Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

20/04/18
ADLER Real Estate AG: Neue 5- und 8-jährige Anleihe, Guidance: Mid Swap +175 bp (ca. 2,15%) bzw. +250 bp (ca. 3,3%)

Die ADLER Real Estate AG beabsichtigt, erstrangige, unbesicherte Schuldverschreibungen in zwei Tranchen zu begeben. Die Schuldverschreibungen werden in einem eintägigen Bookbuildingverfahren im Wege von Privatplatzierungen qualifizierten Anlegern außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika gemäß Regulation S angeboten.

Die Schuldverschreibungen werden voraussichtlich in zwei Tranchen mit Laufzeiten von 5 und 8 Jahren begeben. Der Zinscoupon wird im Bookbuildingverfahren ermittelt. Erwartet wird ein Spread von 175 Basispunkteng gegenüber Mid Swap für die 5-jährige Tranche (ca. 2,15%) und ein Spread von 250 Basispunkten für die 8-jährige Tranche (ca. 3,3%).

Der Nettoemissionserlös aus der Ausgabe von Schuldverschreibungen soll im Wesentlichen für die Refinanzierung des im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Erwerb der Brack Capital Properties NV (BCP) strukturierten Überbrückungskredits sowie für den Rückkauf im Rahmen eines Übernahmeangebots von bis zu 200 Mio. Euro. Nennbetrag der bestehenden 500 Mio. Euro 4,75% Schuldverschreibungen15/20, der ebenfalls heute veröffentlicht wurde und am 27. April 2018 endet, sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Die Maßnahmen dienen der Verbesserung der durchschnittlichen Laufzeit der Finanzierungen (Weighted Average Maturity, WAM), der Verbesserung des FFO, der Senkung der Finanzierungskosten und der Verbesserung weiterer wesentlicher Finanzkennzahlen sowie dem schnelleren Erreichen eines Investment Grade Ratings der Gesellschaft.

J.P. Morgan Securities plc fungiert als Sole Global Coordinator, Deutsche Bank AG, Niederlassung London, Goldman Sachs International, J.P. Morgan Securities plc und Morgan Stanley & Co. International AG fungieren als Joint Bookrunner für das beschleunigte Bookbuildingverfahren.

http://www.fixed-income.org/ (Foto: © ADLER Real Estate AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/04/18
„Mit der strategischen Neuausrichtung wollen wir Risiken reduzieren und Erträge verstetigen“, Markus Lesser, PNE WIND

Im Gespräch mit dem BOND MAGAZINE erläutert CEO Markus Lesser die Neuausrichtung hin zu einem Clean Energy Solution Provider, die das Ziel hat, die Erträge zu verstetigen. In Summe hat PNE WIND das Ziel, bis 2023 das EBIT um 350% im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2011–2016 zu steigern und die Ergebnisvolatilität zu reduzieren, wie Lesser erläutert.

BOND MAGAZINE: Welche Rolle spielt die Anleihe in Ihrem Finanzierungsmix?

Lesser: Unsere Liquidität belief sich Ende 2017 auf 194 Mio. Euro. Insofern sind wir in der Lage, unsere 100-Mio.-Euro-Anleihe aus dem Kassenbestand zurückzubezahlen. Das heißt, auch nach der Rückzahlung der Anleihe werden wir über eine solide Cash-Position verfügen. Bereits im November des letzten Jahres konnten wir zudem erfolgreich eine neue Eigenkapitalfinanzierungslinie von 25 Mio. Euro mit der IKB abschließen. Dies bildet eine gute Basis. Allerdings haben wir bereits mit der Umsetzung unserer im November 2017 vorgestellten Strategieerweiterung und der Transformation zum Clean Energy Solution Provider begonnen. Hierfür wollen wir uns frühzeitig die nötigen finanziellen Mittel sichern. Über die nächsten fünf Jahre wollen wir im Durchschnitt 10 Mio. Euro pro Jahr investieren. Dementsprechend ist die Anleihe ein zentraler Baustein in unserem Finanzierungsmix, da diese uns neben einem attraktiven Zinssatz auch genügend Flexibilität zur Umsetzung der neuen Strategie bietet.

BOND MAGAZINE: Sie möchten Ihr Geschäftsmodell ausweiten und sich von einem führenden Projektierer von Windparks zu einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie – einem Clean Energy Solution Provider – entwickeln. Welche Aktivitäten soll Ihr Geschäftsmodell künftig umfassen?

Lesser: Die Entwicklung von Windparks wird weiterhin unser Kerngeschäft bleiben. Allerdings werden wir uns deutlich breiter aufstellen. So sollen neben der Windenergie künftig auch Photovoltaik, Speicherung und Power-to-Gas wesentliche Bausteine der Unternehmensstrategie sein. Neu wird die Entwicklung von Power-to-Gas-Projekten mit einem Schwerpunkt bei der Erzeugung von Wasserstoff sein. Damit wird der Einstieg in die Segmente Mobilität und Wärme aus Erneuerbaren Energien geplant. In der Verbindung von Windparks, Photovoltaikanlagen und Speichern will die PNE WIND AG künftig auch Erneuerbare-Energien-Kraftwerke und Insellösungen entwickeln. Insbesondere soll auch das Dienstleistungsgeschäft ausgeweitet werden, mit dem Ziel, die Erträge zu verstetigen.

BOND MAGAZINE: Wie bauen Sie das nötige Know-how in den neuen Bereichen auf und welche Risiken sind mit der Neuausrichtung verbunden?

Lesser: Mit der strategischen Neuausrichtung wollen wir gerade die Risiken unseres Geschäftsmodells reduzieren, indem wir uns breiter aufstellen und somit die Erträge verstetigen. Zudem bleiben wir wie gesagt nahe am bisherigen Kerngeschäft der Projektentwicklung, eröffnen uns jedoch zusätzliche Elemente der Wertschöpfungskette. Dementsprechend ist das zur Umsetzung der Strategieerweiterung nötige Know-how zu einem großen Teil bereits im Unternehmen vorhanden oder wird durch wenige neue Mitarbeiter aufgebaut, teilweise wird es über Kooperationen und Akquisitionen abgedeckt.

BOND MAGAZINE: Wie ist die Wettbewerbssituation in Ihrem bisherigen Kerngeschäft und wie hat sich der Preisdruck durch die Ausschreibungsverfahren entwickelt?

Lesser: Der auf vielen Märkten vollzogene Wechsel hin zu Ausschreibungssystemen hat zu sinkenden Vergütungen geführt und stellt die gesamte Branche vor Herausforderungen. Wir konnten jedoch durch verschiedenste Maßnahmen die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette deutlich reduzieren. Zusammen mit den Effizienzsteigerungen und gesunkenen Turbinenpreisen konnte somit die Wettbewerbsfähigkeit der Windenergie in den letzten Jahren nochmals signifikant gesteigert werden.

BOND MAGAZINE: Welche weiteren Milestone-Zahlungen im Offshore-Segment erwarten Sie?

Lesser: Je nach Projektfortschritt erwarten wir in den nächsten Jahren noch Zahlungen aus den bereits verkauften Offshore-Projekten. Diese belaufen sich auf einen unteren bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Zudem sind wir weiterhin als Dienstleister in den Projekten aktiv und erzielen daraus auch nach dem Verkauf regelmäßige Erträge.

BOND MAGAZINE: Bitte erläutern Sie die Eckpunkte des geplanten Windparkportfolios 2020.

Lesser: Ziel ist es, bis 2020 ein europäisches Portfolio aufzubauen, in dem deutsche und französische Windparks mit rund 200 MW gebündelt werden sollen. Mit der Inbetriebnahme der Windparks „Kührstedt/Alfstedt“ Ende 2017 haben wir den ersten großen Schritt zum Aufbau des neuen europäischen Windparkportfolios erfolgreich abgeschlossen. Weitere Projekte befinden sich aktuell bereits in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase.

BOND MAGAZINE: In welcher Form wird das Projekt Ihr Ergebnis in den nächsten Jahren beeinflussen?

Lesser: Die Fertigstellung und der Verkauf des Windparkportfolios ist für 2020 geplant. Dementsprechend erwarten wir zum Zeitpunkt des Verkaufs ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis, da erst dann die während des Portfolioaufbaus aufgelaufenen Erträge sichtbar werden. Insofern wird das Portfolio unsere Ertragsentwicklung prägen. Eine weitere Ertragsquelle soll die technische Betreuung des Portfolios nach dem Verkauf darstellen, wie es bei dem letzten Portfolioverkauf bereits umgesetzt wurde. Allerdings möchte ich betonen, dass wir auch neben dem Portfolioaufbau weitere Projekte entwickeln und verkaufen, wie beispielsweise in den USA, Frankreich, Schweden oder der Türkei. Auch unser Dienstleistungsgeschäft und die Betriebsführung sollen stark wachsen. Aber auch die noch ausstehenden Milestone-Zahlungen aus den Offshore-Projekten sowie aus dem Pipeline-Verkauf aus UK könnten das Ergebnis deutlich beeinflussen. In Summe haben wir das Ziel, bis 2023 das EBIT um 30–50% im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2011–2016 zu steigern und die Ergebnisvolatilität zu reduzieren.

BOND MAGAZINE: Mit der Active Ownership Capital haben Sie einen aktiven Großaktionär, der das Ziel hat, den Unternehmenswert zu steigern. Dieses Ziel muss den Interessen der Anleihegläubiger nicht widersprechen. Mit welchen Covenants sind die Interessen der Anleihegläubiger geschützt?

Lesser: Das widerspricht sich keineswegs. Wir konnten den Unternehmenswert in den letzten Jahren deutlich steigern, was sich auch für unsere Anleiheinvestoren positiv erwiesen hat. So konnten wir etwa das Eigenkapital seit 2012 um rund 150 Mio. Euro steigern und unseren Cash-Bestand signifikant erhöhen, was die Rückzahlung der Altanleihe gewährleistet. Wir stehen deutlich besser da als noch vor 5 Jahren – davon profitieren natürlich auch unsere Anleihegläubiger. Die in den Anleihebedingungen fixierte Eigenkapitalquote unterstreicht darüber hinaus das Commitment von PNE, eine gute Kapitalausstattung auch in Zukunft beizubehalten.

BOND MAGAZINE: Was sind Ihre wichtigsten Herausforderungen?

Lesser: Unsere größte Herausforderung ist momentan die Veränderung der Märkte und der Rahmenbedingungen für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Darauf haben wir mit der neuen strategischen Ausrichtung der PNE WIND AG und der Entwicklung zum Clean Solution Provider frühzeitig reagiert. Wir sehen diese Herausforderungen auch als enorme Chance, die wir nutzen wollen.

BOND MAGAZINE: Welchen Ausblick können Sie geben?

Lesser: Der Markt für saubere Energien wird auch in Zukunft stark wachsen, davon bin ich überzeugt. Die Wachstumstreiber wie z.B. sinkende Technologiekosten, rasant wachsende Nachfrage in Emerging Markets oder steigende Preise für CO2-Emissionen sind vollkommen intakt. Wir wollen diesen Zukunftsmarkt mitgestalten und haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir das können. Wir würden uns freuen, wenn Anleger durch die Zeichnung der Anleihe ein Teil der Erfolgsgeschichte werden.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/04/18
„Wir benötigen aktuell keine neuen Mittel…, aber wir möchten unsere Fälligkeitenstruktur optimieren“, Dr. Hubertus Bartsch, Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH

Den Gläubigern ihrer 7,50%-Anleihe 2014/19 (ISIN DE000A1YC1F9) und ihrer 7,50%-Anleihe 2015/21 (ISIN DE000A13SAD4) hat die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH ein neues freiwilliges, öffentliches Umtauschangebot unterbreitet. Die Gesellschaft benötigt aktuell keine neuen Mittel, möchte aber die Fälligkeitenstruktur optimieren, wie Geschäftsführer Dr. Hubertus Bartsch im Gespräch mit dem BOND MAGAZINE erläutert. Nach dem erfolgreichen Verlauf des Geschäftsjahres 2017 plant die Gesellschaft für 2018 mit weiterem Wachstum bei Umsatz und Ertrag.

BOND MAGAZINE:
Bitte erläutern Sie die Eckpunkte zum aktuellen Umtauschangebot für Ihre Anleihen.

Dr. Bartsch: Wir bieten den Investoren unserer bisherigen zwei Anleihen 2014/19 und 2015/21 an, ihr Engagement in unser Unternehmen zu verlängern, indem sie im Verhältnis 1 zu 1 in die neuen 7,25%-Schuldverschreibungen 2017/23 tauschen. Uns steht für dieses Umtauschangebot noch ein Volumen von bis zu 6,811 Mio. Euro zur Verfügung, nachdem Gläubiger der Schuldverschreibungen 2014/19 bereits 8,189 Mio. Euro im Dezember 2017 getauscht hatten und das Gesamtvolumen auf bis zu 15 Mio. Euro begrenzt ist. Im Fall einer Überzeichnung sind die Schuldverschreibungen 2014/19 bevorrechtigt.

BOND MAGAZINE: Weshalb haben Sie sich für ein reines Umtauschangebot ohne Zeichnungsmöglichkeit für neue Investoren entschieden?

Dr. Bartsch: Wir benötigen aktuell keine neuen Mittel zur Finanzierung unserer Unternehmensentwicklung und unseres Wachstums. Unsere Ausgangslage in finanzstrategischer Hinsicht hat sich da nicht verändert. Aber wir möchten unsere Fälligkeitenstruktur optimieren und deshalb unsere Investoren einladen, in die 7,25%-Anleihe 2017/2023 zu wechseln.

BOND MAGAZINE: Das Handelsvolumen Ihrer Anleihen ist schon jetzt relativ niedrig. Befürchten Sie nicht, dass es durch das Umtauschangebot möglicherweise noch niedriger wird?

Dr. Bartsch: Ich werte das geringe Handelsvolumen durchaus als Vertrauensbeweis unserer Investoren. Ja, durch den Tausch wird das Volumen, speziell der Anleihe mit Fälligkeit 2019, leider weiter abnehmen. Aber wir müssen nach vorn denken und erhöhen mit dem aktuellen Umtauschangebot im Gegenzug das Volumen in der Anleihe 2017/23 weiter. Unsere am längsten laufende Anleihe und ihre Investoren sollten also von der aktuellen Maßnahme profitieren – wenn Sie das Handelsvolumen als Mehrwert definieren.

BOND MAGAZINE: Ja, das tue ich. Was möchten Sie unternehmen, damit ein einigermaßen liquider Börsenhandel bei allen drei Anleihen möglich bleibt?

Dr. Bartsch: Mit einem Gesamtvolumen von 50 Mio. Euro sind bzw. bleiben alle drei Anleihen auch im Vergleich zu anderen Unternehmensanleihen im Börsensegment Scale der Deutschen Börse aus meiner Sicht immer noch in einem vernünftigen Ausmaß handelbar. Mir persönlich sind Investoren am liebsten, die auf die Endfälligkeit unserer Wertpapiere abzielen, das ist doch klar. Wir pflegen deshalb eine aktive Investor Relations-Arbeit, indem wir uns beispielsweise regelmäßig auf Kapitalmarktkonferenzen wie dem Deutschen Eigenkapitalforum präsentieren.

BOND MAGAZINE: Bitte erläutern Sie die aktuelle Geschäftsentwicklung.

Dr. Bartsch: Wir haben 2017 unsere eigenen Prognosen übertreffen können und sind entsprechend zufrieden. In unserer letzten Prognose waren wir von einer Erhöhung des Konzernumsatzes von zuletzt 82,5 Mio. Euro um 10 bis 13% sowie einer Steigerung des Konzernjahresüberschusses auf 1,3 bis 1,5 Mio. Euro ausgegangen. Die vorläufigen Zahlen zeigen, dass der Konzernumsatz um ca. 18% gesteigert wurde und der operative Konzernjahresüberschuss bei 1,7 bis 2,0 Mio. Euro liegt. Der prognostizierte sowie der nach vorläufigen Zahlen erreichte Konzernjahresüberschuss ist ohne Berücksichtigung der einmaligen außerordentlichen Aufwendungen aus dem Anleiheumtausch im Dezember 2017 angegeben. Der endgültige Konzernjahresüberschuss abzüglich Aufwendungen für den Anleiheumtausch wird voraussichtlich zwischen 1,5 Mio. und 1,8 Mio. Euro betragen. Diese Entwicklung zeigt sich auch im 1. Quartal 2018.

BOND MAGAZINE: Wie ist die Entwicklung Ihrer chinesischen Aktivitäten der Schwestergesellschaft NZWL International?

Dr. Bartsch: Auch in China sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Unser Schwesterkonzern NZWL International geht auf Basis vorläufiger Zahlen ebenfalls davon aus, die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017 zu übertreffen. So soll dort der Jahresüberschuss bei mindestens 2,5 Mio. Euro statt zwischen 1,3 und 1,9 Mio. Euro liegen. Der Vorjahresumsatz wird sich wie erwartet mehr als verdoppeln und im Jahr 2017 voraussichtlich ca. 37,0 Mio. Euro betragen. Darüber hinaus erhielt die NZWL TTP 2017 einen substanziellen Neuauftrag eines chinesischen OEMs zur Entwicklung und Serienbelieferung von Synchronisierungen für ein DCT-Automatikgetriebe sowie für den Einsatz in Hybrid- und Elektroantrieben. Der Serienanlauf ist bereits für 2018 vorgesehen. Damit ist es schneller als erwartet gelungen, den Zugang zum chinesischen Markt und eine sehr gute Kapazitätsauslastung zu erreichen. Diese Entwicklung zeigt sich auch im 1. Quartal 2018.

BOND MAGAZINE: Wie hoch ist die Auslastung des Werkes in China?

Dr. Bartsch: Wir sind dort sehr gut vorangekommen. Durch die hochgelaufenen Abnahmezahlen stieg die Kapazitätsauslastung in China stärker als erwartet an, so dass sich das jährliche Produktionsvolumen im Geschäftsjahr 2017 von 270.000 auf 750.000 Getriebeeinheiten erhöhte.

BOND MAGAZINE: Welchen Umsatzanteil machen Sie mit VW bzw. Konzernmarken von VW?

Dr. Bartsch: Bei rund 90% unserer Aufträge sind wir Alleinlieferant der großen OEMs. Deshalb pflegen wir auch sehr intensive und partnerschaftliche Beziehungen zu unseren Kunden. Die Marken des VW-Konzerns entwickeln sich ausgezeichnet und speziell gilt das bei Doppelkupplungsgetrieben, soweit wir das an unseren Absatzzahlen sehen können. Dementsprechend ist VW für uns nicht einfach nur der mit Abstand größte Kunde, sondern teilt sich in verschiedene Kunden mit unterschiedlichen Bedarfen und Ansprechpartnern auf.

BOND MAGAZINE: Trotz der positiven Entwicklung, die Sie aufzeigen, fällt Ihr Rating mit B (und das von Creditreform) nicht gut aus. Woran liegt es?

Dr. Bartsch: Man muss die Entwicklung sehen und wo wir herkommen – da darf man durchaus selbstbewusst und auch etwas stolz und zufrieden sein. Eine Ratingagentur muss dagegen vor allem auch die Fremdkapitalsituation ganz genau im Blick haben. Natürlich würde ich auch gerne die Eigenkapitalseite noch weiter stärken. Aber uns bieten sich derzeit vielfältige Chancen am Markt und wir haben bewiesen, dass wir diese Dynamik bei Doppelkupplungsgetrieben und in anderen Segmenten zu nutzen wissen. Deshalb stellen wir derzeit die Investitionstätigkeit in der Priorität etwas vor die Kapitalkonsolidierung – ohne eine gesunde Relation von Eigen- und Fremdkapital aus den Augen zu verlieren, aber um den Preis einer nach wie vor hohen Verschuldung. Dessen sind wir uns bewusst.

BOND MAGAZINE: Was können Sie tun, um das Rating zu verbessern?

Dr. Bartsch: Das Rating ist gegenüber dem Vorjahr in der Zukunftsaussage positiver geworden, was im Wesentlichen in der weiteren stabilen Geschäftsentwicklung in Europa und der guten positiven Entwicklung in China 2017 begründet ist. Finanztechnisch ist die EK-Quote des Unternehmens wachsend, allerdings insgesamt noch nicht ausreichend. Der relativ hohe Zinskupon für die Anleihe 2017/23 mit 7,25% p.a. ist der Preis für die finanztechnische Verbesserung der Fälligkeitenstruktur. Die schrittweise Rückführung der Anleihen 2014/19 und 2015/21 bietet weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der finanztechnischen Kennzahlen. Unser Hauptaugenmerk gilt der Fortsetzung unserer guten Geschäftsentwicklung, der weiteren Erhöhung unserer Profitabilität und damit auch unserer Eigenkapitalausstattung. Denn Gewinnausschüttungen kamen und kommen für uns nicht in Frage. Sie sind auf maximal 25% eines ausschüttungsfähigen Jahresgewinns beschränkt. Unsere Investoren schätzen das.

BOND MAGAZINE: Wie wirkt sich ein langfristig höherer Absatz von Elektrofahrzeugen auf NZWL aus?

Dr. Bartsch: Die Wachstumsprognosen für Elektrofahrzeuge sind in der Tat sehr gut. Wir freuen uns deshalb auch sehr, dass wir mit namhaften Herstellern in entsprechenden Projekten zusammenarbeiten. Bereits seit 2012 haben wir „ein Bein in der Tür“. Man darf aber nicht vergessen, dass neben der Euphorie um die Elektromobilität auch für Verbrennungsmotoren und Hybridmodelle nach wie vor ein stabiles Wachstum erwartet wird. Wir sehen also den höheren Absatz an Elektrofahrzeugen positiv, zumal er erwartbar mit weiter steigenden Absatzzahlen bei Hybrid und Verbrennungsmotoren einhergeht.

BOND MAGAZINE: Welchen Ausblick können Sie geben?

Dr. Bartsch: Strategisch und operativ ist für uns der Start unserer dritten Großserienproduktion ein wichtiges Zukunftsthema. Wir haben in den vergangenen Jahren ja bereits Synchronisierungen für Doppelkupplungsgetriebe in die Großserie gebracht, dann folgten Zahnräder und Wellen. Jetzt planen wir, Antriebssysteme, die wir bisher in Kleinserien produzierten, in die größeren Serien zu überführen. Das ist aber ein Projekt für die nächsten Jahre und nicht allein für 2018. Die konkreten Finanzprognosen für 2018 werden wir im Juni im Rahmen des Konzernabschlusses 2017 veröffentlichen. Ich kann aber schon sagen, dass wir mit weiterem Wachstum bei Umsatz und Ertrag planen.

BOND MAGAZINE: Sie haben in Ihrer vergleichsweise jungen Kapitalmarkthistorie schon einige Hochs und Tiefs erlebt. Hat der Kapitalmarkt Ihre Erwartungen erfüllt und würden Sie diesen Weg wieder gehen?

Dr. Bartsch: Seit wir uns 2014 an den Kapitalmarkt begeben haben, konnten wir drei Unternehmensanleihen in einem Gesamtvolumen von 50 Mio. Euro erfolgreich emittieren. Diese Maßnahmen haben uns das starke Wachstum in Europa sowie die Finanzierung des Produktionsaufbaus und -ausbaus über unser Schwesterunternehmen in China ermöglicht. Gleichzeitig haben uns Banken unterstützt ebenso wie Kunden in Form von Abnahmegarantien. Diese Entwicklung unserer Unternehmensfamilie wäre ohne den Schritt an den Kapitalmarkt nicht möglich gewesen. Ich bin deshalb ein großer Verfechter eines etablierten und funktionierenden Zugangs zur Börse für KMU, wie er für uns in der Zusammenarbeit mit einer Bank wie Quirin und einem Berater wie DICAMA möglich wurde. Dass wir in den vergangenen vier Jahren auch Kursschwankungen sahen, hat uns nicht beirrt, zumal sie ja durch externe Faktoren begründet waren. Grundsätzlich kann ich allen Vorständen und Geschäftsführern nur den Rat geben, solchen Entwicklungen mit Gelassenheit zu begegnen und weiter an den eigenen Stärken zu arbeiten.

BOND MAGAZINE: Können Sie sich grundsätzlich weitere Schritte am Kapitalmarkt vorstellen – langfristig vielleicht auch einen Börsengang?

Dr. Bartsch: Wir sehen in unseren besonderen Kompetenzfeldern wie Doppelkupplungsgetriebe sowie Zahnräder und Wellen eine weiterhin sehr hohe weltweite Dynamik. Von daher will ich nicht ausschließen, dass wir uns als Unternehmen nicht nur weiterhin linear gut entwickeln, sondern uns bei entsprechenden Opportunitäten auch ein zusätzlicher Entwicklungssprung gelingt. Stand heute sind wir aber bestens finanziert und planen keine weiteren Maßnahmen am Kapitalmarkt. Ich will aber auch nichts ausschließen.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/04/18
EYEMAXX Real Estate – Zeichnungsfrist beginnt heute, Kupon 5,50%

Die EYEMAXX Real Estate AG emittiert ihre sechste Unternehmensanleihe. Diese bietet eine Verzinsung von5,50% p.a. bei halbjährlicher Zinszahlung. Die Anleihe wird im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland und Österreich sowie im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Anlegern zur Zeichnung angeboten werden. Das öffentliche Angebot beginnt heute und endet am 24. April 2018 (15:00) vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung. Die Einbeziehung in den Open Market ist zum 26. April 2018 geplant. Für ein Investment sprechen der positive Track Record am Kapitalmarkt, die vergleichsweise hohe Transparenz, die umfangreiche Projektpipeline und die positiven Analystenprognosen.
Eine ausführliche Analyse zum Unternehmen sowie ein Interview mit dem CEO Mag. Dr. Michael Müller ist auf http://www.fixed-income.org/ zu finden.

Tab. 1: Eckdaten der neuen EYEMAXX-Anleihe

Emittent

EYEMAXX Real Estate AG

Zeichnungsfrist

19.04.–24.04.2018

Kupon

5,50% p.a., zahlbar halbjährlich

Emissionsvolumen

30 Mio. Euro

Stückelung

1.000 Euro

Unternehmensrating

BB (durch Creditreform)

Segment

Open Market, Börse Frankfurt

ISIN / WKN

DE000A2GSSP3 / A2GSSP

Joint Bookrunners

equinet Bank, mwb fairtraide

Internet

www.eyemaxx.com

Tab. 2: Geschäftsentwicklung – EYEMAXX Real Estate AG

Geschäftsjahr

2016/17

2017/18e

2018/19e

Gesamtleistung

23,58

26,48

26,99

EBITDA

14,56

17,25

17,58

EBIT

14,25

16,95

17,28

Jahresüberschuss

6,62

8,98

11,95

Geschäftsjahresende: 31.10., Angaben in Mio. Euro, Quelle: Schätzungen GBC AG

Tab. 3: Bonitätskennzahlen

Geschäftsjahr

2016/17

2017/18e

2018/19e

EBITDA-Zinsdeckungsgrad

1,62

1,84

2,00

EBIT-Zinsdeckungsgrad

1,58

1,81

1,96

EK-Quote

33,4%

40,0%

51,2%

Net Debt / EBITDA

5,84

5,30

4,43

Quelle: Schätzungen GBC AG

Foto: EYEMAXX-Projekt in Berlin-Schönefeld (Visualisierung)
© EYEMAXX Real Estate Ag

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/04/18
ETERNA steigert Umsatz 2017 um 2,6% auf das Rekordniveau von 104,4 Mio. Euro

Die ETERNA Mode Holding GmbH, traditionsreicher und innovativer Hemden- und Blusenhersteller mit einer der führenden Hemdenmarken in Deutschland, veröffentlicht heute den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017. Demnach steigerte ETERNA die Umsatzerlöse um 2,6% auf 104,4 Mio. Euro (Vorjahr: 101,7 Mio. Euro). Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Wachstum von 0,6% und entwickelte sich damit besser als der Gesamtmarkt in Deutschland. Wachstumstreiber sind vor allem das Exportgeschäft mit einer Steigerung von 8,1% zum Vorjahr sowie die eigenkontrollierten Flächen. Mit diesen konnte ETERNA ein niedriges einstelliges Like-for-like-Plus erzielen.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag trotz Herausforderungen wie BREXIT und Frequenzverlusten im Handel im Jahr 2017 mit 11,2 Mio. Euro um 0,3% über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 11,2 Mio. Euro). ETERNA verfügt damit weiterhin über eine im Branchenvergleich hohe EBITDA-Marge von 10,7%. Gleichzeitig investierte das Unternehmen in das weitere Wachstum. Durch gezielte Ausgaben in den Bereichen Vertrieb, Logistik und Marketing stiegen die operativen Kosten an. So erhöhten sich die Fixkosten ohne Abschreibungen und Sonderaufwendungen in Summe um 1,7 Mio. Euro auf 31,9 Mio. Euro.

Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der ETERNA Mode Holding GmbH, zeigt sich mit der Entwicklung sehr zufrieden: "Der erneute Umsatzrekord sowie das anhaltende Umsatzwachstum in einem herausfordernden Marktumfeld bestätigten die konsequente Umsetzung unserer ganzheitlichen Strategie. Dies zeigt sich neben ausgezeichneten Flächenkennzahlen im Handel auch in einem stetig verbesserten operativen Ergebnis. Zurückzuführen ist das auf Erfolge wie z. B. den modernisierten Markenauftritt und die Verjüngung der Kollektionen, insbesondere bei Premium und Slim Fit. Weitere Maßnahmen, vor allem zur weiteren Digitalisierung des Unternehmens, werden ETERNA dabei helfen, zusätzliche Wachstumspotenziale zu erschließen und weiterhin besser als der Markt zu performen. Mit unserer aktuellen Kampagne "Grenzenlos" treffen wir den Zeitgeist und erfahren eine positive Resonanz in den digitalen Medien."

Im Zuge der Refinanzierung der Altanleihe verringerte sich das Konzernergebnis im Jahr 2017 um 1,9 Mio. Euro und liegt bei -6,4 Mio. Euro. Dies liegt im Wesentlichen an den Sonderaufwendungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro, die im sonstigen betrieblichen Aufwand enthalten sind. Davon stehen 3,3 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Refinanzierung. Zudem ist das Konzernergebnis durch die planmäßige, aber nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 6,4 Mio. Euro geprägt, der 2006 im Rahmen eines Leveraged-Buyout angesetzt wurde. Bereinigt um die planmäßige Firmenwertabschreibung und den Sonderaufwendungen resultiert ein positives Konzernergebnis in Höhe von 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro), welches um 23% über dem Vorjahr liegt.

Die liquiden Mittel in Höhe von 7,5 Mio. Euro per 31.12.2017 liegen um 3,0 Mio. Euro deutlich über Vorjahr. Im Zeitraum von Januar 2013 bis Dezember 2016 konnte ETERNA durch eine starke Cash Conversion die Nettoverschuldung um 9,5 Mio. Euro (-16,4%) reduzieren, was die Schuldendienstfähigkeit von ETERNA belegt. Im Jahr 2017 hat sich die Nettoverschuldung vor dem Hintergrund der erfolgreichen Refinanzierung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Mio. Euro erhöht (+3,9%). Die Refinanzierung wird sich jedoch langfristig über die günstigeren Konditionen positiv auf das Ergebnis und die Liquidität des Unternehmens auswirken. "Aufgrund des langfristig reduzierten Kapitaldienstes durch die erfolgreiche Refinanzierung verfügen wir über mehr Handlungsspielräume für weitere Wachstumsinitiativen", ergänzt Henning Gerbaulet.

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 zeigt er sich optimistisch: "Wir stehen gut da, was sich in den positiven Auftragseingängen und dem verbesserten operativen Ergebnis widerspiegelt. Das intensivierte Engagement in Vertrieb, Marke und Produkt zahlt sich für ETERNA weiterhin aus. Für das Geschäftsjahr 2018 erwarten wir daher ein Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich mit einer leicht verbesserten Ergebnisentwicklung und damit erneut mit einer Performance über dem Schnitt des Gesamtmarktes."

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(Foto: ETERNA Shop in Frankfurt
© Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/04/18
Dentons ernennt weltweit 36 neue Partner

Die globale Wirtschaftskanzlei Dentons hat die Ernennung von 36 neuen Partnern weltweit bekannt gegeben. In Deutschland wird Thomas Voss, der seit 2014 im Frankfurter Büro von Dentons tätig ist, in den Kreis der Partner aufgenommen. Er ist Diplom-Kaufmann, Rechtsanwalt und Steuerberater und berät insbesondere global tätige Unternehmen und Investoren zu Fragen des internationalen Steuerrechts sowie Versicherer im Rahmen von W&I und Special-Tax-Risk-Versicherungen. Mit der Ernennung von Thomas Voss wächst die deutsche Steuerrechtspraxis von Dentons auf fünf Partner an. Insgesamt sind in dieser Praxisgruppe über 20 Berufsträger an allen drei deutschen Standorten der Kanzlei – in Berlin, Frankfurt und München – tätig. Andreas Ziegenhagen, Managing Partner Deutschland: „Die Möglichkeiten zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung stehen bei Dentons an oberster Stelle – nur so können wir sicherstellen, dass unsere Mandanten weltweit die bestmögliche Beratung erhalten. Thomas Voss hat über die letzten Jahre seinen Business-Case sehr erfolgreich ausgebaut und unseren Steuerrechtsbereich stark um die internationale Komponente erweitert. Wir heißen ihn im Kreise der Dentons Partner herzlich willkommen.“

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(Foto: Thomas Voss © Dentons)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/04/18
PNE WIND-Gruppe baut erfolgreiche Projektentwicklung international aus

Die international in der Entwicklung von Windparks aktive PNE WIND-Gruppe erzielte erfreuliche Fortschritte bei Projekten in Frankreich und Schweden. Während in Frankreich der Windpark St. Martin-L’Ars (10,3 MW) kurz vor der Inbetriebnahme steht, wurde die Genehmigung für ein weiteres Projekt, den Windpark Dargies 2 (7,05 MW), erteilt. In Schweden betreut PNE WIND den Bau des bereits veräußerten Windparks Laxaskogen.

Fortschritte in Frankreich
Zunehmend erfolgreich ist die PNE WIND-Gruppe auf dem französischen Markt mit einer eigenen Projektpipeline von mehr als 450 Megawatt. So wurde jüngst die Genehmigung für das Projekt Dargies 2 mit drei Windenergieanlagen und 7,05 MW erteilt. Im bereits veräußerten Windpark St. Martin-L‘Ars ist die Inbetriebnahme von fünf Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von rund 10,2 MW bereits in vollem Gange.

In Schweden konnte im vergangenen Jahr das von der PNE WIND-Gruppe entwickelte Projekt Laxaskogen (25,2 MW) veräußert werden. Der Windpark befindet sich im Bau. Die Bauphase wird von PNE WIND im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages betreut.

Strategie wird bestätigt
„Die aktuellen Erfolge der PNE WIND-Gruppe bestätigen uns in der Strategie, unsere anerkannte Qualifikation bei der Windenergie in verschiedenen Ländern aber auch in neuen Märkten weiter auszubauen“, erläutert Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG. „Auf dieser erfolgreichen Grundlage entwickeln wir uns weiter. Unsere Kompetenz wollen wir als Clean Energy Solution Provider, als Anbieter von Lösungen für saubere Energie, zukünftig auch auf weitere internationale Märkte ausdehnen.“

Über die PNE WIND-Gruppe
Die international tätige PNE WIND-Gruppe mit den Marken PNE WIND und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Aus dieser starken Position heraus entwickeln wir uns weiter. Neben der Windenergie werden zukünftig Photovoltaik, Speicherung und die Power-to-Gas-Technologie mit einem Schwerpunkt bei Wasserstoff Teil unseres Angebotes sein.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © PNE WIND AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

19/04/18
Zukunft kommt von vorne

Wir erleben momentan weltweit stark schwankende Aktienmärkte, einerseits ausgelöst durch ein geopolitisches Risiko in Syrien sowie andererseits durch den möglichen Handelskrieg zwischen den USA und China. Nach dem Lehrbuch hieße dies normalerweise, dass viele Investoren erst einmal in den scheinbar sicheren Hafen der Anleihe, der Rentenpapiere flüchten würden. Seit dem Ende letzten Jahres gehen die Experten davon aus, dass die EZB der FED folgen wird und die Zinsen in moderaten Schritten erhöhen wird. Damit würden in der Folge Anleihen wieder einen höheren Kupon bieten müssen, um als Anlageklasse eine höhere Attraktivität zu bieten.

Dies wird aber gerade alles gestört von den stark volatilen Aktienmärkten. Aufgrund der guten konjunkturellen Bedingungen kann sich in Europa das kriselnde Italien momentan gut refinanzieren. Schwächere Aktienmärkte haben einen  direkten Einfluss auf die Konjunktur – auch in Italien. Italien muss im Jahr 2019 rund 12 Prozent auslaufende Staatsanleihen prolongieren und müsste dafür, bei Zinserhöhungen der EZB, einen deutlich höheren Risikoaufschlag über die Kuponzahlung bieten. Obwohl die FED mit den schrittweisen Zinserhöhungen gerade begonnen hat, sieht es momentan für die USA kaum rosiger aus. Denn auch Amerika ist hoch verschuldet und muss im nächsten Jahr 10 Prozent seiner Staatsanleihen neu refinanzieren.

Was heißt das alles für Unternehmensanleihen. Wir gehen davon aus, dass sich die Kuponzahlungen bei neuen Emissionen in naher Zukunft nicht deutlich erhöhen werden. Dementsprechend wird die Suche nach lohnenden Kupons im Anleihesegment weitergehen. Dass man dabei sorgsam sein muss, haben uns die letzten Jahre gelehrt. Der Möbelkonzern Steinhoff zeigt uns aber gerade, dass Unregelmäßigkeiten, mit denen sich Staatsanwaltschaften nun beschäftigen müssen, nicht nur im Segment der sogenannten Mittelstandsanleihen vorkommen. Sicherlich kann Steinhoff alleine schon wegen der Größe nicht mit z. B. KTG Agrar verglichen werden. Den Unternehmenschef Markus Jooste zusammen mit seinem Chefaufseher Christo Wiese mit Siegfried Hofreiter zu vergleichen, erscheint aber durchaus bedenkenswert. Alles Personen, die sich selber gerne im Rampenlicht sehen -, die gerne lautstark die Werbetrommel für ihre Unternehmen rühren. Unternehmer, die jeweils in Relation gesetzt, viel Geld für ihre Bekanntheit ausgeben. Unternehmer, die ihre Unternehmen weit verschachteln, abhängige Tochterunternehmen gründen oder zukaufen, um diese dann erneut als Gelddruckmaschine an den Kapitalmarkt zu bringen. Bei den Unternehmensanleihen solcher Selbstvermarkter sollten zukünftig die Alarmglocken läuten. Welchen Sinn machen solch aufgeblähte Organigramme? Welches Unternehmen begibt eigentlich die Anleihe? Welche Abhängigkeiten bestehen? Drei Kernfragen, die sich der Anleger am Anfang aller Analysen stellen sollte und zwar völlig unabhängig von der Größe und der Bekanntheit des Unternehmens.

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(Foto: Ralf Meinerzag © Steubing AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/04/18
Anleihen-Analyse: EYEMAXX Real Estate emittiert Anleihe mit einem Kupon von 5,50%

Die EYEMAXX Real Estate AG emittiert eine Unternehmensanleihe mit einem Emissionsvolumen von bis zu 30 Mio. Euro und einer Laufzeit von 5 Jahren. Der Kupon beläuft sich auf 5,50 Prozent p.a. bei einer halbjährlichen Zinszahlung. Die Anleihe wird im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland und Österreich sowie im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Anlegern zur Zeichnung angeboten werden. Das öffentliche Angebot beginnt am 19. April 2018 und endet am 24. April 2018 (15:00) vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung. Die Einbeziehung in den Open Market ist zum 26. April 2018 geplant. Für ein Investment sprechen der positive Track Record am Kapitalmarkt, die vergleichsweise hohe Transparenz, die umfangreiche Projektpipeline und die positiven Analystenprognosen.

Unternehmen
Innerhalb der EYEMAXX-Gruppe übernimmt die Emittentin die Beschaffung von Fremd- und Eigenkapital über die Börse sowie die Finanzierung der Gruppe und übt Steuerungs- und Kontrollfunktionen aus. Sie ist eine Holdinggesellschaft, die ihre Immobilien nicht direkt, sondern im Wesentlichen über Beteiligungs- und Objektgesellschaften entwickelt bzw. hält. Ein Kernbereich der Geschäftstätigkeit der Emittentin umfasst die Entwicklung von Immobilienprojekten mit Fokus auf Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich sowie Stadtquartieren und Pflegeobjekten sowie Serviced-, Mikro- und Studentenapartments in Deutschland. EYEMAXX realisiert darüber hinaus Einzelhandels- und Logistikimmobilien in aussichtsreichen Märkten der CEE/SEE-Region. Zu dem Geschäftszweig Projektentwicklung gehören die Konzeptionierung, Projektplanung, Koordinierung mit Behörden, die bauliche Errichtung, Vermietung und der Verkauf der Immobilien. Die Immobilienentwicklung erfolgt nicht ausschließlich für den Verkauf, auch werden Projekte zur Übernahme in das Portfolio umgesetzt.

Der zweite Kernbereich liegt in der Bestandshaltung von ausgewählten vermieteten Gewerbeimmobilien in Deutschland und Österreich. Dadurch verbindet EYEMAXX attraktive Entwicklerrenditen durch den Ausbau und die sukzessive Umsetzung der Projektpipeline mit stetigen Cashflows durch Mieteinnahmen der Bestandsimmobilien.

Umtauschangebot und Zeichnungsmöglichkeit
Inhaber der 2013/19 (ISIN DE000A1TM2T3) hatten die Möglichkeit, ihre Anleihe im Verhältnis 1:1 in die neue Anleihe zu tauschen. Bei Annahme des Angebots durch EYEMAXX erhalten Anleger für jede Schuldverschreibung 2013/19 je eine Anleihe 2018/23 nebst aufgelaufener Stückzinsen der Anleihe 2013/19 sowie eine einmalige Sonderzahlung von 23,75 Euro, was einer Prämie von 2,375% entspricht. Das Umtauschangebot endete am 16. April 2018.

Mittelverwendung
EYEMAXX Real Estate will den Mittelzufluss von brutto bis zu 30 Mio. Euro einsetzen, um zusätzliche Wachstumschancen durch zum Teil bereits gesicherte Projekte im Immobilienbereich zu nutzen. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von Projekten mit den Schwerpunkten Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Serviced-, Mikro- und Studentenapartments. Daneben sollen die Mittel zur Erweiterung und Modernisierung einzelner eigener Bestandsimmobilien dienen.

Geschäftsentwicklung
Im Geschäftsjahr 2016/17 (01.11.2016–31.10.2017) hat die EYEMAXX Real Estate AG das Ergebnis deutlich gesteigert. Damit knüpft EYEMAXX an das Wachstum der vergangenen Jahre an und prognostiziert auch für das laufende Geschäftsjahr weiter deutlich steigende Gewinne.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um rund 39% auf 14,3 Mio. Euro und das Nachsteuerergebnis verbesserte sich um rund 13% auf 6,6 Mio. Euro. Das Eigenkapital zum Geschäftsjahresende lag mit 50,1 Mio. Euro um rund 32% über dem Wert von 38,0 Mio. Euro ein Jahr zuvor.

Die Zahlen spiegeln den sehr positiven operativen Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres wider, der durch abgeschlossene Projekte, Projektveräußerungen und großvolumige Projektneustarts geprägt war. EYEMAXX konnte bis Ende des Geschäftsjahres 2016/17 Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 60 Mio. Euro – zum Teil bereits vor Fertigstellung im Zuge von Forward Sales – veräußern, darunter u. a. einen Teilverkauf beim Großprojekt „Postquadrat" in Mannheim. Nach der Veräußerung eines derzeit entstehenden Hotels auf dem Areal an AccorInvest wird das Projekt Postquadrat mit einem ursprünglichen Gesamtvolumen von 170 Mio. Euro plangemäß bis 2019 umgesetzt. Auch die weiteren Projekte in Deutschland und Österreich entwickeln sich nach Unternehmensangaben erwartungsgemäß. Erfolgreich abgeschlossen und übergeben werden konnten u. a. die Projekte „Pflegeheim Klein-Lengden“ und „Thomasium Leipzig“.

Aktuelle Entwicklung
Im März 2018 hat EYEMAXX bei dem vermeldeten Teilverkauf (siehe Ad-hoc vom 24.11.2017) ihres Großprojektes Postquadrat in Mannheim den endgültigen Kaufvertrag abgeschlossen. Die BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany GmbH erwirbt im Rahmen eines Forward Sales für den von ihr verwalteten „Bayer Pensions Vehikel Fonds“ die Häuser 3 und 4. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, er beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Die Häuser 3 und 4 verfügen insgesamt über mehr als 10.000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche. Die entstehenden Wohneinheiten und Geschäftslokale werden vermietet. Die Übergabe der Häuser ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

Im Januar 2018 hat sich EYEMAXX im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit 10% an dem Immobilienentwickler G&S Planwerk GmbH beteiligt. Das Unternehmen mit Sitz in Bocholt ist unter anderem auf die Planung und Entwicklung von Immobilienprojekten im Bereich Mikro- und Serviced Apartments sowie Studentenapartments spezialisiert.

Von großer Bedeutung für EYEMAXX sind insbesondere auch zwei Großprojekte mit einem Volumen von jeweils rund 170 Mio. Euro in der Gemeinde Schönefeld südlich von Berlin. Es handelt sich um Wohn- und Büroimmobilienprojekte, die 2021 bzw. 2022 fertiggestellt werden sollen. Die Projekte erscheinen insbesondere aufgrund der deutlich steigenden Einwohnerzahl als aussichtsreich.

Stärken:
– hohe Transparenz durch Börsennotierung der Aktie im Regulierten Markt (General Standard)
– aktive IR-Arbeit, Teilnahme an mehreren Kapitalmarktkonferenzen
– positiver Track Record am Kapitalmarkt (mit Aktie und Anleihen)
– umfangreiche Projektpipeline (siehe Interview)
– weiterhin positive Analystenprognosen
– Gesellschaft dürfte durch Großprojekte hohe Mittelzuflüsse generieren

Schwächen:
– branchentypische Projektentwicklerrisiken
– mit den aktuell deutlich größeren Projekten steigt auch das Projektrisiko
– hohe Abhängigkeit vom Kapitalmarktumfeld

Fazit:
Die EYEMAXX Real Estate AG blickt auf einen positiven Track Record am Kapitalmarkt. Die Projektpipeline mit einem Volumen von über 800 Mio. Euro dürfte das weitere Wachstum sichern. Analysten erwarten zudem weiter steigende Gewinne. Auch die Bonitätskennzahlen sind intakt. Da die Gesellschaft zurzeit deutlich größere Projekte realisiert als in der Vergangenheit, dürften auch die Projektrisiken gestiegen sein. Unter Abwägung der Stärken und Schwächen erscheint die Verzinsung von 5,50% bei halbjährlicher Zinszahlung attraktiv.

Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/

Tab. 1: Eckdaten der neuen EYEMAXX-Anleihe

Emittent

EYEMAXX Real Estate AG

Zeichnungsfrist

19.04.–24.04.2018

Kupon

5,50% p.a., zahlbar halbjährlich

Emissionsvolumen

30 Mio. Euro

Stückelung

1.000 Euro

Unternehmensrating

BB (durch Creditreform)

Segment

Open Market, Börse Frankfurt

ISIN / WKN

DE000A2GSSP3 / A2GSSP

Joint Bookrunners

equinet Bank, mwb fairtraide

Internet

www.eyemaxx.com

Tab. 2: Geschäftsentwicklung – EYEMAXX Real Estate AG

Geschäftsjahr

2016/17

2017/18e

2018/19e

Gesamtleistung

23,58

26,48

26,99

EBITDA

14,56

17,25

17,58

EBIT

14,25

16,95

17,28

Jahresüberschuss

6,62

8,98

11,95

Geschäftsjahresende: 31.10., Angaben in Mio. Euro, Quelle: Schätzungen GBC AG

Tab. 3: Bonitätskennzahlen

Geschäftsjahr

2016/17

2017/18e

2018/19e

EBITDA-Zinsdeckungsgrad

1,62

1,84

2,00

EBIT-Zinsdeckungsgrad

1,58

1,81

1,96

EK-Quote

33,4%

40,0%

51,2%

Net Debt / EBITDA

5,84

5,30

4,43

Quelle: Schätzungen GBC AG

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/04/18
„Wir möchten in diesem Jahr unsere Projektpipeline auf über 1 Mrd. Euro erhöhen“, Mag. Dr. Michael Müller, CEO, EYEMAXX Real Estate AG

Die EYEMAXX Real Estate AG emittiert ihre sechste Unternehmensanleihe, die bei einer 5-jährigen Laufzeit einen Kupon von 5,50% bietet. EYEMAXX möchte die Mittel vorwiegend für die weitere Expansion verwenden. Insbesondere bei Mikroapartments und Serviced Apartments sieht CEO Mag. Dr. Michael Müller weiteres Potenzial. Das Risiko für Anleger sieht er als gering an, da während der Laufzeit der Anleihe alle derzeitigen Großprojekte mit einem erheblichen Mittelzufluss für EYEMAXX fertiggestellt werden.

BOND MAGAZINE: Bitte erläutern Sie die Eckpunkte Ihrer aktuellen Anleiheemission.

Müller: Wir emittieren unsere sechste Unternehmensanleihe, zwei Anleihen haben wir bereits zurückbezahlt. Die neue Anleihe hat eine Laufzeit von 5 Jahren, einen Kupon von 5,50% p.a., zahlbar halbjährlich. Zudem ist die Anleihe mit den üblichen Covenants ausgestattet, wie z.B. Ausschüttungssperre, Mindesteigenkapitalquote und Negativverpflichtung. Es gab auch ein Umtauschangebot für die Anleihe 2013/19, die Ende März 2019 fällig wird. Anleger konnten die Anleihe im Verhältnis 1:1 in die neue Anleihe tauschen.

BOND MAGAZINE: Wie wollen Sie die Mittel aus der Anleiheemission verwenden?

Müller: Wir wollen das Kapital aus der Anleiheemission für unsere weitere Expansion verwenden. Wir wollen unter anderem bestehende Immobilienprojekte zügig vorantreiben und auch ganz neue Projekte umsetzen. Unsere Pipeline ist mit dem Erwerb des neuesten Objektes in Bamberg auf über 800 Mio. Euro gestiegen.

BOND MAGAZINE: Sie meinen das gerade erworbene Objekt in Bamberg, das Sie im Bestand halten möchten?

Müller: Ja, das ist ein wichtiger Schritt für uns. Indem wir unsere Expertise als erfahrener Entwickler künftig auch nutzen, um die Objekte später zu behalten, können wir einen guten Bestand zu attraktiven Kosten aufbauen. Das ist heute ein echter Wettbewerbsvorteil. Die Immobilie ist direkt am Bamberger Hauptbahnhof – dort sind bereits ein Cinestar-Kino mit rund 1.500 Plätzen und ein Parkhaus mit 700 Stellplätzen vorhanden. Wir werden eine umfassende Neugestaltung vornehmen. Das gesamte Projektvolumen beläuft sich auf rund 50 Mio. Euro. Im Rahmen des Ausbaus soll in den Obergeschossen ein Hotel mit 150 Zimmern sowie ein Boardinghaus mit 50 Serviced Apartments entstehen. Im Erdgeschoss sind die Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften und Gastronomie geplant. Nach Fertigstellung werden sich damit die jährlichen Mieteinnahmen aus dem gewerblichen Bestandsportfolio von EYEMAXX um rund 3 Mio. Euro p. a. erhöhen.

BOND MAGAZINE: Und welche weiteren Expansionsschritte planen Sie?

Müller: Wir möchten in diesem Jahr unsere Projektpipeline auf über 1 Mrd. Euro erhöhen. Hierzu sind wir bei konkreten Verhandlungen bereits weit fortgeschritten. Ich möchte dabei insbesondere auf unsere Aktivitäten im Bereich Mikrowohnungen und Serviced Apartments hinweisen. In diesem Segment sehen wir ein großes Potenzial, denn ca. 40% der Wohnungen werden in Deutschland von nur einer Person bewohnt.

BOND MAGAZINE: Welche weiteren Nutzungsarten stehen bei Ihren Projektentwicklungen im Fokus?

Müller: Das sind eindeutig Wohnimmobilien. Wir bevorzugen dabei Mietwohnungen, die nach Fertigstellung im Rahmen eines Globalverkaufs an nur einen Investor verkauft werden. Neben Wohnobjekten realisieren wir auch Gewerbeimmobilien, in erster Linie Hotels und Serviced Apartments. Wir entwickeln natürlich aber auch Büroimmobilien. Denn bei Großprojekten ist eine gemischte Nutzung aus Wohnen und Gewerbe oft ohnehin Teil der städtebaulichen Vorgaben. Dies ist z.B. bei unseren Projekten in Mannheim und Berlin-Schönefeld der Fall.

BOND MAGAZINE: Wie definieren Sie Ihre Projektpipeline?

Müller: Wir bezeichnen unsere Immobilienprojekte, bei denen wir etwas bauen, umbauen oder revitalisieren als Projektpipeline. Diese Projekte befinden sich natürlich in verschiedenen Stadien. Es sind aber immer Projekte, die bereits fix angekauft wurden, wo Baugenehmigungen bereits vorhanden sind oder bevorstehen. Wir haben mit der Pipeline ein Volumen von über 800 Mio. Euro erreicht, vor drei Jahren war es noch ein Drittel davon. Noch in diesem Jahr soll die Projektpipeline auf über 1 Mrd. Euro ansteigen. Die entsprechenden Projekte hierzu sind bereits in der Endphase der Prüfung. Als Projektvolumen bezeichnen wir den erwarteten Verkaufspreis.

BOND MAGAZINE: Sie haben mit dem Postquadrat in Mannheim sowie zwei Wohn- und Büroprojekten in Berlin-Schönefeld drei große Projekte mit einem Volumen von jeweils rund 170 Mio. Euro. Wollen Sie sich künftig verstärkt auf Großprojekte konzentrieren?

Müller: Großprojekte sind üblicherweise im Verhältnis zum Arbeitsaufwand profitabler als kleinere. Der Deckungsbeitrag ist größer. Doch wenn ein Projekt fünfmal so groß ist wie ein anderes, dann macht es nicht fünfmal mehr Arbeit, sondern vielleicht die doppelte Arbeit. Das macht Großprojekte interessant. Natürlich machen wir künftig auch mittlere Projekte mit einem Volumen von 20 bis 50 Mio. Euro. Denn im derzeitigen Immobilienboom sind Grundstücke oder Projekte zu attraktiven Preisen der Engpass.

BOND MAGAZINE: Welche Risiken gibt es bei Ihren Projektentwicklungen?

Müller: Generell ist uns ein ausgewogenes Rendite-/Risiko-Profil sehr wichtig und wir grenzen auch die Risiken bei unseren Projektentwicklungen ganz klar ein, zum Beispiel durch eine entsprechende Vorvermietung, vorhandene Baugenehmigungen oder wir realisieren Projekte zusammen mit starken Partnern. Auch durch den zunehmenden Bestand und zusätzliche Mieteinnahmen erhalten wir regelmäßig Cashflow und sorgen für ein ausbalanciertes Geschäftsmodell. Aktuell sind die Baukosten bei den Entwicklungen schon ein entscheidender Faktor, denn die Bauunternehmen sind stark ausgelastet. In Deutschland sind die Baupreise im letzten Jahr beispielsweise um 4% gestiegen. Aber auch die Verkaufspreise sind gestiegen.

BOND MAGAZINE: Haben Sie Joint-Ventures, die nicht voll konsolidiert sind?

Müller: Ja, die haben wir. Es handelt sich dabei um die angesprochenen Projekte in Mannheim und Berlin-Schönefeld. Wir sind in Berlin-Schönefeld in die Projekte eingestiegen, als die Projekte bereits projektiert waren. Wir haben bei diesen beiden Projekten zwar 50,1%, aber alle Entscheidungen können von den Partnern nur gemeinsam getroffen werden; daher werden sie nicht voll konsolidiert. In Mannheim haben wir das Projekt von einem Entwickler aus der Region erworben. Der Entwickler wollte ein so großes Projekt nicht alleine realisieren – wir auch nicht. Wir hatten zuvor immer Projekte in einer Größenordnung von 10 bis 20 Mio. Euro realisiert. Dann wurde das Projekt in Mannheim an uns herausgetragen. Das war natürlich attraktiv. Der Sprung von einzelnen Projektgrößen von 20 Mio. Euro auf gleich einmal 170 Mio. Euro erschien uns damals für uns alleine natürlich auch etwas zu riskant, insbesondere in Bezug auf das benötigte Eigenkapital. Daher haben wir Herrn Kowar, den Gründer von conwert, als Partner mit hineingenommen.

BOND MAGAZINE: Die neue Anleihe ist nicht besichert. Laut Anleihebedingungen haben Sie jedoch das Recht, weitere besicherte Kapitalmarktverbindlichkeiten mit einem Volumen von 60 Mio. Euro auszugeben. Weshalb sollten Anleger jetzt eine unbesicherte Anleihe zeichnen?

Müller: Die neue Anleihe ist für Investoren attraktiv, dies sehen wir insbesondere auch an dem Feedback von institutionellen Investoren. Falls wir nochmals eine besicherte Anleihe emittieren, dann würde diese auch einen entsprechend niedrigeren Kupon haben.

BOND MAGAZINE: Ihre Aktien sind börsennotiert, Sie haben bereits mehrere Anleihen und Wandelanleihen platziert. Wie stark sind Sie, gerade in Bezug auf die Refinanzierung von Anleihen und/oder Wandelanleihen von einem positiven Kapitalmarktumfeld abhängig?

Müller: Die neue Anleihe hat eine Laufzeit bis 2023. Alle genannten Großprojekte mit signifikanten Mittelzuflüssen werden zuvor fertiggestellt. Insofern könnten wir die Anleihe auch komplett aus dem Cashflow zurückzahlen.

BOND MAGAZINE: Wir haben schon über Ihre Pipeline gesprochen, wo sehen Sie EYEMAXX am Laufzeitende der Anleihe in 5 Jahren?

Müller: Das Projektvolumen von 1 Mrd. Euro ist nicht das Ende der Fahnenstange. Gerade bei Mikroapartments und Serviced Apartments kann ich mir ein stärkeres Wachstum vorstellen und die Segmente sind mit vergleichsweise geringen Risiken behaftet. Zudem befruchten sich unsere Segmente Projektenwicklung und Bestand gegenseitig.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/04/18
HeidelbergCement platziert 10-jährige Anleihe mit einem Kupon von 1,750%, Volumen 750 Mio. Euro

HeidelbergCement hat unter seinem 10 Mrd. Euro EMTN-Programm eine Euroanleihe (ISIN XS1810653540) mit einem Emissionsvolumen von 750 Mio. Euro und einer Laufzeit bis 24. April 2028 platziert. Die Emissionserlöse werden zur allgemeinen Unternehmens-finanzierung und zur Rückzahlung anstehender Fälligkeiten verwendet.

Die 10-jährige Anleihe weist einen Festzins von 1,750% p.a. auf. Der Ausgabekurs liegt bei 98,870 %, womit sich eine Rendite von 1,87 % ergibt. Joint Bookrunners der Emission sind BayernLB, BNP Paribas, Danske Bank, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Mediobanca.

HeidelbergCement ist einer der weltweit größten integrierten Hersteller von Baustoffen mit führenden Marktpositionen bei Zuschlagstoffen, Zement und Transportbeton. Der Konzern beschäftigt 59.000 Mitarbeiter an über 3.000 Standorten in rund 60 Ländern.

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(Foto: ©
HeidelbergCement)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/04/18
Grand City Properties S.A. emittiert Hybridanleihe mit einem Volumen von 350 Mio. Euro, Kupon 2,50%

Die Grand City Properties S.A. hat eine Hybridanleihe mit unbegrenzter Laufzeit und einem Volumen von 350 Mio. Euro emittiert. Der Kupon beträgt 2,50% bis zum ersten Call Date am 24.10.2023, der Emissionspreis betrug 98,125%. Grand City Properties wird von Moody´s mit Baa1 und von S&P mit BBB+ geratedDie Hybridanleihe hat eine Stückelung von 100.000 Euro und soll an den Börsen in Frankfurt und Luxemburg gehandelt werden. Die Transaktion wurde von Deutsche Bank, J.P. Morgan, Societe Generale und UniCredit begleitet.

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(Foto: © Grand City Properties)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/04/18
Goran Vasiljevic wird Sprecher der Geschäftsführung von Lingohr & Partner

Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management ernennt seinen CIO Goran Vasiljevic zum neuen Sprecher der Geschäftsführung. Er löst damit Michael Broszeit ab, der bislang die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung inne hatte. Broszeit wird künftig neben Vasiljevic und Steffen Ulshöfer, COO des Unternehmens, weiterhin Mitglied der Geschäftsführung sein und das institutionelle Kundengeschäft verantworten.

Michael Broszeit sagt: "Die Ernennung von Goran Vasiljevic zum Sprecher der Geschäftsführung ist für uns ein logischer Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Goran hat seit langem bewiesen, dass er aufgrund seiner fundierten Branchenexpertise und als erfolgreicher Produktverantwortlicher der Richtige ist, um Lingohr & Partner in den kommenden Jahren nach Außen zu vertreten und mit viel Elan wieder in die Spitzengruppe der internationalen Value-Häuser zu führen."

Vasiljevic (37) kam 2011 als Senior Portfolio Manager zu Lingohr & Partner nach Erkrath. Nachdem er 2015 die Position als Head of Value Research and Product Development verantwortete, wurde er ein Jahr später zum Head of Investment Management ernannt. Vor seiner Tätigkeit bei Lingohr & Partner war Vasiljevic als Equity Research Associate bei Roth Capital Parnters in Newport Beach, Kalifornien tätig. Seine Karriere begann er als Research Analyst und später Research Associate bei FMV Opinions und FMV Capital Markets in Irvine, Kalifornien.

Goran Vasiljevic ergänzt: "Auf Basis von 25 Jahren quantitativem Investieren haben wir mittlerweile die Weichen neu gestellt, um auch in Zukunft durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres disziplinierten Investmentprozesses und mit einer breiteren Produktpalette langfristig im Value Investing erfolgreich zu sein. Kombiniert mit einem qualitativ hochwertigen Kundenservice können wir so nicht nur unsere Bestandskunden optimal bedienen, sondern zudem neue Kundengruppen erschließen."

Über Lingohr & Partner Asset Management
Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management GmbH ist seit 25 Jahren Spezialist für konsequentes Value-Investing. Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Erkrath bei Düsseldorf verwaltet mit seinen 40 Mitarbeitern aktuell ein Kundenvermögen von ca. 4 Milliarden Euro. In Form von Publikums- und Spezialfonds sowie Einzelmandaten bietet Lingohr & Partner globale und regionale Aktienprodukte für institutionelle Investoren, ausgewählte Vertriebspartner im Privatkundengeschäft sowie vermögende Privatpersonen und Family Offices an. Die Geschäftsführung besteht aus Goran Vasiljevic, Michael Broszeit und Steffen Ulshöfer. Kern des disziplinierten und von Lingohr & Partner entwickelten Investmentprozesses CHICCO ist die Identifikation und Auswahl internationaler unterbewerteter Unternehmen mit dem Ziel, stetigen Vermögenszuwachs und eine langfristige Überrendite gegenüber der Benchmark zu erwirtschaften. Dabei liegt der Fokus auf Fakten und Bewertungen anstatt auf Emotionen und Prognosen.

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Goran Vasiljevic)

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17/04/18
Grand City Properties S.A. emittiert Hybridanleihe mit einem Volumen von 300 Mio. Euro, Kupon von 3,125% bis 3,250% erwartet

Das Wohnimmobilienunternehmen Grand City Properties S.A. emittiert eine Hybridanleihe mit einem Volumen von 300 Mio. Euro. Erwartet wird ein Kupon von 3,125% bis 3,250% bis zum ersten Call Date am 24.10.2023. Grand City Properties wird von Moody´s mit Baa1 und von S&P mit BBB+ gerated. Für die Hybridanleihe werden Ratings von Baa3 bzw. BBB- erwartet. Die Hybridanleihe hat eine Stückelung von 100.000 Euro und soll an den Börsen in Frankfurt und Luxemburg gehandelt werden. Die Transaktion wird von Deutsche Bank, J.P. Morgan, Societe Generale und UniCredit begleitet.

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Grand City Properties)

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17/04/18
Dr. Hengster, Loesch & Kollegen erweitert institutionellen Vertrieb und nimmt neuen Kooperationspartner auf

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK), ein auf die unabhängige Beratung von institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich spezialisierter Finanzdienstleister, verstärkt sein Vertriebsteam. Giovanni Romeo wird ab sofort als Senior Advisor für die langfristige und persönliche Betreuung institutioneller Investoren, wie Versorgungswerke, Pensionskassen und Versicherungen verantwortlich zeichnen. Romeo verfügt über mehr als 30 Jahre Bankerfahrung in unterschiedlichsten Positionen im Handel, Treasury und Sales für institutionelle Investoren in Deutschland, London und Mailand.

Seit April 2018 kooperiert HLK zudem mit der 2006 von Edda Schröder gegründeten Invest in Visions und ermöglicht institutionellen Kunden damit den Zugang zu Kapitalanlagen, die neben soliden finanziellen Erträgen auch eine soziale Rendite bieten. Als Mikrofinanzinvestor der ersten Stunde verfügt Invest in Visions über ausgewiesene Erfahrung in der Auswahl und Bewertung nachhaltiger und sozialer Investments. Der im Jahr 2011 aufgelegte IIV Mikrofinanzfonds investiert in Darlehen, die nach strengen finanziellen und sozialen Auswahlkriterien an Mikrofinanzinstitute in Entwicklungsländern vergeben werden und bietet dank der geringen Korrelation zu anderen Anlageklassen eine sinnvolle Portfolioergänzung.

„Im Umfeld anhaltend niedriger Zinsen und dem daraus resultierenden Anlagenotstand sowie dem gleichzeitig kaum mehr überschaubaren Investmentuniversum wird die persönliche Betreuung und qualifizierte, bedarfsgerechte Beratung für unsere institutionellen Kunden immer wichtiger“, sagt Dr. Rupert Hengster, Geschäftsführer von HLK. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit Herrn Romeo einen langjährigen Kapitalmarktexperten und äußerst erfahrenen Anlageberater zur Verstärkung unseres Teams gewinnen konnten. Seit geraumer Zeit nehmen wir zudem ein wachsendes Interesse institutioneller Investoren an Impact Investments wahr. Invest in Visions bietet hier eine erstklassige Anlagelösung, die den besonderen Kriterien unserer Kunden gerecht wird und ist daher der richtige Kooperationspartner für uns in diesem Spezialthema.“

Über Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK)
Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Invest, Invest in Visions und Susi Partners.

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Giovanni Romeo © Dr. Hengster, Loesch & Kollegen)

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16/04/18
HeidelbergCement emittiert 10-jährige EUR Bechmark-Anleihe, Guidance: Mid Swap +105 Basispunkte (ca. 2,0%)

Die HeidelbergCement AG emittiert eine 10-jährige EUR Benchmark-Anleihe. Erwartet wird ein Spread von -ca. 105 Basispunkten gegenüber Mid Swap, was einer Rendite von ca. 2,0% entsprechen würde. Die Transaktion wird von BNP Paribas, BayernLB, Danske, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Mediobanca begleitet.

Eckdaten der neuen HeidelbergCement-Anleihe:
Emittent: 
HeidelbergCement Finance Luxembourg SA
Garant:  
HeidelbergCement AG
Rating: 
Baa3 (Moody´s), BBB- (S&P), BBB- (Fitch)
Emissionsvolumen:  EUR Benchmark
Währung:  Euro
Laufzeit:  24.04.2028 (10 Jahre)
Settlement:  24.04.2018
Kupon:  noch nicht bekannt
Guidance:  Mid Swap +105 bp (ca. 2,0%)
Stückelung:  1.000 Euro, Mindestorder 100.000 Euro
Listing:  Luxemburg
Bookrunner:  BNP Paribas, BayernLB, Danske, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Mediobanca

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HeidelbergCement)

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16/04/18
iFunded verstärkt mit Stephanie Voßhage das Akquisitionsteam

Stephanie Voßhage unterstützt die digitale Immobilien-Finanzierungsplattform iFunded ab sofort bei der Neugewinnung und Betreuung von Immobilienprojekten sowohl im Bereich Neubau als auch bei Bestandsimmobilien. Sie ist Bankfachwirtin von der Frankfurt School of Finance & Management in München sowie Betriebswirtin von der Akademie bayerischer Genossenschaften.

Ausgiebige Expertise bei Immobilienprojekten
Stephanie Voßhage hat ausgiebige Erfahrung in der Betreuung von Firmenkunden aus der Immobilienbranche. Zuletzt hat sie ein institutionelles Kundenportfolio von gewerblichen Immobilien-Projektentwicklungs-, Aufteilungs- und Bauträgerkunden für die Airbus Group Bank in München aufgebaut und dabei u.a. Finanzierungen von 900 Millionen Euro betreut. Zuvor war Sie über acht Jahre als Firmen- und Privatkundenbetreuerin bei der Münchner Bank tätig.

“Wir freuen uns sehr, mit Stephanie Voßhage eine erfahrene Expertin in der Immobilienfinanzierung gewonnen zu haben. Mit ihrer Unterstützung werden wir künftig die Akquisition von neuen Projekten weiter aufbauen”, sagt Michael Stephan, Gründer und Geschäftsführer der digitalen Immobilien-Finanzierungsplattform iFunded.de von der iEstate GmbH.

Über iFunded:
iFunded ist eine Online-Immobilien-Investmentplattform der iEstate GmbH mit SItz in Berlin. Über iFunded.de können private und institutionelle Anleger gemeinsam mit Experten der Immobilienbranche direkt in Immobilienprojekte ihrer Wahl investieren. Die Verzinsung liegt je nach Projekt zwischen drei und sieben Prozent p.a. Immobilienentwickler haben die Möglichkeit, ihre Projekte über die Plattform in einer frühen Phase u.a. über Onlinekanäle zu vermarkten. Sie können www.iFunded.de neben Banken und institutionellen Investoren als alternativen Finanzierungskanal bei einem Finanzierungsbedarf von bis zu EUR 50 Mio. nutzen. iFunded agiert dabei als „vertraglich gebundener Vermittler“ im Sinne des § 2 Abs. 10 Kreditwesengesetz und wird dabei ausschließlich im Namen, für Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Hamburg tätig.

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(Foto: Stephanie Voßhage © iFunded)

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16/04/18
Hahn Gruppe legt Publikums-AIF Pluswertfonds 171 auf

Die Hahn Gruppe hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH den Publikums-AIF Pluswertfonds 171 aufgelegt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte am 11. April eine entsprechende Vertriebsfreigabe.. Das Beteiligungsangebot HAHN Pluswertfonds 171 investiert mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Mio. Euro in ein Kaufland-SB-Warenhaus in Delmenhorst, Niedersachsen.

Gut eingeführter Standort des Lebensmitteleinzelhandels
Die seit über vier Jahrzehnten etablierte Handelsimmobilie ist ein dominierender, stark frequentierter Versorgungsstandort in der Region, der über ein weitreichendes Einzugsgebiet verfügt. Das Objekt, welches während seiner Nutzungsdauer mehrfach modernisiert und erweitert wurde, weist eine Mietfläche von rund 8.500 m² auf.. Der langfristige Triple-Net-Mietvertrag mit einer Konzerntochter der Kaufland-Unternehmensgruppe beinhaltet die Obliegenheit des Mieters, auch die Instandhaltung und Instandsetzung für das Objekt zu übernehmen. Auf dem Grundstücksareal mit einer Gesamtfläche von rund 28.600 m² befinden sich ca. 425 PKW-Stellplätze.

Geplante Modernisierung zur Sicherung der guten Wettbewerbsstellung
Der Kaufland-Markt ist mit Anbindung an die Bundesstraße sehr verkehrsgünstig gelegen, in einem durch Einzelhandelsnutzungen geprägten Gewerbegebiet am südöstlichen Stadtrand. Zusammen mit dem angrenzenden OBI-Bau- und Heimwerkermarkt bildet das SB-Warenhaus einen attraktiven Standortverbund. Weitere Synergien ergeben sich aus den gegenüberliegenden Fachmarkt- und Wohnungsansiedlungen. Die Mieterin Kaufland plant in den nächsten Jahren eine umfassende Modernisierung der Handelsflächen. Investitionen in Höhe von 7,5 Mio. Euro beinhalten eine Modernisierung der Haustechnik, des Ladenbau- und des Werbekonzeptes. Eine Neugestaltung der PKW-Stellplätze sowie der Kassenzone ist ebenfalls vorgesehen. Damit wird das SB-Warenhaus den aktuellen Kaufland-Standards entsprechen, seine Attraktivität weiter steigern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes nachhaltig sichern.

Wachstumsstarke Mittelstadt in der Metropolregion Nordwest
Delmenhorst, Bundesland Niedersachsen, zählt über 76.000 Einwohner und grenzt unmittelbar an die Stadt Bremen, deren Zentrum sich rund 13 Kilometer nordöstlich der Delmenhorster Stadtmitte befindet. Die Mittelstadt ist Teil der Metropolregion Nordwest und beheimatet vielfältige Branchen des produzierenden Gewerbes, beispielsweise der Nahrungsmittelindustrie, der Offshore-, Marine- und Unterwassertechnik, der Automobilzulieferindustrie und der neuesten Airbus-Produktion. Delmenhorst hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren verstärkt zu einem Dienstleistungsstandort entwickelt. Die Stadt weist seit vielen Jahren eine positive Bevölkerungsentwicklung auf und erzielt bedeutende Kaufkraftzuflüsse aus der Region, was sich in einer überdurchschnittlich hohen Einzelhandelszentralität ausdrückt.

5 Prozent anfängliche Ausschüttungsrendite
Das anteilige Eigenkapital des Pluswertfonds 171 beläuft sich auf 10 Mio. Euro, bei einem Fondsvolumen von 17 Mio. Euro. Qualifizierte Privatanleger können sich mit einer Mindestbeteiligungssumme von 20.000 Euro zzgl. 5 Prozent Ausgabeaufschlag an dem Publikums-AIF beteiligen. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 5 Prozent. Mit einer langfristigen Finanzierung, die eine Fremdkapitalquote von nur 40 Prozent aufweist, sowie einem anfänglichen Tilgungssatz in Höhe von 2 Prozent wurde das Beteiligungsangebot bewusst konservativ kalkuliert. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31.12.2032 befristet.

Eckdaten des Beteiligungsangebotes HAHN PWF 171

Fonds

HAHN Pluswertfonds 171

Fondstyp

Inländischer Publikums-AIF (geschlossener Immobilienfonds), nicht risikogemischt

Immobilienobjekttyp

SB-Warenhaus

Adresse

Reinersweg 2, 27751 Delmenhorst

Hauptmieter

Kaufland Vertrieb KDSH GmbH & Co. KG

Pkw-Stellplätze

ca. 425

Mietfläche / Grundstücksfläche

Rund 8.485 m²/28.617 m²

Mietvertragslaufzeit

31.1.2019 bis zum 31.1.2034; zzgl. Verlängerungsoptionen

Baujahr

1972

Mindestbeteiligung

20.000 Euro plus 5% Agio

Prognostizierte Ausschüttung

5,00% p.a., quartalsweise Ausschüttung

Kapitalverwaltungsgesellschaft

DeWert Deutsche Wertinvestment Gmb

Verwahrstelle

CACAIS Bank S.A.


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(Foto: © HAHN Gruppe)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/04/18
SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. platziert Wandelanleihe

SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. hat bei institutionellen Investoren nicht nachrangige, unbesicherte Wandelanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einer Stückelung von 100.000 Euro platziert. Der Gesamtnennbetrag der begebenen Wandelanleihen beläuft sich auf 75 Mio. Euro.

Der Nettoerlös dient in erster Linie zur Finanzierung von Akquisitionen im OTC-Bereich. Der Fokus liegt dabei vor allem auf dem deutschen Markt, um das Wachstum der Gesellschaft in dem am weitesten entwickelten Markt weiter zu beschleunigen. Zusätzlich dienen die erlösten Mittel auch allgemeinen Unternehmenszwecken.

Michael Köhler, CEO von SHOP APOTHEKE EUROPE N.V., sagt: "Shop Apotheke ist eine der spannendsten Wachstumsstorys in Europa. Neben uns existiert keine andere paneuropäische Marke im Apothekenmarkt, weder online noch offline. Mit dem Erlös aus der Anleiheemission wollen wir unsere führende Marktposition in Europa weiter ausbauen und die Chance ergreifen, die Marke Shop Apotheke in den nächsten Jahren in Kontinentaleuropa als das Synonym für Online-Apotheke zu etablieren."

Die Wandelanleihe wird mit einem Zinssatz von 4,500 % p.a. verzinst, der halbjährlich nachschüssig zahlbar ist. Die anfängliche Wandelprämie beträgt 25,0%. Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG fungierte bei der Begebung und Platzierung als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner.

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SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/04/18
freenet AG verlängert Vertrag von CEO Christoph Vilanek um fünf Jahre und erweitert den Vorstand

Der Aufsichtsrat der freenet AG [ISIN DE000A0Z2ZZ5] hat den Vorstandsvertrag von Christoph Vilanek um fünf Jahre bis zum 31.12.2023 verlängert. Darüber hinaus werden Antonius Fromme und Rickmann von Platen zum 1. Juni 2018 neu in den Vorstand berufen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Thoma kommentiert diese Entscheidung mit den Worten: "Christoph Vilanek hat die Leitung des Unternehmens 2009 in einer herausfordernden Situation übernommen, die freenet Group neu aufgestellt und mit dem Einstieg in das TV-Geschäft strategisch für die Zukunft gut positioniert. Er genießt das Vertrauen der Investoren, des Aufsichtsrates sowie der Mitarbeiter, und entsprechend bin ich sehr glücklich, dass Christoph Vilanek für weitere fünf Jahre die Zukunft der freenet AG gestalten wird."

Christoph Vilanek äußert sich zu seiner Vertragsverlängerung wie folgt: "Ich bedanke mich für das Vertrauen des Aufsichtsrates und bin hoch motiviert, gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen den Weg der freenet AG weiter erfolgreich zu gestalten. Auch nach fast zehn Jahren erfülle ich meine Aufgaben in diesem Unternehmen mit viel Freude und großem Enthusiasmus."

Des Weiteren beschloss der Aufsichtsrat die Erweiterung des Vorstands der freenet AG um einen Vorstand "Customer Experience", Herrn Antonius Fromme und um einen Vorstand "Partnermanagement", Herrn Rickmann von Platen.

Antonius Fromme ist seit 2001 im Unternehmen. Er verantwortet zukünftig die direkten Kundenaktivitäten im Kerngeschäft Mobilfunk sowie alle On- und Offline-Marketing-Aktivitäten. In seiner Funktion kümmert er sich darüber hinaus um die Digitalisierung aller Kundeninteraktionen und -transaktionen. Rickmann von Platen arbeitet bereits seit 1999 im Unternehmen und verantwortet in seiner neuen Funktion sowohl die Beziehungen zu allen großen Partnern der Gesellschaft, unter anderem den Netzbetreibern und Hardware-Lieferanten, als auch den großen Vertriebspartnern wie Media Saturn und dem Fachhandel.

Beide neuen Mitglieder des Vorstands wurden mit Wirkung zum 1. Juni 2018 für die Dauer von jeweils drei Jahren bestellt.

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(Foto: Christoph Vilanek © freenet AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/04/18
VST BUILDING TECHNOLOGIES erhält neue Aufträge aus Deutschland und der Slowakei

Die VST BUILDING TECHNOLOGIES AG, ein führender Anbieter von Technologielösungen im Hochbau, hat neue Aufträge für die Lieferung von insgesamt über 15.000 Quadratmetern VST-Wänden aus Deutschland und der Slowakei erhalten. Das Volumen der neuen Projekte, die bereits im Sommer 2018 komplett abgeschlossen sein sollen, beläuft sich auf rund 1,2 Mio. Euro.

Ein neues Projekt in Deutschland, für das VST ca. 10.500 Quadratmeter VST-Wände liefern soll, ist das Wohnquartier Süderfeld Park im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel – eine zentrale und beliebte Wohnlage mit zahlreichen Parkanlagen. Im Rahmen dieses Neubauprojekts werden sechs Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage und ein Kindergarten mit VST-Wänden errichtet. Die Bruttogeschossfläche dieser geplanten Immobilien beläuft sich auf ca. 10.000 Quadratmeter.

Der zweite Auftrag aus Deutschland umfasst die Lieferung von ca. 3.000 Quadratmetern VST-Wänden für die Errichtung eines Pflegeheims in Baden-Württemberg unweit des Bodensees. Diese Immobilie soll bereits zeitnah fertiggestellt werden. Darüber hinaus liefert VST rund 1.600 Quadratmeter VST-Wände für vier Wohnimmobilien in der Slowakei.

Über die VST BUILDING TECHNOLOGIES AG
Die VST BUILDING TECHNOLOGIES AG bietet innovative, patentgeschützte Technologielösungen für den Hochbau, die hauptsächlich im Wohnungs- und Hotelbau, aber auch bei Pflege- und Studentenheimen eingesetzt werden. Die VST-Technologie zeichnet sich durch überlegene ökonomische und ökologische Eigenschaften im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise aus. Die Gesellschaft verfügt über eine breite Wertschöpfungskette: diese reicht von der Projektplanung und Gebäudestatik über die Produktion der patentierten Verbundschalungstechnik-Elemente, wie Wände und Decken, im eigenen Werk sowie deren Montage und die Ausbetonierung direkt auf der Baustelle. Auch übernimmt VST Kundenaufträge für den Rohbau sowie Engineeringleistungen bei Hochbauprojekten im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus lizensiert VST die patentierte Technologie für ausgewählte Regionen außerhalb der EU, liefert die dafür erforderlichen Werksanlagen und schult die Kunden im speziellen VST Planungs- und Produktions-Know-how. Die Mittelstandsanleihe der VST BUILDING TECHNOLOGIES AG (WKN: A1HPZD) ist im Börsensegment Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/04/18
SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. begibt 75 Mio. Euro Wandelanleihen mit Erweiterungsoption um bis zu 25 Mio. Euro

Der Vorstand der SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft beschlossen, nicht nachrangige, unbesicherte Wandelanleihen im Gesamtnennbetrag von 75 Mio. Euro und einer Erweiterungsoption von bis zu 25 Mio. Euro zu begeben, die in neue, auf den Inhaber lautende Stammaktien der Gesellschaft oder in existierende eigene Aktien derselben Gattung wie die Neuen Aktien wandelbar sind. Der Beschluss sieht die Ausgabe von Schuldverschreibungen und die Gewährung von Bezugsrechten auf Aktien der Gesellschaft in Höhe von 19,9% des derzeit ausgegebenen und ausstehenden Grundkapitals vor. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Wandelanleihen und somit auch auf die zuvor beschriebenen Aktien ist ausgeschlossen worden.

Die Wandelanleihen werden eine Laufzeit von 5 Jahren haben und mit in einer Stückelung von je 100.000 Euro begeben. Sie sollen mit einem Zinssatz zwischen 3,50-4,50% per annum verzinst werden, der halbjährlich nachschüssig zahlbar ist. Die Wandelprämie wird voraussichtlich zwischen 25,00-32,50 % über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft auf XETRA zwischen Handelsbeginn und Preisfestsetzung liegen.

Die endgültigen Bedingungen der Wandelanleihen werden voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages durch eine Pressemitteilung bekannt gegeben und die Abwicklung wird voraussichtlich am oder um den 19. April 2018 erfolgen.

Die Gesellschaft hat die Möglichkeit, die Wandelanleihen zu ihrem Nennbetrag (zuzüglich aufgelaufener, aber noch nicht gezahlter Zinsen) gemäß den Anleihebedingungen jederzeit (I) am oder nach dem 30. Mai 2021, wenn der Kurs der Aktie der Gesellschaft 130% des dann geltenden Wandlungspreises während eines bestimmten Zeitraums übersteigt oder (II) wenn 15% oder weniger des gesamten Nennbetrags der Wandelanleihen ausstehen, zurückzuzahlen.

Sofern nicht zuvor zurückgezahlt oder gekauft und annulliert, werden die Wandelanleihen nach Wahl des Inhabers in Aktien im Grundkapital der Gesellschaft umgewandelt.

Die Gesellschaft ist berechtigt, im Falle einer Wandlung eine Barzahlung vorzunehmen, statt Neue Aktien zu begeben oder bestehende Aktien zu liefern, wenn und soweit sie am Liefertag nicht in der Lage ist, Aktien an die Anleihegläubiger zu begeben oder zu liefern.

Die Gesellschaft ist zudem berechtigt, ihre Verpflichtung zur Rückzahlung der Wandelanleihen am Endfälligkeitstag durch Ausgabe von Neuen Aktien oder Lieferung von bestehenden Aktien und ggf. Zahlung eines zusätzlichen Geldbetrags und aufgelaufener Zinsen zu erfüllen.

Es ist vorgesehen, die Wandelanleihen innerhalb von zwei Wochen nach Abwicklung zum Handel im Freiverkehr (Open Market) an der Frankfurter Wertpapierbörse einzuführen.

Die Gesellschaft wird den Nettoerlös in erster Linie zur Finanzierung von Akquisitionen im OTC-Bereich vor allem in Deutschland verwenden, um das Wachstum von SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. weiter zu beschleunigen, sowie auch für allgemeine Unternehmenszwecke.

Die Anleihe wird in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren nur institutionellen Anlegern außerhalb der Vereinigten Staaten unter Berufung auf Regulation S (Kategorie 1) gemäß dem United States Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung sowie außerhalb Australiens, Kanadas, Japans und jeder anderen Jurisdiktion, in der das Anbieten oder Verkaufen der Anleihe nach geltendem Recht verboten wäre, angeboten.

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SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/04/18
Photon Energy erzielt 2017 Rekordergebnis

Photon Energy konnte gegenüber dem Vorjahr sowohl den konsolidierten Umsatz um 31,6% auf das Rekordniveau von 17,219 Mio. Euro steigern, sowie das EBITDA um 19,9% auf 7,851 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 steigern. Das EBIT erreichte 2,291 Mio. Euro, was einer Steigerung um 78,1% zum Vorjahr entspricht. Die gesteigerte Geschäfsentwicklung ermöglichte eine deutliche Verbesserung auf Vorsteuerebene von einem Vorsteuerverlust von 1,996 Mio. Euro im Vorjahr auf einen Vorsteuergewinn von 0,346 Mio. Euro für 2017. Das Gesamtergebnis der Photon Energy erreichte 2017 ein Plus von 1,802 Mio. Euro nach einem Verlust von 2,007 Mio. Euro im Jahr 2016. Das Unternehmen konnte ebenfalls den Nettoverlust um 69,5% auf 0,807 Mio. Euro verringern.

Das starke Umsatzwachstum ist vor allem auf eine um 4,6% gestiegene Stromproduktion des Bestansportfolios an Kraftwerken auf 27,3 GWh, ein 9,5%iges Wachstum der weltweiten Betriebsführungsverträge auf 216 MWp zum Jahresende 2017, sowie eine Belebung des Handels mit PV-Komponenten im Geschäftsbereich Technology zurückzuführen.

Fortschritte in der Projektentwicklung des Unternehmens in Australien und Ungarn, weiteres Wachstum der Betriebsführungssparte, der Aufbau des neuen Geschäftsbereiches Photon Water sowie starke Wachstumsimpulse im Handelsgeschäft mit PV-Komponenten stellen die Grundlage für ein starkes Geschäftsjahr 2018 dar.

“Das Jahr 2017 war ein einschneidender Moment in unserer Unternehmensentwicklung mit solidem Wachstum in allen Geschäftsbereichen. Nachhaltige Fortschritte in unseren Schlüsselmärkten Australien und Ungarn sowie in unsere Wassersparte lassen uns auf ein vielversprechendes Geschäftsjahr 2018 hoffen, in dem wir weiter starkes Umsatzwachstum und kräftige Impulse für unsere Profitabilität erwarten“, bemerkte Georg Hotar, CEO der Photon Energy NV.

Photon Energy hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 abgeschlossen und hat das neue Jahr vielversprechend mit dem Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung im Jänner 2018 für die gemeinsame Projektentwicklung von fünf PV-Grossprojekten (mit einer geplanten installierten Kapazität von 1,14 GWp) in New South Wales (Australien) mit Canadian Solar, einem der weltweit führenden Solarunternehmen, sowie der Inbetriebnahme seiner ersten PV-Anlage in Ungarn im März, begonnen.

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(Foto: © Photon Energy)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/04/18
Perfect Storm oder Kaufchance – Was ist langfristig vom Anleihemarkt zu erwarten?

Ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren hat dazu geführt, dass in den vergangenen Monaten die Zinssätze für Anleihen mit langer Laufzeit gestiegen sind. Diese Veränderung wurde nicht nur durch die Angst vor einem stärkeren Wirtschaftswachstum und höherer Inflation ausgelöst. Sie wurde auch von der Sorge getrieben, dass steigende Zinsen sich auf das Neuemissionsvolumen auswirken und dieses merklich reduzieren. Derzeit entwickelt die seit nunmehr zehn Jahren andauernde Hausse jedoch ein Umfeld, dass auf ein niedrigeres Zinsniveau von US-Anleihen schließen lässt, und sich die Spreads in einem engeren Bereich bewegen, als bisher prognostiziert wurde.

„Wir befinden uns gerade näher am oberen als am unteren Ende der Ertragsspanne, weshalb Anleihen unserer Ansicht nach mittel- bis langfristig gut performen dürften“, sagt Robert Tipp, Head of Global Bonds und Chief Investment Strategist bei PGIM Fixed Income. „Dennoch ist es schwierig vorherzusagen, wann die Zinsraten ihren Höhepunkt erreichen werden oder wie nah wir dem Scheitelpunkt bereits gekommen sind. Es ist bemerkenswert, dass die Zinssätze höher gestiegen sind, als der derzeitige Stand von Wirtschaftswachstum und Inflation eigentlich vermuten lässt. Obwohl sich das Wirtschaftswachstum aufgrund des jüngsten Fiskalstimulus der U.S.-Regierung über einige Quartale hinaus beschleunigen könnte, scheint ein anschließendes Verlangsamen auf ein moderates Level unserer Auffassung nach als wahrscheinlich. Auf der anderen Seite scheint der Markt ein robustes Wirtschaftswachstum und höhere Zinssätze bereits eingepreist zu haben – und zwar dauerhaft. Trotz anhaltender Ängste müssen ein steigendes U.S.-Defizit und der Tapering-Prozess der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan nicht zwangsweise ein Risiko für den Anleihemarkt darstellen, sofern man historischen Daten Glauben schenken darf. Während die Privatwirtschaft sukzessive die Aufnahme von neuen Krediten reduziert, obwohl die Aufnahme zu diesem Zeitpunkt des Zyklus eigentlich anziehen müsste, erhöhen öffentliche und U.S.-Pensionsfonds sowie nicht-amerikanische Staatsfonds ihr Anleihevolumen. Ebenso investieren private Haushalte weiterhin in Anleihen, um zu verhindern, dass ihre Asset-Allokation aufgrund von Kapitalzuwachs noch stärker in Richtung Aktien verzerrt wird. Obwohl die Bewertungen derzeit nicht annähernd so günstig sind wie zuvor, dürften Spread Sectors unserer Ansicht nach Staatsanleihen noch über Quartale oder sogar Jahre leicht übertreffen.“

Über PGIM Fixed Income
PGIM Fixed Income, mit einem verwalteten Vermögen von $695 Milliarden (Stand 30. September 2017), ist ein globaler Asset Manager mit aktiven Lösungen über alle Fixed Income Märkte hinweg. Das Unternehmen unterhält Büros in Newark, N.J., London, Tokyo und Singapur.

Über PGIM
Mit 14 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den Top-Ten der größten Vermögensverwalter weltweit mit mehr als 1 Billion US-Dollar verwaltetem Vermögen (Stand 30. September 2017). Der Unternehmensansatz von PIGM bietet eine Reihe von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren weltweit über alle Asset-Klassen hinweg an, einschließlich auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierenden Aktienstrategien, Anleihestrategien, Immobilien sowie private und gewerbliche Hypothekenkredite. Die Unternehmenseinheiten haben Niederlassungen in 16 Ländern auf fünf Kontinenten.

Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen.

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(Foto: Robert Tipp © PGIM Fixed Income)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/04/18
Berlin Hyp emittiert fünften Green Bond

Die Berlin Hyp hat ihren fünften Green Bond zur Refinanzierung von Darlehen für grüne energieeffiziente Gebäude begeben. Mit der neu emittierten grünen Senior Unsecured Anleihe erhöht sich das Volumen ausstehender Green Bonds der Bank auf 2,5 Milliarden Euro.

Die Berlin Hyp konnte gestern ihre dritte grüne Senior Unsecured Anleihe und damit ihren insgesamt fünften Green Bond im Benchmarkformat am Kapitalmarkt platzieren. Die zehnjährige Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro weist einen Kupon von 1,50% auf und wird von Moody’s und Fitch mit A1 bzw. A+ gerated.

Die Orderbücher wurden um 9:00 Uhr von einem Konsortium bestehende aus Commerzbank, Credit Agricole, J.P. Morgan, LBBW und Natixis mit einer Guidance von Mid-Swap + low 60 Basispunkte geöffnet. Das Bankhaus Lampe fungierte als Co-Lead Manager. Innerhalb von wenigen Stunden sammelten die Syndikatsbanken 66 Orders im Gegenwert von deutlich über 500 Mio. Euro ein und schlossen die Bücher um 12:15 Uhr. Der Re-offer Spread wurde bei Mid-Swap +60 Basispunkten festgelegt.

Bei der Investorenverteilung ist insbesondere der hohe Sparkassenanteil hervorzuheben. Er betrug 55%. Asset Manager und Versicherungen beteiligten sich jeweils mit 22 bzw. 15%. 88% der Anleihe gingen an einheimische Investoren. Mit 5 und 4% der Anleihe folgten französische und britische Anleger. Der Anteil an SRI-Investoren am finalen Orderbuch lag bei 20%.

Mit dem Emissionserlös refinanziert die Berlin Hyp Darlehen für Green Buildings. Die hierfür verwendeten Eignungskriterien orientieren sich in erster Linie an der Energieeffizienz der Gewerbeimmobilien, berücksichtigen darüber hinaus jedoch auch weitere Nachhaltigkeitskriterien. Wie bei allen von ihr emittierten Green Bonds strebt die Bank darüber hinaus an, während der Laufzeit der Anleihe einen Betrag in Höhe des Emissionserlöses zusätzlich in neue Green Building Finanzierungen zu investieren. Bis 2020 sollen diese 20 Prozent des gesamten Darlehensportfolios ausmachen.

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(Foto: © Berlin Hyp)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.