Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

Die Nutzung des unter dem Domain-Namen „http://www.bondinvest.eu“ erreichbaren In-ternet-Auftritts der Wolfgang Steubing AG einschließlich aller unter diesem Domain-Namen hinterlegten Internet-Seiten unterliegt den nachfolgenden Nutzungsbedingungen. Die Nutzung des Internet-Auftritts ist erst möglich, nachdem Sie diesen Nutzungsbestimmungen ausdrücklich durch Betätigen des „akzeptiert“ – Feldes am Ende der Nutzungsbedingungen zugestimmt haben und diese damit als verbindlich für die Nutzung des Internet-Auftritts akzeptiert haben. Bitte lesen Sie daher die nachstehenden Nutzungsbedingungen ausführlich durch.

§ 1 Leistungen des Anbieters

(1) Die Wolfgang Steubing AG, Goethestraße 29, 60313 Frankfurt am Main (nachfolgend als „Steubing“ bezeichnet) betreibt den Internet-Auftritt unter dem Domain-Namen „http://www.bondinvest.eu“ und den darüber abrufbaren Internet-Seiten (nachfolgend als „Internet-Auftritt“ bezeichnet). Über den Internet-Auftritt stellt Steubing Informati-onen über die auf der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren An-leihen sowie deren jeweilige Marktpreise zur Verfügung. Der Abruf der Informationen ist für die Nutzer des Internet-Auftritts kostenlos.

(2) Die Informationen werden von Steubing ausschließlich privaten Nutzern mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellt. Eine Nutzung des Internet-Auftritts durch professionelle Markteilnehmer ist ausgeschlossen.

(3) Als Betreiber des Internet-Auftritts ist Steubing gemäß § 5 des Telemediengesetzes („TMG“) für eigene Inhalte nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Die Inhalte der Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt.

§ 2 Hinweise zu den bereitgestellten Informationen

(1) Der Internet-Auftritt und die darüber abrufbaren Daten dienen ausschließlich zur Information über die auf der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren Anleihen sowie deren jeweilige Marktpreise. Die Daten und Informationen stellen insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung seitens Steubing dar. Sie sind kein Angebot oder Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf für die über die elektronische Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren Anleihen. Anlageziele, Erfahrung, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse der Nutzer des Internet-Auftritts können bei dessen Erstellung und Pflege nicht berücksichtigt werden.

(2) Die in dem Internet-Auftritt enthaltenen Anleihen sind möglicherweise nicht für jeden Nutzer als Anlageinstrument geeignet. Möglicherweise ist der Kauf dieser Anleihen als riskant anzusehen. Insbesondere können Zins- und Wechselkursänderungen den Wert, Kurs oder die Erträge der Anleihen negativ beeinflussen. Angaben zur Wertentwicklung sind immer vergangenheitsbezogen. Für die Prognose zukünftiger Wert- und Preisent-wicklungen sind historische Kursentwicklungen nur eine unzulängliche Basis und stellen keine Garantie dar. Ferner repräsentieren die in dem Internet-Auftritt dargestellten Werte und Preise möglicherweise nicht den Preis oder Wert, der auf dem jeweiligen Markt zu dem Zeitpunkt erhältlich ist, zu dem ein Nutzer ein bestimmtes Wertpapier o-der Währung kaufen oder verkaufen möchte. Weiterhin berücksichtigen die Informationen in dem Internet-Auftritt nicht die aufgrund der Größe einer konkreten Transaktion möglicherweise abweichenden Werte oder Preise. Steubing übernimmt keine Verantwortung für:

  • a) die Geeignetheit der in dem Internet-Auftritt dargestellten Anleihen für den Anleger
  • b) die buchhalterischen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in die darge-stellten Anleihen, sowie
  • c) die zukünftige Wertentwicklung der Anleihen.

Steubing rät dringend dazu, vor Anlageentscheidungen unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen. Durch die Nutzung des Internet-Auftritts sowie des Ab-rufs der enthaltenen Informationen wird der Nutzer weder zum Kunden von Steubing, noch entstehen Steubing dadurch irgendwelche Verpflichtungen oder Verantwortlich-keiten diesem Nutzer gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen Steubing und dem Nutzer dieser Internetseiten zustande.

(3) Steubing behält sich ausdrücklich vor, unter dem Internet-Auftritt zum Ausdruck gebrachte Meinungen, einzelne Internet-Seiten oder den gesamten Internet-Auftritt einschließlich der angebotenen Dienste, Informationen, Eigenschaften oder Funktio-nalitäten, die im Rahmen der bestimmungsgemäßen Benutzung des Internet-Auftritts zugänglich sind, ohne vorherige Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Steubing übernimmt keine Verpflichtung, die enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neu-esten Stand zu halten.

Steubing ist als Market-Maker für die Anleihen, die auf den Internet-Seiten des Inter-net-Auftritts dargestellt werden, tätig und betreibt die elektronische Handelsplattform „Bond Invest“. Diesbezüglich können bei Steubing Interessenkonflikte bestehen. Durch die Market-Maker-Tätigkeit und den Betrieb der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ kann Steubing Positionen in diesen Anleihen halten. Daraus können sich mögli-cherweise Auswirkungen auf den Wert der hier dargestellten Anleihen ergeben.

§ 3 Disclaimer, Haftung für Links

Der Internet-Auftritt enthält Verweise („Links“) zu Internet-Seiten, die weder von Steu-bing erstellt wurden noch von Steubing betrieben werden und auf deren Inhalte Steu-bing daher keinen Einfluss hat. Aus diesem Grund kann Steubing für diese fremden In-halte dieser Anbieter keine Gewähr im Hinblick auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der dort angebotenen Informationen übernehmen. Für die Inhalte dieser Internet-Seiten ist der jeweilige Anbieter verantwortlich.

Die Internet-Seiten wurden zum Zeitpunkt der Erstellung des Verweises auf offensicht-liche Rechtsverstöße überprüft. Eine permanente Kontrolle der in Bezug genommenen Internet-Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte weder praktisch machbar noch sinnvoll möglich. Sollten Steubing Rechtsverletzungen bekannt werden, so wird Steu-bing die Verweise Links umgehend entfernen. In diesem Punkt bittet Steubing die Nut-zer des Internet-Auftritts um einen Hinweis, sofern entsprechende Rechtsverletzungen durch den Nutzer festgestellt werden.

§ 4 Gewerbliche Schutzrechte

(1) Die gewerblichen Schutzrechte für die von Steubing erstellten eigenen Inhalte des In-ternet-Auftritts (z.B. Grafiken, Sounds, Texte, Datenbanken) sowie die Rechte an den Kennzeichen „BOND INVEST“ und „Wolfgang Steubing AG“ liegen bei Steubing. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte in anderen (auch elektronischen oder gedruckten) Publikationen oder eine Verwendung der Kennzeichen ist ohne ausdrückli-che Zustimmung von Steubing nicht gestattet. Eingriffe in die Schutzrechte von Steu-bing werden bei Kenntnisnahme unverzüglich verfolgt.

(2) Sämtliche Veröffentlichungen unter dem Internet-Auftritt unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwer-tung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustim-mung des jeweiligen Verfassers. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht aber für den kom-merziellen Gebrauch gestattet.

§ 5 Haftung

Für die von Steubing unter dem Internet-Auftritt kostenlos bereitgestellten Leistungen und Informationen gelten, soweit diese nicht kostenpflichtig angebotenen Dienstleistungen betreffen, folgende Haftungsbestimmungen:

(1) Steubing übernimmt keine Haftung für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

(2) Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen, sofern kein grobes Verschulden oder Vorsatz von Steubing vorliegt. Insbesondere sind Ersatzansprüche gegen Steubing we-gen solcher Schäden ausgeschlossen, die aufgrund der Verwendung der Informationen oder durch fehlerhafte und unvollständige Informationen verursacht wurden. Soweit die Haftung von Steubing ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Er-füllungsgehilfen.

§ 6 Sonstiges

(1) Diese Nutzungsbestimmungen unterliegen in sämtlichen Bestandteilen ausschließlich deutschem Recht.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen rechtsunwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

18/05/18
Grand City Properties kann Miet- und Betriebseinnahmen im ersten Quartal um 12% auf 132 Mio. Euro steigern

Grand City Properties S.A. ist mit einem Anstieg des FFO I um 14% auf 49 Mio. Euro (0,30 Euro je Aktie) erfolgreich in das Jahr gestartet, was einem annualisierten FFO I von 198 Mio. Euro (1,20 Euro je Aktie) entspricht. Damit ist die Gesellschaft auf einem guten Weg, die Prognose für das Gesamtjahr 2018 in Höhe von 196 – 201 Mio. Euro zu erreichen, getrieben von einer starken operativen Performance, die zu einer gesteigerten Wertschöpfung und weiterem EPRA NAV-Wachstum führt.

Die Zahlen im Detail:
Die Miet- und Betriebseinnahmen sind gegenüber Vorjahr um 12% von 118 Mio. Euro auf 132 Mio. Euro gestiegen. Das bereinigte EBITDA beträgt 68 Mio. Euro, ein Anstieg von 14% (Q1 2017: 60 Mio. Euro). Der FFO I verbessert sich auf 49 Mio. Euro, was einem Wachstum von 18% gegenüber Q1 2017 entspricht. Der Nettogewinn erhöht sich um 43% auf 132 Mio. Euro. Der EPRA NAV verbessert sich um 4% auf 3,5 Mrd. Euro bzw. 21,00 Euro je Aktie (Jahresende 2017: 20,20 Euro je Aktie). Der Loan to Value (LTV) von 37% spiegelt konservative Kapitalstruktur und starke Bonitätskennzahlen mit hohem ICR von 5,9x wider.

Zuverlässiges Engagement für Nachhaltigkeit
Im April 2018 veröffentlichte GCP den ersten Nachhaltigkeitsbericht, der das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit dokumentiert, indem er Investoren, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und anderen Stakeholdern die Aktivitäten und Leistungen vorstellt und die hohen ESG-Kriterien des Unternehmens verankert. GCPs ehrgeizige ESG-Initiativen und hohe Standards wurden von der EPRA in 2017 mit den EPRA BPR Gold und Most Improved Company Awards, dem sBPR Gold und Most Improved Company Awards, dem 1. Platz für herausragende Beiträge für die Gesellschaft sowie der Einstufung durch Sustainalytics in das 91. Perzentil und als Outperformer unter mehr als 300 Immobilienunternehmen weltweit ausgezeichnet.

Christian Windfuhr, CEO der Grand City Properties: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem starken Auftakt ins Jahr 2018. Aufbauend auf unseren bemerkenswerten Leistungen in den vergangenen Jahren sind wir weiter auf dem richtigen Weg, das volle Potenzial unseres Portfolios auszuschöpfen und zuversichtlich, unsere Prognose für 2018 zu erreichen.“

Über das Unternehmen
Grand City Properties ist ein Immobilienspezialist mit Fokus auf Investitionen in und die Wertschöpfung von Wohnimmobilien in Deutschlands Ballungsgebieten. Die Strategie der Gesellschaft besteht in der Aufwertung von Immobilien durch gezielte Neuausrichtung und intensives Mietermanagement und anschließender Wertsteigerung durch Erhöhung der Vermietungsrate und des Mietniveaus.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: © Grand City Properties)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/05/18
Ferratum platziert erfolgreich 100 Mio. Euro-Anleihe

Die Ferratum Capital Germany GmbH, eine Tochtergesellschaft des finnischen Fintech-Unternehmens Ferratum Oyj (ISIN: FI4000106299, WKN: A1W9NS) hat erfolgreich eine unbesicherte Anleihe im Volumen von 100 Mio. Euro platziert.

Das Kapital wird zur Refinanzierung der 8,00%-Anleihe 2013/18 (ISIN: DE000A1X3VZ3, WKN: A1X3VZ) verwendet, die im Oktober 2018 fällig wird sowie für das weitere Wachstum.

Die Anleihe hat eine variable Verzinsung (3-Monats-Euribor plus 5,50%). Das Settlement erfolgt am 25.05.2018. Die Anleihe wird in Stockholm und Frankfurt gelistet (ISIN: SE0011167972). Der 3-Monats-Euribor lag am 16.05.2018 bei -0,272%.

„Wir sind sehr erfreut über das Interesse, das wir von bestehenden und zahlreichen neuen Investoren in ganz Europa erhalten haben. Die neue Anleihe ermöglicht es uns, unsere Wachstumsziele weiter zu verfolgen und unsere Finanzierungskosten zu senken", kommentiert Ferratum-CFO Dr. Clemens Krause.

Die Emission wurde von Pereto Securities AB sowie der ICF Bank AG und der equinet Bank AG begleitet.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Ferratum-Gründer und CEO Jorma Jokela © Ferratum Oyj)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/05/18
Italien ante portas

Viele reden momentan ausschließlich über Donald Trump und seine Iran Politik – verbunden mit Auswirkungen auf die europäische Konjunktur und die Zinspolitik der EZB. Nur wenige Analysten beschäftigen sich mit der massiven italienischen Regierungskrise, die seit den Wahlen in diesem Frühjahr herrscht und die damit verbundene potenzielle Krise der Europäischen Gemeinschaft. Denn schließlich ist Italien die drittgrößte Wirtschaftskraft der EU.  „Bis zuletzt wollte Italiens Staatspräsident Sergio Matterella die italienischen Politiker zur Raison bringen. Zwei Monate nach der Wahl haben sie noch immer keine Regierung zustande gebracht. Mattarella verwies auf Sorgen um die Wirtschaft, den Staatshaushalt und die Europäische Währungsunion.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. Mai 2018) Auch wenn jetzt erst einmal scheinbar die Kuh vom Eis zu sein scheint – der laute Appell des Staatspräsidenten an die handelnden Parteien hat wohl erst einmal gefruchtet und die Lega Nord wird zusammen mit der Fünf Sterne Bewegung eine Regierung bilden. Die beiden Parteien haben aber einen strikt europakritischen Wahlkampf gemacht und werden nicht ihre strikt-partikularen Interessen für Gemeinschaftsinteressen aufgeben.

Uns verwundert, dass all Jene, die vor Jahren wegen der Verschuldung Griechenlands und die Verflechtung zwischen den griechischen Banken und dem Staat laut Alarm geschlagen haben, dieses Thema im Fall Italien kaum beachten. Im Gegensatz zu Griechenland haben wir in Italien auch noch eine mittlerweile massive europäische Bekenntniskrise – wohl mit ausgelöst durch die nicht gelöste Flüchtlingskrise der EU (Dublin Abkommen) und dem Erstarken von rechtspopulistischen Parteien wie Lega Nord, der Fünf Sterne Bewegung und der Forza Italia.

„Wegen der Rettung zweier Banken hat Italien im vergangenen Jahr deutlich mehr Schulden gemacht als zunächst angegeben. Das italienische Defizit lag 2018 bei 2,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), wie das Statistikamt Istat mitteilte. Italien gehört zu den am höchsten verschuldeten Industriestaaten. Der Schuldenberg entsprach 2017 rund 131,8 Prozent der Wirtschaftsleistung.“ (SPON, 04.04.2018)

In den letzten Tagen gerieten die 10jährigen italienischen Staatsanleihen stark unter Druck. Die Rendite dieser Papiere stieg um 0,10 Prozentpunkte auf 1,85 Prozent. Auch die jetzige Regierung wird – da muss man kein römischer Augure sein – nicht lange Bestand haben können. Denn alleine die Haltung zu Europa verhindert weitere Investitionen in Italien und auch den Binnen-Konsum.

Was heißt das alles in der Konsequenz? Die Zinserhöhungen der EZB werden nicht so schnell kommen, wie viele insbesondere Nord-Europäer sich erhoffen. Wenn die EZB die Zinsen erhöhen würde, müsste Italien um Investoren anzulocken, den Kupon für seine Staatsanleihen deutlich erhöhen und käme damit bei einer nicht mehr prosperierenden Konjunktur und mit dem höheren Schuldendienst in eine extrem angespannte Lage. Aus dem gleichen Grund sehen wir es auch noch nicht letztlich beschlossen an, dass die EZB ihr Anleihenaufkaufprogramm auslaufen lässt. Die Pläne der möglichen neuen Regierung in Italien noch mehr Schulden zu machen, wird ein Auslaufen des Anleihenkaufprogramms noch weiter in Frage stellen. Seit der Finanzkrise ist der italienische Schuldenberg um rund EUR 550 Milliarden angestiegen. Davon hat die EZB fast 80% in ihren Büchern. Aber Europa kann ein kriselndes Griechenland auffangen – eine Finanzkrise in Italien würde das europäische Konzept zum Scheitern verurteilen. Deswegen sollten wir unseren Blick nicht nur in den Nahen Osten oder über den Atlantik sondern auch direkt hinter die Alpen richten, wenn wir wirtschaftliche Gefahren sichten wollen.

Das Unternehmen
Die Wolfgang Steubing AG Wertpapierdienstleister (Steubing AG) ist eine unabhängige Wertpapierhandelsbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gegründet von dem Frankfurter Unternehmer Wolfgang Steubing im Jahr 1987, erfolgte im Jahr 1999 die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Die Geschäftstätigkeit der Steubing AG (Geschäftsjahr: 1. Juli bis 30. Juni) setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen: Kapitalmarktgeschäft; Institutionelle Kundenbetreuung; Handel und Integriertes Orderflow Management in börsennotierten Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Optionsscheinen und ETFs; Spezialistentätigkeit und Designated Sponsoring. Die Steubing AG gehört zu den finanzstärksten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland. Den Vorstand der Gesellschaft bilden Alexander Caspary und Carsten Bokelmann. Firmengründer Wolfgang Steubing fungiert als Vorsitzender des Aufsichtsrates.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Ralf Meinerzag © Steubing AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/05/18
Deutsche Bildung Studienfonds: Zweite Tranche der aktuellen Anleihe kann gezeichnet werden

Die zweite Tranche der aktuellen Anleihe des Deutsche Bildung Studienfonds, Deutschlands führendem Anbieter von Studienfinanzierungen mit einkommensabhängiger Rückzahlung, kann ab sofort von privaten und institutionellen Anlegern gezeichnet werden. Die börsengehandelte Anleihe (WKN A2E4PH) hat ein Gesamtvolumen von bis zu 10 Mio. Euro, aufgeteilt in zwei Tranchen von jeweils 5 Millionen Euro. Die erste Tranche ist bereits im Juli 2017 platziert worden. Die endfällige Anleihe wird mit 4,00% p.a. verzinst. Die jährliche Zinszahlung erfolgt erstmals am 13. Juli 2018.

Aktuell studieren 2,8 Millionen Studenten in Deutschland. Laut der DSW Sozialerhebung wenden unverheiratete Studenten mit eigenem Haushalt in Deutschland durchschnittlich 918 Euro pro Monat für ihr Studium auf. Den Großteil finanzieren Eltern und Verwandte. Einige bekommen Bafög, doch die wenigsten den Höchstsatz, der mit 735 Euro die Kosten auch nur teilweise deckt. Wer kann, jobbt neben dem Studium. Ein Stipendium erhalten 4 Prozent, etwa jeder zehnte Student ist auf weitere Finanzierungsquellen angewiesen. Im Auslandsstudium, an privaten Hochschulen oder wenn in der Abschlussphase weniger Zeit für Nebenjobs bleibt, steigt der Finanzierungsbedarf. Seit einigen Jahren verschärfen außerdem die teils deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Hochschulstädten die Finanzierungsprobleme während des Studiums.

Der Deutsche Bildung Studienfonds (Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG) schließt die Finanzierungslücke und begleitet Nachwuchsakademiker mit Beratungsangeboten und einem Netzwerk auch inhaltlich auf dem Weg in das Arbeitsleben. Die Bewerber durchlaufen ein stringentes Auswahlverfahren. Als Manager des Studienfonds verantwortet die Deutsche Bildung AG die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit beträgt acht Jahre. Absolventen zahlen an den Studienfonds einen bereits zu Vertragsbeginn festgelegten Anteil des Bruttoeinkommens über eine fest vereinbarte Dauer zurück.

Die Deutsche Bildung verfügt über einen erfolgreichen elfjährigen Track Record in der Studienfinanzierung. Insgesamt wurden bereits über 3.200 Studenten aller Fachrichtungen an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland und internationalen Top-Hochschulen finanziert und beraten. Von ihnen haben 549 die Rückzahlung bereits vollständig abgeschlossen. Die Ausfallquote unter den Rückzahlern ist mit aktuell 0,5 Prozent sehr gering.

Eckdaten der neuen Anleihe:

Emittent

Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG

Ausgabetag der zweiten Tranche

14.06.2018

Laufzeit

13.07.2027

Volumen

10 Mio. Euro, zweite Tranche mit 5 Mio. Euro

WKN | ISIN

A2E4PH | DE000A2E4PH3

Stückelung

1.000 Euro (Mindestzeichnung 5.000 Euro)

Segment

Open Market, Börse Frankfurt

Internet

http://www.deutsche-bildung-invest.de/

Über die Deutsche Bildung
Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Trainingsprogramm WissenPlus auf ein erfolgreiches Berufsleben vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen. Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen verantwortlich.
Investoren können die vom Studienfonds emittierte Anleihe zeichnen oder Kommanditanteile erwerben. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

http://www.fixed-income.org/
(Logo: © Deutsche Bildung AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/05/18
Inflationsindexierte Anleihen bleiben weiterhin interessant

Andrea Iannelli, Investment Director Fixed Income bei Fidelity International, erläutert, warum der Ausblick für die Breakeven-Inflationsraten in Europa und Großbritannien nach wie vor günstig sind.

„Ein schwacher US-Dollar, steigende Ölpreise und weitere Anzeichen für einen Engpass am Arbeitsmarkt stützten inflationsindexierte Anleihen, sodass diese im April besser abschnitten als Nominalanleihen. In diesem Umfeld stiegen nicht nur die Inflationserwartungen, sondern in den meisten Regionen auch die Breakeven-Inflationsrate. Darunter versteht man die Teuerungsrate, zu der weder eine herkömmliche noch eine inflationsindexierte Anleihe profitabler ist und der Kauf einer herkömmlichen Anleihe mindestens dieselbe Realverzinsung für den Anleger eingebringt.

Die Aussichten für die Breakeven-Inflationsraten im kurzen Laufzeitsegment in Europa und insbesondere in Deutschland schätzen wir unverändert positiv ein. Im April entwickelte sich die Anlageklasse gut trotz enttäuschender Zahlen zur Verbraucherpreisinflation und nur verhaltener Lohnzuwächse im Euroraum. Mit 1,36 Prozent liegen die fünfjährigen deutschen Breakevens nicht weit von unserer diesjährigen Inflationsprognose für die Euro-Länder entfernt. Aber die Inflationserwartungen haben das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, sodass eine Übergewichtung der Anlageklasse angebracht ist.

Im April beliefen sich die Gesamt- und die Kerninflationsrate in Großbritannien auf 2,5 bzw. 2,3 Prozent. Beide blieben damit hinter den Erwartungen zurück. Verantwortlich dafür waren zwar vor allem die stark schwankenden Flugpreise. Dennoch stützen die Zahlen unsere Einschätzung, dass der Aufwärtsdruck resultierend aus der Pfund-Schwäche größtenteils hinter uns liegt.

Am Arbeitsmarkt war ein Anstieg der Reallöhne zu beobachten, obwohl die Stundenlöhne im Schnitt schwächelten und damit die schwierige Lage der britischen Wirtschaft untermauerten.

Die Mai-Sitzung der Bank von England (BoE) werden die Märkte mit Argusaugen beobachten. Aber nach diversen schwachen Daten rechnen die Marktteilnehmer inzwischen nicht mehr mit einem Drehen an der Zinsschraube. Bei diesem Treffen wird die BoE außerdem ihren Inflationsbericht vorlegen, der wohl auch eine Senkung der Inflationsprognosen beinhalten wird.

Vom Gegenwind im April zeigte sich die Breakeven-Inflationsrate im Vereinigten Königreich unbeeindruckt. Auf den aktuellen Niveaus halten wir die Asset-Klasse daher für attraktiv. Als zu pessimistisch schätzt der Markt unseres Erachtens die Inflationsentwicklung in Großbritannien ein, sodass wir Spielraum für positive Überraschungen sehen.

In den USA fielen Gesamt- und Kerninflation mit 2,4 bzw. 2,1 Prozent im Vorjahresvergleich wie erwartet aus. In beiden Fällen setzte sich der im März beobachtete allmähliche Anstieg fort. Wir gehen davon aus, dass sich die Teuerungsrate in Amerika über den Sommer weiter beschleunigen wird. Im Juli dürfte die Gesamtinflation ihren Höchststand bei knapp über 2,8 Prozent erreichen, bevor sie durch nachlassende Basiseffekte bis zum Jahresende wieder in Richtung auf 2 Prozent zurückfällt. In den Bewertungen ist diese Entwicklung bereits weitgehend eingepreist, sodass diese kaum noch Potenzial bieten. Darüber hinaus korrelieren die Breakevens in den USA stärker mit Risikoanlagen, und das selbst nach Ankündigung von Strafzöllen, die grundsätzlich inflationstreibend wirken. Unter dem Strich behalten wir unsere neutrale Ausrichtung bei und warten auf bessere Niveaus, bevor wir uns wieder engagieren.“

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Andrea Iannelli © Fidelity International)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/05/18
BASF emittiert EUR-Anleihe mit Laufzeiten von 7 und 12 Jahren (Dual Tranche)

Die BASF SE emittiert eine EUR -Anleihe mit Laufzeiten von 7 Jahren und 12 Jahren (Dual Tranche). Erwartet wird ein Spread von 35 bis 40 Basispunkten gegenüber Mid Swap für die 7-jährige Tranche (1,1%), und ein Spread von 50 Basispunkten für die 12-jährige Tranche (ca. 1,7%). BASF wird von Moody´s mit A1 gerated und von S&P mit A. Die Transaktion wird von Barclays, BNP Paribas, Commerzbank und ING begleitet.

Eckdaten der neuen BASF-Anleihe:
Emittent: 
BASF SE
Corporate Ratings:  A1 (Moody´s), A (S&P)
Emissionsvolumen:  jeweils 500 Mio. Euro erwartet
Währung:  Euro
Laufzeit:  22.05.2025 bzw. 22.05.2030
Settlement:  22.05.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Guidance: 
7 Jahre: Mid Swap +35-40 bp (ca. 1,1%)
12 Jahre: Mid Swap +50 bp (ca. 1,7%)
Stückelung:  1.000 Euro
Listing:  Luxemburg
Bookrunner:  Barclays, BNP Paribas, Commerzbank und ING

http://www.fixed-income.org/
(Foto: ©
pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/05/18
Nordex: Umsatz und Ertrag im ersten Quartal rückläufig

Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) hat in den ersten drei Monaten 2018 einen Umsatz von 487,9 Mio. Euro (Q1/17: 648,4 Mio. Euro) erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern betrug 20,0 Mio. Euro (Q1/17: 51,2 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von 4,1 Prozent entspricht (Q1/17: 7,9 Prozent). Diese Entwicklung ist insbesondere auf den im vergangenen Geschäftsjahr 2017 niedrigen Auftragseingang aus Deutschland zurückzuführen. Insgesamt ist das Unternehmen mit diesen Geschäftszahlen im Rahmen seiner Erwartungen solide gestartet.

Im Bereich Service erhöhte Nordex den Umsatz von 72,8 Mio. Euro um acht Prozent auf 78,8 Mio. Euro und befindet sich damit weiter auf Wachstumskurs. Die Umsatzerlöse im Segment Projekte gingen im Berichtszeitraum um 29 Prozent auf 409,6 Mio. Euro zurück (Q1/2017: 578,5 Mio. Euro).

Im ersten Quartal 2018 installierte Nordex in acht Ländern 171 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 522,9 Megawatt (Q1/2017: 415,6 MW). Etwa die Hälfte des Installationsvolumens entfiel dabei auf Lateinamerika. Da diese Turbinen zum großen Teil durch die Kunden errichtet wurden, wurde der entsprechende Umsatz bereits bei der Lieferung im vergangenen Geschäftsjahr verbucht.

Die Produktionsleistung befand sich im ersten Quartal auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Die Leistung in der Turbinenmontage lag bei 347 MW nach 704 MW im Vorjahresquartal, im Bereich Rotorblatt stellte das Unternehmen 180 Rotorblätter nach 209 Stück im Vorjahr her. Die Nordex Group steuert ihre Produktion abgestimmt auf verbindliche Lieferverpflichtungen. Im weiteren Jahresverlauf 2018 wird die Produktionsleistung ansteigen.

Die Bilanzstruktur zum 31. März 2018 hat sich gegenüber dem Jahresende 2017 aufgrund des neu verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsstandards IFRS 15 deutlich verändert. IFRS 15 wirkt sich auf die Verbuchung der Umsatzerlöse im Projektgeschäft aus. Davon sind insbesondere die Positionen kurzfristige Aktiva und Passiva sowie das Eigenkapital betroffen, wodurch sich die Bilanz verlängert. Infolgedessen beträgt die Eigenkapitalquote nun 24,2 Prozent (31.12. 2017: 32,7 Prozent). Die Netto-Verschuldung lag bei 152,4 Mio. Euro (31.12.2017: 60,1 Mio. Euro). Dagegen verbesserte sich die Working Capital-Quote unterjährig auf 4,8 Prozent.

Im ersten Quartal 2018 erzielte die Nordex Group im Segment Projekte (also ohne Service) einen Auftragseingang von 1.007,5 MW (Q1/17: 367,5 MW). Dabei hat sich die Nachfrage in Europa mit 521,5 MW (Q1/17: 109,2 MW) erholt, ebenso wie das Geschäft in Amerika mit 486,0 MW (Q1/17: 258,3 MW). Als stärkste Einzelmärkte zeigten sich in Europa die Türkei, Frankreich und Schweden; in Amerika waren es Mexiko, Chile und die USA.

Im April 2018 präsentierte Nordex mit der speziell für Starkwindstandorte ausgelegten Turbine N133/4.8 eine Erweiterung der Delta4000-Produktserie. Gegenüber dem Vorgängermodell erzielt diese Turbine einen Mehrertrag von 39 Prozent und berücksichtigt mit ihrer flexiblen Steuerung Kundenwünsche und Standorteigenschaften. Geeignet ist die Windenergieanlage vor allem für den Einsatz in windstarken Regionen wie Nordwesteuropa, der Türkei, Australien oder Mittel- und Südamerika.

"Wir sind wie von uns erwartet in das Jahr 2018 gestartet. Unsere Produktstrategie stimmt: so haben wir unsere neue Starkwindturbine auf den Markt gebracht und arbeiten kontinuierlich an der Senkung der Stromgestehungskosten. Dazu entwickeln wir unsere Lieferkette stetig weiter, und können Projekte in unseren Wachstums- und Volumenmärkten so zunehmend effizienter bearbeiten", sagte José Luis Blanco, CEO der Nordex SE. "Für das Jahr 2018 erwarten wir unterschiedlich starke Quartale. In der zweiten Jahreshälfte werden Installationen und Umsätze höher als in den ersten beiden Quartalen ausfallen".

Nordex bestätigt die Ende März 2018 vorgelegt Prognose für 2018. Danach erwartet das Unternehmen einen Konzernumsatz von 2,4 Mrd. Euro bis 2,6 Mrd. Euro und eine EBITDA-Marge von 4,0 bis 5,0 Prozent. Zudem soll die Working Capital-Quote zum Jahresende unter 5 Prozent sinken und die Investitionen rund 110 Mio. Euro betragen.

http://www.fixed-income.org/ (Foto: © Nordex)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/05/18
Hapag-Lloyd: 219,4 Mio. Euro EBITDA im ersten Quartal

Hapag-Lloyd hat das erste Quartal 2018 mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (EBITDA) von 219,4 Millionen Euro und damit höher als im ersten Quartal des Vorjahres (135,3 Millionen Euro) abgeschlossen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) steht nach drei Monaten bei 53,7 Millionen Euro (erstes Quartal 2017: 7,5 Millionen Euro). Das Konzernergebnis liegt bei -34,3 Millionen Euro und damit um 23,8 Millionen Euro über dem Quartalsergebnis des Vorjahres (-58,1 Millionen Euro). Die Zahlen des ersten Quartals 2018 sind inklusive der United Arab Shipping Company Ltd. (UASC) und deshalb nur eingeschränkt mit den Werten des ersten Quartals 2017 (ohne UASC) vergleichbar.

"Wir sind solide in das Jahr gestartet, aber das Marktumfeld ist herausfordernd. Die Frachtraten waren unter Druck, die Bunkerkosten und Transportkosten sind in einigen wichtigen Märkten gestiegen und wir waren einem schwächeren US-Dollar ausgesetzt. Höhere Transportmengen und Synergien hingegen wirkten positiv auf das Ergebnis. Im Jahresverlauf 2018 erwarten wir eine schrittweise Verbesserung des Marktumfelds – vieles davon wird sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des Jahres ergebniswirksam zeigen", sagte Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd.

Die Umsätze betragen 2,6 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten dieses Jahres (erstes Quartal 2017: 2,1 Milliarden Euro) und die Transportmenge erreichte 2.861 TTEU (erstes Quartal 2017: 1.934 TTEU). Die durchschnittliche Frachtrate von 1.029 USD/TEU im ersten Quartal 2018 (erstes Quartal 2017: 1.056 USD/TEU) spiegelt ein wettbewerbsintensives Marktumfeld wider. Die Erträge wurden zudem durch einen schwächeren durchschnittlichen Wechselkurs von 1,23 USD/EUR (erstes Quartal 2017: 1,07 USD/EUR) und steigende Bunkerpreise in Höhe von 372 USD je Tonne (erstes Quartal 2017: 313 USD je Tonne) beeinflusst.

http://www.fixed-income.org/
(Logo: © Hapag-Lloyd)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/05/18
Deutsche Bildung: YouTube-Interview mit Vorstand Andreas Schölzel zur Anleiheemission

Der Deutsche Bildung Studienfonds, der größte Anbieter von privaten Studienfinanzierungen in Deutschland, emittiert die zweite Tranche der Anleihe 2017/27 (WKN: A2E4PH, ISIN: DE000A2E4PH3). Das Volumen der zweiten Tranche beläuft sich auf 5 Mio. Euro, der Kupon beträgt 4,00%. Der Deutsche Bildung Studienfonds investiert für private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Förderprogramm WissenPlus auf den Berufseinstieg vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen. Im Interview mit dem BOND MAGAZINE erläutert Andreas Schölzel, Vorstand der Deutsche Bildung AG, die Hintergründe der Anleiheemission: http://www.fixed-income.org/index.php?id=132

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/05/18
BMO Global Asset Management verstärkt Vertriebsteam mit neuer Spezialistin für Deutschland und Österreich

Der Vermögensverwalter BMO Global Asset Management hat Beate Meyer zum Director Regional Sales (Intermediary) für Deutschland und Österreich ernannt.

Von Frankfurt aus berichtet Meyer an Georg Kyd-Rebenburg, Managing Director und Head of Distribution (Intermediary) für Europa. Frau Meyer wird für das Relationship Management zu den Kunden und Vertriebspartnern von BMO Global Asset Management in Deutschland und Österreich verantwortlich sein.

Beate Meyer wird zusammen mit Guido Hansmeyer, Director Regional Sales (Intermediary) für Deutschland, am Ausbau des Geschäfts in beiden Ländern arbeiten.

Georg Kyd-Rebenburg, Managing Director und Head of Distribution (Intermediary) für Europa bei BMO Global Asset Management, sagt: „Beate Meyer bringt ihr umfassendes Wissen und ihre langjährige Erfahrung in unser Team ein und wird unser Vermittlergeschäft in Deutschland und Österreich weiter stärken.“

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Beate Meyer © BMO Global Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/05/18
Muzinich & Co schließt drittes Closing für Pan-European Private Debt Fund ab

Muzinich & Co, der unabhängige und auf Unternehmensanleihen und -kredite spezialisierte Asset Manager, gibt das dritte Closing des Muzinich Pan-European Private Debt Fund  mit 460 Mio. Euro bekannt. Das abschließende Closing wird noch für 2018 erwartet.

Der Fonds konzentriert sich auf die Vergabe maßgeschneiderter Kredite an Unternehmen des unteren Mittelstandssegments (5-25 Mio. EUR EBITDA). Schwerpunkt des Fonds ist die Bereitstellung von Wachstumskapital zur Finanzierung von Akquisitionen, Expansionen und Unternehmensnachfolgen. Der Fonds gehört zu einer Gruppe von sechs Private-Debt-Investmentfonds, die von der Gesellschaft verwaltet werden.

Muzinich & Co bietet seit dem Jahr 2014 flexible Finanzierungslösungen für kleine und mittlere Unternehmen an. In Europa kümmern sich lokale Teams um Deal-Sourcing sowie Vorbereitung und Begleitung von Abschlüssen.

Kirsten Bode, Co-Head Private Debt, Paneuropa bei Muzinich & Co, sagt: „Wir sind einer der wenigen privaten Kreditgeber im unteren Mittelstandssegment mit einem gesamteuropäischen Angebot. Wir verfügen über ein großes Team von Investmentexperten und einer starken lokalen Präsenz in ganz Europa mit Niederlassungen in sieben Schlüsselmärkten. Dies bietet uns einen bedeutenden Vorteil beim Zugang zu einem breiten und vielfältigen Markt, um attraktive IRRs für unsere Investoren zu generieren.“

Muzinich & Co ist eine nicht börsennotierte, institutionelle Investmentgesellschaft, die auf öffentlich gehandelte und private Unternehmensanleihen und –kredite (Corporate Credit) spezialisiert ist. Das Unternehmen wurde 1988 in New York gegründet und betreibt Niederlassungen in London, Frankfurt, Madrid, Manchester, Mailand, Paris, Dublin, Singapur und Zürich. Muzinich bietet ein weites Spektrum an Corporate-Credit-Fonds in Industrie- und Schwellenländern und verwaltet derzeit ein Gesamtvermögen von mehr als 34 Milliarden US-Dollar.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Kirsten Bode © Muzinich)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/05/18
J.P. Morgan Asset Management: Steigende US-Zinsen sind noch lange kein Grund für eine Dollaraufwertung

Während in Europa die Zinsen am Nullpunkt verharren, steigen sie in den USA bereits wieder deutlich. Doch was nach guten Anlagechancen aussieht, entpuppt sich nach Ansicht von Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, bei näherem Hinsehen als trügerische Illusion: „Das Zinsdifferential allein betrachtet lediglich die relativen Zinserträge zwischen den einzelnen Währungsräumen. Auf währungsgesicherter Basis fahren jedoch US-Investoren mit dem Kauf von Bundesanleihen derzeit sogar besser als deutsche Investoren mit dem Kauf von US-Staatsanleihen. Das Zinsdifferential alleine liefert also keinen Grund für eine Dollaraufwertung“, erklärt Tilmann Galler.

Diese paradoxe Situation ergibt sich aus den Kosten der Währungssicherung. Fremdwährungsrisiken werden in der Regel kurzfristig alle drei Monate über Devisentermingeschäfte gesichert, bei denen die Fremdwährung gegen die Heimwährung verkauft wird. Wenn der kurzfristige Zins in der Fremdwährung aber höher ist als in der Heimatwährung, wird es teuer: Die aufs Jahr gerechneten Kosten einer US-Dollar-Absicherung liegen derzeit bei 2,7 Prozent, der Differenz zwischen dem 3-Monats EUR-LIBOR von -0,4 Prozent und dem 3-Monats US-LIBOR von 2,3 Prozent. Die Notenbankpolitiken mit den Erhöhungen in den USA und dem Festhalten am Niedrigzins in Europa haben die Absicherungskosten des Dollars gegen den Euro in den vergangenen Jahren deutlich in die Höhe getrieben.

„Das alte Gesetz, wonach steigende US-Zinsen automatisch zu einer Aufwertung des US-Dollars führen, muss man also mit Vorsicht geniessen“, sagt Galler. So ist zwar der Zinsvorsprung der USA seit Juli 2017 deutlich gestiegen: Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen kletterte von 2,2 Prozent auf 2,8 Prozent, während die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen mit 0,5 Prozent gleich blieb. Der Renditevorsprung der US-Anleihen – das Zinsdifferential – stieg auf 2,3 Prozent. Dennoch verlor der US-Dollar gegenüber dem Euro in dieser Phase an Wert.

„Wer nur die relativen Zinserträge zwischen den einzelnen Währungsräumen betrachtet, lässt also das Währungsrisiko außen vor“, erklärt Galler. Investoren sind jedoch nur bereit, Währungsrisiken zu tragen, wenn die Ertragsaussichten entsprechend positiv sind. Viele Großinvestoren hingegen, wie Versicherungen und Pensionsfonds, sind jedoch nicht bereit, bei ihren festverzinslichen Investments Währungsrisiken zu tragen.

Die Attraktivität eines Anleiheninvestments sollte also neben dem traditionellen Zinsdifferential auch auf währungsgesicherter Basis betrachtet werden. Und da sind die Renditen leicht zu berechnen: Nach Abzug der Währungssicherung bleibt für einen Euro-Investor in US-Staatsanleihen nur noch eine Rendite von +0,1 Prozent (also 2,8% minus 2,7%) übrig. Das sind 0,4 Prozent weniger als bei einem Investment in Bundesanleihen. Für amerikanische Investoren hingegen, die in 10-jährige Euro-Staatsanleihen investieren, ergeben sich durch die Währungsabsicherung keine Kosten, sondern ein Ertrag von 2,7 Prozent (2,3% minus (minus 0,4%)), wodurch sie in US-Dollar sogar eine Rendite von 3,2 Prozent erzielen können.

Dank kreditfinanzierter Steuersenkungen hat die US-Wirtschaft einen Wachstumsschub bekommen, dennoch dürfte der US-Dollar zukünftig durch das steigende Leistungsbilanz- und Fiskaldefizit fundamental belastet werden. „Phasen dieses steigenden ‚Zwillingsdefizits‘ waren bisher meistens auch Perioden eines strukturell schwachen US-Dollars. So bleiben mittelfristig für Anleger allein aus Währungsgesichtspunkten Regionen attraktiv, die traditionell mit einer schwächeren US-Währung gut zurechtkommen wie Schwellenländer oder die Eurozone“, so das Fazit von Tilmann Galler.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Tilmann Galler © J.P. Morgan Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/05/18
Starkes Wachstum: BayernLB schätzt Marktvolumen für Green Bonds auf 210 Mrd. USD

Der Markt für Green bzw. Sustainable Finance hat spürbar an Fahrt aufgenommen. Mit der Veröffentlichung des „Action Plan: Financing Sustainable Growth“ im März 2018 hat die EU-Kommission einen wesentlichen Baustein zur weiteren Professionalisierung von Green Finance vorgelegt. Für das Jahr 2018 rechnen die BayernLB-Experten mit einem Anstieg des Emissionsvolumens auf 210 Milliarden US-Dollar.

Zu diesem Ergebnis kommen Experten aus der Finanzwirtschaft bei der sechsten „BayernLB Fixed Income Conference“ am 7./8. Mai 2018 in München. Im Jahr 2017 legte das Bruttoneuemissionsvolumen von Green Bonds mit einem Plus von 80 Prozent auf 155,5 Milliarden US-Dollar erneut kräftig zu, und das gesamte ausstehende Marktvolumen an Green Bonds kletterte um 85 Prozent auf rund 328 Milliarden US-Dollar.

„Weltweit wird nach Angaben der Global Sustainable Investment Alliance mittlerweile fast jeder vierte Dollar unter Beachtung von ESG-Kriterien angelegt, in Europa sogar knapp 53 Prozent“, erklärt Ralf Woitschig, der im Vorstand der BayernLB das Geschäftsfeld Financial Markets verantwortet. Ausschlaggebend für das starke Wachstum ist neben einer steigenden Anzahl von Emittenten auch die wachsende Anzahl von Investoren, die auf nachhaltige Investments setzen.

„Es sind nicht mehr nur Kirchen oder Stiftungen, die ihr Vermögen nach nachhaltigen Kriterien anlegen. Auch Versorgungswerke, Pensionskassen, Versicherer und Unternehmen interessieren sich sehr für Green bzw. Sustainanble Finance-Produkte“, sagt Woitschig. „Wir sehen das steigende Interesse der klassischen Investoren in unseren Orderbüchern“.

Bis zum Jahr 2016 bildeten nationale und supranationale Förderbanken bei den jährlichen Emissionsvolumina die größte Emittentengruppe am Green Bond Markt. 2017 nahmen Unternehmen aus dem Nicht-Finanzsektor mit einem Anteil von 25 Prozent erstmals den Spitzenplatz vor den Förderbanken (23 Prozent) ein. Bezogen auf das aktuell ausstehende Marktvolumen von Green Bonds in Höhe von 328 Milliarden US-Dollar stellen die Förderbanken nach wie vor die bedeutendste Gruppe (27 Prozent), jedoch nur noch mit hauchdünnem Vorsprung auf die Unternehmen aus dem Nicht-Finanzsektor (26 Prozent). Stark zugelegt haben in den letzten Jahren auch die Anteile der Finanzunternehmen (15 Prozent) sowie von Green ABS (14 Prozent). Letztere bestehen weitestgehend aus Emissionen der staatlich geförderten US-Hypothekenbank Fannie Mae.

Im Hinblick auf die Herkunftsländer der Green Bond Emittenten hat sich die Struktur inner-halb der vergangenen Jahre ebenfalls stärker diversifiziert. Neben den Supranationals (wie z.B. die Weltbank und die EIB), die sich keinem einzelnen Land direkt zuordnen lassen und aktuell einen Anteil von 15 Prozent am ausstehenden Marktvolumen aufweisen, stammen die Green Bond Emissionen zu 23 Prozent von Emittenten aus den USA, gefolgt von China (13 Prozent) und Frankreich (12 Prozent). Deutschland rangiert mit 7 Prozent auf Platz vier.

http://www.fixed-income.org/
(Logo: © BayernLB)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/05/18
LANXESS platziert 7-jährige Unternehmensanleihe über 500 Mio. Euro, Kupon 1,125%

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat im europäischen Kapitalmarkt erfolgreich eine lang laufende Euroanleihe unter dem bestehenden Debt Issuance Programm mit einem Kupon von 1,125% platziert. LANXESS nutzt die Mittel im Wesentlichen zur Refinanzierung einer fälligen Anleihe, die noch mit einem Kupon von 4,125% ausgestattet war.

Die neue Euroanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro hat eine Laufzeit von sieben Jahren. Sie ist an der Luxemburger Wertpapierbörse gelistet und notiert mit einer Stückelung von 1.000 Euro nominal.

„Mit der erfolgreichen Platzierung des Bonds haben wir das derzeit günstige Marktumfeld genutzt und uns langfristig attraktive Finanzierungskonditionen gesichert“, sagte LANXESS-Finanzvorstand Michael Pontzen.

Die Emittenten-Ratings von LANXESS liegen aktuell bei BBB- (Standard&Poors), Baa3 (Moody`s ) und BBB (Scope).

Mit der Platzierung der Anleihe wurde ein Konsortium aus BBVA, Deutsche Bank, Helaba, Mizuho und Société Générale beauftragt.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: CFO Michael Pontzen © LANXESS)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/05/18
PGIM Fixed Income: EU- und US-Unternehmensanleihen – Chancen trotz volatilem Umfeld

Die Fundamentaldaten von EU- und US-Unternehmen waren im ersten Quartal 2018 überwiegend solide. Dennoch sahen sich die Renditen ihrer Unternehmensanleihen mit Investment Grade einer deutlichen Volatilität ausgesetzt. Begründet wird dies mit steigenden Zinsen, einer allgemein anhaltenden Marktvolatilität, verschärfte (handels)politische Rhetorik von beiden Seiten des Atlantiks sowie einer Verschiebung der Risikoaffinität der Investoren. Die Spreads von EU- und US-Unternehmensanleihen haben sich im ersten Quartal dieses Jahres verbreitert, obwohl das Anleihekaufprogamm der Europäischen Zentralbank (EZB) und das anhaltend positive wirtschaftliche Momentum den Status Quo unterstützen. Dies könnte sich im Hinblick auf die steigende Marktvolatilität schnell ändern.

„Die Performance von europäischen Unternehmensanleihen war im ersten Quartal 2018 besser als die ihrer amerikanischen Pendants. Allerdings waren sie ziemlich volatil, was politische wie wirtschaftliche Ursachen hat“, sagt Robert Tipp, Head of Global Bonds und Chief Investment Strategist bei PGIM Fixed Income. „Sowohl die Koalitionsverhandlungen in Italien als auch der Brexit stehen für die derzeit dauerhaften Anspannungen an den europäischen Märkten. Daneben verursacht die Spekulation um Draghis Nachfolge und die Diskussionen über Handelszölle Unsicherheit bei Investoren. Dennoch betrachten wir unter diesen Voraussetzungen die europäischen Konjunkturdaten – ohne Großbritannien – als solide. Auch die Fundamentaldaten für Kredite sind aktuell robust. Da derzeit keine größeren Fallstricke bestehen, die den Markt unserer Ansicht nach entgleisen lassen könnten, ist unser Ausblick auf die kommenden Monate eher technischer Natur: Wir erwarten steigende Nettoemissionen bei EU-Unternehmensanleihen, eine konstante Nachfrage nach Renditen und enge Spreads, die dem Anleihekaufprogramm der EZB entgegenwirken. Darüber hinaus dürfte der Euroraum attraktiver für Währungsswaps von Käufern werden, die sich außerhalb der Eurozone nach festverzinslichen Papieren umsehen, die nicht in US-Dollar gehandelt werden.

Wir bleiben dennoch übergewichtet bei US-Banken und -Versicherungen sowie nicht-essentiellen Real-Estate-Investment-Trusts (REITs). Auch halten wir an übergewichteten Positionen von Emittenten fest, die nicht auf Euro lauten und von der EZB nicht in Betracht gezogen werden können. Auf der anderen Seite des Atlantiks bleiben wir US-Geschäftsbanken und Versicherern treu. Außerdem favorisieren wir Unternehmen mit BBB-Rating über denen mit A-Rating, sofern Erstere potentiell großvolumige M&A-Kandidaten sind oder einen Vorstand haben, der seinen Aktionären wohlgesonnen ist. Weiterhin versuchen wir Vorteile aus Preisverwerfungen und Ertragsabweichungen zwischen US- und EU-Unternehmensanleihen desselben oder eines ähnlichen Emittenten zu ziehen.

Trotz der attraktiven Chancen auf dem EU- und US-Markt sehen wir Abwärtsrisiken. Unserer Ansicht nach umfassen diese vor allem eine unerwartet starke Zinsstraffung der Notenbanken, regionale und globale geopolitische Risiken und den Beitrag Chinas zum globalen Wachstum – wobei Letzterer unter einem langfristigeren Gesichtspunkt zu sehen sein sollte.

Unser kurzfristiger Ausblick ist vor dem Hintergrund von aktuell vorteilhaften Unternehmensdaten, verbesserten technischen Daten  sowie einem bleibenden Momentum beim Ergebniswachstum von EU- und US-Unternehmen für die kommenden Wochen und Monate durchaus positiv gestimmt. Gerade die jüngste Steuerreform von Präsident Trump könnte die derzeitige Lage weiter begünstigen und einen Aufwärtseffekt auslösen.“

Über PGIM Fixed Income
PGIM Fixed Income, mit einem verwalteten Vermögen von 709 Milliarden US-Dollar (Stand 31. Dezember 2017), ist ein globaler Asset Manager mit aktiven Lösungen über alle Fixed Income Märkte hinweg. Das Unternehmen unterhält Büros in Newark, N.J., London, Tokyo und Singapur.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Robert Tipp © PGIM Fixed Income)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/05/18
Savills IM lanciert global investierenden REIT-Fonds für institutionelle Anleger

Der internationale Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) hat mit dem Savills IM Real Estate Securities Income Fund einen neuen Fonds aufgelegt. Dieser investiert weltweit in ausgewählte REITs (Real Estate Investment Trusts) und strebt eine Ausschüttungsrendite von über 5 Prozent jährlich an. Bei der Selektion kommen ausschließlich qualitativ hochwertige Titel mit niedriger Verschuldungsquote, einer hohen Zinsdeckungsquote sowie hoher Dividendenrendite in Frage. Der REIT-Fonds startet mit einer 50-prozentigen Europa-Allokation sowie Investitionen von jeweils einem Viertel in Nordamerika und Asien-Pazifik. Aktuell ist er über seine REIT-Anteile in rund 25 Ländern investiert.

Ein REIT ist rechtlich gesehen eine Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Immobilien investiert. Diese sind gesetzlich dazu verpflichtet, nahezu die gesamten Erträge an die Aktionäre auszuschütten. Darüber hinaus müssen die Einnahmen auf Unternehmensebene größtenteils nicht versteuert werden und stehen so für Ausschüttungen zur Verfügung.

Savills IM richtet sich mit dem Real Estate Securities Income Fund an institutionelle Investoren, die an regelmäßigen Erträgen bei niedriger Volatilität und einer angemessenen Rendite interessiert sind. Damit bildet der REIT-Fonds eine attraktive Alternative zu Dividendenfonds. Nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) ist für deutsche Investoren besonders die Flexibilität dieser Assetklasse von Vorteil: Ein Großteil des Fondsinvestments kann auf die Immobilienquote angerechnet werden, der Rest wird als Aktie verbucht. Umgekehrt ist jedoch auch eine Zuordnung als Aktie zu 100 Prozent möglich. Im Unterschied zur Einzelimmobilie entfällt bei einem REIT die Grunderwerbssteuer und der mit Immobilien verbundene Verwaltungsaufwand. Dafür profitiert der Investor von der Flexibilität einer Aktie und einer attraktiven Risikodiversifizierung über eine Vielzahl von global gestreuten Objekten. Bereits seit 2010 managt Savills IM institutionelle REIT-Mandate, die im Durchschnitt über 6 Prozent Dividendenrendite jährlich erzielten.

Der Savills IM Real Estate Securities Income Fund erhält quartalsweise einen durch die Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft erstellten Transparenzbericht mit Transparenzbestätigung. Hierdurch erhält der Anleger ein hohes Maß an Einblick in das Anlagemanagement des Produktes, woraus grundsätzlich mehr Sicherheit im Umgang mit der Kapitalanlage resultiert.

Der als SICAV UCITS V aufgelegte offene Fonds hat zunächst eine Vertriebszulassung in Deutschland, Luxemburg, Italien sowie Großbritannien, soll künftig jedoch auch in weiteren Ländern vertrieben werden. Mit der Luxcellence Management Company S.A. wurde eine renommierte UCITS konforme Verwaltungsgesellschaft ausgewählt, die durch die Luxemburger Aufsichtsbehörde CSSF reguliert ist.

Thomas Körfgen, Geschäftsführer und Leiter indirekte Immobilienanlage bei der Savills Investment Management KVG GmbH, sagt:

„Die Ertragskraft von Immobilien und die Wachstumschancen von Aktien werden nach wie vor in keinem anderen Vehikel so gut und erfolgreich vereint, wie in REITs. Daher sehen wir jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen, das bislang brachliegende Feld zu bebauen und institutionellen Anlegern in Deutschland mit unserem global investierenden REIT-Fonds ein attraktives Angebot im Niedrigzinsumfeld zu unterbreiten.“

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Thomas Körfgen © Savills IM)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/05/18
Anleger sollten hinsichtlich der Duration ihrer Anleihe-Portfolios vorsichtig bleiben

Im jüngsten Kommentar von Christel Rendu de Lint, Head of Global & Absolute Return Fixed Income von Union Bancaire Privée, gibt sie einen Ausblick auf die Entwicklung der Anleihemärkte vor dem Hintergrund des aktuellen Zinsumfeldes.

Die UBP-Fixed-Income-Expertin sagt dazu: „Obwohl ein Inflationsschock relativ unwahrscheinlich ist, verfolgt die Fed einen pragmatischen Ansatz zur Straffung der Geldpolitik und wird die Leitzinsen in diesem Jahr voraussichtlich einmal im Quartal erhöhen. Diese Verschärfung wird jedoch noch nicht vollständig von den Anleihemärkten berücksichtigt, die in den vergangenen Jahren bei der Erhöhung von Zinsen stets langsam gewesen sind. Dies sollte dazu führen, dass Anleger hinsichtlich der Duration ihrer Anleihe-Portfolios vorsichtig bleiben.

Diese Bedingungen sind förderlich für ein aktives Anleihemanagement, mit dem absolute Renditen erzielt werden sollen, z.B. Renditen, die nicht durch Referenzindizes eingeschränkt werden. Der aktive Ansatz ist besonders wichtig, da die Anleger, die überwiegend in Euro investiert sind, immer noch wenig Spielraum für künftige Zinserhöhungen haben.

Der erste Schritt besteht darin, einen dynamischen Ansatz für die Duration und das Kreditrisiko umzusetzen. Ziel ist es, das Engagement in steigenden Anleiherenditen zu reduzieren und dieses Exposure zwischen den Märkten durch eine globale Diversifizierung der Duration abzubauen. In Bezug auf die Kreditallokation bietet die RASD-Strategie (Risk-adjusted Spread Duration) den notwendigen Spielraum, um die Sensitivität eines Portfolios bei sich ändernden Marktbedingungen anzupassen.

Die Fähigkeit, relative Wertchancen zu erkennen und zu nutzen, ermöglicht es aktiven Managern auch, das Risiko- / Ertrags- und Liquiditätsprofil ihrer Portfolios zu optimieren. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist der Einsatz von Derivat-Strategien, die derzeit einen höheren Carry und Roll-Down als traditionelle Investment-Grade-Anleihen, sowohl in Euro als auch in US-Dollar, bieten.

Schließlich hängt die Stärke eines Anleihe-Portfolios unweigerlich von der sorgfältigen Auswahl einzelner Anleihen und Segmente ab. Unter diesem Gesichtspunkt stellt die Investition in High-Yield-Papiere, global und über CDS, eine Wertschöpfungsquelle dar. CDS sind preiswerter als traditionelle Anleihen, haben eine geringere Duration und höhere Liquidität. In ähnlicher Weise sind nachrangige Bankschuldtitel eine Anlageklasse, die hervorsticht und sich aufgrund ihrer hervorragenden Fundamentaldaten auszeichnet. Die Kapitalquoten der Banken in den USA und in Europa sind mit fast 12% immer noch solide. Gleichzeitig wird der Sektor profitabler, nachdem die Banken ihre Rechtskosten größtenteils beglichen haben und mehr Profit aus Kundenkrediten ziehen.“

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Christel Rendu de Lint © Union Bancaire Privée)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/05/18
Photon Energy meldet Rekordumsatz für das erste Quartal, Reingewinn steigt auf 1,89 Mio. Euro

Photon Energy hat Ihren Finanzreport für das 1. Quartal 2018 publiziert, in dem ein Umsatzwachstum von 33,3% erzielt und Dank der Canadian Solar Transaktion ein Reingewinn von EUR 1,89 Millionen erzielt wurde. Die Rückzahlung der Unternehmensanleihe, die Ausweitung des ungarischen Projektpipeline auf 25,6 MWp sowie der Netzanschluss der ersten PV-Anlage in Ungarn legen die Basis für ein profitables Finanzjahr 2018.

Photon Energy NV (PEN) hat ihren Quartalsbericht für das 1. Quartal 2018 veröffentlicht, in dem sie ein Umsatzwachstum von 33,3% gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr verbuchen konnte und in dem saisonal schwächsten Jahresabschnitt einen Reingewinn von EUR 1,89 Millionen erzielt hat.

Die Jahresanfangsperiode war durch den Abschluss eine Vereinbarung zur gemeinsamen Projektentwicklung samt Finanzierung von fünf australischen Solargrossprojekten mit einer geplanten Gesamtkapazität von 1,14 GWp mit Canadian Solar, der Ausweitung unserer ungarischen Projektpipeline auf 25,6 MWp, dem Netzanschluss der ersten PV-Anlage in Ungarn sowie der Rückzahlung der EUR-Unternehmensanleihe 2013/18 gekennzeichnet. Auf Basis der erfolgreich voranschreitenden Entwicklung unser Solargrossprojekte in Australien sowie des stetigen Wachstums unserer Aktivitäten in Ungarn sieht die Unternehmensführung einem weiteren Umsatz- und Gewinnwachstum in den nächsten Quartalen und Jahren optimistisch entgegen.

Der weltweit tätige Solarenergielösungsanbieter Photon Energy hat am 7. Mai 2018 seinen Finanzbericht für das 1. Quartal 2018 veröffentlicht. Die Stromproduktion des Eigenbestandsportfolios übertraf die Quartalsprognosen um 4,1%, blieb jedoch 21,1% unter dem Volumen, das im ausserordentlich starken Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielt werden konnte. Dieses Defizit konnte durch eine starke Performance der anderen Geschäftsfelder, allen voran die Projektentwicklung in Australien sowie einem gestiegenen Geschäftsvolumen im PV-Komponentengrosshandel, kompensiert werden.

Im 1. Quartal 2018 stieg der konsolidiert Umsatz um 33,3% von EUR 2,786 Millionen im Vergleichszeitraum auf EUR 3,714 Millionen, während das konsolidierte EBITDA mit EUR 1,025 Millionen um EUR 0,048 Millionen geringer ausfiel. Das konsolidierte EBIT war mit EUR 0,180 Millionen um EUR 0,084 Millionen geringer als im Vorjahr.

Der im Zusammenhang mit der Canadian Solar Transaktion erzielte Veräusserungsgewinn von EUR 3,074 Millionen führte zu einem Gewinn nach Steuern von EUR 1,886 Millionen verglichen mit einem Nachsteuerverlust von EUR 0,312 Millionen im 1. Quartal 2017. Das Total Comprehensive Income der Photon Energy erreichte im 1. Quartal 2018 EUR 2,041 Millionen nach einem Verlust von EUR 0,131 Millionen im Vergleichszeitraum. Das konsolidierte Eigenkapital der Photon Energy stieg von EUR 25,982 Millionen zum Jahresende 2017 auf EUR 29,232 Millionen am Ende des 1. Quartals 2018.

“Die Photon Energy ist mit einem weiteren Rekordquartal in das Jahr 2018 gestartet und hat somit seine Umsatzwachstumsdynamik bestätigt und den Grundstein für ein profitables Gesamtjahr gelegt,” kommentierte der CEO von Photon Energy, Georg Hotar.

“Unser guter Start ins Jahr 2018 bestätigt unseren Optimismus,” führte CEO Georg Hotar weiter aus. “Unsere Solarprojektentwicklung in Australien in Zusammenarbeit mit Canadian Solar kommt zügig voran, unsere Betriebsführungssparte erweitert ihr Geschäft fortlaufend während unser Engagement im dynamischen ungarischen Markt mit der ersten angeschlossenen Anlage sowie der Ausweitung unserer Projektpipeline auf 25,6 MWp erste Früchte trägt.”

“Während des 1. Quartals 2018 haben wir am Kapitalmarkt unseren Litmustest mit der Rückzahlung unserer ersten Unternehmensanleihe bestanden,womit wir unsere Kredibilität als Emittent und somit die Attraktivität unserer 2022 fälligen 5-jährigen Folgeanleihe bedeudent steigern konnten. Zugang zu langfristigem Kapital ist die Grundlage unseres Geschäfts, sodass die Erreichung dieses Meilensteins nicht zu hoch eingeschätzt werden kann,” schloss CEO Georg Hotar ab.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: © Photon Energy)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/05/18
Hahn Gruppe kauft Retail Park in Hamburg von Schroder Real Estate

Die Hahn Gruppe hat für den institutionellen HAHN German Retail Fund II einen Retail Park in Hamburg erworben. Die akquirierte Handelsimmobilie weist ein Investitionsvolumen von rund 17,5 Mio. Euro auf – inklusive Erwerbsnebenkosten und Zahlung eines Baukostenzuschusses in Höhe von rund 1,6 Mio. Euro. Verkäufer des Objekts ist ein von der Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, verwalteter Immobilien-Spezialfonds. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will & Emery war bei der Akquisition beratend tätig. Die Transaktion wurde durch Colliers International, Frankfurt am Main, begleitet. Der Verkäufer wurde von GSK Stockmann rechtlich beraten. Der Übergang des im Rahmen eines Asset Deals erworbenen Objekts hat Mitte April 2018 stattgefunden.

Schroder Real Estate hatte das Objekt ursprünglich im Jahr 2005 erworben und aufgrund der lanfgristigen Vermietung an EDEKA eine deutliche Wertsteigerung erzielt. Der Retail Park ist derzeit vollvermietet, der WAULT beträgt mehr als 10 Jahre.

Nahversorgungsstandort mit expandierendem Lebensmittelmarkt
Der im Jahr 2001 erbaute Retail Park befindet sich im Hamburger Stadtteil Lohbrügge, Heidhorst 4/Reinbeker Redder 2. Die langfristig vermietete Mietfläche des Ankermieters EDEKA soll noch in diesem Jahr unter Einbeziehung einer unmittelbar angrenzenden, ehemaligen Disounterfläche von rund 1.200 m² auf über 2.000 m² erweitert und zugleich modernisiert werden. Der HAHN German Retail Fund II beteiligt sich mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von rund 1,6 Mio. Euro an dieser Maßnahme, die zu einer nachhaltigen Aufwertung der Handelsimmobilie führen wird.

An dem aus zwei Teilgrundstücken bestehenden Standort sind weiterhin der Drogeriemarkt BUDNIKOWSKY, Jacques‘ Wein-Depot, eine BURGER KING-Filiale sowie ein Restaurant und diverse Büro- und Praxisnutzungen vertreten. Die Mietfläche beläuft sich auf insgesamt rund 4.200 m². Das Gesamtareal bietet mit rund 11.100 m² Platz für insgesamt 134 PKW-Stellplätze. Der Standort profitiert von einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung und den umliegenden Wohngebieten, die für ein entsprechendes Nahversorgungspotenzial sorgen. Der Stadtteil Lohbrügge ist über die Bundesstraße B 5 direkt an die Hamburger Stadtmitte, den benachbarten Stadtteil Bergedorf sowie an die westlich verlaufende Autobahn A 1 angebunden.

HAHN German Retail Fund II baut Fondsvermögen auf 185 Mio. Euro aus
Mit der Akquisition des Retail Parks in Hamburg-Lohbrügge sowie des Mitte April 2018 von einem Privatkundenfonds der Hahn Gruppe erworbenen Luchs-Centers in Oberhausen, Luchsstraße 1, baut der HAHN German Retail Fund II sein Immobilienportfolio auf neun großflächige Einzalhandelsimmobilien mit einem Brutto-Fondsvermögen von 185 Mio. Euro aus. Der Anfang 2017 aufgelegte offene Spezial-AIF steht weiterhin für Zeichnungen von institutionellen Anlegern offen.

Der HAHN German Retail Fund II strebt ein Zielvolumen von bis zu 500 Mio. Euro an und investiert ausschließlich in deutsche großflächige Handelsimmobilien – beispielsweise Fachmarktzentren, Verbrauchermärkte, SB-Warenhäuser und Baumärkte. Der Immobilienfonds richtet sich mit einem Ziel-Eigenkapitalvolumen von 250 Mio. Euro insbesondere an Stiftungen, Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen. Angesiedelt in der Risikoklasse Core-Plus wird eine Rendite von 6,0 Prozent (IRR) angestrebt.

Die Hahn Gruppe
Seit mehr als drei Jahrzehnten hat sich die Hahn Gruppe als Asset und Investment Manager auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe bereits über 180 Immobilienfonds erfolgreich aufgelegt. Das aktuell verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Mrd. Euro.. Mit einer übergreifenden Expertise aus Immobilien- und Vermögensmanagement nimmt die Hahn Gruppe bei privaten, semi-professionellen und professionellen Anlegern ein Alleinstellungsmerkmal in ihrem Marktsegment ein.. Dabei steuert und kontrolliert sie die gesamte Wertschöpfungskette der von ihr betreuten Handelsimmobilien an rund 160 Standorten. Das ist Wertarbeit mit Handelsflächen.

Schroder Real Estate
Schroder Real Estate ist mit Büros in Frankfurt am Main, Hong Kong, London, Jersey, Paris, Luxemburg, Stockholm und Zürich vertreten, verfügt über eine langjährige Erfahrung und beschäftigt 79 Mitarbeiter. Schroder Real Estate verwaltet über 14,1 Mrd. € (12,4 Mrd. £ / 16,1 Mrd. US$) Fondsvolumen (Stand: 30.06.2017, inkl. Cross-holdings). Das Team in Deutschland mit 15 Mitarbeitern managt eine Auswahl von offenen Immobilienfonds mit diversifizierten als auch fokussierten Portfolios. Dabei profitiert das Deutschlandgeschäft auch von den Ressourcen der Schroders Gruppe

http://www.fixed-income.org/
(Foto: © HAHN Gruppe)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/05/18
Aviva Investors: High Yield – global denken, global handeln

Ein steiler Anstieg der Zinssätze könnte die Renditen der Hochzinsanleihen unter Wasser setzen, aber ein globaler Ansatz und ein Fokus auf kurze Duration kann den Anlegern helfen, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Anleiheanleger hatten genug Zeit, um sich auf das unvermeidliche Ende der lockeren Geldpolitik der großen globalen Zentralbanken vorzubereiten. Der Zeitpunkt scheint jetzt gekommen zu sein: Die US-Notenbank plant 2018 drei Zinserhöhungen und könnte in den kommenden Jahren noch aggressiver vorgehen. Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte ihr Wertpapierkaufprogramm im September einstellen. Danach ist auch im Euroraum mit Zinserhöhungen zu rechnen.

Die Renditen der maßgeblichen Benchmarkanleihen sind entsprechend gestiegen: Ende April übersprang die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries erstmals seit 2014 wieder die Marke von drei Prozent und im Februar erreichten 10-jährigen Bundesanleihen mit 0,76 Prozent das höchste Niveau seit zwei Jahren.

In den Jahren, in denen die Zinssätze rückläufig waren, waren längerfristige Anleihen aufgrund der Renditen besonders stark gefragt, woraufhin die Gesamtduration des Anleihemarktes Rekordniveau erreichte. Jetzt, da sich die Zinsentwicklung ändert, sorgen sich Anleger immer stärker um das Durationsrisiko und versuchen, sich von Positionen mit längeren Laufzeiten zu trennen.

Höhere Zinssätze und das Ende der lockeren Geldpolitik sind jedoch kein Grund für Schwarzmalerei. Insbesondere internationale Hochzinsanleihen können im Vergleich zu anderen Anlageklassen bei steigenden Zinssätzen für die nötige Widerstandskraft sorgen.

Wie wirken sich steigende Zinssätze auf Renditen aus?

Die Anleger erwarten, dass die festverzinslichen Anlagen im Allgemeinen zu kämpfen haben, wenn sich der Kreditzyklus dreht und die Zinssätze steigen. Ein Blick auf die Renditen in früheren Zyklen steigender Zinsen zeigt, dass diese Annahme nicht immer stimmt. In der Vergangenheit schnitten in der Tat internationale Hochzinsanleihen bei deutlichen Zinserhöhungen besser als die übrigen Fixed Income-Strategien – und oft auch als Aktien – ab.

Wir untersuchten die steigenden Zinszyklen seit 1990 und identifizierten die Zeiträume, in denen die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries mindestens um einen Prozentpunkt (100 Basispunkte oder mehr) stiegen. In allen Fällen, bis auf einen, übertrafen die globalen Hochzinsanleihen auf 12-Monats-Basis die anderen Fixed Income-Indizes der entwickelten Märkte, als diese ihre Höchststände erreichten. In zwei Drittel der Fälle schnitten die globalen Hochzinsanleihen in diesen Zeiträumen auch besser als der S&P 500 Index ab.

Wenn die Zinsentwicklung, beginnend in den USA und anschließend weltweit, eine entscheidende Wende bringt, könnte man damit rechnen, dass die globalen Hochzinsanleihen im Vergleich zu den anderen Anlageklassen, ob Fixed Income oder Aktien, robuster bleiben. Die weltweite Konjunkturerholung würde diesen Trend ebenfalls unterstützen und zur Beschränkung der Ausfallraten beitragen.

Könnten steigende Zinsen versteckte Schwächen offenlegen?

Ende 2017 lagen die Ausfallraten auf globaler Ebene deutlich unter ihrem langfristigen Durchschnitt und tendierten in Richtung eines Mehrjahrestiefs. Den Prognosen von Moody’s zufolge sollten die Ausfälle in den nächsten zwölf Monaten weltweit auf 1,6 Prozent sinken, obwohl die Rate in den USA etwas höher (rund 2 Prozent) als in Europa (1 Prozent) sein könnte.(1) In beiden Regionen surfen die Unternehmen auf der Welle des anhaltenden Wirtschaftsaufschwungs. Der Zyklus dürfte in den USA zwar weiter fortgeschritten sein als in Europa, aber die US-Wirtschaft sollte von den doppelten fiskalischen Impulsen der kürzlich verabschiedeten Steuerreform und der staatlichen Ausgabenpakete profitieren.

Angesichts der umfangreichen Konjunkturpakete und der Defizitfinanzierung besteht jedoch die Sorge, dass die Inflationsrate und die Zinssätze in die Höhe schnellen könnten. Wie beeinflussen höhere Zinsen die Ausfallrate? Der langfristige Trend kann uns Aufschluss darüber verschaffen und zeigt, dass High Yield-Ausfallraten den High Yield-Spreads mit einer Verzögerung von rund sechs Monaten folgten. Die Ausfallraten erreichten einen Höhepunkt, nachdem die Spreads sich ausgeweitet hatten, und nahmen ab, sobald sich die Spreads wieder verengt hatten.

Da die Spreads so eng sind wie in den letzten dreißig Jahren, dürften die Ausfallraten bis Ende 2018 zurückgehen. Ein überraschender Höhenflug der Zinssätze und die mögliche Ausweitung der High Yield-Spreads könnten die Lage allerdings ändern. High Yield-Investoren sollten sich daher durch eine globale Strategie schützen, wenn sie am Hochzinsmarkt nach einer höheren Gesamtrendite suchen.

Können noch Wertsteigerungen erzielt werden?

Zu den offensichtlichen Herausforderungen im Hochzinssegment gehört derzeit natürlich die Bewertung. Infolge des günstigen Konjunkturausblicks und der anhaltenden Suche nach Renditen blieben die High Yield-Spreads in den letzten zwölf Monaten meistens eng. Das gilt insbesondere für Europa, wo die Zinsen der auf Euro lautenden Hochzinspapiere der Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen entsprach oder sogar darunter sank. Derzeit kann man wirklich nicht behaupten, dass Hochzinsanleihen preiswert sind. Angesichts der Wirtschaftsprognosen und der erwarteten Unternehmensgewinne ist diese Anlageklasse jedoch fair bewertet.

Am europäischen Hochzinsmarkt wird das Risiko der steigenden Zinssätze durch die im Januar eingeleitete Reduzierung des Anleihen-Ankauf-Programms (CSPP) der EZB verstärkt. Das CSPP bezieht sich nur auf Investment Grade-Titel, warum sollte es also die europäischen Hochzinsanleihen in Mitleidenschaft ziehen? Einige Investment Grade-Anleger, die besonders verzweifelt nach Renditen suchten, wagten sich in das obere Ende (Rating BB) des Hochzinsmarkts vor. Da die Zinsen infolge der Reduzierung des EZB-Programms steigen, könnten viele dieser Anleger aus den höheren Tranchen der europäischen Hochzinsanleihen aussteigen und ihre Papier verkaufen, während die Zinssätze anziehen.

Allokationen in verschiedene Branchen und Sektoren weltweit könnten diese Investoren vor dem Risiko steigender Zinsen schützen, da sie so mehr Chancen im High Yield-Universum wahrnehmen können. Ein globaler Ansatz sorgt auch für die nötige Flexibilität bezüglich makroökonomischer Bedingungen, Kreditzyklen und Risikoprofile. Der US-Einzelhandel ist ein gutes Beispiel dafür.

Es wird davon ausgegangen, dass die Ausfallrate der US-Einzelhändler in den kommenden zwölf Monaten 4,5 Prozent erreicht und damit deutlich über der Prognose von weniger als 2 Prozent auf internationaler Ebene liegt.(2) Für die Probleme des Einzelhandels wird oft Amazon verantwortlich gemacht, aber der E-Commerce boomt auch in Europa, wo die Ausfallrate wie die weltweite Prognose unter zwei Prozent liegt.(3) Die Schwierigkeiten der US-Einzelhändler sind mit dem amerikanischen Markt verbunden und sehr wahrscheinlich auf überzählige physische Geschäfte zurückzuführen. Ein globales Engagement in High Yield-Titeln kann das Kreditrisiko in bestimmten regionalen Sektoren mindern, in denen die Ausfallrate hoch ist, und Anlegern Chancen mit geringeren Risiken bieten, die möglicherweise falsch bewertet sind.

Wo liegt der Optimalpunkt bei Hochzinsanleihen?

Im Hochzinssegment ist das Kreditrisiko wohl größer als das Durationsrisiko, doch bedeutet dies nicht, dass die Duration nicht wichtig ist. Angesichts der boomenden Weltwirtschaft sollten sich Anleger auf die Zinssätze konzentrieren.

In den USA mag ein neuer Zyklus mit einer strafferen Geldpolitik begonnen haben, aber die US-Notenbank scheint nicht genau zu wissen, wie sie ihre Politik am besten umsetzt. In den letzten vier Zinszyklen erhöhte die Fed die Zinssätze alle zwei bis drei Monate, anlässlich beinahe aller Sitzungen des FOMCs (und manchmal sogar zwischendurch). In diesem Zyklus verlief die Erhöhung mit fünf Schritten in 26 Monaten deutlich langsamer.

Anleiheinvestoren befürchten nun, dass die Fed das Tempo beschleunigen könnte, um die Inflation in Schach zu halten. Deshalb suchen sie nach Anleihen und Anleiheportfolios mit kürzerer Duration. Dieses Interesse kommt auch Hochzinspapieren zugute. Hochzinstitel haben in der Regel kürzere Laufzeiten als Investment Grade-Emissionen. Aus diesem Grund ist die Duration von Hochzinsanleihen meistens kürzer als die Duration von Investment-Grade-Titeln. Wenn die Inflation zunimmt, dürfte die US-Notenbank schneller an der Zinsschraube drehen. In dem Fall werden die Anleger wohl nach noch kürzeren Durationen suchen. Dazu würden explizit Short-Duration-Strategien am globalen Hochzinsmarkt zählen.

Derzeit scheint die kurze Duration im Vergleich zum allgemeinen Hochzinsmarkt den idealen Punkt erreicht zu haben. Zum 31. Dezember 2017 lag die Duration für globale Hochzinsanleihen mit kurzer Duration 1,5 Jahre unter der Duration der Hochzinsanleihen im Allgemeinen, während die Renditen nur 16 Basispunkte niedriger waren.(4) Anders ausgedrückt bieten Hochzinsanleihen mit kurzer Duration knapp die Hälfte der Zinssensitivität, ohne deutlich weniger zu rentieren.

Global denken, global handeln

Investments an den globalen Märkten und Hochzinsmärkten ermöglichen es, höhere Gesamtrenditen zu erzielen und Risiken wirksamer zu steuern. Dazu braucht es aber eine Strategie zur Bewertung des Kreditrisikos und einen Prozess zur Analyse der Fundamentaldaten des Marktes und der Unternehmen. Diese Eigenschaften werden für die Anleger immer wichtiger, da sich der Weg für die globalen Zinssätze geändert hat.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: Kevin Mathews
© Aviva Investors)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/05/18
Ferratum Capital Gemany GmbH: Umtauschangebot

Ferratum Oyj (ISIN FI4000106299, WKN A1W9NS) hat bekanntgegeben, dass Ihre Tochtergesellschaft Ferratum Capital Germany GmbH die Inhaber ihrer 25 Mio. Euro 8,00%-Anleihe 2013/2018 (ISIN DE000A1X3VZ3) und ihrer 20 Mio. Euro 4,00%-Anleihe 2017/2018 (ISIN DE000A2GS104) einlädt, ihre Schuldverschreibungen gegen Schuldverschreibungen der bis zu 100 Mio. Euro variabel verzinslichen Anleihe fällig 2022, eingeteilt in bis zu 100.000 auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Schuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 1.000 Euro, umzutauschen, die von der Ferratum Capital Germany GmbH begeben werden sollen. Die Zinszahlungen erfolgen vierteljährlich. Der Zinssatz für jede Zinsperiode ist der jeweilige 3-Monats-Euribor zuzüglich einer Marge von mindestens 4,50% (450 Basispunkten). Die Marge wird im Rahmen eines Bookbuildings festgelegt. Liegt der 3-Monats-Euribor für eine Zinsperiode unter 0%, so ist die Marge der Zinssatz für diese Zinsperiode.

Das Angebot zur Teilnahme am Umtauschangebot durch die Inhaber der Anleihe 2013 und der Anleihe 2017 in der Zeit vom 3. Mai 2018 bis einschließlich 17. Mai 2018, 18.00 Uhr MESZ gegenüber der jeweiligen Depotbank schriftlich zu erklären. Die Bedingungen und Beschränkungen des Umtauschangebots sind auf der Webseite von Ferratum (www.ferratumgroup.com) veröffentlicht.

Im Zusammenhang mit der Anleihe fällig 2022 und dem Umtauschangebot wird kein Wertpapierprospekt erstellt oder veröffentlicht. Das Angebot basiert ausschließlich auf § 3 Abs. 2 Nr. 3 des Wertpapierprospektgesetzes bzw. entsprechend anwendbaren Regelungen in anderen EU Mitgliedsstaaten.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/05/18
Ferratum Capital Gemany GmbH: Umtauschangebot für Unternehmensanleihen

Ferratum Oyj (ISIN FI4000106299, WKN A1W9NS) hat bekanntgegeben, dass Ihre Tochtergesellschaft Ferratum Capital Germany GmbH die Inhaber ihrer 25 Mio. Euro 8,00%-Anleihe 2013/2018 (ISIN DE000A1X3VZ3) und ihrer 20 Mio. Euro 4,00%-Anleihe 2017/2018 (ISIN DE000A2GS104) einlädt, ihre Schuldverschreibungen gegen Schuldverschreibungen der bis zu 100 Mio. Euro variabel verzinslichen Anleihe fällig 2022, eingeteilt in bis zu 100.000 auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Schuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 1.000 Euro, umzutauschen, die von der Ferratum Capital Germany GmbH begeben werden sollen. Die Zinszahlungen erfolgen vierteljährlich. Der Zinssatz für jede Zinsperiode ist der jeweilige 3-Monats-Euribor zuzüglich einer Marge von mindestens 4,50% (450 Basispunkten). Die Marge wird im Rahmen eines Bookbuildings festgelegt. Liegt der 3-Monats-Euribor für eine Zinsperiode unter 0%, so ist die Marge der Zinssatz für diese Zinsperiode.

Das Angebot zur Teilnahme am Umtauschangebot durch die Inhaber der Anleihe 2013 und der Anleihe 2017 in der Zeit vom 3. Mai 2018 bis einschließlich 17. Mai 2018, 18.00 Uhr MESZ gegenüber der jeweiligen Depotbank schriftlich zu erklären. Die Bedingungen und Beschränkungen des Umtauschangebots sind auf der Webseite von Ferratum (www.ferratumgroup.com) veröffentlicht.

Im Zusammenhang mit der Anleihe fällig 2022 und dem Umtauschangebot wird kein Wertpapierprospekt erstellt oder veröffentlicht. Das Angebot basiert ausschließlich auf § 3 Abs. 2 Nr. 3 des Wertpapierprospektgesetzes bzw. entsprechend anwendbaren Regelungen in anderen EU Mitgliedsstaaten.

http://www.fixed-income.org/
(Foto: © pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/05/18
PNE WIND AG mit Fortschritten im ersten Quartal 2018

Das erste Quartal 2018 ist für die PNE WIND-Gruppe operativ und strategisch erfolgreich verlaufen. Auf dem deutschen Markt wie auch international erzielte das Unternehmen operativ in seinen Projekten deutliche Fortschritte. Mit der Platzierung einer neuen Unternehmensanleihe im Volumen von 50 Mio. Euro und einem Kupon von 4,0 Prozent ist es PNE WIND im April gelungen, sowohl die Verbindlichkeiten als auch die langfristigen Zinsbelastungen in der Zukunft für die PNE WIND AG erheblich zu senken. Damit ist die Grundlage zur Umsetzung der Strategie „Scale Up“ und für den weiteren Aufbau des „Windparkportfolios 2020“ geschaffen.

In Deutschland auf Kurs
Das schleswig-holsteinische Repoweringprojekt Looft (16,5 MW) wurde Ende des ersten Quartals planmäßig fertiggestellt und in Betrieb genommen. In Niedersachsen konnte mit dem Bau des Repoweringwindparks Gerdau-Schwienau (21,6 MW) begonnen werden, das in der ersten Ausschreibungsrunde in 2018 erfolgreich war. Auch in weiteren Projekten gab es erfreuliche Fortschritte. Das Projekt Kittlitz (Brandenburg) erhielt die Genehmigung mit einer Gesamtnennleistung von 21 MW. Im niedersächsischen Wangerland findet derzeit die planmäßige Errichtung eines Bürgerwindparks mit 34 MW statt. Hier erbringt die PNE WIND-Gruppe Dienstleistungen im Bereich der Projektentwicklung, des Baumanagements und der Finanzierung.

Internationale Fortschritte
Die internationale Projektierung von Windparks entwickelte sich ebenfalls erfreulich. Fortschritte gab es insbesondere bei Projekten in Frankreich und Schweden. Während in Frankreich der Windpark St. Martin-L’Ars (10,3 MW) kurz vor der Inbetriebnahme steht, wurde die Genehmigung für ein weiteres Projekt, den Windpark Dargies 2 (7,05 MW), erteilt. In Schweden betreut PNE WIND den Bau des bereits veräußerten Windparks Laxaskogen (25,2 MW).

Entwicklung zum Clean Energy Solution Provider
Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG: „Wir sind erwartungsgemäß in das Jahr 2018 gestartet. Die aktuellen Fortschritte bestätigen uns in der Strategie, unsere anerkannte Qualifikation bei der Windenergie in verschiedenen Ländern aber auch in neuen Märkten weiter auszubauen. Auf dieser erfolgreichen Grundlage entwickeln wir uns weiter. Unsere Kompetenz wollen wir als Clean Energy Solution Provider, als Anbieter von Lösungen für saubere Energie, zukünftig auch auf weitere internationale Märkte ausdehnen. Darüber hinaus investieren wir auch in den Aufbau des „Windpark-Portfolios 2020“. Dies ist zunächst allerdings mit Vorleistungen verbunden – denn Erfolg setzt Investitionen voraus.“

Ergebnis des ersten Quartals im Plan
Unter diesen Rahmenbedingungen ist auch das Ergebnis des ersten Quartals 2018 zu bewerten. In diesem Zeitraum wies der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 10,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 20,4 Mio. Euro), eine Gesamtleistung von 15,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 24,6 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 2,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,7 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von -0,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,04 Euro (im Vorjahr: -0,03 Euro) auf. Die Ergebnisse des ersten Quartals befinden sich im Plan. Dementsprechend bestätigen wir auch unser Ziel, in 2018 ein deutlich positives EBIT im Konzern in Höhe von 10 bis 16 Mio. Euro bzw. ein EBITDA im Konzern in Höhe von 20 bis 26 Mio. Euro zu erwirtschaften.

Zudem wurden seit 2017 Werte geschaffen, die aber nicht sofort erkennbar sind. Dies steht im Zusammenhang mit dem Aufbau des „Windparkportfolios 2020“. Die in diesem Portfolio bisher aufgelaufenen – auf Konzernebene eliminierten – Gewinne vor Steuern betragen seit 2017 rd. 16,1 Mio. Euro (davon rd. 3,7 Mio. Euro in 2018). Mit einem Portfolio von Projekten im Eigenbesitz werden komplette oder teilweise Verkäufe an konzernexterne Dritte zeitlich nach hinten verschoben und damit im Konzern auch das Ergebnis aus diesen Verkäufen. Bis zu einem kompletten oder anteiligen Verkauf des „Windparkportfolios 2020“ erhöhen sich das Anlagevermögen und die Verbindlichkeiten aus Projektfinanzierungen im Konzern.

Die international tätige PNE WIND-Gruppe mit den Marken PNE WIND und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Aus dieser starken Position heraus entwickeln wir uns weiter. Neben der Windenergie werden zukünftig Photovoltaik, Speicherung und die Power-to-Gas-Technologie mit einem Schwerpunkt bei Wasserstoff Teil unseres Angebotes sein.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © PNE WIND AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/05/18
Volkswagen Immobilien platziert grüne Schuldscheinfinanzierung für mehr als 100 Mio. Euro

„Als Tochter der Volkswagen AG sind wir das erstes Immobilienunternehmen, das grüne Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen in Höhe von 107 Millionen Euro erfolgreich platziert hat.“, sagt Dr. Fabian Lander, Leiter Immobilienfinanzierung und Nachhaltigkeit bei der Volkswagen Immobilien GmbH, und erläutert: „Der Schuldschein ist in mehreren Tranchen mit Laufzeiten zwischen 5 bis 15 Jahren untereilt und wurde von in- und ausländischen Investoren abgenommen.“

Dabei wurde 71,5 Prozent der Emission in den längeren Laufzeiten 10, 12 und 15 Jahren zugeteilt; die durchschnittliche Laufzeit beträgt rd. 10,5 Jahre. Rund 30 Investoren beteiligten sich am Schuldscheindarlehen. Darunter befanden sich Investoren aus dem Sparkassenbereich, Versicherungen, Stiftungen, Versorgungswerke /Pensionskassen sowie Geschäftsbanken. Besonders bemerkenswert ist dabei die am Schuldscheinmarkt außergewöhnlich hohe Allokationsquote von institutionellen Investoren von rd. 53 Prozent. Die Tranchen konnten alle am unteren Ende der Preisspanne platziert werden mit Zinssätzen zwischen 1,038 Prozent bis 2,75 Prozent. Die Transaktion wurde arrangiert von der ING Wholesale Banking sowie der Landesbank Baden-Württemberg.

Die Erlöse aus der Kapitalmarkttransaktion werden zur (Re-)Finanzierung geeigneter grüner Projekte gemäß dem Volkswagen Immobilien Green Bond Framework verwendet. Neben der Nachfrage von klassischen Schuldscheininvestoren, wurden die Schuldscheine auch an Investoren allokiert, die ihrerseits entsprechende Nachhaltigkeitskriterien verfolgen.

Die Rating-Agentur oekom research hat mit ihrem Corporate Rating die  Nachhaltigkeitsaktivitäten der Volkswagen Immobilien GmbH Ende letzten Jahres bewertet und mit dem Qualitätsstatus „PRIME“ ausgezeichnet. Es unterstreicht das Engagement von Volkswagen Immobilien im Bereich Nachhaltigkeit. Von derzeit 243 bewerteten Unternehmen belegt VWI den achten Platz im Nachhaltigkeitsranking (Stand Mitte März 2018). Weiterhin wurde heute die Zertifizierung der ausgegebenen grünen Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen über die Climate Bonds Initiative erfolgreich abgeschlossen und wird kurzfristig auf der Nachhaltigkeitswebsite der Volkswagen Immobilien veröffentlicht.

Volkswagen Immobilien GmbH
Die Volkswagen Immobilien GmbH ist ein Immobilienunternehmen mit Hauptsitz in Wolfsburg und ein 100 prozentiges Tochterunternehmen der Volkswagen AG. Volkswagen Immobilien ist mit rd. 9.200 Wohneinheiten einer der größten Wohnungsanbieter in Wolfsburg. Die Volkswagen AG, ihre Marken und ihre Tochtergesellschaften unterstütztet die Volkswagen Immobilien weltweit in ihrer Rolle als Corporate Real Estate Manager des Konzerns mit vielfältigen Dienstleistungen im Immobilienmanagement.

http://www.fixed-income.org/
(Logo: Volkswagen Arteon © Volkswagen AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/05/18
Mogo Finance ist auf Roadshow, Anleiheemission mit einem Volumen von 75 Mio. Euro könnte folgen

Die Mogo Finance S.A., Riga, führt eine Roadshow in Europa durch. Diese hat am 4. Mai begonnen und dauert bis zu drei Wochen. Abhängig von den Marktbedingungen kann eine EUR-Anleihe mit einem Volumen von bis zu 75 Mio. Euro folgen. KNN Securities LLP (UK), das Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG (Deutschland) und RP Martin Stockholm AB (Schweden) wurden bisher damit beauftragt, die Roadshow zu arrangieren.

Mogo Finance ist eine Schwestergesellschaft des Fintech-Unternehmens 4finance S.A., das bereits mehrere Anleihen erfolgreich begeben hat.

http://www.fixed-income.org/ (Foto: pixabay)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.