Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

18/10/17
Berentzen-Gruppe hat 50 Mio. Euro-Unternehmensanleihe zurückgezahlt

Die im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe AG (ISIN: DE0005201602) hat heute ihre im Jahr 2012 begebene Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1RE1V3) in Höhe von 50,0 Mio. Euro den Anleihebedingungen entsprechend zum Ende der fünfjährigen Laufzeit zurückgezahlt. Zeitgleich mit der Rückzahlung erfolgte die letzte Zinszahlung an die Inhaber der Schuldverschreibungen.

Bereits Ende 2016 hatte die Berentzen-Gruppe das günstige Zinsumfeld genutzt und sich eine Teil-Refinanzierung der Anleihe durch einen Konsortialkredit mit einem Finanzierungsrahmen von 25,5 Mio. Euro gesichert. Der entsprechende Finanzierungsvertrag wurde mit einem Bankenkonsortium unter Führung der Deutschen Postbank AG geschlossen. „Dank unserer positiven Ertragssituation und der damit einhergehenden guten Liquiditätsausstattung konnten wir die andere Hälfte der Anleihe aus vorhandenen Eigenmitteln tilgen“, so Ralf Brühöfner, der im Vorstand der Berentzen-Gruppe unter anderem für das Ressort Finanzen zuständig ist.

„Durch die heutige Rückzahlung werden sich unsere jährlichen Finanzierungskosten um mehr als zwei Millionen Euro reduzieren“, so Ralf Brühöfner weiter. Dies liege an dem in etwa halbierten Finanzierungsvolumen, einer optimierten, weil flexibleren Finanzierungsstruktur und nicht zuletzt an den günstigeren Zinssätzen des Konsortialkredits. „Aufgrund des geringeren Fremdfinanzierungsumfangs und der attraktiven Konditionen ergeben sich unmittelbar positive Effekte sowohl beim Cashflow als auch bei der Ertragslage“, freut sich Ralf Brühöfner und erklärt weiter: „Durch die Verminderung unserer Finanzschulden verbessern wir zudem unsere Bilanzstruktur.“

Die Unternehmensanleihe hatte die Berentzen-Gruppe im Oktober 2012 mit einer Laufzeit von fünf Jahren, einem festen Zinssatz von jährlich 6,5 % und einer Mindestanlage von 1.000 Euro emittiert.

„Die heutige Rückzahlung ist ein starkes Signal mit dem wir zeigen, dass wir als Unternehmensgruppe solide aufgestellt sind. Mittelstandsanleihen erscheinen aufgrund der Marktstörungen der letzten Jahre aktuell leider nicht mehr opportun. Wir freuen uns daher, dieses Kapitel unserer Unternehmensfinanzierung abgeschlossen zu haben“, so Ralf Brühöfner abschließend.

Über die Berentzen-Gruppe:
Die Berentzen-Gruppe ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit den Geschäftsbereichen Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme. Als einer der ältesten nationalen Hersteller von Spirituosen blickt die Berentzen-Gruppe auf eine Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zurück und ist heute mit bekannten Marken wie Berentzen und Puschkin sowie preisattraktiven Private-Label-Produkten in mehr als 60 Ländern weltweit präsent. Im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke stellt die Unternehmensgruppe Mineralwässer, Limonaden und Erfrischungsgetränke eigener Marken her und verfügt zudem über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Konzessionsgeschäft, gegenwärtig als Lizenznehmerin für die Marke Sinalco. Unter der Marke Citrocasa bietet die Berentzen-Gruppe in ihrem dritten Geschäftsbereich darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient damit den Wachstumsmarkt der modernen, gesundheitsorientierten Getränke. Die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN DE0005201602) ist im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. 

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Berentzen-Gruppe)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/10/17
Hörmann Industries beabsichtigt Erwerb von drei Gesellschaften zur Stärkung ihrer industriellen Dienstleistungen im Geschäftsbereich Services

Die Hörmann Industries GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2AAZG) hat mit der Unternehmensgruppe MAT Maschinen- und Automationstechnik GmbH, Salzgitter, eine Vereinbarung zur Übernahme ihrer drei operativen Tochtergesellschaften MAT Maschinentechnik GmbH, MAT Automationstechnik GmbH und MAT Industrieservice GmbH unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Hörmann-Gruppe die drei Unternehmen als eigenständige Gesellschaften in den Geschäftsbereich Services integriert und in diesem Zusammenhang rund 130 Mitarbeiter, vorrangig hochqualifizierte Ingenieure und Techniker, am Standort Salzgitter übernimmt. Die Wirksamkeit dieser Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt des Eintritts einzelner Bedingungen, unter anderem der kartellrechtlichen Genehmigung.

Die drei operativen Gesellschaften der MAT Unternehmensgruppe sind etablierte Anbieter von industriellen Dienstleistungen. Abgedeckt werden die Bereiche Maschinen-, Automations- und Elektrotechnik sowie Stahl- und Metallbau. Kunden sind Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie sowie führende Maschinen- und Anlagenhersteller. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Gesamtumsatz von rund 13 Mio. Euro erwirtschaftet. Mit der Übernahme wird das Leistungsangebot der Hörmann Industries im Bereich Services deutlich erweitert und somit eine stärkere Markt- und Kundendurchdringung erreicht. Darüber hinaus ergeben sich Synergiepotentiale innerhalb der Gruppe.

Die drei operativen Tochtergesellschaften der MAT Unternehmensgruppe sind eine ideale Ergänzung des neuen Geschäftsbereichs Services und werden einen wichtigen Beitrag leisten, die Wachstumspotentiale aus den technologischen Megatrends wie Industrie 4.0, Digitalisierung und Elektromobilität zu heben. Ziel in diesem Geschäftsbereich ist es, der bevorzugte technische Dienstleister in den wachstumsstarken Segmenten "Industrial Services" und "Public Services" zu werden und mittelfristig einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz der Hörmann-Gruppe zu erreichen.

Die strategisch bedeutende Transaktion wird zu keiner Veränderung der Ergebnisprognose der Hörmann Industries GmbH für das Geschäftsjahr 2017 führen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Cashflow der Gesellschaft. Die Geschäftsführung der Hörmann Industries geht davon aus, dass die Geschäftsübertragung im November 2017 erfolgen wird.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: CFO Johann Schmid-Davis © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/10/17
Die Volkswagen Financial Services refinanzieren sich erfolgreich mit Auto-ABS

Die Volkswagen Financial Services haben die Auto-Asset Backed Securities (ABS) Transaktion VCL 25 erfolgreich platziert. Die Transaktion aus verbrieften Leasingverträgen der Volkswagen Leasing GmbH verfügt über ein Volumen von rund 1,6 Mrd. Euro.

Im Bookbuilding-Verfahren wurde die Tranche A zu einem Preis von 1-Monats-Euribor plus 14 Basispunkte platziert; Tranche B kam zu plus 42 Basispunkten. Das Orderbuch war zum Platzierungspreis in der Tranche A 1,5-fach und in der Tranche B 3,0-fach überzeichnet. 

Im Rahmen der Transaktion wurde ein diversifizierter Pool von Forderungen aus rund 125.000 Leasingverträgen vermarktet. Der durchschnittlich finanzierte Wert pro Fahrzeug beträgt rund 10.000 Euro. Die Verbriefungstransaktion verfügt über das Gütesiegel „Certified by TSI – deutscher Verbriefungsstandard“ der True Sale International GmbH. 

Der Anteil von Auto-ABS am Refinanzierungsmix der Volkswagen Finanzdienstleistungen betrug mit rund 33 Mrd. Euro (Vorjahr rund 26 Mrd. Euro) per 31.12.2016 mehr als 19% (Vorjahr rund 16%). Einen ebenfalls bedeutenden Anteil hat der Kapitalmarkt mit rund 16% (27,6 Mrd. Euro) per Ende 2016. In diesem Jahr war die Volkswagen Leasing GmbH bereits mit Anleiheemissionen in Höhe von 3,5 Mrd. Euro und 2,25 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aktiv. 

Die Vermarktung erfolgte durch die Joint Lead Manager UniCredit Bank AG und ING Bank NV.

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen zum 01.09.2017 die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften, die Volkswagen Bank GmbH, die Porsche Financial Services sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA, Kanada und Spanien – mit Ausnahme der Marke Scania sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 15.324 Mitarbeiter beschäftigt – davon 6.503 allein in Deutschland. Die Volkswagen Finanzdienstleistungen weisen eine Bilanzsumme von rund 170,1 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 2,1 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 18,2 Millionen Verträgen aus (Stand: 31.12.2016).

http://www.fixed-income.org/ 
(Foto: © Volswagen AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/10/17
NZWL TTP beliefert Great Wall Motors mit Synchronisierungsbaugruppen

Die Neue ZWL Transmission Technology and Production (Tianjin) Co., Ltd. (NZWL TTP) wurde von Great Wall als Serienlieferant für die Belieferung mit Synchronisierungsbaugruppen mit einer Laufzeit von mindestens 6 Jahren für die von Great Wall entwickelten DCT-Automatisierungsgetriebe (Double Clutch Transmission) nominiert. Der Einsatz der Baugruppen ist sowohl in klassischen DCT- und Hybridantrieben als auch in reinen Elektroantrieben vorgesehen. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Großserienauftrag für das chinesische Schwesterunternehmen.

Die Great Wall Motors Company Limited ist nach eigenen Angaben einer der führenden chinesischen Autohersteller und größter Hersteller von SUVs (Marktführer im Segment der SUVs und Pick-ups). Die Great Wall Motors Company Gruppe beschäftigt über 60.000 Mitarbeiter weltweit. Zum Unternehmen mit Hauptsitz in Baoding (Provinz Hebei) gehören die Automobilmarken Great Wall, Haval und die neue Premiummarke Wey.

Zur Vorbereitung und Freigabe entsprechend den Qualitätsnormen von Great Wall wurden Aufträge für die Entwicklung und den Aufbau der Produktionsprozesse an NZWL TTP erteilt. Der Serienstart erfolgt nach erfolgreichem Abschluss des Freigabeprozesses von Great Wall entsprechend dem Standardverfahren PPAP (Production Part Approval Process according the American Automotive Industry Action Group – AIAG). Die Freigabe ist für das IV. Quartal 2017 vorgesehen, die Serienbelieferung wird bereits ab Januar 2018 erfolgen.

Schneller als erwartet ist es gelungen, den Zugang zum chinesischen Markt und eine stark gestiegene sehr gute Kapazitätsauslastung des Werkes in China zu erreichen. In diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des Maschinenparks am Produktionsstandort in China vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus China sowie aus Eigenmitteln der NZWL TTP.

http://www.fixed-income.org/ 
(Foto: © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/10/17
Hahn Gruppe erwirbt real SB-Warenhaus in Rees, Kaufpreis rund 15,5 Mio. Euro

Die Hahn Gruppe hat für den HAHN German Retail Fund II ein SB-Warenhaus in Rees, Nordrhein-Westfalen, erworben. Alleiniger und langfristiger Mieter des Objekts ist der SB-Warenhausbetreiber real, eine Vertriebslinie der METRO GROUP. Die Handelsimmobilie wurde im Rahmen eines Asset Deals zu einem Kaufpreis von rund 15,5 Mio. Euro, zzgl. Erwerbsnebenkosten, akquiriert.

Verkäufer des SB-Warenhauses ist ein Fonds des Investmentmanagers Rockspring. Die Rechtsanwaltkanzlei McDermott Will & Emery, Düsseldorf, war bei der Transaktion beratend tätig. Die Vermittlung erfolgte durch JLL, Frankfurt. Der Objektübergang hat Ende September 2017 stattgefunden.

Führender Lebensmittelstandort der Region – in verkehrsgünstiger Lage
Der im Jahr 1980 erbaute Standort weist eine Mietfläche von rund 8.200 m² auf. Insgesamt ca. 360 ebenerdige PKW-Stellplätze finden auf dem rund 40.200 m² großen Grundstück Platz. Der real,- Markt ist ein etablierter und in der Region führender Standort für den Lebensmitteleinkauf. Die Handelsimmobilie liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße und bietet eine sehr gute regionale sowie überregionale Anbindung.

Die Stadt Rees zählt rund 21.500 Einwohner und liegt am unteren Niederrhein im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, im Kreis Kleve. Die Stadt ist ein beliebter Wohn- und Freizeitort, der durch eine stabile Bevölkerungsentwicklung und eine Wirtschaftsstruktur mit überwiegend kleinen bis mittelständischen Unternehmen geprägt ist. Der Kreis Kleve verfügt zudem über eine überdurchschnittliche Einzelhandelszentralität. So sind dementsprechend Kaufkraftzuflüsse aus dem Umland zu verzeichnen, die auch eine signifikante Anzahl von Besuchern aus den nur rund 20 Kilometer entfernten Niederlanden mit einschließen.

HAHN German Retail Fund II baut Fondsvermögen aus
Mit der Akquisition der Handelsimmobilie in Rees baut der HAHN German Retail Fund II sein Fondsvermögen weiter aus. Der offene Spezial-AIF weist ein Zielvolumen von bis zu 500 Mio. Euro auf und investiert in deutsche großflächige Handelsimmobilien – beispielsweise Fachmarktzentren, Verbrauchermärkte, SB-Warenhäuser und Baumärkte. Der Immobilienfonds richtet sich mit einem Ziel-Eigenkapitalvolumen von 250 Mio. Euro insbesondere an Stiftungen, Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen. Angesiedelt in der Risikoklasse Core-Plus wird eine Rendite von 6,0 Prozent (IRR) angestrebt. Der Spezial-AIF ist aktuell offen für weitere Beteiligungen mit einem Mindestzeichnungsvolumen von 10 Mio. Euro.

Die Hahn Gruppe
Seit mehr als drei Jahrzehnten hat sich die Hahn Gruppe als Asset und Investment Manager auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe bereits über 170 Immobilienfonds erfolgreich aufgelegt. Das aktuell verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Mrd. Euro. Mit einer übergreifenden Expertise aus Immobilien- und Vermögensmanagement nimmt die Hahn Gruppe bei privaten, semi-professionellen und professionellen Anlegern ein Alleinstellungsmerkmal in ihrem Marktsegment ein. Dabei steuert und kontrolliert sie die gesamte Wertschöpfungskette der von ihr betreuten Handelsimmobilien an über 150 Standorten. Das ist Wertarbeit mit Handelsflächen.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Hahn Gruppe)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/10/17
Hapag-Lloyd schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab

Hapag-Lloyd hat ihre am 28. September 2017 beschlossene Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals mit einem Bruttoemissionserlös von rund 352 Mio. Euro (circa 414 Mio. Euro) erfolgreich beendet. 96,5 Prozent der bestehenden Aktionäre haben ihr Bezugsrecht ausgeübt. Insgesamt wurden 11.717.353 neue Stückaktien zu einem Bezugspreis von 30,00 Euro platziert. Das Grundkapital der Gesellschaft wird sich damit auf 175.760.293,00 Euro erhöhen. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2017 gewinnberechtigt. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg wird für den 17. Oktober 2017 erwartet, die Einbeziehung der neuen Aktien in die bestehende Notierung an den Wertpapierbörsen in Frankfurt und Hamburg für den 20. Oktober 2017. Die Hapag-Lloyd AG will den Emissionserlös überwiegend zur Schuldentilgung sowie für allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen.

Die Kapitalerhöhung war durch die Hauptgesellschafter CSAV Germany Container Holding GmbH, Kühne Maritime GmbH, Qatar Holding Germany GmbH und The Public Investment Fund of the Kingdom of Saudi Arabia in der Gesamthöhe garantiert. Die Hauptgesellschafter hatten sich dazu verpflichtet, ihre Bezugsrechte zum Bezugspreis auszuüben und die neuen Aktien, die nicht im Rahmen des Bezugsangebots bezogen wurden, zum Bezugspreis zu erwerben.

Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG, kommentiert den erfolgreichen Abschluss der Kapitalerhöhung: "Wir freuen uns über die große
Nachfrage nach unseren Aktien. Unseren Aktionären danken wir für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir verstehen dies als Aufforderung, unsere strategischen und operativen Ziele weiterhin konsequent zu verfolgen und umzusetzen."

Über Hapag-Lloyd
Mit einer Flotte von 219 modernen Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 1,6 Millionen TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca. 13.000 Mitarbeitern an Standorten in 126 Ländern in über 436 Büros präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von 2,3 Millionen TEU – inklusive einer der größten und modernsten Kühlcontainerflotten. Weltweit 129 Liniendienste sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten. Hapag-Lloyd gehört in den Fahrtgebieten Transatlantik, Mittlerer Osten, Lateinamerika sowie Intra-Amerika zu den führenden Anbietern.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Hapag-Lloyd)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/10/17
SURTECO platziert Schuldscheindarlehen über 200 Mio. Euro

Die SURTECO SE, weltweit führender Hersteller von Oberflächen für die Möbel- und Holzwerkstoffindustrie und Produzent von technischen Profilen aus Kunststoff, hat erfolgreich ein Schuldscheindarlehen in einem Gesamtvolumen von 200 Mio. Euro platziert – doppelt so viel wie das ursprüngliche Zielvolumen von 100 Mio. Euro. „Mit der Platzierung des Schuldscheindarlehens refinanzieren wir unter anderem die erfolgreiche Akquisition der Probos-Gruppe in Portugal und die Tilgung aus dem US-Private Placement im August", so Dr. Herbert Müller, Vorstandsvorsitzender der SURTECO SE. "Die neuen Mittel geben uns den Freiraum und die Flexibilität, unseren Wachstumskurs dynamisch fortzuführen."

Das Emissionsvolumen verteilt sich auf Laufzeiten von 5, 7 und 10 Jahren, überwiegend mit fester Verzinsung. Die Transaktion wurde von der Bayerischen Landesbank und der Deutschen Bank AG arrangiert.

„Wir freuen uns über das sehr große Interesse der Investoren an unserer Transaktion. Damit konnten wir das aktuell niedrige Zinsniveau nutzen und uns langfristig günstige Finanzierungskonditionen mit sehr attraktiven Rahmenbedingungen sichern" so Andreas Riedl, Finanzvorstand der SURTECO SE.

Die SURTECO SE, Buttenwiesen-Pfaffenhofen, ist ein führender, international tätiger Spezialist für Oberflächentechnologien. Das Produktportfolio umfasst bedruckte Dekorpapiere, Imprägnate, Trennpapiere, dekorative Flächenfolien und Kantenbänder auf der Basis von technischen Spezialpapieren und Kunststoffen. Abgerundet wird das umfangreiche Produktportfolio durch Sockelleisten aus Kunststoff, technische Profile für die Industrie und Rollladensysteme. Der Konzern produziert mit über 3.300 Mitarbeitern an 25 Standorten auf vier Kontinenten und erwirtschaftet zurzeit ca. 27 % des Umsatzes in Deutschland, 45 % im europäischen Ausland und den Rest in Amerika, Asien und Australien. Die Kunden der SURTECO Gruppe stammen zumeist aus der Holzwerkstoff-, Fußboden- und Möbelindustrie sowie aus dem Innenausbau. Die Aktien der SURTECO SE sind im Amtlichen Markt (Prime Standard) der Frankfurter und Münchener Börse unter dem Kürzel SUR und der ISIN DE0005176903 notiert und werden darüber hinaus an den Börsen in Berlin, Düsseldorf und Stuttgart gehandelt.

http://www.fixed-income.org/    (Foto: SURTECO Konzernzentrale © SURTECO)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/10/17
Standpunkt German Mittelstand – Ausgabe 51

Mittelstandsanleihen: Langsam kommt wieder Bewegung in den Markt

Standpunkt German Mittelstand_Ausgabe 51 Langsam kommt wieder Bewegung in den Markt

Mehr auf www.s-gmf.de

16/10/17
VEDES AG prüft Marktumfeld für Fremdkapitalfinanzierung

Vor dem Hintergrund des derzeit attraktiven Kapitalmarktumfeldes prüft der Vorstand der VEDES AG aktuell mehrere Optionen zur Wachstumsfinanzierung sowie zur Refinanzierung der am 24. Juni 2019 fälligen 7,125% Schuldverschreibungen 2014/2019 (ISIN: DE000A11QJA9), die gegenwärtig mit einem Gesamtnennbetrag von 20 Mio. Euro ausstehen.

Der Vorstand der VEDES AG hat die Quirin Privatbank AG mit einem Market Sounding und der Durchführung einer Roadshow im Rahmen einer möglichen Fremdkapitaltransaktion beauftragt. Die endgültige Finanzierungsentscheidung wird der Vorstand abhängig vom vorherrschenden Marktumfeld treffen.

Im Fall der erfolgreichen Durchführung einer Fremdkapitalmaßnahme erwägt der Vorstand der VEDES AG, die vorzeitige Kündigung und Rückzahlung der 7,125% Schuldverschreibungen 2014/2019 zu erklären.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © VEDES)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/10/17
Swisscanto: Auch kleinere Banken dürften künftig vermehrt CoCos begeben

Der CoCo-Markt verbuchte ein solides 3. Quartal 2017 mit Kurszuwächsen von rund drei Prozent. Dazu führten ein fortgesetzt starkes Makroumfeld und eine gute Berichtssaison im europäischen Bankensektor. Angesichts der Ausgabe von zehn neuen AT1-CoCo-Anleihen kann von einer relativ lebhaften Emissionstätigkeit im Quartal gesprochen werden. Dadurch wuchs der CoCo-Markt um rund 7 Mrd. USD und ließ den Gesamtumfang des CoCo-Markts auf mehr als 185 Mrd. USD ansteigen. Interessanterweise stammten nur fünf der zehn Neuemissionen im vergangenen Quartal von Großbanken, die als nationale Champions gelten (ABN Amro, Banco Santander, Bankia, Barclays und Westpac). Die restlichen fünf CoCo-Anleihen wurden von kleineren Banken begeben (Grenke, Investec, NIBC, Julius Baer und Jyske) und hatten ein geringeres Volumen zwischen 75 Mio. EUR und 250 Mio. GBP.

Wir beteiligten uns an vier der fünf Neuemissionen der Großbanken. Bei den kleineren Banken fanden wir keine der angebotenen CoCo-Anleihen attraktiv genug oder passend für unseren Fonds. Da die meisten Großbanken der Kategorie ‚nationaler Champion‘ bereits AT1-CoCo-Anleihen begeben haben, um die vorgeschriebenen 1,5 Prozent der RWA (risikogewichtete Aktiva) abzudecken oder diesen Zielwert fast erreicht haben, rechnen wir für die Zukunft mit einer vergleichsweise geringeren Zahl von Emissionen seitens der erstklassigen Großbanken. Andererseits gehen wir davon aus, dass auch in Zukunft eine Reihe kleinerer Banken opportunistisch den Markt anzapfen wird. Es handelt sich dabei um einen interessanten Trend, der die zunehmende Reife des CoCo-Markts veranschaulicht. Wir begrüßen diese Entwicklung, denn sie verschafft uns zusätzliche Anlagemöglichkeiten“, so Daniel Björk, Manager des Swisscanto (LU) Bond Fund Invest COCO.

Starke Performance des CoCo-Markts bisher in 2017
Trotz der bislang starken Performance des CoCo-Markts in diesem Jahr (der Swisscanto CoCo-Fonds weist seit Jahresanfang eine Bruttorendite von rund zwölf Prozent auf – Stand 30.09.17, ausschüttende EUR Retail-Tranche) erachtet Björk die aktuellen Risikoprämien bei den meisten CoCo-Anleihen als gut unterstützt. “Unserer Meinung nach sind die Bewertungen nicht überteuert, sondern haben vielmehr mit dem positiven gesamtwirtschaftlichen Umfeld und der deutlichen Verbesserung der Kreditprofile des europäischen Bankensektors gleichgezogen. Aus unserer Sicht sind die großen Banken Europas stärker als je zuvor, wobei die notleidenden Kredite in den meisten europäischen Ländern einen Rekordtiefstand erreicht haben (und sich die Lage in Spanien und Italien rasch verbessert). Aufgrund der Verfügbarkeit von Eigenkapital – seit Jahresanfang wurden 32 Mrd. EUR eingeworben – und der Entwicklung der Kapitalanforderungen (Basel IV) sind die Führungsteams von Banken bei der Erhöhung des Fremdkapitalanteils weiter zurückhaltend. Die Profitabilität der europäischen Banken hat sich auf einem angemessenen Niveau eingependelt, wobei die EK-Rendite des Sektors zwischen sieben und acht Prozent beträgt. Darüber hinaus würden sowohl ein Wachstum der Kredite als auch höhere Zinsen (beides als Ergebnis des positiven gesamtwirtschaftlichen Umfelds) zur weiteren Steigerung der Erträge beitragen.

Ausblickend meint der Fondsmanager: “In den nächsten sechs bis zwölf Monaten dürften AT1-CoCo-Anleihen weiterhin optimal positioniert sein, da eine Einstellung der quantitativen Lockerungsprogramme (QE) seitens der EZB höhere Zinsen und eine Verbesserung der Erträge zufolge haben und damit eine weitere Verengung der Spreads bei den AT1-CoCo-Anleihen herbeiführen wird. Eine Weiterführung des QE-Programms durch die EZB würde die ‚Jagd nach Rendite‘ befeuern und AT1-CoCo-Anleihen in einem Tiefzinsumfeld zur ersten Wahl für renditehungrige Anleger machen.

http://www.fixed-income.org/  
(Foto: Daniel Björk ©  Swisscanto)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/10/17
Fidelity Fixed Income Monatsbericht Oktober 2017: Bei Schwellenländeranleihen trennt sich die Spreu vom Weizen

Andrea Iannelli, Fixed Income Investment Director bei Fidelity International, erläutert, warum ausgewählte Schwellenländeranleihen weiterhin gute Anlagechancen bieten und welche Bereiche Anleger mit Vorsicht genießen sollten.

Der zuletzt wieder restriktivere Kurs der Zentralbanken in Industrieländern hinterlässt kaum Spuren bei Anleihen aus Schwellenländern (EM). Sie zeigen sich bislang unbeeindruckt von den Schwankungen bei Staatsanleihen entwickelter Länder. Ihre ansehnliche Wertentwicklung in diesem Jahr und nach wie vor attraktiven Renditen locken Anleger an. Auch in den Kapitalströmen schlägt sich die gute Stimmung nieder: In 35 der letzten 36 Wochen floss Kapital in EM-Anleihen. Hinzu kommt das ungebrochen starke Weltwirtschaftswachstum, das den Schwellenländern zusätzlich Auftrieb gibt. Allerdings trennt sich bei Schwellenländeranleihen die Spreu vom Weizen.

Positiver Blick auf EM-Lokalwährungsanleihen und Inflation Linker
Schwellenländeranleihen in Lokalwährung schätzen wir aktuell positiv ein. Gründe dafür sind hohe Realrenditen, sinkende Inflation und die lockere Geldpolitik der lokalen Zentralbanken. Wir bevorzugen Länder mit renditestarken Lokalwährungsanleihen, steilen Renditekurven mit ausgeprägter Zinsdifferenz (Carry) sowie stabilen Währungen. Peru und Ungarn sind zwei Märkte, auf die all das zutrifft. Inflationsgeschützte Anleihen werden gegenwärtig immer attraktiver. Nach wie vor sprechen die Realrenditen für Durationspositionen in Schwellenländern. Zugleich sind die Breakeven-Inflationsraten im letzten Jahr erheblich gesunken. Sie geben an, ab welcher Inflationshöhe sich der Kauf inflationsgeschützter gegenüber konventionellen Anleihen lohnt. Neben dem schwächeren Preisauftrieb hatten daran auch die erstarkten EM-Währungen Anteil. Inzwischen aber trifft die Fed die nötigen Vorbereitungen, um Dollar-Liquidität vom Markt abzuschöpfen. Damit wären die Weichen für einen Wiederanstieg des Greenback gegenüber Schwellenländerwährungen gestellt. Schwächere Devisen und der in einigen EM-Volkswirtschaften weitgehend aufgeholte Rückstau am Arbeitsmarkt könnten den Inflationsdruck anheizen und die Breakeven-Inflationsraten stützen. Reale und weniger nominale Durationspositionen könnten daher in den nächsten Monaten und Quartalen für ein besseres Risiko-Rendite-Profil sorgen. Vorsicht bei Schwellenländeranleihen in Hartwährung Zurückhaltend bleiben wir bei Schwellenländeranleihen in Hartwährung. Währungen mit Bezug zum globalen Rohstoffzyklus oder zum Konjunkturzyklus in Asien gewichten wir weiterhin unter. Beispiele sind der kolumbianische und chilenische Peso bzw. der südkoreanische Won und der neue Taiwan-Dollar. Attraktiv bleibt ein Engagement in Währungen, bei denen der Gewinn aus der Zinsdifferenz für Währungsschwankungen entschädigt. Dies gilt für den nigerianischen Naira und den argentinischen Peso. Bei Hartwährungsanleihen aus Schwellenländern ist der Trend zu engeren Risikoaufschlägen (Spreads) ungebrochen, getragen von stetigen Kapitalströmen in diese Anlageklasse. Hohe Bewertungen mahnen jedoch zur Vorsicht: besonders bei Staatsanleihen, deren Spreads eng erscheinen. Unternehmensanleihen aus Schwellenländern haben dagegen immer noch Aufwärtspotenzial dank ihres hohen Carry und weil sie weniger stark schwanken. Der Beitrag ist dem Fixed Income Monthly von Fidelity International entnommen, das Einblick in die mittelfristigen Einschätzungen des Fixed Income Teams gibt. www.fixed-income.org  (Foto: Andrea Iannelli © Fidelity)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/10/17
SINGULUS unterzeichnet Vereinbarung für die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit den chinesischen Unternehmen GCL und CIE

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG hat heute eine Vereinbarung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit den beiden chinesischen Firmen Golden Concord Holdings Limited (GCL) und China Intellectual Electric Power Technology Co.,Ltd. (CIE) unterzeichnet. Bei GCL handelt es sich um eines der weltgrößten Unternehmen im Bereich Solarenergie; CIE hat sich auf die Entwicklung hocheffizienter Heterojunction (HJT) Solarzellen fokussiert. Der Markt für diese Hochleistungszellen wird für die Zukunft auf jährlich über 20 GW geschätzt.

Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist die Entwicklung, die Optimierung, der Bau sowie der Vertrieb von gesamten Produktionslinien zur Herstellung von hocheffizienten Solarzellen auf Basis der Heterojunction Technologie. CIE und GCL werden in dem Gemeinschaftsunternehmen die Prozesstechnologie weiterentwickeln und streben an die hocheffizienten Solarzellen selbst zu produzieren. SINGULUS TECHNOLOGIES wird in dem Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in China einen Minderheitenanteil übernehmen und für dessen Kompetenz im Maschinenbau verantwortlich zeichnen.

http://www.restrukturierung-von-anleihen.com/ (Foto: © SINGULUS TECHNOLOGIES AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

13/10/17
Nordex-Gruppe erweitert AW3000-Plattform um eine 140-Meter-Rotor-Variante

Die Nordex-Gruppe erweitert ihr Angebot für die AW3000-Plattform um eine neue 140-Meter-Rotor-Variante. Die AW140/3000 verspricht niedrigere Stromgestehungskosten besonders an Standorten mit geringeren Windgeschwindigkeiten und erreicht hier einen der höchsten Kapazitätsfaktoren ihrer Klasse.

Das Design der AW140/3000 ist insbesondere für sehr ausgewählte Märkte ausgelegt – so beispielsweise für Indien – stellt aber auch für andere weltweite Regionen eine ideale Option dar.

Die Anlage ist eine Weiterentwicklung der bewährten AW3000-Windenergieanlagen – einschließlich der AW132/3000, die kürzlich für IEC-IIb-Bedingungen mit mittlerem Wind aktualisiert wurde – und nutzt ein innovatives Konzept, bei dem eine integrierte Blattwurzelverlängerung des Rotorblatts zum Einsatz kommt. Dank der jetzt um 12 Prozent vergrößerten überstrichenen Rotorfläche erhöht sich die jährliche Energieproduktion um 4,5 – 6,5 Prozent, während gleichzeitig die Herstellungskosten und die Markteinführungszeit minimiert werden.

"Die AW140/3000 ergänzt unser Produktangebot um eine Anlage, die die Stromgestehungskosten unter ganz bestimmten Standortbedingungen und -topographien senkt – gerade in außereuropäischen Märkten mit schwachen Windgeschwindigkeiten und vorgegebenen Netzkapazitäten", sagt Patxi Landa, Vertriebsvorstand der Nordex-Gruppe. "Die Turbine baut auf dem weltweiten Erfolg der AW3000-Plattform auf und unterstreicht die planmäßige Erweiterung unserer Produktlinien, um unseren Kunden kontinuierliche vorteilhafte, neue Lösungen zu bieten."

Die AW140/3000-Turbine kann auf 120-Meter-Betontürmen sowie Stahlrohrtürmen mit Nabenhöhen von 82 bis über 100 Metern errichtet werden. Mitte 2018 wird die erste Turbine in Betrieb gehen; im selben Jahr erwartet Nordex auch die Typenzertifizierung. Die Serienproduktion soll im Herbst 2018 starten.

Die Nordex-Gruppe hat bis heute Aufträge über 4.400 MW mit Anlagen der AW3000-Plattform in 13 Ländern abgeschlossen. Die Plattform umfasst derzeit die Turbinen AW116, AW125, AW132 und jetzt die AW140, die alle auf einer Vielzahl von Stahl- und Betonturm-Optionen angeboten werden.

Die Nordex-Gruppe im Profil
Die Gruppe hat mehr als 21 GW Windenergieleistung in über 25 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von EUR 3,4 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 5.000 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und in Indien. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 1,5- bis 4,5-MW-Klasse, die auf Marktanforderungen in entwickelten Märkten und Schwellenländern ausgelegt sind.

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 (Foto: © Nordex)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/10/17
UBM Development verkauft neues Hyatt Regency Hotel in Amsterdam an Joint Venture Partner

Die UBM Development AG hat das neue Hyatt Regency Hotel in Amsterdam an den Joint Venture Partner Aedes Real Estate verkauft. Der Bau des neuen 5 Sterne Luxushotel begann 2014. Das 211 Zimmer große Hotel verfügt über 38 Garagenplätze – außergewöhnlich für die Amsterdamer Innenstadt. Teile der früheren Fassade wurden im historischen Stadtkern zur Wahrung des Flairs erhalten.

„Wir sind stolz mit diesem herausfordernden Projekt ein tolles Haus im Luxus Segment entwickelt zu haben und auf en weiteren Abschluss einer erfolgreichen Hotel-Transaktion.“, sagt Martin Löcker, Vorstand der UBM Development AG und zuständig für das Hotel-Segment. Er fügt hinzu: „Das Hyatt ist nach dem 2011 fertiggestellten Crowne Plaza Amsterdam South bereits unsere zweite Hotelentwicklung in den Niederlanden.“

Die Transaktion wirkt sich im vierten Quartal 2017 auf die Nettoverschuldung (ca. 26 Mio. Euro) und Gesamtleistung (mit rund 49 Mio. Euro) aus, da das Projekt bereits fertiggestellt ist und in diesem Quartal übergeben wird.

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(Foto: Hyatt Regency Amsterdam © UBM Development AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/10/17
Anleihen-Analyse: Photon Energy – Planbare Cashflows durch staatliche Einspeisevergütung

Der Solarparkbetreiber Photon Energy N.V. emittiert eine 5-jährige Unternehmensanleihe mit einem Kupon von 7,750% und einem Volumen von bis zu 30 Mio. Euro. Inhabern der Photon Energy-Anleihe 2013/18 wird das Recht eingeräumt, ihre Anleihe im Verhältnis 1:1 in die neue Anleihe 2017/22 zu tauschen. Hierfür erhalten sie einen einmaligen Bonus von 1,750%. Das Umtauschangebot läuft noch bis 20. Oktober, die Zeichnungsfrist für Neuinvestoren bis 24. Oktober 2017. Mit den Mitteln aus der Anleiheemission möchte Photon Energy das Portfolio an Solarkraftwerken in Australien und Ungarn erweitern. Durch staatlich garantierte Einspeisevergütungen hat die Gesellschaft stabile und planbare Cashflows, der Kupon erscheint mit 7,750% vergleichsweise attraktiv. Die aktuellen Cashflows von 2,34 Mio. Euro aus dem bereits existierenden Bestandsportfolio in der Tschechischen Republik, der Slowakei und Australien reichen schon jetzt aus, um die Zinszahlung der neuen Anleihe zu gewährleisten.

Unternehmen
Photon Energy befasst sich mit Produktion, Aktivitäten und Dienstleistungen im sogenannten Downstream-Segment der Photovoltaikwertschöpfungskette, d.h. dem Segment der Projektentwicklung, dem Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen. Zu den Aktivitäten der Emittentin gehören die Informationsanalyse, die Projektakquisition, Errichtungsinvestitionen, Buchhaltung und die Verwaltung des Portfolios an Photovoltaikanlagen. Die Emittentin hält derzeit Aktien oder Optionen an insgesamt 23 Projektgesellschaften, die 23 Photovoltaikanlagen in der Tschechischen Republik, der Slowakei und Australien besitzen, die allesamt operativ tätig sind. Photon Energy ist Anteilsinhaberin von Photovoltaikanlagen sowie als Produzentin von kontinuierlich erzeugtem Strom durch die Projektgesellschaften.

Photon Energy und ihre Konzerngesellschaften sind darüber hinaus in den Bereichen Betrieb, Instandhaltung und Überwachung von Photovoltaikanlagen in Europa und Australien tätig. Die Emittentin hat bis zum 30.06.2017 Leistungen in Höhe von mehr als 200 MWp erbracht. Photon Energy beabsichtigt, ihr Portfolio durch die Entwicklung und den Betrieb neuer Photovoltaikanlagen weiter auszubauen. Die Emittentin konzentriert sich vor allem auf neue Projekte in Australien, sowohl von großen Solarparks, wobei Energie direkt in das Stromnetz eingespeist wird, als auch von Photovoltaikanlagen auf Dächern und auf die Entwicklung von sogenannten Off-Grid-Produkten, d.h. Produkte für Bereiche ohne Anschluss zum nationalen Stromnetz. Die Emittentin entwickelt auch in Ungarn Photovoltaikprojekte, wobei die Energie direkt in das Stromnetz eingespeist wird.

Innerhalb des Konzerns übernimmt die Emittentin die Rolle einer Holdinggesellschaft. Ihre Hauptaufgaben liegen in der Auswahl (Investitionsanalyse und Projektakquisition), Finanzierung und Umsetzung (Investition in die Erstellung) von Projekten für Photovoltaikanlagen, die in der Regel durch spezielle Projektgesellschaften (SPVs) durchgeführt werden. Die Stromerzeugung erfolgt durch die jeweiligen Projektgesellschaften.

Geschäftsentwicklung
Für das erste Halbjahr 2017 konnte Photon Energy Rekordwerte melden. Der Umsatz ist im ersten Halbjahr von 6,513 Mio. Euro auf 8,031 Mio. Euro steigen. Dabei konnte das EBITDA von 3,479 Mio. Euro auf 4,193 Mio. Euro gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote ist von 31% (31.12.2016) auf 37% gestiegen.

Mittelverwendung
Photon Energy beabsichtigt, den Emissionserlös zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten, insbesondere der 2013 begebenen Anleihe mit Fälligkeit zum 11.03.2018 (ISIN DE000A1HELE2), zu verwenden sowie für die Übernahme weiterer Photovoltaikprojekte in Australien, Ungarn und (soweit angebracht) in anderen Ländern. Photon Energy plant den Emissionserlös in folgender Reihenfolge einzusetzen:

– Refinanzierung der Anleihe 2013/18 (ISIN DE000A1HELE2)
– Entwicklung, Bau und Investition in Photovoltaikanlagen in Australien
– Entwicklung, Bau und Investition in Photovoltaikanlagen in Ungarn

Stärken:
– stabile und planbare Cashflows durch staatliche Einspeisevergütungen
– hohe Transparenz durch Börsennotierung der Photon Energy-Aktie in Prag und Warschau und detaillierte Berichterstattung
– attraktiver Kupon
– positiver Track Record am Kapitalmarkt
– umfangreiche Covenants, u.a. Mindesteigenkapitalquote von 25%

Schwächen:
– Photon Energy ist vergleichsweise klein
– Risiko der Änderung von gesetzlichen Rahmenbedingungen
– große geografische Distanz der Projekte

Fazit:
Photon Energy generiert mit ihren Solarparks stabile und planbare Cashflows. Aus dem bestehenden Portfolio in Tschechien, der Slowakei und Australien mit 25,6 MWp erzielt die Gesellschaft schon heute einen jährlichen freien Cashflow von 2,34 Mio. Euro. Allein aus dem Cashflow der bereits bestehenden Anlagen kann der Kupon der neuen Anleihe in voller Höhe bedient werden. 2022, am Laufzeitende der Anleihe, werden die Anlagen in der Tschechischen Republik sowie der Slowakei weitestgehend frei von Bankverbindlichkeiten sein. Eine Refinanzierung der Anleihe im Jahr 2022 dürfte damit keine große Hürde darstellen. Die Gesellschaft bietet durch eine Börsennotierung der Aktie in Prag und Warschau eine vergleichsweise hohe Transparenz. Für ein Unternehmen der Größe berichtet Photon Energy zudem relativ detailliert. Risiken sind in erster Linie in der Abhängigkeit von gesetzlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern sowie in einer teilweise großen geografischen Distanz der Projekte zu sehen. Aufgrund der hohen Planbarkeit der Cashflows und des vergleichsweise attraktiven Kupons erscheint ein Investment in die Photon Energy-Anleihe interessant.

Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Photon Energy)

Tab. 1: Eckdaten der neuen Photon Energy-Anleihe

Emittent

Photon Energy N.V.

Kupon

7,750%

Zinszahlung

vierteljährlich

Umtauschfrist

25.09.–20.10.2017, Umtauschbonus 1,750%

Zeichnungsfrist

09.10.–24.10.217

Laufzeit

26.10.2022

Volumen

bis zu 30 Mio. Euro

WKN / ISIN

A19MFH / DE000A19MFH4

Segment

Open Market, Börse Frankfurt

Internet

www.photonenergy.com


Tab. 2: Photon Energy – Geschäftsentwicklung

 

2017e

2018e

2019e

2020e

2021e

2022e

Kapazität (MWp)

26,1

79,7

104,2

104,2

104,2

104,2

Umsatz

14,8

17,4

22,3

24,7

25,2

25,7

Bereinigtes EBITDA

7,6

9,4

13,2

15,2

15,5

15,8

Eigenkapitalquote

25,1%

25,7%

27,4%

29,5%

32,2%

39,3%

Net Debt / EBITDA

6,0

6,8

7,0

6,2

5,4

4,7

EBITDA Interest Coverage

2,4

2,1

2,7

3,1

3,4

3,9

Quelle: Independent Research, Angaben in Mio. Euro,
Prognosen basieren auf der Annahme, dass die neue Anleihe voll platziert werden kann.

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

12/10/17
Anleihen-Analyse: Euroboden – 100 Mio. Euro stille Reserven

Die Euroboden GmbH emittiert eine 5-jährige Anleihe im Volumen von bis zu 25 Mio. Euro und einem Kupon von 6,00%. Die Gesellschaft bietet den Anleihegläubigern der Euroboden-Anleihe 2013/18 ein Umtauschangebot. Anleger können die Euroboden-Anleihe 2013/18 im Verhältnis 1:1 in die neue Anleihe tauschen und erhalten neben den Stückzinsen eine einmalige Sonderzahlung von 2,00%. Das Umtauschangebot läuft bis 18.10.2017. Die Zeichnungsfrist für Neuinvestoren beginnt am 23.10.2017 und endet voraussichtlich am 07.11.2017. Die Kennzahlen des Unternehmens, insbesondere zur Verschuldung und zur Zinsdeckung sehen auf den ersten Blick nicht gut aus. Doch das Unternehmen bilanziert bislang nach HGB und hat nach eigenen Angaben stille Reserven von 100 Mio. Euro. Bei einer Bilanzierung nach IFRS würde sich damit ein ganz anderes (deutlich positiveres) Bild ergeben.

Unternehmen
Die Euroboden GmbH versteht sich als erste Architekturmarke der Bauträgerbranche. Die Euroboden-Gruppe gehört ihrer Ansicht nach zu den führenden Bauträgern im Bereich anspruchsvoller Wohnimmobilien im deutschsprachigen Raum. Die Mission der Emittentin steht unter dem Motto „Architekturkultur schafft langfristige Werte“ und hat die Vision, die begehrlichste Marke der Immobilienbranche zu sein. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt sie durch Auswahl geeigneter Immobilien diese als klare Markenprodukte im Markt zu positionieren und dadurch eine Vorreiterrolle im Markt einzunehmen.

Die Aktivitäten der Euroboden-Gruppe umfassen die gesamte Wertschöpfungskette, die zu nicht unerheblichen Teilen an externe Dienstleister vergeben werden: Standortevaluation, Projektierung, Realisierung und Vermarktung. Der überwiegende Fokus der Emittentin liegt auf wohnwirtschaftlichen Projekten im Neubau und Bestand.

Die Euroboden-Gruppe entwickelt die Projekte ausschließlich in Zusammenarbeit mit nach Einschätzung der Euroboden-Gruppe national bzw. international renommierten Architekten. Die Projekte von Euroboden wurden auch bereits vielfach ausgezeichnet. Die aktuellen Projekte der Euroboden-Gruppe konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Standorte München und Berlin. 2017 hat Euroboden zudem eine Niederlassung in Frankfurt eröffnet.

Mittelverwendung:
Die Emittentin beabsichtigt, den Emissionserlös wie folgt zu verwenden:
– zur Rückzahlung der 2013 begebenen und 2018 fälligen 7,375%-Anleihe 2013/18 (WKN A1RE8B), soweit nach durchgeführtem Umtauschangebot noch Schuldverschreibungen 2013/18 von Anleihegläubigern gehalten werden,
– zur Finanzierung der bestehenden und weiterer Projekte. Die Projekte umfassen insoweit den Ankauf sowie die Errichtung bzw. Revitalisierung von Immobilien. Dies beinhaltet die Prüfung und den Erwerb von Immobilienobjekten sowie deren Errichtung und/oder Revitalisierung und den anschließenden Verkauf,
– zur Rückführung bestehender Darlehen.

Aktuelle Geschäftsentwicklung
Die Euroboden GmbH hat das erste Geschäftshalbjahr (01.10.2016 bis 31.03.2017) mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Der Konzern erzielte im Zwischenabschluss ein Ergebnis nach Steuern von 1,816 Mio. Euro (Vorjahr 0,028 Mio. Euro). Positiv wirkte sich dabei insbesondere der Verkauf eines erfolgreich entwickelten Projekts in Berlin mittels Share Deal aus. Dadurch erhöhte sich das bilanzielle Eigenkapital auf 10,956 Mio. Euro (Vorjahr 7,133 Mio. Euro). Zudem war der Vertriebsstart für das Projekt Erhardtstraße in München erfolgreich. Für das Projekt in der Infanteriestraße in München-Schwabing, bisher das größte Projekt der Unternehmensgeschichte, erhielt Euroboden einen positiven Bauvorbescheid für rund 9.700 m² Bruttogeschossfläche.

Derzeit werden insbesondere Projekte in München und Umgebung, und zwar in der Erhardtstraße 10, der Kolbergerstraße 5, der Kolbergerstraße 31, der Crailsheimstraße, der Infanteriestraße, der Franziskanerstraße, der Forstenrieder Allee und in Dornach/Aschheim sowie in Berlin am Lützowufer 1-5 und in der Lynarstraße 1 geplant und entwickelt. Darüber hinaus besteht für ein Projekt in Hamburg eine Kaufoption.

Aktuell besteht das Portfolio aus elf in Planung bzw. im Bau befindlichen Objekten. Diese Projektpipeline, die zur Veräußerung in den nächsten fünf Jahren ansteht, beziffert SRH AlsterResearch auf ein Umsatzvolumen von rund 400 Mio. Euro. Mit der Realisierung werden Roherlöse von rund 170 Mio. Euro erwartet.

Die Cashflows des Unternehmens unterliegen branchentypisch starken Schwankungen und sind gekennzeichnet durch einen negativen Free Operating Cashflow, verursacht durch den starken Ausbau der Entwicklungspipeline in den letzten vier Jahren.

Scope erwägt laut Ratingbericht eine positive Anpassung des Ratings, sofern es Euroboden gelingt, den LTV nachhaltig unter einem Wert von 50% zu halten und die Anleihe 2013/18 zu refinanzieren.

Bilanzierung / stille Reserven
Da die Gesellschaft nach HGB bilanziert, werden stille Reserven erst bei vollständiger Objektübergabe, d.h. nach Fertigstellung und formaler Abnahme, ergebniswirksam. Dieser Systematik geschuldet schlummern aktuell in der Bilanz stille Reserven, die Euroboden und SRH AlsterResearch mit 100 Mio. Euro taxieren.

Stärken:
– hochwertige Entwicklungspipeline in den boomenden Kernmärkten München und Berlin
– hohe Profitabilität mit durchschnittlichen EBITDA-Margen von 20% über die letzten zehn Projekte
– Scope erwartet weitere steigende Immobilienpreise in München und Berlin
– hohe stille Reserven von ca. 100 Mio. Euro

Schwächen:
– hohe Verschuldung und schwache Kennzahlen (bei Bilanzierung nach HGB)
– zyklisches Geschäftsmodell mit branchentypischen Risiken
– schwaches Rating

Fazit:
Euroboden ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und konnte die letzten zehn Projekte mit durchschnittlichen EBITDA-Margen von 20% abschließen. Die Gesellschaft hat bei einer Bilanzierung nach HGB eine hohe Verschuldung. Bei einer Bilanzierung nach IFRS (zu Marktwerten) würde sich ein deutlich positiveres Bild zeigen, da die Gesellschaft nach eigenen Angaben stille Reserven auf Grundstücken von rund 100 Mio. Euro habe (Scope rechnet mit stillen Reserven von 78 Mio. Euro). Aktuell besteht das Portfolio aus elf in Planung bzw. im Bau befindlichen Objekten. Diese Projektpipeline, die zur Veräußerung in den nächsten fünf Jahren ansteht, beziffert SRH AlsterResearch auf ein Umsatzvolumen von rund 400 Mio. Euro. Mit der Realisierung werden Roherlöse von rund 170 Mio. Euro erwartet. Die starke Entwicklungspipeline sowie die hohen erwarteten Erlöse sollten eine problemlose Bedienung der Anleihe ermöglichen. Ein Investment in die Anleihe erscheint daher interessant.
Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Euroboden)

Tab. 1: Eckdaten der neuen Euroboden-Anleihe

Emittent

Euroboden GmbH

Umtauschangebot

09.10.–18.10.2017

Zeichnungsfrist

23.10.–07.11.2017

Kupon

6,00%

Zinszahlung

halbjährlich

Laufzeit

10.11.2022

Emissionsvolumen

bis zu 25 Mio. Euro

WKN / ISIN

A2GSL6 / DE000A2GSL68

Anleihenrating

BB- (positiv)

Segment

Freiverkehr, Frankfurt

Sole Lead Manager

mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG

Internet

www.euroboden.de


Tab. 2: Geschäftsentwicklung der Euroboden GmbH

 

30.09.2015

30.09.2016

30.09.2017e

30.09.2018e

Gesamtleistung

30,491

36,792

35,000

58,500

EBITDA

2,529

5,287

8,120

12,300

EBIT

2,453

5,192

7,970

12,150

Jahresüberschuss

0,710

2,049

4,862

5,355

Laon-to-Value (LTV)

39%

45%

48%

49%

Net Debt / EBITDA

12,0

12,3

11,2

8,5

Eigenkapitalquote

13%

11%

12%

13%

EBITDA-Zinsdeckungsgrad

1,46

0,80

2,35

1,80

Quelle: SRH AlsterResearch, Angaben in Mio. Euro,
2015 und 2016: HGB, 2017 und 2018 IFRS basierend auf Realisierung der Projektpipeline

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/10/17
VEDES mit eigener Markenwelt bei eBay

Die VEDES Gruppe, eines der führenden Handelsunternehmen für Spiel, Freizeit und Familie in Europa, ist neuer Partner des Online-Marktplatzes eBay. Ab November werden Händler der Unternehmensgruppe ihr Produktsortiment über einen zentralen Shop bei eBay – den man dann über vedes.ebay.de erreicht – zum Verkauf anbieten. Die Anbindung an eBay erfolgt über die neue VEDES Digitale Shopping-Lösung. Neben dem klassischen Versandweg per Post können Endkunden im VEDES Shop bei eBay mit dem Click & Collect-Service von eBay auf Wunsch auch einen lokalen Händler in ihrer Nähe auswählen und das Produkt vor Ort abholen.

Mit dieser Kooperation treibt VEDES die große Digitalisierungsoffensive weiter massiv voran. Dazu der VEDES Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Märtz: „Für die Zukunftsfähigkeit der VEDES ist es entscheidend, den stationären Handel bestmöglich mit dem Online-Handel zu verknüpfen und damit beide Kanäle zu stärken. Mit seiner großen Kundenreichweite und der leistungsstarken Plattform ist eBay ein optimaler Partner, um neue Zielgruppen anzusprechen."

Vorstandskollege Achim Weniger ergänzt: „Auch die Spielwarenbranche muss digitale Verkaufskanäle erschließen, um sich weiterhin wettbewerbsfähig aufzustellen. Wir freuen uns, mit eBay pünktlich zum Weihnachtsgeschäft einen weiteren wichtigen Baustein innerhalb unserer integrierten Omnichannel-Strategie zu implementieren. Damit bieten wir unseren Händlern allein in Deutschland mehr als 17 Millionen potenzielle zusätzliche Kunden."

Und Eben Sermon, Deutschland-Chef von eBay, fügt hinzu: „Der Wunsch der Kunden, über alle Kanäle hinweg und grenzübergreifend nach Produkten zu suchen, macht auch vor der Spielwarenbranche nicht halt. Wir freuen uns sehr, die Digitalstrategie der VEDES Gruppe mit einem Shop auf dem eBay-Marktplatz zu unterstützen."

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © VEDES)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/10/17
„Allein aus dem Cashflow der bestehenden Anlagen könnten wir den Kupon der neuen Anleihe in voller Höhe bedienen“, Georg Hotar und Clemens Wohlmuth, Photon Energy N.V.

Die Photon Energy N.V., ein Betreiber von Solarkraftwerken, emittiert eine Anleihe im Volumen von bis zu 30 Mio. Euro, einer Laufzeit von 5 Jahren und einem Kupon von 7,750%. Inhaber der Photon Energy-Anleihe 2013/18 können ihre Anleihe in die neue Anleihe tauschen und erhalten hierfür einen einmaligen Bonus von 1,750%. Mit den Mitteln aus der Anleiheemission möchte Photon Energy das Portfolio an Solarkraftwerken in Australien und Ungarn erweitern. Im Gespräch mit dem BOND MAGAZINE erläutern CEO Georg Hotar und CFO Clemens Wohlmuth ihre Strategie.

BOND MAGAZINE: In welchen Bereichen ist Photon Energy tätig?

Hotar: Wir sind ein Stromproduzent, der den gesamten Lebenszyklus im Bereich Stromproduktion abdeckt, von der Projektentwicklung und -planung bis zur Betriebsführung. Wir betreiben ein Portfolio von Solarkraftwerken mit einer Kapazität von insgesamt 25,6 MWp in Europa und Australien.

BOND MAGAZINE: Wie möchten Sie die Mittel aus der Anleiheemission verwenden?

Wohlmuth: Wir planen die Emission einer 5-jährigen Anleihe im Volumen von bis zu 30 Mio. Euro und einem Kupon von 7,750% bei quartalsweiser Zinszahlung. Die Mittel aus der Anleiheemission sollen zur Refinanzierung der ausstehenden 2013/18-Anleihe verwendet werden (ISIN DE000A1HELE2). Die Anleihe 2013/18 hat ein Volumen von 10,6 Mio. Euro und wird am 12.03.2018 fällig. Über die neue Anleihe sollen außerdem Mittel für die geplante Erweiterung des Portfolios an Solarkraftwerken in Australien und Ungarn eingenommen werden. In Australien planen wir große Freiflächenanlagen für das eigene Portfolio, wobei zur Zeit zwei Projekte mit einer Kapazität von insgesamt 47,6 MWp zur Umsetzung anstehen. In Ungarn haben wir derzeit Projekte mit einem Volumen von 11,3 MWp in Planung. Zielsetzung ist aber bis 2020 ungefähr50 MWp für unser Portfolio zu bauen.

BOND MAGAZINE: Wie wird die Anleiheemission ablaufen?

Wohlmuth: Inhaber unserer Anleihe 2013/18 können ihre Anleihen im Verhältnis 1:1 in die neue Anleihe 2017/22 tauschen und erhalten hierfür einen Bonus von einmalig 1,75%. Die Umtauschfrist läuft noch bis 20. Oktober. Das öffentliche Angebot erfolgt in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Anleger können die neue Anleihe bis 24. Oktober 2017 über die Zeichnungsbox der Börse Frankfurt via Börsenorder oder über ihre Bank zeichnen (ISIN DE000A19MFH4).

BOND MAGAZINE: Wie wollen Sie die neue Anleihe im Jahr 2022 zurückzahlen?

Wohlmuth: Bei einer Vollplatzierung der 30 Mio. Euro stehen uns nach Rückzahlung der Anleihe 2013/18 und Emissionskosten netto rund 18,3 Mio. Euro für Neuinvestitionen zur Verfügung. Durch den freien Cashflow aus unseren bestehenden und neu zu errichtenden Solaranlagen erzielen wir einen Cashflow, mit dem wir einen wesentlichen Teil der Anleihe zurückführen können. Auf unseren tschechischen und slowakischen Anlagen werden wir 2023 bzw. 2024 kein weiteres Fremdkapital von Banken mehr haben. Die Anlagen erzielen dann aber immer noch Cashflows, die deutlich höher sind als das Anleihevolumen. Unser präferiertes Szenario ist, diese Solaranlagen dann über Banken zu refinanzieren. Wir können uns natürlich aber auch vorstellen, am Kapitalmarkt zu bleiben und eine neue Anleihe zu emittieren. Unsere Bankverbindlichkeiten sind dann deutlich zurückgeführt und die Cashflows der Jahre 2023 bis 2030 werden höher sein als das dann benötigte Kapital. Es gäbe noch eine weitere Möglichkeit, die wir aber nur ungern machen würden: Wir könnten einzelne Solarkraftwerke aus unserem Portfolio verkaufen. Denn 2022 wird der Eigenkapitalwert des Portfolios das Anleihevolumen ebenfalls deutlich übertreffen. Aber wir möchten betonen, dass wir dies nur im Notfall tun würden.

Hotar: Wir wollen Assets aggregieren und nicht verkaufen.

BOND MAGAZINE: Welchen Cashflow erzielen Sie derzeit aus Ihren bestehenden Solarparks in Tschechien und der Slowakei?

Wohlmuth: Aus dem bestehenden Portfolio in Tschechien, der Slowakei und Australien mit 25,6 MWp erzielen wir einen jährlichen freien Cashflow von 2,34 Mio. Euro. Allein aus dem Cashflow der bestehenden Anlagen könnten wir den Kupon der neuen Anleihe in voller Höhe bedienen.

BOND MAGAZINE: Wie sind die Einspeisevergütungen in Tschechien, der Slowakei, in Ungarn und Australien genau geregelt und wie hoch sind diese?

Hotar: In Tschechien bekommen wir für unsere 2009 und 2010 angeschlossenen Anlagen für 20 Jahre, also bis 2029 beziehungsweise 2030, eine Einspeisevergütung von derzeit ca. 57 beziehungsweise 53 Eurocent pro kWh. Dieser Betrag ist zusätzlich jährlich mit ca. 2% indexiert. Von diesem Betrag wird allerdings eine Solarabgabe von 10% von den Energieversorgern einbehalten.

In der Slowakei bekommen wir für unsere 2010 und 2011 angeschlossenen Anlagen für 15 Jahre, also bis 2025 beziehungsweise 2026, eine Einspeisevergütung von ca. 42,5 beziehungsweise 38 Eurocent pro kWh. Aufgrund der geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen haben wir in diesen Ländern danach keine neuen Anlagen mehr gebaut.

Mit den sogenannten KAT-Lizenzen bietet Ungarn staatlich garantierte Stromabnahmeverträge zu einem Fixpreis von ca. 10 Eurocent pro kWh für einen Zeitraum von 25 Jahren. Damit Anlagenbetreiber von diesen Preisen profitieren können, müssen die Anlagen allerdings spätestens drei Jahre nach Lizenzbeantragung an das Netz angeschlossen werden. Später genehmigte Anlagen bekommen unter dem sogenannten METAR-System die gleichen Preise, allerdings für einen kürzeren Zeitraum von nur mehr 13 Jahren. Es ist also wichtig für uns so rasch wie möglich in Ungarn Anlagen zu bauen und anzuschließen.

In Australien herrscht heute bereits Grid-parity, das heißt Strom aus Photovoltaikanlagen konkurriert am freien Markt mit anderen Energiequellen. Neben den am Markt erzielten Strompreisen erhält man bei der Erzeugung von erneuerbarer Energie Grüne Zertifikate, die ebenfalls am Markt gehandelt werden können. Momentan beträgt der durchschnittliche Großhandelsstrompreis in Australien ca 50 Australische Dollar pro MWh. Die Zertifikate werden zu ca. 75 bis 80 Dollar gehandelt. Man kann natürlich auch mit Energieversorgern oder Kommunen langfristige Stromabnahmeverträge abschließen, um das Preisrisiko in der Zukunft auszuschließen.

BOND MAGAZINE: In einigen europäischen Ländern wie z.B. Spanien wurden die Einspeisevergütungen nachträglich verringert. Wie ist es nach Ihrer Einschätzung um den Investorenschutz in Tschechien, der Slowakei, in Ungarn und Australien bestellt und kann man sich vor solchen Kürzungen schützen?

Hotar: In Tschechien haben wir das leider am eigenen Leib erfahren. Als wir unsere Anlagen gebaut haben, hat die damalige tschechische Regierung nachträglich eine Abgabe von 26% auf den Umsatz für drei Jahre eingeführt, die danach auf 10% reduziert und verlängert wurde. Das war damals nicht einfach, aber wir haben das verkraftet. In der Slowakei gab es ebenfalls Maßnahmen, die allerdings dann vom Obersten Gericht für unrecht erklärt wurden.

Deshalb haben wir uns mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt und uns in der Vergangenheit auch gegen Investitionen in einigen Ländern wie Rumänien, Bulgarien und der Türkei entschieden. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass neben der genauen Analyse der politischen Länderrisiken, eine der Schutzmöglichkeiten die bilateralen internationalen Investitionsschutzabkommen sind. Deshalb strukturieren wir alle unsere Investitionen künftig aus der Schweiz, die mit Ungarn, aber auch mit Tschechien und der Slowakei starke Abkommen hat. Im Ernstfall kann man dann vor ein internationales Schiedsgericht gehen und ist einer nationalen Willkür nicht gänzlich ausgeliefert.

Das Interview führte Christian Schiffmacher, http://www.fixed-income.org/   (Foto: Georg Hotar © Photon Energy N.V.)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/10/17
„Die Planungssicherheit ist sehr groß, da die überwiegende Mehrzahl der Projekte zeitnah an den Markt kommt“, Martin Moll, Euroboden GmbH

Die EUROBODEN GmbH, München, plant noch für Oktober eine Anleiheemission im Volumen von bis zu 25 Mio. Euro. Die 5-jährige Anleihe wird einen Kupon von 5,50% und 6,50% bieten, wobei die Zinszahlung halbjährlich erfolgt. Den Inhabern der am 2013 begebenen EUROBODEN-Anleihe 2013/18 (ISIN DE000A1RE8B0) mit einem Kupon von 7,375% und einer Laufzeit bis zum 16.07.2018 möchte EUROBODEN einen Umtausch in die neue Anleihe 2017/22 anbieten. Das Umtauschverhältnis soll 1:1 betragen. Zusätzlich ist eine Sonderzahlung in Höhe von 20,00 Euro pro getauschter Schuldverschreibung 2013/18 geplant, was einer Prämie von einmalig 2,00% für die bisherigen Anleihegläubiger entspricht. EUROBODEN hat, wie der für Finanzen zuständige Geschäftsführer Martin Moll im Gespräch mit dem REAL ESTATE INVESTMENT GUIDE betont, eine umfangreiche Projektpipeline, die zeitnah an den Markt kommen soll und bereits stille Reserven von 100 Mio. Euro hat.

REAL ESTATE INVESTMENT GUIDE: In welchen Bereichen ist Euroboden tätig?

Moll: Wir sind Bauträger und Projektentwickler. Wir suchen Grundstücke, die ein gewisses Entwicklungspotenzial aufweisen. Dieses Potenzial wollen wir innerhalb von zwei Jahren realisieren. Dabei müssen verschiedene Aspekte beachtet werden, z.B. das Baurecht, Nachverdichtungen usw. Wenn das Potenzial gehoben ist, dann gehen wir selbst in die Umsetzung des Vorhabens, hierzu gehören die bauliche Umsetzung unserer architektonischen Vision und Vermarktung/Vertrieb. Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt etwa fünf Jahre.

REAL ESTATE INVESTMENT GUIDE: Sind Sie sowohl im Neubau als auch bei der Revitalisierung von Wohngebäuden tätig?

Moll: In der Vergangenheit machte die Revitalisierung von Bestandsgebäuden einen hohen Anteil unserer Aktivitäten aus. Dies hat sich jedoch mehr und mehr in Richtung Neubau verschoben. Dies liegt insbesondere daran, dass unsere Objektgrößen signifikant gestiegen sind. Die Projekte, die wir derzeit in der Pipeline haben, sind allesamt größer als die Projekte, die wir in der Vergangenheit realisiert haben.

REAL ESTATE INVESTMENT GUIDE: Wie groß ist Ihre Pipeline und wie definieren Sie Ihre Pipeline?

Moll: Als Pipeline definieren wir ausnahmslos Projekte, die uns auch notarvertraglich gehören. Das sind aktuell elf Grundstücke, die zum Teil auch mit Gebäuden bebaut sind. Diese elf Projekte haben insgesamt ein Verkaufsvolumen von rund 400 Mio. Euro. Der Schwerpunkt der Projekte ist in München mit etwa 85% und 15% sind in Berlin. In München sind die Projekte überwiegend in sehr guten Lagen, die größtenteils auch sehr weit entwickelt sind. In den nächsten zwölf Monaten kommen bereits fünf der Projekte in den Vertrieb bzw. sind bereits im Vertrieb. Diese haben ein Verkaufsvolumen von 250 Mio. Euro und eine Roherlösmarge von rund 100 Mio. Euro. Die Planungssicherheit ist sehr groß, da die überwiegende Mehrzahl der Projekte zeitnah an den Markt kommt und sehr weit entwickelt ist. In den elf Projekten haben wir stille Reserven von ca. 100 Mio. Euro. Diese resultieren auch aus der positiven Marktentwicklung, vorrangig aber aus den geschaffenen Baurechten. Diese Substanz, die man in der Bilanz gar nicht sieht, stellt für die Anleihegläubiger natürlich einen entscheidenden Wert dar.

REAL ESTATE INVESTMENT GUIDE: Ihre Branche ist sehr zyklisch und der Aufschwung dauert nun schon viele Jahre. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung?

Moll: Sie haben Recht damit, dass es am Markt eine sehr positive Entwicklung gab, insbesondere in München und Berlin. In den letzten fünf Jahren haben sich die Preise sehr positiv entwickelt. Wir gehen davon aus, dass sich der Markt gerade in München und Berlin weiter positiv entwickeln wird. Denn die Rahmenbedingungen sind nach wie vor sehr gut. Die Zinsen werden meines Erachtens in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht so signifikant steigen, dass dies einen Einfluss auf die Verkaufspreise von Immobilien hat. Die Konjunktur entwickelt sich in Deutschland weiterhin sehr positiv. Die Nachfrage nach Immobilien ist in Berlin und München von einem starken Zuzug geprägt. Insbesondere München ist wirtschaftlich sehr stark. Die deutlichen Preissteigerungen der letzten Jahre werden sich sicher nicht so fortsetzen. Wir gehen aber schon von mindestens moderaten Preissteigerungen in München und Berlin in den nächsten drei bis fünf Jahren aus.

REAL ESTATE INVESTMENT GUIDE: Sie sind eher im oberen Preissegment tätig. Sind Grundstücke derzeit ein Engpassfaktor für Sie? Es gibt ja nicht beliebig viele Grundstücke in guten Lagen.

Moll: Wir sind kein Luxusanbieter. Wir streben für die jeweilige Lage immer die beste architektonische Lösung an. Wir bieten Architekturkultur und wir verstehen uns als Architekturmarke. Wir sind nicht grundsätzlich auf die A-Lagen festgelegt, auch wenn sich derzeit fast alle unserer Projekte in guten bis sehr guten Lagen befinden. Wir sind aber auch offen, in anderen Lagen architektonisch gute Projekte umzusetzen. Dennoch ist es richtig, dass der Einkauf in der Marktphase, in der wir uns jetzt befinden, eine Herausforderung darstellt. Es ist unser Job, geeignete Grundstücke und Projekte zu finden, und das hat Euroboden bislang immer geschafft. Da hilft uns unser Netzwerk, unsere Reputation und auch die Tatsache, dass wir am Kapitalmarkt aktiv und sichtbar sind.

REAL ESTATE INVESTMENT GUIDE: Sie planen eine neue 5-jährige Anleihe. Wie sind die wesentlichen Eckpunkte?

Moll: Den Inhabern der 2013 begebenen Anleihe (ISIN DE000A1RE8B0) mit einem Kupon von 7,375% und einer Laufzeit bis zum 16.07.2018 bieten wir einen Umtausch in die neue Anleihe 2017/2022 an zuzüglich einer Prämie von 2,00%. Die alte Anleihe hat seit Juni eine Kündigungsmöglichkeit zu 101%. Unser Angebot liegt damit über diesem Wert. Die neue Anleihe wird einen Kupon von 5,50% bis 6,50% und eine Laufzeit von 5 Jahren haben. Das Volumen beträgt 25 Mio. Euro. Es gibt eine sehr weitreichende Ausschüttungssperre sowie die Selbstverpflichtung, über die Transparenzvorschriften hinaus zu veröffentlichen und an Analystenkonferenzen teilzunehmen. Es würde sogar einen Strafzins in Höhe von 0,5% geben, wenn wir dies nicht tun würden. Dies bieten andere Emittenten meines Wissens nicht.

Das Interview führte Christian Schiffmacher.

Tab. 1: Eckdaten der neuen Euroboden-Anleihe

Emittent

Euroboden GmbH

Umtauschangebot

09.10.–18.10.2017

Zeichnungsfrist

23.10.–07.11.2017

Kupon

6,00%

Zinszahlung

halbjährlich

Laufzeit

10.11.2022

Emissionsvolumen

bis zu 25 Mio. Euro

WKN / ISIN

A2GSL6 / DE000A2GSL68

Anleihenrating

BB- (positiv)

Segment

Freiverkehr, Frankfurt

Sole Lead Manager

mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG

Internet

www.euroboden.de

 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/10/17
Photon Energy: Zeichnungsfrist für neue Anleihe beginnt heute

Die Photon Energy N.V., ein Betreiber von Solarkraftwerken, emittiert eine neue Anleihe im Volumen von bis zu 30 Mio. Euro, einer Laufzeit von 5 Jahren und einem Kupon von 7,750%. Inhaber der Photon Energy-Anleihe 2013/18 können ihre Anleihe in die neue Anleihe tauschen und erhalten hierfür einen einmaligen Bonus von 1,750%. Anleger können via Börsenorder am Börsenplatz Frankfurt zeichnen. Mit den Mitteln aus der Anleiheemission möchte Photon Energy das Portfolio an Solarkraftwerken in Australien und Ungarn erweitern.

Das Umtauschangebot läuft noch bis 20. Oktober. Die Zeichnungsfrist für Neuinvestoren läuft von heute bis 24. Oktober 2017.

Tab. 1: Eckdaten der neuen Photon Energy-Anleihe

Emittent

Photon Energy N.V.

Kupon

7,750%

Zinszahlung

vierteljährlich

Umtauschfrist

25.09.-20.10.2017, Umtauschbonus 1,750%

Zeichnungsfrist

09.10.-24.10.217

Laufzeit

26.10.2022

Volumen

bis zu 30 Mio. Euro

ISIN

DE000A19MFH4

Segment

Open Market, Börse Frankfurt

Internet

www.photonenergy.com


http://www.fixed-income.org/  
(Foto: © Photon Energy)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/10/17
Euroboden: Kupon 6,00%, Umtauschangebot startet heute

Heute beginnt das Umtauschangebot für die Euroboden-Anleihe 2013/18 (ISIN: DE000A1RE8B0). Diese kann im Verhältnis 1:1 in die neue Euroboden-Anleihe 2017/22 (ISIN: DE000A2GSL68) getauscht werden. Das Volumen der neuen Anleihe beträgt 25 Mio. Euro, der Kupon 6,00%. Anleihegläubiger, die ihre Anleihen 2013/18 in die neue Anleihe tauschen, erhalten eine einmalige Sonderzahlung von 2,00%.

Die Zeichnungsfrist für Neuanleger läuft von 23. Oktober bis 7. November 2017.

Die Emission wird von der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG in Gräfelfing bei München begleitet.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Euroboden)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

06/10/17
4finance: Moody´s stuft Rating von B3 auf B2

Die Ratingagentur Moody´s hat das Emittentenrating der 4finance S.A. sowie das Rating ihrere Senior unsecured Anleihen von B3 auf B2 heraufgestuft. Der Ratingausblick ist stabil. Das Ratingupgrade kommt zu dem Zeitpunkt an dem 4finance das Darlehensvolumen von 5 Mrd. Euro überschritten hat. Als Begründung nannte Moody´s u.a. eine nicht mehr so aggressive Wachstumsstrategie wie in den ersten Jahren des Bestehens sowie Synergien aus der Übernahme der TBI Bank im Jahr 2016.

Julija Lebedinska-Litvinova, Chief Risk Officer von 4finance, kommentierte: „Wir werden ständig unsere Kreditvergabe -Prozesse verfeinern und verbessern, indem wir neue Datenquellen und Technologien anwenden, um sicherzustellen. Mit dem Upgrade erkennt Moody´s unsere starke Erfolgsbilanz sowie das zunehmend aktive Management bei notleidenden Krediten an.“

Mark Ruddock, CEO von 4finance, kommentierte: „Das Bonitäts-Upgrade kommt am selben Tag, an dem 4finance seit unserer Gründung im Jahr 2008 die Marke von 5 Mrd. Euro an Darlehen übertroffen hat. Aufgrund unserer starken Kredit-Scoring-Fähigkeiten, der Transparenz und Flexibilität unserer Produkte und der Erfahrung in mehreren Ländern glauben wird, dass 4finance einzigartig positioniert ist, um das Geschäft erfolgreich auszubauen. Denn die Welt ist bei Darlehen unterversorgt."

Die 4finance Holding S.A. ist Europas größter Anbieter für mobile Konsumentenkredite

http://www.fixed-income.org/   (Foto:  4finance Headquarter in Riga © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

06/10/17
4finance: Moody´s stuft Rating von B3 auf B2 herauf

Die Ratingagentur Moody´s hat das Emittentenrating der 4finance S.A. sowie das Rating ihrere Senior unsecured Anleihen von B3 auf B2 heraufgestuft. Der Ratingausblick ist stabil. Das Ratingupgrade kommt zu dem Zeitpunkt an dem 4finance das Darlehensvolumen von 5 Mrd. Euro überschritten hat. Als Begründung nannte Moody´s u.a. eine nicht mehr so aggressive Wachstumsstrategie wie in den ersten Jahren des Bestehens sowie Synergien aus der Übernahme der TBI Bank im Jahr 2016.

Julija Lebedinska-Litvinova, Chief Risk Officer von 4finance, kommentierte: „Wir werden ständig unsere Kreditvergabe -Prozesse verfeinern und verbessern, indem wir neue Datenquellen und Technologien anwenden, um sicherzustellen. Mit dem Upgrade erkennt Moody´s unsere starke Erfolgsbilanz sowie das zunehmend aktive Management bei notleidenden Krediten an.“

Mark Ruddock, CEO von 4finance, kommentierte: „Das Bonitäts-Upgrade kommt am selben Tag, an dem 4finance seit unserer Gründung im Jahr 2008 die Marke von 5 Mrd. Euro an Darlehen übertroffen hat. Aufgrund unserer starken Kredit-Scoring-Fähigkeiten, der Transparenz und Flexibilität unserer Produkte und der Erfahrung in mehreren Ländern glauben wird, dass 4finance einzigartig positioniert ist, um das Geschäft erfolgreich auszubauen. Denn die Welt ist bei Darlehen unterversorgt."

Die 4finance Holding S.A. ist Europas größter Anbieter für mobile Konsumentenkredite

http://www.fixed-income.org/   (Foto:  4finance Headquarter in Riga © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

05/10/17
UBM begibt erfolgreich neue Anleihe – hohe Nachfrage führt trotz Aufstockung zu vorzeitigem Zeichnungsschluss

Die UBM Development AG, ein Immobilienentwickler von europäischem Format, hat eine neue Unternehmensanleihe erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Aufgrund der starken Überzeichnung wurde das Orderbuch – trotz Aufstockung auf 150 Mio. Euro – binnen weniger Stunden am ersten Tag der Zeichnungsfrist vorzeitig geschlossen. Die neue UBM-Anleihe 2017-2022 wurde mit einem Kupon von 3,25% p.a. und einer fünfjährigen Laufzeit begeben. Geplanter Valutatag ist der 11. Oktober 2017. „Das überwältigende Interesse werten wir als Beweis des Vertrauens in unsere Bemühungen, die Finanzen der UBM konservativ aufzustellen", sagt Patric Thate, CFO der UBM Development AG.

Die UBM Development AG plant, den Nettoerlös aus dem Umtausch bzw. der Neuemission für die Realisierung bestehender und neuer Projekte, insbesondere für die geplante verstärkte Tätigkeit in den Kernmärkten Deutschland, Österreich und Polen zu verwenden.

Da rüber hinaus soll durch die Transaktion die Finanzierungsstruktur des Unternehmens optimiert und die Finanzkraft gestärkt werden. UBM Development AG ist ein Immobilienentwickler von europäischem Format. Der strategische Fokus liegt auf den drei klar definierten Assetklassen Hotel, Büro und Wohnen sowie auf den drei Kernmärkten Deutschland, Österreich und Polen. Mit 144 Jahren Erfahrung konzentriert sich UBM auf ihre Kern-Kompetenz, die Entwicklung von Immobilien. Die Aktien der UBM sind im August 2016 ins Prime Market Segment der Wiener Börse gewechselt.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © UBM Development)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

05/10/17
SLM Solutions emittiert 5-jährige Wandelanleihe im Volumen von 58,5 Mio. Euro, Kupon 5,50%, anfängliche Wandlungsprämie 28,0%

Die SLM Solutions Group AG hat bekannt gegeben, dass der Referenzkurs der Wandelanleihe bei 33,1240 Euro (entsprechend dem VWAP (Volumen gewichteter Durchschnittspreis) einer SLM Solutions Aktie im XETRA-Handelssystem am 4. Oktober 2017) festgelegt wurde.

Die Emittentin beabsichtigt, den Nettomissionserlös aus der Platzierung der Wandelanleihe in Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu investieren, um die Technologieführerschaft im Bereich metallbasierter additiver Fertigungsanlagen zu sichern und gemeinsam mit Kunden neue Produkte zu entwickeln. Zusätzlich sollen das Working Capital gestärkt und das Vertriebsnetz durch den Aufbau weiterer Vertriebs- und Servicestandorte in Asien, Europa und den USA weiter ausgebaut werden. Durch diese Maßnahmen soll das langfristige Wachstum von SLM Solutions nachhaltig gestützt werden.

Der Kupon beträgt 5,50%. Der anfängliche Wandlungspreis der Wandelanleihe beträgt 42,3987 Euro, was einer Prämie von 28,0% über dem Referenzkurs entspricht. Das endgültige Emissionsvolumen beträgt 58,5 Mio. Euro. Die Wandelanleihe ist anfänglich in 1.379.760 neue oder existierende, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Emittentin wandelbar.

Die Deutsche Bank AG hat das Angebot der Wandelanleihe als Sole Bookrunner begleitet. Platziert wurde die   Wandelanleihe ausschließlich bei   institutionellen Investoren in bestimmten Jurisdiktionen außerhalb der Vereinigten Staaten basierend auf Regulation S (Category 1) gemäß dem United States Securities Act von 1993 in zuletzt geänderter Fassung und außerhalb von Australien, Japan und jeder anderen Jurisdiktion, in der ein solches Angebot und eine solche Platzierung untersagt sind.

Uwe Bögershausen, Vorstand der SLM Solutions Group AG: „Die positive Resonanz der Anleger ist für uns ein klares Signal, dass viele Akteure am Kapitalmarkt unsere Einschätzung teilen, als unabhängiger deutscher Hersteller additiver Fertigungsanlagen über attraktive Wachstumsperspektiven zu verfügen. Die aufgenommenen Mittel werden wir in die Weiterentwicklung unserer Maschinen und unsere Präsenz am Markt investieren. Dadurch wollen wir unseren Kunden noch näher sein und unsere Technologieführerschaft sichern.“

Die Begebung der Wandelanleihe erfolgt voraussichtlich am 11. Oktober 2017.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: SLM Solutions Headquarter in Lübeck © SLM Solutions)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.