Allgemeine Nutzungsbedingungen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der Internet-Seite „www.bondinvest.eu“

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Wissenswert.

Aktuelle Meldungen

23/03/17
Berentzen-Gruppe: Konzernumsatz steigt um 7,3% auf 170,0 Mio. Euro

Die im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602) hat heute ihren Geschäftsbericht für das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2016 vorgelegt. Danach stiegen die Konzernumsatzerlöse um rund 7,3% auf nunmehr 170,0 (2015: 158,5) Mio. Euro. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 17,5 (2015: 15,7) Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs von 11,5% gegenüber dem Vorjahr. Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich sogar um rund 38,2% auf 10,5 (2015: 7,6) Mio. Euro.

Vor dem Hintergrund dieser positiven Geschäftsentwicklung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 19. Mai 2017 eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Aktie vorschlagen.

„Das Geschäftsjahr 2016 hat unsere Erwartungen in Bezug auf das Ergebnis und auch die Struktur der Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe voll erfüllt. Alle Geschäftsfelder haben zu dieser starken Umsatz- und Ergebnissteigerung beigetragen“, erläutert Frank Schübel, Vorstandssprecher der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Im Geschäft mit Spirituosen konnte der Konzern einen Umsatzanstieg auf 101,7 (2015: 98,4) Mio. Euro verzeichnen, im Segment Alkoholfreie Getränke legte der Umsatz auf 46,7 (2015: 42,9) Mio. Euro zu. Die größte Dynamik wies der Geschäftsbereich Frischsaftsysteme auf, mit einem Umsatz von 21,6 Mio. Euro gegenüber 17,2 Mio. Euro im Vorjahr. „Wir sind in diesem Jahr unserem Ziel ein Stück näher gekommen, ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit einem erfolgreichen Produktportfolio zu werden“, so Frank Schübel.

Spirituosen: Strategische Marken entwickeln sich deutlich über Marktniveau
Das Geschäftsfeld Spirituosen entwickelte sich insgesamt deutlich positiv. Insbesondere bei den beiden strategischen Konzernmarken Berentzen und Puschkin legte der Absatz signifikant zu. Im Inlandsgeschäft erzielte die Kernmarke Berentzen einen Absatzzuwachs von 4,9%, Puschkin entwickelte sich mit einem Absatzplus von 3,4% ebenfalls äußerst positiv. „Unsere strategischen Marken entwickeln sich besser als ihr jeweiliger Vergleichsmarkt, was für uns ein weiterer Beleg unserer wettbewerbsfähigen Strategie ist“, erläutert Frank Schübel. Die Berentzen-Gruppe investiert konsequent in den Ausbau ihrer Kernmarken und konnte 2016 unter anderem durch Produktinnovationen wie Berentzen Cranberry Apéritif und Puschkin Pink Grapefruit auf sich aufmerksam machen. Die strategische Markenführung wurde auch von einer hochkarätigen Fachjury gewürdigt: Bei dem renommierten Marken-Award der absatzwirtschaft erhielt die Marke Berentzen vor wenigen Tagen den zweiten Preis in der Kategorie „Beste Marken-Digitalisierung“.

Im Auslandsgeschäft mit Markenspirituosen sank der Absatz aufgrund der anhaltend schwierigen politischen Situation in einigen Märkten um 10,2%. Allerdings zeigt sich auch hier ein langsamer Trend zur Normalisierung in den internationalen Kernmärkten sowie im Duty-Free-Geschäft. Im Spirituosengeschäft mit Handels- und Zweitmarken entwickelte sich der Absatz auf Basis hervorragender Kundenbeziehungen im In- und Ausland erneut sehr positiv und wuchs um 7,6% gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr.

Alkoholfreie Getränke: Investitionen in Sinalco-Aufbau zahlen sich aus, innovatives Flaggschiff Mio Mio entwickelt sich zur nationalen Sortimentsmarke
Mit einem Absatzplus von 8,0% im Geschäft mit Erfrischungsgetränken und Mineralwässern ist der Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke im vergangenen Jahr ebenfalls deutlich gewachsen. Die Investitionen in den Aufbau der Marke Sinalco, insbesondere im Bereich der Gastronomie, beginnen sich auszuzahlen: Im Jahr 2016 konnte ein Absatzplus von 15,4% im Konzessionsgeschäft mit Erfrischungsgetränken der Marke Sinalco verbucht werden. Zum anderen trug die erfreuliche Absatzentwicklung der vom Konzernunternehmen Vivaris hergestellten, gut positionierten regionalen Wassermarken (St. AnsgariEmsland Quelle, Märkisch Kristall und Grüneberg Quelle) ihren Anteil zur positiven Gesamtentwicklung bei.

Einen besonders großen Sprung verzeichnete 2016 die innovative und junge neue Marke Mio Mio. Hier kamen mit Banana und Ginger nicht nur zwei spannende Produktneuerungen in die Regale. Gleichzeitig ist der Ausbau der Marke Mio Mio zur deutschlandweit erhältlichen Sortimentsmarke deutlich vorangekommen. Dies macht sich in den Absatzzahlen sehr positiv bemerkbar: Mio Mio-Produkte verzeichneten ein Plus von 61,0% und deutlich mehr als 12 Mio. Flaschen.

Frischsaftsysteme: Wachstum bei Fruchtpressen und Früchten mit hoher Dynamik
Das unter der Marke Citrocasa geführte Geschäft mit Frischsaftsystemen zeigte eine anhaltend hohe Dynamik. Die Verkäufe von Fruchtpressen konnten 2016 auch dank neuer Modelle um 49,4% gesteigert werden. Hier zeigte sich erneut, dass die im Vorjahr entwickelte kompakte Maschine Revolution die weiteren Baureihen hervorragend ergänzt und insbesondere im Gastronomiebereich eine hohe Nachfrage auslöst.

Auch der Absatz von Qualitätsfrüchten (Orangen) legte im Geschäftsjahr 2016 trotz einer schwierigen Versorgungslage mit teilweise extrem schlechten Ernten und damit verbundenen zusätzlichen Logistikmaßnahmen um 12,0% zu. „Der Trend zur gesunden nachhaltigen Ernährung ist langfristig. Wir haben mit Citrocasa den Anspruch auf Qualitätsführerschaft bei Fruchtpressen und ultrafrischen Getränken. Das honorieren unsere Kunden“, so Frank Schübel. Auch beim Verkauf von kundenindividuellen Abfüllgebinden konnte ein Plus erzielt werden: Der Absatz wuchs um 13,0%.

Frühzeitige Anleihe-Refinanzierung sorgt zukünftig für positive Impulse; Finanzergebnis wird ab 2018 deutlich entlastet
Knapp zehn Monate vor dem Rückzahlungstermin ihrer Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1RE1V3) nutzte die Berentzen-Gruppe im Dezember 2016 das günstige Finanzierungsumfeld und ihre gute Unternehmensentwicklung zur frühzeitigen Refinanzierung über einen Konsortialkredit mit einem Volumen von 25,5 Mio. Euro. Dabei braucht die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft nur etwa die Hälfte des Nominalbetrages der im Oktober 2017 fälligen Unternehmensanleihe durch eine externe Refinanzierung abzudecken. Die Tilgung der anderen Hälfte wird aus vorhandenen Eigenmitteln erbracht. „Ich bin sehr zufrieden, denn wir erreichen dadurch zwei Ziele gleichzeitig: langfristige Finanzierungssicherheit und attraktive Konditionen“, erläutert Ralf Brühöfner, Finanzvorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft.

Ab Oktober 2017 kann die Berentzen-Gruppe ihre jährlichen Finanzierungskosten voraussichtlich um über zwei Millionen Euro senken und damit mehr als halbieren. „Wir erwarten eine deutliche Reduzierung der Fremdkapitalkosten mit entsprechend deutlichen, positiven Effekten – nicht nur für unseren Cashflow, sondern natürlich auch für unsere Ertragslage und damit letztlich für unser Eigenkapital“, so Ralf Brühöfner.

Zum 31. Dezember 2016 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 67,7 (2015: 63,1) Mio. Euro; die bilanzielle Eigenkapitalquote betrug 23,9 (2015: 24,2)%.

Wiederum positiver Ausblick
Die Unternehmensgruppe will ihren bisherigen Weg im laufenden Geschäftsjahr 2017 konsequent fortsetzen. Die langfristige Strategie, eine nachhaltige Verbesserung der Ertragslage durch profitables Wachstum zu erzielen, bleibt dabei das zentrale Anliegen.

Dementsprechend erwartet der Vorstand erneut ein Umsatz- und Ergebniswachstum gegenüber dem Geschäftsjahr 2016. Der Konzernumsatz soll zwischen 170,4 und 179,2 Mio. Euro erreichen, Konzern-EBIT und Konzern-EBITDA werden in einer Bandbreite von 11,2 bis 12,4 Mio. Euro bzw. 17,8 bis 19,7 Mio. Euro erwartet.

Im Detail soll die Dynamik im Geschäftsbereich Frischsaftsysteme (Citrocasa) und im Segment Alkoholfreie Getränke konsequent genutzt und weiterentwickelt werden. Citrocasa wird 2017 in neue Märkte vordringen. Im Bereich der alkoholfreien Getränke dürfen Handel und Verbraucher mit weiteren positiven Überraschungen auf der Produktseite rechnen. Im Spirituosengeschäft soll der Fokus auf einer nachhaltigen Verbesserung der Wettbewerbsposition in rückläufigen Märkten liegen. „Bei all dem behalten wir stets unsere pragmatische Managementphilosophie, einen Mix aus unternehmerischem Mut und kaufmännischer Vernunft, bei“, erklärt Frank Schübel abschließend.

http://www.fixed-income.org/
   (Foto: © Berentzen Gruppe)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

23/03/17
freenet AG: Umsatz steigt 2016 um 7,8% auf 3,362 Mrd. Euro

Nach Feststellung des Jahresabschlusses der freenet AG [ISIN DE000A0Z2ZZ5] zum 31. Dezember 2016 und Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 durch den Aufsichtsrat, bestätigt der Vorstand die am 02. März 2017 veröffentlichten vorläufigen Zahlen in vollem Umfang.

Demnach hat die Gesellschaft ihre für das Geschäftsjahr 2016 kommunizierten Ziele erreicht bzw. übertroffen. Der Konzernumsatz stieg um 7,8 Prozent auf 3,362 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,118 Milliarden Euro). Bei einem soliden Kerngeschäft ist der Zuwachs vor allem auf den Umsatzbeitrag des neu geschaffenen Segments TV und Medien in Höhe von 218,9 Millionen Euro, sowie auf gesteigerte Umsätze aus dem Verkauf von Hardware und werthaltigen Digital-Lifestyle-Produkten zurückzuführen. Das Konzern-EBITDA erhöhte sich deutlich um 18,5 Prozent auf 438,8 Millionen Euro (Vorjahr: 370,2 Millionen Euro). Davon resultierten 28,0 Millionen Euro aus dem Segment TV und Medien sowie 36,5 Millionen Euro aus der Beteiligung der freenet AG an der Sunrise Communications Group AG. Der Rohertrag verzeichnete einen Zuwachs um 13,7 Prozent auf 898,7 Millionen Euro (Vorjahr: 790,4 Millionen Euro). Nach Berücksichtigung des Zinsergebnisses in Höhe von -54,9 Millionen Euro (Vorjahr: -44,1 Millionen Euro) und Abzug der Ertragsteuer-Belastung in Höhe von 27,5 Millionen Euro (Vorjahr: 33,2 Millionen Euro) erzielte die Gesellschaft ein Konzernergebnis von 216,4 Millionen Euro (Vorjahr: 221,5 Millionen Euro), was einem Ergebnis je Aktie von 1,78 Euro (Vorjahr: 1,73 Euro) entspricht.

Die Nettofinanzschulden3 beliefen sich zum 31. Dezember 2016 auf 725,8 Millionen Euro (Vorjahr: 369,2 Millionen Euro). Daraus ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Verschuldungsfaktor4 von 1,7 (Vorjahr: 1,0), der wie im Vorjahr innerhalb der strategischen Bandbreite von 1,0 bis 2,5 liegt.

Der Free Cashflow betrug im Berichtszeitraum 341,5 Millionen Euro (Vorjahr: 284,5 Millionen Euro), was einem Anstieg um 20,0 Prozent entspricht. Damit wurde der prognostizierte Wert von 300,0 Millionen Euro auch unter Herausrechnung der von der Sunrise Communications Group AG erhaltenen Dividendenzahlung in Höhe von 30,1 Millionen Euro übertroffen.

Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen der Hauptversammlung, die am 1. Juni 2017 in Hamburg stattfindet, eine Dividende in Höhe von 1,60 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie vorzugschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 60 Prozent des im Geschäftsjahr 2016 erwirtschafteten Free Cashflows. In diesem Zusammenhang bestätigt der Vorstand seine bestehende Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung von 50 bis 75 Prozent des jährlich erzielten Free Cashflows an seine Aktionäre vorsieht.

Am 12. April 2017 findet ein Kapitalmarkttag für Analysten und Investoren in Köln statt, auf dem der Vorstand Zahlen und Einzelheiten zum TV-Geschäft nach dem offiziellen Start von DVB-T2 präsentieren und die Guidance für das Geschäftsjahr 2017 veröffentlichen wird.

1) Konzernergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen und Wertminderungen, inklusive Ergebnisanteile der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen, exklusive Abschreibungen und latente Steuern aus der Folgebewertung bezüglich der Schatten-Kaufpreisallokation (Bestandteil des Ergebnisses der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen).
2) Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
3) Finanzschulden abzüglich flüssiger Mittel, abzüglich Anteil am Börsenwert der Sunrise Communications Group AG (Quelle Kursdaten: Bloomberg).
4) Verhältnis der Finanzschulden abzüglich flüssiger Mittel, abzüglich Anteil am Börsenwert der Sunrise Communications Group AG (Quelle Kursdaten: Bloomberg) zum in den letzten 12 Monaten erzielten Konzern-EBITDA.


www.fixed-income.org
   (Foto: © freenet AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

22/03/17
Heineken N.V. hat Anleihe im Volumen von 1,75 Mrd. USD emittiert, Kupons 3,50% (10 Jahre) bzw. 4,35% (30 Jahre)

Die Heineken N.V., der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt, hat eine Anleihe im Volumen von 1,75 Mrd. USD und Tranchen von 10 Jahren und 30 Jahren emittiert (Dual Tranche). Die 10-jährige Tranche hat ein Volumen von 1,1 Mrd. USD und einen Kupon von 3,50%. Die 30-jährige Tranche hat ein Volunen von 650 Mio. USD und einen Kupon von 4,35%. Heineken wird mit Baa1 (Moody´s) und BBB+ (S&P) gerated. Die Transaktion wurde von Barclays, Citi, Credit Suisse und J.P. Morgan begleitet.

Eckdaten der neuen Heineken-Anleihe:

Emittent:  Heineken N.V.
Emittentenrating:  Baa1 (stab, Moody´s), BBB+ (stab, S&P)
Laufzeiten:  29.01.2028 bzw. 29.03.2047 (Dual Tranche)
Settlement:  29.03.2017
Volumen:  10 Jahre: 3,50%; 30 Jahre: 4,35%
Stückelung:  1.000 USD, Mindestorder 2.000 USD
Listing:  Luxemburg
Bookrunner:  Barclays, Citi, Credit Suisse und J.P. Morgan

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Heineken International B.V.)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/03/17
BlackRock emittiert 10-jährige USD-Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro, Guidance: US-Treasuries +105 bp (ca. 3,5%)

BlackRock, der weltweit größte unabhängige Vermögensverwalter, emittiert eine USD-Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro und einer Laufzeit von 10 Jahren. Erwartet wird ein Spread von 105 Basispunkten gegenüber US-Treasuries, was einer Rendite von 3,5% entsprechen würde. Die Anleihen habe eine Stückelung von 1.000 USD, bei einer Mindestorder von 2.000 USD. Die Transaktion wird von Bank of America Merrill Lynch, J.P. Morgan und Morgan Stanley begleitet.

Eckdaten der neuen Blackrock-Anleihe:

Emittent:  BlackRock, Inc.
Erwart. Ratings:  Moody’s: A1 (stabil); S&P: AA (stabil)
Laufzeit:  15.03.2027
Settlement:  28.03.2017
Volumen:  500 Mio. USD
Kupon:  n.bek.
Guidance:  US-Treasuries +105 bp (ca. 3,5%)
Stückelung: 
1.000 USD, Mindestorder 2.000 USD
Bookrunner:  Bank of America Merrill Lynch, J.P. Morgan und Morgan Stanley

http://www.fixed-income.org/  (Logo: © BlackRock)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/03/17
Glencore emittiert 10-jährige USD-Anleihe

Glencore emittiert eine USD Benchmark-Anleihe mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Die Anleihen habe eine Stückelung von 1.000 USD, bei einer Mindestorder von 2.000 USD. Die Transaktion wird von Bank of America Merrill Lynch, J.P. Morgan, Mizuho und Santander begleitet. Glencore ist der größte Rohstoffhandelskonzern.

Eckdaten der neuen Glencore-Anleihe:

Emittent:  Glencore Funding LLC
Garanten: 
Glencore plc, Glencore International AG, Glencore (Schweiz) AG
Emittentenrating:  Moody’s: Baa3 (stabil); S&P: BBB (positive)
Laufzeit:  27.03.2027
Settlement:  17.03.2017
Volumen:  USD Benchmark
Kupon:  n.bek.
Stückelung:  1.000 USD, Mindestorder 2.000 USD
Bookrunner:  Bank of America Merrill Lynch, J.P. Morgan, Mizuho und Santander

http://www.fixed-income.org/
   (Foto: © Glencore)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/03/17
Legg Mason: Neuer High Yield-Fonds speziell für institutionelle Anleger in Deutschland

Zugang zu High Yield-Anleihen höherer Qualität – den will man bei der Legg Mason-Tochtergesellschaft Brandywine Global ab sofort  institutionellen Anlegern erleichtern. Dafür konzentriert sich der neue Legg Mason Brandywine Global High Yield Defensive Fund auf Anleihen mit einem BB/B-Rating, darunter auch sogenannte Fallen Angels, also ursprünglich mit Investmentgrade-Rating emittiertespäter jedoch herabgestufte Papiere.

„Seit der weltweiten Finanzkrise zwingen die Maßnahmen der Zentralbanken Anleger quasi dazu, auf der Ratingleiter immer weiter hinab zu steigen. Notleidende Kredite, Long/Short-Strategien und auch Direktkredite werden immer mehr zur Normalität. Und auch traditionelle High Yield-Manager engagieren sich zunehmend im CCC-gerateten Bereich des Marktes. Damit gehen Investoren zwangsläufig immer höhere Ausfall- und Liquiditätsrisiken ein. Mit unserer auf höher-geratete High Yield-Anleihen fokussierten Strategie wollen wir Anlegern nun eine Alternative bieten“, erklärt Gary Herbert, Co-Fondsmanager des neuen Legg Mason Brandywine Global High Yield Defensive Fund, das Konzept.

Für Klaus Dahmann, Niederlassungsleiter und Country Head  Germany and Austria bei Legg Mason, habe der neue Fonds vor allem gute Argumente für deutsche institutionelle Investoren, an die man bei der Strategieentwicklung tatsächlich vorrangig gedacht habe: „Qualitativ hochwertige High Yield-Investitionen waren immer schon bei institutionellen Anlegern beliebt. Sie eignen sich aber insbesondere auch für VAG-regulierte Anleger wie Versicherungen, die  dadurch  mit Blick auf Solvency II mehr Möglichkeiten finden, ihre Gesamtkapitalquote zu steuern.“

Oberstes Ziel des Legg Mason Brandywine Global High Yield Defensive Fund ist es, Einkommen zu generieren. Der langfristige Kapitalzuwachs steht gleich danach an zweiter Stelle. Dafür wird das vierköpfige Fondsmanager-Team mindestens 80 Prozent des Fondsvermögens in globale High Yield-Papiere investieren, deren Rating nicht unter B- liegt. Das Portfolio wird zwischen 50 und 100 Anleihen enthalten. Die regionale Gewichtung der Anleihen kann dabei deutlich schwanken. Das liegt vor allem daran, dass Brandywine Global beim Verwalten der HighYield-Portfolios immer auch makroökonomische Ansichten in den Investmentprozess einfließen lässt. Eine Qualitätsrotation sowie eine Sektor- und Wertpapier-Selektion werden eingesetzt, um langfristig ein angemessenes Alpha zu generieren und überraschende Abwärtsbewegungen zu minimieren.

Attraktive Renditen, solides Einkommen

„Seit der Finanzkrise erleben wir eine Refinanzierungswelle am Markt. In Kombination mit verbesserten Fundamentaldaten und einer solideren operativen Entwicklung haben sich die Kreditrisiken von Emittenten im qualitativ hochwertigen Bereich des High Yield-Marktes dramatisch verbessert“, zählt Co-Fondsmanagerin Regina Borromeo die Gründe auf, die für ein Investment in den neuen Brandywine-Fonds sprechen.  Auch die sogenannten Fallen Angels hätten weltweit eine signifikante Outperformance gegenüber Papieren gezeigt, die bereits im High Yield-Segment emittiert wurden. Sie stellen damit eine attraktive Komponente im High Yield-Universum dar.

„Einige bekannte Namen wie etwa Apple zählten in den späten Neunzigern zu den Fallen Angels, heute reihen sich hier Größen wie der Bergbaukonzern Anglo-American oder der Computerhersteller Dell ein“, weiß Borromeo. „Fallen Angels sind ein wachsendes Segment im globalen High Yield-Segment. 1999 lag ihr Anteilgerade einmal bei rund acht Prozent, heute sind es bereits 22 Prozent.“ Aus Sicht der Brandywine-Expertin sind Investitionen in das BB/B-Segment des High Yield-Marktes in Kombination mit Fallen Angels ein geeigneter Weg, um regelmäßige Erträge und eine interessante Gesamtrendite bei niedrigerer Volatilität zu generieren: „Wir sind davon überzeugt, dass diese Segmente des High Yield-Marktes aktienähnliche Rendite bei begrenztem Ausfallrisiko liefern.“

http://www.fixed-income.org/
   (Logo: © Legg Mason)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/03/17
Deutsche Rohstoff: Weitgehende Absicherung gegen Ölpreisrückgang

Die drei Öl und Gas produzierenden US-Tochtergesellschaften der Deutsche Rohstoff AG haben rund 75% der bestehenden Ölproduktion für 2017 gegen einen Ölpreisrückgang abgesichert.

Die Absicherung wird mittels sogenannter "costless collars" durchgeführt. Es handelt sich dabei um Termingeschäfte, die eine Unter- und eine Obergrenze definieren. Die Untergrenze liegt für 2017 im Schnitt der drei Gesellschaften bei etwas über USD 47 pro Barrel, die Obergrenze bei über USD 58 pro Barrel.

Konkret bedeutet das, dass die Tochtergesellschaften für 75% der für 2017 erwarteten Produktion mindestens 47 Dollar pro Barrel erhalten, auch wenn der Ölpreis unter dieses Niveau fallen sollte. Umgekehrt würden sie bei einem Anstieg über 58 US-Dollar pro Barrel nicht mehr als 58 Dollar bekommen. Die Obergrenze kann gegen Zahlung einer Prämie wieder aufgelöst werden, falls sich z.B. die Erwartung bildet, dass die Preise deutlich steigen werden. In deutlich geringerem Umfang besteht auch für 2018 bereits eine Absicherung.

Die Deutsche Rohstoff identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA. Metalle wie Gold, Kupfer, Seltene Erden, Wolfram und Zinn runden das Portfolio ab.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: © Deutsche Rohstoff AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/03/17
Companisto startet neue Anlageklasse ‚Impact Loan‘

Die Crowdinvestingplattform Companisto startet neben der klassischen Startup-Finanzierung, eine weitere Anlageklasse: Das Impact Loan. Diese Anlageklasse ist eigens für Unternehmen konzipiert, die wirtschaftliche Profitabilität und Erfolg mit sozialer oder ökologischer Wertschöpfung vereinen – und Investoren daran wirtschaftlich teilhaben lassen. So wie das Berliner Startup Diversicon www.diversicon.de, eine Social-Business-Plattform, die jetzt neu gegründet wurde und Autisten bei der Arbeitsmarktintegration hilft.

"So wichtig und wertvoll neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen für eine sich weiterentwickelnde Volkswirtschaft sind, so wichtig ist es auch, gesellschaftliche Probleme gemeinsam anzugehen", sagt Companisto-Gründer und Geschäftsführer Tamo Zwinge. Mit dem Impact Loan will Companisto gemeinsam mit den Companisten, den Crowdinvestoren, dazu beitragen. Investoren erhalten für ihr Investment in Form eines Darlehens eine Festverzinsung von 8% pro Jahr, die halbjährlich ausgezahlt wird. Die Laufzeit des Impact Loans umfasst sechs Jahre.

Diversicon will Profitabilität und Social Entrepreneurship verbinden
Diversicon wurde Anfang 2017 in Berlin gegründet und ist die erste Social-Business-Plattform, die Menschen im Autismus-Spektrum bei ihrem Gang in den Arbeitsmarkt unterstützt. "85% der 800.000 Autisten in Deutschland sind arbeitslos, obwohl sie viele wertvolle Talente haben", sagt Dirk Müller-Remus. Diversicon versteht sich dabei als klassisches Social-Business-Unternehmen: "Unser Ziel ist, sozial wertvolle Geschäftsmodelle zu entwickeln – und dabei auf Profitabilität zu achten", so Müller-Remus, der 2015 den Deutschen Gründerpreis für sein Engagement in diesem Bereich erhielt.

Bereits 2011 gründete er auticon, einen Vermittler für autistische IT-Spezialisten. Gemeinsam mit Co-Gründer Kuhlemann hat er eine Zielgruppe von 24.000 weiteren Menschen im Autismus-Spektrum identifiziert, die besondere Stärken im Bereich Mustererkennung und intrinsischem Qualitätsbewusstsein sowie ein hohes Fachwissen in ihren Spezialfeldern aufweisen.

Crowdinvesting erlaubt Investoren, an jungen Startup-Ideen teilzuhaben
Auf Companisto, der größten Crowdinvestingplattform für junge Unternehmen in Deutschland, sucht Dirk Müller-Remus ab heute nach Investoren für sein Unternehmen. Jeder kann mitmachen: Denn die Idee von Crowdinvesting ist, dass sich Menschen über das Internet an Startups beteiligen können – und an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben. "Wir haben uns bewusst für ein Crowdinvesting entschieden", erklärt Müller-Remus. "Ein Funding schafft viel Öffentlichkeit und trägt unser Anliegen, Autisten zu helfen, mitten in die Gesellschaft."

Diversicon will im Laufe seiner Finanzierungsrunde bis zu 500.000 EUR an Investment erhalten. Mindestens 100.000 EUR müssen zusammenkommen. Mit dem Investment der Anleger will das Startup zunächst mehr Mitarbeiter einstellen und das Beratungsangebot ausbauen. Auch weitere Geschäftsstellen sollen je nach Investmentstufe eröffnet werden: Das Funding startet heute um 12 Uhr.

http://www.fixed-income.org/   (Logo: © Diversicon)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

21/03/17
WCM AG: 2016 operatives Ergebnis (FFO) auf 18,0 Mio. Euro mehr als verdoppelt

Die im SDAX notierte WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG (WCM AG, ISIN: DE000A1X3X33) veröffentlicht die vorläufigen, noch nicht testierten IFRS Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2016. Demnach hat das Unternehmen mit einem operativen Ergebnis (Funds from Operations; FFO) von 18,0 Mio. Euro den Wert des Vorjahres mehr als verdoppelt und seinen Prognoserahmen erfüllt. Entsprechend positiv blickt WCM ins laufende Jahr und erwartet einen weiteren Anstieg der Funds from Operations auf 23-24 Mio. Euro. Dabei plant WCM für das Geschäftsjahr 2017 – wie auch für das Geschäftsjahr 2016 vorgesehen – wiederum eine Dividende in Höhe von mindestens 50% des operativen Ergebnisses (FFO) an ihre Aktionäre auszuschütten.

Die Umsatzerlöse aus der Vermietung konnten stark zulegen, von 10,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 32,6 Mio. Euro im Jahr 2016. Die annualisierten Mieterträge inklusive der im November 2016 gemeldeten, aber noch nicht vollständig abgeschlossenen Transaktion sowie der im Februar diesen Jahres finalisierten Jena-Transaktion belaufen sich aber bereits auf 47,5 Mio. Euro.

Im Geschäftsjahr 2016 hat die WCM AG strategiekonform einen Bestand von 53 deutschen Gewerbeimmobilien mit einem Marktwert (per 31. Dezember 2016) von 662,1 Mio. Euro (Vorjahr 505,7 Mio. Euro) aufgebaut, obwohl vier nicht-strategische Immobilien planmäßig und mit Erfolg veräußert wurden. Bei einem Verkaufspreis der vier Objekte von insgesamt 25 Mio. Euro wurde dabei im Vergleich zum Buchwert ein Gewinn vor Steuern von fast 1 Mio. Euro erzielt. Inklusive der im November 2016 gemeldeten Transaktion und der Akquisition vom Februar diesen Jahres beträgt der Marktwert des Portfolios aktuell 796 Mio. Euro.

Mit dem Portfolio erwirtschaftet WCM eine Bruttoanfangsrendite von 5,8 Prozent. Das Portfolio hat außerdem eine durchschnittliche Restmietlaufzeit (WALT) von 8,9 Jahren und einen niedrigen EPRA Leerstand von 3,8 Prozent.

Stavros Efremidis, CEO der WCM AG: "Das Jahr 2016 war für WCM erfolgreich. Wir haben weiterhin dynamisches Wachstum beim Portfolioausbau und beim FFO gezeigt. Dazu haben unsere Käufe mit Augenmaß und die wertsteigernde Entwicklung unseres Immobilienbestands durch unser hauseigenes aktives Asset Management beigetragen. Wir wollen auch im laufenden Jahr unseren FFO deutlich steigern und unsere Aktionäre auch weiterhin in Form einer attraktiven Dividende daran teilhaben lassen. Entsprechend positiv sind wir bereits ins Jahr 2017 gestartet."

Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG (WCM AG) mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein spezialisiertes Gewerbeimmobilienunternehmen. Als Bestandshalter liegt der Fokus auf der langfristigen Vermietung hochwertiger Büro- und Einzelhandelsimmobilien an den großen Bürostandorten in Deutschland und an attraktiven Standorten für Einzelhandelsimmobilien. Seit dem operativen Neustart im Jahr 2014 setzt die WCM AG auf ein umfangreiches Netzwerk für den Ankauf der Immobilien sowie auf die wertschaffende Bestandsverwaltung, um langfristig attraktive Mieteinnahmen und einen stetigen Cashflow zu generieren. Aktuell beträgt der Bestand an Immobilien ca. 680 Mio. Euro. Die Gesellschaft verfügt über umfangreiche Verlustvorträge bei der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die Aktie der WCM AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet und u. a. im SDAX, FTSE EPRA NAREIT Developed Europe, CDAX sowie DIMAX enthalten.

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Stavros Efremidis © WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/03/17
Heineken N.V. emittiert USD-Anleihe mit Laufzeiten von 10 bzw. 30 Jahren

Die Heineken N.V., der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt, emittiner eine USD Benchmark-Anleihe mit Laufzeiten von 10 Jahren und 30 Jahren (Dual Tranche). Die Anleihen haben eine Stückelung von 1.000 USD, bei einer Mindestorder von 2.000 USD. Die Transaktion wird von Barclays, Citi, Credit Suisse und J.P. Morgan begleitet.

Eckdaten der neuen Heineken-Anleihe:

Emittent:  Heineken N.V.
Emittentenrating:  Baa1 (stab, Moody´s), BBB+ (stab, S&P)
Laufzeit:  29.01.2028, 29.03.2047
Settlement:  29.03.2017
Volumen:  USD Benchmark
Guidance:  10 Jahre: US Treasuries +125 bp (ca. 3,75%), 30 Jahre: US Treasuries +145-150 bp (ca. 4,5-4,6%)
Stückelung:  1.000 USD, Mindestorder 2.000 USD
Listing:  Luxemburg
Bookrunner:  Barclays, Citi, Credit Suisse und J.P. Morgan

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   (Foto: © Heineken International B.V.)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/03/17
Standpunkt German Mittelstand – Ausgabe 44

Mittelstandsanleihen:  Die Zukunft für kleine und mittlere Unternehmen am Kapitalmarkt: Scale

Mehr auf www.s-gmf.de

20/03/17
Wolters Kluwer emittiert 10-jährige Anleihe mit einem Kupon von 1,50%

Die niederländische Verlagsgruppe Wolters Kluwer hat eine 10-jährige Anleihe mit einem Kupon von 1,50% emittiert (ISIN XS1575992596). DieAnleihe wurde mit 99,66% platziert. Die Anleihe hat eine Stückelung von 100.000 Euro. Die Transaktion wurde von Barclays, Commerzbank, NatWest Markets und Rabobank begleitet.

Eckdaten der neuen Wolters Kluwer-Anleihe:

Emittent:  Wolters Kluwer N.V.
Emittentenrating:  Baa1 (stab, Moody´s), BBB+ (stab, S&P)
Erwart. Anleihenrating:  BBB+ (stab, S&P)
ISIN:  XS1575992596
Laufzeit: 
22.03.2027
Settlement:  22.03.2017
Volumen:  500 Mio. Euro
Kupon:  1,50%, jährlich zahlbar
Emissionspreis:  99,66%
Stückelung:  100.000 Euro
Listing:  Luxemburg
Bookrunner:  Barclays, Commerzbank, NatWest Markets und Rabobank

http://www.fixed-income.org/
   

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

20/03/17
Die Zukunft für kleine und mittlere Unternehmen am Kapitalmarkt: Scale

Nun soll es also „Scale“ richten. „Scale“ ersetzt seit dem 1. März 2017 den „Entry Standard“ der Deutschen Börse. Offiziell soll mit „Scale“ ein neues Wachstumsmodell auf die Beine gestellt werden, das kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtert. Völlig klar ist aber auch, dass sich die Deutsche Börse von dem skandalträchtigen „Entry Standard“ lossagen wollte, um die häufigen Pleiten von Mittelstandsanleihen der Vergessenheit anheim zu geben. „Scale“ fordert zuerst einmal mehr Transparenzverpflichtungen von den Unternehmen, die sich hier listen lassen wollen – genauso wie von den emissionsbegleitenden Banken als auch von den prospekterstellenden Rechtsanwaltskanzleien. Formal werden nun die Ansprüche spiralartig nach oben geschraubt.

Es gibt aber aus unserer Sicht zumindest drei Kritikpunkte an dem neuen Segment, die in den nächsten Monaten von der Deutschen Börse entkräftet werden sollten:

Die Idee des „Entry Standards“ war per se auch nicht schlecht. Was fehlte, waren ordentliche und nachhaltige Kontrollfunktionen, die auch über entsprechende Sanktionen verfügen konnten. Dabei ist zu beachten, dass die Deutsche Börse neben ihrer aufsichtsrechtlichen Kontrollfunktion eben auch ein privatrechtliches Unternehmen ist. Somit hat die Deutsche Börse ein hohes Interesse möglichst viele Unternehmen gelistet zu haben und deren Papiere zu handeln. An dieser Stelle darf sich das neue Marktsegment „Scale“ nicht als zahnloser Papiertiger präsentieren.

Die EU fordert einen leichteren Zugang von kmU zum Kapitalmarkt. Im Klartext heißt dies weniger Regelwerk. So wie „Scale“ aufgebaut ist, reicht das neue Segment als Wachstumsmarkt nicht aus. Hoffentlich sehen wir in den nächsten Jahren nicht eine Rolle rückwärts und es wird noch Segment unterhalb von „Scale“ gegründet, dessen Ansprüche an die Emittenten, Banken und Rechtsanwaltskanzleien wieder reduziert werden.

Schlussendlich haben wir zumindest bei den Mittelstandsanleihen eine Situation geschaffen, die Anleihen in zwei Kategorien aufteilt. Die guten Anleihen haben sich um eine Aufnahme in „Scale“ beworben und zeigen damit auf, dass diese Emittenten eine erhöhte Kommunikationspflicht Genüge tun wollen – aber was ist mit den anderen, die nicht bereit sind diese Auflagen für ihre – teilweise auch kleinen – Anleihen zu erfüllen. Es darf nicht sein, dass diesen Unternehmen und damit verbunden den Anlegern Nachteile durch die Einführung von „Scale“ entstehen: Die Unternehmen, die sich nicht für „Scale“ entschieden haben, dürfen nicht unter Generalverdacht gestellt werden – die Anleger dürfen nicht mit „willkürlichen“ Kursabschlägen bestraft werden.

Zusammenfassend denken wir, „Scale“ könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Bisher handelt es sich aber nur um einen kurzen Schritt – wir hoffen, dass die Deutsche Börse mutig genug ist, einen langen Schritt zu machen und hier nicht nur „alter Wein in neuen Schläuchen“ präsentiert worden ist. Im Interesse aller aufrechten Emittenten und aller Anleger drücken wir der Deutsche Börse die Daumen.

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Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

17/03/17
SAF-HOLLAND: Umsatz 2016 leicht unter Vorjahresniveau

Der Zulieferer für die Trailer-, Truck- und Busindustrie SAF-HOLLAND S.A. hat seine Ziele für das Geschäftsjahr 2016 erreicht. Obwohl sich die weltweiten Nutzfahrzeugmärkte weitgehend rückläufig zeigten, konnte SAF-HOLLAND den Konzernumsatz 2016 mit 1.052,9 Mio. Euro organisch – das heißt ohne Berücksichtigung negativer Währungskurseffekte in Höhe von 12,7 Mio. Euro und ohne den Umsatzbeitrag aus dem Zukauf von KLL – nahezu konstant halten. Hier ist zu berücksichtigen, dass die Produktlinie AerWay, die 2015 noch rund 6,8 Mio. Euro zum Umsatz beigetragen hatte, zum Jahresende 2015 veräußert worden war. Der zugekaufte Federungsspezialist KLL, Brasilien, trug ab dem vierten Quartal 2016 1,8 Mio. Euro zum Konzernumsatz bei. Die stabile Geschäftsentwicklung im Jahr 2016 war wesentlich auf die Region EMEA/Indien zurückzuführen, die den Umsatz um 5,3% auf 568,8 Mio. Euro (Vj. 540,0) steigerte (währungsbereinigt: +6,3%). In der Region APAC/China blieb der Umsatz 2016 annähernd stabil bei 70,9 Mio. Euro (Vj. 71,3) (währungsbereinigt: +3,1%). Damit konnte die ausgeprägte Schwäche der Truck- und Trailermärkte in Nordamerika und Brasilien weitgehend kompensiert werden. SAF-HOLLAND verzeichnete 2016 in der Berichtsregion Amerika einen Umsatzrückgang von 10,5% auf 402,3 Mio. Euro (Vj. 449,4) (organisch: -8,5%), schnitt damit aber deutlich besser ab als der Gesamtmarkt.

Bereinigte EBIT-Marge im Geschäftsjahr 2016 mit 8,7% im Zielkorridor
Das operative Ergebnis blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr auf hohem Niveau. Trotz des leicht rückläufigen Umsatzes und einmaliger Transaktionskosten in Höhe von insgesamt 4,1 Mio. Euro für das schließlich zurückgezogene Übernahmeangebot für den schwedischen Bremssystemhersteller Haldex sowie die mehrheitliche Übernahme von KLL lag das betriebliche Ergebnis mit 76,3 Mio. Euro (Vj. 79,3) nur wenig unter dem Vorjahr. Dies resultierte aus einer spürbar verbesserten Bruttomarge, die sich in Folge von Einspareffekten aus der Werkskonsolidierung in Europa, Effizienzsteigerungen im Fertigungsverbund sowie Kostensenkungseffekten durch die verstärkte Bündelung der Einkaufsaktivitäten im Konzern um 70 Basispunkte auf 19,8% (Vj. 19,1%) erhöhte, obwohl in China Sonderabschreibungen auf Vorräte und Gewährleistungen in Höhe von insgesamt 1,6 Mio. Euro anfielen.

Das um die Sondereffekte aus der Kaufpreisallokation sowie Restrukturierungs- und Transaktionskosten bereinigte EBIT fiel 2016 um 3,8% niedriger aus und erreichte 90,4 Mio. Euro (Vj. 94,0). Die bereinigte EBIT-Marge von 8,7% (Vj. 8,9%) lag damit planmäßig in der oberen Hälfte des angepeilten Margenkorridors von 8 bis 9%.

Finanzergebnis schwächer aufgrund höheren Zinsaufwands und geänderter Bilanzierung von Kursgewinnen
Das Finanzergebnis blieb mit -13,5 Mio. Euro (Vj. -4,0) deutlich hinter dem Vorjahreswert zurück. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte der geänderte Ausweis der unrealisierten Kursgewinne bzw. -verluste aus der Bewertung der Intercompany- Fremdwährungsdarlehen, die seit Beginn des Geschäftsjahres 2016 als Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb behandelt und entsprechend erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis (OCI) erfasst wurden. Während im Vorjahr saldiert noch unrealisierte Kursgewinne in Höhe von 6,8 Mio. Euro anfielen, ergaben sich in 2016 aus dieser Position keine nennenswerten Effekte mehr. Daneben erhöhte sich der saldierte Zinsaufwand auf -11,7 Mio. Euro (Vj. -8,8), vor allem in Folge der Begebung von Schuldscheindarlehen, mit der SAF-HOLLAND bereits im Vorjahr die Finanzierungsgrundlage für die im Rahmen der Strategie 2020 geplanten Akquisitionen geschaffen hatte. Aus der Veräußerung der im Vorfeld des Übernameangebots für Haldex erworbenen Haldex-Aktien ergab sich im Gesamtjahr ein Gewinn von 5,7 Mio. Euro, dem allerdings Aufwendungen für die Währungsabsicherung der geplanten Transaktion in Höhe von 5,1 Mio. Euro gegenüberstanden.

Periodenergebnis bei 43,5 Mio. Euro
In Folge des schwächeren Finanzergebnisses fiel der Rückgang des Periodenergebnisses mit 15,9% auf 43,5 Mio. Euro (Vj. 51,7) im Geschäftsjahr 2016 prozentual stärker aus als der Rückgang des betrieblichen Ergebnisses. Hier sind zum einen die transaktions-bedingten Aufwendungen des Geschäftsjahrs 2016 sowie die im Vorjahr enthaltenen nicht zahlungswirksamen Kursgewinne aus der Bewertung von Intercompany-Fremdwährungsdarlehen zu berücksichtigen. Ohne diese beiden Effekte lag das Periodenergebnis auf vergleichbarer Basis nur leicht unter Vorjahr.

Viertes Quartal 2016 wieder mit steigendem Umsatz
Im vierten Quartal erwirtschaftete SAF-HOLLAND trotz der nochmals schwächeren Kundennachfrage in Nordamerika erstmals im Geschäftsjahr wieder ein Umsatzplus von 3,9% auf 252,6 Mio. Euro (Vj. 243,2). Neben der weiter soliden Nachfrage in der Region EMEA/Indien war dies unter anderem auf ein in Folge der Einführung neuer gesetzlicher Vorgaben für das Gewicht und die Länge von Truck- und Trailerkombinationen anziehendes China-Geschäft zurückzuführen. Das bereinigte EBIT des vierten Quartals betrug 19,8 Mio. Euro (Vj. 20,4). Das im Quartalsvergleich etwas niedrigere bereinigte EBIT ist auf die im Vorjahr enthaltenen sonstigen Erträge von 1,4 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem Verkauf der Produktlinie AerWay zurückzuführen während im Schlussquartal 2016 0,7 Mio. Euro an Sonderaufwand für Abschreibungen und Gewährleistung in China gebucht wurden.

Free Cashflow auf knapp 68 Mio. Euro annähernd verdoppelt
In Folge des verbesserten Working-Capital-Managements und im Vorjahresvergleich niedrigerer Investitionen verbesserte sich der Free Cashflow deutlich und erreichte 67,7 Mio. Euro (Vj. 35,0). Trotz der höheren Dividendenausschüttung für 2015 und der Zahlung des Kaufpreises für KLL konnte die Nettoverschuldung um 25,3 Mio. Euro auf 97,1 Mio. Euro zurückgeführt werden.

Dividende soll um 10% auf 0,44 Euro steigen
Angesichts der soliden Geschäftsentwicklung und unter Umsetzung der Dividendenpolitik des Unternehmens, in der Regel zwischen 40 und 50% des verfügbaren Nettoergebnisses an die Aktionäre auszuschütten, schlägt das Board of Directors der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2016 eine um 10,0% erhöhte Dividende von 0,44 Euro je Aktie (Vj. 0,40) vor. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von rund 20,0 Mio. Euro (Vj. 18,1) bzw. einer Ausschüttungsquote von 46,4% (Vj. 38,6%) des verfügbaren Nettoergebnisses.

Prognose für 2017: Weiterhin solide Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Für 2017 erwartet SAF-HOLLAND in wichtigen Märkten, vor allem für Nordamerika und Brasilien, ein weiterhin anspruchsvolles Marktumfeld, das sich erst in der zweiten Jahreshälfte verbessern dürfte. Gestützt auf die erwartete solide Marktentwicklung in Gesamteuropa, Marktanteilsgewinne und das Anlaufen wichtiger Großaufträge, geht das Unternehmen davon aus, im Geschäftsjahr 2017 einen Konzernumsatz in der Spanne von 1.060 bis 1.090 Mio. Euro erreichen zu können. Diese Prognose basiert auf der Annahme eines unveränderten Konsolidierungskreises und konstanter Wechselkurse. Die um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge soll 2017 erneut in einer Bandbreite von 8 bis 9% liegen, wobei aus heutiger Sicht, unter Berücksichtigung der Vorleistungen für die Umsetzung der Strategie 2020, tendenziell die Mitte der Bandbreite zu erwarten ist. SAF-HOLLAND verfügt aktuell über rund 344,6 Mio. Euro an liquiden Mitteln für Übernahmen. Zusätzliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus Akquisitionen, die während des Jahres getätigt werden könnten, sind in der aktuellen Unternehmensprognose noch nicht enthalten.

Wie berichtet, konsolidiert SAF-HOLLAND 2017 den nordamerikanischen Werksverbund und optimiert die Aufstellung unter logistischen Gesichtspunkten. Die Maßnahmen sind bereits angelaufen. Insgesamt werden einmalige Restrukturierungskosten von bis zu 10 Mio. U.S. Dollar erwartet, die im Wesentlichen Umzugskosten, Wertberichtigungen auf Anlagen sowie Abfindungszahlungen umfassen. Der überwiegende Teil dieser Aufwendungen wird im Geschäftsjahr 2017 verbucht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der zentralen Steuerungsgröße des Konzerns – dem bereinigten EBIT – Aufwendungen aus Restrukturierung entsprechend bereinigt werden. Nach erfolgtem Abschluss der Umstrukturierungsmaßnahmen erwartet der Konzern eine Verringerung der direkten Kostenbasis in Nordamerika im mittleren einstelligen Millionen U.S. Dollar-Bereich jährlich.

Hinweis: Das adjustierte EBIT wird um Sondereffekte bereinigt, die nicht ursächlich dem operativen Geschäft zuzuordnen sind, im Wesentlichen Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation und der Wertaufholung von immateriellen Vermögenswerten aus den Werthaltigkeitstests sowie einmalige Restrukturierungs- und Integrationskosten bzw. Transaktionskosten.


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   (Foto: Scheibenbremse © SAF-HOLLAND)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/03/17
Fidelity: Kommentar zum Ausgang der Wahl in den Niederlanden

Zum Ausgang der Wahl in den Niederlanden senden wir Ihnen einen Kommentar von Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity International:

-Gut für Europa und die Eurozone
-Schlechtes Zeichen für Le Pen
-Investmentblick auf europäische Aktien kann lohnen

Europa ist gezeichnet von hohen politischen Unsicherheiten: Brexit, ein erstarkter Nationalismus in einigen europäischen Ländern bis hin zu den Wahlen in den Niederlanden, Frankreich sowie Deutschland. Als Folge dieser Unsicherheit haben Investoren immer stärker Kapital aus Europa abgezogen und vor allem in den USA allokiert.

Mit dem Ausgang der Wahl in den Niederlanden entfällt nun ein erster Unsicherheitsfaktor. Das unerwartet schwache Abschneiden der Freiheitspartei von Geert Wilders ist damit eine gute Nachricht für die Euroländer. Als sich ein klarer Sieg für Mark Ruttes rechtsliberale VVD abzeichnete, legte der Euro zu. Auch für die Märkte ist der Ausgang positiv. Allerdings dürfte eine Koalition aus drei Parteien keine Mehrheit im Parlament zustande bringen, weshalb mit langwierigen Verhandlungen für eine Regierungsbildung zu rechnen ist.

Nun werden die Märkte ihren Fokus auf Frankreich richten. Dort geht von der Kandidatur der rechtsextremen Marine Le Pen ohne Zweifel die größere Gefahr aus. Ungeachtet einer möglichen Signalwirkung des Votums der Niederländer für Frankreich sind die hohe Wahlbeteiligung und das starke Umschwenken der Wähler zurück zur politischen Mitte für Marine Le Pen ein schlechtes Zeichen. Erschwerend kommt hinzu, dass das französische Präsidentschaftswahlsystem zusätzliche Hürden für einen Sieg der Rechtsextremen in Frankreich aufgebaut hat. Das Wahlergebnis in den Niederlanden könnte jedenfalls den Wendepunkt des scheinbar unaufhaltsamen Aufstiegs der Populisten in diesem Jahr markieren.

Anleger sollten daher den Investmentblick wieder auf europäische Aktien richten. Die Fundamentaldaten verbessern sich zunehmend, die Gewinne steigen. Relativ gesehen sind die Bewertungen jedoch sehr günstig. Die Makro-Daten für Europa sind überraschend gut, die Konjunktur ist insgesamt sehr solide und die Volatilität derzeit niedrig. Je mehr die politischen Unsicherheitsfaktoren abgehakt werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Investoren wieder verstärkt Kapital in Europa allokieren. Daher kann sich ein Einstieg in diese Investmentregion zum jetzigen Zeitpunkt lohnen. 

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   (Foto: Carsten Roemheld © Fidelity International)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/03/17
Robeco-Kommentar: Niederlande – Enttäuschte Populisten, Märkte begrüßen Wahlergebnis

Die niederländische Fondsgesellschaft Robeco sieht in dem Ergebnis der Parlamentswahl in den Niederlanden einen Beitrag zu politischer Stabilität. Lukas Daalder, CIO Robeco Investment Solutions, und Léon Cornelissen, Chefvolkswirt von Robeco, kommentieren den Ausgang wie folgt:

„Die Ergebnisse sind viel besser als viele Beobachter befürchtet haben. Die Liberalen gehen als klarer Sieger hervor, während die Populisten weit weniger Stimmen erhalten haben als erwartet", fasst Lukas Daalder, Chief Investment Officer von Robeco Investment Solutions, das Ergebnis der gestrigen Wahl in den Niederlanden zusammen.

„Nicht überraschend wurde die Stimmung an den Finanzmärkten positiv von dem Ergebnis beeinflusst. Die Spreads europäischer Anleihen sinken und der Euro steigt vor dem Hintergrund des Wahlergebnisses. Dennoch sollten wir die Auswirkungen nicht überbewerten: die von der US-Notenbank Fed gestern bekanntgegebene Zinserhöhung war der dominierende Faktor auf den Finanzmärkten, der die Kurse von Anleihen und Aktien steigen ließ."

„Die niederländischen Wähler stimmten eindeutig für die etablierten pro-europäischen Parteien, und die neue niederländische Koalitionsregierung wird höchstwahrscheinlich aus der mitte-rechtsgerichteten VVD, den konservativen Christdemokraten und der linksgerichteten liberalen D66 bestehen", kommentiert Robeco-Chefökonom Léon Cornelissen.

„Dieses Bündnis der Mitte würde jedoch nicht ausreichen, um eine Mehrheit im Parlaments-Unterhaus zu bekommen, also benötigen sie noch einen vierten oder sogar einen fünften Koalitionspartner. Diese Verhandlungen können mehrere Monate dauern, wobei Mark Rutte als Vorsitzender der größten Partei VVD auch zukünftig Premierminister bleiben wird."

„Sollte es so kommen, wird dies unsere Sicht auf die europäischen Finanzmärkte nicht beeinflussen", fügt Daalder hinzu. „Denn es würde bedeuten, dass Rutte seine Arbeit als Premierminister fortsetzen kann. Die Niederlande bleiben damit ein politischer Faktor für Stabilität und nicht für Störungen."

„Ob ein positives Wahlergebnis in den Niederlanden einen Prognosewert für die französische Präsidentschaftswahl hat, darüber lässt sich streiten", sagt Cornelissen. „Aber nun wird sich die Aufmerksamkeit auf Frankreich und die Frage richten, ob die rechtsextreme Marine Le Pen reale Chancen auf die Präsidentschaft besitzt. Zudem rückt Italien zunehmend in den Fokus, wo Wahlen innerhalb dieses Jahres wahrscheinlich sind und laut aktueller Umfragen die populistische Fünf-Sterne-Bewegung in der Wählergunst vorne liegt.“

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   (Foto: Lukas Daalder © Robeco)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/03/17
T. Rowe Price: Populisten verpassen Wahlsieg in den Niederlanden – Fokus liegt nun auf Frankreich

Die rechtsliberale Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD), angeführt vom derzeitigen Premierminister Mark Rutte, hat den größten Anteil an Sitzen in der niederländischen Parlamentswahl gewonnen und damit einige der politischen Unsicherheiten in Europa im wichtigen europäischen Wahljahr 2017 beseitigt.

Die Fortsetzung des Status quo in den Niederlanden könnte den europäischen Populisten den Wind aus den Segeln nehmen. Dies könnte zugleich die Wahrscheinlichkeit eines Sieges der Vorsitzenden des rechtspopulistischen Front National, Marine Le Pen, bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl in Frankreich verringern. Le Pen fordert den Austritt Frankreichs aus der Europäischen Union.

Die niederländische VVD von Premierminister Mark Rutte kann nun eine neue Koalition bilden, die Geert Wilders rechtslastige Anti-Einwanderungspartei (PVV) – und damit die nächstgrößte Partei – ausschließt. Andererseits wird es in den Niederlanden zunächst Ungewissheit geben, da die zahlreichen Parteien versuchen, eine Regierung zu bilden.

Auswirkungen auf festverzinsliche Wertpapiere

„Die Anleihemärkte haben die niederländische Wahl nicht als wichtiges Risikoereignis eingepreist“, sagt Ken Orchard, Portfoliomanager der International Bond Strategy von T. Rowe Price. „Ein Wahlsieg von Wilders hätte möglicherweise die Popularität anderer populistischer Parteien in Europa wie dem Front National erhöht und Rückenwind verliehen – was sich wiederum auf die Anleihemärkte ausgewirkt hätte.“

Positionierung

Ken Orchard ist bei seinem Anleihefonds keine speziellen Portfoliopositionierungen hinsichtlich des niederländischen Wahlergebnisses eingegangen. „Wir halten eine leicht untergewichtete Position in niederländische Staatsanleihen – unabhängig vom Ausgang der Wahl. Allerdings haben wir vor der französischen Präsidentschaftswahl im April und Mai französische Staatsanleihen leicht untergewichtet.“

Ausblick
Die Bondmärkte sind Orchard zufolge zunehmend besorgt über die politische Unsicherheit in Europa. Orchard verweist darauf, dass sich die Renditespreads zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen erheblich ausgeweitet haben, was zum Teil auch mit der Kandidatur Le Pens zusammenhängt.

„Hinsichtlich der Aussichten für Anleihen liegt der Fokus jetzt auf Frankreich“, sagt Ken Orchard. „Obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Wahlsieges Le Pens gering bleibt, stellt die momentane Unsicherheit ein großes Risiko für die Märkte dar. Sollte Le Pen tatsächlich gewinnen, wäre dies ein schwerer Schlag für die Zukunft der Eurozone.“

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Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/03/17
Einschätzung zur Zinserhöhung der US-Notenbank FED

“Die US-Notenbank hat es geschafft, die Zinsen im März sehr geräuschlos zu erhöhen. Vorboten dafür waren eine Serie von Reden Ende Februar, durch die die Märkte auf diese Zinserhöhung schon eingestimmt wurden.

Der Zinsanstieg reflektiert keine signifikante Neubewertung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Derzeit scheint die Strategie der FED zu sein, opportunistische Zinserhöhungen vorzunehmen. Wenn externe und kapitalmarktrelevante Bedingungen günstig erscheinen, bringt das die Geldpolitik schrittweise zurück auf neutral.

Die beigefügten Erklärungen und die wirtschaftlichen Bedingungen sind praktisch unverändert, obwohl die zentrale Tendenz für Zinsanstiege in diesem und nächstem Jahr leicht zugenommen hat. Das weist darauf hin, dass innerhalb der FED mehr Zuversicht herrscht.

Märkte reagieren darauf insgesamt sehr gemäßigt. Denn obwohl die Möglichkeit von vier Zinsanstiegen in diesem Jahr besteht, scheint sich eine solche Vorhersage nicht materialisiert zu haben.

Die Erläuterungen der FED waren nahezu unverändert. Es gab einen etwas positiveren Ausblick auf die Unternehmensinvestitionen, was aufgrund der derzeitigen Datenlage kaum verwundert.

Die Tonalität zur Inflation war leicht verändert. Aber das war hauptsächlich semantischer Natur, da die Überschrift PCE nun das FED-Ziel von zwei Prozent erreicht hat. Die FED hat eine Zeile zur Kerninflation eingefügt: „(…) exklusive Energie und Lebensmittelpreise … veränderten sich leicht und werden weiterhin ein wenig unterhalb der FED-Zielmarke sein.“ Ein FED-Mitglied, Neel Kashkari, widersprach geringfügig und stimmte gegen die Zinserhöhung. Allerdings wird das keine Auswirkung haben.

Um einen signifikanten Anstieg zu sehen, muss entweder ein realer Fiskalstimulus durch die Trump-Regierung implementiert werden – oder es muss einen konsistenten Aufschwung der Kerninflation geben. Ersterer erscheint irgendwie ins Stocken geraten zu sein. Allerdings ist es zu früh, um ihn tatsächlich auszuschließen. Zur Kerninflation: Diese war in den letzten drei Monaten bis Februar stark. Sofern dieser Trend anhält, könnte sich die FED damit zunehmend unwohler fühlen. Jedoch könnten der anhaltend verzögerte Effekt eines starken US-Dollars und die fehlenden Lohnerhöhungen einen nachhaltigen Aufschwung derzeit verhindern.

Insgesamt scheint es unwahrscheinlich, dass die FED den Schwung des weltweiten Wachstums in absehbarer Zeit rausnehmen wird. Unser Hauptszenario ist daher nur ein weiterer Zinsanstieg in diesem Jahr. Zum einen werden wir sehr wahrscheinlich bald einen konjunkturellen Höchststand erreichen. Zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit einer Abschwächung der chinesischen Wirtschaft – mit Auswirkungen auf die globale Inflation, die Märkte und das Wachstum – recht hoch.“

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   (Foto: Anna Stupnytska © Fidelity International)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

16/03/17
Peugeot S.A. emittiert 7-jährige Anleihe mit einem Kupon von 2,00%

Die Peugeot S.A. hat eine 7-jährige EUR-Anleihe mit einem Volumen von 600 Mio. Euro emittiert (ISIN FR0013245586). Der Kupon beträgt 2,00%, die Anleihe wurde mit 100,00% platziert. Die Anleihe hat eine Stückelung von 1.000 Euro. Die Transaktion wurde von BNP Paribas, Credit Agricole CIB, Commerzbank, HSBC, Natixis, Santander und Societe Generale CIB begleitet.

Eckdaten der neuen Peugeot-Anleihe:

Emittent:  Peugeot S.A.
Erwart. Rating:  Ba2 (stab, Moody´s), BB+ (stab, Fitch)
ISIN:  FR0013245586
Laufzeit: 
23.03.2024
Settlement:  23.03.2017
Volumen:  EUR Benchmark
Kupon:  2,00%, jährlich zahlbar
Stückelung:  1.000 Euro
Listing:  Euronext Paris
Angew. Recht:  Französisches Recht
Bookrunner:  BNP Paribas, Credit Agricole CIB, Commerzbank, HSBC, Natixis, Santander und Societe Generale CIB

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Peugeot 208 © Peugeot Kommunikation)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/03/17
M&G Investments zum US-Zinsentscheid: Weitere Zinserhöhungen erwartet

Kommentar von Anthony Doyle, Investment Director im Fixed-Interest-Team bei M&G Investments zur Zinserhöhung in den USA:

„Es hat funktioniert: Die Vertreter der Fed haben in einer gemeinsamen Aktion den Markt auf die heutige Erhöhung der US-Leitzinsen um 25 Basispunkte vorbereitet, und dieser hat die Entscheidung vollständig vorweggenommen. So hat der Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank (FOMC) beschlossen, dass höhere Zinsen für die Wirtschaft nötig sind, da sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter anspannt und Inflationsdruck aufbaut. Der Anstieg der Kerninflation auf 2,7 Prozent im Februar – den höchsten Wert seit fünf Jahren – gibt der Fed Anlass zur Sorge. Ihr Anliegen ist es, die Inflationserwartungen stabil zu halten. Janet Yellen stellte kürzlich in einer Rede fest, dass sich der Prozess weg von einer lockeren Geldpolitik wohl nicht so langsam wie in den letzten Jahren vollziehen werde. Daher gehen wir von mindestens zwei weiteren Zinserhöhungen aus. Je nach Ausmaß der von der US-Regierung angekündigten fiskalischen Anreize sind selbst drei Zinsschritte bis zum Jahresende möglich.

Neben der Stärke der US-Konjunktur zeigt sich auch die Weltwirtschaft in guter Verfassung. Sowohl China als auch Europa sind auf dem Wachstumskurs, so dass sich die globale Wachstumsrate nach dem Rückgang auf 3,0 Prozent 2016 in diesem Jahr beschleunigen könnte. Wir erwarten daher, dass die Zahlungsausfallraten von Unternehmen weltweit niedrig bleiben und ein günstiges Umfeld für risikobehaftete Anlagen, wie Unternehmensanleihen aus dem Investment Grade- und High Yield-Bereich, bieten. In Europa einschließlich Großbritannien sowie Japan dürften zudem die Leitzinsen niedrig bleiben und den Abstand zu den US-Zinsen erhöhen, so dass der Dollar dadurch gegenüber den übrigen Leitwährungen weiter gestärkt werden könnte. Aber es gibt auch Risiken für die Weltwirtschaft: Allen voran sollten Anleger auf die politischen Entwicklungen in Europa, einen grundlegenden Wandel der US-Handelspolitik oder eine Verzögerung bei der Steuerreform und dem Konjunkturprogramm in den USA achten.“

http://www.fixed-income.org/
   (Foto: Anthony Doyle © M&G Investments)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/03/17
FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. erzielt 2016 Rekordumsatz und bestes Ergebnis der Vereinsgeschichte

Der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. hat im Geschäftsjahr 2016 mit 265,1 Mio. Euro abermals einen Rekordumsatz erzielt. Damit wurde der Vorjahreswert um 0,4 Mio. Euro gesteigert. Vor allem erhöhte Einnahmen aus TV-Rechten und Sponsoring sowie konstant hohe Transfererträge trugen zum erneuten Wachstum bei. Auch der Konzernjahresüberschuss markiert mit 29,1 Mio. Euro (+ 29 Prozent) einen nie zuvor erreichten Höchststand.

Die Rekordzahlen des Geschäftsjahres 2016 unterstreichen einmal mehr den Erfolg der Konzernstrategie der Königsblauen, die auf wirtschaftliche Konsolidierung und gleichzeitig größtmöglichen sportlichen Erfolg des Vereins ausgerichtet ist. So wurden die Finanzverbindlichkeiten im Berichtszeitraum um 16,6 Mio. Euro auf 129,7 Mio. Euro verringert. Dies markiert den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren. Seit Beginn der Umstrukturierungen und dem Höchststand im April 2010 konnten die Königsblauen die Finanzverbindlichkeiten in sechs Jahren sogar um rund 116 Mio. Euro senken. Durch die erfolgreiche Begebung der Anleihe 2016/21 (WKN: A2AA03) und der Anleihe 2016/23 (WKN: A2AA04) im Sommer 2016 wurde zudem die Finanzstruktur des Clubs weiter optimiert.

Finanzvorstand Peter Peters: "Aus wirtschaftlicher Sicht lief das Geschäftsjahr 2016 hervorragend. Die erneuten Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis sind Bestätigung für unsere konsequent umgesetzte Konzernstrategie. Wir arbeiten weiter an der Stärkung der sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit des FC Schalke 04. Dafür setzen wir aktuell unser Augenmerk auf den Ausbau der Infrastruktur am Berger Feld und stellen uns mit der Erweiterung und Modernisierung unseres Vereinsgeländes für die Zukunft optimal auf."

Für das Jahr 2017 plant der Verein selbst für den Fall des Verpassens eines internationalen Wettbewerbs mit Umsatzerlösen von über 200 Mio. Euro.

Der nach den Vorschriften des HGB aufgestellte und geprüfte Konzernabschluss für den Zeitraum 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 wurde bei der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH in Frankfurt fristgerecht am 15. März 2017 eingereicht. Der Konzernabschluss ist ab sofort auf der Homepage des Vereins unter anleihe.schalke04.de ebenso abrufbar wie der Geschäftsbericht 2016.

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Institutional Investment Publishing GmbH)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/03/17
Kommentar von AllianzGI zum bevorstehenden Treffen der G20 Finanzminister und Notenbankchefs

Kommentar von Ingo Mainert, Chef-Anlagestratege Multi Asset Europa bei Allianz Global Investors, zum G20-Finanzministertreffen am 17.-18. März 2017:

Markiert das erste Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs nach der Wahl des neuen US-Präsidenten das Ende einer 70-jährigen, von Bipolarität und Pax Americana gekennzeichnet Weltordnung? Diese Frage wird in Baden-Baden zwar nicht offiziell diskutiert werden, sie dürfte aber wie ein Geist über den Sitzungen schweben.

Dieses Treffen unter der Präsidentschaft Deutschlands steht unter dem Motto „Globalisierung, aber gerecht“. Unseres Erachtens gibt es vier wichtige Themen. Erstens Protektionismus. Nicht zuletzt aufgrund des angekündigten Umschwungs in der US-Handelspolitik ist – anders als früher – von diesem G20-Treffen kein flammendes Bekenntnis mehr zum Freihandel zu erwarten. Es spricht Bände, dass der chinesische Regierungschef Xi Jinping diesbezüglich auf einmal als Speerspitze und Hoffnungsträger gilt.

Zweitens Handelsbilanzüberschüsse. Deutschland ist aufgrund seiner hohen Überschüsse nicht mehr nur Vorwürfen aus Europa, sondern auch aus den USA ausgesetzt. Daher ist durchaus denkbar, dass es vorsichtige Signale aus Deutschland gibt, vor dem Hintergrund der Haushaltsüberschüsse die Staatsausgaben zu erhöhen, etwa im Verteidigungsbereich.

Drittens – und mit den Handelsbilanzüberschüssen zusammenhängend – Währungsmanipulation. Bei diesem Thema gilt vermutlich: Vorerst wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Da kein großes Land sämtliche Kriterien der US-Regierung für Währungsmanipulation erfüllt und Deutschland Mitglied im Euroraum ist, dürfte diese Diskussion erst einmal im Sand verlaufen. China bleibt aber auf der Tagesordnung.

Viertens Finanzmarktregulierung. Für ein „Level Playing Field“, also einheitliche Rahmenbedingungen, im internationalen Bankensektor ist eine globale Finanzmarktregulierung von entscheidender Bedeutung. Gibt es hier keinen Konsens, wird sich die Wettbewerbslage europäischer Banken im Vergleich zu ihren US-Konkurrenten nachhaltig verschlechtern. Denn die USA denken eher über eine Deregulierung nach – Stichwort: Überprüfung des Dodd-Frank Act.

Fazit: International stehen die Zeichen eher auf politischer Konfrontation und weniger auf Konsens. Perspektivisch ist in einer multipolarer gewordenen Welt die G20 als zentrale Kooperationsinstitution wichtiger denn je.“

http://www.fixed-income.org/  (Foto: Ingo Mainert, Chef-Anlagestratege Multi Asset Europa bei Allianz Global Investors © Allianz Global Investors)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/03/17
Nyrstar emittiert 7-jährige High Yield-Anleihe, Kupon 6,875%

Nyrstar, der weltweit größte Hersteller von Feinzink und einer der weltweit größten Hersteller von Primärblei, hat eine High Yield-Anleihe mit einer Laufzeit von 7 Jahren und einem Kupon von 6,875% emittiert (ISIN XS1574789746). Die Transaktion wurde von Deutsche Bank und Goldman Sachs begleitet.

Eckdaten der neuen Nyrstar-Anleihe:

Emittent:   Nyrstar Netherlands (Holdings) B.V.
Ratings:  unrated
Volumen:   400 Mio. Euro
ISIN:  XS1574789746
Laufzeit:  
15.03.2024
Kupon:  6,875%
Listing:  Luxemburg Euro MTF
Angew. Recht:  New York Law
Stückelung:   1.000 Euro, Mindestorder: 100.000 Euro
Global Coordinators:  Deutsche Bank, Goldman Sachs
Joint Bookrunner:   NatWest, Societe Generale CIB

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Nyrstar)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

15/03/17
Nokia hat Anleihe mit Laufzeiten von 4 Jahren und 7 Jahren emittiert, Kupons: 1,00% bzw. 2,00%

Die Nokia Corporation hat eine Anleihe mit Laufzeiten von 4 Jahren bzw. 7 Jahren emittiert (Dual Tranche). Die 4-jährige Tranche (ISIN XS1577727164) hat einen Kupon von 1,00%, ein Volumen von 500 Mio. Euro und wurde zu 99,90% ausgegeben. Die 7-jährige Tranche (ISIN XS1577731604) hat einen Kupon von 2,00%, ein Volumen von 750 Mio. Euro und wurde zu 99,46% emittiert. Die Transaktion wurde von Bank of America ML, Citi, Deutsche Bank und Nordea begleitet.

Eckdaten der neuen Nokia-Anleihe:

Emittent:   Nokia Corporation
Ratings:  Ba1 bzw. BB+ (beide stabil)
Volumen:   500 Mio. Euro bzw. 750 Mio. Euro
ISIN:  XS1577727164 (4 Jahre), XS1577731604 (7 Jahre)
Laufzeit:   15.03.2021 bzw. 15.03.2024
Settlement:  15.03.2017
Kupon:  1,00% (4 Jahre), 2,00% (7 Jahre)
Listing:   Dublin
Stückelung:   1.000 Euro, Mindestorder: 100.000 Euro
Bookrunner:   Citi, Commerzbank, Santander und UniCredit

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Nokia)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.

14/03/17
EYEMAXX: Medizinisches Zentrum „Thomasium“ in Leipziger Top-Lage an Käufer übergeben

Die EYEMAXX Real Estate AG (ISIN DE000A0V9L94), ein Immobilienunternehmen mit den Schwerpunkten Wohnen, Pflege und Gewerbe sowie langjährigem Track Record, hat bei der Projektentwicklung „Thomasium“ in Leipziger Top-Lage einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Immobilie wurde nun an den Käufer übergeben. Das medizinische Zentrum mit zusätzlichen Wohn- und Gewerbeflächen wurde im Herbst 2016 fertiggestellt und konnte bereits vor Bauende als Forward Sale an einen deutschen institutionellen Investor verkauft werden.

Die Mixed-Used Immobilie wurde auf einem rund 3.200 Quadratmeter großen Grundstück in einer der begehrtesten Lagen in der Innenstadt Leipzigs – dem Bachstraßenviertel – errichtet. Der 6-stöckige Neubau verfügt über eine vermietbare Fläche von insgesamt ca. 4.982 Quadratmetern und beherbergt neben den Praxisräumlichkeiten für Ärzte sieben Penthouse-Wohnungen auf zwei Etagen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Zum Objekt gehört auch ein Parkhaus mit 349 Stellplätzen.

Dr. Michael Müller, CEO der EYEMAXX Real Estate AG, kommentiert: „Mit der Übergabe des Thomasiums an den Käufer haben wir erneut ein großes Projekt erfolgreich abgeschlossen. In der Stadt Leipzig, die zu den attraktivsten Immobilienstandorten Deutschlands gehört, sind wir auch mit einem weiteren großvolumigen Projekt aktiv. Am Stadtentwicklungsgebiet Lindenauer Hafen im Westen Leipzigs bauen wir bis zum dritten Quartal 2018 mehrere Wohnhäuser mit einer vermietbaren Fläche von über 7.300 Quadratmetern.“

http://www.fixed-income.org/   (Foto: Thomasium © EYEMAXX Real Estate)

Quelle: fixed-income.org – Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.