unseren am schnellsten wachsenden Märkten mit einer großen Nachfrage nach Fonds-Anlagelösungen“, sagte René Weinhold, Head of Sales Germany and Austria bei Vontobel Asset Management.

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(Foto: Dennis Bartsch © Vontobel Asset Management)

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13/06/18
BVT mit Ausschüttungsrekord bei Multi-Asset-Fonds für 2017

Die Top Select Fund Serie überzeugt ihre Anleger mit durchschnittlichen Ausschüttungen für 2017 zwischen 8,6 und 13,5%, jeweils bezogen auf das eingezahlte Kapital zum Vorjahresende. Damit schütten die Multi-Asset-Fonds insgesamt über 10 Mio. Euro aus und verzeichnen einen Rekordwert. Im Rahmen der Top Select Fund Serie wurden bisher acht Fonds erfolgreich platziert, darunter Einmalanlage- und kombinierte Angebote sowie fünf reine Aufbaupläne, bei denen die Einlageleistung in Raten erfolgt.

Die Top Select Fund Serie wurde 2005 aufgelegt und hat bislang über 125 Mio. Euro Zeichnungsvolumen erzielt. Bis dato haben die Fonds der Serie 65 ausgewählte Investitionen getätigt. Ziel der Top Select Fund Serie ist eine möglichst breite Streuung über Assetklassen, Nutzungsarten und Regionen hinweg. Hinzu kommt die kontinuierliche Investition über den gesamten Investitionszeitraum und damit die Nutzung unterschiedlicher Konjunkturzyklen. Die sorgfältige, anbieterunabhängige Auswahl aussichtsreicher Fonds aus verschiedenen Assetklassen optimiert dabei das Renditepotenzial. Investiert wird in Immobilien im In- und Ausland, Immobilienprojektentwicklungen, Luftfahrzeuge, Energie- und Infrastrukturbeteiligungen und in Unternehmensbeteiligungen. Das Fondsmanagement streut zudem über unterschiedliche Anlagevehikel und nutzt insbesondere attraktive institutionelle Konzepte, die für Privatanleger sonst nicht zugänglich sind.

„Alle Fonds der Top Select Fund Serie haben sich weiter positiv entwickelt. Darauf sind wir sehr stolz. Die wirtschaftlichen und globalen Unsicherheiten sowie die hohe Volatilität auf den Aktienmärkten lassen die diversifizierte Investition in Sachwerte immer wichtiger werden. Multi-Asset-Produkte wie unsere Top Select Funds bieten Privatanlegern dabei eine bequeme Möglichkeit zum Aufbau eines diversifizierten Portfolios“, so Dr. Werner Bauer, Geschäftsführer der BVT-Kapitalverwaltungsgesellschaft derigo.

Die BVT Unternehmensgruppe mit Sitz in München und Atlanta sowie Büros in Berlin und Köln erschließt als bankenunabhängiger Asset Manager seit über 40 Jahren deutschen Privatanlegern und institutionellen Investoren die vielfältigen Chancen internationaler Sachwertinvestitionen. Im Fokus stehen die Bereiche Immobilien USA und Deutschland sowie die Assetklassen Energie und Infrastruktur. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 6,3 Mrd. Euro, fast 200 platzierten Fonds und mehr als 70.000 Anlegern seit Gründung zählt die BVT in Deutschland zu den erfahrensten Anbietern im Bereich der geschlossenen Beteiligungskonzepte. Mit der derigo GmbH & Co. KG verfügt BVT über eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB).

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(Logo: © BVT)

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13/06/18
DEMIRE: Großaktionäre tauschen Wandelanleihe 2013/2018 in Aktien

Verwaltete Fonds von Apollo Global Management, LLC (NYSE: APO) und die Wecken-Gruppe, die beiden Großaktionäre der DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG (ISIN: DE000A0XFSF0), wandeln Wandelschuldverschreibungen im Volumen von insgesamt 10,27 Mio. EUR vor Ablauf der Laufzeit Ende Dezember 2018 in Aktien der DEMIRE. Dadurch erhöht sich das Grundkapital der DEMIRE im Juni von derzeit rund 62,8 Mio. EUR auf rund 73,1 Mio. EUR. Der Nettoverschuldungsgrad (Net-LTV) sinkt unter Berücksichtigung der jetzigen Wandlung der Wandelschuldverschreibungen, der erfolgten Wandlungen in Aktien der Pflichtwandelanleihe im Mai 2018 und der nach dem letzten Bilanzstichtag eingetragenen 10%-Kapitalerhöhung im April 2018 von 58,1% zum Stichtag 31. März 2018 pro forma auf rund 55%.

Ralf Kind, CEO/CFO der DEMIRE, kommentiert: „Mit dem Tausch unserer Wandelanleihe in Aktien durch unsere beiden Großaktionäre vereinfachen wir unsere Finanzierungsstruktur weiter und kommen unserem Ziel, den Nettoverschuldungsgrad auf rund 50% zu senken deutlich näher.“

Die Wandelschuldverschreibung 2013/2018 (ISIN: DE000A1YDDY4) hat ein Emissionsvolumen von 11,3 Mio. EUR und läuft bis zum 30. Dezember 2018. Der Kupon der Wandelanleihe beträgt 6%. Die Wandlung der Pflichtwandelschuldverschreibungen in Höhe von 15,0 Mio. EUR in drei Millionen neue Aktien erfolgte bereits zum Ende der Laufzeit am 22. Mai 2018.

Die Strategie „DEMIRE 2.0“ steht für die nächste Wachstumsphase der Gesellschaft. Neben der Umsetzung eines ganzheitlichen Maßnahmenplans – unter anderem zur Reduktion der Finanzierungskosten, Kostenoptimierung und Straffung der Gruppenstruktur – ist ein wesentlicher Eckpunkt der weitere Ausbau des aktuellen Portfolios auf ein Volumen von rund EUR 2 Milliarden. Der Fokus des Geschäftsmodells liegt dabei unverändert auf Gewerbeimmobilien-Akquisitionen an deutschen Sekundärstandorten. Zudem soll durch eine permanente Effizienzsteigerung sowie im Zuge des geplanten Wachstums durch Skaleneffekte im Immobilienmanagement die Kostenbasis weiter optimiert werden. Durch eine weitere Optimierung des Finanzierungsmix, insbesondere auch unter kontinuierlicher Prüfung potenzieller Refinanzierungsoptionen über den Fremdkapital- und Eigenkapitalmarkt, sollen mittelfristig die durchschnittlichen Zinskosten sinken und der Netto-Verschuldungsgrad auf rund 50 % gesenkt werden. Dabei strebt die DEMIRE neben der Steigerung ihrer Marktkapitalisierung auch die Positionierung ihres Risikoprofils im Bereich „Investmentgrade“ an, um die Finanzierung ihres zukünftigen Wachstums zu günstigen Konditionen langfristig und nachhaltig zu sichern. Die Ankeraktionäre der DEMIRE unterstützen die Strategie DEMIRE 2.0 und wollen zudem das geplante Wachstum der DEMIRE unterstützen.

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(Foto: © DEMIRE)

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12/06/18
NNIP: Schwellenländeranleihen – Kurzfristige Markttrends für langfristige Allokation nutzen

Eine Studie von NN Investment Partners (NN IP) zur Haltung institutioneller Investoren gegenüber Schwellenländeranleihen hat ergeben, dass die Mehrheit der Befragten ein längerfristiges Engagement in dieser Anlageklasse einer kurzfristigen Anlage vorzieht. Die Mehrheit (62%) ist der Meinung, dass Schwellenländeranleihen über fünf Jahre und länger eine attraktive Anlageklasse sind. Im Gegensatz dazu glauben nur 9%, dass sie über diesen Zeitraum unattraktiv sind.

Eine kurzfristige Anlage in Schwellenländeranleihen finden die befragten professionellen Anleger nicht ganz so interessant: Dennoch ist immerhin eine knappe Mehrheit von 51% der Meinung, dass Schwellenländeranleihen auch über den Anlagezeitraum von einem Jahr attraktiv sind, darunter 6%, die sie kurzfristig sogar für sehr attraktiv halten. Umgekehrt ist die Skepsis in Bezug auf kurzfristige Positionen in Schwellenländeranleihen erwartungsgemäß etwas höher als bei langfristigen Positionen. 17% geben an, die Anlageklasse sei über ein Jahr unattraktiv.

Tatsächlich spricht eine Kombination verschiedener Faktoren dafür, dass Schwellenländeranleihen sowohl langfristig als auch kurzfristig gute Möglichkeiten bieten. Die Fundamentaldaten der Schwellenländer sind besser als die der Industrienationen. Die Gruppe der Schwellenländer, die seit dem Jahr 2000 durchgängig höhere Wachstumsraten aufweist als die entwickelten Märkte, macht mittlerweile 40% der globalen Wirtschaftsleistung aus, aber nur 13,2% der globalen Inlandsverschuldung und nur 8,3% der Auslandsverschuldung. Die Wachstumsentwicklung der Schwellenländer erhält zudem große Unterstützung von der Globalisierung, den jüngeren heimischen Bevölkerungen und der – insgesamt betrachtet – weiter deutlich steigenden Glaubwürdigkeit ihrer Regierungen. Diese Faktoren kommen dem Risiko-Rendite-Verhältnis generell zugute und erzeugen in Verbindung mit der vergleichsweise höheren Volatilität von Schwellenländeranleihen gleichzeitig auch kurzfristige taktische Chancen.

Marcelo Assalin, Head of Emerging Markets Debt bei NN Investment Partners: „Der Überraschungseffekt ist in den Schwellenländern für Anleger sicherlich höher als in den Industrienationen. Ablesbar ist das unter anderem an der vergleichsweise höheren Volatilität von Schwellenländeranleihen. Anleger brauchen daher Geduld, um Rückschläge zu absorbieren und längerfristig die höheren Renditen auszuschöpfen. Es ist wichtig, die starken Fundamentaldaten der Schwellenländer im Blick zu haben. Insgesamt lohnt ein Blick auf die Risikoprämien von Schwellenländeranleihen im Vergleich zu anderen Anleiheklassen, denn sie können mit einem vergleichbaren Risikoprofil höhere langfristige Renditen erzielen.

Institutionelle Anleger mit Fokus auf eine langfristige strategische Asset Allokation könnten den Wert ihrer Portfolios steigern, indem sie ihre dynamischen, kurzfristigen Anlagemöglichkeiten ausschöpfen. So können sie ihre Ausrichtung auf Schwellenländeranleihen in Phasen mit Marktkorrekturen, die von kurzfristigen technischen Faktoren hervorgerufen wurden, taktisch erhöhen.“

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(Foto: Marcelo Assalin © NNIP)

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12/06/18
OMV emittiert Hybridanleihe mit unendlicher Laufzeit, Guidance ca. 3,25%

Die OMV AG (ISIN: AT0000743059) emittiert eine Hybridanleihe mit unendlicher Laufzeit und einem Volumen von 500 Mio. Euro. Die Hybridanleihe hat eine Stückelung von 100.000 Euro. Erwartet wird ein Kupon von 3,25% bis zum ersten Kündigungstermin in 6 Jahren. Die Transaktion wird von BNP Paribas, Erste Group, ING, J.P. Morgan, Mitsubishi UFJ und Societe Generale CIB begleitet.

Die OMV fördert und vermarktet Öl und Gas, innovative Energielösungen und hochwertige petrochemische Produkte. Mit einem Konzernumsatz von 20 Mrd. Euro und einem Mitarbeiterstand von rund 20.700 im Jahr 2017 ist die OMV AG eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs.

Eckdaten der neuen OMV-Hybridanleihe:
Emittent: 
OMV AG
Format: 
Hybridanleihe (nachrangig)
Emittenten-Rating:   A3 (Moody´s), A- (Fitch)
Erwartete Ratings der Hybridanleihe:  Baa2 (Moody´s), BBB (Fitch)
Emissionsvolumen:  500 Mio. Euro
Währung:  Euro
Laufzeit:  Unendlich
Settlement:  12.06.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Guidance:  3,25% (bis zum ersten Kündigungstermin in 6 Jahren)
Erste Kündigungsmöglichkeit:  19.06.2024
Angewendetes Recht:  Deutsches Recht
Stückelung:  100.000 Euro
Listing:  Luxemburg und Wien
Bookrunner:  BNP Paribas, Erste Group, ING, J.P. Morgan, Mitsubishi UFJ und Societe Generale CIB

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(Foto: © OMV AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/06/18
AEVIS VICTORIA SA begibt 2-jährige Anleihe über 45 Mio. CHF, Kupon 2,25%

AEVIS VICTORIA SA hat eine Anleihe über 45 Mio. CHF mit einer Laufzeit von 2 Jahren und einem Kupon von 2.25% erfolgreich platziert. Der Nettoerlös der Anleihe wird zusammen mit der Gesellschaft bereits zur Verfügung stehenden Mitteln zur Rückzahlung der am 2. Juli 2018 fällig werdenden 100 Mio. CHF, 3.5% AEV13-Anleihe verwendet. Nach dieser Refinanzierung und Rückzahlung werden sich die jährlichen Finanzierungskosten von AEVIS VICTORIA deutlich reduzieren. UBS AG agierte als Lead Manager und Zürcher Kantonalbank als Co-Manager.

Die Bedingungen sind wie folgt:
Emittent:
AEVIS VICTORIA SA, Freiburg, Schweiz
Emissionsbetrag: 45 Mio. CHF
Kupon: 2.25% p.a.
Laufzeit: 2 Jahre
Emissionspreis: 100%
Rückzahlungspreis: 100%
Settlement: 29. Juni 2018
Börsennotierung: Die Kotierung der Obligationen an der SIX Swiss Exchange gemäss dem Standard für Anleihen wird beantragt.

AEVIS VICTORIA SA investiert im Healthcare-Bereich, in Life Sciences sowie in die medizinische Betreuung und in Lifestyle-Dienstleistungen. Die Beteiligungen von AEVIS VICTORIA bestehen aus der zweitgrössten Privatklinikgruppe der Schweiz, Swiss Medical Network, aus Victoria-Jungfrau Collection, einer Luxushotelgruppe bestehend aus fünf Häusern, aus der Swiss Healthcare Properties AG, eine auf Gesundheitsimmobilien fokussierte Gesellschaft, aus Medgate, dem führenden Telemedizinanbieter in der Schweiz und aus NESCENS SA, einer Marke rund um das Thema better-aging. AEVIS VICTORIA ist an der SIX Swiss Exchange im Swiss Reporting Standard unter dem Kürzel AEVS.SW kotiert

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(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/06/18
Sind Bundes- und US-Staatsanleihen die Gewinner der Krise in Italien?

Sicht von Julien-Pierre Nouen, Chefökonom des Vermögensverwalters Lazard Frères Gestion, lautet die Antwort: kurzfristig ja, langfristig nein. „Vieles hängt davon ab, ob es eine Ansteckung geben wird oder nicht“, erklärt Nouen. Falls es dazu käme, würden sich Bundes- und US-Staatsanleihen zunächst positiv entwickeln. Blieben die Nachbarländer hingegen von der italienischen Wirtschaftskrise verschont, würde das derzeit hohe Niveau des internationalen Wirtschaftswachstums die Aktienmärkte stützen. „Die Ausnahme sind Unternehmen, die stark in Italien engagiert sind“, schränkt der Ökonom ein. „Sie könnten sich schlechter entwickeln.“

Parallel dazu sollten Anleger die internationale Geldpolitik im Auge behalten. Bleibt die US-Notenbank Fed dabei, die Leitzinsen weiter zu erhöhen, und die Europäische Zentralbank (EZB) folgt diesem Kurs, dürften die Anleiherenditen steigen. Nicht zuletzt deshalb, so Nouen, weil die US-Staatsverschuldung weiter zunimmt. „Auch wenn Bundes- und US-Staatsanleihen Anlegern in Zeiten akuter Marktturbulenzen einen sicheren Hafen bieten können, dürfte ihre Performance auf lange Sicht nicht gut sein“, mahnt der Experte von Lazard Frères Gestion.

Kurs der EZB bleibt unverändert
Insgesamt glaubt Nouen nicht, dass die derzeitige Krise in Italien Einfluss auf die Politik der EZB haben wird. „Die EZB will ihr Anleihekaufprogramm bis zum Ende des Jahres beenden. Die Hürde, diesen Prozess zu verzögern, dürfte sehr hoch sein und eine Entscheidung in dieser Hinsicht hängt sicherlich mehr mit den wirtschaftlichen Aussichten zusammen als mit der Entwicklung in Italien. Das Ende der quantitativen Lockerung mit einem größeren Defizit für Italien wird wahrscheinlich dazu führen, dass das Land höhere Renditen zahlen muss. Solange es jedoch nicht zu einer breiten Ansteckung anderer Volkswirtschaften kommt, erscheint es uns unwahrscheinlich, dass die EZB ihre Pläne ändert, weil sich die Spreads für italienische Anleihen ausweiten“, so Nouen.

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(Foto: Julien-Pierre Nouen © Lazard Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/06/18
TAG Immobilien AG begibt zwei Anleihen im Volumen von 250 Mio. Euro, Kupons 1,25% bzw. 1,75%

Die TAG Immobilien AG hat am 8. Juni 2018 im Wege einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren zwei Unternehmensanleihen platziert. Die erste Unternehmensanleihe 2018/2023 über 125 Mio. Euro hat eine Laufzeit von 5 Jahren bis zum 19. Juni 2023 und wird mit 1,25% p.a. verzinst. Die zweite Unternehmensanleihe 2018/2025 über ebenfalls 125 Mio. Euro verfügt über eine Laufzeit von 7 Jahren bis zum 19. Juni 2025, der jährliche Zins beläuft sich auf 1,75%. Beide Unternehmensanleihen sind unbesichert, nicht nachrangig und sollen kurzfristig im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse zum Handel zugelassen werden.

Parallel hat die TAG Immobilien AG Vereinbarungen geschlossen, die aktuell bestehende Unternehmensanleihe 2014/2020 über 125 Mio. Euro, die mit 3,75% p.a. verzinst wird und über eine Laufzeit bis zum 25. Juni 2020 verfügt, unter Auszahlung der noch offenen Zinskupons vorzeitig in voller Höhe zurückzukaufen. Auch dieser Rückkauf wird kurzfristig vollzogen, so dass die Notierung dieser Anleihe im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse enden wird.

Der nach dem Rückkauf der Unternehmensanleihe 2014/2020 verbleibende Emissionserlös aus den Unternehmensanleihen 2018/2023 bzw. 2018/2025 wird für allgemeine Unternehmenszwecke, insbesondere auch zur Refinanzierung kurzfristiger Bankkredite, verwendet. UniCredit agierte bei dieser Transaktion als alleiniger Bookrunner.

https://www.fixed-income.org/
(Foto: TAG Immobilien AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/06/18
Welche Optionen bleiben den Zentralbanken, wenn die Politik das Ruder übernimmt?

Andrea Iannelli, Investment Director für Anleihen bei Fidelity International, erläutert, was vor diesem Hintergrund von der Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks im Juni zu erwarten ist.

EZB zeigt wenig Interesse, ihre Haltung zu ändern
Die Politik war zweifellos die treibende Kraft an den Märkten im Mai, in dem die Ereignisse in Italien die Schlagzeilen beherrschten. In allen Kernländern Europas gingen die Renditen auf Talfahrt, angeheizt von der Volatilität in den Peripherieländern und der davon ausgelösten Flucht in Qualitätsanleihen. Wenn sich die Lage an der politischen Front wieder beruhigt, ist mit einer Gegenbewegung zu rechnen. Eine Untergewichtung der Duration in Kernländern scheint daher angebracht. Bislang zeigt sich die EZB wenig geneigt, ihre Haltung wegen der stärkeren Marktschwankungen zu ändern. Die zuletzt unerwartet hohe Kerninflation im Euroraum dürfte ihr zudem genügend Argumente an die Hand geben, um im Sommer eine weitere Drosselung ihrer quantitativen Lockerungen bekanntzugeben. Der Ton ihrer Mitteilung wird dabei wohl wie gewohnt gemäßigt ausfallen, denn unter der Oberfläche brodeln politische Spannungen, die wieder aufbrechen könnten. An der Höhe der Einlagezinsen dürfte sich daher noch längere Zeit nichts ändern.

In dieser Gemengelage werden die Märkte vermutlich den Weg des geringsten Widerstands gehen, was kurzfristig höhere Renditen bei Bundesanleihen bedeutet. Dennoch sollte sich der Renditeabstand zu US-Staatsanleihen vergrößern, denn die Zentralbanken auf beiden Seiten des Atlantiks haben unterschiedliche Pfade in der Geldpolitik eingeschlagen.

Zinserhöhung seitens der Fed im Juni ist gesetzt
In den USA hielten die Renditen zunächst das Niveau von 3,10 Prozent, bevor sie parallel zur politischen Krise in Italien nachgaben. Da aber das Stiefelland inzwischen eine neue Regierung hat, dürfte die Entwicklung bei US-Staatsanleihen nun wieder stärker von US-spezifischen Faktoren beeinflusst werden. Aus taktischen Gründen gehen wir in den USA daher zu einer untergewichteten Duration über.

Die Wirtschaftsdaten der größten Volkswirtschaft der Welt sind unverändert solide, passend zu einer Wachstumsrate von 3,7 Prozent. Diese steht im Gegensatz zu der Schwäche, die wir anderswo sehen, und ist vor allem auf die zu Jahresbeginn angekündigten erheblichen fiskalischen Anreize zurückzuführen.

An der geldpolitischen Front gilt eine Zinserhöhung durch die Fed im Juni als sicher. Eine weitere Straffung binnen Jahresfrist ist ebenfalls eingepreist. Da die amerikanische Notenbank die Märkte kaum mit zu aggressiven Zinserhöhungen überraschen wird, geht von höheren Renditen am kurzen Ende und der Bilanzreduktion Aufwärtsdruck auf die gesamte Renditekurve aus.

Von Strafzöllen oder von China gehen die größten Risiken für diese Einschätzung und das Wachstum in den USA aus. Die von Washington zuletzt angedrohten protektionistischen Maßnahmen lassen eher darauf schließen, dass es so weitergeht wie bisher und mit keinem ausgewachsenen Handelskrieg zu rechnen ist. Beim BIP dürften sie daher keine allzu tiefen Spuren hinterlassen.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Andrea Iannelli © Fidelity International)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.