Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

Die Nutzung des unter dem Domain-Namen „http://www.bondinvest.eu“ erreichbaren In-ternet-Auftritts der Wolfgang Steubing AG einschließlich aller unter diesem Domain-Namen hinterlegten Internet-Seiten unterliegt den nachfolgenden Nutzungsbedingungen. Die Nutzung des Internet-Auftritts ist erst möglich, nachdem Sie diesen Nutzungsbestimmungen ausdrücklich durch Betätigen des „akzeptiert“ – Feldes am Ende der Nutzungsbedingungen zugestimmt haben und diese damit als verbindlich für die Nutzung des Internet-Auftritts akzeptiert haben. Bitte lesen Sie daher die nachstehenden Nutzungsbedingungen ausführlich durch.

§ 1 Leistungen des Anbieters

(1) Die Wolfgang Steubing AG, Goethestraße 29, 60313 Frankfurt am Main (nachfolgend als „Steubing“ bezeichnet) betreibt den Internet-Auftritt unter dem Domain-Namen „http://www.bondinvest.eu“ und den darüber abrufbaren Internet-Seiten (nachfolgend als „Internet-Auftritt“ bezeichnet). Über den Internet-Auftritt stellt Steubing Informati-onen über die auf der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren An-leihen sowie deren jeweilige Marktpreise zur Verfügung. Der Abruf der Informationen ist für die Nutzer des Internet-Auftritts kostenlos.

(2) Die Informationen werden von Steubing ausschließlich privaten Nutzern mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellt. Eine Nutzung des Internet-Auftritts durch professionelle Markteilnehmer ist ausgeschlossen.

(3) Als Betreiber des Internet-Auftritts ist Steubing gemäß § 5 des Telemediengesetzes („TMG“) für eigene Inhalte nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Die Inhalte der Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt.

§ 2 Hinweise zu den bereitgestellten Informationen

(1) Der Internet-Auftritt und die darüber abrufbaren Daten dienen ausschließlich zur Information über die auf der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren Anleihen sowie deren jeweilige Marktpreise. Die Daten und Informationen stellen insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung seitens Steubing dar. Sie sind kein Angebot oder Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf für die über die elektronische Handelsplattform „Bond Invest“ handelbaren Anleihen. Anlageziele, Erfahrung, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse der Nutzer des Internet-Auftritts können bei dessen Erstellung und Pflege nicht berücksichtigt werden.

(2) Die in dem Internet-Auftritt enthaltenen Anleihen sind möglicherweise nicht für jeden Nutzer als Anlageinstrument geeignet. Möglicherweise ist der Kauf dieser Anleihen als riskant anzusehen. Insbesondere können Zins- und Wechselkursänderungen den Wert, Kurs oder die Erträge der Anleihen negativ beeinflussen. Angaben zur Wertentwicklung sind immer vergangenheitsbezogen. Für die Prognose zukünftiger Wert- und Preisent-wicklungen sind historische Kursentwicklungen nur eine unzulängliche Basis und stellen keine Garantie dar. Ferner repräsentieren die in dem Internet-Auftritt dargestellten Werte und Preise möglicherweise nicht den Preis oder Wert, der auf dem jeweiligen Markt zu dem Zeitpunkt erhältlich ist, zu dem ein Nutzer ein bestimmtes Wertpapier o-der Währung kaufen oder verkaufen möchte. Weiterhin berücksichtigen die Informationen in dem Internet-Auftritt nicht die aufgrund der Größe einer konkreten Transaktion möglicherweise abweichenden Werte oder Preise. Steubing übernimmt keine Verantwortung für:

  • a) die Geeignetheit der in dem Internet-Auftritt dargestellten Anleihen für den Anleger
  • b) die buchhalterischen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in die darge-stellten Anleihen, sowie
  • c) die zukünftige Wertentwicklung der Anleihen.

Steubing rät dringend dazu, vor Anlageentscheidungen unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen. Durch die Nutzung des Internet-Auftritts sowie des Ab-rufs der enthaltenen Informationen wird der Nutzer weder zum Kunden von Steubing, noch entstehen Steubing dadurch irgendwelche Verpflichtungen oder Verantwortlich-keiten diesem Nutzer gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen Steubing und dem Nutzer dieser Internetseiten zustande.

(3) Steubing behält sich ausdrücklich vor, unter dem Internet-Auftritt zum Ausdruck gebrachte Meinungen, einzelne Internet-Seiten oder den gesamten Internet-Auftritt einschließlich der angebotenen Dienste, Informationen, Eigenschaften oder Funktio-nalitäten, die im Rahmen der bestimmungsgemäßen Benutzung des Internet-Auftritts zugänglich sind, ohne vorherige Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Steubing übernimmt keine Verpflichtung, die enthaltenen Informationen zu aktualisieren oder auf dem neu-esten Stand zu halten.

Steubing ist als Market-Maker für die Anleihen, die auf den Internet-Seiten des Inter-net-Auftritts dargestellt werden, tätig und betreibt die elektronische Handelsplattform „Bond Invest“. Diesbezüglich können bei Steubing Interessenkonflikte bestehen. Durch die Market-Maker-Tätigkeit und den Betrieb der elektronischen Handelsplattform „Bond Invest“ kann Steubing Positionen in diesen Anleihen halten. Daraus können sich mögli-cherweise Auswirkungen auf den Wert der hier dargestellten Anleihen ergeben.

§ 3 Disclaimer, Haftung für Links

Der Internet-Auftritt enthält Verweise („Links“) zu Internet-Seiten, die weder von Steu-bing erstellt wurden noch von Steubing betrieben werden und auf deren Inhalte Steu-bing daher keinen Einfluss hat. Aus diesem Grund kann Steubing für diese fremden In-halte dieser Anbieter keine Gewähr im Hinblick auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der dort angebotenen Informationen übernehmen. Für die Inhalte dieser Internet-Seiten ist der jeweilige Anbieter verantwortlich.

Die Internet-Seiten wurden zum Zeitpunkt der Erstellung des Verweises auf offensicht-liche Rechtsverstöße überprüft. Eine permanente Kontrolle der in Bezug genommenen Internet-Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte weder praktisch machbar noch sinnvoll möglich. Sollten Steubing Rechtsverletzungen bekannt werden, so wird Steu-bing die Verweise Links umgehend entfernen. In diesem Punkt bittet Steubing die Nut-zer des Internet-Auftritts um einen Hinweis, sofern entsprechende Rechtsverletzungen durch den Nutzer festgestellt werden.

§ 4 Gewerbliche Schutzrechte

(1) Die gewerblichen Schutzrechte für die von Steubing erstellten eigenen Inhalte des In-ternet-Auftritts (z.B. Grafiken, Sounds, Texte, Datenbanken) sowie die Rechte an den Kennzeichen „BOND INVEST“ und „Wolfgang Steubing AG“ liegen bei Steubing. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte in anderen (auch elektronischen oder gedruckten) Publikationen oder eine Verwendung der Kennzeichen ist ohne ausdrückli-che Zustimmung von Steubing nicht gestattet. Eingriffe in die Schutzrechte von Steu-bing werden bei Kenntnisnahme unverzüglich verfolgt.

(2) Sämtliche Veröffentlichungen unter dem Internet-Auftritt unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwer-tung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustim-mung des jeweiligen Verfassers. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht aber für den kom-merziellen Gebrauch gestattet.

§ 5 Haftung

Für die von Steubing unter dem Internet-Auftritt kostenlos bereitgestellten Leistungen und Informationen gelten, soweit diese nicht kostenpflichtig angebotenen Dienstleistungen betreffen, folgende Haftungsbestimmungen:

(1) Steubing übernimmt keine Haftung für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

(2) Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen, sofern kein grobes Verschulden oder Vorsatz von Steubing vorliegt. Insbesondere sind Ersatzansprüche gegen Steubing we-gen solcher Schäden ausgeschlossen, die aufgrund der Verwendung der Informationen oder durch fehlerhafte und unvollständige Informationen verursacht wurden. Soweit die Haftung von Steubing ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Er-füllungsgehilfen.

§ 6 Sonstiges

(1) Diese Nutzungsbestimmungen unterliegen in sämtlichen Bestandteilen ausschließlich deutschem Recht.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen rechtsunwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

21/11/17
Dreijährige Erfolgsbilanz für Goldman Sachs Global Strategic Macro Bond Portfolio

Der von Goldman Sachs Asset Management (GSAM) im Oktober 2014 aufgelegte Fonds Goldman Sachs Global Strategic Macro Bond Portfolio feiert sein 3-jähriges Bestehen. Seit Auflage erzielte der Fonds eine Wertentwicklung von +1,89 Prozent (Stand 31.10.2017) und weist mittlerweile ein Fondsvolumen von über 2 Milliarden US-Dollar auf.

Als alternative Rentenmarktanlage ist der Fonds auf die globale makroökonomische Entwicklung ausgerichtet. Er spiegelt die Einschätzungen des Fondsmanagementteams zu globalen Zinssätzen, lokalen Währungen und Schwellenländeranleihen wider. Der Fonds verfolgt das Ziel, bei den unterschiedlichsten Marktentwicklungen einen langfristigen Kapitalzuwachs zu generieren.

Jonathan Xiong, Head of Fixed Income Alternatives bei GSAM und Co-Portfoliomanager des Goldman Sachs Global Strategic Macro Bond Portfolios, sagt: „Die Märkte sind zunehmend unvorhersehbar und zwischen den großen Wirtschaftsräumen bestehen beträchtliche Divergenzen: Aktienbewertungen bewegen sich auf Allzeithochs und Zinsunterschiede vergrößern sich. Wir sind überzeugt, dass diese Entwicklung für mehr Volatilität sorgen wird und weltweit Investmentchancen eröffnet. Daher suchen viele Anleger derzeit nach marktneutralen Strategien, die weniger stark an traditionelle Risiko- und Ertragsquellen gebunden sind.“

Marie Cardoen, Head of Third Party Distribution für Deutschland und Österreich, ergänzt: „In den letzten drei Jahren konnte das Goldman Sachs Global Strategic Macro Bond Portfolio für unsere Kunden attraktive Renditen im alternativen Anleiheuniversum erzielen und dabei seine Benchmark schlagen. Auch in Zukunft ist es wichtig, dass Anleger ihre Renditequellen breit streuen und Portfolios diversifizieren. Alternative Anleihefonds sind hierfür gut geignet.“

Das Goldman Sachs Global Strategic Macro Bond Portfolio wird von einem Expertenteam für Fixed Income Alternatives verantwortet. Sie sind Teil des GSAM Fixed Income Teams, welches seit 1988 Anleiheportfolios aktiv verwaltet und derzeit über 550 Milliarden US-Dollar in verschiedenen Währungs- und Anleiheprodukten mit globalem-, regionalem- und Einzelländer-Fokus anlegt.

Über Goldman Sachs Asset Management:
Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist einer der global führenden Vermögensverwalter. GSAM beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter an 31 Standorten weltweit. Das Unternehmen stellt institutionellen und privaten Anlegern Anlage- und Beratungslösungen zur Verfügung, die das gesamte Spektrum an Anlageklassen, Branchen und Regionen umfassen. Unsere Anlagelösungen beinhalten Anleihen, Geldmärkte, börsengehandelte Aktien, Rohstoffe, Hedge-Fonds, Private Equity und Immobilien. Diese Lösungen stehen unseren Kunden im Rahmen unserer unternehmenseigenen Strategien, strategischen Partnerschaften und unseren offenen Architekturprogrammen zur Verfügung. In unseren Anlageteams setzen mehr als 700 Anlagespezialisten ihre Marktkenntnis, ihr Fachwissen im Bereich Risikomanagement und die technologischen Möglichkeiten von Goldman Sachs im Sinne unserer Kunden ein. Wir unterstützen sie dabei, sich in den dynamischen Märkten von heute zu behaupten und ermitteln Anlagechancen für ihre Portfolios, unter Berücksichtigung ihrer langfristigen Anlageziele. Wir stellen unsere globale Kompetenz den weltweit führenden Pensionsfonds, Staatsfonds, Zentralbanken, Versicherungsgesellschaften, Finanzinstituten, Stiftungen, Privatpersonen und Family Offices bereit. Im Auftrag dieser Kunden erbringen wir Anlage- oder Beratungsdienstleistungen. Per 30. September 2017 belief sich das von GSAM verwaltete Vermögen auf 1,257 Billionen US-Dollar.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Jonathan Xiong © Goldman Sachs Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/11/17
Natixis Global Asset Management in Natixis Investment Managers umbenannt

Natixis Global Asset Management hat heute seinen Namen in Natixis Investment Managers geändert, um das mehrere Partner umfassende Geschäftsmodell sowie die besonderen Stärken, welche das Unternehmen seinen Kunden bietet, deutlicher hervorzuheben. Natixis Investment Managers bietet Anlagelösungen mit hohem Active Share und klaren Überzeugungen und liefert gleichzeitig erstklassige Bewertung und Beratung, um Kunden bei der  Portfoliozusammenstellung im Sinne ihrer langfristigen Anlageziele zu unterstützen. Natixis Asset Management, eine Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers mit Sitz in Paris, durchläuft aktuell ebenfalls ein Rebranding-Verfahren und wird 2018 umbenannt. Alle anderen Tochtergesellschaften von Natixis Investment Managers behalten ihre bisherigen Marken bei.

Active ThinkingSM
Zeitgleich mit der Namensänderung führt Natixis Investment Managers eine neue Markenplattform mit dem Schwerpunkt Active ThinkingSM ein. Genau wie das Multi-Affiliate-Investmentmodell von Natixis, welches 26 spezialisierte Investmentmanager umfasst, wird die Active ThinkingSM-Markenplattform veranschaulichen, wie Natixis viele verschiedene Perspektiven nutzt und traditionelle Denkmuster in Frage stellt, um die bestmöglichen Lösungen für Kundenportfolios zu finden. Active ThinkingSM spiegelt zudem Natixis‘ Überzeugung wider, dass echtes aktives Management Mehrwert für Kunden liefern kann.

„Unser neuer Name und unsere neue Markenplattform stellen unser Geschäftsmodell besser heraus   und zeigen deutlicher, welchen Mehrwert wir unseren Kunden über unser Angebot an führenden aktiven Investmentlösungen in Kombination mit den zum Aufbau und der Verwaltung von Portfolios notwendigen Research- und Beratungsleistungen bieten“, sagt Jean Raby, CEO von Natixis Investment Managers. „Indem wir unseren Kunden den Zugang zu einer großen Zahl von Investmentmanagern ermöglichen, von denen jeder ein eigenes Vorgehen und eine eigene Kultur besitzen, nutzen wir eine vielfältige und unkonventionelle Denkweise, die zu Alpha führen kann.“

Natixis Investment Institute
Um seinen multidisziplinären Ansatz im Investmentmanagement auszuweiten, gründet Natixis zudem das Natixis Investment Institute, welches folgende Bereiche kombiniert: Verhaltensforschung des Center for Investor Insight, tiefgreifende Portfolio-Research und -Analyse der Portfolio Research & Consulting Group sowie Analysen und Prognosen zur Marktentwicklung, um Kunden ein umfangreiches Verständnis der Beziehungen zwischen Anlegerstimmung und Entscheidungsfindung bei Anlagen zu bieten.

Das Institut wird die neuesten Entwicklungen im Bereich der Datenanalyse und -visualisierung einsetzen, um Zusammenhänge zwischen den über fünf Jahre hinweg in 25 Umfragen mit 50.000 Teilnehmern gesammelten Daten und den über 6.000 Portfolios, die die Gesellschaft analysiert hat, zu untersuchen und die jahrzehntelange Erfahrung ihres Strategieteams nutzen, um diese Ergebnisse in der Portfoliostrategie umzusetzen. Research von Natixis Investment Managers ist weithin als Quelle für Primärdaten und Fachwissen anerkannt und eine Referenz für Führungskräfte aus Unternehmen, dem akademischen Bereich, der Politik und den Medien weltweit.

Exchange-Reihe
Um die Wirksamkeit der Nutzung verschiedener Perspektiven bei der Lösung wesentlicher Probleme deutlicher zu demonstrieren, wird Natixis eine neue Exchange-Reihe bei seinen Investment-Foren-Veranstaltungen weltweit einführen. An den Exchange-Veranstaltungen werden Experten aus einer Vielzahl von Fachgebieten teilnehmen und wichtige Themen diskutieren, die sich nicht nur auf Anlagen im engeren Sinne beschränken. Natixis wird zudem mit Schlüsselkunden und einflussreichen Institutionen zusammenarbeiten, um die Exchange-Veranstaltungen auch an andere Standorte zu bringen und so seinen Ansatz verschiedener Perspektiven einem breiteren Publikum nahezubringen.

Über Natixis Investment Managers
Natixis Investment Managers versorgt umsichtige Anlagespezialisten mit erkenntnisreichen Einsichten zum Aufbau von Portfolios. Mit der Exptertise von 26 spezialisierten Investmentmanagern weltweit setzen wir Active Thinking? ein, um proaktive Lösungen zu liefern, die Kunden dabei helfen, bessere Ergebnisse in allen Märkten zu erzielen. Natixis zählt zu den weltweit größten Asset-Management-Firmen. Natixis Investment Managers, dessen Hauptsitze sich in Paris und Boston befinden, ist Bestandteil von Natixis. Natixis ist an der Pariser Börse notiert und ist eine Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs.

http://www.fixed-income.org/ 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/11/17
UBP erhöht Kapazitäten an Schwellenmärkten mit neuem Staatsanleihenfonds

Union Bancaire Privée (UBP) legt einen neuen Staatsanleihenfonds (UBAM – Emerging Market Sovereign Bond) auf und erweitert damit ihr Angebot an den Schwellenmärkten. Unter der Leitung von Thomas Christiansen setzt die neue Strategie auf einen innovativen Ansatz, der bankinternes Research mit thematischen Analysen kombiniert. Ziel ist es, die Interaktion zwischen makroökonomischen Faktoren und den Fundamentaldaten der Länder auszuwerten, um neue Quellen der Alpha-Generierung zu erschliessen.

Das Fondsmanagement wendet bei der Titelauswahl sowohl einen Top-down- als auch einen Bottom-up-Ansatz an, um das Engagement in Staatsanleihen oder Quasi-Staatsanleihen in harter Währung festzulegen. Das Anlageuniversum umfasst vor allem Emittenten, die in den Schwellenländern ansässig sind.

Die UBP ergänzt damit ihr Angebot an festverzinslichen Fonds in den Schwellenländern. Dieses umfasst gegenwärtig drei Strategien mit Fokus auf Unternehmenspapieren (UBAM – EM Investment Grade Corporate Bond, UBAM – Emerging Market Corporate Bond, UBAM – EM High Yield Short Duration Corporate Bond) und einen Fonds ohne Benchmarkrestriktionen (UBAM – Emerging Market Debt Opportunities).

Denis Girault, Head of Emerging Market Fixed Income, bei der UBP zeigte sich erfreut: „Der Launch spiegelt die anhaltende signifikante Nachfrage der Anleger nach Investitionen in den Schwellenländern wider. Unser Investmentansatz, der thematische Top-down- und Bottom-up- Analysen vereint, ist unseres Erachtens bestens geeignet, um den Anlegern die Möglichkeit zu geben, von einem äusserst attraktiven und rentablen Marktsegment zu profitieren.“

Der Fonds ist in Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden, der Schweiz und Spanien zugelassen.

http://www.fixed-income.org/ 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/11/17
M&G Investments: Kommentar von Dr. Wolfgang Bauer, Fondsmanager im Anleiheteam, zum Scheitern der Sondierungsgespräche

„Das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen nach dem Ausstieg der FDP gestern Abend kommt nicht völlig überraschend. Auch nach vierwöchigen intensiven Gesprächen waren die Diskrepanzen zwischen den Parteien – von der Zuwanderung über die Steuerreform bis hin zur Energiepolitik – noch immer sehr groß.

Die Auflösung dieser Situation wird sich eher mittel- bis langfristig auf den Markt auswirken. Da die SPD aber angekündigt hat, es werde keine Verhandlungen über eine Fortsetzung der großen Koalition geben, steuern wir auf eine Minderheitsregierung oder gar auf Neuwahlen zu. Ich gehe davon aus, dass die Marktvolatilität aufgrund der zunehmenden politischen Unsicherheit in Europas Wirtschaftsmacht ansteigen wird. Größere europäische Integrationsprojekte können wohl auf absehbare Zeit kaum vorangetrieben werden. Wichtig ist, zu beachten, dass Tail-Risiken nach wie vor bestehen – aber sie sind offenbar noch nicht eingepreist.“

http://www.fixed-income.org/   (Foto:   Dr. Wolfgang Bauer © M&G Investments)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/11/17
TLG Immobilien AG emittiert 7-jährige Anleihe mit einem Volumen von 400 Mio. Euro, Guidance: Mid Swap +110 Basispunkte (ca. 1,6%)

Die TLG Immobilien AG emittiert eine 7-jährige Anleihe mit einem Volumen von 400 Mio. Euro. Erwartet wird ein Spread von ca. 110 Basispunkten gegenüber Mid Swap, was einer Rendite von ca. 1,6% entsprechen würde. TLG Immobilien wird von Moody´s mit Baa2 (stabil) gerated. Die Transaktion wird von Deutsche Bank und J.P. Morgan begleitet.

In den ersten drei Quartalen des Jahres konnte die Gesellschaft die Mieterlöse über aktives Asset Management unter anderem durch Mieterhöhungen, Neuvermietungen und einer erfolgreich in die Bewirtschaftung übernommenen Immobilie um 13,5% auf 117,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. Ebenfalls stiegen die Funds from Operations (FFO) in diesem Zeitraum um 19,6% auf 70,1 Mio. Euro.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © TLG Immobilien AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/11/17
Consus Real Estate AG emittiert fünfjährige Anleihe mit einem Kupon von 4,00%

Entsprechend der heute bereits veröffentlichten Ad-hoc Mitteilung, hat die Consus Real Estate AG den Abschluss der Platzierung erstrangiger, unbesicherter Schuldverschreibungen mit einem Nennwert von insgesamt 200 Mio. Euro bekannt gegeben. Die Begebung der Schuldverschreibungen wird voraussichtlich am oder um den 29. November 2017 erfolgen.

Die Schuldverschreibungen werden eine Laufzeit von 5 Jahren haben und zu einem Ausgabepreis von 100 Prozent ihres Nennwerts, mit einer Stückelung von jeweils 100.000 begeben. Die Schuldverschreibungen werden mit einem Kupon von 4,00% pro Jahr verzinst, zahlbar halbjährlich nachträglich.

http://www.fixed-income.org/ 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/11/17
Behrens AG steigert Konzernumsatz um 4,9% in den ersten neun Monaten

Die Joh. Friedrich Behrens AG, einer der europaweit führenden Hersteller von Druckluftnaglern und Befestigungsmitteln, setzte auch im dritten Quartal das stabile Umsatzwachstum fort und erzielte im Neunmonatszeitraum 2017 ein Plus von 4,9%. Mit Umsatzerlösen von 87,3 Mio. EUR (Vj. 83,3 Mio. EUR) konnte nicht nur der Vorjahreszeitraum, sondern auch die eigene Planung (+1,5% bis +3,5%) übertroffen werden.

Nach wie vor überproportional verlief die Umsatzentwicklung der Behrens-Gruppe im Segment Europa, besonders in Frankreich, Spanien und Italien erzielte die Gesellschaft erneut ein deutliches Wachstum. In Deutschland stiegen die Umsätze um knapp 4 %, im Segment ROW (USA und Brasilien) lagen sie leicht darunter.

Die Materialaufwendungen stiegen in den ersten drei Quartalen aufgrund der Stahlpreis- und Euro-Dollar-Wechselkursentwicklung gegenüber der Betriebsleistung überproportional an. Darüber hinaus führten die signifikanten Investitionen in den Marktausbau in West- und Nordeuropa sowie am Standort Ahrensburg in die Logistik und neue Technologien/Produkte zu einem Anstieg des Personalaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Diese Investitionen schlagen sich im laufenden Berichtsjahr zwar deutlich auf die Ergebniskennzahlen nieder, sind jedoch entscheidend für die zukünftige Geschäftsentwicklung und Grundlage der nachhaltigen Unternehmensstrategie der Behrens Gruppe.

Daraus ergibt sich für den Neunmonatszeitraum durch die Investitionstätigkeit belastet ein Ergebnis vor Zinsen (EBIT) von 3,8 Mio. EUR, das mit 4,3% des Umsatzes die Erwartungen des Vorstandes nicht ganz erfüllt. Es liegt 23,7% unter dem Vorjahreszeitraum, in dem die Investitionstätigkeit der Gruppe jedoch deutlich geringer war.

Der Vorstand der Behrens Gruppe rechnet für das Gesamtjahr weiterhin mit einer positiven Geschäftsentwicklung und einem Umsatzwachstum zwischen +1,5% und +3,5%. Die Stahlpreisentwicklung und die Investitionen in Schweden und Belgien belasten jedoch Marge und Ergebnis stärker als erwartet. Auf Basis der ersten drei Quartale wird die Planung für das Gesamtjahresergebnis daher leicht nach unten korrigiert, es wird mit einer EBIT-Marge von 3,0% bis 5,0% gerechnet.

Über die Joh. Friedrich Behrens AG:
Die Joh. F. Behrens AG ist einer der europaweit marktführenden Hersteller von Befestigungstechnik für Holz, mit Holz und holzähnlichen Werkstoffen.
Die seit über 100 Jahren bestehende Behrens-Gruppe hat ihren Hauptsitz in Ahrensburg und Tochter- und Beteiligungsunternehmen in Europa und Übersee. Über diesen Verbund vertreibt sie in Deutschland entwickelte und produzierte Werkzeugmaschinen (druckluft- und gasbetriebene Nagel- und Klammergeräte) sowie entsprechende Befestigungsmittel (magazinierte Nägel, Klammern und Schrauben). Die Marken "BeA" und "KMR" stehen für Spitzenprodukte der Befestigungstechnik, die sich durch innovative Technologien, höchste Qualitätsstandards und moderne Fertigungsmethoden auszeichnen.
Weltweit beschäftigt die Behrens-Gruppe über 400 Mitarbeiter und vertreibt ihre Produkte über Tochtergesellschaften und darüber hinaus mit fest etablierten Vertretungen in über 40 weiteren Ländern. Zu den Abnehmern gehören unter anderem Unternehmen aus der holzverarbeitenden Industrie, der Verpackungsindustrie, der Bauindustrie und der Automobilindustrie. Eine wesentliche Stärke der Behrens-Gruppe ist neben dem innovativen Produktangebot, das kontinuierlich optimiert und erweitert wird, die ausgeprägte Servicephilosophie.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Behrens AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/11/17
Standpunkt German Mittelstand – Ausgabe 52

Mittelstandsanleihen: Mini-Hochzinsanleihen: Auf der Suche nach…

Standpunkt German Mittelstand_Ausgabe 52 Mini-Hochzinsanleihen: Auf der Suche nach…

Mehr auf www.s-gmf.de

20/11/17
Mini-Hochzinsanleihen: Auf der Suche nach…

Wir hatten es prognostiziert: Der Oktober 2017 hat den Privatanlegern in Mittelstandsanleihen wieder Freude gemacht. Neben den Vollplatzierungen in teilweise kürzester Zeit von verschiedenen Minibonds, sprechen auch noch die rekordverdächtigen hohen Umtauschquoten von Alt- in Neuanleihen eine deutliche Sprache.

Auf der Suche nach den Goldenen Zeiten: Heißt das, dass jetzt alles wieder gut ist? Alle Beteiligten – Institutionelle Investoren, Privatanleger und auch die bewertende Öffentlichkeit (Medien) – haben die Fehler vergessen? „Scotty, beam uns ins Jahr 2012“; da war noch alles in Ordnung. Die letzten Monate zeigen, dass das zarte Pflänzchen „Mittelstandsanleihen“ von vielen nicht wohlmeinenden Gesellen nicht völlig zertrampelt worden ist und sich versucht langsam wieder aufzurichten. Dafür braucht es aber noch lange Unterstützung von außen, denn alleine hat es nicht die Kraft. Hier sind insbesondere die beratenden Banken gefragt, die die manchmal zu optimistischen Emittenten auf den Boden der Tatsachen zurück holen müssen. Unternehmen, die am Kapitalmarkt agieren wollen, müssen sich zukünftig striktere Convenants nachvollziehbar unterwerfen.

Auf der Suche nach dem richtigen Zinssatz: Es ist völlig klar, dass Emittenten versuchen, den niedrigsten Zinssatz für ihren Kapitaldienst auszuloten. Dafür nutzen sie den Wettbewerb. Die Zahl der potentiellen Emittenten hat durch die veritable Krise am Markt für Mittelstandsanleihen abgenommen. Im Beauty Contest zwischen den beratenden Banken, wird die Höhe des anzubietenden Kupons, zunehmend zum Ausschlusskriterium für die Gewinnung des Mandats.

Dabei wird aber schnell vergessen, Mittelstandsanleihen sind Hochzinsanleihen, die Fremdkapital als Risikokapital einwerben. Die Aussagen, dass die Zinsen für Firmenkredite etwas über zwei Prozent liegen, sind hier definitiv wertlos. Der Risikozinssatz von Banken ist deutlich höher und durch die Basler Regelungen vorgegeben. Umso risikoreicher der Kredit, umso mehr Eigenkapital wird damit in den Büchern der Banken blockiert. Ergo: Auch die Banken lassen sich das Fremdkapital gut verzinsen. Zusätzlich plädieren wir dafür, dass vermehrt halbjährliche Kuponzahlungen eingeführt werden, damit die Investoren Vertrauen in ihre Anlage gewinnen. Das würde auch dazu beitragen, dass die Bonds liquider zu handeln wären.

Auf der Suche nach der Mitte: Asiatische Kampfsportarten lehren, dass aus einer starken Mitte Geschwindigkeit und Kraft entstehen. Das ist körperlich extrem fordernd. Der Markt für Minibonds muss seine Mitte finden. Es müssen den Forderungen der Investoren und der Öffentlichkeit Gehör verschafft werden. Das ist zugegebener Maßen anstrengend – aber schafft einen gesunden Markt.

Auf der Suche nach dem richtigen Namen: Vielleicht ist es jetzt auch an der Zeit im Sinne von Produktwahrheit und Produktklarheit von Mini-Hochzinsanleihen zu sprechen. Wir werden das ab jetzt tun.

http://www.fixed-income.org/

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/11/17
Consus Real Estate AG plant Emission einer fünfjährigen Anleihe im Volumen von 200 Mio. Euro

Der Vorstand der Consus Real Estate AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft heute die Begebung nicht nachrangiger, unbesicherter Schuldverschreibungen mit einem Nennwert von insgesamt bis zu 200 Mio. Euro beschlossen.

Die Schuldverschreibungen werden eine Laufzeit von 5 Jahren haben und mit einer Stückelung von jeweils 100.000 Euro begeben. Die Schuldverschreibungen werden voraussichtlich mit einem Kupon zwischen 3,75% und 4,00% pro Jahr verzinst. Die Zinsen sind halbjährlich nachträglich zahlbar.

Anleihegläubigern wird das Recht eingeräumt, während eines in den Emissionsbedingungen festgelegten Zeitraums, an einer etwaigen Sachkapitalerhöhung der Gesellschaft teilzunehmen, indem gehaltene Schuldverschreibungen als Sacheinlage angeboten werden. Falls die Gesellschaft dieses Angebot annimmt, wird sie Aktien der Gesellschaft an Anleihegläubiger liefern, wohingegen die Gesellschaft einen Barausgleichsbetrag leistet, wenn sie das Angebot ablehnt (in beiden Fällen erfolgt die Berechnung entsprechend der Emissionsbedingungen).

Die Begebung der Schuldverschreibungen wird voraussichtlich am oder um den 29. November 2017 erfolgen.

Die Gesellschaft beabsichtigt, die Aufnahme der Schuldverschreibungen zum Handel im Open Market (Freiverkehr) der Frankfurter Börse zu beantragen.

Der Nettoerlös der Emission dient (I) der Finanzierung der Erweiterung des Entwicklungsgeschäfts der Gesellschaft, einschließlich des Erwerbs weiterer Anteile an der CG Gruppe, (II) der Finanzierung ausgewählter Akquisitionen von Gewerbeimmobilien und (III) der Umsetzung allgemeiner Unternehmenszwecke.

Die Schuldverschreibungen werden im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens ausschließlich bei institutionellen Anlegern außerhalb der Vereinigten Staaten in Übereinstimmung mit Regulation S nach dem United States Securities Act von 1933 in der jeweils geltenden Fassung sowie außerhalb Australiens, Japans und anderer Rechtsordnungen, in denen das Angebot oder der Verkauf der Schuldverschreibungen gesetzlich untersagt ist, platziert.

http://www.fixed-income.org/ 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/11/17
Andreas Sauer wird neuer Finanzvorstand der PORR AG

Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats hat heute Andreas Sauer per 01.02.2018 zum Mitglied des Vorstands und neuen CFO der PORR AG nominiert. Die entsprechenden Beschlüsse sollen in der Aufsichtsratssitzung am 06.12.2017 gefasst werden.

Andreas Sauer (49) absolvierte ein Wirtschaftsstudium an der Universität Mannheim und schloss dieses 1995 als Diplom Kaufmann ab. Er begann seine Karriere bei der Deutschen Bahn. Weitere Stationen in leitenden Funktionen bei Stinnes, Schenker und Infineon folgten. Zuletzt war Sauer erfolgreich als operativer CFO von Nokia Mobile Networks tätig. Sauer verfügt über umfassende Erfahrung in den Bereichen Integration, Transformation und Projektmanagement.

„Die PORR hat in diesem Jahr vier bedeutende Akquisitionen getätigt. Ich bin froh, mit Andreas Sauer einen ausgewiesenen Experten als operativen CFO an Bord zu haben. Er bringt genau die Erfahrung mit, die wir in der PORR für unseren Integrations- und Transformationsprozess brauchen“, betont Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR AG.

Ab sofort wird die PORR auch den Bereich Investor Relations neu ordnen. Er wird zur Chefsache. Ab 01.01.2018 wird Milena Ioveva die Leitung Strategie und Investor Relations mit direkter Berichtslinie zum CEO übernehmen. Ioveva war zuletzt Head of Investor Relations bei der UBM Development AG. Zuvor war sie in der PORR während der langjährigen Aufwärtsphase der Aktie für die Beziehungen zum Kapitalmarkt verantwortlich.

„Ich freue mich, mit Milena Ioveva eine langjährige Finanzmarkt-Spezialistin und PORR Kennerin als Leiterin für diesen wichtigen Bereich gewonnen zu haben“, so Strauss abschließend.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Andreas Sauer)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/11/17
Theodor Weimer übernimmt Vorstandsvorsitz der Deutsche Börse AG

Der Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG hat Dr. Theodor Weimer für drei Jahre zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Der 57-jährige Weimer folgt im Januar CEO Carsten Kengeter nach, der Ende 2017 aus dem Unternehmen aus­scheidet. Weimer ist derzeit noch Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG (München).

Weimer hat in Tübingen und St. Gallen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Geographie studiert und an der Universität Bonn promoviert. Nach seiner Lehrstuhltätigkeit arbeitete der in Wertheim geborene Weimer bei den Unternehmensberatungen McKinsey und Bain. 2001 wechselte er als Managing Director zu Goldman Sachs und wurde dort später im Investment Banking Partner. Im Jahr 2007 stieß Weimer dann zur UniCredit Gruppe als Head of Global Investment Banking in München. 2009 wurde er zum Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank (heute UniCredit Bank AG) berufen. Weimer gehört in dieser Funktion auch dem Executive Management Committee der UniCredit Gruppe an.

Dr. Joachim Faber, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Börse AG, sagte zur Ernennung des neuen Vorstandsvorsitzenden: „Ich freue mich sehr, dass wir für den Vorstandsvorsitz mit Dr. Theodor Weimer einen sehr führungsstarken Manager gewinnen konnten, der über langjährige Kapitalmarkt­erfahrung verfügt. Theodor Weimer ist ein über die Landesgrenzen hinaus hoch anerkannter Kenner der Finanzbranche, der das Geschäft unserer Kunden bestens versteht. Er ist sowohl international orientiert als auch im Heimatmarkt tief verwurzelt und sehr gut mit Regulatoren vernetzt. Er bringt alle Voraussetzungen mit, um den eingeschlagenen Wachstumskurs der Gruppe Deutsche Börse erfolgreich fortzusetzen.“

„Ich bedanke mich im Namen des gesamten Aufsichtsrats bei Carsten Kengeter, der in schwieriger Zeit wichtige strategische Weichenstellungen für das Unternehmen vorgenommen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt hat“, so Faber weiter.

Theodor Weimer sagte mit Blick auf seinen Wechsel zur Gruppe Deutsche Börse: “Ich freue mich auf eine reizvolle Aufgabe in einem sehr internationalen und technologisch global führenden Unternehmen, dessen Wurzeln am Finanzplatz Frankfurt liegen. An einem Finanzplatz, der weiter erstarken sollte. Die Deutsche Börse wird ihren Beitrag dazu leisten.”

Neben der Bestellung des neuen Vorstandsvorsitzenden zum 01.01.2018 traf der Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG auf seiner heutigen Sitzung auch zwei weitere Personalentscheidungen. Die Vorstandsverträge von Andreas Preuß und Jeffrey Tessler wurden jeweils um ein Jahr verlängert. Andreas Preuß ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender und im Vorstand der Gruppe für IT, Betrieb, das Datengeschäft sowie für die Unternehmenstöchter EEX und 360T zuständig. Jeffrey Tessler verantwortet im Unternehmen das Ressort für Produkte, Kunden und Märkte. In dieser Funktion führt er die umsatzstarken Geschäftsbereiche Eurex und Clearstream.

„Durch die Bestellung von Theodor Weimer und die Verlängerung der Verträge von Andreas Preuß und Jeffrey Tessler gelingt es, dem Unternehmen einerseits neue Impulse zu geben und andererseits die notwendige Kontinuität in der Vorstandsarbeit sicherzustellen“, kommentierte der Aufsichtsratsvorsitzende.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © HypoVereinsbank)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/11/17
PNE WIND AG: Neue Finanzierungslinie für Eigenkapital von Windparkprojekten abgeschlossen

Die PNE WIND AG sichert den Aufbau des neuen 200 MW Windparkportfolios durch eine Finanzierung des Eigenkapitals in Höhe von 25 Mio. Euro ab. Mit der IKB Deutsche Industriebank AG wurde jetzt eine Eigenkapitalfinanzierungslinie für diese Windparkprojekte vereinbart. Damit soll Eigenkapital für deutsche und französische Windparks finanziert werden, die für das im Aufbau befindliche neue internationale Windparkportfolio vorgesehen sind. In diesem Portfolio sollen Windparks mit bis zu 200 MW Nennleistung gebündelt werden. Windparks mit 43 MW Nennleistung befinden sich bereits in Bau.

„Mit der neuen Finanzierungslinie konnten wir bereits frühzeitig einen Teil des erforderlichen Eigenkapitals für das neue 200 MW Portfolio absichern und somit eine der geplanten zukünftigen Finanzierungen im Konzern erfolgreich abschließen", erläutert Finanzvorstand Jörg Klowat.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © PNE WIND AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/11/17
UBS Asset Management Deutschland GmbH gewinnt Ines Dassing als neue Marketingleiterin

Zum 1. Oktober 2017 hat Ines Dassing die Marketingleitung von UBS Asset Management Deutschland GmbH übernommen. In ihrer Position verantwortet sie zukünftig alle Marketingaktivitäten in den Märkten Deutschland, Österreich und Osteuropa.

In ihrer vorangegangenen Tätigkeit war Ines Dassing bei NN Investment Partners (vormals ING Asset Management) tätig. Hier war sie für das strategische und operative Marketing in Deutschland verantwortlich. Darüber hinaus hat sie als Marketing-Beraterin für Fidelity Investments und die Deutsche Bank gearbeitet.

Reiner Hübner, Geschäftsführer der UBS Asset Management Deutschland GmbH: „Wir freuen uns, dass wir mit Ines Dassing eine kompetente Marketing-Expertin für den Finanzsektor gewinnen konnten. Ihre über 20-jährige Erfahrung wird dazu beitragen, neue Akzente zu setzen und die Vernetzung von traditionellem und digitalem Marketing weiter auszubauen und voranzutreiben.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Ines Dassing © UBS)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/11/17
Deutsche Hypo emittiert erstmals Grünen Pfandbrief

Die Deutsche Hypothekenbank hat erstmals einen grünen Hypotheken-Pfandbrief emittiert. Sie ist damit die zweite Bank in Deutschland, die erfolgreich einen Grünen Pfandbrief im Benchmark-Format am Kapitalmarkt platziert hat. Die Emission mit einer Laufzeit von sechs Jahren hat ein Volumen von 500 Mio. Euro und trägt einen Kupon von 0,125%.

Bei einem Ausgabekurs von 99,476% beläuft sich die Rendite auf 0,213%, was einem Renditeabschlag von 14 Basispunkten (bp) zur Swapmitte entspricht. Begleitet wurde die Transaktion von einem Bankenkonsortium, bestehend aus ABN AMRO, Crédit Agricole CIB, DZ BANK, NORD/LB und UniCredit.

Innerhalb der Zeichnungsfrist von gut einer Stunde sind insgesamt über 50 Orders eingegangen; die Emission war um mehr als das Doppelte überzeichnet. Die bedeutendsten Nachfrager waren dabei Asset Manager, Stiftungen, Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen sowie Zentralbanken und staatsnahe Investoren. Der Anteil ausländischer Investoren – durchaus auch über Europa hinaus – war bei diesem Grünen Pfandbrief sehr hoch. Die Deutsche Hypo gewann zahlreiche neue, großteils sehr auf Nachhaltigkeit bedachte Investoren hinzu. Den Spread von -14 bp hätte die Deutsche Hypo auf Basis des Orderbuches sogar enger gestalten können. Mit Rücksicht auf das Investoreninteresse und mit der Erwartung einer guten Sekundärmarktperformance hat sie hierauf bewusst verzichtet.

„Mit dieser Emission konnte die Bank ein Leuchtturmprojekt erfolgreich umsetzen“, erklärt Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo. „Die Verbindung des Qualitätsprodukts Pfandbrief mit der Finanzierung energieeffizienter Immobilien ist ein Erfolgsmodell und fügt sich nahtlos in unser nachhaltiges Geschäftsmodell ein. Die Emission des Grünen Pfandbriefes ist die natürliche Folge unserer Nachhaltigkeitsstrategie und deren konsequente Umsetzung in der Refinanzierung. Es macht uns sehr stolz, dass wir zusätzliche Investoren für unser neues grünes Produkt begeistern konnten.

Im Vorfeld dieser grünen Debüt-Emission fand eine europaweite Roadshow statt, auf der die Deutsche Hypo durchweg ein gutes und konstruktives Feedback der Investoren erhalten hat. Besonders wurde dabei gewürdigt, dass die Deutsche Hypo in den letzten Jahren ein professionelles Nachhaltigkeitsmanagement aufgebaut hat. Dadurch kann die Deutsche Hypo überzeugend ihre Ambitionen zur Etablierung einer grünen Wertschöpfungskette darstellen. Mit ihren aktuellen Nachhaltigkeitsratings von oekom research AG (Prime C+) und imug (Uncovered Bonds: Positive BBB, Hypothekenpfandbriefe: Positive BB, Öffentliche Pfandbriefe: Very positive A) ist die Bank eines der am besten bewerteten Finanzinstitute in Deutschland.

Die Deutsche Hypo hat in ihrem Hypotheken-Deckungsstock Green Building-Finanzierungen identifiziert und einem grünen Sub-Portfolio zugefügt. Grundlage dafür war die Bewertung von Energieausweisen und Nachhaltigkeitszertifikaten auf Basis des Green Bond Frameworks der Deutschen Hypo. Die eingeworbenen Mittel werden ausschließlich für die Finanzierung energieeffizienter Immobilien verwendet. Die Angemessenheit des gesamten Prozesses sowie die Einhaltung der Green Bond Principles wurde von oekom research im Rahmen einer „Second Party Opinion“ bestätigt. Auf der Website der Deutschen Hypo wird in Zukunft ein ausführliches Reporting publiziert. Damit können Investoren die Portfolio-Entwicklung analysieren sowie die CO2-Einsparung, die auf ihr Investment entfällt, berechnen.

Die Deutsche Hypo, 1872 gegründet, gehört zu den erfahrensten und renommiertesten Pfandbriefbanken in Deutschland. Sie emittiert neben (Grünen) Pfandbriefen auch ungedeckte Inhaber- und Namensschuldverschreibungen.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Deutsche Hypo)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/11/17
EUROBODEN GmbH kündigt 7,375%-Anleihe 2013/18

Die Geschäftsführung der Euroboden GmbH hat beschlossen, sämtliche der noch ausstehenden Schuldverschreibungen der Anleihe 2013/18 (ISIN: DE000A1RE8B0) mit einem Kupon von 7,375% vorzeitig zu kündigen und zurückzuzahlen. Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt am 22. Dezember 2017. Die Anleihegläubiger erhalten zum Kündigungstermin einen vorzeitigen Rückzahlungsbetrag in Höhe von 101% des Nennbetrags der Schuldverschreibungen zuzüglich der bis zum 22. Dezember 2017 (ausschließlich) auf den Nennbetrag aufgelaufenen Zinsen.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Euroboden)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/11/17
Baden-Württembergischen Wertpapierbörse: Börsenrat bestellt Oliver Hans erneut als Börsengeschäftsführer

Der Börsenrat der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse hat Oliver Hans einstimmig für weitere fünf Jahre zum Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse bestellt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg hat hierzu bereits im Vorfeld als zuständige Börsenaufsichtsbehörde das erforderliche Einvernehmen erteilt.

Oliver Hans ist seit Juni 2005 Geschäftsführer der öffentlich-rechtlichen Baden-Württembergischen Wertpapierbörse sowie deren Trägergesellschaft. Der studierte Volkswirt kam 2002 als Leiter der Handelsüberwachungsstelle zur Stuttgarter Börse und war davor bei der Deutschen Börse AG und der Eurex Deutschland sowie bei der Börsenaufsichtsbehörde des Landes Hessen tätig.

Zudem wurde Dragan Radanovic mit sofortiger Wirkung in den Börsenrat gewählt. Radanovic ist Nachfolger von Ralph Danielski und seit Oktober 2017 Vorstand für Märkte und Börsenbetrieb der EUWAX AG.

Zudem verabschiedete der Börsenrat alle Anpassungen des Regelwerks der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, die zur Umsetzung der EU-Kapitalmarktrichtlinie MiFID II sowie des 2. Finanzmarktnovellierungsgesetzes (2.FiMaNoG) notwendig sind. Das Regelwerk tritt zum 3. Januar 2018 in Kraft.

Der Börsenrat ist das oberste Organ der öffentlich-rechtlichen Börse. Wesentliche Aufgaben sind unter anderen die Bestellung und Beaufsichtigung der Geschäftsführung sowie der Erlass der Börsenordnung, der Gebührenordnung und der Bedingungen für Geschäfte. Die Organe der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse – Börsenrat, Börsengeschäftsführung, Handelsüberwachungsstelle und Sanktionsausschuss – sorgen für die Aufstellung der Regelwerke und die öffentlich-rechtliche, neutrale Überwachung des Börsenhandels, wodurch sich die Börse von außerbörslichen Handelssystemen unterscheidet. Bei ihrer Tätigkeit werden die Börsenorgane durch die Börsenaufsichtsbehörde, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, kontrolliert. Das Gremium ist für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt.

Über die Börse Stuttgart
Die Börse Stuttgart ist die Privatanlegerbörse und der führende Parketthandelsplatz in Deutschland. Private Anleger können in Stuttgart Aktien, verbriefte Derivate, Anleihen, ETFs, Fonds und Genussscheine handeln – mit höchster Ausführungsqualität und zu besten Preisen. Im börslichen Handel mit Unternehmensanleihen ist Stuttgart Marktführer in Deutschland, bei verbrieften Derivaten europäischer Marktführer. Im hybriden Marktmodell der Börse Stuttgart sind Handelsexperten in den elektronischen Handel eingebunden. Sie spenden bei Bedarf zusätzliche Liquidität und sorgen für eine zuverlässige und schnelle Orderausführung. Für Anlegerschutz und Transparenz greifen alle Regulierungs- und Kontrollmechanismen einer öffentlich-rechtlichen Börse. Mit einem Handelsvolumen von über 80 Milliarden Euro in allen Anlageklassen im Jahr 2016 liegt die Börse Stuttgart an zehnter Stelle unter den Börsen in Europa.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Oliver Hans)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/11/17
PORR: Finanzvorstand legt Amt nieder

Die PORR AG hat bekannt gegeben, dass Christian Benedict Maier seine Funktion als Finanzvorstand der PORR AG mit Wirkung 31.12.2017 niederlegt. Maier war in den letzten 6 Jahren maßgeblich am Umbau des Konzerns beteiligt und wird sich künftig verstärkt der privaten Vermögensverwaltung sowie dem Ausbau seiner Beteiligungsgesellschaften widmen. Interimistisch übernimmt CEO Karl-Heinz Strauss seine Funktion.

„Als Team ist es uns gelungen, die PORR zu transformieren und zu einem solide aufgestellten Unternehmen zu formen. Christian Maier hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet. Dafür bedanke ich mich herzlich. Ich wünsche ihm für seine geplanten Aktivitäten alles Gute“, so Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR.

http://www.fixed-income.org/
Foto: Karl-Heinz Strauss © PORR

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/11/17
Mit Projektanleihen Asiens Bedarf an Infrastruktur finanzieren

Projektanleihen sind in Asien selten. Der öffentliche Sektor, einschließlich multilateraler Entwicklungsbanken, und Geschäftsbanken finanzieren aktuell rund 92 Prozent der asiatischen Infrastrukturinvestitionen. Auf regionaler Ebene hat China bislang 500 Milliarden US-Dollar für seine Initiative „Neue Seidenstraße“ (One Belt One Road, kurz OBOR) ausgegeben – und diese Summe beinhaltet nicht die Milliarden, mit denen seine Banken und gewerbliche Kreditgeber das OBOR-Projekt schon unterstützt haben.

Sich ausschließlich auf öffentliche Finanzierung zu verlassen, kann die bestehende Finanzierungslücke allerdings nicht schließen. Und die Banken sind nicht unbegrenzt dazu bereit, Kredite mit langen Laufzeiten und großen Volumen zu vergeben, wie sie für viele Infrastrukturprojekte benötigt werden. Außerdem verteuern die strengeren regulatorischen Kapitalanforderungen für Banken, vor allem die Basel-Vorschriften, die Projektfinanzierung. Andererseits ist der Finanzierungsbedarf der Region in die Höhe geschossen: Nach Schätzungen der Asian Development Bank werden die Entwicklungsländer Asiens bis 2030 jährlich 1,7 Billionen US-Dollar investieren müssen, um ihre Wachstumsdynamik aufrechtzuerhalten.

Das ebnet den Weg für eine größere Beteiligung des Privatsektors, insbesondere durch die Kapitalmärkte. Ein großer Vorteil ist, dass der Anleihemarkt eine starke Anlegerbasis hat, u.a. mit Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds, die langlaufende Anleihen mühelos aufnehmen können. Zudem ist der Markt breit aufgestellt, sowohl Investment-Grade-Anleihen als auch Hochzinsanleihen aufzunehmen.

Projektanleihen sind natürlich kein neues Phänomen und wurden schon bei der Infrastrukturfinanzierung in Europa und Nordamerika breit genutzt. Asiens Markt für Projektanleihen steckt jedoch nach wie vor in den Kinderschuhen. Dafür gibt es mehrere Gründe: politische, regulatorische, rechtliche und institutionelle Rahmenregelungen, politische Risiken und Fremdwährungsrisiken.

Trotzdem lässt die erfolgreiche Emission von Indonesiens Stromerzeuger Paiton Energy im August darauf schließen, dass es eine Nachfrage nach gut strukturierten Projektanleihen in und aus Asien gibt. Die Cashflow-Visibilität der Projektfirma ist aufgrund der langfristigen Take-or-Pay-Stromabnahmeverträge zwischen Paiton und dem regierungsnahen Abnehmer Perusahaan Listrik Negara (PLN) sehr gut. PLN ist vertraglich verpflichtet, den gesamten von Paiton erzeugten Strom auf Basis eines Tarifmodells abzunehmen, das die Weitergabe der Betriebs- und Wartungskosten gestattet.

Wir gehen davon aus, dass künftig mehr asiatische Projektanleihen auf den Markt kommen. Abgesehen von Chinas OBOR-Initiative rüsten sich auch die Philippinen für einen 170 Milliarden US-Dollar schweren Infrastrukturplan namens „Build, Build, Build“ und fassen dabei den Offshore-Renminbi-Anleihenmarkt für die Finanzierung ins Auge. Malaysia als weiteres Beispiel treibt die Erweiterung seines Eisenbahnnetzes voran. Eine Möglichkeit, um die Attraktivität von Projektanleihen zu erhöhen, ist, dass die Regierungen oder multilateralen Entwicklungsbanken Kreditverbesserungen anbieten, die zur Reduzierung des Ausfallrisikos beitragen können.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Joyce Tan © NNIP)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/11/17
VEDES platziert fünfjährige Anleihe mit einem Kupon von 5,00% bei institutionellen Investoren

Die VEDES AG platziert eine fünfjährige Anleihe mit einem Volumen von 25 Mio. Euro und einem Kupon von 5,00% im Rahmen eines Private Placements bei institutionellen Investoren.

Die Anleihe wird mit den Rechten an der Marke „VEDES“ besichert und läuft von 17.11.2017 bis 17.11.2022 (ausschließlich). Die Anleihe hat eine Stückelung von 1.000 Euro bei einer Mindestorder von 100.000 Euro. Die Transaktion wird von der Quirin Privatbank begleitet.

Verwendet werden soll der Emissionserlös zur Refinanzierung der VEDES-Anleihe 2014/19 (ISIN DE000A11QJA9) sowie zur Finanzierung strategischer Projekte. Die VEDES AG ist laut Wertpapierprospekt berechtigt, die Anleihe 2014/19 frühestens zum 24. Juni 2017 mit einer Frist von mindestens 30 und höchstens 90 Tagen insgesamt oder teilweise zu kündigen und vorzeitig zu 102,5% und ab dem 24. Juni 2018 zu 101,5% des Nennbetrags zurückzuzahlen.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © VEDES)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/11/17
PNE WIND AG möchte sich zum Clean Energy Solution Provider entwickeln

Die PNE WIND AG richtet ihr operatives Geschäft strategisch neu aus und stellt ihre Aktivitäten national wie international auf eine deutlich breitere Basis: „Wir werden uns vom Spezialisten für Projektierung, Bau und Betrieb von Windparks zum Anbieter von Lösungen für saubere Energie weiterentwickeln. Als „Clean Energy Solution Provider“ wollen wir unser Service-Angebot ausweiten und werden neue Märkte und Technologien besetzen“, beschreibt Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG, die Grundzüge der neuen Strategie. Ziel ist es, die Volatilität der Erträge zu verringern und neue Margenpotentiale zu erschließen.

PNE WIND reagiert mit der neuen strategischen Ausrichtung auf Veränderungen in den Märkten und bei den Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Während Erneuerbare Energien weltweit in den kommenden Jahren dynamisch wachsen werden, sind in einzelnen, etablierten Märkten aber auch gegenläufige Entwicklungen zu beobachten. Förderungen für Windenergie werden gekürzt und Vergütungssysteme auf Ausschreibungen oder andere Marktmechanismen umgestellt. Der Zubau der Windenergie wird in manchen Ländern begrenzt. Das verschärft den Wettbewerbsdruck. Die Optimierung der Kosten rund um ein Projekt gewinnt daher immer mehr an Bedeutung.

Diesen Entwicklungen trägt die PNE WIND AG mit einer Ausweitung des operativen Geschäfts Rechnung und wird als Clean Energy Solution Provider die enormen Chancen aus der Wandlung der Märkte nutzen. Das Ziel ist klar definiert: „Unsere strategische Neuausrichtung umfasst künftig nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Erneuerbaren Energien. Aus unserer jetzigen Position der Stärke heraus wollen wir Projekte und Lösungen zur Planung, Errichtung und zum Betrieb von Erneuerbare Energien Kraftwerken entwickeln und realisieren“, sagt Markus Lesser.

Projektentwicklung und Portfolio

Projektentwicklung bleibt das Kerngeschäft. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung von Qualitätsprojekten, der Aufbau eines neuen europäischen Windpark-Portfolios mit rund 200 MW bis 2020 und technologieübergreifende Projekte sowie weitere Servicedienstleistungen.

Technologien

Neben der Windenergie sollen künftig auch Photovoltaik, Speicherung und Power-to-Gas wesentliche Bausteine der Unternehmensstrategie sein. Neu wird die Entwicklung von Power-to-Gas-Projekten mit einem Schwerpunkt bei der Erzeugung von Wasserstoff sein. Damit wird der Einstieg in die Segmente Mobilität und Wärme aus Erneuerbaren Energien geplant. In der Verbindung von Windparks, Photovoltaikanlagen und Speichern will die PNE WIND AG künftig auch Erneuerbare Energien Kraftwerke und Insellösungen entwickeln. Dabei können wesentliche Erfahrungen aus der Windenergieprojektierung genutzt werden, denn die Kernprozesse sind gleich.

Märkte

Neben den etablierten Märkten für Windenergie wie Deutschland, Frankreich oder USA rücken für die PNE WIND AG künftig auch Schwellenländer etwa in Lateinamerika, im mittleren und fernen Osten sowie in Afrika, die ein großes Potential für die Entwicklung von Erneuerbaren Energien haben, in den Fokus. Diese zeichnen sich durch hohen Energiebedarf aus. Kooperationen mit erfahrenen Partnern gewährleisten sichere Investments in diesen Ländern.

Dienstleistungen

Zusätzliche Dienstleistungen etwa beim Betriebsmanagement und weitere Finanzierungslösungen für Projekte der Erneuerbaren Energien stehen ebenfalls für eine Ausweitung der Aktivitäten der PNE WIND AG. Auch anorganisches Wachstum durch Kooperationen, Beteiligungen oder Übernahmen von Unternehmen aus der Photovoltaik-, der Batterie- und Speicherbranche ist möglich.

Energy Supply Management

Die Optimierung von Windparks steht ebenso auf der Agenda wie Offshore-Dienstleistungen, die Ausweitung des Betriebsmanagements für Windparks und Umspannwerke auch auf Photovoltaikprojekte und der Aufbau von technologieübergreifendem Knowhow. Zusätzlich soll die Stromerzeugung aus eigenen Kapazitäten durch Stromhandel und eigene Vermarktung von Strom und Gas aufgewertet werden. Eine Veredelung des Stroms wird erreicht, in dem die weitere Wertschöpfung mit betrachtet wird.

Umsetzung / Smart Development

Um die erweiterte Strategie intensiv vorzubereiten wurde in Hamburg eine Gruppe von spezialisierten Mitarbeitern zusammengestellt, die Geschäftsmöglichkeiten mit neuen Produkten sowie in neuen Märkten entwickeln und umsetzen sollen. Markus Lesser: „Wir nennen das Smart Development. Hier arbeiten wir an den Grundlagen für die weitere Entwicklung der PNE WIND-Gruppe.“ Mit „Smart Development“ wird ein integrierter Projektansatz verfolgt, der verschiedene Erneuerbare Energien und Speichertechnologien kombiniert, den Eintritt sowie den Austritt in neuen Märkten optimiert, die Zeitspanne bis zu einem Projekterfolg verkürzt und hohe Vorleistungen in Projekten vermeidet.

Risikominimierung und neue Potenziale

Markus Lesser: „Mit dieser neuen Strategie minimieren wir Marktrisiken, eröffnen der PNE WIND AG neue Potenziale und Märkte und werden mittelfristig vor allem die bisher sehr volatilen Ergebnisse verstetigen. Nach einer Übergangsphase, in der mit Investitionen die Weichen zur Umsetzung der Strategie gestellt werden, soll dies bis 2023 zu einem Anstieg des durchschnittlichen operativen Ergebnisses (EBIT) führen.“

Über die PNE WIND-Gruppe

Die PNE WIND-Gruppe mit ihren Marken PNE WIND und WKN ist ein führender deutscher Windpark-Projektierer. Mit rund 360 Mitarbeitern bietet die PNE WIND-Gruppe seit über 25 Jahren die gesamte Wertschöpfungskette von Entwicklung, Projektierung, Realisierung, Finanzierung, Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks im In- und Ausland an Land aus einer Hand an. Nach Übergabe der fertiggestellten Anlagen an die Betreiber zählt zudem das technische und kaufmännische Betriebsmanagement einschließlich der regelmäßigen Wartung zum Leistungsspektrum der PNE WIND-Gruppe. Auf See werden Offshore-Windkraftwerke bis zur Baureife entwickelt und Dienstleistungen bis zum Betrieb der Anlagen durchgeführt. Neben der Geschäftstätigkeit im etablierten deutschen Heimatmarkt ist die PNE WIND-Gruppe international positioniert, um von dem enormen Wachstumspotenzial des globalen Windenergiemarktes zu profitieren, und expandiert in dynamischen Wachstumsmärkten.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © PNE WIND AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/11/17
BayernLabo begibt Social Bond i.H.v. 500 Mio. Euro

Die BayernLabo hat erstmals eine Anleihe emittiert, die den strengen Kriterien unabhängiger Zertifizierungsagenturen für nachhaltige Anleihen entspricht. Im Anschluss an eine Roadshow in Deutschland und weiteren ausgewählten europäischen Destinationen, hat die BayernLabo ihre Social Bond Debutemission im Benchmarkformat erfolgreich im Markt platziert. Der erste Social Bond der BayernLabo wurde von über 85 Investoren nachgefragt und war vierfach überzeichnet.

„Mit der BayernLabo emittiert nach der DKB AG bereits das zweite Institut aus dem BayernLB-Konzern einen nachhaltigkeitsorientierten Bond und bedient so die steigende Marktnachfrage von attraktiven Green Finance Produkten“, erklärt Dr. Johannes-Jörg Riegler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB. „Damit bekräftigen wir unseren Anspruch, soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen und fördern eine nachhaltige Entwicklung mit konkreten Maßnahmen.“

„Die große Nachfrage aus dem In- und Ausland zeigt, dass nachhaltige Anlagemöglichkeiten für Investoren immer wichtiger werden“, erklärt Manfred Pongratz, stellvertretender Geschäftsleiter der BayernLabo. Das bayerische Förderinstitut wird die Erlöse aus der Anleihe ausschließlich zur Finanzierung oder Refinanzierung von Förderdarlehen aus dem Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm, dem Bayerischen Modernisierungsprogramm, sowie dem kommunalen Wohnraumförderprogramm verwenden.

Die erfolgreiche Marktplatzierung wurde von einem Konsortium aus ABN AMRO Bank, BayernLB, DZ BANK, Erste Group und NORD/LB durchgeführt. Die zehnjährige Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro weist einen Zinskupon von 0,625 Prozent aus und wird von Moody’s mit Aaa gerated. Die Konsortialbanken konnten innerhalb von 1,5 Stunden 85 Orders in Höhe von über EUR 2 Mrd. einsammeln. Der Re-offer Aufschlag wurde bei einer Referenz von Swapmitte minus 14 Basispunkte festgelegt. Der Auslandsanteil dieser Emission von 46 Prozent übertraf dabei den Anteil früherer Benchmarkemissionen der BayernLabo deutlich.

Die Nachfrage wurde dominiert von Investoren aus Deutschland und Österreich mit 58 Prozent, gefolgt von Investoren aus dem BeNeLux-Raum mit 10 Prozent und 9 Prozent Anlegern aus Skandinavien. Mit Platzierungsanteilen von 35 Prozent und 30 Prozent erzeugte die Anleihe insbesondere bei Banken sowie bei Asset Managern und Fonds rege Nachfrage.

Erfreulich war, dass etwa 37 Prozent der Investoren diese Anleihe insbesondere vor dem Hintergrund von sogenannten ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance Criteria) zeichneten und damit im besonderen Maße der Intention dieser Transaktion Rechnung getragen haben. Das Nachhaltigkeitsrating, verliehen von oekom reserach AG im Oktober 2017 im Range von „C+“, stuft die BayernLabo in dieser Kategorie unter den drei führenden Instituten ihres“ Industry Segments“ ein.

Die BayernLB hat bereits mehrere Green Bond und Green Schuldschein- Transaktionen federführend begleitet. Zuletzt stellte sie ihre Expertise in diesem Segment beim Green Bond für die DKB unter Beweis.

Über die BayernLabo:
Die BayernLabo ist die Kommunal- und Förderbank des Freistaats Bayern und gehört zum BayernLB-Konzern. Das Institut ist traditionell das Organ der staatlichen Wohnungspolitik für die Wohnraumförderung im Freistaat Bayern. Zudem unterstützt die BayernLabo seit dem Jahr 2006 als Kommunalbank die bayerischen Gebietskörperschaften mit zinsgünstigen Krediten und speziellen Förderprogrammen.

http://www.fixed-income.org/
Foto: Dr. Johannes-Jörg Riegler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB © BayernLB

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/11/17
Sixt verdient in den ersten neun Monaten 2017 bereits mehr als im Gesamtjahr 2016

Der Sixt-Konzern hat ein überdurchschnittlich starkes drittes Quartal 2017 verzeichnet, nachdem bereits das erste Halbjahr über den eigenen Erwartungen gelegen hatte. Für die ersten neun Monate verzeichnete der internationale Mobilitätsdienstleister ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 224,2 Mio. Euro, ein Anstieg um 30,3% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Damit wurde der Wert für das Gesamtjahr 2016 von 218,3 Mio. Euro bereits übertroffen. Allein in dem durch den Urlaubsreiseverkehr geprägten dritten Quartal erreichte das EBT 121,6 Mio. Euro, womit Sixt erstmals mehr als 100 Mio. Euro in einem Quartal verdiente. Der Gewinnsprung ist auf eine anhaltend starke Nachfrage in der Autovermietung sowohl im Ausland als auch in Deutschland, wo Sixt mit Abstand Marktführer ist, zurückzuführen.

Erich Sixt, Vorstandsvorsitzender der Sixt SE: "Das dritte Quartal war das stärkste unserer Firmengeschichte. Gerade in den Urlaubsmonaten profitiert Sixt immer deutlicher davon, dass wir in den vergangenen Jahren gezielt in wichtige Tourismusländer wie die USA, Frankreich und Spanien investiert haben. Sehr erfreulich ist auch, dass wir in Deutschland trotz des bereits erreichten hohen Niveaus weiter zulegen. Dass Wachstum und Profitabilität Hand in Hand gehen, zeigt die Umsatzrendite von 14% in den ersten neun Monaten im Segment Autovermietung, die in unserer Branche ihresgleichen sucht."

Wesentliche Konzern-Kennzahlen der ersten neun Monate 2017
–  Der Konzernumsatz des Sixt-Konzerns für den Zeitraum Januar bis September 2017 nahm von 1,83 Mrd. Euro um 7,3% auf 1,96 Mrd. Euro zu.
–  Der operative Konzernumsatz (ohne Erlöse aus dem Verkauf von Leasing-Rückläufern) stieg um 8,2% auf 1,74 Mrd. Euro nach 1,61 Mrd. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.
–  Die operativen Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Autovermietung nahmen um 8,9% auf 1,41 Mrd. Euro zu (9M 2016: 1,30 Mrd. Euro). Das Auslandsgeschäft wuchs dabei um 14,1% auf 774,8 Mio. Euro, unter anderem getragen durch ein starkes Privatkunden- und Touristikgeschäft in beliebten Feriendestinationen in Europa und in den USA. Auch in Deutschland verzeichnete Sixt ein Wachstum des operativen Vermietumsatzes um 3,2% auf 636,0 Mio. Euro.
–  Die operativen Leasingumsätze (ohne Verkaufserlöse) stiegen von Januar bis September um 5,2% auf 327,5 Mio. Euro (9M 2016: 311,3 Mio. Euro). Bei der Sixt Leasing SE hielt das erfreuliche Wachstum des Vertragsbestands an. Ende September 2017 standen im In- und Ausland 130.300 Leasingverträge zu Buche, 14,7% mehr als zum Ende des Jahres 2016. Motor dieser Entwicklung ist unverändert die hohe Nachfrage im Privat- und Gewerbekundenleasing  (Geschäftsfeld Online Retail) mit einem Anstieg des Vertragsbestands um rund 59%.
–  Das Konzern-EBT nahm um 30,3% auf 224,2 Mio. Euro zu nach 172,0 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Gewinnsprung, der zum deutlichen Anstieg der operativen Umsatzrendite im Konzern auf 12,9% (9M 2016: 10,7%) führte, ist auf das starke Wachstum im Geschäftsbereich Autovermietung sowohl im Inland als auch im Ausland zurückzuführen, verbunden mit einer gerade im dritten Quartal sehr hohen Auslastung der Vermietflotte, geringeren Refinanzierungskosten und einem straffen Kostenmanagement.
–  Sixt weist für die ersten neun Monate einen Konzernüberschuss vor Ergebnisanteilen Dritter von 159,9 Mio. Euro aus, eine Steigerung um 30,4% (9M 2016: 122,6 Mio. Euro).

Wesentliche Konzern-Kennzahlen des dritten Quartals 2017
–  Der Konzernumsatz im Q3 2017 nahm um 9,9% auf 745,2 Mio. Euro zu (Q3 2016: 677,9 Mio. Euro).
–  Der operative Konzernumsatz wuchs um 11,4% auf 671,5 Mio. Euro (Q3 2016: 602,9 Mio. Euro).
–  Das EBT konnte um gut ein Drittel (+34,9%) auf 121,6 Mio. Euro gesteigert werden nach 90,1 Mio. Euro im Q3 des Vorjahres.

Investitionen
Sixt steuerte der hohen Nachfrage entsprechend in den ersten neun Monaten 2017 rund 181.100 Fahrzeuge (9M 2016: rund 162.300 Fahrzeuge) mit einem Gesamtwert von 4,86 Mrd. Euro (9M 2016: 4,32 Mrd. Euro) in die Vermiet- und Leasingflotte ein. Das entspricht Zuwächsen von 11,6% bei der Fahrzeuganzahl und 12,4% beim Investitionsvolumen.

Ausblick für das Gesamtjahr 2017
Der Vorstand bestätigt die bisherigen Aussagen zum Gesamtjahr 2017. In Folge der sehr guten Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten geht er weiterhin von einer deutlichen Steigerung des Konzern-EBT im Gesamtjahr 2017 aus (Vorjahr: 218,3 Mio. Euro). Beim operativen Konzernumsatz (Vorjahr: 2,12 Mrd. Euro) wird weiterhin ein solides Wachstum erwartet.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Sixt)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/17
JDC und Lufthansa Tochter Albatros vereinbaren 5-Jahresvertrag zum Outsourcing der Geschäftsabwicklung

Die zum Lufthansa Konzern gehörige Albatros Versicherungsdienste GmbH und die zur JDC Gruppe gehörende Jung, DMS & Cie. Pool GmbH haben die vor wenigen Wochen abgeschlossene Absichtserklärung (letter of intent – LOI) zügig umgesetzt und heute einen Vertrag über ein mindestens 5jähriges Outsourcing der Abwicklung und Vermittlung von Finanzprodukten unterzeichnet.

Albatros wird die Versicherungsverträge ihrer rund 150.000 Kunden komplett auf die Plattform von JDC übertragen sowie das gesamte Neugeschäft über die JDC-IT und Infrastruktur abwickeln.

Damit kann Albatros die eigenen IT Investitionen drastisch senken und die eigenen Ressourcen auf den Vertrieb statt auf IT und Administration fokussieren. JDC kann im Gegenzug die bestehende Plattform besser auslasten und damit auf den hinzu kommenden Umsatz eine überproportionale Marge erzielen.

"Wir freuen uns darüber, dass wir die Absichtserklärung so schnell in langfristige Verträge umsetzen konnten. Albatros ist einer der führenden Belegschaftsmakler in Deutschland, der neben den Mitarbeitern der Lufthansa auch andere Konzernbelegschaften – wie zum Beispiel die von Coca Cola oder der Deutsche Post DHL in Absicherungsfragen berät" kommentiert Ralph Konrad, CFO der JDC Group AG den für JDC wegweisenden Vertragsabschluss. "Mit der Kooperation werden unsere Provisionsumsätze im Privatkundengeschäft deutlich wachsen und nach Kosten zu einem sehr relevanten, langfristig wiederkehrenden Ergebnisbeitrag führen."

"Die Kooperation von Albatros und JDC zeigt, dass die Digitalisierung die Strukturen im Markt erheblich verändern wird. Intermediäre aller Art – also Banken, Vertriebe und eben auch größere Makler – wollen und sollen sich zukünftig voll auf die Servicierung Ihrer Kunden statt auf die immer komplexer werdende Administration fokussieren", ergänzt Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group AG. "Wir hingegen konzentrieren uns voll auf die Automatisierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen in der Vermittlung von Finanzprodukten. Das bringt gerade größeren Marktteilnehmern, auch mit Umsätzen von 20 Mio. Euro und mehr, erhebliche Vorteile und Synergien. Deshalb sind wir von den erheblichen Potentialen des von uns angebotenen Plattform-Modells überzeugt und begreifen die Kooperation mit Albatros als wesentlichen, ersten Schritt in das professionelle Outsourcing der Geschäftsprozesse großer Maklerorganisationen und Banken in Deutschland."

http://www.fixed-income.org/   (Logo: © JDC Group)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/11/17
Hapag-Lloyd steigert operatives Ergebnis (EBIT) deutlich

Hapag-Lloyd hat das dritte Quartal 2017 mit einem deutlich positiven Konzernergebnis und einem signifikant gestiegenen operativen Ergebnis (EBIT) beendet. Die Integration der United Arab Shipping Company (UASC) ist weit fortgeschritten und steht zum Ende des Jahres vor ihrem Abschluss.

Im dritten Quartal betrug der Gewinn nach Steuern 54,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 8,2 Mio. Euro), das EBIT erhöhte sich auf 180,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 65,6 Mio. Euro) und das EBITDA betrug 361,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 184,6 Mio. Euro).

In den ersten neun Monaten 2017 konnte Hapag-Lloyd ein deutlich gesteigertes EBITDA und EBIT in Höhe von 721,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 381,3 Mio. Euro) bzw. 267,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 25,9 Mio. Euro) sowie ein positives Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 8,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -133,9 Mio. Euro) erzielen.

Während die Transportmenge in den ersten neun Monaten um 24,4% von 5.65 Mio. TEU auf 7.03 Mio. TEU stieg erhöhten sich die Transportaufwendungen (exklusive Bunkerkosten) nur um 17,8% – vorwiegend aufgrund von Kosteneinsparungen sowie weiterer Flotten- und Netzwerkoptimierung.

Die Erholung der Frachtraten setzte sich im dritten Quartal fort, und sie lagen nach neun Monaten bei 1.060 USD/TEU (Vorjahreszeitraum: 1.037 USD/TEU).

"Das gute Ergebnis, das wir nach drei Quartalen erreicht haben, basiert nicht nur auf der positiven Entwicklung der Weltwirtschaft und damit einhergehend steigenden Transportmengen", sagt Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG: "Auch die reibungslose und weit fortgeschrittene Integration von UASC in den Hapag-Lloyd Konzern hat zu dieser Entwicklung beigetragen. So können wir bereits erste Synergien aus dem Merger verzeichnen, was uns dabei hilft unsere Position in der Branche weiter zu festigen".

Die Eckwerte für die Prognose 2017 bleiben unverändert gegenüber der zum Halbjahresfinanzbericht 2017 veröffentlichten Prognose. Hapag-Lloyd geht nach wie vor von einem deutlich steigenden Transportvolumen, deutlich steigenden Bunkerverbrauchspreisen sowie von einer unveränderten durchschnittlichen Frachtrate aus. Erwartet werden auch ein deutlich steigendes EBITDA und EBIT.

Über Hapag-Lloyd
Mit einer Flotte von 215 modernen Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 1,6 Mio. TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca. 12.000 Mitarbeitern an Standorten in 126 Ländern in über 420 Büros präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von 2,3 Mio. TEU – inklusive einer der größten und modernsten Kühlcontainerflotten. Weltweit 125 Liniendienste sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten. Hapag-Lloyd gehört in den Fahrtgebieten Transatlantik, Mittlerer Osten, Lateinamerika sowie Intra-Amerika zu den führenden Anbietern.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Hapag-Lloyd)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.