Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

21/08/17
Standpunkt German Mittelstand – Ausgabe 49

Mittelstandsanleihen: SUMMER IN THE CITY

Standpunkt German Mittelstand_Ausgabe 49 SUMMER IN THE CITY

Mehr auf www.s-gmf.de

21/08/17
Standpunkt German Mittelstand: Mittelstandsanleihen – SUMMER IN THE CITY

Ist das Segment der sogenannten Mittelstandsanleihen angezählt? Sehet die Zeichen und reagiert!? In den letzten zwei Monaten hat es keine Neuemission gegeben. Sicherlich, bis auf die große Insolvenz der Rickmers Reederei  und die etwas unbedeutendere  des Küchenhersteller Alno, gab es eben auch keine Ausfälle. Heißt das, dass dieses Segment jeglichen Charme, selbst den der Berichterstattung verloren hat?

Wir haben in unsere Roadshow-Bücher der letzten Jahre geschaut: In den Jahren 2015 und 2016 war die Emissionstätigkeit in den Sommermonaten auch fast gleich null. Überrascht dies? Es ist eine alte Handels- und Börsenweisheit: In den Sommermonaten und im Dezember läuft wenig bis gar nichts. Niemand zu Hause: Weder Verkäufer noch Käufer. Dementsprechend sucht man als Emittent gemeinsam mit den Beratern diese Monate nur im absoluten Notfall aus. So geschehen in den Jahren 2013 und 2014. Da war schlichtweg in den Kalendern der renommierten Berater kein Platz mehr. Wenn die Emittenten etwas vom großen Kapitalkuchen abbekommen wollten, dann mussten sie eben das Risiko dieser ungeliebten Monate eingehen. Bekanntermaßen ist dem momentan nicht so.

Wir möchten nicht folgenden Trugschluss verbreiten: Alles ganz normal; wir sind auf einem guten Weg. Normal ist in dem Segment seit dem Jahr 2015 und den großen Pleiten im Jahr 2016 nichts mehr. Der begrenzte „Flow“, den die Mittelstandsanleihen im Jahr 2017 hingelegt haben, kann auch wieder ganz schnell zerstört werden. Momentan sind einige neue Emissionen für den Herbst 2017 geplant.

Was jetzt nicht passieren darf, ist, dass in dieser wohl begründbaren nachrichtenarmen Zeit auf einmal vermehrt negative Stories aufkommen. Denn der narrative Drang der Medien und der potenziellen Investoren ist in diesem Fall zu Recht sehr groß.

Verunsicherte Investoren wären Gift für die Emissionen in den Pipelines. Auch wenn Marktbefürworter sagen: Diese Ausfälle haben wir schon lang auf der Liste – die zählen nicht. Wir halten dagegen: Abgerechnet wird am Schluss. Irgendjemand muss den Deckel zahlen. Vielen Investoren ist in den letzten beiden Jahren der Durst vergangen.

Auch wir hätten gerne eine Glaskugel, ob es folgende Emittenten schaffen: Sanha und Beate Uhse hatten wir schon im letzten Standpunkt angesprochen. Bei allen Problemen von Sanha – zumindest zeichnet die Anleihe noch bei rund 65%. Die Anleger haben die Hoffnung noch nicht fahren gelassen. Bei Beate Uhse, auf deren Geschäftsbericht alle immer noch mehr als gespannt warten, steht die Anleihe dabei nur bei rund 32%. Sympatex ist auch anhaltend im Blickfeld; die Anleihe notiert bei rund 31%. Dagegen hat sich der Anleihekurs von More&More schon fast entspannt – er notiert mittlerweile wieder bei rund 60%. Der Anleihe von Travel24 und damit auch dem Unternehmen, das es sein Liquiditätsproblem in den Griff bekommt, vertrauen noch recht viele Anleger, denn der Kurs steht bei 87%. Die im September 2017 fällige Anleihe soll über eine Sale-and-Lease-Back-Lösung eines Leipziger Hotels gesichert werden. Krux dabei: Fertigstellung des Hotels ist wohl nicht vor Mitte August 2017. (Bis heute haben wir von Travel24 keine IR-Nachricht über die Fertigstellung des Hotels erhalten.)

Gerüchte sagen, im „Sommer in der Stadt“ geschieht nicht viel. Das bedeutet aber nicht, dass es als aktiver Investor oder Asset Manager nicht viel zu beobachten und anzupassen gibt – insbesondere im Marktsegment für Mittelstandsanleihen, das immer noch starken Schwankungen unterliegt.

Im „Standpunkt German Mittelstand“ äußert sich das Team um Ralf Meinerzag regelmäßig zum Markt für Mittelstands- und Hochzinsanleihen.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Ralf Meinerzag, Steubing AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/08/17
Hyundai Capital emittiert USD Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 5 und 10 Jahren (Dual Tranche)

Die Hyundai Capital Services, Inc. emittiert eine USD Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 5 Jahren und 10 Jahren (Dual Tranche). Die Gesellschaft wird von Moody´s mit Baa1, von S&P mit A- und von Fitch mit BBB+ gerated. Die Anleihe hat eine Stückelung von 1.000 USD bei einer Mindestorder von 200.000 USD. Erwartet wird ein Spread von 155 Basispunkten gegenüber US Treasuries bei der fünfjährigen Tranche und ein Spread von 170 Basispunkten bei der 10-jährigen Tranche. Die Transaktion wird von Bank of America Merrill Lynch, BNP Paribas, Citigroup, DBS Bank und Mitsubishi UFJ begleitet.

Eckdaten der neuen Hyundai Capital-Anleihe:
Emittent:  Hyundai Capital Services, Inc.
Ratings:  Baa1 (stabil, Moody´s), A- (stabil, S&P), BBB+ (stabil, Fitch)
Emissionsvolumen:  Benchmark
Währung:  USD
Laufzeiten:  5 Jahren bzw. 10 Jahre
Guidance:  5 Jahre: US Treasuries +155 Basispunkte, 10 Jahre: +170 Basispunkte
Settlement:  22.08.2017
Stückelung:  1.000 USD bei einer Mindestorder von 200.000 USD
Bookrunner:  .Bank of America Merrill Lynch, BNP Paribas, Citigroup, DBS Bank und Mitsubishi UFJ

http://www.fixed-income.org/  (Screenshot: © hyundai.de)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/08/17
BDT Media Automation: Neues öffentliches Angebot für Anleihe 2017/2024 und neues Umtauschangebot an Inhaber der Anleihe 2012/2017

Die BDT Media Automation GmbH, ein traditionsreicher Entwicklungspartner und Produzent von Datenspeicherlösungen (Storage Automation) sowie innovativer Systemlösungen für Druck- und Automatisierungstechnik (Print Media Handling), bietet sowohl Neuanlegern als auch den Investoren der Anleihe 2012/2017 ab dem 21. August 2017 erneut die Möglichkeit zu einer Neuzeichnung bzw. zum Umtausch in die neue nachrangige 8% Anleihe 2017/2024 (ISIN: DE000A2E4A94). Tauschende Investoren erhalten eine Umtauschprämie von 20 Euro je umgetauschte Schuldverschreibung 2012/2017 sowie Stückzinsen von insgesamt 62,14 Euro. Hierbei werden die Stückzinsen für die Schuldverschreibungen 2017/2024 in Höhe von 79,02 Euro sowie die aufgelaufenen Stückzinsen für die umgetauschten Schuldverschreibungen 2012/2017 in Höhe von 16,88 Euro verrechnet. Darüber hinaus können Inhaber der Anleihe 2012/2017 während des Umtauschangebots (Angebotsende: 22. September 2017; vorzeitige Schließung möglich) weitere Schuldverschreibungen 2017/2024 im Rahmen einer Mehrerwerbsoption zeichnen.

Neue Interessenten können die Schuldverschreibungen 2017/2024 bis zum 8. September 2017 (vorzeitige Schließung möglich) über ein Formular auf der BDT-Webseite zeichnen. Das Volumen der neuen, nachrangingen 8% Unternehmensanleihe ist auf 5 Mio. Euro begrenzt, wovon im Juli 2017 bereits 2,9 Mio. Euro erfolgreich platziert wurden. Die Schuldverschreibungen 2017/2024 werden automatisch nach ihrer Ausgabe, d. h. voraussichtlich am 29. September 2017, in die bestehende Notierung im Open Market (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen.

Durch die erfolgreiche Umsetzung des neuen Finanzierungsmix ist die Tilgung der am 9. Oktober 2017 fälligen Anleihe 2012/2017 bereits jetzt gesichert. Dr. Holger Rath, Geschäftsführer der BDT Media Automation GmbH: "Wir konnten die Gespräche mit unseren Finanzierungspartnern erfolgreich abschließen und so die Refinanzierung unserer im Oktober fälligen Anleihe frühzeitig finalisieren. Im Volumen von bis zu 2,1 Mio. Euro können wir jetzt sowohl unseren Altinvestoren als auch potenziellen Neuzeichnern anbieten, in die neue Anleihe 2017/2024 zu tauschen bzw. neu zu investieren. Ich persönlich freue mich sehr, dass wir auch weiterhin mit einer Unternehmensanleihe am Kapitalmarkt aktiv bleiben und unseren Anlegern mit 8% p.a. eine attraktive Investitionsmöglichkeit bieten können."

Eckdaten des Umtauschangebots:

Emittent

BDT Media Automation GmbH

Volumen

bis zu 5,0 Mio. Euro (bereits ausstehend 2,9 Mio. Euro)

ISIN / WKN

DE000A2E4A94 / A2E4A9

Kupon

8,00%

Ausgabepreis

100%

Stückelung

1.000 Euro

Umtauschprämie

20 Euro in bar pro umgetauschte Schuldverschreibung 2012/2017

Frist allgem. öffentliches Angebot

21.08. – 08.09.2017

Frist Umtauschangebot

21.08.-22.09.2017

Frist Mehrerwerbsoption

21.08.-22.09.2017

Valuta

29.09.2017

Laufzeit

14.07.2017-14.07.2024 (7 Jahre)

Status

Nachrangig, nicht besichert

Segment

Open Market

Financial Advisor

DICAMA

Technischer Koordinator

Quirin Privatbank AG


http://www.fixed-income.org/   (Foto: Dr. Holger Rath © BDT Media Automation)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/08/17
M&G Investments: Bank of England dürfte Unternehmensanleihekaufprogramm umkehren

Im August letzten Jahres beschloss die Bank of England als Reaktion auf das Brexit-Referendum und aus Sorge um einen Zusammenbruch der britischen Wirtschaft ein geldpolitisches Lockerungsprogramm. Dazu zählten Zinssenkungen, Erhöhung der Liquiditätslinien für Banken und erneute Einführung der Kaufprogramme für britische Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Seither ist das Wachstum unverändert positiv und die Arbeitslosigkeit weiterhin niedrig. Die Maßnahmen haben offenbar geholfen.

Richard Woolnough, Fondsmanager des M&G Optimal Income Fund, erwartet daher nun eine Rückabwicklung dieser Krisenmaßnahmen. Ähnlich wie nach der großen Finanzkrise ab 2008 sei die wichtigste Umkehrung der Verkauf von Anleihen nichtstaatlicher Emittenten zurück an den Markt: „Wir befinden uns in einer Situation, in der die Bank of England möglicherweise eine geldpolitische Straffung anstrebt und in der der Bedarf an Notfallkrediten niedrig erscheint“, erläutert Woolnough. „Darüber hinaus stellte die Notenbank unlängst fest, dass die Kreditvergabebedingungen aus aufsichtsrechtlicher Perspektive allmählich zu lax werden. Eine mögliche Lösung könnte sein, Schuldtitel des Unternehmenssektors durch den privaten Sektor finanzieren zu lassen, nachdem dieser zuvor durch das umfangreiche Ankaufprogramm für Unternehmensanleihen der Bank of England aus diesem Segment heraus gedrängt wurde.“

Während der Finanzkrise kaufte die Bank of England ab März 2009 Anleihen, bis April 2013 war der Verkauf zurück an den Markt abgeschlossen. Nach dem Brexit-Votum wurden die Anleihen in einem Zeitfenster von sieben Monaten zwischen September 2016 und April 2017 gekauft. Doch anders als in der Zeit „nach Lehman“ lag der Schwerpunkt diesmal ganz klar auf dem Kauf von Unternehmensanleihen. „Verglichen mit der Finanzkrise ist die quantitative Lockerung auf Unternehmensebene vier Mal so hoch“, stellt Woolnough fest. Grund dafür waren Sorgen, dass sich Unternehmen wegen des Brexit nicht selbst finanzieren und es zu finanziellen Verwerfungen kommen könnte. Tatsächlich blieben die Märkte für Unternehmen aus Großbritannien aber offen, auch im Ausland. „Das ist auch das Ergebnis des Krisenmanagements der Bank of England“, sagt der Fondsmanager.

Nach Woolnoughs Einschätzung nimmt die Notwendigkeit für eine aggressive Geldpolitik und Krisenmaßnahmen in Großbritannien deshalb ab. Insbesondere der Arbeitsmarkt habe sich im letzten Jahr stabil gezeigt. Auch die Spreads auf britische Unternehmensanleihen, die sich durch den Brexit-Schock ausgeweitet hatten, liegen wieder auf deutlich engerem Niveau. So hätten sich auch Mitglieder des britischen Notenbankausschusses kürzlich dafür ausgesprochen, dass die „Krisenzinssenkung“ aus dem Jahr 2016 umgekehrt wird. „Diese Situation bildet einen starken Gegensatz zur gleichen Zeit im letzten Jahr, als die Bank of England in Richtung Lockerung tendierte. Eine Umkehrung der Vorgehensweise scheint an der Tagesordnung zu sein“, erläutert der Anleiheexperte.

Mit Blick auf die Zinsen sei die Aufhebung der Zinssenkung von 0,25%-Punkten nicht allzu dramatisch, da die Marktreaktion darauf letztes Jahr verhalten ausgefallen sei. Der Verkauf von Unternehmensanleihen zurück an den Markt hingegen könne möglicherweise die Wertentwicklung von Unternehmensanleihen in Pfund Sterling belasten, die von der Bank gehalten werden.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Richard Woolnough © M&G)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

18/08/17
Fisch Asset Management: Wandelanleihen bieten attraktives Einstiegsniveau

Wandelanleihen-Investoren können mit der bisherigen Jahresperformance zufrieden sein. Je nach Strategie, von defensiv bis offensiv, weisen Wandler-Portfolios per Mitte August zwischen knapp drei und vier Prozent Rendite aus. Bedingt sind die Kurszuwächse vor allem durch die Aktienkomponente. Im überwiegenden Jahresverlauf gab es starken Rückenwind durch die Aktienmärkte, während nur im Juni von dieser Seite auch einmal größerer Gegenwind zu spüren war. „Hier half der Schutzmechanismus der Wandelanleihen, Verluste in Grenzen zu halten, so wie wir es von diesem Instrument erwarten“, so Stephanie Zwick, Leiterin des Convertible Bond Teams bei Fisch Asset Management in Zürich.

Zum aktuellen Marktverlauf meint Zwick: „Die globalen Wandelanleihenmärkte profitierten im Juli von steigenden Aktienmärkten, wobei die Wertentwicklung auf regionaler Basis recht unterschiedlich verlief. Nordamerika und Asien entwickelten sich deutlich erfreulicher als Europa und Japan, die jeweils nur vergleichsweise geringe positive Erträge erzielten. Ein übergreifendes Thema war im Monatsverlauf die relative Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar. Insbesondere für exportorientierte, zyklische Industriewerte aus Europa erwies sich diese Entwicklung als Klotz am Bein. Ganz oben in der Performancetabelle standen hingegen Kommunikation und Technologie. Letzterer Sektor konnte sich nach einem eher schwachen Juni deutlich erholen.

Obwohl sich die Volatilität an den Aktienmärkten – bis zur Nordkorea-Krise im August – nahe historischer Tiefstände bewegte, gab es zum Teil enorme Ausschläge auf Einzeltitelebene. Grund dafür war oftmals die Veröffentlichung der Quartalszahlen, die die Gesamtperformance des Monats entscheiden konnte. „Wenn die Erwartungen der Analysten und Anleger übertroffen oder enttäuscht wurden, führte dies vielfach zu überproportionalen Bewegungen in den zugrundeliegenden Aktien- und Wandlerkursen. Insgesamt überwiegten bisher die positiven Unternehmensmeldungen, wobei zum Beispiel Gewinnmitnahmen dennoch zu kurzfristigen Kursabschlägen führen konnten. Generell bewegt sich der Wandelanleihenmarkt derzeit auf einem attraktiven Einstiegsniveau. Denn die implizite Volatilität liegt leicht unter dem langfristigen Durchschnitt von 30. Wir sehen insbesondere bei zyklischen europäischen Werten Chancen und sind in unseren Portfolios dort übergewichtet. Auch Technologiewerte sehen wir positiv“, sagt Zwick.

Ausblickend äußert sich die Wandelanleihen-Expertin: „Wir erwarten eine Tendenz zu politischen Börsen und damit zu stärkeren Ausschlägen an den Aktienmärkten. Der USA-Nordkorea-Konflikt zeigte bereits, dass rasch Nervosität einkehren kann. Doch aufgrund der positiven globalen Konjunktur bleiben wir optimistisch. Auch die geringe Zinssensitivität der Wandler ist ein Argument für diese Anlageklasse. Steigende Zinsen und höhere Volatilität an den Aktienmärkten dürften zudem dazu führen, dass Anleger Teile ihrer Aktieninvestments in Wandelanleihen umschichten. Auch in punkto Neuemissionen sollte die Aktivität zunehmen, da steigende Zinsen den Wandelanleihenmarkt als Refinanzierungsquelle verstärkt in den Fokus der Emittenten rücken. Alles in allem erscheint eine konvexe Positionierung mittels Wandelanleihen im momentanen Umfeld sinnvoll.“

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Stephanie Zwick © Fisch Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/08/17
Fidelity Marktkommentar: Kreditverbriefungen als aussichtsreiche Anlageklasse

Anleiheinvestoren diskutierten derzeit heftig, für welche Anlageklasse die Aussichten auf kurze bis mittlere Sicht besser sind: Kreditverbriefungen oder Hochzinsanleihen, sogenannte High Yields.

Kreditverbriefungen sind erstrangig besichert und haben damit die höhere Sicherheit bei Ausfällen in der Kapitalstruktur des Emittenten. Zudem ist ihre Insolvenzquote, das heißt der prozentualen Betrag, den der Investor bei einem möglichen Ausfall des Emittenten vom Nominalbetrag zurückbekommt, im Vergleich zu High Yields deutlich höher.

Beim Vergleich beider Investmentinstrumente sollte man überprüfen, welchen Zweck sie im Portfolio verfolgten, welche Risikoneigung man habe und wie sich das aktuelle Marktumfeld darstelle. Bei allen drei Punkten gibt Eugene Philalithis, Fondsmanager des 6,3 Milliarden Euro schweren Fidelity Zins & Dividende[1], Kreditverbriefungen derzeit den Vorzug vor Hochzinsanleihen.

Steigende Zinsen erwartet
„Wir stehen am Beginn einer Phase mit steigenden Zinsen. Zudem ist unser vorrangiges Ziel, regelmäßige Erträge zu generieren und hohe Kapitalschwankungen zu vermeiden“, so der Fondsmanager.

Einer der wesentlichen Vorteile dieser Vehikel bestehe darin, dass sie eine flexible Verzinsung bieten. Zinserhöhungen beeinträchtigen ihre Erträge daher nicht unmittelbar. Allmählich steigende Zinsen würden für High-Yield-Anleihen sprechen. Denn die bei Kreditverbriefungen parallel zu den Zinsen langsam steigende flexible Verzinsung gleiche ihren Renditeabschlag zu High-Yield-Anleihen nicht aus. Allerdings spreche das Gebaren der Zentralbanken, lieber heute als morgen die geldpolitischen Zügel zu straffen, eher für einen schnellen als einen allmählichen Zinsanstieg.  

„Unsere derzeitige Präferenz für Kreditverbriefungen hat vor allem mit ihren im Vergleich geringeren Risiken zu tun. Von höheren Renditen – wie bei High Yields häufig der Fall – geht zweifellos ein Risiko für Ertragsanleger aus. Indem wir Kreditverbriefungen den Vorzug vor Hochzinsanleihen aus Europa oder USA geben, können wir einen Teil dieses Risikos im Gesamtportfolio abfedern“, sagt Philalithis.

High-Yield-Anleihen bringen es in diesem Jahr problemlos auf höhere Kapitalerträge. Aber der inzwischen geschrumpfte Renditeaufschlag mindert ihr Aufwärtspotenzial. Sowohl in den USA wie auch in Europa notieren die Hochzinsmärkte mittlerweile über dem durchschnittlichen Emissionspreis ihrer Anleihen.

Über Eugene Philalithis:
Eugene Philalithis managt bei Fidelity International Multi-Asset-Portfolios. Vor seinem Wechsel zu Fidelity im Jahr 2007 war er bei Russell Investments für Multi-Manager-Rentenmandate mit einem verwalteten Vermögen von rund 10 Milliarden US-Dollar zuständig. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Fondsmanagement. Am Imperial College in London hat er sein MBA-Studium sowie seinen Bachelor of Engineering absolviert und ist CAIA Chartholder.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Eugene Philalithis © Fidelity)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/08/17
Ferratum Group verzeichnet in der ersten Jahreshälfte starke Umsätze

Ferratum Oyj (ISIN: FI4000106299, WKN: A1W9NS) meldet nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen die Ergebnisse für die sechs Monate zum 30. Juni 2017. Umsatz und Ergebnis konnten deutlich gesteigert werden.

Wesentliche Finanzkennzahlen
– Umsatz von EUR 103,7 Mio. – ein Plus von 47,3% gegenüber dem Vorjahr
– Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 14,9 Mio. – ein Plus von 48,3% gegenüber dem Vorjahr
– EBIT-Marge von 14,4%
– Vorsteuerergebnis (EBT) von EUR 11,8 Mio. – ein Plus von 67,7% gegenüber dem Vorjahr
– Gewinn je Aktie (unverwässert und verwässert) um 62,8% auf EUR 0,46 je Aktie gestiegen
– Refinanzierung einer ausgelaufenen Anleihe der Ferratum Bank p.l.c. in Höhe von EUR 20 Mio. in Q1 mit den Erlösen aus der im Dezember 2016 emittierten, vorrangigen unbesicherten Anleihe in Höhe von EUR 25 Mio.
– Erfolgreiche Daueremission über EUR 15 Mio. durch die Ferratum Bank p.l.c. im Juni 2017
– Nettofinanzierungskosten bleiben stabil bei EUR 3,2 Mio. (H1 2016: EUR 3,1 Mio.), Währungsgewinne in H1 2017 wirkten sich dabei gegenüber den Währungsverlusten in H1 2016 positiv aus
– Nettobuchwert des Kreditportfolios stieg um 64% auf EUR 225 Mio. (H1 2016: EUR 137 Mio.)
– Das Einlagevolumen von Kunden stieg auf EUR 121,2 Mio. (H1 2016: EUR 32,9 Mio.)
– Zuwachs von aktiven/ehemaligen Kunden um EUR 337.000 auf EUR 1,73 Mio. – ein Plus von 24% gegenüber dem Vorjahr

Produktentwicklungen in H1 2017
Einführung von "Primeloan" in Finnland
– Ferratum stieg mit "Credit Limit" in den strategisch wichtigen Markt für Konsumentenkredite in Brasilien ein
– Ferratum Business führte sein Darlehensangebot für KMU in Großbritannien ein
– Einführung der Ferratum Mobile Bank in Frankreich und Spanien, zwei der größten Privatkundenmärkte Europas

Strategische Entwicklung
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 konnte Ferratum auf der Dynamik und den Leistungen des Jahres 2016 aufbauen. Der Umsatz der Gruppe stieg gegenüber dem Vorjahr um 47,3% auf EUR 103,7 Mio. Ferratums Premiumprodukte mit höherer Marge wie PlusLoan und Credit Limit verzeichnen einen steigenden Anteil am Umsatz der Gruppe und sind in H1 2017 für 73,4% des Gesamtumsatzes verantwortlich (H1 2016: 67,2%). Dadurch bestätigt sich die Strategie der Gruppe, zunächst Mikrokredite als Ausgangsprodukt einzusetzen, um das Verhalten und die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und anschließend, wenn sich die Marke Ferratum und der Ruf der Gruppe im Markt etabliert haben, Produkte mit höherer Marge einzuführen.

Die Kreditvergabe an KMU zeigt weiterhin ein rapides Wachstum, sodass das Kreditvolumen von Ferratum Business gegenüber dem Vorjahr um 320% auf EUR 5,5 Mio. in H1 2017 anstieg. Die Zahl der aktiven und ehemaligen Kunden stieg im Vergleich zum Vorjahr um 24,2% auf 1,73 Mio. zum 30. Juni 2017.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg den Umsätzen entsprechend um 48,3% gegenüber dem Vorjahr auf EUR 14,9 Mio. Der Währungsgewinn in Höhe von TEUR 842 in Q1 2017 wurde zum Teil durch einen Währungs-verlust in Höhe von TEUR 473 in Q2 2017 kompensiert, sodass in H1 2017 ein Nettogewinn in Höhe von TEUR 369 entstand. Somit fiel das Wachstum des Vorsteuerergebnisses (EBT) für H1 2017 nach wie vor höher aus als der EBIT-Zuwachs in diesem Zeitraum.

Obwohl der Anteil der Kreditverluste am Umsatz im Berichtszeitraum leicht angestiegen ist (H1 2017: 34,6% des Umsatzes gegenüber H1 2016: 31,8% des Umsatzes, d. h. ein Anstieg von 2,8%), zeigte die Veränderung der Akquise- und Upselling-Strategie bei Kunden eine positive Wirkung auf den Anteil der Marketingkosten im Verhältnis zum Umsatz (H1 2017: 15,3% des Umsatzes gegenüber H1 2016: 19,1% des Umsatzes, d. h. ein Rückgang von 3,8%).

Produkteinführungen und neue Märkte
Ferratum führte in H1 2017 ein neues Darlehensprodukt namens "Primeloan" ein und expandierte mit bestehenden Produkten in einige strategisch wichtige, neue Märkte.
Primeloan wurde im Mai 2017 in Finnland eingeführt und ist ein unbesicherter Privatkredit in Höhe von EUR 3.000 bis EUR 20.000 und mit Kreditlaufzeiten zwischen 1 und 10 Jahren. Das Produkt nutzt ein neues Risikomodell, das die Preisgestaltung mit dem Risikoprofil des Kunden verbindet.

Im Mai 2017 stieg Ferratum in den Konsumentenkreditmarkt in Brasilien ein. Ferratum gründete eine Niederlassung in São Paulo, die sich zunächst auf Credit Limit konzentriert, das flexible revolvierende Kreditprodukt, das Ferratum bereits international in 10 Märkten anbietet. Credit Limit ist bis zu einer Darlehensgrenze von BRL 3.000 (EUR 850) für Konsumenten erhältlich.

Ferratum Business wurde im Juni 2017 im Großbritannien eingeführt. Ferratum Business bietet für kleine und mittlere Unternehmen ("KMU") in Großbritannien schnelle und einfache Betriebsmittelkredite von bis zu £ 50.000 und mit Laufzeiten von 6 bis 12 Monaten.

Im Juni 2017 wurde die Mobile Bank in Frankreich und Spanien eingeführt, zwei der größten Privatkundenmärkte Europas. Durch die Einführung der Ferratum Mobile Bank in diesen beiden wichtigen Märkten erhöht sich die Zahl der Länder, in denen die Mobile Bank derzeit vertreten ist, nach dem Start in Deutschland, Schweden und Norwegen im Jahr 2016, auf insgesamt fünf. Zum 30. Juni 2017 betrugen die Kundeneinlagen EUR 121,2 Mio.

Betriebliche Entwicklungen
Da Ferratum weiterhin Neuerungen an seiner Produktpalette vornimmt und neue Märkte erschließt, hat die Gruppe zur Sicherung eines profitablen Wachstums eine Reihe von Restrukturierungsinitiativen ergriffen, die sicherstellen sollen, dass die Führungsstruktur, die IT-Infrastruktur sowie die Kundensysteme und Prozesse der Gruppe für ein internationales Wachstum skalierbar sind und diesem standhalten.

Dementsprechend hat Ferratum Schritte unternommen, um die Funktionen im Kundendienst, in der Erfassung und im Backoffice zu standardisieren und zentralisieren. Für 14 Länder wurden die Funktionen bereits in der Niederlassung in Malta zentralisiert, wo die Ferratum Bank p.l.c. über eine Banklizenz verfügt. Der Großteil der 10 verbleibenden Länder, in denen Ferratum tätig ist, wird zum Ende des Jahres 2017 folgen. Das Zentralisierungsprogramm umfasst sowohl den Kundendienst des mobilen Bankgeschäfts als auch den des traditionellen Kreditgeschäfts. Darüber hinaus bringt es eine Reihe konzernweiter Kosten- und Effizienzvorteile, wie zum Beispiel die Rationalisierung von Ressourcen, die Harmonisierung und Standardisierung von Prozessen, die Einführung einheitlicher Leistungskennzahlen (KPI) in den Regionen sowie Kostensenkungen durch die Vermeidung von Doppeltätigkeiten in den Ländern.

Das Zentralisierungsprogramm ist eine wesentliche strategische Initiative, die dem Schutz und der Verbesserung der Kundenzufriedenheit in dem gesamten Netzwerk dient, indem den Kunden immer der gleiche hohe Servicestandard und die gleiche Ansprache geboten wird, unabhängig davon, wo und wann sie die Produkte von Ferratum in Anspruch nehmen.

Finanzlage des Unternehmens
Die Nettoforderungen gegenüber Kunden stiegen von EUR 184,3 Mio. zum Jahresende 2016 um 22,0% auf EUR 224,9 Mio. Die Darlehensdeckungsquote sank von 25,4% zum 31. Dezember 2016 auf 24,8% zum 30. Juni 2017 und spiegelt somit einen sinkenden Anteil notleidender Kredite sowie eine verbesserte Portfolioqualität wider.

Ferratum beendete den Berichtszeitraum mit einer starken Liquiditätsposition von EUR 79,4 Mio. (30. Juni 2016: EUR 73,1 Mio.).

Im ersten Halbjahr des Jahres 2017 refinanzierte die Ferratum Bank p.l.c. eine Anleihe in Höhe von EUR 20 Mio. mit den Erlösen aus der im Dezember 2016 emittierten, vorrangig unbesicherten Anleihe in Höhe von EUR 25 Mio., die im März 2020 fällig wird [WKN: A189MG]. Im Juni 2017 konnte die Ferratum Bank p.l.c. aus dem bestehenden Emissionsprogramm über insgesamt EUR 60 Mio. erfolgreich eine Daueremission in Höhe von EUR 15 Mio. derselben Anleihen [WKN: A189MG] platzieren.

Die Nettoerlöse aus der Daueremission sollen für allgemeine Unternehmenszwecke der Ferratum Bank p.l.c. verwendet werden.

Mit dem Angebot von Einlagenprodukten in Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweden und Norwegen diversifiziert Ferratum seine Finanzierungsbasis. Im ersten Halbjahr des Jahres 2017 stieg das Einlagenvolumen auf EUR 121,2 Mio. (31. Dezember 2016: EUR 101,4 Mio.). Neben der starken Liquiditätsposition verfügt die Gruppe zum 30. Juni 2017 über ungenutzte Kreditrahmen in Höhe von EUR 15 Mio.

Das Rating von BBB+ der Ferratum Gruppe wurde im März 2017 im Rahmen der regelmäßigen jährlichen Überprüfung durch die Creditreform AG bestätigt. Die Anleihen, die im Jahr 2013 von der Ferratum Capital Germany GmbH emittiert wurden, werden ebenfalls mit BBB+ eingestuft.

Ausblick 2017
Das Board of Directors der Ferratum Oyj bekräftigt, dass die Umsätze für das Geschäftsjahr 2017 zwischen EUR 200 Mio. und EUR 225 Mio. liegen werden. Die operative Gewinnspanne (EBIT-Marge) wird voraussichtlich zwischen 13% und 16% liegen.

Ferratum Oyj stützt diese Zielwerte auf bestimmte Annahmen, darunter:

– Das Konsumentenkreditvolumen steigt weiterhin stärker als der Marktdurchschnitt und stützt sich auf neue Kunden, eine anhaltende Diversifizierung der Konsumentenkreditprodukte sowie auf Wachstum in neuen Märkten.
– Die Kreditvergabe (an KMU) durch Ferratum Business gewinnt weiterhin Marktanteile in ihren bestehenden Märkten. Ferratum plant, das Produkt im Jahr 2017 auf weiteren Märkten einzuführen, und erreichte dieses Ziel in H1 2017 durch die Einführung der Kreditvergabe an KMU in Großbritannien.
– Die Ferratum Mobile Bank wird in weiteren Ländern eingeführt und gewinnt neue Kunden, sichert die Kundenbindung, fördert das Cross-Selling, erhöht das Einlagenvolumen und diversifiziert die Währungsstruktur der Einlagen. Ferratum erreichte dieses Ziel in H1 2017 durch die Einführung der Mobile Bank in Frankreich und Spanien.
– Es gibt keine wesentlichen negativen Veränderungen in den für Ferratum relevanten Konsumenten- und Geschäftskreditmärkten.
– Es herrschen stabile Kapitalmarktbedingungen.
– Es gibt keine unerwarteten, maßgeblichen regulatorischen Herausforderungen oder Änderungen.

http://www.fixed-income.org/ 

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/08/17
Vontobels Boutique TwentyFour Asset Management überschreitet 10 Mrd. GBP an verwalteten Vermögen

TwentyFour Asset Management, an der Vontobel die Mehrheit hält, gab heute bekannt, dass die verwalteten Vermögen des Unternehmens seit Jahresbeginn um 25 Prozent gewachsen sind. Das entspricht einer Zunahme um 2,5 Milliarden CHF. In einem positiven Umfeld für festverzinsliche Anlagen sowie einer starken Performance setzt TwentyFour Asset Management mit ehrgeizigen Zielen weiterhin auf Wachstum.

Das in Großbritannien ansässige Unternehmen TwentyFour Asset Management (TwentyFour) konnte durch den Zugang zur globalen Vertriebsplattform von Vontobel internationale Versionen der eigenen Fonds lancieren und damit die verwalteten Vermögen um mehr als 1,5 Milliarden CHF steigern. 2017 stieg der Nettomittelzufluss um 14 Prozent, der zu großen Teilen aus der Schweiz, Italien und Deutschland kam. Diese durchweg positive Entwicklung ist die Folge einer global gestiegenen Nachfrage nach festverzinslichen Produkten, die unter anderem durch die niedrige Volatilität, die weltweite wirtschaftliche Erholung in den letzten zwölf Monaten sowie durch die Politik der Zentralbanken begünstigt wird.

Im Jahr 2016 setzte TwentyFour die weltweite Expansion mit der Eröffnung einer Zweigstelle in New York fort, wo sie im April 2017 mit dem US-amerikanischen Vertriebspartner Beacon den ersten US-Anlagefonds lancierte. Im Laufe der ersten Hälfte des Jahres 2017 erlebten Anleihenfonds mit Sitz in den USA mit 224 Milliarden USD Neuzuflüssen die größten bisher verzeichneten Volumen. Seit der Lancierung hat der American Beacon TwentyFour Strategic Income Fund 97 Prozent seiner Mitbewerber in der Kategorie Multi-Sektor-Anleihen übertroffen. „Unser globaler Ansatz ist in vielerlei Hinsicht positiv. Wir legen unseren Fokus nicht auf die jeweiligen Binnenmärkte, was insbesondere im Hinblick auf die USA, wo unsere Mitbewerber sich klar auf das Inland konzentrieren, ein Vorteil ist“, so Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management.

Während TwentyFour sowohl wachsen und an Bedeutung gewinnen soll, bleibt die Fixed Income Boutique ihrem Kernethos treu und erzielt eine starke Performance in allen abgedeckten Bereichen. „Wir sind ein wirklich global agierendes Unternehmen, dessen oberste Priorität seit jeher Leistung ist", erklärt Holman. Eine Boutique zu bleiben sei weiterhin das Erfolgsrezept für TwentyFour. „Mit 10 Milliarden GBP an verwalteten Vermögen ist unsere relativ kleine Größe ein Vorteil, da wir beweglicher sind als größere Mitbewerber, die eher Mühe haben, dort zu investieren, wo wir agieren können. Wir wollen bis 2020 die Hälfte der Neuinvestitionen von außerhalb Großbritanniens generieren“, ergänzt er.

Da im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld die globalen Märkte für festverzinsliche Anlagen für einkommensorientierte Anleger weiterhin attraktiv bleiben, ist TwentyFour zuversichtlich, die ehrgeizigen Wachstumspläne durch eine stabile Performance in den kommenden Jahren verwirklichen zu können. Zentralbanken auf der ganzen Welt scheinen langsam auf eine geldpolitischen Normalisierung zuzusteuern, wodurch der Druck hinsichtlich der Zinsrisiken wachsen wird. Daher hält TwentyFour die Abhängigkeit in Bezug auf das Zinsrisiko niedrig, konzentriert sich auf das globale Kreditrisiko und profitiert so von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Mark Holman © TwentyFour Asset Management)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/08/17
Inflation in USA und Eurozone wieder auf dem Rückmarsch. War es das schon?

Im markanten Gegensatz zum ersten Halbjahr sind die Inflationsraten in den USA und der Eurozone deutlich zurückgegangen. Im Juli blieb zum dritten Mal in Folge der Anstieg der US-Verbraucherpreise mit 1,7 Prozent im laufenden Jahr unterhalb der zwei-Prozent-Marke. Die Gründe liegen in der geringeren Preisdynamik in verschiedenen Sektoren: Der Anstieg der Preise im Energiesektor ist im Juli mit einem Plus von 3,4 Prozent wesentlich niedriger ausgefallen als in den letzten drei Monaten (Februar: 15,2 Prozent). Zudem haben sich auch die aktuellen Inflationsraten für Dienstleistungen im Gesundheitswesen und im Transportwesen deutlich reduziert. Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich in der Eurozone: Nach Berechnung von Eurostat erreicht die Teuerungsrate im Juni mit 1,3 Prozent ein vorläufiges Jahrestief. Die von den Kernländern mit Abstand niedrigste inflationäre Entwicklung ist aktuell in Frankreich mit einer Rate von nur 0,8 Prozent festzustellen. Wir gehen bei der Bekanntgabe der Juli-Inflationsrate am Donnerstag von einer Seitwärtsbewegung bei 1,3 Prozent aus. Für das gesamte Jahr 2017 ist in der Eurozone mit einer Teuerungsrate von nur noch 1,5 Prozent zu rechnen. Der Rückgang der Inflation könnte ein Grund dafür sein, dass EZB-Chef Mario Draghi zuletzt keine neuen Hinweise auf eine bevorstehende Normalisierung der Geldpolitik geäußert hat.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Carsten Mumm © Donner & Reuschel)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/08/17
Münchener Hypothekenbank eG emittiert Hypothekenpfandbrief mit einer Laufzeit von 9 Jahren

Die Münchener Hypothekenbank eG emittiert einen Hypothekenpfandbrief mit einer Laufzeit von 9 Jahren. Erwartet wird ein Spread von 10 Basispunkten gegenüber Mid Swap, was einer Rendite von ca. 0,85% entsprechen würde. Die Anleihe (ISIN DE000MHB19J4) wird an der Börse München gelistet. Die Transaktion wird von BayernLB, DekaBank, DZ Bank und UniCredit begleitet.

Eckdaten der neuen Anleihe:
Emittent:  Münchener Hypothekenbank eG
Format:  Hypothekenpfandbrief
Rating:  Aaa (durch Moody´s)
Emissionsvolumen:  Benchmark
Währung:  Euro
Laufzeit:  23.10.2026
Guidance:  Mid Swap +10 Basispunkte (ca. 0,85%)
Settlement:  23.08.2017
Listing:  Börse München
Stückelung:  1.000 Euro
ISIN:  DE000MHB19J4
Bookrunner: 
BayernLB, DekaBank, DZ Bank und UniCredit

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Firmensitz der Münchener Hypothekenbank © Münchener Hypothekenbank eG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/08/17
Amazon emittiert USD Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 3, 5,5, 7, 10, 20, 30 und 40 Jahren (Multi Tranche)

Die Amazon.com, Inc. emittiert eine USD-Benchmark-Anleihe mit laufzeiten von 3,5,5, 7, 10, 20, 30 und 40 Jahren (Multi Tranche). Amazon wird mit Baa1 (positiv) bzw. AA- (stabil) gerated. Die Transaktion wird von J.P. Morgan, Barclays und Goldman Sachs begleitet.

Eckdaten der neuen Amazon-Anleihe:
Emittent:  Amazon.com, Inc.
Ratings:  Baa1 (positiv, Moody´s), AA- (stabil, S&P)
Emissionsvolumen:  Benchmark
Währung:  USD
Laufzeiten:  21.08.2020 (3 Jahre), 22.02.2023 (5,5 Jahre), 22.08.2024 (7 Jahre), 22.08.2027 (10 Jahre), 22.08.2037 (20 Jahre), 22.08.2047 (30 Jahre), 22.08.2057 (40 Jahre)
Guidance:  3 Jahre: US Treasuries +55 Basispunkte, 5,5 Jahre: +75 Basispunkte, 7 Jahre: +95 bis 100 Basispunkte, 10 Jahre: +110 Basispunkte, 20 Jahre: +120 bis 125 Basispunkte, 30 Jahre: +140 bis 145 Basispunkte, 40 Jahre: +160 bis 165 Basispunkte
Settlement:  22.08.2017
Stückelung:  1.000 USD bei einer Mindestorder von 2.000 USD
Bookrunner:  .P. Morgan, Barclays und Goldman Sachs

http://www.fixed-income.org/  (Screenshot: © amazon.de)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/08/17
Behrens AG: Investives erstes Halbjahr 2017 mit Umsatz und Ergebnis im Plan

Die Joh. Friedrich Behrens AG, europaweit führender Hersteller von Druckluftnaglern und Befestigungsmitteln, hat im ersten Halbjahr 2017 das Umsatzwachstum fortsetzen können. In den ersten sechs Monaten wurden auf Konzernebene Umsatzerlöse in Höhe von 59,9 Mio. Euro (Vj. 57,1 Mio. Euro) erzielt. Dies entspricht einem Plus von 2,8 Mio. Euro bzw. 4,9% und liegt damit über der eigenen Planung (1,5% bis 3,5%).

Überproportional verlief die Umsatzentwicklung der Behrens-Gruppe im Segment Europa, hier lag der Zuwachs bei 8,5%. In Deutschland stiegen die Umsätze um 3,7%, im Segment ROW (USA und Brasilien) lagen sie leicht über dem Vorjahresniveau. Nach Produktgruppen segmentiert entwickelten sich vor allem die Schrauben, aber auch Nägel und Holzverbinder überproportional.

Die Materialaufwendungen stiegen in den ersten sechs Monaten aufgrund der Stahlpreis- und Euro-Dollar-Wechselkursentwicklung gegenüber der Betriebsleistung leicht überproportional an. Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen erhöhten sich durch signifikante Investitionen in das Personal – vor allem durch neue Vertriebsmitarbeiter im Rahmen der Expansion nach Belgien und Schweden – und in Umbaumaßnahmen am Standort Ahrensburg. Letztere dienen der Erweiterung der Lager- und Logistikflächen am Unternehmenssitz als Logistikumschlagplatz der Gruppe und damit auch der Senkung der externen Lagerkosten.

Daraus ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen (EBIT) von 3,1 Mio. Euro, das mit 5,2% des Umsatzes im Planungskorridor liegt. Das EBIT erreicht aufgrund der höheren Investitionstätigkeit von rund Euro 1,0 Mio. das Vorjahresergebnis von 3,8 Mio. Euro nicht, sondern liegt um 18,6% darunter. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 1,0 Mio. Euro unter dem Vorjahr (1,7 Mio. Euro), jedoch mit einer Marge von 1,6% in der vorgesehenen Bandbreite (1,0% bis 2,0%).

Die erfolgreiche operative Entwicklung des ersten Halbjahres stützt die Planung der Behrens-Gruppe, die weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2017 und einem Umsatzwachstum zwischen +1,5% und +3,5% ausgeht. Der Vorstand rechnet im Berichtsjahr mit einer EBIT-Marge zwischen 5,0% und 6,0%.

Im zweiten Quartal hat die Behrens-Gruppe ihre Finanzierungsstruktur weiter verbessert und erfolgreich eine neue langfristige Finanzierung im Rahmen einer Mietkaufstruktur abgeschlossen. Dadurch sinken bereits ab dem zweiten Halbjahr 2017 die liquiditätswirksamen Zinsaufwendungen und die gesamten Fremdkapitalkosten der Gruppe werden ab dem nächsten Geschäftsjahr deutlich reduziert.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Behrens AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/08/17
paragon: Elektromobilität beflügelt Wachstum der paragon AG im ersten Halbjahr

Die paragon AG hat heute ihren Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2017 – 1. Halbjahr – veröffentlicht und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

Im ersten Halbjahr erwirtschaftete die Gesellschaft einen Konzernumsatz von 55,3 Mio. Euro (Vorjahr: 48,8 Mio. Euro). Das Wachstum resultiert aus der sehr guten operativen Geschäftsentwicklung in den Segmenten Elektronik und Elektromobilität. Während sich der Umsatz mit Dritten im Segment Elektronik um 5,9 Prozent erhöhte, zeigt das Segment Elektromobilität mit einer Steigerung von 78,1 Prozent die mit Abstand größte Dynamik. Damit stieg der Anteil dieses Wachstumssegments auf 14,5 Prozent des Konzernumsatzes (Vorjahr: 9,3 Prozent).

Aufgrund der Ausweitung der Produktion in den jungen Geschäftsbereichen erhöhte sich der Materialaufwand überproportional um 16,7 Prozent auf 31,0 Mio. Euro (Vorjahr: 26,5 Mio. Euro). Entsprechend stieg die Materialeinsatzquote auf 56,0 Prozent (Vorjahr: 54,3 Prozent). Damit ergibt sich für das erste Halbjahr ein Rohertrag in Höhe von 33,7 Mio. Euro (Vorjahr: 29,1 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 61,0 Prozent entspricht (Vorjahr: 59,5 Prozent).

"Im Juni war das operative Ergebnis der Voltabox AG erstmals positiv. Auch für das Gesamtjahr erwarten wir ein positives EBIT", sagt Klaus Dieter Frers, Gründer und Vorstandsvorsitzender der paragon AG. "Die Elektromobilität birgt für unser Unternehmen enorme Wachstumschancen. Das Auftragsbuch der Sparte ist gut gefüllt. Und mit den erweiterten Produktionskapazitäten sind wir auch in der Lage, das große Wachstumspotential zu realisieren."

Im ersten Halbjahr erzielte das Segment Elektromobilität einen Umsatz mit Dritten in Höhe von 8,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro). Die erste Vorserien-Batterie mit LFP-Rundzellenmodulen (Lithium-Eisenphosphat-Batteriesystem) für den Einsatz im Bergbau wurde wie geplant im zweiten Quartal an Komatsu ausgeliefert. Erste Praxistests liefen erfolgreich. Die Serienproduktion soll planmäßig im nächsten Jahr beginnen.

Im Segment Elektronik stieg der Umsatz mit Dritten um 5,9 Prozent auf 45,2 Mio. Euro (Vorjahr: 42,6 Mio. Euro). Neuentwicklungen wie der Partikelsensor DUSTDETECT, Weiterentwicklungen wie das auf den Sitzplatz abgestimmte 3D+ Soundsystem sowie Musterphasen für neue Produktinnovationen haben das erste Halbjahr gekennzeichnet. Gleichzeitig lief die Serienproduktion einer hochwertigen elektronischen Fahrzeuguhr an, und die Produktionszahlen der erfolgreichen Freisprechmikrofone der neuesten Generation wurden weiter erhöht.

Im Segment Mechanik lief die Serienproduktion von neuen Produktgenerationen adaptiv ausfahrbarer Heckspoiler an. Der Segmentumsatz mit Dritten stieg um 25,1 Prozent auf 2,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro).

"Mit unseren zahlreichen Neuentwicklungen bedienen wir zunehmend die Megatrends der Automobilbranche", sagt Dr. Stefan Schwehr, Vorstand Elektronik. "Dank dieser strategischen Positionierung erhöhen wir sukzessiv unseren Anteil an der automobilen Wertschöpfungskette von morgen."

Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) erhöhte sich um 17,7% auf 8,0 Mio. Euro (Vorjahr: 6,8 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von 14,5% entspricht (Vorjahr: 13,9%). Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen von 4,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro) verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 3,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der Umsatzsteigerung reduzierte sich die EBIT-Marge leicht auf 6,7% (Vorjahr: 7,2%).

Bei einem Finanzergebnis auf Vorjahresniveau in Höhe von -1,5 Mio. Euro und geringeren Ertragssteuern in Höhe von 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) erwirtschaftete der paragon-Konzern im Berichtszeitraum somit ein deutlich höheres Konzernergebnis in Höhe von 1,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,35 Euro (Vorjahr: 0,16 Euro).

Die Bilanzsumme hat sich zum 30. Juni 2017 auf 119,7 Mio. Euro erhöht (31. Dezember 2016: 115, 6 Mio. Euro), was hauptsächlich auf den weiteren Anstieg der immateriellen Vermögenswerte zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital der paragon AG blieb mit 34,7 Mio. Euro unverändert. Die Eigenkapitalquote sank vor dem Hintergrund der leicht erhöhten Bilanzsumme zum Bilanzstichtag auf 29,0% (31. Dezember 2016: 30,0%).

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit reduzierte sich im Berichtszeitraum trotz der um 1,0 Mio. Euro höheren Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen bedingt durch eine um 1,1 Mio. Euro geringere Zunahme der anderen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen. Darüber hinaus haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum um 4,7 Mio. Euro erhöht, während im Vorjahr eine Reduzierung in Höhe von 3,4 Mio. Euro zu verzeichnen war. Gleichzeitig reduzierte sich die Zunahme der Vorräte um 1,3 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 1,7 Mio. Euro zu, während sie sich im Vorjahr um 1,0 Mio. Euro reduzierten. Schließlich stiegen die Ertragssteuern um 1,1 Mio. Euro, während sie sich im Vorjahr um 0,2 Mio. Euro reduzierten.

Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 8,7 Mio. Euro (Vorjahr: 5,7 Mio. Euro). Die freie Liquidität reduzierte sich auf 14,2 Mio. Euro (Vorjahr: 17,3 Mio. Euro). Anfang Juli flossen der Gesellschaft neue Finanzmittel aus der Begebung einer Unternehmensanleihe über 50 Mio. Euro mit einem Zinssatz von 4,5 Prozent und einer Laufzeit von 5 Jahren zu.

Auf Basis der Ergebnisse des ersten Halbjahres bestätigt der Vorstand seine Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr. Demnach soll der Konzernumsatz im laufenden Geschäftsjahr von 102,8 Mio. Euro auf 120 bis 125 Mio. Euro wachsen. Dabei wird eine EBIT-Marge von rund 9,0% bis 9,5% erwartet, was einem EBIT von 10,8 Mio. Euro bis 11,9 Mio. Euro entspricht.

Auf das Segment Elektromobilität wird planmäßig etwa die Hälfte des Umsatzwachstums entfallen. Demnach wird dieses Segment im laufenden Geschäftsjahr mit rund 25 Mio. Euro zum Konzernumsatz beitragen.

Das Segment Mechanik wird planmäßig die höchste relative Umsatzsteigerung verzeichnen. Demnach entfallen rund 4 Mio. Euro des Wachstumsbeitrags auf dieses Segment.

Das restliche Umsatzwachstum verteilt sich auf die im größten Segment Elektronik enthaltenen Geschäftsbereiche Sensoren, Cockpit und Akustik.

Der Vorstand geht im laufenden Jahr von einem Investitionsvolumen in Höhe von nunmehr rund 21 Mio. Euro aus, da sich ein Teil der ursprünglich geplanten Investitionen in das nächste Jahr verschoben hat. Das geplante Investitionsportfolio unterteilt sich in aktivierte Eigenleistungen (12 Mio. Euro), Neubauten (1 Mio. Euro) und Neuinvestitionen und Ersatzinvestitionen in Maschinen (8 Mio. Euro).

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Voltabox © paragon AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/08/17
Fusion von Aberdeen Asset Management und Standard Life vollendet

Die Fusion von Aberdeen Asset Management PLC und Standard Life plc konnte heute mit der Schaffung von Standard Life Aberdeen plc zum Abschluss gebracht werden. Mit einem verwalteten Vermögen (AuA) von 737 Mrd. €* ist Standard Life Aberdeen plc eine der größten Investmentfirmen weltweit. Die Fusion der beiden Unternehmen wurde erstmalig am 6. März 2017 angekündigt.

Durch die Fusion von Standard Life und Aberdeen werden die komplementären und marktführenden Kompetenzen der beiden Unternehmen in den Bereichen Anlagegeschäft und Vorsorge- und Sparprodukte zusammengeführt. Die so entstehende Investment-Gruppe verfügt über starke Marken, eine führende Position im Vertrieb an institutionelle Kunden und Großanleger, marktführende Plattformen und hat Zugang zu langjährigen, strategischen Partnerschaften weltweit. Die Kombination der starken Bilanzen der beiden Unternehmen eröffnet der Gruppe insgesamt mehr Potenzial für Investitionen in Wachstum und Innovationen.

Das in Aberdeen Standard Investments gebündelte Anlagegeschäft der Gruppe verwaltet ein Vermögen von 641 Mrd. €*. Auch in der neuen gemeinsamen Aufstellung wird das aktive Anlagemanagement den Schwerpunkt bilden und Investmentkultur und -ansatz sowie die Fundamentalanalyse werden ähnlich wie bisher fortgeführt. Durch den Zusammenschluss ist einer der größten aktiven Manager Europas entstanden, der seinen Kunden eine umfassende Palette an Lösungen mit Aktien und Anleihen aus Industrie- und Schwellenländern, Multi-Asset-Strategien, Immobilien und alternativen Anlagen anbieten kann. Gemeinsam verfügt man in diesem Bereich über mehr als 1000 Anlagespezialisten in aller Welt.

Standard Life ist innerhalb der Gruppe für das Geschäft mit Altersvorsorge- und Sparprodukten zuständig und hat rund 4,5 Millionen Kunden. Standard Life hat seinen Hauptsitz im Vereinigten Königreich und ist auch in Irland und Deutschland niedergelassen. Das Unternehmen konzentriert sich seit vielen Jahren auf die Anforderungen von Arbeitgebern für die betriebliche Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter und hat in diesem Bereich eine marktführende Position erlangt. Mehr als ein Sechstel aller Arbeitnehmer, die in Großbritannien automatisch einer betrieblichen Altersvorsorge angehören, hat eine Pensionslösung von Standard Life. Insgesamt hat Standard Life Aberdeen Niederlassungen in 50 Städten weltweit und betreut Kunden in 80 Ländern. Die Marktkapitalisierung liegt bei über 12,1 Mrd. €.*

Keith Skeoch, Chief Executive von Standard Life Aberdeen, erläuterte:
„Heute sind wir nach vielen Monaten der Vorbereitung und harten Arbeit am Ziel angekommen und können nun als Standard Life Aberdeen plc ein neues Kapitel unserer Geschichte aufschlagen. Unser Management-Team steht bereit und wir sind vom ersten Tag an voll operativ. Unsere Mitarbeiter haben außergewöhnlich gut zusammengearbeitet, um die Fusion termingerecht abschließen zu können, und dafür möchten wir ihnen danken. Die kooperative Haltung und Zusammenarbeit, die wir hierbei erleben durften, spricht für eine erfolgreiche weitere Integration unseres Geschäfts und wird uns helfen, für unsere Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter ein Investmentunternehmen von Weltklasse zu schaffen.“

Martin Gilbert, Chief Executive von Standard Life Aberdeen, fügte hinzu:
„Wie immer haben gute Anlageperformance und ein erstklassiger Dienst am Kunden höchste Priorität. Mit der Fusion werden unsere Investmentkapazitäten vertieft und erweitert, unser Know-how im Anlagemanagement wird verstärkt, vielfältiger und breiter aufgestellt und wir werden in den verschiedenen Assetklassen und Regionen in neue Größenordnungen vorstoßen. Wir sind der Ansicht, dass wir unserem größeren Kundenkreis damit ein noch besseres Angebot und bessere Dienstleistungen werden bieten können.“

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Keith Skeoch © Standard Life Aberdeen)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/08/17
ADLER Real Estate: FFO I im ersten Halbjahr um 30,8% auf 15,7 Mio. Euro gesteigert

Die ADLER Real Estate AG hat sich im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf die Verbesserung der Finanzierungsstruktur konzentriert. "Dabei kamen uns die Einnahmen aus der erfolgreichen Veräußerung unserer Anteile an der conwert Immobilien Invest SE zugute.", sagte Arndt Krienen, Vorsitzender des Vorstands der ADLER Real Estate AG. "Dadurch waren wir in der Lage, bestehende Verbindlichkeiten im Umfang von EUR 380 Millionen zurückzuzahlen. Ende Juni haben wir zudem unsere Eigenkapitalbasis stärken können, weil eine Wandelanleihe fällig und gewandelt wurde. Zur Jahresmitte können wir daher eine deutlich gestärkte Eigenkapitalquote aufweisen und einen LTV, der mit 57,8 Prozent nahe an unserem Zielwert für das Gesamtjahr von 55 Prozent liegt. Aber auch im operativen Geschäft waren wir erfolgreich, konnten die FFO I im Vergleich zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um fast ein Drittel steigern, die Mieteinnahmen verbessern und den Leerstand abbauen."

Verbindlichkeiten in Höhe von rund EUR 380 Millionen zurückgezahlt

In Summe hat die ADLER Real Estate AG im ersten Halbjahr rund EUR 380 Millionen an Verbindlichkeiten zurückgezahlt, darunter rund EUR 200 Millionen kurzfristige und rund EUR 180 Millionen langfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten, die zurückgezahlt wurden verzinsten sich mit Sätzen zwischen 6,0 und 9,25 Prozent. Die Rückzahlung trägt daher erheblich dazu bei, den Zinsaufwand zu verringern.

LTV um 3,5 Prozentpunkte auf 57,8 Prozent verringert

Die umfangreiche Schuldentilgung hat sich positiv auf den LTV ausgewirkt, also das Verhältnis der um die Zahlungsmittel bereinigten Finanzverbindlichkeiten (exklusive Wandelschuldverschreibungen) zu den gesamten, ebenfalls um die Zahlungsmittel bereinigten Vermögenswerten. Am Ende des Berichtszeitraums machte der LTV 57,8 Prozent aus und hat sich damit im Verlauf des ersten Halbjahres um 3,5 Prozentpunkte verbessert.

Eigenkapitalquote um 2,4 Prozentpunkte auf 29,0 Prozent verbessert

Durch die Rückzahlung von Verbindlichkeiten hat auch die Eigenkapitalquote zugenommen. Dass sie um 2,4 Prozentpunkte auf 29,0 Prozentpunkte verbessert werden konnte, hat allerdings auch damit zu tun, dass im Juni die Wandelanleihe 2013/2017 fällig wurde und durch Wandlung rund 5 Millionen neue Aktien entstanden sind, die das Eigenkapital gestärkt haben.

Die von der Hauptversammlung im Juni 2017 beschlossene Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 10 zu 1 erhöhte zwar auch die Zahl der ausstehenden Aktien, hatte jedoch keine Auswirkung auf den Umfang des Eigenkapitals, weil die Ausgabe aus der ebenfalls zum Eigenkapital zählenden Kapitalrücklage erfolgte.

NAV um 2,3 Prozent auf EUR 1.094,9 Millionen erhöht

Der EPRA NAV erreichte zur Jahresmitte 2017 EUR 1.094,9 Millionen (31. Dezember 2016: EUR 1.069,9 Millionen). Dieser Zuwachs von 2,3 Prozent geht zum Teil auf die Akquisition der beiden Immobilienportfolios in der Nähe von Bremen und im brandenburgischen Senftenberg mit insgesamt 893 Mieteinheiten zurück, zum Teil auf die Bewertungsgewinne der vorhandenen Bestandsimmobilien.

Je Aktie belief sich der EPRA NAV zum 30. Juni 2017 unverwässert auf EUR 15,87 und verwässert auf EUR 14,98. Im Vorjahresvergleich ist zu berücksichtigen, dass die Zahl der Aktien im Juni 2017 kräftig gestiegen ist.

FFO I um 30,8 Prozent auf EUR 15,7 Millionen gesteigert

Im ersten Halbjahr hat die ADLER Real Estate AG nicht nur die Bilanzstruktur verbessert, sondern auch ihren operativen Erfolg weiter steigern können. Die dafür in der Immobilienbranche verwendete Kennzahl der Funds from operations I (FFO I) erreichte im ersten Halbjahr 2017 EUR 15,7 Millionen, das waren EUR 3,7 Millionen oder 30,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die am operativen Cashflow orientierte Ertragskennzahl hat sich damit besser entwickelt als die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Ergebnisse, die auch nicht-zahlungswirksame Ertrags- und Aufwandskomponenten und auch Einmal- und Sondereffekte enthalten. So erreichte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) im ersten Halbjahr 2017 EUR 87,7 Millionen und lag damit um 4,7 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert (H1 2016 EUR 83,8 Millionen).

Operative Leistungsdaten verbessert

Der operative Erfolg hängt eng damit zusammen, dass auch die operativen Leistungsdaten verbessert werden konnten. So konnte die durchschnittliche Miete/Quadratmeter/Monat im Gesamtbestand (einschließlich des non-core Bestands) auf EUR 5,06 gesteigert werden. Das waren EUR 0,08 oder 1,6 Prozent mehr als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt. Im Kernbestand nahm die Durchschnittsmiete sogar auf EUR 5,09 zu. Der Vermietungsstand lag Ende des ersten Halbjahres 2017 im Gesamtbestand (einschließlich des non-core Bestands) mit 89,5 Prozent ebenfalls höher als ein Jahr zuvor (88,9 Prozent). Im Kernportfolio erreichte er zur Jahresmitte 2017 mit 90,7 Prozent einen wesentlich besseren Wert.

"Mit der Entwicklung im ersten Halbjahr liegen wir gut auf Kurs, um auch unsere ambitionierten Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen", sagte Krienen. "Die Mieteinnahmen wollen wir um drei Prozent steigern, FFO I von EUR 40 Millionen erzielen und den LTV auf 55 Prozent absenken. Bei den Mieteinnahmen liegen wir voll im Plan. Bei den FFO I wird uns im zweiten Halbjahr zu Gute kommen, dass wir durch die Rückzahlung höherverzinslicher Verbindlichkeiten unsere Zinslasten reduzieren. Und beim LTV liegen wir ebenfalls schon ganz nah an unserem Zielwert."

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © ADLER Real Estate)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/08/17
Berentzen: Konzernumsatz steigt um 4,0% auf 85,3 Mio. Euro, Konzernbetriebsergebnis erhöht sich um 3,1% auf 4,1 Mio. Euro

Die im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602) hat heute ihren Konzern-Halbjahresfinanzbericht veröffentlicht. Im ersten Geschäftshalbjahr 2017 verzeichnete die Unternehmensgruppe ein Wachstum des Konzernumsatzes auf 85,3 (1. HJ 2016: 82,0) Mio. Euro. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT) erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 4,1 (1. HJ 2016: 4,0) Mio. Euro, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) stieg auf 7,6 (1. HJ 2016: 7,2) Mio. Euro.

"Die strategische Grundausrichtung der Berentzen-Gruppe stimmt und wir zeigen zum Halbjahr eine solide Entwicklung", erklärte Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe. Man habe im ersten Halbjahr 2017 auf Kontinuität gesetzt und damit moderate, aber zufriedenstellende Steigerungen erzielt. "Dennoch gibt es an einigen Stellen Herausforderungen und weiteren Optimierungsbedarf, um den geschäftlichen Erfolg nachhaltig zu sichern", so Schwegmann weiter.

Dynamik in den einzelnen Segmenten
Trotz eines schwierigen Marktumfeldes mit in Deutschland insgesamt sinkenden Absätzen konnte die Berentzen-Gruppe im Geschäftsfeld Spirituosen einen stabilen Umsatz auf Vorjahresniveau (49,2 Mio. Euro) generieren. Die Dachmarken Berentzen und Puschkin verzeichneten gegen den Markttrend sogar ein weiteres Absatzplus. "Besonders freut uns, dass die Marke Berentzen ihre Marktführerschaft in Deutschland im Bereich Fruchtige Spirituosen auf einen Marktanteil von 21,6% weiter ausbauen konnte – dem höchsten Wert seit Jahren", so Schwegmann. Auch das Auslandsgeschäft mit Spirituosen expandierte wieder.

Im Geschäft mit alkoholfreien Getränken verzeichnete die Berentzen-Gruppe im ersten Geschäftshalbjahr 2017 deutliche Steigerungen bei Umsatz (+13,2%) und Absatz (+9,1%). "Vor allem unsere Marke Mio Mio entwickelt sich weiterhin hervorragend", freut sich Schwegmann. Hier sei ein Absatzwachstum von über 67% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht worden. Dennoch fiel der Ergebnisbeitrag des Segments Alkoholfreie Getränke zum Konzernerfolg geringer aus als erwartet. Ursächlich dafür seien höhere Aufwendungen in der Produktion und in der Logistik sowie zusätzliche ergebnisbelastende Abschreibungen als Folge eines erhöhten Investitionsbedarfs.

Im Segment Frischsaftsysteme wurde in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 ein Umsatzwachstum von 2,8% erzielt. Lieferengpässe bei den Orangen aufgrund witterungsbedingt schlechter Ernten sowie unterschiedliche Auffassungen über die strategische Weiterentwicklung der Geschäftsbeziehung mit dem US-amerikanischen Distributionspartner, in deren Folge der erwartete Maschinenabsatz nicht erreicht werden konnte, seien die Hauptursachen dafür, dass hier nicht an die hohen Steigerungsraten der Vorjahre angeknüpft werden konnte. Als Folge dieser Entwicklungen wurde der Ertragsausblick für diesen Geschäftsbereich für das Geschäftsjahr 2017 nach unten korrigiert. "Wir müssen außerdem die Innovationszyklen bei der Entwicklung neuer Geräte massiv beschleunigen, eine Vielzahl von Logistikmaßnahmen für eine bessere Orangenversorgung und -qualität umsetzen und die Vertriebsaktivitäten weiter intensivieren und ausbauen", ergänzte Schwegmann.

Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr
Die im Geschäftsbericht 2016 getroffenen Prognosen zu Umsatzerlösen (170,4 bis 179,2 Mio. Euro), Konzern-EBIT (11,2 bis 12,4 Mio. Euro) und Konzern-EBITDA (17,8 bis 19,7 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2017 werden im Konzern-Halbjahresfinanzbericht bestätigt. "Die oben skizzierten Herausforderungen machen allerdings deutlich, dass zur Erreichung dessen im zweiten Halbjahr 2017 noch einige Anstrengungen erforderlich sind", so Schwegmann abschließend.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Berentzen Gruppe AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

11/08/17
Fidelity Marktkommentar: Asiatische Anleihen guter Bonität favorisiert

Eugene Philalithis, Fondsmanager des 6,3 Milliarden Euro schweren Fidelity Zins & Dividende* , engagiert sich derzeit stärker bei asiatischen Investment-Grade-Anleihen. Der Grund: Ihre kürzeren Durationen passen gut zur Portfoliostrategie, defensivere Vermögenswerte stärker zu positionieren. Dagegen verzichtet das Fonds-Team auf ein stärkeres Engagement bei Anleihen mit Investment Grade (IG) aus Europa, die hinter dem Marktdurchschnitt zurückgeblieben sind.

Um die defensive Qualität der asiatischen IG-Anleihen einzuschätzen, untersuchte das Team ihre Wertentwicklung nach der Finanzkrise. Seit 2010 gab es sieben Zeiträume, in denen sich die Risikoaufschläge (Spreads) von IG-Anleihen geweitet haben. In sechs dieser Zeiträume weiteten sich die Spreads weniger stark als die ihrer US-Pendants. Da sich die Qualität von asiatischen IG-Anleihen seitdem gebessert hat, erwartet Philalithis, dass ihr defensiver Charakter künftig noch stärker zutage tritt. Falls die Renditen steigen, werde das Fondsteam auch IG-Anleihen aus den USA zukaufen.

Daneben bevorzugt er Hochzinsanleihen aus der Region Asien. Die Suche nach Rendite hatte dazu beigetragen, den Anstieg an den asiatischen Anleihemärkten im Zaum zu halten. Zuletzt aber konnten asiatische Hochzinsanleihen nicht Schritt halten. Einigen chinesischen Emittenten wurde keine Genehmigung zur Emission von Anleihen auf dem Festland erteilt. Sie mussten daher über das US-Dollar-Segment auf den Offshore-Markt für ausländische Investoren ausweichen. Die Folge waren auf die asiatischen Hochzinsmärkte beschränkte Schwankungen, während die Märkte in Europa und den USA mit niedrigen Risikoaufschlägen stabil tendierten.

*https://www.fidelity.de/fonds/factsheet/LU1129851157

Eugene Philalithis managt bei Fidelity International Multi-Asset-Portfolios. Vor seinem Wechsel zu Fidelity im Jahr 2007 war er bei Russell Investments für Multi-Manager-Rentenmandate mit einem verwalteten Vermögen von rund 10 Milliarden US-Dollar zuständig. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Fondsmanagement. Am Imperial College in London hat er sein MBA-Studium sowie seinen Bachelor of Engineering absolviert und ist CAIA Chartholder.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Eugene Philalithis © Fidelity)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/08/17
Was jetzt für Inflation-Linker spricht

Andrea Iannelli, Fixed Income Investment Director bei Fidelity International, gibt eine Einschätzung, wie sich die Inflationserwartungen auf die Anleihemärkte in den USA und Europa auswirken.

„Der ,Reflation-Trade‘, also die Positionierung auf ein ansteigendes nominelles Wirtschaftswachstum, hat an Schwung verloren. Das dämpft die Begeisterung der Anleger für inflationsindexierte Anleihen, sogenannte Linker. Nach starker Kursentwicklung Ende 2016 und Anfang 2017 lastet nun ein gewisser Verkaufsdruck auf Inflationsanleihen, denn offenbar rechnen Anleger mit schwächerem Preisauftrieb. Dennoch bieten sich mit den jüngsten Kursverlusten interessante Anlagechancen in einigen Bereichen der Anlageklasse, da nach wie vor Inflationsrisiken drohen.

USA: Zweifel am „Trump Trade“
Das gilt vor allem für die USA, wo Anleger am Fortbestand des „Trump-Trades“ zweifeln, denn die Hürden für eine Verabschiedung wichtiger Reformen im Kongress werden immer deutlicher. Von über 2 Prozent im Januar ist die zehnjährige Breakeven-Inflationsrate in den USA auf aktuell 1,77 Prozent gefallen. Sie gibt das Inflationsniveau an, ab dem sich für Anleger der Kauf einer inflationsindexierten Anleihe lohnt. Für zusätzlichen Gegenwind sorgen schwache Inflations- und Lohndaten. Auch für das nächste Jahr erwarten wir nur einen geringen Anstieg der Gesamtverbraucherpreise in den USA von rund 1,5 Prozent. Zudem können protektionistische Maßnahmen jederzeit wieder auf die Agenda kommen, die den Preisauftrieb in den USA anfachen. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass sich der seit einiger Zeit schwächere Dollar im nächsten Jahr in höheren Güterpreisen niederschlägt. Das würde die Inflationserwartungen schüren und die Breakeven-Inflationsraten steigen lassen.

Europa: Moderater Anstieg der Inflation erwartet
In Europa erwarten wir für den Rest des Jahres eine Fortsetzung des verhaltenen Preisauftriebs gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex, auch wenn die Lebensmittelpreise anziehen könnten. Nach unseren Prognosen sollte die Inflation in der Eurozone im nächsten Jahr in einer Bandbreite von 1 bis1,5 Prozent und damit deutlich unter dem EZB-Ziel von nahe 2 Prozent verharren. Noch immer steigen die Löhne kaum, und auch der stärkere Euro wird die Teuerung in den Euro-Ländern bremsen und den Währungshütern zu schaffen machen. Derzeit deutet alles darauf hin, dass der EZB-Rat schon bald eine weitere Drosselung des Anleiheaufkaufprogramms ab Januar 2018 ankündigt. Dabei wird er jedoch vermutlich sehr vorsichtig und undogmatisch vorgehen, um bei unerwartet schwachem Wachstum gegensteuern zu können. Die Aussichten für die Inflation im Euroraum erscheinen günstig, was am Markt aber bereits eingepreist wird. Die Bewertungen rechtfertigen jedoch eine Übergewichtung von Inflation-Linkern.“

Der vorstehende Beitrag ist dem Fixed Income Monthly von Fidelity International entnommen, das Einblick in die mittelfristigen Einschätzungen des Fixed Income Teams gibt.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Andrea Iannelli © Fidelity)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/08/17
Tesla emittiert 8-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Mrd. USD

Die Tesla, Inc. emittiert eine 8-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Mrd. USD. Die Transaktion wird von Goldman Sachs, Morgan Stanley, Barclays, Bank of America Merrill Lynch, Citi, Deutsche Bank und Royal Bank of Canada begleitet. Details zum Kupon sind noch nicht bekannt.

Eckdaten der neuen Unilever-Anleihe:

Emittent:  Tesla, Inc.
Emissionsvolumen:  1,5 Mrd. USD erwartet
Währung:  USD
Laufzeit:  2025 (8 Jahre)
Guidance:  n.bek.
Stückelung:  1.000 USD bei einer Mindestorder von 2.000 USD
Bookrunner:  Goldman Sachs, Morgan Stanley, Barclays, Bank of America Merrill Lynch, Citi, Deutsche Bank und Royal Bank of Canada

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Tesla Model 3 © Tesla, Inc.)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

10/08/17
PNE WIND: Umsatz im 1. Halbjahr rückläufig, EBIT negativ

Der Windenergiespezialist PNE WIND befindet sich im Plan: das erste Halbjahr 2017 war geprägt von operativen Erfolgen im In- und Ausland. Bei Windparkprojekten an Land und auf See wurden wichtige Fortschritte erzielt. Neben dem deutschen Markt entwickelt sich das Auslandsgeschäft positiv.

Entwicklung bei Windparks an Land voll im Plan
Die Projektpipeline des Windenergiespezialisten ist gut gefüllt. Aktuell errichtet die PNE WIND-Gruppe in Deutschland und Frankreich Windparks mit rund 94 MW Nennleistung. Davon sind deutsche Windparks mit rund 43 MW für das neue europäische Windparkportfolio vorgesehen. Insgesamt sollen in dem Portfolio Kapazitäten von über 200 MW gebündelt werden.

Mit der planmäßigen Fertigstellung des Repoweringprojekts "Windpark Altenbruch" wurden die beiden letzten Windenergieanlagen für das im vergangenen Jahr veräußerte 142 MW-Projektportfolio in Betrieb genommen.

Die WKN AG erzielte zudem kurz nach Ende des Bilanzstichtages einen großen Erfolg in den USA. So verkündete die PNE WIND-Tochter im Juli den Verkauf der Projektrechte an dem 80 Megawatt-Windpark "Vivaldi Springtime" an Pattern Development.

Erfolge im Offshore-Bereich
Der Offshore-Bereich entwickelte sich ebenfalls erfreulich. Bereits im Januar dieses Jahres konnte das Projekt "Atlantis I" in der Nordsee an Vattenfall veräußert werden. PNE WIND ist als Dienstleister weiterhin für das Projekt tätig und kann zukünftig von weiteren Meilensteinzahlungen profitieren. Das gilt auch für das 2012 an DONG Energy verkaufte Offshore-Projekt "Gode Wind 3", das im ersten Quartal 2017 als einer von vier Windparks auf See in der ersten staatlichen Offshore-Auktionsrunde einen Zuschlag erhalten hat.

"PNE WIND entwickelt sich nach Plan. Im ersten Halbjahr 2017 konnten wir bei Windparkprojekten an Land und auf See wichtige Fortschritte und Verkaufserfolge erzielen. Das Ausland spielt dabei eine zunehmend wichtigere Rolle", kommentiert Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND-Gruppe. "In den kommenden Monaten planen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und die unserer Projekte weiter zu stärken. Zusätzlich gilt es, neue Zukunftsmärkte in Wachstumsregionen zu erschließen."

Ergebnisse des 1.Halbjahrs 2017 und Ausblick
Die mit dem Aufbau des europäischen Windparkportfolios verbundenen hohen Aufwendungen wirkten sich belastend auf das Halbjahresergebnis aus. Bei der Bewertung dieses Ergebnisses ist jedoch zu berücksichtigen, dass durch die Investitionen Werte geschaffen wurden, die erst später ergebniswirksam werden.

Im ersten Halbjahr 2017 wies der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 39,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 44,8 Mio. Euro), eine Gesamtleistung von 50,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 61,1 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von -5,0 Mio. Euro (im Vorjahr: -1,4 Mio. Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,08 Euro (im Vorjahr: -0,10 Euro) auf. Mit einer starken Eigenkapitalquote von 52,59 Prozent (Vorjahr: 31,71 Prozent) sowie einer hohen Liquidität von 122,1 Mio. Euro zum 30. Juni 2017 ist die PNE WIND-Gruppe sehr gut aufgestellt.

Prognose bestätigt
Die Perspektiven für das zweite Halbjahr 2017 sind positiv und liegen im Rahmen der Planung. Neben den Ergebnisbeiträgen aus der Projektierung und Realisierung der Windparks im In- und Ausland erwartet PNE WIND im 3. Quartal 2017 einen Ergebnisbeitrag aus einer Bonuszahlung für Leistungen im Zusammenhang mit dem Ende 2016 verkauften Windparkportfolio. Dieser wird sich voraussichtlich auf einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag belaufen.

Für das Gesamtjahr 2017 bestätigt der Vorstand den Ausblick und prognostiziert unverändert ein Konzern-EBIT im Bereich von 0 bis 15 Mio. Euro. Trotz der notwendigen Investitionen in die Zukunft erwartet das Unternehmen somit auch in diesem Jahr positive Ergebnisse.

Der Halbjahresfinanzbericht 2017 der PNE WIND AG steht ab heute auf der Unternehmenswebseite www.pnewind.com im Investor Relations-Bereich zur Verfügung.

Über die PNE WIND-Gruppe

Die PNE WIND-Gruppe mit ihren Marken PNE WIND und WKN ist ein führender deutscher Windpark-Projektierer. Mit rund 360 Mitarbeitern bietet die PNE WIND-Gruppe seit über 25 Jahren die gesamte Wertschöpfungskette von Entwicklung, Projektierung, Realisierung, Finanzierung, Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks im In- und Ausland an Land aus einer Hand an. Nach Übergabe der fertiggestellten Anlagen an die Betreiber zählt zudem das technische und kaufmännische Betriebsmanagement einschließlich der regelmäßigen Wartung zum Leistungsspektrum der PNE WIND-Gruppe. Auf See werden Offshore-Windkraftwerke bis zur Baureife entwickelt und Dienstleistungen bis zum Betrieb der Anlagen durchgeführt. Neben der Geschäftstätigkeit im etablierten deutschen Heimatmarkt ist die PNE WIND-Gruppe international positioniert, um von dem enormen Wachstumspotenzial des globalen Windenergiemarktes zu profitieren, und expandiert in dynamischen Wachstumsmärkten.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © PNE WIND AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/08/17
Hahn Gruppe legt neuen Publikums-AIF auf, Pluswertfonds 169 investiert in ein Fachmarktzentrum

Der Pluswertfonds 168, SB-Warenhaus Kitzingen, ist Ende Juli nach nur acht Wochen Vermarktungszeit vollständig platziert worden. In unmittelbarem Anschluss hat die Hahn Gruppe über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH einen Nachfolgefonds aufgelegt, den Publikums-AIF Pluswertfonds 169. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte am 14. Juli eine entsprechende Vertriebsfreigabe. Das Beteiligungsangebot HAHN Pluswertfonds 169 investiert mit einem Gesamtvolumen von rund 26,7 Mio. Euro in ein Fachmarktzentrum in Rothenburg ob der Tauber, Bayern.

Fachmarktzentrum mit Lebensmittelmarkt als Ankermieter
Das im Jahr 1999 fertiggestellte Fachmarktzentrum ZentRo weist eine Mietfläche von rund 12.900 m² auf. Der Hauptmieter, eine Konzerntochter der Kaufland-Unternehmensgruppe, betreibt einen Kaufland-Markt und eine Ladenpassage in dem Objekt. Die Mieterstruktur umfasst 27 Einzelhandelsunternehmen – darunter u.a. ein dm Drogeriemarkt, Deichmann, Ernsting‘s Family und weitere Modefilialisten sowie eine Apotheke, Post/Postbank, Bäckerei und ein Metzger. Hinzu kommen vier Gastronomiebetriebe. Ein Großteil der Betreiber hat Untermietverträge mit dem Hauptmieter abgeschlossen. Außerdem befinden sich Büro- und Praxisflächen in dem Süd- und Westflügel des Objektes.

Das Fachmarktzentrum ZentRo liegt direkt gegenüber dem zentralen Bahnhof/Busbahnhof Rothenburg und ist über die Hauptdurchgangsstraße mit der Bundesautobahn verbunden. Auf dem 15.200 m² großen Grundstück befinden sich über 450 PKW-Stellplätze. Der Standort ist seit vielen Jahren etabliert und stellt mit seinen hohen Besucherfrequenzen und einem breiten Angebot an Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs den dominierenden Nahversorgungsstandort im Rothenburger Stadtgebiet dar.

Rothenburg ob der Tauber– Aussichtsreiche Wirtschafts- und Tourismusregion
Die mittelfränkische Stadt Rothenburg ob der Tauber liegt im Landkreis Ansbach, Bayern. Als Mitglied der Metropolregion Nürnberg ist Rothenburg ein bedeutender Arbeitsplatzstandort mit vielen mittelständischen Betrieben aus Industrie und Handel. Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.. Daneben hat Rothenburg auch als Tourismusstadt eine überregionale Bedeutung, mit geschätzt rund 2 Milllionen Tagesgästen jährlich. Die Große Kreisstadt Rothenburg verfügt zudem über eine hohe Einzelhandelszentralität, die auf bedeutende Kaufkraftzuflüsse aus dem Umland und die touristische Nachfrage zurückzuführen ist.

5 Prozent anfängliche Ausschüttungsrendite
Das anteilige Eigenkapital des Pluswertfonds 169 beläuft sich auf 15,5 Mio. Euro, bei einem Fondsvolumen von 26,7 Mio. Euro. Qualifizierte Privatanleger können sich mit einer Mindestbeteiligungssumme von 20.000 Euro zzgl. 5 Prozent Ausgabeaufschlag an dem Publikums-AIF beteiligen. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 5 Prozent. Mit einer vergleichsweise niedrigen Fremdfinanzierungsquote von nur 42 Prozent sowie einem anfänglichen Tilgungssatz in Höhe von 2 Prozent wurde das Beteiligungsangebot wieder bewusst konservativ kalkuliert. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31.12.2032 befristet.

Eckdaten des Beteiligungsangebotes HAHN PWF 169

Fonds

HAHN Pluswertfonds 169

Fondstyp

Inländischer Publikums-AIF (geschlossener Immobilienfonds), nicht risikogemischt

Immobilientyp

Fachmarktzentrum

Adresse

Bahnhofstraße 15, 91541 Rothenburg ob der Tauber

Hauptmieter

Kaufland Vertrieb ALPHA GmbH & Co. KG

Pkw-Stellplätze

ca. 450

Mietfläche/Grundstücksfläche

Rund 12.867 m²/15.187 m²

Baujahr

1999

Mindestbeteiligung

20.000 Euro zzgl. 5 Prozent Agio

Prognostizierte Ausschüttung

5,0 Prozent p.a.; quartalsweise Auszahlung

Kapitalverwaltungsgesellschaft

DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH

Verwahrstelle

CACEIS Bank S.A.


Die Hahn Gruppe
Seit mehr als drei Jahrzehnten hat sich die Hahn Gruppe als Asset und Investment Manager auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe bereits über 170 Immobilienfonds erfolgreich aufgelegt. Das aktuell verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Mrd. Euro. Mit einer übergreifenden Expertise aus Immobilien- und Vermögensmanagement nimmt die Hahn Gruppe bei privaten, semi-professionellen und professionellen Anlegern ein Alleinstellungsmerkmal in ihrem Marktsegment ein. Dabei steuert und kontrolliert sie die gesamte Wertschöpfungskette der von ihr betreuten Handelsimmobilien an über 150 Standorten. Das ist Wertarbeit mit Handelsflächen.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: ZentRo, Rothenburg © Hahn AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

09/08/17
T. Rowe Price: Europäische Banken entwickeln sich positiv

Die jüngsten Ereignisse im europäischen Bankenwesen haben das Scheinwerferlicht auf die Anleihen der Finanzunternehmen Europas geworfen. Während des jüngsten Policy Meetings hat das Global Investment Team von T. Rowe Price diese Entwicklungen und ihre Implikationen für den Bankensektor diskutiert.

Das Stressniveau des Bankensektors hat abgenommen
Das Team kommt zu dem Ergebnis, dass in jüngerer Vergangenheit eine Reihe möglicher Krisen abgewendet werden konnte. Santanders Akquisition des in Not geratenen spanischen Kreditgebers Banco Popular für den symbolischen Betrag von einem Euro sowie die Entscheidung der italienischen Regierung, die Monte dei Paschi die Siena zu sanieren und zwei notleidenden mittelgroßen Banken unter die Arme zu greifen, seien Beispiele von Risiken, die gut eingedämmt wurden. Diese Entwicklung sei von den Märkten positiv aufgenommen worden – als ein Zeichen dafür, dass die europäischen Aufsichtsbehörden und Mitgliedsländer effektiv mit Problemen innerhalb des Bankensystems umgehen können.

„In diesen Fällen konnte erfolgreich verhindert werden, dass die Krise sich auf andere Banken ausweitet. Das hat dazu beigetragen, die finanzielle Stabilität in Europa aufrechtzuerhalten“, sagt Steven Huber, Portfoliomanager bei T. Rowe Price und Mitglied des Global Investment Teams. „Insgesamt ist das Stressniveau im Bankensektor gesunken, was sehr positiv ist.“

Weitere Verknappung bei Senior Bonds
Für Investoren sei dabei die Erkenntnis wichtig, dass unabhängig davon, wie die Aufsichtsbehörden mit den scheiternden Banken umgegangen seien, Inhaber sogenannter Senior Bonds, also vorrangiger Schuldtitel, geschützt wurden. „Im Gegensatz dazu haben die lokalen Aufsichtsbehörden in den meisten Fällen ihre Bereitschaft unter Beweis gestellt, den Inhabern nachrangiger Schuldtitel starke Verluste zuzumuten“, sagt Steven Huber.

Wenig überraschend hätten diese Entwicklungen zu einer weiteren Verknappung an Senior Bonds geführt. Vielleicht am interessantesten sei aber die Reaktion im nachrangigen Bereich gewesen: Während die Spreads von Tier 1 und Tier 2 leicht gestiegen seien, habe es nur wenige Zeichen von Schwäche bei den niedriger klassifizierten Additional Tier 1 (AT1) sowie bei den sogenannten Coco Bonds gegeben.

„Die Performance der stark nachrangigen Schuldtitel europäischer Banken täuscht über die Tatsache hinweg, dass dieser Markt weiterhin sehr selektiv bleibt”, sagt Steven Huber. „Abweichungen zwischen den größeren, bekannteren Banken und den weniger bekannten, mittelgroßen und kleinen Häusern werden aller Voraussicht nach bestehen bleiben. Das bedeutet, dass in dieser Assetklasse eine sorgfältige Analyse und Auswahl nach wie vor entscheidend ist.“

Positive Fundamentaldaten bieten Potenzial, zusätzliche technische Unterstützung
Insgesamt seien einige positiven Fundamentalfaktoren im europäischen Bankensektor zu beobachten: Die Banken hätten eine bessere Kapitalausstattung, weniger notleidende Kredite, mittelfristig sänken sich die Rückstellungen für Prozesskosten und zudem helfe das stärkere Wirtschaftswachstum in der Eurozone. Zusätzlich könnten technische Faktoren künftig Unterstützung für Finanzanleihen liefern. Anders als viele andere Unternehmen seien europäische Banken nie Teil des Programms zum Ankauf von Wertpapieren im Unternehmenssektor (CSPP) der Europäischen Zentralbank (EZB) gewesen. Deshalb seien sie auch nicht von möglichen Kapitalabflüssen gefährdet, sollte die EZB im nächsten Jahr damit beginnen, ihre expansive Geldpolitik einzuschränken.

Über den Dynamic Global Bond Fund – Class A von T. Rowe Price
Das Ziel des Fonds ist es, Erträge zu generieren und gleichzeitig Schutz gegen steigende Zinsen und eine geringe Korrelation mit den Aktienmärkten zu bieten. Der Fonds investiert hauptsächlich in ein Portfolio aus Anleihen aller Arten von Emittenten weltweit, auch aus Emerging Markets.

 

ISIN (Class A)

LU1216622131

Währung

USD

Auflegungsdatum

10.06.2015

Laufende Kosten

1,17%

Ausgabeaufschlag

5,00%

Performance 1 Jahr/seit Auflage

0,39% / 1,93%

Benchmark

LIBOR USD 3 Monate

3-month USD LIBOR 1 Jahr/seit Auflage

1,01% / 0,73%


http://www.fixed-income.org/
  (Foto: Steven Huber © T. Rowe Price)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

08/08/17
Christian Bregovac verlässt die Seidensticker-Gruppe

Christian Bregovac (45), Geschäftsführer der Rawe Moden GmbH, der Seidensticker Private Label GmbH sowie der Seidensticker USA Ltd., verlässt zum
30. September 2017 auf eigenen Wunsch die Unternehmensgruppe Seidensticker.

Der gebürtige Nürnberger begann 1997 als Sales und Merchandise Manager bei dem Tochterunternehmen Seidensticker Overseas Ltd. in Hong Kong, um ab 1999 als Senior Executive Vice President für die Seidensticker-Gruppe in den USA zu arbeiten. 2003 übernahm er die Geschäftsführung der Rawe Moden GmbH in Deutschland sowie ab 2008 der Seidensticker Private Label GmbH.

Zukünftig verantworten mit Helge Westphal (44) und Thomas Mismahl (53), zwei ausgewiesene Fachkräfte mit langjährigem Know-how und Branchenkenntnissen, die Leitung des Bereichs.

Helge Westphal, der seit dem 1. Juni 2017 im Unternehmen ist, übernimmt ab dem
1. Oktober das Lizenz-Geschäft für die Marke Arrow und die Rawe Moden GmbH sowie das Private Label Blusen Segment. Helge Westphal verfügt über eine umfassende Expertise im Marken- und Private Label Bereich, u. a. bei Zodiac Metropolitan Clothing. Als Geschäftsführer baute er die Marke REDMOND auf und verantwortete zeitgleich als Head of Product & Design die Marken Casamoda und Venti.

Thomas Mismahl, der als Geschäftsführer der Seidensticker Europe Agency auf eine 30-jährige Erfahrung im Private Label Asiengeschäft innerhalb der Seidensticker-Gruppe blickt, übernimmt daneben ab sofort das Private Label Europageschäft.

"Mit der Doppelspitze aus Thomas Mismahl und Helge Westphal haben wir uns strategisch zukunftsweisend aufgestellt und freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit. Christian Bregovac danken wir herzlich für seine Verdienste in unserem Unternehmen und wünschen ihm alles Gute", so die geschäftsführenden Gesellschafter Frank und Gerd Oliver Seidensticker.

Über Seidensticker:
Die Unternehmensgruppe Seidensticker wurde 1919 in Bielefeld gegründet und beschäftigt international ca. 2.600 Mitarbeiter. Neben den Eigenmarken Seidensticker und Jacques Britt hält das Unternehmen auch die Masterlizenz für camel active sowie die Lizenz für Arrow. Insgesamt fertigt die Gruppe ca. 13 Mio. Teile im Jahr. Die Exportrate belief sich auf 43% im Geschäftsjahr 2015/2016. Das Unternehmen ist zu 100% im Familienbesitz. Die beiden Gesellschafter Gerd Oliver und Frank Seidensticker führen, gemeinsam mit Dr. Silvia Bentzinger und Martin Friedrich, die Gruppe.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

07/08/17
BF.Quartalsbarometer: Stimmung unter den deutschen Immobilienfinanzierern verschlechtert sich

Stimmung unter den deutschen Immobilienfinanzierern trübt sich ein: Das BF.Quartalsbarometer sinkt im Q3/2017 von 0,49 auf 0,02 Zähler. Ein positiver Barometerwert steht für eine hohe Finanzierungsbereitschaft der Banken und eine gute Versorgung der Immobilienwirtschaft mit Krediten. Ein negativer Barometerwert bedeutet das Gegenteil. Liegt der Barometerwert – wie aktuell – nahe Null, zeugt dies von einem ausgeglichenen Markt.

Ein wichtiger Trend in diesem Quartal: Der Anteil der Befragten, der deutsche institutionelle Investoren wie Versicherungen und Versorgungswerke als alternative Fremdkapitalgeber wahrnimmt, ist um 11,1 Prozentpunkte auf 36,7 Prozent gestiegen. „Aufgrund des Anlagedrucks suchen Institutionelle neue Nischen und treten nun vermehrt als Finanzierer auf. Das erhöht die ohnehin hohe Wettbewerbsintensität“, erläutert Francesco Fedele, CEO der BF.direkt AG.

Der Wettbewerbsdruck zeigt sich auch bei der Frage nach den Schwerpunkten bei der Kreditvergabe. So erreicht der Anteil der Institute, welche die Pflege von Kundenbeziehungen als den wichtigsten Aspekt bei der Kreditvergabe angeben, mit 21,8 Prozent den höchsten Wert seit Durchführung der Befragungen.

Ein weiteres Kernergebnis: Die Margen steigen bei Projektenwicklungsfinanzierungen deutlich auf 199 Basispunkte (+14 Basispunkte). Gleichzeitig steigt der Loan-to-Cost (LTC) in dem Segment durchschnittlich auf 73,8 Prozent (+0,6 Prozentpunkte). „Die Relation von seit mehreren Quartalen ansteigenden LTCs und ansteigenden Margen bei Projektentwicklungen zeigt, dass der Markt funktioniert. Höheren Beleihungsausläufen stehen bei den Banken höhere Erträge bzw. ein höherer Risikopuffer gegenüber. Anzeichen einer möglichen Blase sind hier nicht erkennbar. Es gibt kein Überangebot auf der Finanzierungsseite“, kommentiert Manuel Köppel, CFO der BF.direkt AG. Bei der Bestandsfinanzierung sind die Margen ebenfalls leicht gestiegen (von 131 auf 136 Basispunkte), die LTVs (Loan-to-Values) sind mit 71,5 Prozent nahezu konstant (+0,2 Prozentpunkte).

Die qualitätsbewusste Finanzierung der Banken zeigt sich auch bei der Beantwortung der Frage, warum Darlehensvergaben nicht zustande gekommen sind. Rund 60 Prozent aller Befragten gaben an, dass Finanzierungen entweder wegen zu hoher Projektrisiken, einem mangelhaften Track Record des Darlehensnehmers oder einem zu geringen Eigenkapitalanteil des Darlehensnehmers nicht zustande gekommen sind.

Bei der Finanzierung von Projektentwicklungen rücken vermehrt die Nischen in den Fokus. Der Anteil der Befragten, die Mikroapartments/Studentenwohnen finanzieren, ist auf den Rekordwert von 57,6 Prozent gestiegen (+3,9 Prozentpunkte). Damit ist der Anteil für diese Nischennutzungsart genauso hoch wie der Anteil an Bauträgerfinanzierungen von Wohnimmobilien (57,6 Prozent). Ebenso verzeichnen Sozialimmobilien wie Pflegeheime und Kranken-häuser einen Anstieg um 4,1 Prozentpunkte auf 33,3 Prozent.

Bei der Finanzierung von Bestandsimmobilien gibt es keine großen Veränderungen. Jeweils rund 92 Prozent finanzieren Büro- und Wohnimmobilien. Die größte Veränderung bei den drei größten Assetklassen gab es bei der Nutzungsart Shoppingcenter/ Einzelhandelsimmobilien. Finanzierten im Q2/2017 noch rund 84 Prozent Objekte dieser Nutzungsart, waren es im Q3/2017 rund 79 Prozent.

Die BF.direkt AG, der Spezialist für die Finanzierung von Immobilienprojekten, veröffentlicht vierteljährlich das BF.Quartalsbarometer, das durch die bulwiengesa AG erarbeitet wurde. Der Index gibt die Stimmung und das Geschäftsklima der Immobilienfinanzierer in Deutschland umfassend wieder. Der Quartalsbarometerwert wird aus verschiedenen Einzelwerten errechnet.

Zur Methodik
Zur Ermittlung des BF.Quartalsbarometers wurden insgesamt über 120 Experten befragt, die größtenteils direkt mit der Vergabe von Krediten an Immobilienunternehmen betraut sind. Das Panel besteht aus Vertretern unterschiedlicher Banken und anderen Finanzierern. Der Wert des BF.Quartalsbarometers setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen des Fragebogens zusammen. Zu den analysierten Komponenten gehören die Einschätzung zur Veränderung der Finanzierungsbedingungen, der Entwicklung des Neugeschäfts, der Höhe der gewährten Kredittranchen, der Risikobereitschaft der Finanzierung nach  Assetklassen, der Höhe der LTV-/LTC-Werte, der Entwicklung der Margen, der Bedeutung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten und der Entwicklung der Liquiditätskosten.

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Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.